Die Reinheit des Todes - Kliesch, Vincent

Vincent Kliesch 

Die Reinheit des Todes

Thriller

Broschiertes Buch
 
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Die Reinheit des Todes

Wa würdest du tun, wenn dein grösster Feind deine letzte Hoffnung ist?

Ein geheimnisvoller Serienmörder stellt das LKA Berlin vor scheinbar unlösbare Rätsel. Sein drittes Opfer, eine ältere Dame, wird in einem weißen Leinenhemd aufgebahrt auf ihrem Esstisch gefunden. Spuren gibt es keine, denn die Wohnung ist klinisch rein geputzt - ein Alptraum für die Ermittler. Die letzten Hoffnungen ruhen auf Julius Kern, der Jahre zuvor einen grausamen Massenmörder fassen konnte. Doch Kern ist fast daran zerbrochen. Während er nur langsam zu seiner alten Form zurückfindet, hat sein Gegner bereits das nächste Opfer im Visier.


Produktinformation

  • Verlag: Blanvalet
  • 2010
  • Ausstattung/Bilder: 2010. 317 S.
  • Seitenzahl: 320
  • Blanvalet Taschenbuch Bd.37492
  • Deutsch
  • Abmessung: 182mm x 126mm x 27mm
  • Gewicht: 280g
  • ISBN-13: 9783442374922
  • ISBN-10: 3442374928
  • Best.Nr.: 27947266
"Die Reinheit des Todes ist ein fulminantes Thriller-Debüt, das wegen seiner glaubwürdigen Protagonisten überzeugt." dapd

»Die Reinheit des Todes ist ein fulminantes Thriller-Debüt, das wegen seiner glaubwürdigen Protagonisten überzeugt.«

»Die Reinheit des Todes ist ein fulminantes Thriller-Debüt, das wegen seiner glaubwürdigen Protagonisten überzeugt.«
Vincent Kliesch wurde in Berlin geboren. Nach dem Abitur machte er eine Ausbildung zum Restaurantfachmann und arbeitete danach mehrere Jahre in der Gastronomie. Dabei entstand auch die Idee zu seinem ersten Thriller Die Reinheit des Todes, der auf Anhieb zu einem großen Erfolg wurde. Wenn Vincent Kliesch nicht schreibt, steht er als Moderator und Stand-Up-Comedian auf der Bühne. Der Filmpark Babelsberg, in dem er täglich das Publikum unterhält, sowie der legendäre Quatsch Comedy Club sind nur zwei Stationen seiner Laufbahn als Entertainer. Der Todeszauberer ist der zweite Thriller um den Ermittler Julius Kern.

Leseprobe zu "Die Reinheit des Todes" von Vincent Kliesch

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Leseprobe zu "Die Reinheit des Todes" von Vincent Kliesch

Mit dem lang ersehnten Gast war auch der Wahnsinn in ihr Haus gekommen. Doch während die wundervolle Musik den Raum mit ihrer bittersüßen Melancholie füllte, verdrängte Elisabeth Woelke die Warnungen, die ihr Unterbewusstsein ihr sandte.

Es war zu schön; es konnte gar nicht sein, wie es schien. Sie hätte weglaufen sollen, um Hilfe rufen. Doch obwohl sie spürte, dass sie diesen Abend vielleicht nicht überleben würde, lächelte sie.

"Möchtest du Wein?", fragte sie ihren Gast, der in eleganter Pose auf dem Sofa saß.

"Gern", gab er mit demselben Lächeln zur Antwort, mit dem er sie schon auf den ersten Blick in seinen Bann gezogen hatte.

Die einundsechzigjährige Apothekerin hatte wochenlang darauf gewartet, ihn endlich persönlich kennenzulernen, ihm leibhaftig gegenüberzustehen. Er hatte sie von der ersten Minute an verstanden. Wirklich verstanden. Doch die unheimliche Gefahr, die hinter seinem Lächeln lag, wurde mit jedem Satz, den sie miteinander sprachen, stärker. Er sah sich prüfend im Raum um, seine Augen hinter einer großen Sonnenbrille verborgen.

Sie hat sich gut auf meinen Besuch vorbereitet, aufgeräumt und sauber gemacht, dachte er. Trotzdem würde er viel zu tun haben, gleich wenn er sie begleitet hatte.

