Kalter Süden - Marklund, Liza
Videoclip

Kalter Süden

Kriminalroman

Liza Marklund 

Übersetzung: Anne Bubenzer u. Dagmer Lendt
Gebundenes Buch
 
22 Kundenbewertungen
  sehr gut
Ob und wann dieser Artikel wieder vorrätig sein wird, ist unbekannt
Nicht lieferbar
27 Angebote ab € 0,65
Bewerten Empfehlen Merken Auf Lieblingsliste


Andere Kunden interessierten sich auch für

Kalter Süden

'Der Tod des Eishockey-Stars Sebastian Söderström schlägt hohe Wellen. Er und seine Familie sind einem Giftgasanschlag zum Opfer gefallen. Annika Bengtzon fliegt nach Marbella und recherchiert in der Welt der Superreichen, die zurückgezogen hinter hohen Mauern und umgeben von den teuersten Alarmeinrichtungen ein Leben in scheinbarer Sicherheit führen. In diesem Kosmos der glatten Oberflächen und gekühlten Räume ist Schweigen Gold, und Geheimnisse werden über Generationen bewahrt. Die spanische Polizei gibt den Fall schon bald resigniert auf. Doch Annika Bengtzon lässt sich nicht so leicht abweisen.


Produktinformation

  • Verlag: Ullstein Hc
  • 2009
  • Ausstattung/Bilder: 2009. 517 S.
  • Seitenzahl: 517
  • Annika Bengtzon Bd.8
  • Deutsch
  • Abmessung: 220mm x 150mm x 45mm
  • Gewicht: 794g
  • ISBN-13: 9783550087516
  • ISBN-10: 3550087519
  • Best.Nr.: 26378364
kulturnews - RezensionBesprechung
Bereitgestellt von kulturnews.de
(c) bunkverlag
War bei Liza Marklund ja schon immer so, dass man die älteren Bücher kennen musste, um die neueren komplett verstehen zu können. "Kalter Süden" allerdings kann jeder gleich wieder zur Seite legen, der den Vorgänger nicht gelesen hat. Immer wieder spielt Marklund in ihrem nunmehr achten Roman über die Journalistin Annika Bengtzon auf die Ereignisse aus dem siebten Buch "Lebenslänglich" an. Alles beginnt damit, dass die Familie eines schwedischen Ex-Eishockeystars in Spanien gewaltsam getötet wurde; nur ein Familienmitglied überlebte und ist nun spurlos verschwunden. Unzählige Namen tauchen im Verlauf der Geschichte auf, ohne näher erklärt zu werden, mittendrin stehen immer wieder Tagebucheinträge einer unbekannten Person. Die Handlung spielt mal in Schweden, mal in Spanien, mal in Marokko, und Annika Bengtzon hat nicht nur den diversen Mordfällen auf den Grund zu gehen, sie schlägt sich auch mit ihren Vorgesetzten, Kollegen, dem Exmann und der ein oder anderen Identitätskrise rum. Selbst für eingefleischte Marklund-Fans ist das zu viel des Guten, obwohl der Kriminalroman ansonsten gewohnt eingängig und kurzweilig geschrieben ist. Sicher ist: Das hier war nicht der letzte Fall für Annika Bengtzon, "Kalter Süden" endet mit einem vagen Blick in die Zukunft. Und der verspricht zumindest, dass im Leben der toughen Reporterin bald endlich mal mehr passiert als der übliche Büro- und Beziehungsstress. (jul)
Die Bestsellerautorin Liza Marklund, Jahrgang 1962, stammt aus Nordschweden. Bevor sie die Schriftstellerei zum Beruf machte, hat sie als Journalistin für verschiedene Zeitungen und Fernsehsender gearbeitet. Ihre preisgekrönten Romane machten sie innerhalb kürzester Zeit zum gefeierten Star. Liza Marklund lebt mit ihrer Familie in Stockholm.

Videoclip zu "Kalter Süden"

Trailer lädt den Film

Kundenbewertungen zu "Kalter Süden" von "Liza Marklund"

22 Kundenbewertungen (Durchschnitt 3.9 von 5 Sterne bei 22 Bewertungen   sehr gut)
  ausgezeichnet
 
(6)
  sehr gut
 
(9)
  gut
 
(5)
  weniger gut
 
(2)
  schlecht
Schreiben Sie eine Kundenbewertung zu "Kalter Süden" und Gewinnen Sie mit etwas Glück einen 15 EUR buecher.de-Gutschein

