Ausgebucht - Wolff, Steffi von

Ausgebucht

Steffi von Wolff 

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Ausgebucht

Die Zwillinge Dine und Katinka erben nach dem Tod ihrer Urgroßmutter das heruntergekommene Hotel Friesenzauber an der Nordsee. Statt Villen und Oldtimer, Schmuck und Bargeld bekommen die beiden Schwestern, die sich nicht ausstehen können, damit das zuletzt in den fünfziger Jahren renovierte Hotel. Und nicht nur das. Das Erbe ist auch noch an eine Bedingung geknüpft: Die beiden müssen es gemeinsam auf Vordermann bringen. Gelingt es ihnen, das Hotel innerhalb eines Jahres so zu führen, dass es für mindestens drei Monate ausgebucht ist, bekommen beide jeweils eine Million Euro aus dem Erbe.
In Altkirchtrup scheint die Zeit stillzustehen. Nicht nur das Hotel wirkt wie im Dornröschenschlaf, auch die Bewohner des Ortes scheinen nicht in der Neuzeit angekommen zu sein. Beim Bäcker, beim Fleischer, in der Dorfkneipe - nirgendwo traut man den beiden jungen Dingern aus der Stadt zu, den "Friesenzauber" in neuem Glanz erstrahlen zu lassen. Das weckt den Ehrgeiz von Dine und Katinka. Zwistigkeiten werden hinten angestellt, die beiden krempeln die Ärmel hoch - und schaffen es.


Produktinformation

  • Verlag: Rowohlt Tb.
  • 2010
  • Ausstattung/Bilder: 2011. 206 S.
  • Seitenzahl: 206
  • rororo Rotfuchs Nr.21573
  • Altersempfehlung: ab 14 Jahren
  • Deutsch
  • Abmessung: 209mm x 125mm x 20mm
  • Gewicht: 270g
  • ISBN-13: 9783499215735
  • ISBN-10: 349921573X
  • Best.Nr.: 29837438
Steffi von Wolff, geboren 1966, arbeitet als Redakteurin, Moderatorin, Sprecherin, freie Autorin und schreibt auch Comedy. Sie wuchs in Hessen auf und lebt heute mit Mann und Sohn in Hamburg.

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Bewertung von Claudias Bücherregal aus Schleswig-Holstein am 20.12.2012   gut
Oma Fanny von Lehndorf ist verstorben. Ihr beträchtliches Erbe wird an die Familienangehörigen aufgeteilt, aber nicht ohne den einen oder anderen Hintergedanken. Sie hinterlässt ihren Enkelinnen Katinka und Dine das Hotel „Friesenzauber“ in Schleswig-Holstein, genauer gesagt an der Nordseeküste, und die Zwillinge bekommen die Aufgabe dieses Hotel wieder in Schuss zu bringen. Sie würden jeder eine Million Euro erben, falls sie es schaffen, dass das heruntergekommene Hotel innerhalb eines Jahres mindestens 3 Monate in Folge ausgebucht ist. Die 18 jährigen Mädchen machen sich also von Frankfurt auf und damit beginnt die „Abenteuerreise“ in das Land der Horizonte mit seinen besonderen Eigenarten, die für die Mädchen wahrscheinlich besser zu ertragen wären, wenn sie zusammen halten würden. Da sie sich aber nicht leiden können und ständig nur anzicken, wird das Ganze zu einer großen Herausforderung.

Bei „Ausgebucht“ handelt es sich um eine schöne Klappbroschur, die 2011 im Rowohlt Verlag erschienen ist. Das Cover gefällt mir sehr gut, es deutet auf eine leichte, unterhaltsame Kost hin. Der Zusammenhang zwischen dem Cover und dem Romaninhalt ist meiner Meinung nach zwar nicht so eindeutig, aber optisch ist es einfach schön und strahlt Fröhlichkeit aus.

„Ausgebucht“ ist das erste Buch, welches ich von Steffi von Wolff gelesen habe und ich war gespannt, ob sie ihrem Ruf - humorvolle Bücher zu schreiben - gerecht wird.

