Ash - Lo, Malinda

Malinda Lo 

Ash

Roman

Übersetzung: Dufner, Karin
Gebundenes Buch
 
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Ash

Als Ashs Vater stirbt, beginnt ihre Stiefmutter, sie wie eine Sklavin zu behandeln. Wann immer Ash entkommen kann, schleicht sie sich in die Wälder - denn dort, so heißt es, suchen Feenmänner nach Frauen, die sie als ihre Geliebten entführen können. Und obwohl dies ihren Tod bedeuten würde, erscheint es Ash besser als das Leben, zu dem sie verdammt zu sein scheint. Doch dann ändert sich alles, als der Königssohn beginnt, Brautschau zu halten, und sein Hofstaat in Ashs Dorf kommt ...

Als Ashs Vater stirbt, zeigt die Stiefmutter ihr wahres Gesicht und beginnt, das Mädchen wie eine Sklavin zu behandeln. Wann immer Ash ihr entkommen kann, schleicht sie sich in die tiefen Wälder denn dort, so heißt es, suchen die betörend schönen Feenmänner nach Frauen, um sie als ihre Geliebten mit in ihr Reich zu nehmen. Obwohl dies ihren Tod bedeuten würde, erscheint es Ash doch besser zu sein als das trostlose Leben, zu dem sie verdammt ist. Doch dann ändert sich alles, als der Königssohn beginnt, Brautschau zu halten: Als sein Hofstaat auch in Ashs Dorf kommt, trifft sie einen ganz besonderen Menschen, der ihr Leben auf ungeahnte Weise verändert ...


Produktinformation

  • Verlag: Droemer/Knaur; Pan Verlag
  • 2010
  • Ausstattung/Bilder: 2010. 268 S.
  • Seitenzahl: 268
  • Altersempfehlung: ab 12 Jahren
  • Deutsch
  • Abmessung: 197mm x 127mm x 28mm
  • Gewicht: 360g
  • ISBN-13: 9783426283448
  • ISBN-10: 3426283441
  • Best.Nr.: 29518727
Malinda Lo wurde 1974 in China geboren und wuchs in Amerika auf. Sie war gerade zwölf Jahre alt, als sie ihr erstes Gedicht an eine Zeitschrift verkaufte. Malinda Lo studierte am renommierten Wellesley College, in Harvard und Standford. Später arbeitete sie als Lektoratsassistentin bei einem großen amerikanischen Verlag und als Journalistin. Malinda Lo hat in Boston, New York, London, Peking, Los Angeles und San Francisco gelebt, bevor sie sich mit ihrer Lebensgefährtin in einem kleinen Ort im nördlichen Kalifornien niederließ. ASH ist ihr erster Roman.

Kundenbewertungen zu "Ash" von "Malinda Lo"

9 Kundenbewertungen (Durchschnitt 3.7 von 5 Sterne bei 9 Bewertungen ***** sehr gut)
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Bewertung von Bella von www.bellaswonderworld.de aus Karlsruhe am 20.07.2011 ***** sehr gut
Beschreibung:

Nach dem Tod von Ashs Vater lebt sie bei ihrer Stiefmutter und ihren zwei Halbgeschwistern, vor allem ihre Stiefmutter beginnt erst jetzt damit ihr wahres Gesicht zu zeigen. Um den Wohlstand der Familie nicht aufgeben zu müssen muss Ash ab sofort als Dienst- und Hausmädchen für ihre Stiefmutter und ihre Schwestern den ganzen Tag zur Verfügung stehen.

Wann immer Ash ihrer Stiefmutter entkommen kann sucht sie Zuflucht in den tiefen Wäldern, denn dort heißt es suchen schillerne Feenmänner nach Frauen die sie als Geliebte mit in ihr Reich nehmen können. Dies scheint für Ash tausend Mal schöner zu sein als ihr jetziges Leben, doch als Ash bei ihren Waldausflügen der Jägerin des Königs begegnet und sich in sie verliebt ändert sich alles...