««« zurück123vor »
Kundenbewertungen sortieren:
hilfreichste - beste - neueste

Bewertung von cachingguys aus Jülich am 11.06.2013   sehr gut
Als Einstieg in die Serie um die Kriminaljournalistin Annika Bengtzon, ist der Roman nicht zu empfehlen, da immer wieder auf vorangegangene Fälle verwiesen wird. Die Handlung dieses Krimis ist zwar in sich abgeschlossen, aber die Verweise und Verwicklungen früherer Fälle und Personen sind verwirrend für einen "Neuling" und machen es schwierig, einige Zusammenhänge nachzuvollziehen. Ansonsten handelt es sich um einen solide geschriebenen Krimi, der durch den flüssigen und klaren Stil der Autorin gut zu lesen war. Ein tödlicher Giftanschlag schlägt hohe Wellen in Marbella, der Stadt der Schönen und Reichen. Der schwedische Eishockey Star Sebastian Söderström stirbt bei einem vermeintlichen Gaseinbruch mit samt seiner Familie. Es gibt nur eine Überlebende: seine Tochter, doch die ist verschwunden. Annika nimmt sich des Falles an und berichtet aus ihrer Sicht. Bei ihren Recherchen stößt sie auf Geldwäsche und Drogenhandel. Erst am Ende des Buches klären sich die Zusammenhänge auf. Zwar ohne allzu große Spannung ein kurzweiliger Krimi.

Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Broschiertes Buch

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
War diese Bewertung für Sie hilfreich?
JA NEIN

Dem Autor für die Bewertung danken
Verstoß melden
Kommentieren Sie diese Bewertung

Bewertung von Toebi aus Beckum am 24.02.2012   gut
Dies ist der achte Band aus der Krimiserie mit der Journalistin Annika Bengtzon. Für mich war es jedoch der erste Band aus dieser Serie. Wer viel Wert auf die Weiterentwicklung von Protagonisten legt, der sollte vermutlich die Serie von Anfang lesen. Wem dies egal ist, der kann an dieser Stelle auch einfach direkt ins Geschehen einsteigen. Wie ich im Nachhinein erfahren habe, schließt sich dieser Band nahtlos an den siebten an, so dass es ggf. sinnvoll wäre, zumindest diesen Teil zuvor gelesen zu haben. Nichtsdestotrotz erfährt man als Leser einiges über die Ermittlerin Annika Bengtzon und ihr berufliches und privates Umfeld. Annika Bengtzon ist keine Hobby Detektivin, sondern geht ihrer journalistischen Tätigkeit nach, bei der sie auf einige Ungereimtheiten stößt. Die Handlung spielt abwechselnd an der spanischen Costa del Sol und in Stockholm, Schweden. Annika Bengtzon scheint spielerisch an diesen neuen Fall heranzugehen. Die Ermittlungen durch die Polizei bleiben hierbei jedoch im Hintergrund. Ihre Recherchearbeit wirkt authentisch, nicht überzogen oder übertrieben. Anhand von Interviews, Telefonaten und Kontaktaufnahmen via Facebook wird der Fall vor Augen des Lesers gelöst. Die 500 Seiten des Buches fliegen dabei zwischen Stockholm und der Costa del Sol hin und her. Der angenehme Schreibstil und kein skandinavischer Ermittler, der irgendwie depressiv wirkt, tragen dazu bei, dass der Leser mit einem spannenden Krimi unterhalten wird.

War diese Bewertung für Sie hilfreich?
JA NEIN

Dem Autor für die Bewertung danken
Verstoß melden
Kommentieren Sie diese Bewertung

Bewertung von harakiri aus Ostalb am 26.07.2011   ausgezeichnet
Warm geworden bei Kalter Süden
Was haben eine Villa in Spanien, ein Gasüberfall, eine Prinzessin und Annika Bengtzon gemeinsam?

Sie sind der Auftakt zum neuen Roman von Liza Marklund. Rasant nimmt der Roman Fahrt auf, zieht einen mitten in die Handlung und lässt einen nicht mehr los.

Die Person der eigenwilligen Annika Bengtzon wird mit jedem neuen Buch besser. Diesmal muss die Journalistin des Abendblattes ihrem neuen Vorgesetzten Patrik trotzen, der an ihrem Stuhl sägt und ihr keine Chance zur Entfaltung lassen will. Doch Annika wäre nicht Annika, wenn sie sich das gefallen lassen würde. Quasi im Alleingang recherchiert und löst sie die Story über die Gasüberfälle an der Costa Blanca, Gibraltar und Marokko.

Der Erzählstil von Liza Marklund ist flott und locker, spannend und mitreißend. Man mag das Buch nicht aus der Hand legen bevor man den Schluss kennt.