Wie die Schwestern Schleswig-Holstein wahrgenommen haben, hat mir persönlich größtenteils gefallen. Da ich selbst aus diesem schönen Bundesland komme, kann ich natürlich auch beurteilen, was der Tatsache entspricht und was dann eher ein Vorurteil darstellt. So können wir mehr als nur „Mähdrescher fahren, Kühe melken und saufen“ und „Landminen“ tauchen hier auch nicht so oft auf. Die Herausarbeitung des Bendix Jansen gefällt mir sehr gut. Er ist ein echtes Nordlicht und beantwortet fast jede Frage mit einem einfachen „jo“. Dass dieses die Zwillinge in den Wahnsinn treibt, kann ich verstehen, aber für hier oben ist das ganz normal und hier schnackt man nu ma so :) . Neben diesem typischen Nordlicht taucht auch noch ein Hesse mit einem ausgeprägten Dialekt auf. Kurze Passagen mit ihm fand ich ganz witzig, ganze Monologe müsste ich dann aber nicht von ihm lesen ^^.

Das Gezicke zwischen den Mädels ist manchmal etwas übertrieben, eigentlich immer grundlos (okay, Geschwister brauchen auch oft keinen Grund^^), aber leider manchmal auch etwas niveaulos. Als 18jährige brauche ich meine Schwester nicht mit „Du stinkst“ beleidigen. Andere Kabbeleien sind dann glaubhafter dargestellt.

Um die Geschichte noch etwas bunter zu gestalten gibt es natürlich auch ein bisschen Liebe und ein ganz klitzekleines bisschen Spannung über Fannys Vergangenheit und geheimnisvolle Dokumente. Dass der Roman ein Happy-End hat, ist wohl nicht zuviel verraten, denn jeder Leser wird sich dessen bereits vor dem Lesen im Klaren sein. Etwas anderes erwartet man einfach nicht.

Fazit: Bei „Ausgebucht“ handelt es sich um einen netten Roman für ein paar kurzweilige Stunden, der einen des Öfteren zum Schmunzeln bringt, aber manchmal auch etwas überspitzt erscheint.

· Paperback: 208 Seiten
· Verlag: rororo (3. Januar 2011)
· Sprache: Deutsch
· ISBN-10: 349921573X
· ISBN-13: 978-3499215735

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Bewertung von KleineHexe82 aus Bayreuth am 22.10.2012   gut
Ich habe mittlerweile schone einige Bücher von Steffi von Wolff gelesen und man kann sagen, sie hat immerhin ihren ganz eigenen Stil gefunden, der sich durch alle Romane hindurchzieht, immer kommen sehr extreme und skurrile Persönlichkeiten vor und vieles was passiert ist nicht unbedingt realistisch. Mir persönlich wäre es aber lieber, wenn alles weniger auf die Spitze getrieben würde und der Humor eher subtil wäre und das ist auch bei diesem Buch der Fall. Die Rahmenhandlung fände ich nämlich eigentlich interessant. Zwei Schwestern, die sich nicht ausstehen können, erben ein halb verfallenes Hotel in einem ausgestorbenen Ort in Nordfriesland von ihrer Uroma und ihnen wird jeweils eine Million in Aussicht gestellt, wenn sie es schaffen, dieses Hotel so wieder herzurichten, dass es drei Monate am Stück ausgebucht ist, daher also der Titel. Außer, dass sie sich dabei gegenseitig in die Quere kommen, sind ihnen aber auch nicht alle Dorfbewohner wohlgesonnen. Gut, das klingt irgendwie bekannt, aber bietet trotzdem genug Stoff für witzige Begebenheiten und auch Katastrophen. Meist gleitet das dann aber bewusst sehr ins Unrealistische ab und das ist Geschmackssache. Ich selbst fände besser, wenn es zwar zu überraschenden Wendungen und extremen Situationen kommt, aber ich selbst mich in die Situation hineinversetzen und mitfühlen kann und das ist so dann nicht möglich. Insgesamt lässt sich der Roman aber angenehm leicht lesen und auch für mich gab es immer wieder Stellen, über die ich lachen konnte. Besonders empfehlen würde ich das Buch auf jeden Fall für Leser, die auf Steffi von Wolffs ganz eigenen Stil stehen.