Meine Meinung:

Ash ist Malinda Los märchenhafter Debütroman im Bereich der Jugendliteratur. Die Autorin erzählt in einfacher Sprache ohne viele Schnörkel die Geschichte von Ash, die nach dem Tod ihres Vaters dem Willen ihrer Stiefmutter ausgeliefert ist und sich schon bald ins Reich der Feen wünscht.

Schon nach wenigen Seiten hatte ich mich an den angenehmen Erzählstil von Malinda Lo gewöhnt und konnte in das Märchen vollkommen eintauchen. Zu Beginn stechen viele Parallelen zu dem Grimmschen Märchen Aschenputtel in die Augen. Wenn man jedoch weiterliest kommt immer mehr frischer Wind in die Story um Ash, denn sie sehnt sich nach der Welt der Elfen und begegnet bei ihren Waldausflügen auch schon bald einem attraktiven Feenmann der sie unbedingt für sich gewinnen möchte um Ash ins Feenreich zu locken. Zuerst findet Ash Gefallen an diesem schönen Gedanken, denn um dem schrecklichen Alltag zu entfliehen den ihr Ihre Stiefmutter bietet wäre Ash alles recht.

Als Ash der Jägerin des Königshofes begegnet und sie immer mehr Gemeinsamkeiten und schließlich tiefe Gefühle füreinander entwickeln versucht Ash mit aller Macht ihrem Packt mit dem Feenmann zu entkommen um bei ihrer Jägern sein zu können.

Malinda Los Märchen ist keineswegs eine Abkupferung der Grimmschen Märchen, auch wenn man dies in den ersten Kapiteln aufgrund der vielen Anlehnungen an Aschenputtel vermutet. Ganz im Gegenteil Ash ist ein ganz besonderes Märchen, dass Malinda Lo auf eine moderne, spritzige Art und Weise dem Leser näher bringt. Mit viel Fantasie, aktuellen Ansichten und viel Emotion ausgestattet bereiten mir die ca. 270 Seiten ein fesselndes Lesevergnügen.

Einzig das tiefere Abtauchen in die Feenwelt und eine nähere Ausarbeitung der Romanze zwischen Ash und der Jägerin hätte ich mir noch hinzugewünscht. Ich vergebe diesem magischen Märchen daher 4 von 5 Sterne.

Mein Fazit:

Modern, romantisch und voller Magie, einfach ein bezauberndes Märchen!

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Bewertung von Claudias Bücherregal aus Schleswig-Holstein am 14.07.2011 ***** gut
Als Ashs Mutter verstarb nahm sich ihr Vater eine neue Ehefrau. Diese Stiefmutter konnte Ash nie leiden und noch schlimmer wurde es, als auch noch Ashs Vater den Tod fand. Von nun an degradierte die Stiefmutter Ash zum Dienstmädchen und behandelte sie genauso herablassend, wie ihre zwei Stiefschwestern, die lediglich einen reichen Ehemann finden wollten. Das Einzige, das Ash aufmuntern kann, sind Geschichten. Märchen und die Geschichten über Feen und Kräuterhexen, die ihre Mutter zu erzählen wusste. Ash ist sich nur nicht im Klaren darüber, wie viel dieser Geschichten der Realität entspricht und ob es diese Magie wirklich gibt. Aber das wird sie bald herausfinden.

Wer sich anhand der Kurzbeschreibung an das Märchen Aschenputtel erinnert fühlt, liegt genau richtig. Das Märchen ist eine Neuauflage des bekannten Märchens der Gebrüder Grimm und darauf war ich sehr gespannt, denn generell mag ich eine Verarbeitung eines Märchens sehr gerne lesen. Meiner Meinung nach muss es der Autor nur schaffen, aus der bestehenden Geschichte irgendwie seine eigene zu erschaffen, und das hat Malinda Lo leider nicht vermocht. Den ganzen Roman über habe ich auf besondere Ereignisse gewartet und wurde leider enttäuscht, da bis auf ein abweichendes Ende, lediglich das Märchen wiedergegeben wurde.