"Du bist so völlig anders, als ich es mir vorgestellt habe", sagte Elisabeth Woelke, während sie den Wein einschenkte.

"Wie bin ich denn?", entgegnete er sanft.

Allein der Klang seiner Stimme berührte sie.

"Ich weiß nicht, wie ich es beschreiben soll. Fast ein bisschen wie ein ..."

Sie war sich unsicher, ob sie es aussprechen sollte. Was, wenn es wirklich so war?

"Wie ein Engel?", half er ihr.

Dann stand er auf und lief zu ihr hinüber. Sie waren allein, und niemand würde sie stören; dafür hatte sie gesorgt.

"Lass uns tanzen", sagte er und reichte ihr die Hand.

Eingehüllt in Chopins Nocturne, wiegten sie sich im Takt der Musik.

Es war ein beängstigendes Bild, das das ungleiche Paar im warmen Licht des Kerzenscheins abgab, auf eigentümliche Weise voller Frieden und Ruhe. Und das, obwohl der herannahende Tod immer größer werdende Schatten warf. Die Apothekerin ahnte das Unheil, das er in ihre Wohnung gebracht hatte, doch sie verschloss die Augen davor. Denn nie zuvor in ihrem Leben hatte sie sich so unbeschreiblich gefühlt wie jetzt in seinen Armen.

"Und, bist du einer?", flüsterte sie leise in sein Ohr. "Ein Engel?"

Sie blieben stehen. Er nahm seine Sonnenbrille ab und blickte ihr tief in die Augen.

"Wünschst du es dir denn?", fragte er.

Sie konnte den Blick nicht von seinen Augen wenden. Es war, als spiegelten sich alles Glück und alle Geborgenheit der Welt darin wider. Und obwohl sie die Konsequenzen ihrer Antwort ahnte, sagte sie:
"Mehr als alles andere."

Der Tatort war noch bemerkenswerter, als Julius Kern ihn sich vorgestellt hatte.

In ein schneeweißes Hemd gekleidet, lag die gewaschene, frisierte und geschminkte Leiche von Elisabeth Woelke in der Mitte ihres Wohnzimmers auf dem Esstisch aufgebahrt. Und auch der Rest des Raums sah aus, als sei er für einen ganz besonderen Anlass hergerichtet worden. Jedes Möbelstück, jede Lampe, sogar die Glühbirnen waren penibel gereinigt worden. Die Fensterscheiben waren so blank poliert, dass man glauben konnte, es seien gar keine eingesetzt gewesen. Die Bilder und ihre Rahmen waren mit Glas- und Holzpolitur behandelt worden; sogar die Nägel, an denen sie aufgehängt waren, glänzten. Einfach alles in diesem Raum war mit unglaublicher Akribie geputzt und geordnet worden, die Fernbedienungen auf dem Couchtisch, die Bücher in den Regalen, die Fotos auf dem Schreibtisch - einfach alles glänzte und verströmte den Duft von Reinigern und Pflegemitteln.

Kern war tief beeindruckt. Der Raum strahlte in seiner makellosen Reinheit eine unheimliche Kälte aus, die sich schwer beschreiben ließ.

"Wie in einem op", sagte er leise zu sich selbst. Jetzt erst bemerkte Quirin Meisner, dass Kern eingetroffen war.

Meisner war der Leiter der Mordkommission, die mit der Aufklärung der Mordserie beschäftigt war, die nun das dritte Opfer innerhalb von kaum acht Monaten gefordert hatte. Knapp eine Stunde zuvor hatte er Kern aus Brandenburg kommen lassen, damit er sich den Tatort ansehen konnte.

"Julius, danke, dass du so schnell gekommen bist!", begrüßte er Kern.

"Das ist diese verdammte Stadt", entgegnete der, während er sich weiter in dem steril wirkenden Raum umsah. "Zieht die ganzen kranken Freaks an. Und keinen interessiert's."

"Hat Brandenburg dich etwa weich gemacht?", erwiderte Meisner spöttisch.