Meiner Meinung nach gehört ne Warnung auf den Umschlag: "nur lesen, wenn man viel Zeit hat, sonst vergisst man seine restlichen Pflichten"

Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Broschiertes Buch

0 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
War diese Bewertung für Sie hilfreich?
JA NEIN

Dem Autor für die Bewertung danken
Verstoß melden
Kommentieren Sie diese Bewertung

Bewertung von R.E.R. am 03.06.2011   sehr gut
Immer wenn ich einen Annika Bengtzon Krimi gelesen habe, widme ich hinterher der Lektüre meiner Tageszeitung besondere Aufmerksamkeit. Wer steht hinter den Artikeln, Reportagen, Kommentaren und Notizen? Und wie sind sie zustande gekommen? Auf ebenso absonderliche und gefährliche Art wie bei der widerspenstigen schwedischen Serienheldin? Fakt ist jedenfalls, dass Liza Marklund es immer wieder schafft einen spannenden Plot rings um die tägliche Arbeit einer Zeitungsreporterin zu spinnen, deren chaotisches Privatleben allein schon Stoff genug für einen Roman bieten würde.

Die fiktive Heldin Annika Bengtzon arbeitet beim Stockholmer Abendblatt. Einer täglich erscheinenden Zeitung, die nicht den besten journalistischen Ruf genießt. Seit dem zuerst erschienenen Band der Reihe “Studio 6” im Jahr 1999 folgt die Handlung einem immer gleichen Strickmuster. Annika arbeitet an einem Artikel oder einer Serie der zunächst ganz harmlos erscheint. Im Verlauf ihrer Recherchen kommt Sie in der Regel hinter brisante Geheimnisse, die sie am Ende des Buches zielsicher in Lebensgefahr bringen, bevor sie beim finalen Showdown jedes Mal spektakulär gerettet wird. Parallel dazu werden die Entwicklungen in ihrem Privatleben beschrieben. Im ersten Band tötet sie ihren Freund in Notwehr, was eine bleibende Psychose zur Folge hat. Im Verlauf der Reihe heiratet sie, bekommt zwei Kinder, erwischt ihren Mann beim Seitensprung und verliert ihr Zuhause bei einem Brandanschlag.

Zu Beginn von “Kalter Süden” ist sie von ihrem Mann Thomas geschieden. Die Kinder Kalle und Ellen verbringen je eine Woche bei ihr und eine Woche bei ihrem Ex-Mann und seiner Freundin Sophia (von Annika liebevoll “die Schlampe Grenborg“ genannt). Die Beförderung zur Nachrichtenchefin beim Abendblatt hat sie ausgeschlagen und so wird der karrierehungrige Patrick ihr neuer Vorgesetzter, der sie nach Belieben herumscheucht. Sein erster Auftrag führt Annika nach Marbella, wo ein bekannter schwedischer Eishockeystar mit seiner Familie bei einem Einbruch ums Leben kam. Annika macht sich widerwillig auf die Reise. Zu unspektakulär erscheinen ihr die Ereignisse. Vor Ort ändert sich ihr Eindruck jedoch grundlegend. Die Familie ist bei einem heimtückischen Giftgasangriff regelrecht ausgerottet worden. Die Hintergründe sind mehr als undurchsichtig.

“Kalter Süden” knüpft inhaltlich und zeitlich direkt an den Vorgängerband an. Man kann den Krimi auch ohne Vorkenntnisse lesen, empfehlen würde ich das allerdings nicht. Im letzten Band “Lebenslänglich” ging es um dem Mord an dem Polizisten David Lindholm. Dessen private Verknüpfungen spielen in diesem Band eine entscheidende Rolle. Mir waren viele Figuren nicht mehr geläufig, sodass ich personelle Bezüge oft nur schwer rekonstruieren konnte. Das lässt einen hin und wieder ein bisschen ratlos werden, wer jetzt familiär zu wem gehört.

Thematischer Schwerpunkt des Romans ist die Drogenkriminalität schwedischer Staatsbürger an der Costa del Sol. Annika soll vor Ort nicht nur über die ermordete Familie berichten, sondern auch über illegale Geldwäsche, Kokainhandel und Rauschgiftschmuggel. Ihre Gespräche mit den den vor Ort ermittelnden schwedischen Polizisten waren mir zu ausführlich. Ausgezeichnet recherchiert, aber zu sachlich und detailliert wiedergegeben.

