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Benutzername: Marie1
Wohnort: der Nähe von Stutgart
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Danksagungen: 8 (erhaltene)


Bewertungen

Insgesamt 26 Bewertungen
Bewertung vom 02.10.2016
Liebe in Sommergrün
Wanner, Heike

Liebe in Sommergrün


sehr gut

Da ich selbst vor 20 Jahren wunderschöne Tage im Spreewald verbracht habe, und dabei natürlich auch die bekannten und sehr köstlichen Spreewälder Essiggurken kennen lernen durfte, hat mich der Klappentext des Buches natürlich besonders angesprochen.

Die Geschichte spielt im Sommer 1990. Die junge Kathrin Bahrenbeck will den Familienbetrieb, in dem die besten Essiggurken des Spreewalds hergestellt werden, retten und wieder auf Vordermann bringen. Dabei soll ihr der 25-jährige Bankberater Julian Albrecht, ein Wessi, helfen. Es kommt, wie es kommen muss und die beiden ungleichen jungen Leute verlieben sich ineinander. Durch einen Schicksalsschlag werden Kathrin und Julian jedoch getrennt und treffen sich dann nach 25 Jahren durch Zufall wieder und eine turbulente Zeit beginnt.

Die Autorin hat es wieder einmal geschafft, mich mit ihrer Geschichte zu faszinieren, zu begeistern und neugierig zu machen. Man kann sich sehr gut in die Geschichte hinein versetzen, da die einzelnen Personen und auch die Landschaft rund um den Spreewald sehr sorgfältig von der Autorin beschrieben werden. Besonders wenn man schon selbst vor Ort war, kann man sich viele Details noch besser vorstellen.

Den ersten Teil des Buches fand ich sehr kurzweilig und die Zeit verging beim Lesen wie im Fluge. Man konnte regelrecht mit fiebern wie sich Kathrin und Julian näher kommen. Mit der zweiten Hälfte des Buches habe ich mich hingegen etwas schwer getan, denn für meinen Geschmack ging es nach dem Wiedersehen der Beiden etwas zäh weiter. Auch war es mir dann etwas zu viel mit "Familie" und der Fokus zu sehr auf die junge Generation gerichtet und zu wenig "Kathrin und Julian". Deshalb hier einen Stern Abzug. Ansonsten aber ein sehr schönes Buch zum Abschalten und entspannen.

Bewertung vom 25.06.2016
Das Mohnblütenjahr
Bomann, Corina

Das Mohnblütenjahr


ausgezeichnet

Wieder einmal hat mich das Cover eines Buches geradezu magisch angezogen. Der wild-romantische Einband des Buches hat mich sofort in seinen Bann gezogen. Und als ich dann auch noch den Klappentext dazu gelesen habe, war mir gleich klar, dass ich das Mohnblütenjahr unbedingt lesen muss.

Erzählt wird in zwei verschiedenen Erzählsträngen. Zum einen geht es um Nicole Schwarz, die mit fast 40 Jahren zum ersten Mal Nachwuchs bekommt. Leider muss sie mit der Angst leben, dass ihr Kind mit einem vererbten Herzfehler zur Welt kommen wird. Sie macht sich auf die Suche nach der Ursache der Krankheit.
Zum anderen geht es um Marianne, die Mutter von Nicole. Diese hat in jungen Jahren ein Jahr als Austauschlehrerin im französischen Bar-le-Duc verbracht. Dort wird sie nicht nur mit offenen Armen aufgenommen, sondern muss auch lernen, mit Anfeindungen und Vorurteilen fertig zu werden.

Corinna Bomann hat es auch hier, genau wie in ihren anderen Büchern vorher, wieder einmal geschafft, den Leser zu fesseln und mitzureißen. Auf 490 Seiten war ich gefangen zwischen der Nachkriegszeit in Frankreich und dem Leben in der heutigen Zeit. Keine Sekunde kam Langeweile auf und ich habe Seite für Seite mit den beiden doch so unterschiedlichen Frauen mit gefiebert. Und als ich am Ende angekommen war, war ich fast traurig darüber, dass mir nun meine gewohnte Abendlektüre fehlen wird.

Die Charaktere der Hauptpersonen wurden von der Autorin sehr sorgfältig beschrieben, so dass man sich zum Teil sehr gut in die Darsteller hinein versetzen konnte. Mir hat das Buch auch deshalb so gut gefallen, weil es von Freundschaft ebenso handelt wie von Feindschaft und Hass zwischen zwei Nationen, aber auch von einer großen Liebe und der starken Bindung innerhalb einer Familie.