Julius Kern arbeitete seit mittlerweile fünf Jahren für das LKA Brandenburg. Seine Karriere hatte er aber in Berlin begonnen. Dort war er schon früh durch seine außergewöhnliche Art des Ermittelns aufgefallen. Immer wieder waren es allein seine Erkenntnisse gewesen, die den entscheidenden Ausschlag für die Ergreifung von Verbrechern gegeben hatten. Kern gab niemals auf. Auch dann nicht, wenn alle seine Kollegen bereits mit ihrer Weisheit am Ende waren.

"Das ist die Dritte. Ich habe schon nach dem zweiten Mord überlegt, dich ins Team zu holen, aber du weißt ja selber, wie das dann immer ist."

"Warum musst du mich bloß in so einen kranken Fall reinziehen?"

Meisner brauchte nicht lange zu überlegen. "Wäre es dir lieber, man würde dich nur noch für Falschparker einsetzen?" "Dann erzähl mal."

"Er geht immer gleich vor. Erst betäubt er sie mit Chloroform, dann ertränkt er sie." "Kampfspuren?"

"Nein, sie scheinen sich nicht zu wehren. Auch keine Einbruchspuren."

"Sie kannten ihn?"

Kern blickte sich weiter um. Obwohl er in seiner Laufbahn schon einiges zu sehen bekommen hatte, war der Anblick, der sich ihm an diesem Ort bot, selbst in seinen Augen bemerkenswert. Die unglaubliche Mühe, die sich der Täter nach dem Mord damit gemacht hatte, Sauberkeit und Ordnung herzustellen, war geradezu unheimlich.

"Meinst du, es war eine Art Ritualmord?", fragte Kern.

"Haben wir auch überlegt. Aber die Experten finden nichts, was darauf hinweist."

"Aber ausschließen können sie es nicht?"

"Sie sagen, wenn er religiöse Motive hätte, würde er es uns wissen lassen. Tut er aber nicht."

"Was will er dann? Es sieht nicht so aus, als ob der Tod des Opfers sein Ziel wäre. Das könnte er viel leichter haben. Ich meine, wie lange braucht man, um so zu putzen?"

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Kundenbewertungen zu "Die Reinheit des Todes" von "Vincent Kliesch"

9 Kundenbewertungen (Durchschnitt 4.6 von 5 Sterne bei 9 Bewertungen **** ausgezeichnet)
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Bewertung von TheSilencer aus Berlin am 14.06.2011 ***** ausgezeichnet
Julius Kern wird von seinem ehemaligen Kommissariat in Berlin gebeten, dortige Ermittlungen zu unterstützen.

Mit wenig Begeisterung sagt er zu. Zu sehr hängt ihm der Mißerfolg nach, einen mehrfachen Mörder zwar gestellt zu haben, doch vor Gericht wegen fehlender Beweise gescheitert zu sein. Das war auch der Grund, Dienst- und Wohnort nach Potsdam zu verlegen.

Während Kollegen tuscheln und seine von ihm getrennt lebende Ehefrau wieder zaghafte Bande knüpft, steckt er plötzlich mittendrin in der Recherche: ein Mörder bringt seine Opfer um, wäscht sie, bekleidet sie mit einem weißen Hemd und putzt die Wohnung - klinisch rein. Keine Spuren, keine Zeugen, als wäre er kein menschliches Wesen.

Als ob dem langsam auftauenden Kommissar das nicht reichen würde, nimmt auch jener freigesprochene Mörder zu ihm Kontakt auf; er möchte seine Geschichte als Buch veröffentlichen und bräuchte für die PR Kerns Unterstützung.

Liest man sich den Cover-Text bezüglich des Autoren durch, ahnt man schlimmes. Als Comedian habe er im "Quatsch Comedy Club" seine festen Auftritte, genauso wie im "Filmpark Babelsberg".
Und dann kloppt Kliesch einen einfach weg; mit einer vielschichtigen Story und einer Menge Psychopathen. Ernst und knallhart. Blutig und durchdacht.

Besser als Fitzek und Beckett, auf Augenhöhe mit Elisabeth Herrmann.

Der Verlag kündigt gleich eine Serie um Julius Kern an: "Der Todeszauberer" ist bereits erschienen.