Ansonsten lesen sich die Krimis dieser Reihe aber ausgezeichnet. Liza Marklund, die selber Reporterin war ehe sie zur Bestsellerautorin wurde, schreibt flüssig und mitreißend. Das immer gleiche Muster stört mich beispielsweise nicht. Im Gegenteil, es hat etwas anheimelndes. Man weiß was einen erwartet. Wichtiger als ihre Fälle ist mir ohnehin die Entwicklung Annikas als Person. Liza Marklund hat mit dieser Reporterin eine Figur geschaffen, die in ihrer Eigentümlichkeit durchaus mit Lisbeth Salander von Stig Larsson vergleichbar ist. Wenn auch nicht ganz so genial und clever.

Wer anspruchsvolle Schwedenkrimis mag, liegt mit der Annika Bengtzon Reihe sicher richtig.

Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Broschiertes Buch

0 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
War diese Bewertung für Sie hilfreich?
JA NEIN

Dem Autor für die Bewertung danken
Verstoß melden
Kommentieren Sie diese Bewertung

Bewertung von coffee2go aus Österreich am 15.03.2011   weniger gut
Kurze Inhaltszusammenfassung:
Annika arbeitet als Journalistin und bekommt von ihrem Vorgesetzten die Redaktionsleitung angeboten, die sie allerdings ablehnt. Sie arbeitet weiterhin als normale Journalistin und darf für einen Fall an die Costa del Sol reisen um dort über den Mord an einem bekannten Eishockey-Stars zu berichten. Sehr bald ist sie aufgrund ihrer Recherche in eine Verwicklung mit organisierten Banden und Drogenhandel hineingeraten.

Meine Meinung zum Buch:
Ich habe keines der Vorgänger-Romane von Liza Marklund gelesen und wusste auch nicht, dass es sich um eine Reihe handelt, deshalb waren die häufigen Verweisen und Andeutungen auf andere Werke für mich teilweise unverständlich und störend im Lesefluss. „Kalter Süden“ war teilweise sehr spannend zu lesen, hatte aber auch viele Längen, sodass sich die Geschichte gezogen hat.
Man merkt deutlich, dass Liza Marklund selbst als Journalistin tätig war, denn sie hat sehr viel Insiderwissen aus der Nachrichtenbranche einfließen lassen und das Berufsbild von Annika realistisch dargestellt. Dafür wurde sehr wenig über den Charakter von Annika und über ihr Privatleben, ihre Familie und Freunde preisgegeben, obwohl sie als alleinerziehende Mutter, die versucht ihre Familie und ihr Berufsleben zu vereinbaren, von mir Sympathiepunkte erhalten hätte. Es standen sehr stark der Fall und Annikas Beruf im Vordergrund.

Cover und Titel:
Die Aufmachung des Covers gefällt mir gut, allerdings habe ich am Cover einen Hinweis vermisst, dass es sich um eine Krimi-Reihe handelt.

Fazit:
Ich empfehle, die Krimi-Reihe unbedingt in der richtigen Reihenfolge zu lesen und nicht mit „Kalter Süden“ zu beginnen um mehr Lesevergnügen zu haben. Ich bin sozusagen direkt ins kalte Wasser gesprungen und habe mit „Kalter Süden“ begonnen.

Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Broschiertes Buch

War diese Bewertung für Sie hilfreich?
JA NEIN

Dem Autor für die Bewertung danken
Verstoß melden
Kommentieren Sie diese Bewertung

Bewertung von anyways aus greifswald am 12.03.2010   sehr gut
Annika Bengtzon, Journalsitin und Mutter zweier Kinder ist eigensinnig, sturköpfig und wenig teamfähig- vielleicht zieht sie deshalb immer die besten Storys an Land.

Diesmal wird sie von ihrem frischgebackenden Abteilungsleiter ( sie selber hatte den Posten abgelehnt) nach Marbella geschickt, um über den Giftgasmord einer schwedischen Vorzeigefamilie zu berichten.

Warum wurden die Söderströms vergast? Wem standen sie im Weg?

Auf der Suche nach Antworten findet Annika noch ein weiteres Kind. Sebastian Söderströms Tochter aus seiner ersten Ehe. Wo ist sie, und warum war sie nicht im Haus ihres Vaters? Auch als der Abteilungsleiter Annika von der nun schon erkalteten Story abzieht, beginnt sie (wieder) einmal auf eigene Faust zu ermitteln und taucht ab in einen Sumpf aus Schickeria, Drogen und Wirtschaftskriminalität.



Die Krimiserie von Liza Marklund erfreut sich einer wachsenden Fangemeinde...zu Recht.

Obwohl dieses Buch eng mit seinem Vorgänger ( den ich leider nicht gelesen habe) verknüpft ist, schafft Liza Marklund durch die gut recherierten Storys die Spannung aufzubauen und zu halten und auch Verbindungen an vorangegangene Geschichten verständlich einzufügen.

