Und wieder Februar - Moore, Lisa

Und wieder Februar

Lisa Moore 

Übersetzung: Razum, Kathrin
Gebundenes Buch
 
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Und wieder Februar

Bei einem Unfall auf einer Bohrplattform vor Neufundland verliert Helen ihren Mann Cal. Die vierfache Mutter muss nun ihre Kinder alleine großziehen. Lange Zeit demonstriert sie nach außen hin Stärke: sie sucht sich Arbeit, erledigt den Haushalt und unternimmt Reisen. Doch innerlich bleibt sie von der Trauer um ihren Mann gebrochen. Als nach Jahren der Isolierung ein neuer Mann in ihr Leben tritt und die Kinder aus dem Haus sind, steht ihr Leben vor einer bedeutenden Wende.

Lisa Moores Roman ist von erstaunlicher Intensität. Mit einer Sprache von ungewöhnlicher Sinnlichkeit erkundet sie die Gefühlswelt ihrer Protagonisten und erzählt eine Geschichte von der Möglichkeit des Glücks.

"Lisa Moore bringt das zu Papier, was wir in der Literatur immer suchen und nur in der besten finden: eine faszinierende Gabe, darzustellen, wie sich die Erde anfühlt, wie sie aussieht, schmeckt, riecht, und einen untrüglichen Instinkt für das, was im Leben wichtig ist." - Richard Ford


Produktinformation

  • Verlag: Hanser
  • 2011
  • Ausstattung/Bilder: 2011. 335 S.
  • Seitenzahl: 336
  • Best.Nr. des Verlages: 505/23751
  • Deutsch
  • Abmessung: 197mm x 128mm x 33mm
  • Gewicht: 482g
  • ISBN-13: 9783446237513
  • ISBN-10: 3446237518
  • Best.Nr.: 33334061
Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 08.10.2011

In blauer Seide und ohne Schmuck

Wenn die Zeit sich nicht vom Fleck rührt: Die Kanadierin Lisa Moore erzählt in "Und wieder Februar" nüchtern eine Geschichte von Trauer und Familie.

Von Verena Lueken

Sie hätte gern die drei Tage noch gehabt. Die drei Tage, während derer die anderen Familien noch auf Überlebende des Untergangs der Ölplattform "Ocean Range" hofften. Helen weiß, dass ihr Mann Cal tot ist. Sie weiß es von dem Augenblick an, da ihr Nachbar ihr von der Katastrophe erzählt. Die Ölgesellschaft hat nicht angerufen, die Nachricht kam im Radio. Helen ist dreißig. Sie hat drei Kinder und das vierte im Bauch. Die anderen fanden die Unsicherheit über das Schicksal der vierundachtzig Männer, die mit der Plattform untergingen, unerträglich. Für Helen war die Sicherheit kaum auszuhalten.

Nach knapp fünf Seiten in Lisa Moores Roman "Und wieder Februar" kennen wir die wesentlichen Daten. Das Unglück geschah am Valentinstag des Jahres 1982 vor der Küste Neufundlands. Inzwischen ist Helen sechsundfünfzig. Die Kinder sind längst erwachsen, sie hat mehrere Enkel. Sie ist allein. Und dann erzählt Lisa Moore mit Zeitsprüngen …

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Perlentaucher-Notiz zur F.A.Z.-Rezension

In Lisa Moores zweitem Roman "Und wieder Februar" hat Verena Lueken die sehr traurige Geschichte einer Frau gelesen, die, das erfährt die Rezensentin bereits auf den ersten Seiten, ihren geliebten Ehemann durch den Untergang einer Ölplattform verliert und alleine mit vier Kindern zurückbleibt. Die Frau, so berichtet die Kritikerin, zieht ihre Kinder groß, kümmert sich um die Schwiegereltern, wird schließlich Großmutter und heiratet noch einmal. Doch in all den zu einem dichten Erzählnetz verwobenen Ereignissen bleiben die Traurigkeit und die Gedanken an den verstorbenen Ehemann immer präsent. Wie Moore dieses in Unordnung geratene Leben schildere und dabei einen gänzlich unsentimentalen Erzählton beibehalte, ringt der Rezensentin höchste Anerkennung ab.

© Perlentaucher Medien GmbH
Lisa Moore, 1964 in St. John's, Neufundland, geboren, studierte Kunst am Nova Scotia College of Art and Design. Sie gilt als eine der talentiertesten Schriftstellerinnen ihrer Generation.

Leseprobe zu "Und wieder Februar"

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Kundenbewertungen zu "Und wieder Februar" von "Lisa Moore"

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Bewertung von Philo aus Frankfurt am Main am 30.05.2014   ausgezeichnet
Und wieder Februar

Ein wunderbares Buch über Verlust, Trauer, Ängste und die Kraft weiterzuleben.

