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Bewertung von joshi_82 aus Olbersdorf am 09.07.2012 |
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Elizabeth George zählt zu meinen absoluten Lieblingsautorinnen. Mit ihren Inspector Lynley-Romanen hat sie mich immer komplett in ihren Bann gezogen und ich liebe ihren Schreibstil. Deshalb war ich natürlich unheimlich gespannt auf ihren ersten Jugendroman. Ich muss gestehen, dass dieser nicht ganz mit ihren Krimis mithalten kann, wie ich finde. Doch trotzdem hat mir "Sturmwarnung" unheimlich gut gefallen. Wieder konnte ich das Buch kaum aus den Händen legen, einfach weil die Autorin mich mit ihrem flüssigen Schreibstil und dem spannenden Plot absolut gefesselt hat. Man spürt im kompletten Buch eine unterschwellige Bedrohung durch ihren Stiefvater (was sicher auch daran liegt, dass Becca sich sehr von dem Gedanken daran, von ihm gefunden zu werden, leiten lässt und deshalb schonmal Dinge tut, die vielleicht nicht ganz logisch oder sinnvoll erscheinen). Geht es anfangs noch sehr darum, wie Becca und ihre Mutter vor diesem Mann fliehen und wie Becca sich ganz allein auf dieser für sie fremden Insel durchschlägt, entwickelt sich das Ganze dann auch noch zu einem kleinen Kriminalfall, den Becca unbedingt lösen möchte. Dabei verdächtigt man wirklich jeden, nur mit der Lösung rechnet man so gar nicht. Auf Whidbey Island gibt es unheimlich viele Geheimnisse. Ein paar davon werden gelöst, andere kann man nur erahnen und darauf hoffen, dass Elizabeth George diese in den nächsten Teilen der Whisper Island-Reihe auflösen wird. Die Vorstellung, Gedanken lesen zu können stellt man sich ja eigentlich recht spannend vor, doch für Becca ist das meistens eher eine Qual, jedoch kann das auch manchmal sehr hilfreich sein. Die Charaktere sind größtenteils wirklich interessant, weil eben so geheimnisvoll. Ich denke, da steckt noch viel Potenzial dahinter und es gibt sicher noch einige Überraschungen. Einer meiner Lieblingsprotagonisten ist Seth. Obwohl er Becca gar nicht kennt, hilft er ihr von Anfang an. Die beiden freunden sich an und Seth versucht, zu helfen wo er nur kann. Dabei hat er selbst seine eigenen Probleme. Auch sein Großvater ist ein unheimlich sympathischer Charakter. Diana Kinsale ist einer der geheimnisvollsten Protagonisten in diesem Buch und ich bin gespannt, was wir über sie noch erfahren werden. Das Buch ist meistens aus der Sicht von Becca geschrieben, doch ab und an auch aus Sicht von Seth oder Hayley. Für mich ist "Whsiper Island: Sturmwarnung" ein toller Jugendroman, der zwar nicht ganz mit den Krimis der Autorin mithalten kann, mich aber trotzdem überzeugt hat, auch Teil 2 noch lesen zu wollen (was sicher auch an dem riesigen Cliffhanger am Ende des Buches liegt). Nun kann ich nur hoffen, dass Band 2 nicht zu lange auf sich warten lässt. |
3 von 3 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. War diese Bewertung für Sie hilfreich? |
Bewertung von kleinbrina aus Hamm am 10.06.2012 |
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Elizabeth George gehört zu den Autoren, die man einfach nicht ignorieren kann. Mit ihrer "Inspector Lynley" Reihe ist sie mir bereits mehrfach positiv aufgefallen und ich habe mir schon länger ein Jugendbuch von ihr gewünscht. Nun ist es endlich soweit. "Sturmwarnung" ist der Auftakt der "Whisper Island" Reihe. Was sich zunächst sehr gut angehört hat, wurde immer enttäuschender, denn man merkt Elizabeth George einfach an, dass sie sich im Jugendbuch Genre nicht unbedingt wohl fühlt. Die Leichtigkeit, mit der sie ihre Krimis schreibt, ist bei "Sturmwarnung" auf keiner Seite sichtbar, viel mehr wirkt der Schreibstil recht verkrampft und