1 von 3 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
War diese Bewertung für Sie hilfreich?
JA NEIN

Dem Autor für die Bewertung danken
Verstoß melden
Kommentieren Sie diese Bewertung

Bewertung von charlotte_30 aus Dresden am 13.11.2009   gut
Nina Petri gab dem Roman ihre Stimme und fesselte den Hörer, mit Hingabe sprach Petri alle spanischen, französischen und arabischen Kommentare, dadurch wurde das Hörbuchbuch lebendig. Der Plot des Roman war gut. Annika Bengtzon Reporterin des Abendblatt reiste an die Costa del Sol und erlebte ihr persönliches Abendteuer in Spanien. Ein typischer schwedischer Krimi war es nicht, denn die Autorin verband immer wieder Storys der vergangenen Geschichten von Annika in die Handlung. In Unkenntnis dieser war es oft schwierig den Roman zu folgen, obwohl diese Fälle mit der Lösung des Gasmords zutun haben.



Die Story scheint am Anfang leicht Lösbar zu sein, doch im Verlauf der Handlung wird klar, dass dieser Mord mehr ist. Das Drogenkartell von Spanien hat viele Wege und viele führen nach Schweden.

Liza Marklund hat durch die Figur von Annika eine Persönlichkeit erschaffen, die ihren Alltag auf zwei Beinen besteht. Sie lässt sich durch nichts von ihren Plan abbringen. Sie schreibt darüber was sie beschäftigt. Sie gerät dadurch oft in gefährliche Situationen, doch gerade diese braucht sie um ihren Leben einen Sinn zu geben. Annika hat ihre Scheidung noch nicht verwunden und sie trauert um diese Beziehung. In Kalter Süden lernt sie zwei neue Männer kennen, dadurch wird dem Ex-Mann bewusst, dass Annika immer seine Frau bleiben wird. Die Entwicklung ihres Gefühlsleben wird der Leser bestimmt im neuen Roman erfahren. Da es sich beim Hörbuch um eine gekürzte Lesung handelt, können natürlich wichtige Szenen weggelassen worden sein und daher ist kein Urteil möglich, ob das Hörbuch an den Roman herankommt. Dennoch behaupte ich, dass ich durch das Hörbuch den Roman kenne.

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
War diese Bewertung für Sie hilfreich?
JA NEIN

Dem Autor für die Bewertung danken
Verstoß melden
Kommentieren Sie diese Bewertung

Bewertung von Escribiente aus Lübeck am 04.11.2009   ausgezeichnet
Ein Mord, journalistisch betrachtet
"Kalter Süden", der Titel fesselt. Spanien, "Nueva Andalucia", ein Stadtteil von Marbella, dem mondänen Ort an der Costa del Sol, das macht neugierig. Der Anfang, "Die Nacht war pechschwarz", scheint verlockend, motiviert zum Weiterlesen. Allerdings bricht dann das Geschehen nach drei Seiten urplötzlich ab. Und als nächstes kann man ein als Märchen getarntes Kapitel lesen. "Führer durfte nicht gestört werden", steht dort. Adolf Hitler in einem Krimi? Seltsam. Von einem schlossähnlichen Gebäude ist die Rede. Mystisches steht im Vordergrund. "Friedrichstraße" liest man weiter - Berlin? Natürlich Berlin! Aber warum? Dann ohne Vorankündigung eine "Eilmeldung" einer Presseagentur. Eine Generalstaatsanwältin beantragt ein Wiederaufnahmeverfahren in einem Dreifachmord. Eine Generalstaatsanwältin will dieses Verfahren, weil sie den Verurteilten für unschuldig hält? Seltsam.
Worum geht es nun tatsächlich, könnte die erste Frage lauten. Der unvoreingenommene Leser ist zunächst einmal irritiert. Vielleicht blättert er um, liest weiter, vielleicht eher pflichtbewusst als interessiert, schließlich hat er sich das Buch mit den fünfhundert Seiten ja gekauft. Aber nach wenigen Seiten – unbestreitbar, ein gewisses Interesse ist nun vorhanden – wird eine Kontur sichtbar, die Geschichte erhält eine Struktur. Die Story beginnt zu fesseln. Man glaubt, dass sich Fragezeichen aufzulösen beginnen. Nicht alle, nein, aber Vermutungen regen sich. Die anfängliche Kollage aus einem Einbruch im fernen Spanien, einem Märchen, einer Presseagenturmeldung und den beginnenden Recherchen durch Annika Bengtzon, der journalistisch „ermittelnden“ schwedischen Zeitungsreporterin, bekommt eine Bedeutung. Auch die Randereignisse fügen sich in das Geschehen ein. Es wird spannender. Auftauchende Figuren bekommen eine Bedeutung - zumindest glaubt man das zu ahnen. Spanien taucht also wieder auf. Annika Bengtzon wird nach Marbella geschickt, um im Mord gegen die Familie eines bekannten Eishockey-Stars zu recherchieren. Ja, recherchieren, ausdrücklich nicht ermitteln. Mit Gas ist die gesamte Familie umgebracht worden. Bis auf eine Tochter. Sie weilte zur Zeit des Anschlags nicht im Haus. Gilt nun aber als vermisst. Der Tatort: Eine Villa in „Nueva Andalucia“. Dieser Tatort und die Vialla, alles spielt eine Rolle. Welche? Annika Bengtzon beginnt zu recherchieren. Anders als es professionelle Ermittler tun geht sie vor. Aber beileibe nicht dilettantisch, oh nein, eben journalistisch professionell. Man könnte auch sagen, erfrischend anders, erfrischend professionell anders. Und da wir nun schon beim Klima sind, man spürt förmlich die spanische Wärme auf der Haut, das Salz des Mittelmeers auf den Lippen und den Wind aus der nahen Sierra Nevada kommend in den Haaren. Wunderbar. Eigentlich fehlt nur noch Churros, chocolate con churros. Und man muss bereit sein, sich in die Geschichte hineinfallen zu lassen, so wie man Churros in die dicke Schokolade tunkt. Man muss bereit sein, sich von der Erzählung tragen zu lassen. Schwer ist es nicht. Nun nicht mehr.