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Bewertung von micra-cat aus bordesholm am 12.12.2011   sehr gut
Die 18jährigen Zwillinge Katinka und Dine sind echte Glückspilze. Sie haben von ihrer reichen und leicht verrückten Oma Fanny, die 95jährig bei einem Bordellbesuch einem Herzstillstand erlag, ein Hotel geerbt. Sie sollen es gemeinsam auf Vordermann bringen und den Hotelbetrieb erfolgreich wieder aufnehmen.

Natürlich hat die Sache einen oder gleich mehrere Haken, denn das Hotel „Friesenzauber“ wird seinem Namen absolut nicht gerecht – es ist sehr marode und stark renovierungsbedürftig und liegt zudem am A… der Welt in einem kleinen Kaff an der Küste Nordfrieslands.

Die wortkargen und verschrobenen Dorfeinwohner sind nach vorsichtigen Prognosen zu 7/8 Alkoholiker, weil es dort nur Kühe, Trecker und Mähdrescher gibt und so für viele nur noch der Suff als Alternative übrigbleibt. Manche verlassen ihre Häuser gar nicht mehr oder warten darauf, dass die Russen kommen und Fremden begegnet man dort nur mit äußerstem Misstrauen.

Tatkräftige Unterstützung erhalten die „jungen Dinger“ wenigstens von ihrem Neu-Familienmitglied Klausili, den sie ebenfalls quasi mitgeerbt haben. Ihre verrückte Oma hatte den Hessisch babbelnden Mann kurz vor ihrem Tod offiziell adoptiert und wie sich später herausstellt, hatte sie noch mehr Geheimnisse…

Bei der Renovierung des „Friesenzaubers“ tauchen ungeahnte Probleme auf, z.B. Umweltschützer Udo, der auf dem Dach des Hotels den fast ausgestorbenen Krawallquerwimpel entdeckt hat und die Bauarbeiten behindert. Katinka findet Udo ziemlich scharf und auch Dines Liebesleben wird auf den Kopf gestellt.

Ausgebucht richtet sich an eine eher jüngere Leserschaft, was schon durch die zahlreichen Wortgefechte der Zwillinge deutlich wird, die sich einfach nur "zum Kotzen" finden und keine Gelegenheit auslassen, um sich anzuzicken. Insgesamt sind die Charaktere ziemlich überzogen, das Ganze erinnert sehr an einen Werner-Comic in geschriebener Form mit schrägen Dialekten und ohne Motorräder, dafür aber mit einem Schuss Romantik + Crime. Ganz lustig zu lesen - anspruchslose Lektüre fürs Urlaubsgepäck.

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Bewertung von Marie1 aus der Nähe von Stutgart am 11.09.2011   weniger gut
Eigentlich hatte ich mich im Vorfeld sehr auf die Geschichte vom Friesenzauber gefreut.

Hatte wohlgemerkt, denn inzwischen bin ich froh, dass Buch zu Ende gelesen zu haben, denn ich finde die ganze Story total überzogen und zudem auch noch ziemlich langweilig. Schon allein die "Einleitung" zieht sich endlos dahin und eh man einigermaßen ins Geschehen reinkommt, hat man schon fast zwei Drittel des Buches gelesen. Die gesamte Renovierung und Einrichtung des Friesenzaubers geht hingegen sehr schnell vonstatten, was wiederum auch nicht sehr glaubwürdig erscheint.

Dazu noch immer und ewig keifende und zankende Zwillinge, dass es fast nicht mehr zum Aushalten ist. Ein Dorf, in dem alle Bewohner miteinander zerstritten sind, und dazu noch ein Pferd, dass Handys frisst. Vielleicht ist dieses Buch wirklich eher etwas für junge Erwachsene. Mein Fall ist es nicht wirklich.

Meiner Meinung nach hätte man die Geschichte etwas spannener und kurzweiliger gestalten können, denn Potential hätte eine Story vom Wiederaufbau eines Hotel in der Nähe von St-Peter-Ording allemal.

Zwei Sterne gebe ich aber trotzdem für das fetzige Cover und für die Grundidee des Buches.

Das Buch ist in ziemlich großen Buchstaben geschrieben und so hatte ich es bereits an einem Tag ausgelesen.

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Bewertung von leflole aus Isny am 04.03.2011   ausgezeichnet
Das Buch hat etwas über 200 Seiten und eine sehr schöne, ansprechende Aufmachung. Es ist in einem sehr gut verständlichen und sehr ausschmückenden Schreibstil geschrieben.

