Sayuri - Bargmann, Carina

Carina Bargmann 

Sayuri

Gebundenes Buch
 
8 Kundenbewertungen
**** sehr gut
versandkostenfrei
innerhalb Deutschlands
19 ebmiles sammeln
EUR 18,95
Sofort lieferbar
Alle Preise inkl. MwSt.
Bewerten Empfehlen Merken Auf Lieblingsliste


Sayuri

Eine alte Prophezeiung zwingt Sayuri und Marje, in die Wüste zu fliehen. Das Wasser des Flusses Shanu droht zu versiegen und der Stadt den Tod zu bringen. Als sie dem Neffen des verhassten Herrschers begegnen, nimmt ihr Leben eine unvorhergesehene Wendung. Denn Kiyoshi ist auf der Suche nach der Auserwählten, von deren magischer Gabe das ganze Schicksal der Kaiserstadt abhängt.


Produktinformation

  • Verlag: Arena
  • 2010
  • Ausstattung/Bilder: 2010. 515 S.
  • Seitenzahl: 515
  • Altersempfehlung: ab 12 Jahren
  • Deutsch
  • Abmessung: 220mm x 163mm x 48mm
  • Gewicht: 830g
  • ISBN-13: 9783401064468
  • ISBN-10: 3401064460
  • Best.Nr.: 28040571

Kundenbewertungen zu "Sayuri" von "Carina Bargmann"

8 Kundenbewertungen (Durchschnitt 4.4 von 5 Sterne bei 8 Bewertungen **** sehr gut)
***** ausgezeichnet
 
(4)
***** sehr gut
 
(3)
***** gut
 
(1)
***** weniger gut
***** schlecht
Schreiben Sie eine Kundenbewertung zu "Sayuri" und Gewinnen Sie mit etwas Glück einen 15 EUR buecher.de-Gutschein

Bewertung von Stephie am 12.03.2011 ***** sehr gut
Carina Bargmann kann man für ihr Werk nur bewundern. Die Phantasiewelt, die sie im Alter von gerade mal 17 Jahren geschaffen hat, ist wirklich sehr beeindruckend.

Das Buch beginnt mit einem rasanten Einstieg. Der Leser befindet sich, von dem kurzen Prolog mal abgesehen, sofort mitten im Geschehen. Da sich Marje und Milan zu dem Zeitpunkt bereits in der Zinade befinden und erst hinterher die Umstände aufgeklärt werden, die überhaupt erst dazu geführt haben, wird sofort Spannung aufgebaut. Diese zieht sich auch durch den ganzen Roman. Durch unerwartete Ereignisse und das Auftauchen neuer Personen bleibt die Handlung stets aufregend und fesselnd.

Die Charaktere sind alle wunderbar ausgebaut und vor allem sehr unterschiedlich. Marje hat ihre ganz eigene Art, die sie aber auch sehr real und sympathisch macht. Sie ist mutig, stark und hat einen ausgeprägten Sinn für Gerechtigkeit. Sie hat aber auch eine sehr sensible Seite, ist hilfsbereit und macht sich große Sorgen um ihre Freunde und Familie.
Kiyoshi ist ebenfalls eine sehr liebenswerte Figur. Am Anfang kann man ihn noch nicht so recht durchschauen, zumal er sich und seine Gefühle für Marje manchmal selbst nicht versteht. Sein innerer Kampf zwischen Zweifel und Vertrauen im Bezug auf Miro, der ihn aufgezogen hat, ist für den Leser nachvollziehbar und sehr realistisch dargestellt.
Sayuri und Suieen, über die man erst nach und nach langsam mehr erfährt, sind auch sehr interessante Charaktere.
Nicht zu vergessen das kleine Irrlicht Shio, das man im Laufe der Geschichte richtig lieb gewinnt.

Am Anfang ist es etwas schwierig sich die verschiedenen Namen einzuprägen, da sie doch sehr exotisch sind, genauso wie einige der Kreaturen. Nach einer Weile ist das Problem jedoch erledigt.
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und der Wechsel zwischen langen und kurzen Sätzen macht das Lesen sehr angenehm. Auffällig, aber im positiven Sinne, sind vor allem die schönen Beschreibungen z.B. der Monde Turu und Lauryn, durch die man sich die Welt besonders gut vorstellen kann.

