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Bewertung von Vampi aus Celle am 29.11.2011 |
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Gejagt bis zum ende Ich kann jedem der auf Gestalltwander und Jugendbücher steht die Triologie nur empfehlen, auch wenn dieses Buch an machen stellem dem einem oder anderen vielleicht ein bisschen blutrunstig vorkommen mag. Kann ich dem nicht zustimmen. Alessandro und Rosa sind auf der Flucht ihre Clans sind nicht damit einverstanden das sie ihre liebe für einander nicht länger verbergen wollen. Da der Hungrige Mann will Herrscher aller Dynastien werden und das geht nur wenn er Alessandro und Rosa den Göttern opfert. Doch ihnen kommt jemand zu hilfe von dem sie eigendlich dachten er wäre Tot. Eigendlich ist es eine gelungene Triologie, doch leider sind in meinem Fall noch so einige fragen offen. Z.B. was mit Lole und den anderen Frauen ist oder wie es mit den beiden wieter geht. 1. Arkadien erwacht 2. Arkadien brennt 3. Arkadien fällt |
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Bewertung von sabisteb aus Freiburg am 03.11.2011 |
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Rosa hat den Drogenhandel ihrer Leute gestoppt, sie hat die Geschäfte mit den afrikanischen Flüchtlingen auf Lampedusa auffliegen lassen und zumindest versucht den Waffenhandel einzuschränken. Aus ihrer Sicht, legitime Entscheidungen des Clanoberhaupts. Für ihre Familie jedoch Verrat. Alessandro geht es nicht besser. Nachdem er den lukrativsten Zweig seiner Familiengeschäfte abgestoßen hat, die Leichenbeiseitigung, hat auch er massive Probleme mit seiner Gefolgschaft bzw. deren Treue zu ihm. Sie sind mittlerweile der der Meinung, dass der Feind des Feindes ein Freund ist. So kommt es zu einem neuen Konkordat zwischen Lamien und Panthera, denn in einem sind sich die Dynastien einig: Rosa und Alessandro müssen verschwinden und der Status Quo wiederhergestellt werden. Gejagt von der Polizei wegen eines Mordes den sie nicht begangen haben, gejagt von den Dynastien und dem hungrigen Mann, gibt keinen Ort mehr, an dem sich Rosa und Alessandro verstecken können. Schon bald weiß Rosa, warum sich Florinda vor Vögeln fürchtete und die Nester verbrennen ließ. Kai Meyer gehört zu den wenigen Autoren, die es noch schaffen einen Vielleser wie mich mit logisch nachvollziehbaren Plotwendungen zu überraschen. Teils gelingt ihm durch Verschweigen von Fakten, die die Protagonisten einfach nicht kennen und die somit auch dem Leser unbekannt sind, teils indem er mit Erwartungen spielt. Allesandro und Rosa erforschen dabei die Geschichte der Dynastien und ihre eigene Vergangenheit, während sie sich auf der Flucht befinden. Ja, es gibt ein wenig große Liebe, Zweisamkeit und Andeutungen von Beischlaf, aber zum Glück alles unaufdringlich und dezent. Hier geht es nicht um eine nervige Teenieliebesschmonzette, die ist nur Beiwerk um weibliche Leser zu ködern, sondern um eine Actiongeladene Fantasygeschichte. Dennoch wimmelt es in diesem Buch von einigen Klischees, die die Geschichte teils schon ein wenig unglaubwürdig machen. Die Auffindung des verrückten Wissenschaftlers, der natürlich ein enttäuschter Nobelpreisanwerter sein muss. Jeder Wissenschaftler träumt natürlich in seiner Studentenzeit mal davon den Nobelpreis zu erhalten, sobald man jedoch beim Postdoc angekommen ist, hat sich das erledigt und wird durch Realismus und