Von mir eine absolute Kaufempfehlung und auf jeden Fall 5 Sterne!

Bewertung vom 19.06.2014
Liebesleuchten am Bodensee
Nellon, Johanna

Liebesleuchten am Bodensee


gut

Ich habe mir dieses Buch extra für meinen Kurzurlaub aufgehoben und dann sozusagen in entspannter Atmosphäre gelesen. Das hat auch total gepasst, denn diese Love-Story spielt rund um den schönen Bodensee. Eine tolle Landschaft, eine tolle Atmosphäre und darin sozusagen eingebettet die Liebesgeschichte zwischen der jungen Landschaftsgärtnerin Bettina und dem schönen Schauspieler Rick, der sich erst einmal als Winzer ausgibt.

Begleitet von zahlreichen Beschreibungen der Sehenswürdigkeiten rund um den Bodensee kann man mit verfolgen, wie sich die Romanze zwischen den Beiden entwickelt. Natürlich dürfen auch Tiefschläge zwischendurch nicht fehlen, denn sonst wäre es ja keine " richtige" Liebesgeschichte. Besser gesagt handelt es sich gleich um zwei Romanzen. Mehr möchte ich über den Inhalt aber nicht verraten.

Auf jeden muss ich sagen, dass es sich bei diesem Buch fast um einen "Heimatroman" handelt. Mit viel Herz und viel Schmerz, aber wie sollte es auch anders sein, mit viel Irrungen und Wirrungen. Natürlich weiß man schon gleich zu Beginn, wie das Ganze ausgehen wird. Auf jeden Fall ein sehr seichter, oberflächlicher Roman, bei dem mich manchmal sogar die vielen Wetter- und Landschaftsbeschreibungen genervt haben. Und obwohl das Buch nicht wirklich viele Seiten hat, habe ich ewig gebraucht bis ich durch war. Nette Geschichte an sich, aber nicht wirklich meins!

Bewertung vom 21.05.2014
Celeste bedeutet Himmelblau / Frank Liebknecht ermittelt Bd.1
Pons, Brigitte

Celeste bedeutet Himmelblau / Frank Liebknecht ermittelt Bd.1


weniger gut

Da ich nicht so der typische Krimileser bin, ist es mir etwas schwer gefallen, eine Rezension über dieses Buch zu schreiben. Aber ich werde es jetzt einmal versuchen. Zuerst einmal ist mir das tolle Cover dieses Buches aufgefallen. Ein wunderschöner, blauer Schmetterling auf dunklem Hintergrund. Ein absoluter Hingucker wie ich finde. Dann habe ich den Klappentext gelesen, und auch dieser hat mir sehr gut gefallen. Der junge, engagierte Polizist Frank Liebknecht ist in die Provinz in das kleine Örtchen Vielbrunn versetzt worden. Warum ist noch nicht bekannt. Dort muss er dann gleich in einem Mordfall ermitteln. Theodor Brettschneider wird tot aufgefunden.

Bis dahin hat mir das Buch supergut gefallen. Ich bin sozusagen nur so durch die Seiten "geflogen". Frank Liebknecht und seine ältere, sehr erfahrene Kollegin Brunhilde Schreiner waren mir sofort sympathisch und sind mir gleich ans Herz gewachsen. Als dann die "Sache" mit der Sekte ins Spiel kam, war ich auch noch sehr gespannt und neugierig, was da so kommt. Aber irgendwie wurde ich mit der ganzen Geschichte nicht so recht warm, und die Seiten zogen sich mehr und mehr in die Länge, so dass ich etwa in der Mitte des Buches schon daran dachte, es wegzulegen. Aber meine Neugier hat gesiegt und ich habe es dann doch zu Ende gelesen. Aber leider war das Ganze nicht wirklich meins. Wie schon erwähnt, war mir die ganze Geschichte zu langatmig und die Spannung hat für mich leider auf weiten Strecken gefehlt. Das Thema Sekte und Sektenaussteiger hat mich wirklich sehr interessiert, aber leider hat für mich hier der Tiefgang gefehlt, und das Ganze war mir zu verworren.

Fazit: Für mich war dieses Buch leider nichts, aber ich könnte mir trotzdem durchaus vorstellen, auch den zweiten Fall von Frank Liebknecht zu lesen. Vielleicht kann dieser mich mehr fesseln.