Einige Szenen werden aus verschiedenen Perspektiven dargestellt, wodurch der Leser die Ereignisse und Handlungen noch besser nachvollziehen kann. Teilweise werden bestimmte Geschehnisse auch erst im nächsten Kapitel und aus der Sicht einer anderen Person geschildert, sodass man sie aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten kann. Manchmal geht die Autorin dabei ein Stück zurück in die Vergangenheit und führt andere Charaktere erst zum Handlungsort hin, was ebenfalls zum Spannungsaufbau beiträgt.

Insgesamt ist das Buch sehr gut. An manchen Stellen hat es einen sogar zu Tränen gerührt, wie z.B. die Tapferkeit der Jugendlichen bei deren Hinrichtung. Auch das Ende war an sich sehr schön, vor allem als endlich das Geheimnis um Sayuri gelüftet wurde.

Einen Kritikpunkt gibt es aber leider doch: der Tod eines bestimmten Charakters ein paar Seiten vor Schluss. Um welche Figur es sich handelt soll an dieser Stelle nicht verraten werden, aber ihr Tod war völlig sinnlos. Der Tod einer Figur mag manchmal wichtig sein für den weiteren Handlungsverlauf, die Spannung, etc. In diesem Fall war er aber einfach nur überflüssig, vor allem da er so kurz vor Schluss überhaupt nicht mehr zu Handlung beitrug, sondern einfach nur sehr traurig stimmte.


Ohne diese eine und zugleich auch sehr kurze Szene wäre das Buch perfekt gewesen. Mit ihr ist es aber nichtsdestotrotz lesenswert und sehr zu empfehlen. Man darf also durchaus gespannt sein auf das nächste Werk dieser jungen und talentierten Autorin.

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
War diese Bewertung für Sie hilfreich?
JA NEIN

Dem Autor für die Bewertung danken
Verstoß melden
Kommentieren Sie diese Bewertung

Bewertung von Raven aus Leipzig am 15.02.2011 ***** sehr gut
Sayuri lebt mit ihrer Freundin Marje in der Kaiserstadt. Diese wird von einer magischen Quelle genährt. Aber eines tages werden alle 16-jährigen von dem Kaiserbruder aus der Stadt verbannt um vor ihm zu fliehen beschließen die beiden Freundinnen zu fliehen. Auf ihrer Flucht begegnen sie Kiyoshi, dem Sohn Miros. Gemeinsam mit ihm gehen sie auf die suche nach dem geheimnis der Quelle. In der Wüste werden sie getrennt Also ziehen Marje und Kiyoshi weiter um Sayuri zu suchen. Wärenddessen trifft Sayuri auf den katzenmenschen Suieen und seinen Freundin eine Wiljar, die ihr helfen. Später wird Kiyoshi von den Söltnern gefangen genommen. Um vor einem Sandsturm schutz zu ssuchen verstecken sich Sayuri und Suieen in einer kleinen Höhle in der sie auf Marje treffen. Marje erzählt ihnen was vorgefallen war und sie fassen den entschluss die zentauren um hilfe zu bitten. Diese erweisen sich als kooparativ und stellen ihre Streitmacht zur verfügung. Geimeinsam retten sie Kiyoshi. Über einen Alten Weisen eine Riesige Katze erhalten sie die Information das Sayuri die Leibliche Tochter des Kaisers ist und dieser sich entschlossen hat zu sterben und somit seine Kräfte die die Quelle am Leben halten auf sie überträgt. Über einen unterirdschen Fluss gelangen sie zurück in die Stadt und Sajuri trifft den kaiser der in dem moment als sie sich neben ihn setzt stirbt. Zur gleichen Zeit kämpft Kiyoshi draußßen gegen Miro und besiegt ihn. Miro ist ein schlechter verlierer und wirft ein Messer nach ihm. Marje springt um ihn zu retten dazwischen und stirbt. danach gehht Sajuri nach draußen und zur Quelle wo sie Kiyoshi mit Marje in den Armen sieht. Am ende wird Marje beerdigt und Sajuri und Kiyoshi halten die Staatsgeschäfte.
Das war wirklich eine epische Fantasy-Geschichte über Freundschaft, Liebe und Hoffnung.
Am Anfang hatte ich einige Probleme damit mich in das Buch einzugliedern, aber nach einigen Kapiteln war ich total in der Geschichte gefangen. Ich mochte die Charaktere, vielleicht weil es mich an eine große Mange geschichte erinnerte. Das Ende berührt mich so sehr, dass es mich ein wenig zum weinen gebracht hat.