Die Autorin hat zwei kleine Versuche unternommen ihre eigene Geschichte zu entwickeln. Der eine Handlungsstrang war die magische Komponente unter Berücksichtigung der Feenwelt (Aschenputtel meets Fantasy) und der zweite Handlungsstrang war gleichgeschlechtliche Liebe. Beides könnte ich mir sehr gut in Verbindung mit dem Aschenputtel-Märchen vorstellen, aber beide Ideen kommen in diesem Roman viel zu kurz und können sich gar nicht entfalten. Das hätte verstärkt ausgebaut werden können und auch müsssen. So bleibt der gute Ansatz leider hinter seinen Möglichkeiten und konnte mich nicht überzeugen.

"Du bist nicht die Einzige, die Opfer bringen muss. Ich hoffe, dass die Schulden deines Vaters Ana und Clara nicht die Zukunft verderben. Solltest du noch einmal fortlaufen, wäre das nur eine Bestätigung dessen, dass dein Vater ein selbstsüchtiger Mann war, der sich vor seinem Tod an mir bereichert hat." (Seite 86)

Der Schreibstil ist flüssig, die Geschichte ist gut und leicht zu lesen und es hat mir gut gefallen, dass in dem Roman auch etliche andere, kleine Märchen erzählt wurden. Ansonsten hätte ich mir etwas mehr Handlung gewünscht und eine Vertiefung der eben genannten Ansätze. Die Covergestaltung ist großartig, ein tolles Farbspiel und ein wunderschönes Motiv zieren das Hardcover.

Fazit: Toller Ansatz, der viel besser hätte umgesetzt werde können.

Gebundene Ausgabe: 272 Seiten
Verlag: PAN (2. November 2010)
ISBN-10: 3426283441
ISBN-13: 978-3426283448
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 - 13 Jahre

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Bewertung von spikey aus Kempten am 15.04.2011 ***** ausgezeichnet
Als Ashs Vater stirbt, muss sie zusammen mit ihrer Stiefmutter und ihren Stiefschwestern von dem verschlafenen Örtchen Rook Hill in die Stadt ziehen. Da ihr Vater vor seinem Tod enorme Schulden gemacht hat, kann ihre Stiefmutter das Personal nicht mehr bezahlen, und beginnt Ash wie eine Sklavin zu behandeln. Ihr einziges Entkommen besteht darin sich in den Wald zu schleichen. Denn dort so heißt es, suchen wunderschöne Feenmänner ihre menschlichen Geliebten, und auch wenn es Ashs Tod bedeuten würde sich auf sie einzulassen, erscheint ihr das immer noch besser als ihr trostloses Leben. Sie ist schon dabei sich einem der Feen hinzugeben, als sie in der Menschenwelt jemanden ganz Besonderen trifft...
Es ist absolut umwerfend! Denn der Schreibstil der Autorin ist klasse und das Buch beinhaltet viele überraschende Wendungen. Am Anfang hört es sich sehr nach Aschenputtel an, aber man merkt bald, dass sie sich dieses Märchen zwar zum Vorbild genommen hat, aber IHRE Geschichte daraus gemacht hat. Am Ende ist man auf jeden Fall positiv überrascht. Ich liebe diesen Roman und empfehle es allen ab 13 Jahren!!

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Bewertung von Nina [libromanie.de] am 06.03.2011 ***** gut
Die junge Ash hat den plötzlichen Tod ihrer Mutter noch nicht verwunden, als ihr Vater erneut heiratet und kurz darauf ebenfalls stirbt. Zu allem Übel hat er ihrer Stiefmutter einen Haufen Schulden hinterlassen, die Ash nun abarbeiten muss. Das behauptet zumindest die Stiefmutter. Und so wird aus Ash - der einst behüteten Tochter eines Kaufmanns und einer Kräuterfrau - eine Dienstmagd, während ihre beiden Stiefschwestern die schönsten und teuersten Kleider tragen, um sich möglichst bald einen passenden Bräutigam angeln zu können.