Helen verliert ihren Mann Cal durch einen Unfall auf einer Bohrinsel, auf der er arbeitet. Mit ihm kommen alle seine Kollegen um. Zunächst mag Helen nicht glauben, daß Cal nicht wiederkommt und ihre Trauer ist grenzenlos. Aber sie hat drei Kinder und ist mit dem vierten schwanger. Trotz finanzieller Probleme und dem drohenden Verlust ihres Hauses kämpft Helen sich zurück ins Leben und ist ihren Kindern eine liebevolle Mutter, die das Wohl ihrer Familie immer im Auge hat.

Helen setzt sich sehr mit dem Tod von Cal auseinander und hofft, daß er in seinen letzten Stunden und Minuten froh und zufrieden war. Sie stellt ihn sich beim Karten spielen mit seinen Kollegen vor und wie er gewinnt. Immer wieder springt die Erzählung zwischen dem Jetzt und dem Vergangenen hin und her, was es meines Erachtens sehr lebendig hält. Es zeigt, wie Helen zwar mit ihrem jetzigen Leben zurechtkommt, aber in Gedanken immer wieder zu dem Unglückstag zurückkehrt. Sie will und kann Cal nicht vergessen.

In all den Jahren ist ihr John, ihr Sohn, eine große Hilfe. Er fühlt sich verantwortlich und übernimmt die Rolle des Mannes im Hause. Er selbst ist jedoch nicht bindungsfähig und ergreift die Flucht, wenn eine seiner Freundinnen an Familie und Kinder denkt. Er hat große Verlustängste, was ihn zunächst daran hindert, eine feste Bindung einzugehen. Erst als Jane, eine kurze Bekanntschaft und fast schon vergessen, ihm mitteilt, daß sie von ihm schwanger ist, muß John sich mit der neuen Siuation auseinandersetzen und es gelingt ihm schließlich, sich mit Jane um das gemeinsame Kind zu kümmern. Auch hier beschreibt die Autorin sehr eindringlich, wie John sich mit der Situation auseinandersetzt, wie er seine Zweifel und Ängste überwindet und schließlich die richtige Entscheidung trifft.

In all den Jahren der Einsamkeit und der Trauer um Cal sehnt Helen sich nach einem Menschen, dem sie nahe sein kann. Zwar steht ihr ihre Schwester Louise immer hilfreich zur Seite und unternimmt mit ihr Reisen, aber den Partner kann sie ihr nicht esetzen.

Erst als Louise ihr Barry zur Renovierung ihres Hauses empfiehlt, ändert sich die Situation. Barry ist mehrere Wochen lang in Helens Haus und erledigt alle Renovierungsarbeiten und Helen beobachtet ihn in dieser Zeit und findet Gefallen an Barry. Die Sympathie ist auf beiden Seiten und gibt der Geschichte einen versöhnlichen Ausgang. Helen und Barry heiraten, und nach fast 30 Jahren wird Helen Cal zwar nicht vergessen, aber mit Barry einen Partner an ihrer Seite haben, mit dem sie endlich ein neues Glück findet.

Für ein wunderbares Buch 5 Sterne und die Empfehlung, es unbedingt zu lesen.

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Bewertung von harakiri aus Ostalb am 24.09.2011   sehr gut
Gar nicht einfach
dieses Buch zu renzensieren

Anfangs kam ich schwer in die Handlung rein. Die vielen Sprünge, das Fehlen der Anführungszeichen in der wörtlichen Rede und allgemein die manchmal etwas lyrische, philosofische Sprache machten das Lesen etwas schwer.

Doch plötzlich nimmt einen die Handlung gefangen. Helen verliert bei einem Unglück ihren Mann und kann nicht loslassen. Immer wieder kommen die Bilder vom Unglück hoch und sie will am liebsten wissen und miterleben wie Cal seine letzten Minuten verbracht hat.

Lange hält Helen an der Vergangenheit fest bis sie sich endlich öffnet und bereit ist für neues Glück.

Dieses Buch ist ganz sicher nichts zum Drüberweglesen. Es kann ein Helfer in der Trauer sein, ein Buch der Hoffnung, des Loslassens, des Wiederglücklichwerdens. Aber ganz sicher nicht ein Buch das man so schnell wieder weg legt und vergisst.

Gefühlsmäßig ist alles hineingepackt, von Trauer über Hoffnung, Liebe, Verlust, Angst und Zorn. Dieses Wechselbad an Gefühlen macht diesen Roman aus.