War diese Bewertung für Sie hilfreich?
JA NEIN

Verstoß melden
Kommentieren Sie diese Bewertung

Bewertung von Wassermann aus Schauen am 01.11.2010 ***** ausgezeichnet
Schon nach wenigen Sätzen war ich in der Geschichte gefangen und mußte mich zusammen reißen um das Buch nicht in eins durchzulesen. Interessante Personen werden beschrieben - über manche möchte man immer wieder noch etwas erfahren. Die Geschichte vor der Geschichte wird immer wieder angesprochen - vielleicht gibt es ja ein weiteres Buch welches das Geschehen vor Sayuri beschreibt. Spannend wäre es auf jeden Fall.

Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Audio CD

War diese Bewertung für Sie hilfreich?
JA NEIN

Dem Autor für die Bewertung danken
Verstoß melden
Kommentieren Sie diese Bewertung

Bewertung von Buchwuermchen aus Obb am 13.06.2010 ***** gut
Sayuri, ein Fantasyroman von einer jungen Autorin für junge Leser.

Unterteilt in 3 Teile und jeweils mit eigenen Kapiteln, lernen wir erstmal Marje und Milan kennen, aber auch viele ihrer Freunde, darunter das Mädchen Sayuri, die jeder mag. Als vom Kaisers Bruder angeordnet wurde, das alle 16 jährigen verbannt werden sollen, spitz sich die Lage zu. Letztendlich ist Sayuri zusammen mit Marje gezwungen die Stadt zu verlassen und sich in der Wüste durch zuschlagen. Doch werden sie getrennt und müssen so erstmal überleben. Sayuri lernt dabei Sueein kennen. Auch der Neffe vom Kaiser Kiyoshi hat eine entscheidende Rolle mitzutragen.

Es ist eine Fantasygeschichte, die gerade am Anfang etwas mehr Zeit braucht um in die Gänge zu kommen. Sequenzweise drängten sich mir Ähnlichkeiten mit anderen Fantasyveröffentlichungen in den Sinn. Dennoch ein, mit vielen Details versehener Fantasyroman, der wohlüberlegt sich entwickelt. Zum Schluss hin geht es nochmal richtig rasant zur Sache und birgt einige Überraschungen in sich. Leider auch mit einem Teil, der mir persönlich jetzt nicht wirklich gefallen hat. Vieles war einfach unvorhersehbar, ein paar Punkte konnte man sich denken. Alles in allem ein flüssig geschriebenes Buch, mit erstaunlichen charakterstarken Persönlichkeiten. Die Leserperspektive wechselt immer mal wieder zu anderen Protagonisten, obwohl das meiste von Marje geschildert wird.

Sayuri ist der Debütroman von der 19jährigen Carina Bargman und daher möchte ich auch ein Lob aussprechen, für diesen leicht zu lesenden Roman.. Denke die junge Autorin hat sehr viel Potenzial und man hört hoffentlich noch mehr von ihr. Die kleinen Schwachstellen, die ich hier noch aufgefallen sind werden sich bestimmt im Laufe ihres Autorenlebens geben und ihr Schreibstil weiterentwickeln.

Alles in allem, ein schöner Jugend-Fantasyroman mit kleinen Schwachstellen.

Das Cover gehört hier auch extra erwähnt. Auf den ersten Blick eher unauffällig zeigt es bei Lichteinfall glitzernde „Wassertropfen“. Ein Effekt erst auf den zweiten Blick.