1 von 5 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
War diese Bewertung für Sie hilfreich?
JA NEIN

Dem Autor für die Bewertung danken
Verstoß melden
Kommentieren Sie diese Bewertung

Bewertung von stjerneskud aus Stuttgart am 10.09.2009   sehr gut
Es hätte spannender und mitreißender sein dürfen

Der ehemalige Eishockey-Star Sebastian Söderström kommt samt Familie bei einem Raubüberfall in seiner Villa in Marbella ums Leben. Die Journalistin Annika Bengtzon wird an die Costa del Sol geschickt, um darüber zu berichten. Die spanische Polizei legt den Fall zügig ad acta, als ein LKW, in dem sich ein Großteil der Beute aus dem Einbruch befindet und zwei Männer tot im Fahrerhaus liegen, aufgefunden wird. Annika Bengtzon gibt sich damit aber nicht zufrieden, denn wo ist die restliche Beute und Söderströms Tochter aus erster Ehe, die sich zum Zeitpunkt des Einbruchs nicht im Haus aufhielt?

Es war der erste Kriminalroman, den ich von Liza Marklund gelesen habe und ich hatte mir doch ein wenig mehr davon versprochen. Normalerweise ist es für mich kein Problem mitten in einer Krimireihe einzusteigen, aber hier ist es mir nicht gelungen. Es wäre besser gewesen, wenn ich den direkten Vorgänger „Lebenslänglich“ zuerst gelesen hätte und erst dann die Fortsetzung „Kalter Süden“, denn ich tat mich schwer damit die Personen aus dem vorherigen Fall auseinander halten zu können. Ich wusste auch nie, was damals genau geschehen war und es las sich alles sehr verworren. Über kleine Andeutungen kann man hinweglesen, aber die Geschehnisse zogen doch größere Konsequenzen nach sich.

Die Figur der Annika Bengtzon konnte mich nicht richtig überzeugen und Sympathien für sie blieben auch aus. Da ist mir Dan Turèlls namenloser Journalist um einiges lieber, wenn er der Polizei bei ihrer Ermittlungsarbeit half. Außerdem steht sie und ihre Arbeit, bzw. Privatleben gewaltig im Vordergrund und der Fall an sich rückt in den Hintergrund. Dies ist vielleicht der Grund, weshalb der Schwung fehlte und die Geschichte nicht so spannend und mitreißend war, wie sie hätte sein können und ich nicht in ihren Bann gezogen wurde. Ich war manchmal erstaunt, dass die schwedischen Polizisten in Spanien so bereitwillig Auskunft gaben und mit anscheinbar nichts hinter dem Berg hielten. In der normalen Bevölkerung kommen Journalisten oftmals an andere Informationen als die Ermittler, weil manche Leute lieber mit ihnen als mit der Polizei reden und können somit zur Klärung des Falls beitragen.