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Bewertung von urmeli am 09.09.2011   ausgezeichnet
Im Februar 1982 ändert sich Helens Leben radikal. Ihr Mann Cal, der auf der Bohrinsel Ocean Ranger arbeitet, kommt bei dem Kentern der gesamten Bohrinsel ums Leben. - Das Unglück auf der Ocean Ranger hat wirklich stattgefunden. - Auch wenn das ganze kanadische Dorf um ihre Verwandten trauert, so ist doch jeder mit seinem Schmerz allein. Zusätzlich zu ihren drei kleinen Kindern ist Helen auch noch schwanger - Cal wusste davon noch nichts. Im Verlauf des Romans wird Helens Leben und das ihrer Kinder beschrieben, jedoch nicht chronologisch. Es gibt immer wieder Situationen in denen Helen zurückdenkt oder träumt und so erfahren wir nach und nach wie die junge Familie mit der veränderten Situation fertig wurde.
Einige Sätze wurden abgehackt geschrieben, manchmal fliegen Gedanken in die Geschichte ein, die ein paar Zeilen weiter schon wieder weg sind. Kein einfach zu lesender Roman, aber äußerst lohnenswert. Eine junge Frau und Mutter, die sich im Leben allein behaupten muss, die ihre große Liebe verloren hat und darum trauert und doch im normalen Alltag besteht. Eine psychologische Aufarbeitung und eine Versöhnung mit dem Tod, eine Handlung in der auch immer humorvolle Passagen vorkommen.

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Bewertung von coffee2go aus Österreich am 09.09.2011   gut
Kurze Inhaltszusammenfassung:
Helen verliert als 30jährige Frau am Valentinstag ihren Mann Cal durch ein Unglück auf einer Bohrinsel, bei dem die gesamte Mannschaft ums Leben kam. Damals hatte Helen schon drei Kinder und war gerade schwanger zu ihrem vierten. Sie kämpft sich alleine durchs Leben, zieht ihre Kinder alleine groß und trauert um ihren Mann. Als 60jährige Frau und schon mehrfache Großmutter lernt Helen Barry kennen und erlebt mit ihm ihren zweiten Frühling. Helens einziger Sohn John erwartet derzeit gerade sein erstes Kind, das aus einer Urlaubsaffäre entstanden ist und ist sich noch unsicher darüber, ob er sich freuen soll oder nicht.

Meine Meinung zum Buch:
Der Schreibstil der Autorin ist etwas ungewöhnlich: Helen als Hauptakteurin erzählt ihre Lebensgeschichten, allerdings springt sie dabei von heute plötzlich 30 Jahre zurück, dann wechselt auch häufig die Perspektive von Ereignissen, die passiert sind, gefolgt von ihren Gedanken. Das Buch musste ich mir in aller Ruhe langsam durchlesen, es verleitet auch sehr dazu, sich eigene Gedanken zu bilden und sich in Helen und in ihre Lebensgeschichte hineinzuversetzen. Teilweise hatte das Buch allerdings auch ein paar Szenen, die in die Länge gezogen waren. Als weiteren Kritikpunkt muss ich anführen, dass mir zu wenig Handlung stattgefunden hat – ich hätte gerne noch einige Situationen aus Helens Leben oder das ihrer Kinder erfahren. Interessant gefunden habe ich unter anderem, dass die Autorin auch das Thema Sexualität und Liebe im Alter angesprochen hat. Ebenfalls angesprochen hat mich die Sichtweise von Helen, wenn es um Probleme und schwierige Situationen ihrer Kinder geht und wie sie versucht, sie in ihren Leben selbst Erfahrungen machen lässt, sich nicht einzumischen versucht, auch dann, wenn es um heikle Themen geht, wie zB den Umgang mit Alkohol oder die frühe Schwangerschaft einer ihrer Töchter.
Ich fand das Buch sehr interessant zu lesen und kann mir vorstellen, dass ich es durchaus nach einiger Zeit auch noch einmal lesen werde um dann wiederum andere Aspekte und Interpretationen herauslesen zu können. Auf alle Fälle ist es ein Buch, das sich von der Masse abhebt und bei mir in meiner Erinnerung bleiben wird.

Cover und Titel:
Das Cover ist sehr passend zum Inhalt des Buches gestaltet: Es spiegelt die melancholische, etwas düstere Grundstimmung und zeigt gleichzeitig auch den Respekt vor Wasser, den Helen auch ihr Sohn John seit dem tragischen Tod von Helens Mann auf hoher See haben. Der Titel symbolisiert für mich, dass auch nach einem schicksalhaften Februar in vielen darauffolgenden Jahren sich auch wieder schönere Momente ereignen.

Mein Fazit:
Ein sehr einfühlsames, melancholisches Buch mit einem nicht unbedingt gewöhnlichen Schreibstil über das Schicksal einer durchschnittlichen Frau von ihrer Jugendzeit bis ins Seniorenalter.