War diese Bewertung für Sie hilfreich?
JA NEIN

Dem Autor für die Bewertung danken
Verstoß melden
Kommentieren Sie diese Bewertung

Bewertung von Bella von www.bellaswonderworld.de aus Karlsruhe am 14.04.2010 ***** ausgezeichnet
Die Welt wurde aus Magie geformt und die Magie ist es, die sie am Leben hält."

Die Kaiserstadt ist im Ausnahmezustand, denn der Shanu droht mit einem immer mehr zurückgehenden Wasserstand. Da der Kaiser schon lange sehr schwach ist hat führt sein Bruder Miro die politischen Geschäfte aus, und dreht dem äußeren Stadtkreis in dem die Taller wohnen das Wasser ab. Doch es kommt noch schlimmer: Laut einer Prophezeiung ist einer unter den 16-jährigen die die Gesundheit des Kaisers weiterhin schwächt. Falls der Kaiser sterben sollte heißt das, dass die Quelle versiegt, also ordnet Miro an all diejenigen die in diesem schicksalsbehafteten Jahr geboren wurden aus der Stadt zu verbannen. Ein Raunen geht durch die Menge in der sich das Mädchen Marje befindet.

Diese Prophezeiung zwingt Marje und Sayuri zum Aufbruch in die Wüste. Als Unterstützung folgt Miros Erbe Kioshy den beiden, da er herausgefunden hat das die Prophezeiung eine Erfindung seines Onkels war. Gesucht wird nämlich nur eine sechzehnjährige, die unscheinbare und stumme Sayuri!

In der Wüste treffen die drei auf die verschiedensten magischen Wesen, wie den Essjiar einer Raubkatzenart die neun Schwänze hat, den Zentauren und einem Mischlingswesen mit spitzen Eckzähnen und elfenhaften Ohren. Glücklicherweise können Marje, Sayuri und Kiyoshi diese Wesen zu ihren Verbündeten zählen, da auch in Sayuri eine ungeahnte magische Kraft schlummert….

Der Roman ist in drei Abschnitte untergliedert, im ersten Teil wird man in das Leben in der Kaiserstadt und die großen Unterschiede der Gesellschaft eingeführt. Man bekommt einen guten Überblick wie es in den ärmlichen Viertel der Taller zugeht und wie behütet Kiyoshi im Palast aufwächst. Auch die Wichtigkeit des Kaisers, der die Quelle am Leben erhält bekommt Aufmerksamkeit gezollt. Im zweiten Teil versetz Carina Bargmann ihrem Roman einen ordentlichen magischen Touch. Man hat das Gefühl das sich der Roman von einem eher historisch anmutenden Kern in ein Fantasybuch verwandelt. Sayuri die von Anfang an schon etwas mystisches und geheimnisvolles an sich hatte drängt sich nun weiter in den Vordergrund. Mit dem hinzukommen von Yuuka der Essjiar und Suieen einem Mischlingswesen tritt man dann vollständig in die Fantasyliteratur ein. Im dritten und letzten Teil kommt es dann zu einem spannenden Abschluss der Geschichte.

In "Sayuri" spielt das Element Wasser eine sehr große Rolle, zu Anfang des Buches wegen seiner Notwendigkeit in der Wüste zu überleben und in den weiteren Abschnitten wegen der magischen Fähigkeiten von Sayuri. Rund um diese Kerngeschichte die sich mit der Quelle des Shoan befasst baut die Autorin eine spannende und ereignisreiche Story auf, die direkt in die Wüste führt wo nicht nur Hitze und Durst das Leben erschweren sondern auch Gefahren wie die Gefangenschaft bei den Söldnerclans drohen. Dadurch dass sich die Spannungskurve durch das ganze Buch wie ein roter Faden zieht fliegen die Seiten geradezu dahin. Der Leser taucht in eine völlig neue Welt ein, in der er es vor Magie nur so leuchtet und glitzert.

Carina Bargmann schreibt aus der Sicht verschiedenerer handelnder, facettenreicher Charakter, und verleiht so dem Leser eine weitspannige Einsicht in das Geschehen. Die Einblicke die man auf die Gefühlswelt von Marje und Kiyoshi bekommt steuern ein großes Stück Romantik bei, so dass dem Ende eine dramatische Note anhaftet.