Das kommt Euch bekannt vor? Kein Wunder. Ashs Name erinnert schließlich nicht zufällig an Aschenputtel. Ihre Geschichte ist ganz bewusst an das Märchen angelehnt. Auch der weitere Verlauf der Handlung (Besuche am Grab der Mutter, der rauschende Ball im Schloss inklusive Tanz mit dem Königssohn) orientiert sich stark an der Vorlage der Gebrüder Grimm. Mit dem Unterschied, dass Ash ihr Glück nicht in den Armen eines Prinzen findet, sondern in denen einer Frau. Hinzu kommen die fantastischen Elemente, die Malinda Lo in ihre Version des Märchens eingebaut hat.

So flüchtet sich Ash in ihrer Verzweiflung immer wieder in Aberglaube und Fabelgeschichten, die ihre Mutter, die noch fest an Feen glaubte, ihr als Kind erzählte. Auf einem ihrer Streifzüge durch den Wald trifft Ash dann tatsächlich auf einen Feenmann, den mysteriösen Sidhean. Obwohl er sich weigert, sie ins Feenreich zu überführen und so von ihrer trostlosen, irdischen Existenz zu erlösen, freunden sich die beiden an. Als Ash die königliche Hofjägerin Kaisa kennen lernt und Sidheans magische Hilfe in Anspruch nimmt, um Kaisa auf eine Jagd begleiten zu können, muss sie jedoch erfahren, wie gefährlich es ist, mit einem Feenmann Geschäfte zu machen…

Die Idee, das Märchen einmal neu zu erzählen und aus dem armen Aschenputtel eine starke junge Frau zu machen, die ihr Schicksal selbst in die Hand nimmt statt auf ihren Prinzen zu warten, hat definitiv ihren Reiz. Problematisch ist allerdings, dass den allermeisten Lesern die Handlung in den Grundzügen bekannt ist und so zieht sich gerade der Anfang ziemlich in die Länge, weil man ja genau weiß, dass zunächst einmal beide Elternteile sterben müssen, bevor es mehr oder weniger losgehen kann. Interessanter wird die Geschichte mit dem Auftreten von Kaisa im zweiten Teil, wirkliche Spannung kommt aber auch hier nicht auf. Ständig werden kurze Feensagen eingeschoben, die Ash liest oder erzählt bekommt. Diese zeugen zwar von der Fantasie der Autorin und sind durchaus nett zu lesen, gleichzeitig bremsen sie den Leser aber auch immer wieder aus.

Lange Zeit ist darüber hinaus unklar, welche Rolle Sidhean und die Feen eigentlich spielen. Dass Sidhean und Ash sich anfreunden, wird zwar erzählt, so richtig mitverfolgen darf man ihre Annäherung allerdings nicht. Ohnehin bleibt über die gesamten 268 Seiten stets eine gewisse Distanz zwischen dem Leser und den Figuren bestehen. Ich kann mir aber vorstellen, dass Malinda Lo dies beabsichtigt hat, da Märchenfiguren ja auch eher schablonenhaft angelegt sind, sodass ich ihr die etwas blassen Figuren nicht so recht übel nehmen mag, zumal sie nicht nur eine wunderbar düstere, märchenhafte Atmosphäre schafft, sondern auch die Liebesgeschichte zwischen Ash und Kaisa sehr feinfühlig und in absolut richtigem Maß erzählt. Am Ende griffen dann auch die beiden Handlungsstränge besser ineinander als ich anfangs erwartet hatte, sodass ich in diesem Punkt wieder versöhnt war, wenngleich ich mir eine etwas weniger simple Auflösung gewünscht hätte.