An dem Schreibstil habe ich nichts auszusetzen und das Buch las ich auch innerhalb kürzester Zeit durch. Vielleicht lag es wirklich nur daran, dass ich den vorherigen Band nicht kenne und es mir dadurch schwer fällt diesen richtig beurteilen zu können. Ansonsten hätte er mich bestimmt begeistern können, aber so würde ich ihn nicht unbedingt weiterempfehlen.

Für Marklund-Fans wird der Krimi ein Muß sein und allen anderen empfehle ich zuerst „Lebenslänglich“ zu lesen und sich dann „Einem Platz an der Sonne“ zuzuwenden.

1 von 5 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
War diese Bewertung für Sie hilfreich?
JA NEIN

Dem Autor für die Bewertung danken
Verstoß melden
Kommentieren Sie diese Bewertung

Bewertung von melange aus Bonn am 06.09.2009   gut
Ich kenne zwar ein wenig aus dem Werk von Liza Marklund, welches nicht nur Krimis umfasst, aber leider nicht alles. Deshalb fehlten mir viele Informationen, die "Kalter Süden" leichter lesbar gemacht hätten. Dieser Umstand führte dazu, dass einige der handelnden Personen seltsam blass blieben, da sich Frau Marklund leider nicht die Mühe machte, sie genauer zu beschreiben: z.B. die beiden Polizistinnen, die tiefer in diesen Fall in Spanien verstrickt sind, als Annika am Anfang glaubt, oder auch der für mehrere Morde verurteilte und jetzt freigesprochene Filip. Dazu kamen dann noch viele Personen aus dem Umfeld dieser drei, so dass ich mehrmals in dem Buch blätterte, um nicht den Überblick zu verlieren, wer jetzt wie mit wem in Zusammenhang stand und warum. Diese Recherchearbeiten schmälerten leider doch den Lesegenuss.

Zum Inhalt: In Marbella wird einer von vielen Einbrüchen verübt, bei denen Giftgas zum Zug kommt. Dieser Einbruch unterscheidet sich dergestalt, dass die Bewohner - Schweden mit einem berühmten Familienoberhaupt - dabei sterben. Deshalb wird die Reporterin Annika Bengtzon von ihrem neuen Chef an den Tatort geschickt, um für das schwedische Abendblatt möglichst auflagensteigernde Berichte abzuliefern. Nach und nach stellt sie fest, dass die Morde in Zusammenhang mit einem früheren Fall stehen, der sie in große Gefahr gebracht hat. Natürlich bleibt sie mit der ihr eigenen Hartnäckigkeit am Ball des Geschehens, was ihr nicht nur Freu(n)de, sondern zum Schluss einige massive Unannehmlichkeiten einbringt.

Zum Cover: Sehr schön und passend aufgemacht. Ein Körper im Swimmingpool, so unscharf, dass man nicht sicher sein kann, ob es sich um eine weibliche Leiche oder eine lasziv vor sich hinschwimmende Dame handelt. Der Pool ist groß, im Freien und privat - dass er in einem Villenviertel in Spanien liegen könnte, glaubt man sofort. Der Klappentext ist ausführlich, leider vergisst er aber die meines Erachtens wichtige Auskunft, dass dieser Thriller auf dem Vorgänger aufbaut.

Zum Buch: Liza Marklund schreibt flüssig in nicht zu verschachtelten Sätzen. Wenn sie es will und für nötig erachtet, erscheinen Personen und Schauplätze sehr gut vor dem geistigen Auge - als Beispiel die Dolmetscherin oder der schwedische Undercover-Polizist. Die Einschübe aus der Vergangenheit passten sich gut ein, dem Leser wurde transparent, warum die drei jetzt älteren Damen den Verstand und/oder das Unrechtsbewusstsein verloren hatten und was das Band für die enge Beziehung der drei Familien war. Bei der Beschreibung der innerredaktionellen Vorgänge musste ich öfter einmal schmunzeln. Hier gab sich die Ex-Journalistin Marklund viel Mühe und brachte wohl eigene Erfahrungen mit inkompetenten Chefs und sonstigen "Künstlern" ein.

Mein Eindruck: Auf dem Buch sollte eine Warnung vermerkt sein, dass der Vorgängerband gelesen werden müsste. Die vielen Querbezüge verwirren zu massiv, um der Handlung ohne Zurückblättern adäquat folgen zu können. Vor allem durch die vielen Personen und Namen (schwedisch wie spanisch), die teilweise nach zusätzlich durch Spitznamen aufgepeppt werden (Jocke, das Trollmädchen...) kommt ein Nicht-Band-7-Leser ins Schwimmen. Leider, denn das Buch ist gut, spannend geschrieben und die Auflösung schlüssig und trotzdem überraschend. Die vielen Grautöne der Schilderung gefielen mir ausgezeichnet: Für Unrecht gibt es manchmal gute Gründe - nicht alles ist schwarz oder weiß.