Obwohl es sich bei "Sayuri" um einen Jugendroman handelt ist die Sprache nicht ganz so leicht gehalten wie bei vergleichbaren Jugend-Fantasyromanen, was es auch für erwachsene Leser interessant machen dürfte!

Mein Fazit:
Ein außergewöhnlicher Debütroman voller elementarer Magie!

War diese Bewertung für Sie hilfreich?
JA NEIN

Dem Autor für die Bewertung danken
Verstoß melden
Kommentieren Sie diese Bewertung

Bewertung von Eva L. aus Osnabrück am 03.04.2010 ***** ausgezeichnet
Kurzbeschreibung:
Weil der Fluß Shanu, die Quelle allen Lebens, zu versiegen droht, verbannt der Kaiserbruder Miro alle 16jährigen Mädchen und Jungen aus seiner Stadt und überlässt sie in der Wüste ihrem Schicksal. Auch Marje und ihre Freundin Sayuri müssen fliehen und kämpfen in der Wüste um ihr Leben. Doch plötzlich treffen sie auf Kiyoshi, den Neffen und Erben des Kaisers, der auf der Suche nach einem auserwählten, sechzehnjährigen Mädchen ist, das einer alten Prophezeiung zur Folge die Stadt retten kann.

Meine Meinung:
"Sayuri" ist das Fantasy- Debüt der erst 1991 geborenen Carina Bergmann, von der man in Zukunft hoffentlich noch viel hören wird. Sie nimmt uns mit in die fremde Fantasiewelt von Marje und Sayuri, in der alles Leben von einem Fluß abhängig ist und dessen Quelle von der Macht des Kaisers gespeist wird.
Zu Beginn gestaltet es sich ein wenig schwierig, in die Geschichte hineinzufinden, denn der Anfang des Buches ist sehr verwirrend. Der Leser wird mit einer Flut an Namen bombadiert, die es erstmal zu sortieren gilt. Dass auch die Sonne und die beiden Monde, die in der Geschichte eine kleine Rolle spielen, ebenfalls Namen haben, trägt nicht gerade zu ihrer Durchsichtigkeit bei. Hat man dies jedoch erstmal begriffen und kann die einzelnen Namen ihren Charakteren zuordnen, fällt es nicht mehr schwer, der Handlung zu folgen.

Die Geschichte braucht ein wenig Zeit, etwa 100 Seiten, um in Schwung zu kommen, doch dann baut sich große Spannung auf. Das Buch bleibt stehts unvorhersehbar, man wird immer wieder von Geschehnissen überrascht. Trotzdem ist die Handlung nicht undurchsichtig, sondern gut durchdacht und logisch. Eine beeindruckende Leistung für solch eine junge Autorin! Sie schafft es, den Leser zu fesseln und bis zum Schluß nicht wieder loszulassen. Die wenigen Stellen, an denen sich das Buch kurzzeitig etwas in die Länge zog, werden durch die übrigen, spannenden Szenen schnell wieder wettgemacht.

Carina Bargamnns Schreibstil überzeugt. Es gelingt ihr, Marje, Sayuri, Kiyoshi und die anderen Charaktere sowie die Welt, in der sie leben, so anschaulich zu beschreiben, dass man sich gut vorstellen kann, in Sayuris Garten zu Sitzen oder eine Bootsfahrt auf dem Shanu zu machen.
Auch die Vielzahl verschiedenster Charaktere scheinen wohlüberlegt und detailliert ausgearbeitet. Die für die Geschichte wichtigsten Figuren wie Sayuri, Marje, Kiyoshi, aber auch Miro und Aulis wurden mit dem nötigen Tiefgang ausgestattet. Doch auch die Charaktere, die nur einen Nebenrolle spielen, bleiben keinesfalls oberflächlich. Weniger Figuren hätten der Geschichte meiner Meinung nach aber keinen Abbruch getan, denn die vielen Namen, die sich oft auch noch ziemlich gleichen, haben mich an manchen Stellen doch verwirrt und ich musste überlegen "Wer war das jetzt nochmal?".