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Bewertung von Henry Kupfer am 09.04.2011 ***** ausgezeichnet
Ein Komiker der einen Thriller schreibt ! Und was für einen! 317 Seiten geballte Spannung.Geradlienig ohne irgendwelchen Detail schnickschnack.Drei Erzählstränge die es in sich haben.Es ist schon genug über dieses Buch geschrieben worden,darum nur kurz:
Kaufen und staunen.
Ich hoffe der Herr Kliesch forciert seine Arbeit etwas ,damit wieder ,bzw. endlich eine erneute Lektüre von Ihm den Büchermarkt bereichert.

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Bewertung von Kristin Friedrich aus Hof am 09.01.2011 ***** ausgezeichnet
Ein Serienkiller, der von allen nur "Putzteufel" genannt wird, hält das LKA in Berlin auf Trab. Seinen Spitznamen trägt er, weil der Mörder die Wohnung des Opfers klinisch rein putzt. So sauber, dass nicht einmal mehr ein Fingerabdruck des Toten im eigenen Zuhause zu finden ist, geschweige denn irgendwelche Spuren des Täters.
Zur Unterstützung des Ermittlerteams wird Julius Kern ins Boot geholt. Aber in seinem Kopf spukt noch sein letzter Fall. Tassilo, den er zwar erwischt hat, aber nie hinter Gittern bringen konnte...
Schafft es Kern dennoch den Putzteufel zu schnappen, bevor der sein nächstes Opfer ermordet?

"Die Reinheit des Todes" ist ein Thriller, der stark an Sebastian Fitzeks Bücher erinnert. Das ist aber in keinster Weise negativ gemeint. Die Kapitel sind oft recht kurz und enden spannend. Der Leser fiebert während des ganzen Buches mit den Protagonisten mit.

Vincent Kliesch hat die Geschichte selbst in mehreren Erzählsträngen geschrieben, die dann wie ein Puzzle zusammengesetzt werden. Wir lesen natürlich aus der Sicht der Ermittler und rätseln mit Kern, was ese mit den Morden auf sich hat.
Gleichzeitig fühlen wir mit ihm wegen seiner Vergangenheit mit. Außerdemm erfährt der Leser die verwirrenden Gedanken vom Mörder und seiner Geschichte. Was es mit dem dritten Erzählstrang auf sich hat, klärt sich erst im Laufe des Buches...

Ich kann "Die Reinheit des Todes" jedem Thriller und Krimiliebhaber empfehlen. Das Buch war spannend von der ersten bis zur letzten Seite und ist ein absolutes Musthave im Bücherregal!

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Bewertung von sabatayn76 am 19.11.2010 ***** sehr gut
Kripo, Kellner und Klaviere

Inhalt:
Ein Serienmörder treibt in Berlin sein Unwesen. Sein drittes Opfer ist die 61-jährige Apothekerin Elisabeth Woelke, die vom Täter auf einem Esstisch aufgebahrt, gewaschen, geschminkt und frisiert wurde. Die Wohnung ist blitzsauber und vom Täter fehlt jede Spur. Die Berliner Kripo setzt bei ihren Ermittlungen auf Julius Kern, einen auswärtigen Kollegen, der für seine spitzfindigen und besonderen Ermittlungsmethoden bekannt ist. Allerdings hat Julius Kern noch massiv an einem alten Fall zu knabbern, an dem er fast zerbrochen ist.

Mein Eindruck:
'Die Reinheit des Todes' ist durchgehend spannend, obwohl manche Szenen zu unrealistisch sind und mir die blutigen Details manchmal zu viel waren. Auch sprachlich empfand ich das Buch bisweilen als zu unbeholfen. Gefallen hat mir, dass Klieschs Protagonisten nicht nur gut oder böse, sondern deutlich komplexer sind.

Mein Resümee:
Unterhaltsam und fesselnd. Ein spannender Zeitvertreib mit kleineren Mängeln.

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Bewertung von sabine am 07.11.2010 ***** sehr gut
Die Reinheit des Todes von Vincent Kliesch ist ein Thriller, in dem es gleich um zwei Fälle geht. Einen aktuellen, in dem ein Serientäter Menschen tötet und sie und ihre Wohnungen völlig sauber zurück lässt. Der zweite Fall liegt drei Jahre zurück und hier handelt es sich um einen brutalen Massenmörder. Welcher Kommissar Kern bis heute noch beschäftigt und auch sein Privatleben beeinflusst hat.
Der Leser erfährt sehr schnell wer der Täter ist, was allerdings nichts von der Spannung nimmt. Im Gegenteil, ich war sehr gespannt auf sein weiters Handeln und ob es ein neues Opfer geben wird.
Eigentlich lese ich ja eher Krimis in denen etwas weniger Blut fließt, aber dennoch hat mir dieses Buch gefallen. Das lag unter anderem auch daran, dass die Handlung nicht nur aus der Sicht des Kommissars geschildert wird.

