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| Bewertung von Adele aus Oberhausen am 21.04.2012 | |
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"Marina" Eine spannende Geschichte erzählt der Autor Carlos Ruiz Zafon beginnend mit zwei Teenagern, der 15 j. Geheimnis umwobenen Marina und dem Internatsschüler Oscar Dray. Sie lernen sich über einen kuriosen Zwischenfall am Haus Marinas kennen, die dort in Barcelona, Ende der Siebziger mit ihrem anscheinend gebrechlichen Vater German ehemals Maler, teils der Vergangenheit nachträumend lebt. Über ein Symbol eines schwarzen Schmetterlings auf einem Grabstein und ein schauriges verlassenes altes Gewächshaus geraten Marina und Oscar in eine „unglaubliche“ Geschichte auf Leben und Tod. Im Mittelpunkt des Geschehens stehen, das vor dreißig Jahren gegründete Velo-Granell- Unternehmen, welches orthopädische Prothesen herstellte sowie das daran gebundene Schicksal der Opernsängerin Eva Irinowa. Der Autor schickt den Leser auf eine phantasiereiche, gruselige Reise. Unheimliche Hetzjagten durch Kanäle und alte Gemäuer. Die mystischen Schatten der Nacht erinnern teils an Dracula, Werwölfe und andere monströse Erscheinungen. Horror oder Krimi? Ein flüssiger Schreibstil und ein gut gesetzter Szenenwechsel lassen die Spannung bis zum Ende anhalten. Ein Hauch weniger Dramatik hätte dem Buch vielleicht noch einen kleinen zusätzlichen Akzent gesetzt…das ist sicherlich individuell zu werten. |
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| Bewertung von Nastja90 aus München am 27.03.2012 | |
| "Zum Heulen schön" beschreibt das Buch und die Geschichte schon sehr genau. Der Schreibstil von Zafon, die Kulisse Barcelonas und eine bis zum Ende fesselnde Geschichte von Liebe, Geheimnissen und Verlust, fertig ist ein weiteres, unverkennbar brilliantes Werk des talentierten Autors. Würde mich sehr über Weiteres von ihm freuen. |
1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. War diese Bewertung für Sie hilfreich? |
Bewertung von Xirxe aus Hannover am 20.03.2012 |
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Dass 'Marina' nach Zafóns eigener Aussage sein persönlichster Roman und eines seiner Lieblingsbücher ist, sagt noch nichts über dessen Qualität aus. Und so manche, die bereits einen oder auch beide der Bestseller 'Der Schatten des Windes' bzw. 'Das Spiel des Engels' gelesen haben, mögen sich von diesem Buch somit wesentlich mehr versprechen. Denn dies hier ist sein erstes Werk als 'Erwachsenenschriftsteller', und man spürt es die ganze Zeit hindurch. Wie in seinen beiden anderen Romanen ist der Protagonist auf der Suche: Oscar, ein Internatszögling, lernt während einer seiner zahlreichen Spaziergänge durch das alte Barcelona eine junge Frau, Marina, kennen. Sie stoßen auf die Spur einer geheimnisvollen Dame in Schwarz und geraten in eine Geschichte, deren Anfang bereits viele Jahrzehnte zurückliegt, doch noch immer nicht beendet ist. Ein tragisches Liebespaar, der Zusammenbruch eines Wirtschaftsimperiums, mysteriöse Todesfälle, furchterregende Nachtgestalten - Zutaten die auch in Zafóns anderen Büchern nicht fehlen. Doch hier sind die Sätze häufig deutlich kürzer: Subjekt, Verb, Objekt - und der nächste Satz. Es fehlen die mäandernden Satzgebilde, die versuchen das Unbeschreibliche in Worte zu fassen. Die Ansätze sind bereits zu spüren, ebenso die bildhaften Beschreibungen und Vergleiche, die Zafóns andere Publikumserfolge auszeichnen. Auch die Geschichte selbst ist noch nicht so verschachtelt, wie man es gewöhnt ist, driftet dafür aber zusehends ins Horrormäßige statt Übernatürliche ab. Vermutlich nicht so ganz das, was sich erwachsene Lesende von Zafón versprechen. Dennoch: Es ist spannend, gut geschrieben und sicherlich deutlich besser als vieles, was man als Unterhaltungsliteratur angeboten bekommt. Aber: Nicht zuviel erwarten! |
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| Bewertung von bookgirl am 29.02.2012 | |