Die Streitereien zwischen Dine und Katinka sind zwar schon sehr ausgeprägt, aber so ein bisschen nachvollziehen kann ich das schon. Wir haben in der Familie auch Zwillinge, sogar zweimal – und da ist die Streiterei oft wirklich heftig, besonders bei den eineiigen…

Uroma Fanny hat sich natürlich bei der Verfassung ihres Testaments schon einiges gedacht und das Ziel war bestimmt, die Beiden endlich mal in Frieden zusammenzuführen… ob ihr das wohl gelungen ist???

Das Buch ist wirklich sehr unterhaltsam und wenn man es doch mal weglegen muss, kommt man schnell wieder rein in die Geschichte. Die Namen der Personen sind recht einfach, sodass man hier auch keine Probleme hat, die Leute auseinander zu halten. Es ist so richtig herzerfrischend und ich könnte mir gut vorstellen, dass diese Geschichte eine schöne Komödie als Film abgeben würde. Meine Erwartungen wurden vollstens Erfüllt!

Ich vergebe an dieses Buch die volle Punktzahl und kann es allen, die gerne lachen sehr empfehlen!

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Bewertung von KimVi aus Niedersachsen am 04.03.2011   gut
In ihrem lockeren und humorvollen Schreibstil erzählt Steffi von Wolff die Geschichte der verfeindeten Zwillinge. Dabei gelingt es ihr hervorragend die negativen Schwingungen zwischen den beiden Schwestern zu beschreiben. Die angespannte Atmosphäre ist regelrecht spürbar, sodass man gespannt dem Schlagabtausch der verfeindeten Parteien folgt. Die beiden gehen dabei gewiss nicht zimperlich miteinander um, denn jede hat den Ehrgeiz, wunde Punkte der anderen zu entdecken und für den eigenen Vorteil zu nutzen. Diesem Hobby frönen beide bereits von Kindesbeinen an und sind deshalb sehr geübt darin. Treffer unterhalb der Gürtellinie sind von vornherein vorprogrammiert.

Doch die beiden müssen sich nur miteinander arrangieren, sondern sich mit zahllosen kuriosen Persönlichkeiten und noch skurrileren Situationen auseinandersetzen. Ein hartnäckiger Gaul, der vom Aussterben bedrohte Krawallquerwimpel, mundfaule Dorfbewohner, verfeindete Bauarbeiter und marode Bausubstanzen sind nur eine kleine Auswahl der auftretenden Schwierigkeiten. Auch der Umgang mit den Nachbarn Bendix und Merit ist ziemlich gewöhnungsbedürftig. Denn Bendix kommentiert alles und jeden mit einem simplen "Jo" und Merit hat das Haus seit Jahrzehnten nicht verlassen, da sie die Ankunft des Russen fürchtet. Diese Gefahr scheint ihr auch nach all den Jahren noch nicht gebannt. Doch das ist nicht Merits einzige Eigenart. Sie hat eine Schwäche für Eingemachtes und steht deshalb ununterbrochen in der Küche, um ihre Vorräte stets auf höchstem Stand zu halten. Die Akteure der Handlung werden ziemlich überspitzt dargestellt und bedienen mit ihren schrulligen Eigenarten gängige Klischees. Das ist zwar typisch für die Romane von Steffi von Wolff, doch leider wirken die hohe Anzahl der skurrilen Charaktere und die noch kurioseren Begebenheiten, auf Dauer nicht besonders glaubhaft und auch nicht immer humorvoll. Manche Situationen wirken platt und sehr vorhersehbar. Doch wenn man das Buch nicht ganz so ernst nimmt, kann man mit einem Augenzwinkern darüber hinwegsehen.

Amors Pfeil trifft auch in dieser abgelegenen Gegend und deshalb kommt, neben all der Arbeit, auch die Liebe nicht zu kurz. Die eingeflochtene Liebesgeschichte fügt sich in die Handlung ein und drängt dabei nicht zu sehr in den Vordergrund. Außerdem gibt es noch die geheimnisvolle Vergangenheit der Urgroßmutter aufzudecken.