FAZIT: Malinda Los Debüt lediglich als »Märchen vom lesbischen Aschenputtel« zu bezeichnen, wird der Geschichte keinesfalls gerecht. Trotzdem fehlen insgesamt betrachtet einfach ein paar Höhen und Tiefen.

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Bewertung von kleinbrina aus Hamm am 26.01.2011 ***** gut
Ash und ihr Vater müssen den plötzlichen ihrer Mutter und Frau verkraften. Nach einer kurzen Trauerphase kommt ihr Vater eines Tages von einer Reise mit einer neuen Frau und deren Kinder zurück. Obwohl sich Ash mit der neuen Familiensituation nicht anfreunden kann, versucht sie sich damit zu arrangieren, was ihr nur mäßig gelingt.

Als dann auch noch ihr Vater mit Fieberwahn im Bett liegt und kurze Zeit darauf stirbt, bricht ihre kleine Welt völlig zusammen. Ihre Stiefmutter geht mit ihr und deren Stiefschwestern zurück in die Stadt, was für Ash jedoch keine gute Zeit verspricht.
Angeblich hat ihr Vater nach seinem Tod einen hohen Schuldenberg hinterlassen, den Ash nun im Haus ihrer Stiefmutter abarbeiten muss.

Obwohl Ash sehr realistisch eingestellt ist, kommt sie über die Geschichten der Kräuterhexe nicht hinweg und hofft darauf, dass die Feen sie zu ihrer verstorbenen Mutter bringen. Eines Tages trifft sie tatsächlich auf einen Feenmann, aber kann sie ihm trauen?


Malinda Lo hat mit "Ash" versucht, eine neue Version von Aschenputtel zu schaffen.
Leider ist ihr dies nicht ganz gelungen.
Ich hatte besonders auf den ersten 120 Seiten das Gefühl, dass rein gar nichts passiert. Zwar hat mir die Idee mit der Kräuterhexe und den Feen sehr gut gefallen, aber leider war dies auch weder etwas Halbes, noch was Ganzes.
Ein großes Kompliment muss man der Autorin aber für das Ende der Geschichte aussprechen, dass mir sehr gut gefallen hat. Hier wurde etwas ganz neues geschaffen, was auch nicht unbedingt so in die damalige Zeit passte, bzw. damals nicht selbstverständlich war.

Der Schreibstil der Autorin hat mir zum Großteil sehr gut gefallen, leider wurde aber einiges zu oft wiederholt, sodass die Geschichte an manchen Stellen sehr langatmig wirkte.

Auch die Charaktere sind durchschnittlich und konnten mich nicht vollständig von sich überzeugen.

Aisling, auch Ash genannt, verkörpert hier das Aschenputtel, dass innerhalb von kurzer Zeit den Tod ihrer Eltern verkraften muss. Durch ihren Vater wird sie zur Magd im Haus ihrer Stiefmutter, wird aber eher wie eine Sklavin behandelt. Da sie an die Geschichten der Kräuterhexe glaubt, hofft sie, dass die Feen sie eines Tages zur ihrer Mutter bringen.

Ihre Stiefmutter und Stiefschwestern spielen hier klar die Rolle der Bösen. Doch leider kommt genau deren "dunkle" Seite nicht gut genug rüber. Abgesehen von den Arbeiten und Seitenhieben kann man Ash' neuer Familie nichts vorwerfen.

Obwohl ich lange das Gefühl hatte, dass in der Geschichte nichts passiert, kann ich der Autorin keine Ideenlosigkeit vorwerfen. Ich konnte viele gute Ansätze und Ideen erkennen, doch leider wurden diese nicht ganz so überzeugend umgesetzt.

Ein großes Kompliment muss man jedoch für das wunderschöne Cover aussprechen, dass optisch ein absolutes Highlight ist. Hier liegt Ash auf dem Rasen, in ihrem Gesicht kann man ihre Verzweiflung und Traurigkeit sehr gut erkennen. Auch der Klappentext ist gut geschrieben und enthält das Wichtigste.