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Bewertung vom 30.04.2014
Spukgestalten und Spione / Die Karlsson-Kinder Bd.1
Mazetti, Katarina

Spukgestalten und Spione / Die Karlsson-Kinder Bd.1


ausgezeichnet

Zuerst einmal finde ich es klasse, wieder einmal ein Kinderbuch lesen zu können. Ein Buch, das mir schon auf Grund seines tollen Covers sehr angenehm aufgefallen ist. Eine wunderschöne, grüne und sehr einsame Insel mit Leuchtturm und rotem Schwedenhäuschen. Dazu die gesamte "Karlsson-Bande" in Action. Das ganze dazu noch mit einem festen Umschlag, der sich toll in der Hand halten lässt. Äußerlich auf jeden Fall schon mal ein absoluter Hingucker für Leute wie mich, die sich allein schon durch Äußerlichkeiten eines Buches zum Kauf animieren lassen. Na ja, nicht so ganz, denn der Inhalt muss schon auch passen. Aber das ist bei diesem Buch auf jeden Fall so, denn vier Cousinen und Cousins, die sich überhaupt nicht kennen, verbringen gemeinsam ihre Sommerferien bei der etwas sonderbaren Tante Frieda auf der schwedischen Insel Doppingö. Dass es dort alles andere als ruhig zugeht, kann man schon dem Klappentext entnehmen. Mehr möchte ich zum Inhalt auch nicht verraten.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Die Autorin Katarina Mazetti hat es geschafft, die Geschichte kindgerecht, zugleich aber auch spannend und leicht zu schreiben. Auch wenn vieles in einem "normalen" Leben so überhaupt nicht denkbar wäre. Aber wahrscheinlich lebt das Buch gerade davon und macht es deshalb so unterhaltsam. Meine Tochter liest das Buch gerade auch mit Begeisterung, auch wenn sie mit ihren 12 Jahren wohl schon über das Zielalter hinaus ist. Ich gebe für dieses Kinderbuch gerne 5 Sterne!

Bewertung vom 12.03.2014
Mit Tante Otti auf der Insel
Breuer, Gabi

Mit Tante Otti auf der Insel


sehr gut

Wenn man "Mit Tante Otti auf der Insel" vor sich liegen hat, kann man sich anhand des lustigen Covers schon fast denken, dass es in diesem Buch sehr turbulent zugehen wird. Denn die junge Jule und die Seniorin Ottilie Bär verbringen sozusagen aus einer Notlage heraus einen gemeinsamen Urlaub auf Gran Canaria. Dort erleben die beiden zusammen Höhen und Tiefen. Ständig passiert etwas Unvorhergesehenes. Aber obwohl dies für Jule oft sehr schwierig ist, schließt sie Tante Otti schnell in ihr Herz und so verbringen die beiden dann auch noch einen zweiten Urlaub in den Bergen. Mehr möchte ich über Inhalt nicht verraten.

In diesem Buch geht es um die Freundschaft, aber auch um die Probleme und Missverständnisse zwischen Alt und Jung.
Jule, manchmal genervt und unverstanden, und Ottilie, oft stur und trotzig, aber sehr liebenswert, versuchen aber immer einen Kompromiss zu finden und das Miteinander einigermaßen harmonisch zu gestalten. Dies gelingt den Beiden nicht immer, aber doch sehr oft. Obwohl einiges doch sehr überzogen und vorhersehbar ist, hat mich dieses Buch doch sehr unterhalten. Wer allerdings einen Roman mit Tiefgang erwartet, ist hier leider falsch. Ich habe "Tante Otti auf der Insel" als entspannende und unterhaltsame Lektüre nach Feierabend gelesen und konnte dabei wunderbar entspannen und auch manchmal herzhaft lachen.

Alles in allem ein tolles Buch über die Sorgen und Nöte des Älterwerdens und auch über die Toleranz, die zwischen Jung und Alt eigentlich herrschen sollte.