Insgesamt gesehen habe ich mich bei der Lektüre recht gut unterhalten. Durch den lockeren und humorvollen Schreibstil konnte ich der Handlung mühelos folgen. Trotzdem vergebe ich nur drei von fünf Bewertungssternen. Denn leider konnte mich die Erzählung nicht durchgehend fesseln und außerdem wirkten die skurrilen Situationen stellenweise zu überspitzt auf mich. Ich weiß, dass das typisch für die Romane von Steffi von Wolff ist, da ich bereits mehrere ihrer Bücher gelesen habe. Doch diesmal konnte mich ihr eigenwilliger Humor nicht ganz überzeugen.

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Bewertung von Tinkers aus Berlin am 15.02.2011   ausgezeichnet
Ausgebucht war der erste Eindruck, den ich von Steffi von Wolf bekam. Nach "Ausgebucht" hab ich mir nun mehrere ihrer Vorgängerwerke gekauft, denn mir gefällt ihre Art zu schreiben und ihr derber, leicht vulgärer Humor richtig gut.

Es ist ein sehr triviales, kurzweiliges Buch, also eins, das man liest, wenn man sein Hirn mal abschalten möchte, aber trotzdem lesen will... Was Entspannendes für zwischendurch. Ich musste beim Lesen sehr oft laut auflachen. Eigentlich soll es ein Jugendbuch sein, aber ich hab mich trotz Ü30 gut amüsiert.

Ein Kampf zwischen einer provokanten und einer naiven Zwillingsschwester inmitten einer Dorfszenerie, verbunden mit einem Erbe, das nur ausgezahlt wird, wenn die Schwestern an einem Strang ziehen, gefällt mir ganz gut. Die Gags ziehen sich wie rote Fäden durch die Geschichte.

Den Protagonisten Bendix Jansen und seine traumatisierte Frau Merit finde ich richtig lustig, sie bedienen so ziemlich jedes Klischee, was man von Norddeutschen Bauern haben kann. Da ich Dorf-und Stadtleben kenne, erkannte ich viele Dinge wieder, wie sie nur im Landleben vorkommen.

Über das Pferd "Der Alte" hab ich köstlich gelacht... Ich konnte ihn mir sehr gut bildlich vorstellen.

Auch ein Naturschützer, streitende Dorfbewohner und ein Journalist tauchen auf, allesamt sind sie ebenfalls klischeetreu und mehr oder minder sehr sympathisch. Ich bin selbst im Naturschutz tätig und konnte herzhaft über die Eigenarten von uns Natürschützern lachen!!!

Und mein Lieblingswort aus dem Buch ist "Krawallquerwimpel"!!!

Die Kapitel sind schön kurz und man kann schnell mal zwischendurch eins lesen ohne den Faden zu verlieren, wenn man das Buch mal weglegen muss.

Leider war das Buch sehr schnell zu Ende, ich hätte gern noch mehr aus Alt-und Neukirchtrup erfahren!!!

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Bewertung von Stina am 14.02.2011   weniger gut
Dine und Katinka erben von Ihrer Urgroßoma ein Hotel und einen nicht zu verachtenden Geldbetrag. Allerdings ist das Erbe an einige Bedingungen geknüpft. Als erstes müssen sie das Hotel renovieren, was schon an sich sehr schwierig ist, da das Hotel seit ewigen Zeiten verwaist ist und vor sich hin rottet. Zweitens müssen sie es gemeinsam angehen, doch durch die ständigen Streitereien der Zwillingsschwestern scheint das Projekt auf wackeligen Beinen zu stehen. Drittens soll das Hotel nach der Renovierung für mindesten drei Monate am Stück ausgebucht sein. Als wenn diese Bedingungen nicht schon genug wären, treffen sie in dem verschlafenen Örtchen auf skurrile Persönlichkeiten, die ihnen das Leben schwer machen.

Leider wurde durch den oberflächlichen Schreibstil und die stark übertriebenen Charaktere die zunächst gut klingende Idee zu einer eher nervigen Geschichte. Auch die Streitereien der beiden Protagonisten ließen sich kaum ertragen. Da die Zwillinge nicht die einzigen waren, die sich in diesem Buch ständig stritten, hätte man die Geschichte auch "Das Buch des Streitens" nennen können. Andere Passagen wurden aber viel zu kurz erwähnt oder die falschen Details an den falschen Stellen beschrieben.