Bis auf das Ende hat mir "Sayuri" ausnahmslos gut gefallen und ich halte es für ein rundum gelungenes Debüt. Ich würde mich wirklich sehr freuen, weitere Bücher von dieser talentierten jungen Autorin zu lesen.

War diese Bewertung für Sie hilfreich?
JA NEIN

Dem Autor für die Bewertung danken
Verstoß melden
Kommentieren Sie diese Bewertung

Bewertung von sueorange am 15.03.2010 ***** ausgezeichnet
Der Roman ist nicht nur von der Umschlaggestaltung ein Blickfang, auch die Geschichte übt einen wahren Sog aus.

Marje, ein Tallermädchen, lebt in einem wenig angesehenen Außenbezirk der Kaiserstadt. Die Zeiten sind hart, da das Wasser des Shanu zu sinken droht. Miro, der Bruder des Kaisers gibt als Begründung für dieses Unglück eine alte Prophezeiung an, nach der die Sechzehnjährigen in einem schicksalhaften Jahr geboren wurden. Sie würden Unheil über die Stadt bringen, da sie eine Gefahr für das Leben des Kaisers darstellten. Da der Kaiser seine Kräfte auf die Quelle konzentriert, würde diese bei seinem Tod versiegen. Aus diesem Grund sollen sie aus der Stadt verbannt werden. Kiyoshi zweifelt an der Überlieferung und an den Worten seines Onkels. Als Marje mit ihrer Freundin Sayuri in die Wüste flieht, kommt es zu einer Begegnung mit Kiyoshi, der sich mittlerweile auf den gefährlichen Weg gemacht hat, um die Auserwählte zu finden, in deren alleiniger Macht es liegt, den Tod von der Stadt zu nehmen.

Ich war von Anfang an von der fantasievollen Erzählung fasziniert. Zuerst muss man sich ein wenig einlesen, fremdklingende Namen und eine ganz eigene Welt werden vor dem inneren Auge zum Leben erweckt. Besonders gut gefallen hat mir das Irrlicht Shio, das immer um Marje herum schwebt, wie ein kleiner leuchtender Freund. Auch die besonderen, manchmal magischen Geschöpfe haben mich sehr beeindruckt. Eine bewegende Geschichte, mit Protagonisten, in die man sich gut einfühlen kann und die einem auch schnell ans Herz wachsen. Ich kann den Roman Jugendlichen und Erwachsenen gleichermaßen empfehlen. Ein schönes Debüt, spannend und unterhaltsam.

Carina Bargmann, Jahrgang 1991, hat schon als Zehnjährige mit dem Schreiben angefangen. Mit fünfzehn Jahren hatte sie bereits zwei große Fantasyromane verfasst und wurde wenig später von einer der renommiertesten deutschen Literaturagenturen als Nachwuchstalent entdeckt. Neben dem Schreiben hat sie noch zahlreiche andere Hobbys, unter anderem ist sie fasziniert von der asiatischen Kultur und lernte Japanisch. Carina Bargmann lebt mit ihren Eltern und ihren Geschwistern in Braunschweig und bereitet sich gerade auf ihr Abitur vor. Ihr Debüt hat sie im Alter von siebzehn Jahren geschrieben.

0 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
War diese Bewertung für Sie hilfreich?
JA NEIN

Dem Autor für die Bewertung danken
Verstoß melden
Kommentieren Sie diese Bewertung

Bewertung von anette1809 - katzemitbuch.blogspot.com aus Sulzheim am 08.02.2010 ***** sehr gut
Über die Autorin:
Carina Bargmann, Jahrgang 1991, hat schon als Zehnjährige mit dem Schreiben angefangen. Mit fünfzehn Jahren hatte sie bereits zwei große Fantasyromane verfasst und wurde wenig später von einer der renommiertesten deutschen Literaturagenturen als Nachwuchstalent entdeckt. Neben dem Schreiben hat sie noch zahlreiche andere Hobbies, unter anderem ist sie fasziniert von der asiatischen Kultur und lernte Japanisch. Carina Bargmann lebt mit ihren Eltern und Geschwistern in Braunschweig.