1 von 5 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
War diese Bewertung für Sie hilfreich?
JA NEIN

Dem Autor für die Bewertung danken
Verstoß melden
Kommentieren Sie diese Bewertung

««« zurück123vor »

Sie kennen "Kalter Süden" von Liza Marklund ?
Tipp: Stöbern Sie doch mal ein wenig durch ausgewählte aktuelle Bewertungen in unserem Shop

27 Marktplatz-Angebote für "Kalter Süden" ab EUR 0,65

Zustand Preis Porto Zahlung Verkäufer Rating
wie neu 0,65 2,00 Banküberweisung, Selbstabholung und Barzahlung cobran 100,0% ansehen
gebraucht; gut 0,69 1,40 offene Rechnung (Vorkasse vorbehalten), Selbstabholung und Barzahlung, Nachnahme, offene Rechnung, Banküberweisung Second Hand Bücher Apelern 98,7% ansehen
wie neu 0,80 2,00 PayPal, Banküberweisung thoki2 100,0% ansehen
wie neu 1,00 3,00 PayPal, Banküberweisung, Selbstabholung und Barzahlung tiggerstefan 100,0% ansehen
gebraucht; gut 1,50 1,80 offene Rechnung, Selbstabholung und Barzahlung, offene Rechnung (Vorkasse vorbehalten) Lesestoff01 97,7% ansehen
leichte Gebrauchsspuren 1,70 2,00 Banküberweisung, PayPal jay.freiburg 100,0% ansehen
leichte Gebrauchsspuren 1,90 1,65 offene Rechnung, Selbstabholung und Barzahlung, offene Rechnung (Vorkasse vorbehalten) KaiL 100,0% ansehen
gebraucht; gut 1,95 2,50 PayPal, offene Rechnung Antiquariat Buchhandel Daniel Viertel 99,5% ansehen
gebraucht; sehr gut 1,98 2,00 Selbstabholung und Barzahlung, PayPal, Banküberweisung Tüchtiger BuchEsel 99,6% ansehen
wie neu 2,00 1,90 Banküberweisung, Selbstabholung und Barzahlung meinereiner29 100,0% ansehen
gebraucht; gut 2,05 2,50 PayPal, offene Rechnung Antiquariat Buchhandel Daniel Viertel 99,5% ansehen
wie neu 2,22 2,00 Banküberweisung kurze_socke 100,0% ansehen
wie neu 2,35 2,20 PayPal, Banküberweisung Aniri 100,0% ansehen
gebraucht; gut 2,95 2,50 offene Rechnung Petra Gros 99,4% ansehen
wie neu 2,99 1,90 Banküberweisung Buecher-ta 100,0% ansehen
wie neu 3,00 2,10 Banküberweisung herr otto 96,2% ansehen
wie neu 3,88 4,00 Banküberweisung AndreaChristian a 100,0% ansehen
gebraucht; sehr gut 3,95 2,65 PayPal, Lastschrift, offene Rechnung, Banküberweisung, Selbstabholung und Barzahlung, sofortueberweisung.de, offene Rechnung (Vorkasse vorbe KIRJAT 100,0% ansehen
wie neu 4,00 2,00 Banküberweisung Sternenbuch 100,0% ansehen
gebraucht; sehr gut 4,50 2,50 offene Rechnung (Vorkasse vorbehalten), Selbstabholung und Barzahlung, PayPal Flügel & Sohn UG (Haftungsbeschränkt) 100,0% ansehen
wie neu 4,95 2,70 offene Rechnung (Vorkasse vorbehalten), Banküberweisung babettes Fest 100,0% ansehen
wie neu 5,00 2,40 Banküberweisung, Selbstabholung und Barzahlung booklookerin01 100,0% ansehen
leichte Gebrauchsspuren 5,99 2,00 Banküberweisung Joerg66 100,0% ansehen
7,90 2,00 Banküberweisung, PayPal Onlinehandel Klostermann 100,0% ansehen
leichte Gebrauchsspuren 8,99 2,00 Banküberweisung, Selbstabholung und Barzahlung mavsailor 100,0% ansehen
gebraucht; sehr gut 24,11 2,90 PayPal, Banküberweisung Mosakowski & Stiasny GbR 98,0% ansehen
gebraucht; mittelmäßig 40,00 3,00 PayPal, Banküberweisung Sparbuecher 99,4% ansehen
Andere Kunden kauften auch