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Bewertung von lese.maus am 29.08.2011   sehr gut
Ein tragischer Unfall auf der Ölplattform im Februar 1982 verändert Helens Leben, denn ihr Mann war Teil der Besatzung, die bei dem Unglück ums Leben kam. Von nun an steht die dreifache Mutter, die zu dem Zeitpunkt des Unglücks mit dem vierten Kind schwanger ist, alleine da. Auf dem einzigen Sohn John lastet seitdem eine immense Verantwortung, er ist jetzt der einzige Mann im Haus.
Die nach außen starke Helen unternimmt alles um ein geregeltes Leben führen zu können, doch innerlich will oder kann sie sich nicht mit dem Tod ihres Mannes auseinandersetzen, um diesen zu verarbeiten.
Streng genommen besteht die Handlung aus zwei Handlungssträngen. John wollte nie Verantwortung übernehmen, daran scheiterten auch seine wenigen ernsten Beziehungen. Doch als eine flüchtige Bekanntschaft ein Kind von ihm erwartet, übernimmt er Verantwortung.
Bei Helen löst die Nachricht der Schwangerschaft Ungeahntes aus. Sie kann nach vielen Jahren endlich den Tod ihres Mannes verarbeiten und sich auf einen neuen Mann einlassen.
Helens Leidensweg fängt mit dem Tod ihres Mannes im Februar 1982 an und endet mit einer Hochzeit im Februar 2009.

Die Autorin besticht mit Nüchternheit, viele andere würden dieses Thema mit viel Kitsch und überschwänglichen Gefühle behandeln. Trotz dieser Nüchternheit kann man sich gut in die Situation hineindenken. Das Buch enthält nicht viel Handlung, vielmehr werden der Verlust eines geliebten Menschen und der Umgang mit diesem aus verschiedenen Perspektiven beschreiben. Die Handlung wird oft von Rückblicken unterbrochen, dies geschieht meist in den Gedanken der Charaktere. Die Gedanken und wörtliche Rede sind nicht durch entsprechende Satzzeichen gekennzeichnet, so kann man manchmal den Gedankensprüngen nicht so einfach folgen.

Das Buch behandelt ein sicher nicht ganz einfaches Thema, aber Lisa Moore versteht es mit diesem Thema ohne großen Kitsch und Übertreibung angemessen umzugehen. Keine einfache Lektüre, aber es lohnt sich sie zu lesen und sich damit auseinander zu setzten.

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Bewertung von Genussleserin aus Brütten, Schweiz am 18.08.2011   sehr gut
Ein herber Schicksalsschlag, der einen ein Leben lang begleitet

Helen hat drei Kinder und ist mit dem vierten schwanger. Den Alltag muss sie allein bestreiten. Ihr Mann Cal arbeitet auf Bohrplattformen, um das Geld zu verdienen. Er meldete sich oft mitten in der Nacht telefonisch, weil er einen Sonnenuntergang oder -aufgang sah, da geriet er jeweils einfach gewaltig ins Philosophieren.
Aber dann als Helen gerade mal dreissig war, passierte das schreckliche Unglück. Die Bohrplattform auf der Cal vor Neufundland arbeitete, sank. Und das am Valentinstag! Drei Tage hoffte man auf Überlebende. Helen wusste aber von Anfang an, dass keine Hoffnung besteht und die Männr tot sind. Sie hatte das sofort akzeptiert. Sie wollte aber unbedingt seinen Leichnam.
Wie kann man bloss so einen Schicksalsschlag verdauen. Eigentlich gar nicht. Helen erfährt zudem kurz danach, dass sie wieder schwanger ist. Das macht die Sache auch nicht leichter... Wie soll es weitergehen? Es muss einfach. Nach Aussen ist Helen stark. Ihr Sohn John steckt den Unfall nicht so leicht weg, wie seine drei Schwestern. Schliesslich ist er der einzige Mann im Haus und trägt nun jetzt auch sehr viel mehr Verantwortung. Wann kann das Leben wieder weitergehen?
John schwängert in Island eine Frau. Das weckt Erinnerungen an die schlimme Zeit. Aber schliesslich: aus der unendlichen Trauer wird ein Neuanfang. Die Familie kommt sich wieder näher. Und auf Helen wartet nach jahrelanger Trauer eine neue Liebe mit dem Schreiner, den sie mit der Rennovation des Hauses beauftragt. Soll Sie es zulassen, obwohl Sie Cal versprochen hatte, ihn niemals zu veregessen?
Gefühlsvolles Buch, dass zum Nachdenken anregt über die Vergänglichkeit des Lebens, aber dass auch immer wieder neues Leben entsteht… Hat mir gut gefallen!

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