holprig. Auch wenn der Schreibstil mich nicht wirklich überzeugen konnte, muss man dennoch zugeben, dass von Autorenseite her einiges versucht wurde. So merkt man beim Lesen recht schnell, dass man mehrfach versucht hat, eine gewisse Spannung aufzubauen, die meiner Meinung nach allerdings nicht immer gelungen ist. Dennoch ist die Handlung zum Teil recht spannend. Außerdem sind die vielen kleinen Details, mit denen die Autorin auftrumpfen kann, recht gut gelungen. Whidbey Island wird sehr schön beschrieben und ich konnte mir die Insel bildlich gut vorstellen. Ebenfalls gelungen ist Becca King. Sie gehört zu den Protagonisten, die man schnell ins Herz schließt. Ihre Gabe ist für sie nicht immer nur ein Geschenk, sondern eher ein Fluch, denn sie findet dabei nie ihre nötige Ruhe, da sie durch die vielen Gedanken der Menschen nur selten abschalten kann. Ihre Gedanken und Gefühle werden dabei ausführlich und authentisch geschildert. Man leidet mit ihr, man freut sich mit ihr, aber gleichzeitig habe ich mir auch gewünscht, dass sie mit der Gabe ein bisschen besser und leichter umgeht - auch wenn dies mit Sicherheit nicht immer leicht ist. Durch die Flucht ist sie relativ mutig, zeigt Reife und ändert ihr Aussehen, was eine Entschlossenheit hervorbringt, die sie wohl selbst nicht erwartet hätte. Interessant ist vor allem, das man auch hinter ihre Fassade schauen kann. Man lernt ihre Angst kennen, ihren Drang nach Geborgenheit und Sicherheit, aber dennoch merkt man auch, wie unsicher sie im Umgang mit sich und anderen Menschen ist. Etwas irritiert war ich jedoch, wie sie mit dem Verschwinden ihrer Mutter umgegangen ist. Wäre ich mit 14 Jahren so auf mich allein gestellt gewesen, hätte ich das ein oder andere Mal sicherlich Angst gehabt, Becca bleibt jedoch sehr ruhig - meiner Meinung nach sogar viel zu ruhig. Natürlich darf bei so einer Handlung auch eine Liebesgeschichte nicht fehlen, allerdings ist auch diese eher holprig, denn romantische Stimmung oder das Gefühl, das hier etwas Großes geschieht, hat sich bei mir leider nicht entwickelt. Es plätschert eher ideenlos vor sich hin, was ich ein bisschen schade fand, denn man hätte deutlich mehr aus der Sache herausholen können. Relativ schade empfand ich, wie die Autorin mit der Handlung im Laufe der Zeit umgeht. Plötzlich steht Beccas Flucht nicht mehr im Vordergrund, sondern ein Fall, der sich auf Whidbey Island ereignet. Zwar ist Elizabeth George dabei wieder in ihrem Element, indem sie Krimielemente einbaut, allerdings hilft dies weder der Flucht, noch Becca selbst sonderlich weiter. Hätte man sich mehr auf die Protagonistin und ihre Geschichte konzentriert, hätte das Buch bei mir deutlich besser angeschnitten. Die Covergestaltung gefällt mir dagegen richtig gut. Der zweifelnde und leicht traurige Gesichtsausdruck passt gut zu Becca und sie wird auf dem Cover authentisch dargestellt. Die kräftigen Blautöne und die Pflanzen machen es zu einem optischen Highlight im Bücherregal. Die Kurzbeschreibung liest sich ebenfalls gut und hat mich sehr schnell dazu animiert, dieses Buch lesen zu wollen. Insgesamt hat mir "Sturmwarnung" leider nicht so gut gefallen, wie ich es im Vorfeld erhofft habe. Zwar findet man in diesem Buch sehr viele gute Ansätze, jedoch sind diese nur sehr mittelmäßig umgesetzt worden. |
2 von 3 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. War diese Bewertung für Sie hilfreich? |
| Bewertung von biene_maja aus Hofkirchen am 21.04.2012 | |
| Spannend bis zur letzten Seite. |
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Bewertung von Kleeblatt aus Berlin am 19.01.2012 |