die Angst um das nächste Gehalt abgelöst. Des Weiteren wird die Art biologisch wie folgt definiert: Arten sind Gruppen von Populationen, deren Individuen von anderen durch genetische Kreuzungsbarrieren isoliert sind. Verschiedene Arten können somit nicht miteinander gekreuzt werden. OK, darüber kann man hinwegsehen, es ist ja ein Fantasybuch und Gestaltwandler gibt es ja auch nicht. Aber es stimmt definitiv nicht, dass Wissenschaftler immer und nur weiße Kittel tragen, das ist ein Gerücht. Meist tragen sie die Kittel nur weil sie die eigenen Klamotten, weil das Labor wieder einmal nicht geheizt ist, weil die Uni Heizkosten sparen will, dann aber tragen auch die Sekretärinnen Kittel (ich spreche da aus leidvoller Erfahrung). Nicht umsonst gehen vor einer Sicherheitsbegehung E-Mails herum, in denen man daran erinnert wird, einen Kittel am Tag der Begehung zu tragen. Weiße Overalls (S. 348) werden schon mal gar nicht getragen, das tragen nur Malermeister, aber keine Wissenschaftler. Ich persönlich bin ja der Meinung, die Löcher in der Menge entstehen durch Hydranten und Blumentöpfe, um die die Menge herumgeht, die aber auf den Fotos nicht zu sehen sind. |
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| Bewertung von Lettersalad am 03.11.2011 | |
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Der Wiedereinstieg in die Arkadien Reihe gestaltet sich erst einmal ruhig und es werden einige Details aus den Vorgängern nochmal aufgeführt. Kurz: ich hatte absolut keine Probleme alle Namen, Orte und Geschehnisse wieder richtig zuzuordnen. Rosa und Alessandro sind natürlich immer noch die zentralen Figuren der Geschichte. Die beiden Teenager, die jeweils das Oberhaupt ihres Clans der sizilianischen Mafia und darüber hinaus mit einer ganz besonderen Gabe bedacht sind. Eine Gabe, die vor allem Rosa im Vergleich zum zweiten Band Arkadien brennt nun sehr viel besser kontrollieren und für sich zum Nutzen machen kann. Doch dadurch sind die Probleme für sie und Alessandro nicht geringer geworden, im Gegenteil. Den beiden verfeindeten Clans ist ihre Beziehung nach wie vor ein Dorn im Auge und die Zeit, in denen dies nur verbal oder durch kleinere Seitenhiebe zum Ausdruck gebracht wurde, ist nun endgültig vorbei. Rosa und Alessandro werden zur Zielscheibe ihrer eigenen Clans, ihrer eigenen Familien. Sie werden verfolgt, gejagt und bedroht und müssen fortan um ihr Leben fürchten. Doch noch gibt es einige Ungereimtheiten, was ihre Gabe, die Entstehung und den Untergang Arkadiens sowie deren Zusammenhang mit der Cosa Nostra betrifft. Rosa und Alessandro machen sich auf die Suche, stolpern mal mehr und mal weniger zufällig über Hinweise, die ihnen eines klar vor Augen führen: Sie selbst sind der Schlüssel zu diesem Rätsel und ohne Hilfe werden sie es nicht lösen können. Doch wem können sie noch vertrauen, wenn sie für ihre eigenen Clans Verräter und für die Polizei Verbrecher sind? Endlich mal wieder ein dritter Teil einer Reihe, der mich als Leser wirklich zufrieden und ohne offene Fragen zurücklässt. In diesem dritten Teil der Reihe wird sehr viel erklärt, viele Dinge aus den beiden Vorgängern werden aufgedeckt und machen durchweg Sinn. Nichts hat Kai Meyer dem Zufall überlassen. Nichts wurde einfach ausgelassen oder nur noch am Rande mal erwähnt. Alles, was aufgeklärt werden musste, wird in Arkadien fällt auch aufgeklärt und die komplette Story fügt