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Dieses Buch hat meiner Meinung nach noch viel mehr als nur 5 Sterne verdient. Ich habe es regelrecht verschlungen und wenn ich nicht zur Arbeit gehen müsste, hätte ich wohl noch nicht mal zwei Tage gebraucht, um es zu Ende zu lesen. Ich finde, so wie auch Zafon, der in seinen Eingangsworten sagt, dass Marina für ihn ein ganz besonderes Buch ist, dass es in der Tat besonders ist. Mir hat "Im Schatten des Windes" auch schon sehr gut gefallen, aber Marina ist, obwohl sehr spannend, auch sehr poetisch geschrieben. Manche Sätze sind so wunderschön, dass ich etliche aus dem Buch zitieren könnte. Doch worum geht es? Oscar Drai ist 15 Jahre alt und lebt in einem Internat. Da ihm dort langweilig ist, büxt er jeden Tag für ein paar Stunden aus. Stunden, in denen er Barcelona erkundet. Bei einem seiner Streifzüge sieht er ein Haus, das auf ihn einen unbewohnten Eindruck macht. Doch schnell nach dem Betreten merkt er, dass es sehr wohl über Besitzer verfügt. German, der Vater, sitzt in seinem Sessel und als er sich umdreht, ist Oscar so erschrocken, dass er versehentlich eine alte Uhr stiehlt, was ihm erst bewusst wird, als er wieder im Internat ist. Von Gewissensbissen geplagt geht er ein paar Tage später zum Haus zurück, um die Uhr zurück zu bringen. Auch dieses Mal ist jemand da. Und zwar Marina, die Tochter des Hauses. Trotz des Diebstahls der Uhr, wird er freundlich von Tochter und Vater empfangen und sogar von Marina zu einem Spaziergang eingeladen, bei dem die beiden auf einem Friedhof auf eine Dame treffen, die jeden Sonntag zu eben diesem Friedhof kommt und ein Grab ohne Inschrift, aber mit einem Schmetterlings-Symbol besucht. Die beiden verfolgen die in einen schwarzen Mantel gekleidete Dame, die ihr Gesicht unter eine Kapuze versteckt und stehen, nach dem sie sie aus den Augen verloren haben, vor einem Gewächshaus, welches das gleiche Symbol, wie auf dem Grab enthält. Die beiden versuchen nun heraus zu finden, was es mit diesem Symbol auf sich hat. Mehr möchte ich von der Geschichte nicht verraten, da man das Buch einfach selber gelesen haben sollte. Wie gesagt, es ist ungemein spannend und ein echter Pageturner. |
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| Bewertung von Stina am 21.12.2011 | |
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Inhalt: Der junge Oscar Drai, Internatsschüler in Barcelona, trifft die schöne wenig ältere Marina und gemeinsam erleben sie ein Abenteuer, dass sie nie erwartet hätten. Marina führt Oscar auf die Spur einer geheimnisvollen schwarz gekleideten Dame, die jeden letzten Sonntag im Monat einen verborgenen Friedhof in Barcelona besucht und dort an einem anonymen Grab mit einem schwarzen Schmetterling als Symbol verweilt. Gefesselt von dem Geheimnis, dass dieses Grab und diese Frau umgibt, folgend die beiden der Dame und begeben sich so in große Gefahr, von der sie zunächst nichts ahnen. Fazit: Carlos Ruiz Zafón versteht es den Leser mit seiner Geschichte zu verzaubern. Regelrecht magisch versinkt man in den unsagbar liebevollen und wortgewaltigen Beschreibungen. Selbst die schrecklichsten Ereignisse lassen sich wunderbar lesen und verleiten einen dazu am Ende von einem unglaublich schönen Roman zu sprechen. In dem Brief von Carlos Ruiz Safón an seine Leser zu Beginn des Buches, erwähnt er, dass er zunächst nur Jugendromane geschrieben hatte und bezeichnet "Marina" als, Zitat:"...Übergang zu einer anderen Form des Erzählens". Dieses Empfinden kann ich in jeder Hinsicht bestätigen. Das Alter der Protagonisten und die recht einfach zu verfolgende Handlung lassen den Jugendroman nachspüren allerdings kann man auch schon die brillante Schreib- und Erzählweise erkennen, wie sie z.B. in "Schatten des Windes" zu erleben war. |
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| Bewertung von Leseschaaf aus Bochum am 11.08.2011 | |
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Wie auch "Der Schatten des Windes" und "Das Spiel des Engels" möchte man das Buch am Liebsten pausenlos und in einem durch lesen. Leider halte ich die Handlungsinhalte für etwas realitätsfern, schwer vorzustellen. Wie immer ist das Buch auf eine einzigartige Weise geschrieben, weshalb es sich definitiv zu lesen lohnt. Mit den zwei anfangs genannten Büchern kann es jedoch meiner Meinung nach nicht mithalten. Es gibt 1 Kommentar zu dieser Bewertung
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| Bewertung von Dr-Schlegelhö aus Nordhorn am 09.08.2011 | |
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Carlos Ruiz Zafón hat mich mit seinem Roman "Marina" verzaubert! Die Geschichte von Óscar Drai und Marina hat mich immer wieder aufs Neue gefesselt. Seine treffenden Beschreibungen und Darstellungen von Orten und Geschehnissen haben in mir alle möglichen Emotionen geweckt - Mitgefühl, Freude, Grauen, Ekel. Auch wenn es keine reiner Liebesroman ist, ist "Marina" ein tolles, lesenswertes Buch - vor allem für diejenigen, die sich gerne ein wenig gruseln/ekeln! Das letzte Mal habe ich solche Emotionen gehabt, als ich Werke von Edgar Allan Poe las... |