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Hannah Armstrong hört Stimmen bzw. das Flüstern von anderen Menschen. Als sie ein Flüstern ihres Stiefvaters aufnimmt, das von einem Mord erzählt, ist sie in großer Gefahr. Aus Hannah Armstrong wird Becca King und ihre Mutter flüchtet mit ihr, sie will Becca in Sicherheit bringen. Dazu bringt sie sie auf die Insel Whidbey Island, wo sie bei einer Freundin der Mutter unterkommen soll. Als Becca dort ankommt, muss sie feststellen, dass die Freundin kurz vorher gestorben ist. Sie ist 14 Jahre alt und völlig auf sich gestellt. Mit dem Handy, welches sie von ihrer Mutter für Notfälle erhielt, kann sie diese nicht erreichen. In einem Laden lernt sie Seth Darrow kennen, der ihr rät, auf Debbie Grieder zu warten, diese würde ihr helfen. Debbie führt eine kleine Pension und lebt mit ihren beiden Enkelkindern zusammen. Becca zieht bei ihr ein. Sie freundet sich mit Seth und Derric, einem Jungen aus Uganda an. Als Derric eines Tages verunglückt, versucht sie mit Hilfe von Seth herauszubekommen, ob es ein Unfall war oder ob jemand nachgeholfen hat. Viele Indizien sprechen sogar gegen Seth... Elizabeth George, die Krimi-Queen, hat sich mit diesem Roman im Genre Jugendbuch versucht. Der Schreibstil ist dem Alter entsprechend angepasst, leicht und flüssig zu lesen. Es beinhaltet ein wenig Liebesgeplänkel, ein wenig kriminalistischen Spürsinn und einen Hauch von Fantasy. Die Protagonisten überzeugen durch ihre Tiefe und sind glaubwürdig dargestellt. Zum Einklang der Geschichte, die Teil 1 einer Reihe ist, hätte ich mir persönlich gewünscht, dass man etwas näher auf den Ursprung der Flucht, dem Mord, eingegangen wäre. Die Tatsache an sich erfährt man nur zufällig nebenbei. Sehr unglaubwürdig finde ich als Mutter auch die Tatsache, dass Beccas Mutter ihre Tochter in Sicherheit wissen will, aber nicht persönlich dafür sorgt, dass diese auch an ihrem Bestimmungsort ankommt. Ein Kind auf einer Insel abzusetzen, wo dieses sich, 14-jährig, selbst zurechtfinden soll, kann ich mir schlecht vorstellen, zumal die Mutter in keinster Weise erreichbar ist und man nur nebenbei erfährt, dass es ihr wohl gut gehen soll. Dieses Verhalten hat mich schon gestört, weil ich mir nicht vorstellen kann, dass eine Mutter so reagiert. Die Gestaltung des Covers finde ich sehr gelungen, sowohl in der Farbgebung wie auch von der Darstellung der Wiese und dem Mädchen. Ohne Schutzumschlag findet man den Wiesenabschnitt auch wieder auf dem Buchdeckel, nur ohne Mädchen. Ein Jugendbuch, das nicht nur für Jugendliche empfehlenswert ist. |
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Bewertung von Fabella von BuchZeiten aus Düsseldorf am 14.01.2012 |
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Inhalt: Die 14-jährige Becca ist auf der Flucht. Denn sie hat etwas gehört, was sie gar nicht hätte hören dürfen. Leider geschieht es Becca immer wieder, daß sie etwas hört, was nicht für sie bestimmt ist, denn sie kann die Gedanken anderer Menschen hören. Und das ist nicht immer einfach für Becca, denn es hindert sie an einem entspannten Denken. Doch diesmal ist es auch noch gefährlich und so bringt ihre Mutter sie zu einer Bekannten, die sich um Becca kümmern soll, nach Whidbey Island. Doch die Bekannte stirbt, bevor Becca überhaupt bei ihr ankommt. Nun ist sie auf sich allein gestellt, denn ihre Mutter ist weg. Und so lernt Becca eine Reihe von Menschen kennen und sie muß sich entscheiden, wem kann sie vertrauen und wem nicht. Meine Meinung: Das war ein wirklich gutes Buch. Es war ansprechend spannend, so daß man ihm locker in einem Rutsch folgen konnte. Ich möchte es nicht als einen Pageturner bezeichnen, doch es macht es einem einfach, es nicht wegzulegen. Die Autorin hat für mich das genau richtige Maß von allem