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Bewertung von Lisa. aus Bad Berka am 11.08.2010 ***** sehr gut
Ein wahrhaft handlungsimpulsiver Thriller, welcher Packender nicht sein könnte.
Julius Kern, Ermittler des LKA, begibt sich auf die Jagd nach einem Engel. Ein Engel der seine Opfer in weiße Gewänder kleidet. Sie nachdem er sie ersäuft hat, fast liebevoll in ihren zu Hause aufbahrt. Doch das merkwürdige an den Morden sind die bis ins kleinste Detail gesäuberten Tatorte. Alles ist so klinisch rein, als hätte ein Reinigungstrupp dort eine ganze Weile lang zu tun gehabt. Lange Zeit tappen Julius Kern und sein Ermittlerteam im Dunkel, bis ein kleines Häufchen Asche vom Tatort und Kerns Erzfeind die entscheidenden Hinweise geben. Neben den nervenraubenden Ermittlungsarbeiten hat die Hauptfigur noch mit einer zerbröselnden Familie und dem freigesprochenen Mörder Tassilio, dessen Erzfeind zu kämpfen. Tassilio schleicht sich erneut in Kerns Leben und bringt Vieles durcheinander, doch letzten Endes trägt er entscheidend dazu bei den tödlichen Engel auf die Schliche zu kommen.
Vincent Kliesch, als ehemaligen Comedian, fiel es sichtlich leicht in die Rolle eins Thrillerautor zu schlüpfen. Er spann eine komplizierte zweite kleine Realität in der es einen höchst interessant Mörder gab, der mir als Leser den Atem raubte. Doch nicht nur die Gegenwart spielt in ,,Der Reinheit des Todes’’ eine entscheidende Rolle. Auch der schon langvergangene Fall Tassilo, der Scheunenmörder, schlägt immer noch hohe Wellen. Insgesamt wird der Leser mit besessenen, reinlichen Engel und einer großen Portion Schrecken bombardiert. Ich empfehle diese Buch jedem, der gern mal einen fantastisch geschriebenen und trotzdem spannenden Thriller zu Gesicht bekommen will.

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Bewertung von Lisa. aus Bad Berka am 10.07.2010 ***** sehr gut
Ein Thriller der handlungsimpulsiver nicht sein könnte.
Julius Kern, Ermittler des LKA, begibt sich auf die Jagd nach einem Engel. Ein Engel der seine Opfer in weiße Gewänder kleidet. Sie nachdem er sie ersäuft hat, fast liebevoll in ihren zu Hause aufbahrt. Doch das merkwürdige an den Morden sind die bis ins kleinste Detail gesäuberten Tatorte. Alles ist so klinisch rein, als hätte ein Reinigungstrupp dort eine ganze Weile lang zu tun gehabt. Lange Zeit tappen Julius Kern und sein Ermittlerteam im Dunkel, bis ein kleines Häufchen Asche vom Tatort und Kerns Erzfeind die entscheidenden Hinweise geben. Neben den nervenraubenden Ermittlungsarbeiten hat die Hauptfigur noch mit einer zerbröselnden Familie und dem freigesprochenen Mörder Tassilio, dessen Erzfeind zu kämpfen. Tassilio schleicht sich erneut in Kerns Leben und bringt Vieles durcheinander, doch letzten Endes trägt er entscheidend dazu bei den Engel auf die Schliche zu kommen.
Vincent Kliesch, als Comedian, fiel es sichtlich leicht in die Rolle eins Thrillerautor zu schlüpfen. Er spann eine komplizierte zweite kleine Realität in der es einen höchst interessant Mörder gab, der mir als Leser den Atem raubte. Doch nicht nur die Gegenwart spielt in ,,Der Reinheit des Todes’’ eine entscheidende Rolle. Auch der schon langvergangene Fall Tassilo, der Scheunenmörder, schlägt immer noch hohe Wellen. Insgesamt wird der Leser mit besessenen, reinlichen Engel und einer großen Portion Schrecken bombardiert. Ich empfehle diese Buch jedem, der gern mal einen fantastisch geschriebenen und trotzdem spannenden Thriller zu Gesicht bekommen will.