Inhalt:
Der Fluss Shanu droht zu versiegen und die Menschen in der Kaiserstadt sehen dem Tod durch akuten Wassermangel entgegen. Laut einer Prophezeiung bedrohen die Jugendlichen, die vor 16 Jahren geboren wurden, die Gesundheit des Kaisers, der über die Quelle des Shanu gebietet. Stirbt der Kaiser, so versiegt die Quelle. Deshalb veranlasst der herrschende Kaiserbruder, dass alle 16jährigen aus der Stadt verstoßen werden.
Diese Prophezeiung zwingt auch Sayuri und Marje dazu in die Wüste zu fliehen. Ihr Schicksal nimmt jedoch eine unerwartete Wendung, als sie Hilfe von Kiyoshi erhalten, dem Neffen des Kaisers. Denn er deckt auf, dass die Prophezeiung nur eine Erfindung seines Onkels war, in Wirklichkeit sind nicht alle 16jährigen für das Siechtum des Kaisers verantwortlich, sondern nur eine Einzige... Sayuri!

Eigene Meinung:
Das Buch ist untergliedert in drei Teile, wobei der erste Teil eher wie ein historischer Roman im alten Asien anmutet. Er beinhaltet so gut wie keine fantastischen Elemente, beschreibt hauptsächlich das Leben in der Kaiserstadt und stellt die wichtigsten Charaktere des Buches vor.
Mit dem zweiten Teil ändert sich der Inhalt des Buches merklich in Richtung fantastische Literatur. Die Autorin hat viele eigenständige Figuren und Wesen geschaffen, die mir in dieser Form bisher nicht beim Lesen begegnet sind.

Aufmachung des Buches:
Der Schutzumschlag des Buches in Lilatönen und mit Glitzerelementen ist ein richtiger Eyecatcher. Abgerundet wird das Gesamtbild durch die lilafarbenen Vorsatzseiten und das farblich dazu passende Lesebändchen.

Fazit:
Ein außergewöhnliches Debüt einer jungen Autorin. Beeindruckt haben mich vor allem die vielen, in meinen Augen, vorher noch nie dagewesenen Ideen was Figuren und Handlung betrifft.
Ich fand den Einstieg mit dem ersten eher historischen Teil des Buches etwas langatmig, ansonsten hätte ich diesem Buch die volle Sternezahl gegeben!
Erwachsene Leser sollten sich nicht von der Zuordnung in die Kategorie Jugendbuch abschrecken lassen. Carina Bargmann hat mit "Sayuri" ein Buch geschaffen, dass für Leser jeden Alters geeignet ist.

3 von 4 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
War diese Bewertung für Sie hilfreich?
JA NEIN

Dem Autor für die Bewertung danken
Verstoß melden
Kommentieren Sie diese Bewertung

Sie kennen "Sayuri" von Carina Bargmann ?
Tipp: Stöbern Sie doch mal ein wenig durch ausgewählte aktuelle Bewertungen in unserem Shop

5 Marktplatz-Angebote für "Sayuri" ab EUR 8,25

Zustand Preis Porto Zahlung Verkäufer Rating
ACHTUNG! BITTE LESEN! UNBENUTZT, aber mi 8,25 3,00 offene Rechnung Bücher Thöne 99,6% ansehen
neuwertig 9,80 2,50 offene Rechnung (Vorkasse vorbehalten), PayPal, Kreditkarte, Lastschrift Storisende 98,5% ansehen
wie verlagsneu, Umschlag: mit Schutzumsc 9,99 1,50 sofortueberweisung.de, Selbstabholung und Barzahlung, PayPal, Banküberweisung buchkuttig 99,4% ansehen
10,95 2,00 offene Rechnung Davids Antiquariat + catch-a-book 99,3% ansehen
wie neu 18,00 0,00 sofortueberweisung.de, Selbstabholung und Barzahlung, PayPal, Lastschrift, Banküberweisung Hausmanns Büchershop 98,4% ansehen
Mehr von