getroffen. Die Charaktäre sind ansprechend, leicht geheimnisvoll - irgendwie hat da jeder eine kleine Leiche im Keller liegen - und man verbringt gern seine Zeit mit ihnen. Man möchte mehr über sie erfahren und die Autorin erfüllt einem diesen Wunsch, auch wenn es manchmal recht lange damit dauert. Das ist aber kein Nachteil, sondern hält die Spannung auch hoch. Das Buch hat von allem eine kleine Prise: Jugendprobleme, Liebe (in geringem Maße), Freundschaft, Krimi und Übernatürliches. Alles bunt gemischt und irgendwie perfekt aufeinander abgestimmt. Man merkt halt, daß es ein Jugendbuch ist, so wird alles in abgeschwächten Formen gehalten - und gerade das hat mir sehr gut gefallen. Bis auf die Tatsache, daß Becca Gedanken hören kann, fand ich das Buch sehr realistisch gehalten. Ich weiß ja, daß es eine Reihe werden soll, allerdings bin ich mir nicht sicher, ob es mit den hier wichtigen Personen weiter geht. Ich hoffe es aber, denn bei mir sind dann doch noch die ein oder andere Frage offen geblieben, die ich gern erläutert hätte. Auch wenn es nur Kleinigkeiten sind, die nicht unbedingt ins Gewicht fallen. Ich kann Euch übrigens leider keinen Vergleich mit Elizabeth George's sonstigen Büchern geben, denn ich habe nie eins von ihr gelesen. Ich hab es vor Jahren mal mit einem versucht und fands gähnend langweilig. Obs am Buch lag oder an meinem nicht vorhandenen Interesse an Krimis weiß ich nicht. Fazit: Ein spannendes Jugendbuch mit vielen Facetten, netten Charaktären und einer interessanten Geschichte, die einen das Buch super lesen lassen. |
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Bewertung von dark_angel aus Ulm am 10.11.2011 |
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Becca King kann die Gedanken anderer Menschen hören. Dies ist sowohl eine Gabe wie auch ein Fluch. Denn nun befindet sie sich auf der Flucht vor ihrem Stiefvater, der ihr deswegen nach dem Leben trachtet. Auf Whitbey Island soll sie bei einer Freundin ihrer Mutter Unterschlupf finden, bis ihre Mutter einen sicheren Platz für sie beide gefunden hat. Doch als Becca auf der Insel eintrifft, ist diese Freundin tot. Vergebens versucht Becca, ihre Mutter auf dem Handy zu erreichen. Becca ist nun auf sich alleine gestellt... Mit "Whisper Island - Sturmwarnung" legt Elizabeth George den Grundstein zu einer Jugendbuch-Reihe. Nach vielen Jahren an der Seite der Krimifiguren Thomas Lynley und Barbara Havers haben die Leser nicht nur an spannenden Mordfällen mitgerätselt, sondern wurden auch mit Gesellschaftskritik konfrontiert. Die Leser genossen die Spannung, die psychologische Raffinesse und Dramatik in ihren Krimis. Nun hat sich die berühmte Krimi-Autorin auf neues Terrain gewagt. Gelingt ihr mit "Whisper Island" der Sprung vom (Erwachsenen-)Krimi zum Jugendbuch? Der Einstieg in die Geschichte gestaltet sich anfänglich etwas holprig. Man muss sich etwas in Geduld üben und nicht sofort aufgeben. Denn es wird nicht viel erklärt, sondern vieles angedeutet, ohne eine Antwort darauf zu erhalten. Die womöglich erwartete Krimi-Spannung, mit der die Geschichte an Fahrt gewinnt und in einer fulminanten Auflösung ihr Ende findet, gibt es nicht. Denn es handelt sich um ein Jugendbuch, kein Krimi im allgemeinen Sinn. Dies sollte der langjährige Leser von Elizabeth Georges Bücher in Erinnerung behalten, um nicht komplett von "Whisper Island" enttäuscht zu sein. Da es sich auch um ein Jugendbuch handelt, ist die Sprache einfacher als sonst gehalten. Dadurch lässt sich das Buch sehr flüssig und leicht lesen. Die Handlung mag zu Anfang ein wenig vor sich hindümpeln und ohne Zusammenhang wirken, dafür gelingt es der Autorin meisterhaft, in die Welt der Jugendlichen einzutauchen