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| Bewertung von Kuschelbu am 07.08.2011 | |
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Carlos Ruiz Zafón hat mich auch mit seinem dritten Buch "Marina" vollkommen überzeugt! Schon nach den ersten Zeilen war ich in das Buch hineinvertieft und habe meine Umwelt um mich herum total abgeschaltet. Sowas passiert mir sonst nicht bei vielen Büchern, vorallem nicht, wenn es sich um keinen Krimi handelt. Der Schreibstil von Zafón ist so unglaublich gefühlvoll, dass man an manchen Stellen fast Weinen mag. Er beschreibt die Gefühle um Liebe, Freundschaft und Hass auch diesmal wieder so treffend und die Beschreibungen sind so detailiert, dass man sich genau in die Atmosphäre hineinversetzen kann. In diesem Roman geht es um die Freundschaft zwischen dem Internatjungen Óscar Drai und Marina. Die beiden verfolgen eine mysteriöse Dame, die jeden ersten Sonntag im Monat ein Grab besucht. Während die beiden immer tiefer in das Geheimnis eintauchen, lernen sie Angst, Trauer, Wut und den Tot immer näher kennen. Wenn man Zafón liest, muss man sich auf Fantasie einlassen können. Aber selbst wenn man die Geschichte nicht nachvollziehen oder zu abstrakt finden mag, finde ich ,dass es dem Leseerlebnis trotzdem nichts entgegensetzen kann. Ich hoffe, Zafón wird noch viele so wundervolle Bücher wie "Marina" schreiben. |
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Bewertung von Mel.E aus L. am 28.07.2011 |
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Marina und Óscar 2 Dieses Buch wurde von unserer örtlichen Bücherei geführt und ich ließ mich auf die Warteliste setzen um es zu Lesen. Kurz vor dem Wochenende war es dann soweit und ich hielt das Objekt meiner Begierde in den Händen. Die Leseprobe hat es verstanden mich zu fesseln, aber das war dann auch das spannendste daran. Das Buch dümpelte meiner Meinung nach nur vor sich hin. Erwartet hatte ich eine Liebesgeschichte zweier junger Menschen, die ein Geheimnis entschlüsseln. Das Geheimnis gibt es zwar, aber ich fand es so schwachsinnig, da völlig überzogen und überspitzt, das es mich eher abgestossen hat als begeistert. Wer in das Handwerk Gottes einzudringen versucht hat schon verloren! Zombies? Nix für mich. Sorry! Ich hab echt keine Ahnung, was mich derart versessen auf das Buch hat machen lassen, denn ich kann es wirklich nicht weiterempfehlen und ärgere mich um die gestohlene Zeit! |
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Bewertung von harakiri aus Ostalb am 26.07.2011 |
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Geheimnisvoll - mystisch - spannend Von allem enthält Zafons Roman Marina etwas. Der Anfang ist wunderschön. Passagen wie: "Hier liegen die Erinnerungen Hunderter von Menschen, ihre Leben, Gefühle, Illusionen, ihre Abwesenheit, die Träume, die sie nie verwirklichen konnten, die Enttäuschungen, Irrtümer und unerwiderten Lieben, die ihnen das Leben vergiftet haben." oder: "Die Stadt steckte noch im Pyjama..." ziehen den Leser in den Bann und lassen ihn nicht mehr los. Unglaublich, wie dieser Mann schreiben kann! Unfassbar wie es ihm immer wieder von Neuem gelingt, seine Leser zu überraschen und zu fesseln. Ich bin mir sicher, niemandem gelingt es, ein Buch von Herrn Zafon wegzulegen bevor er das Ende erreicht hat. Und ganz sicher gelingt es niemandem, der je ein Buch von ihm gelesen hat dieses wieder zu vergessen. Ich habe auch alle seine anderen Bücher gelesen, angefangen mit "Der Schatten des Windes". Seitdem bin ich süchtig nach den Büchern dieses Autors. Seine Jugendromane können den Literaturbüchern nicht das Wasser reichen, zielen ja auch auf eine andere Zielgruppe ab, dennoch hab ich auch jedes dieser von der ersten Seite an verschlungen. Darum habe ich mich sehr gefreut, als ich gesehen habe, dass es endlich wieder ein Erwachsenenbuch von ihm gibt. Leider kommt das Buch nicht an seine Nachfolger Der Schatten des Windes und Das Spiel des Engels heran. Der Autor schreibt selber, dass er mit diesem Buch die Entwicklung vom Jugendbuchschreiber hin zur Literatur überbrückt hat. Das merkt man leider diesem Buch etwas an, da die Handlung ins mythische abdriftet, was mir das Lesen ein kleines bisschen verleidet hat. Dennoch: Bei diesem Buch konnte ich auch nicht schnell genug lesen, bis ich wusste wie es ausgeht - um es dann traurig auf die Seite zu legen weil es schon zu Ende war. |
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