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Bewertung von sueorange am 02.07.2010 ***** ausgezeichnet
Was ist das für ein Serienmörder, den das LKA Berlin nur noch den Putzteufel nennt? Diesen Namen bekam er, da er den Tatort jedes Mal akribisch gereinigt verlässt. Ist es ihm denn tatsächlich auch bei seinem dritten Opfer, einer älteren Frau, gelungen, wieder keine Spuren zu hinterlassen? Diese fand man mit einem weißen Leinenhemd bekleidet und auf ihrem eigenen Esstisch aufgebahrt. Nun ruhen alle Hoffnungen auf Julius Kern, der zu den Ermittlungen hinzugezogen wurde. Durch seine unkonventionellen Methoden konnte er schon drei Jahre zuvor einen gefährlichen Massenmörder fassen. Jedoch ist er wegen derselben Geschichte immer noch sehr belastet. Er zerbrach regelrecht daran, dass der Täter damals freigesprochen werden musste. Und nun ist er möglicherweise sogar auf die Hilfe seines Feindes angewiesen.

Mit Julius Kern hat der Autor einen sympathischen Ermittler geschaffen und mit Tassilo, seinem Widersacher, einen charismatischen Serienmörder, mit formvollendeten Manieren.
Das ist wirklich mal wieder ein Thriller ganz nach meinem Geschmack. Die vorherige Tat des genialen Serientäters, das "Scheunenmassaker", wird immer wieder in Rückblenden erzählt und trotz dessen, dass er eine gehörige Brutalität an den Tag legte, entwickelt man für sein Motiv fast schon Verständnis. Beim aktuellen Putzteufelfall kennt man zwar früh den Täter, dies schmälert jedoch die Spannung keineswegs. Ich war sehr schnell in der Geschichte gefangen, konnte immer nur atemlos weiter blättern. Ich finde den Thriller psychologisch gut durchdacht. Die Charaktere wirken auf mich authentisch. Auch die Dialoge erscheinen nicht aufgesetzt und der Schreibstil ist flüssig. Ich freue mich nun auf weitere Fälle mit dem Ermittler Julius Kern.

Ein Thriller für aufregende Lesenächte.
Ein großartiges Debüt.
Ein Glück, dass es nicht Julius Kerns letzter Fall ist!

Vincent Kliesch wurde in Berlin geboren und machte nach dem Abitur eine Ausbildung zum Restaurantfachmann. Danach arbeitete er mehrere Jahre in der Gastronomie. Dies hat ihn zu seinem Thriller "Die Reinheit des Todes" inspiriert. Neben dem Schreiben steht er als Moderator und Stand-Up- Comedian auf der Bühne. Sein erster Thriller bildet den Auftakt zu einer Reihe um den Ermittler Julius Kern.

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Bewertung von Chiara aus Kornwestheim am 24.05.2010 ***** ausgezeichnet
Als ein Serienkiller in Berlin sein Unwesen treibt hat Kern immer noch nicht seinen letzten Fall verdaut. Obwohl er einen Massenmörder festnehmen konnte, wurde dieser freigesprochen. Das belastet Kern so sehr, dass ihm sein Privatleben entgleitet.

Obwohl recht schnell der Täter feststeht, fesselt uns der Autor mit jeder Menge Details und Hintergrundinformationen sowohl aus dem aktuellen als auch dem vergangen Fall welcher bereits 3 Jahre zurückliegt.

Während der eine sehr sanft tötet, mordet der andere brutal und skrupellos beide werden sehr gut dargestellt und auch das Umfeld sowie die Hintergründe sind sehr interessant.

Dieses Buch ist für einen Debütroman erstaunlich gut gelungen. Man ist sofort im Geschehen drin und kann den Roman kaum aus den Händen legen. Psychologisch ist das Ganze sehr gut aufgebaut als Leser wankt man zwischen blanken entsetzen, Neugierde, Fassungslosigkeit aber auch ein klein wenig Verständnis.
Was bei diesem Thriller auf keinen Fall aufkommt ist Langeweile.

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