und Whitbey Island Leben einzuhauchen. Die Beschreibungen der Insel gelingen der Autorin derart wunderbar, dass man das Gefühl hat, die Insel zu kennen bzw. auf ihr unterwegs zu sein. Weiteres Lob gebührt ihr für die Beschreibungen der darin vorkommenden Jugendlichen. Einige bleiben zwar ein wenig oberflächlich, andere überraschen jedoch im Fortschreiten der Handlung durch Veränderung und Offenbarung ihrer Selbst. Denn nicht immer entspricht der Schein der Wahrheit, die man zu kennen glaubt. Die Autorin setzt sich gekonnt mit den Problemen und Unsicherheiten von Teenager auseinander, so dass sie damit direkt angesprochen werden. Ob der Autorin nun der Genrewechsel gelungen ist? Persönlich tendiere ich zu einem optimistischen Ja, das sich hoffentlich in den Folgebändern festigt. Das Potential ist auf jeden Fall vorhanden, vor allem in der Weiterentwicklung der Charaktere und einer spannenderen Handlung. Falls die Autorin noch die eine oder andere Schwäche ausbügelt, steht ihr einem erfolgreichen Genrewechsel nichts im Wege. |
13 von 13 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. War diese Bewertung für Sie hilfreich? |
Bewertung von Nessi87 aus Ober-Mörlen am 04.11.2011 |
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Zum Inhalt: Becca King – alias Hanna Armstrong – ist mit ihrer Mutter auf der Flucht. Sie hat ein schreckliches Verbrechen belauscht und muss sich nun vor dem Täter verstecken. Becca kann die Gedanken der Menschen hören und nur wenige Menschen wissen davon. Während ihrer Flucht müssen sich Mutter und Tochter trennen, denn Becca soll bei einer Freundin ihrer Mutter auf Whisper Island wohnen. Doch kaum ist sie auf der Insel angekommen, erfährt sie, dass diese Freundin gerade gestorben ist und ihre Mutter ist auch nicht zu erreichen… Was soll sie nur tun? Meine Meinung: „Sturmwarnung“ ist der erste Band der Jugendbuchreihe „Whisper Island“ von Elizabeth George. Ehrlich gesagt bin ich ziemlich enttäuscht von diesem Buch. Ich habe mich schon wochenlang darauf gefreut und auch der literarische Roadtrip im Internet hat mir gut gefallen. Also bin ich mit hohen Erwartungen an das Buch heran getreten. Aber im Detail: Die Geschichte nimmt während des ganzen Verlaufes keine Fahrt auf. Die Story plätschert sachte dahin. In der Mitte des Buches gibt es einen Vorfall um den sich der Rest des Buches dreht, aber auch hier ist von Spannung keine Rede. Die letzten Seiten werden dann etwas besser und die entscheidende Wendung kommt auf der vorletzten Seite. Mal ehrlich: Wer liest ein Buch, dass auf den letzten Seiten spannend wird? Aus meiner Sicht hat die Autorin hier lediglich versucht den Leser zum Kauf des Folgebandes zu bewegen. Das Buch wird trotz allem eine mittelmäßige Beurteilung erhalten, da ich den Schreibstil der Autorin mag. Sie hat eine flüssige Schreibweise und eine malerische Sprache, die die Umgebung zum Leben erwachen lässt. In meiner Fantasie war ich tatsächlich auf Whisper Island und konnte mir sowohl die Charaktere als auch die Insel bildlich vorstellen. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und man kann sich in die Probleme der Jugendlichen hinein versetzen. Die Hauptcharaktere sind sehr lebhaft und gerade Becca King ist gut umgesetzt worden und erscheint dem Leser symphatisch. Der zweite positive Punkt ist die Grundidee der Geschichte. Ich finde das Element des Gedankenlesens einfach spannend und auch die Umsetzung ist hier nicht schlecht gelöst. Vielleicht resultiert meine Enttäuschung einfach daher, dass ich zu viel erwartet habe. Ob ich den zweiten Band lesen werde, muss ich mir noch mal stark überlegen. Bewertung: 2/5 Sterne |
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