"Ash" kann man gelesen haben, muss aber nicht.

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Bewertung von Eva L. aus Osnabrück am 22.11.2010 ***** gut
Ich gebe es zu: Ich liebe Märchen, schon seit meiner Kindheit. Und auch heute noch kann ich mich immer wieder dafür begeistern. Daher finde ich es toll, dass momentan so viele Autoren sich an diverse Märchen zurückerinnern und sie in ihre Geschichten einbauen. So wie auch Malinda Lo, die in ihrem Roman „Ash“ die Geschichte Aschenputtels wieder aufleben lässt. Mit Spannung erwartete ich dieses Buch, von dem ich mir ziemlich viel versprach – überschlugen sich doch die Rezensenten beinahe vor Begeisterung. Leider kann ich, nachdem ich „Ash“ nun gelesen habe, die Begeisterung nicht teilen. Die Geschichte ist unübersichtlich, chaotisch und oberflächlich. Die Autorin mischt wild Ideen durcheinander, hier ein bisschen Märchen, da ein bisschen Feengeschichte, so, jetzt noch der Zauberwald, und die verwunschene Kutsche darf natürlich auch nicht fehlen… Dieser Mischmasch aus „von allem ein bisschen“ ergibt zum Ende in meinen Augen leider keine zusammenhängende Geschichte. Ich konnte überhaupt nicht in die Geschichte hineinfinden oder gar hineinträumen, wie es oft bei Märchen der Fall ist. Ich habe einfach Seite für Seite „abgearbeitet“ und die ganze Zeit gedacht, dass „Ash“ ein wirklich seltsames Buch ist. Und dieser Eindruck blieb auch nach dem Beenden der Lektüre erhalten.

Zu den Charakteren kann ich nicht viel sagen, außer, dass sie durch die Bank weg blass und oberflächlich bleiben. Einige Figuren haben zwar durchaus Potenzial, aber Malinda Lo schafft es nicht, ihnen Tiefgründigkeit zu verleihen. Ebenso verhält es sich mit der Handlung. Es gibt ein paar durchaus interessante Ansätze (beispielsweise die Magie der Mutter), die die Autorin aber mit Fortschreiten der Geschichte alle im Sande verlaufen lässt.

Die Idee hinter „Ash“ ist sehr vielversprechend und man hätte eine Menge daraus machen können. Die Umsetzung gelingt aber leider gar nicht, so dass dieses Buch eine riesige Enttäuschung ist.

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Bewertung von Nambia aus Schleswig-Holstein am 12.11.2010 ***** sehr gut
Romantisch, ein bischen was von Aschenputtel, herlich zum schmökern.

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Bewertung von Feenfeuer - Fantasy Blog am 04.11.2010 ***** gut
Ash hatte die Geschichten ihrer Mutter geliebt, vom geheimen Feenreich und ihrer wunderschönen Königin, von ahnungslosen Menschen, die sich in einem Feenkreis verfingen, von Liebe und Verderben zwischen jungen Frauen und den attraktiven Reitern aus dem verborgenen Palast. Doch nun war Ashs Mutter tot und ihr Vater musste seinen Geschäften in der Stadt nachgehen.
Es war ein Brief, der Ash aus ihrer Trauer riss und sie zugleich mit Unverständnis erfüllte. Sie würde eine neue Mutter bekommen und zwei Schwestern. Ihr Vater hatte neu geheiratet…