Für mich gibt es bestimmt bessere Unterhaltung als "Ausgebucht" von Steffi von Wolff.

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Bewertung von Genussleserin aus Brütten, Schweiz am 20.01.2011   sehr gut
Wie weit gehen zwei verhasste Zwillingsschwestern für Geld?!

Ich habe alle Werke von Steffi von Wolff gelesen und mag ihre humorvolle und kurzweilige Schreibweise. Das Buch war also im nu (war auch nicht allzu umfangreich) verschlungen. Zur Geschichte:
Ein Hotel von der verstorbenen Urgrossmutter zu erben ist eine feine Sache! Wenn aber wie im Fall von Katikna & Dine fast unerfüllbare Bedingungen daran geknüpft sind, kann es böse enden… Die zerstrittenen Zwillingsschwestern müssen das schier unmögliche erfüllen:
 Eine Rennovation des baufälligen Hotels „Friesenzauber“ innert drei Monaten
 3 Monate am Stück muss das Hotel ausgebucht sein
Dann kriegen Sie beide je eine Million. Geld genug, um es zu versuchen. Das Hotel ist zwar himmlisch auf einer kleinen Anhöhe gleich am Strand der Nordsee gelegen, aber derart baufällig, dass die beiden fast aufgeben. Ihr Ehrgeiz wird aber dadurch angestachelt, dass die mürrischen und eigenwilligen Bewohner des hinterwäldlerischen Kaffs Ihnen in Ihrem Alter ein solches Vorhaben nicht zutrauen. Aber als wäre das nicht schon genug schlimm, erfahren die beiden noch, dass das Wasser vor dem Hotel total verseucht ist und das Hotel nicht umgebaut werden kann, weil ein geschützter Vogel im Gebälk brütet! Unterstützt werden Sie aber von ihrem Cousin Klausi und dem älteren Herrn von nebenan.
Was ich allerdings vergeblich suchte, war der Grund wieso die Zwillinge so verhasst sind. Darauf war ich nach der Leseprobe sehr neugierig, aber im Ungewissen gelassen… Es ist sicher nicht ihr bestes Buch, denn die Story, die sehr viel Potenzial bietet, wurde nicht vollumfänglich ausgeschöpft und vor allem das Ende sehr kurz gehalten. Gute Unterhaltung nach einem stressigen Arbeitstag mit viel gewohnt gutem Humor von Frau von Wolff!

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Bewertung von Rennie aus Ingolstadt am 19.01.2011   gut
„Leichte Kost für zwischendurch“
Zwillinge, die sich ständig zanken und sich absolut nicht verstehen? Kaum vorstellbar mag man denken, aber Dine und Katinka – die Hauptfiguren dieses Romans – geben ein grandioses Beispiel ab ;-) Und dann erben sie von ihrer geliebten Urgroßmutter auch noch ein völlig heruntergekommenes Hotel am „Rande der Welt“, das sie mit Hilfe ziemlich hinterwäldlerischer Einwohner wieder auf Vordermann bringen sollen. Was dabei so alles witziges geschieht, welche Freund- und Feindschaften sich ergeben oder auflösen und ob die Zwillinge diese schwierige Aufgabe bewerkstelligen können, davon erzählt Steffi von Wolff in ihrem amüsanten und kurzweiligen Roman.

Mich hat dieser Roman für einige Stunden recht gut unterhalten. Die Schilderung der Charaktere und ihr Umgang miteinander ist sehr humorvoll beschrieben und auch der Handlung an sich fehlt es nicht an Witz und Charme. Zum Abschalten und zum „Zwischendurchlesen“ fand ich dieses Buch gerade recht. Da mir jedoch einige Handlungs- und Erzählstränge etwas unglaubwürdig vorkamen und mich das Ende der Geschichte ziemlich hopplahopp und „FriedeFreudeEierkuchen“ – mäßig überraschte, würde ich als Fazit dann doch eher sagen:

Eine anspruchslose witzige Geschichte für den jüngeren Leser und eher für Zwischendurch oder als Zweitbuch geeignet. Wer die etwas heitere und leichte Kost liebt, für den hat Steffi von Wolff eine ganz amüsante Story geschrieben.

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