Bewertung vom 12.01.2014
Die Champagnerkönigin / Jahrhundertwind-Trilogie Bd.2
Durst-Benning, Petra

Die Champagnerkönigin / Jahrhundertwind-Trilogie Bd.2


ausgezeichnet

"Leider" habe ich dieses wunderschöne Buch nun zu Ende gelesen. Leider deshalb, weil es die letzten Tage und Wochen zu meinem Ritual gehörte, täglich ein paar Seiten zu lesen. Und nun, da ich am Ende angelangt bin, fehlt es mir tatsächlich, mich mit Isabell zu "beschäftigen". Aber es ist nun auch an der Zeit "Die Champagnerkönigin" zu bewerten. Und ich muß sagen, dass Petra Durst-Benning mit ihrem Buch wieder einmal alles andere in den Schatten stellt. Nachdem ich schon den ersten Teil der Jahrhundertwind-Trilogie "Solange die Welt noch schläft" regelrecht verschlungen habe, konnte ich es kaum erwarten nun dieses Werk in den Händen zu halten. Und da ich die Autorin außerdem persönlich kenne und auch schon des öfteren ihre Lesungen besucht habe, kann ich regelrecht nachvollziehen, mit viel Leidenschaft und Begeisterung Frau Durst-Benning dieses Buch geschrieben hat. Auf ihren Lesungen fasziniert sie ihre Zuhörer so dermaßen, dass man es nicht mehr erwarten kann "selbstständig" weiterzulesen. Und so erging es mir auch mit der Champagnerkönigin. Isabell, die mir vom ersten Band in Berlin schon bestens bekannt war, durchlebt in der Champagne sämtliche Höhen und Tiefen des Lebens und muss mit vielen Schicksalsschlägen fertig werden. Die Geschichte der Fabrikantentochter fesselt, fasziniert und macht neugierig. Wie wird Isabell mit ihrem "neuen" Leben fertig und wie meistert sie die großen Herausforderungen des Lebens? Isabell ist eine starke Frau, aber wird sie in der großen Welt des Champagners bestehen können? Das Buch ist traumhaft schön und mit viel Einfühlungsvermögen geschrieben. Frau Durst-Benning versteht es wieder einmal mehr, eine Landschaft, die mir bislang überhaupt nicht bekannt war, fast bildhaft zu beschreiben. Sie hat es geschafft, dass ich mich so gefühlt habe, als wäre ich selbst mittendrin in der Welt des Champagners und der Weinreben. Man kann regelrecht spüren, wie wohl Isabelle sich in Hautevillers fühlt. Ich habe auf jeden Fall für mich beschlossen, in nächster Zeit einmal in die Champagne zu reisen. Für mich ist die Champagnerkönigin wieder einmal ein sehr gelungenes Werk von einer tollen und sympathischen Autorin, von der ich noch einige Bücher hier liegen habe, die unbedingt noch gelesen werden "müssen". Das Cover gefällt mir auch wieder sehr gut. Romantisch und melancholisch zugleich. Außerdem hat man mit 513 Seiten mehr als genügend Lesestoff. Ich für meinen Teil freue mich schon auf den Januar 2015, denn da erscheint Band 3 der Jahrhundertwind-Trilogie mit Clara, der dritten im Bunde.

Bewertung vom 07.08.2013
Fliegen lernen
Karthee, Renée

Fliegen lernen


weniger gut

Als ich die Leseprobe von "Fliegen lernen" durch hatte, war ich erst einmal total begeistert von den ersten Seiten dieses Buches. Auch der Klappentext hörte sich vielversprechend und spannend an. Und auch das toll gestaltete Cover tat sein übriges.

So erwartungsvoll machte ich mich dann ans Lesen dieses Buches. Die Idee über die Freundschaft der zwei ungleichen Frauen Gerrit und Sonja machte mich sehr neugierig. Aber nun, nachdem ich 4 Wochen zum lesen dieses Buches gebraucht habe, muss ich doch ehrlicherweise gestehen, dass ich sehr enttäuscht davon bin. Ich hatte mir sehr viel mehr davon versprochen. Die Geschichte ist einfach nur öde und langweilig ohne besondere Höhen und Tiefen. Das Ganze plätschert so dahin und zieht sich so durch das gesamte Buch. Irgendwann dachte ich mir, jetzt muss es doch einmal spannend werden, aber leider wurde ich mehr als enttäuscht.

Die ganze Geschichte ist schon manchmal sehr verwirrend und auch oft an den Haaren herbeigezogen. Da kann auch die Beschreibung der schönen Provence nichts mehr ausrichten.