Malinda Lo hat mit Ash eine moderne Version des Märchenklassikers Aschenputtel geschaffen und mit feenhaften Fantasy Momenten bereichert. Die parallel existierende Feenwelt enthüllt sich dem Leser jedoch nur in Ansätzen, so das nicht mehr als eine ungefähre Ahnung von ihr vermittelt wird. Dies ist einerseits schade, denn Malinda Lo baut hier schön gezeichnete Bilder auf, die wirklich neugierig machen und den Wunsch nach einem Eintauchen in diese faszinierend wirkende Idylle wecken, andererseits sorgt die Unkenntnisse über die wirklichen Begebenheiten der Feenwelt für einen angenehm mysteriösen Flair des Märchenhaften und Fantastischen.
So konzentriert sich die Geschichte um Ash im Wesentlichen auf ihren tristen Alltag, in unfreiwilliger Arbeitsgefangenschaft, unter der Fuchtel ihrer Stiefmutter. Dies hat zwar durchaus auch brutalere Momente, plätschert aber meist als fluffige Erzählung dahin.

Ash ist ein Mädchen, das auf den Leser doch ein wenig unnahbar wirken dürfte. Obwohl sich die Traurigkeit ihrer Lebenssituation durch den Roman zieht und auch zu berühren weiß, gelingt es Malinda Lo nur selten einen Blick in Ashs Herz und tieferen Gefühle zu öffnen. Doch der Umstand das stets etwas Rätselhaftes, Ungreifbares und Fremdliches Ash umgibt, hat durch einen gewissen Reiz. So sind einige ihrer Handlungen teilweise durchaus überraschend und es stellt sich so etwas ein, wie das Gefühl einem Experiment zu folgen, bei dem äußere Einflüsse auf eine Unbekannte untersucht und dokumentiert werden. Ash besitzt neben seinem märchenhaftem Flair auch eine feine romantische Note, mit unerwartetem Ausgang. Hier ist das Fehlen von charakterlicher Tiefe doch sehr offensichtlich, denn das Gefühl von Liebe und eines sich aufbauenden Verliebtseins, kann Malinda Lo in keinster Weise produzieren. So enthält die Geschichte, neben ganz sanften Andeutungen, im Prinzip keine Antwort auf die Frage, wann sich Ash eigentlich verliebt hat.

Wer ein modernes Märchen, mit einer interessanten Geschichte sucht, in der vieles angedeutet aber nicht vollends enthüllt wird, darf bei Ash gerne zugreifen. Das Abenteuer des Mädchens bleibt bis zu Letzt von einer geheimnisvollen Note geprägt, ist flüssig erzählt und eignet sich für kurzweilige, verträumte, fantastische Unterhaltung, mit bekannten Märchenelementen und modernen Urban Fantasy Zügen.

Malinda Los “Ash” – Märchenhaft, geheimnisvoll, bedingt spannend, mit dem Hauch leichter Romantik und sehr schönen Bildern, wird hier die Geschichte eines Mädchens erzählt, das in die Wälder flieht und dort mehr als nur eine unerwartete Freundschaft findet, sondern auch wundersame Eindrücke einer verborgenen Welt.

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Bewertung von Caro aus Gerolstein am 09.09.2010 ***** ausgezeichnet
Ash lebt zusammen mit ihrem Vater und ihrer Stiefmutter zusammen in einem Haus. Sie versteht sich eigentlich auch ziemlich gut mit ihr, was sich jedoch schlagartig ändert, als ihr Vater stirbt. Nun wird Ash wie eine Sklavin behandelt, jedoch schafft es Ash manchmal für kurze Zeit zu entkommen und geht dann immer in den Wald. Sie hat gehört, dass Feenmänner dort Frauen suchen, die sie in ihr Reich mitnehmen, wofür man allerdings sterben müsste. Das wäre Ash jedoch ganz egal, Hautsache sie kommt weg von ihrem derzeitigen, schrecklichen Leben. Doch dann trifft Ash plötzlich einen besonderen Menschen, der ihr Leben komplett verändert…
Das Buch erzählt eine wunderschöne Geschichte, die hinsichtlich der Stiefmutter realitätsnah ist. Man kann sich gut in Ash hineinversetzen und mitfühlen, da ihre Einsamkeit, ihre Trauer beim Tod des Vaters gut beschrieben sind. Eine schöne, märchenähnliche Geschichte.

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