Mein Fazit: Für mich ein mehr als langweiliges Buch, das man meiner Meinung nach nicht unbedingt gelesen haben muss. Ich war froh, als ich am Ende angekommen war. Schade eigentlich

Bewertung vom 04.06.2013
Ein Sommer am Chiemsee
Nellon, Johanna

Ein Sommer am Chiemsee


gut

Bei diesem Buch ist mir zuerst das tolle Cover positiv aufgefallen. Dies ist mir bei der Auswahl eines Buches besonders wichtig. Erst dann lese ich den Klappentext und auch dieser hat mich hier gleich begeistert. Hannah Scheifart, Ende 30, also im besten Alter, verliert ihren Blumenladen wegen Mietschulden. Zugleich erwischt sie ihren Freund Jo mit ihrer besten Freundin im Bett. Gleich zwei Tiefschläge auf einmal. Zeit also für einen Neuanfang. Hannah flüchtet zu ihrem Cousin an den schönen Chiemsee. Dort erlebt sie so allerhand. Schönes, aber auch Schreckliches. Sozusagen eine Achterbahn der Gefühle. Mehr möchte ich nicht verraten. Auf jeden Fall darf man sehr gespannt sein, wie es Hannah ergeht.

Die Geschichte ist sehr gefühlvoll geschrieben. Die Autorin schreibt flüssig, teilweise auch informativ was die Umgebung des Chiemsees betrifft, aber irgenwie tue ich mich bei diesem Buch sehr schwer mit einer Bewertung. Denn einerseits gefällt mir die Story sehr gut, aber andereseits dümpelt das Ganze immer sehr gleichmäßig vor sich hin. Es gibt keine Höhen und keine Tiefen. Und das fehlt mir hier ein bißchen. Zeitweise kam bei mir sogar so etwas wie Langeweile auf. Die Landschaft rund um den Chiemsee wurde aber sehr oft und auch sehr ausgiebig beschrieben, so dass man auf jeden Fall Lust bekommt, dort einmal Urlaub zu machen.

Alles in allem läuft mir in diesem Buch, trotz vieler Irrungen und Wirrungen, alles ein bißchen zu glatt, aber es ist trotzdem eine sehr schöne Geschichte, die man sehr gut im Urlaub oder einfach nur zum Entspannen lesen kann.

Bewertung vom 02.06.2013
Mutter bei die Fische / Küsten Roman Bd.2
Matisek, Marie

Mutter bei die Fische / Küsten Roman Bd.2


ausgezeichnet

Nachdem ich schon den ersten Teil "Nackt unter Krabben" von Marie Matisek gelesen habe, konnte ich es kaum erwarten auch die Fortsetzung "Mutter bei die Fische" zu lesen. Zumal das Cover auch dieses Mal wieder sehr lustig ausgefallen ist. Und wiederum wurde ich nicht enttäuscht, denn Strandkorbvermieter Falk Thomsen, ein sehr sympathischer Zeitgenosse, erlebt mit seinen Freunden Thies, Silke und Bürgermeister Jörn Krümmel seinen zweiten Sommer auf Heisterhoog. Gemeinsam stemmen sie fast alles. Außerdem spielen noch Falks Mutter Grit, sowie sein Vater Harms eine große Rolle in diesem zweiten Band.

Mehr will ich aber über den Inhalt nicht verraten. Auf jeden Fall schreibt die Autorin wieder sehr flüssig und manches Mal konnte ich mir ein Schmunzeln nicht verkneifen. Die einzelnen Personen und deren Charaktere geben diesem Buch den besonderen Pfiff und man möchte gerne immer weiter und weiter lesen. Besonders Nille, der Klabautermann, ist eine ganz besondere Persönlichkeit, die man sofort ins Herz schließt.

Dieses Buch liest sich leicht und verbreitet garantiert Urlaubsstimmung und man möchte sich sofort auf den Weg zu dieser schönen Insel machen und bei Falk einen Strandkorb ausleihen. Wer ein Buch mit Tiefgang sucht ist hier nicht wirklich richtig, denn Mutter bei die Fische ist für mich die perfekte Urlaubslektüre zum Entspannen.

Man darf wirklich gespannt sein, was Falk noch so aus seinem Leben machen wird. Führt er weiterhin Onkel Stens Erbe fort oder bietet sich ihm noch eine andere Möglichkeit um seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Und was wird aus Falk und Gina? Fragen über Fragen, die man doch bestimmt beantwortet haben möchte. Wer die leichte Unterhaltung liebt, ist mit diesem Buch bestens bedient

4 von 4 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.