sich langsam aus vielen kleinen Puzzleteilen zu einem fertigen Bild zusammen. Eben genauso, wie es sich in meinen Augen für einen Abschluss einer Trilogie auch gehört. In Puncto Spannung kann dieser Teil zwar nicht ganz mit den beiden Vorgängern mithalten, doch was Gefühle und Emotionen betrifft, schlägt er die beiden, in meinen Augen um Längen. Ob nun die Liebe zwischen Rosa und Alessandro, die an Ernsthaftigkeit gewonnen hat, das Ehrgefühl gegenüber ihren Familien, die pure Angst um ihr Leben oder auch nur alleine das Bewusstsein, für das Schicksal anderer Menschen verantwortlich zu sein, stürzt gerade Rosa oftmals in einen Gewissenskonflikt; lässt die beiden Charaktere dadurch aber auch sehr viel reifer erscheinen. Rosa ist nicht mehr das kleine, schüchterne, blonde Mädchen, das sie noch in New York gewesen ist. Alessandro lässt sich nicht mehr blind von Machtgier und Rachegefühlen beeinflussen. Die Figuren haben schlichtweg eine Entwicklung gemacht, sie haben eine Geschichte zu erzählen, die einen von der ersten Seite in Arkadien erwacht bis zum aller Letzen Wort in Arkadien fällt nicht mehr loslässt. Dass die Arkadien Reihe womöglich mit diesem dritten Teil noch nicht völlig abgeschlossen sein soll, merkt man durch das gesamte Buch hinweg sehr deutlich. Keine Tür wurde endgültig geschlossen und es gibt einige Anhaltspunkte, wo Kai Meyer in weiteren Bänden wieder ansetzen könnte. Ich hoffe wirklich sehr, dass ich irgendwann mal wieder zu Rosa und Alessandro zurückkehren kann und ich dann auch mehr als nur meine eigene Vermutung haben werde, was denn nun in diesem verdammten Ding drin gewesen ist! |
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Bewertung von http://gottagivethembooks.wordpress.com am 19.10.2011 |
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Seit Rosa und Alessandro unfreiwillig Oberhäupter ihrer Familien geworden sind, ist ihr ohnehin schon kompliziertes Leben nicht unbedingt einfacher geworden. Ihre Beziehung und die Interessen ihrer Clans unter einen Hut zu bekommen gleicht einem Vabanquespiel. Und dann scheinen sich plötzlich alle gegen sie verschworen zu haben. Alcantaras und Carnevares machen gemeinsame Sache gegen ihre capi und den beiden bleibt nur die Flucht. Als sie herausfinden, dass hinter allem Der Hungrige Mann steckt, der capo dei capi, der nach 30 Jahre zurückgekehrt ist um wieder die Dynastien anzuführen, bleiben ihnen nicht mehr viele Optionen. Sie können niemandem trauen und der Kampf scheint aussichtslos. Mit “Arkadien fällt”, dem dritten und vorerst letzten Teil seiner Arkadienreihe, hat Trilogienkönig Kai Meyer ein wirklich furioses Finale hingelegt. Spannend von der ersten bis zur letzten Seite, steht es den beiden ersten Bänden in nichts nach und die Geschichte findet einen mehr als würdigen Abschluss. Die Hauptcharaktere, die bereits in den vorherigen Teilen der Reihe sehr überzeugend waren, gewinnen nochmal an Tiefe und durchlaufen eine spürbare Entwicklung. Rosa ist deutlich erwachsener geworden und hat nicht mehr viel mit dem Teenie gemein, der im Herbst 2009 erstmals sizilianischen Boden betrat. Auch an Alessandro ist die Bürde, die ihm durch den Tod seines Vaters auferlegt wurde, nicht spurlos vorüber gegangen. Die Leichtigkeit und jugendliche Naivität, die in “Arkadien erwacht” noch wirklich augenfällig ist, ist einer erwachsenen Bitterkeit gewichen, die nachdrücklich spürbar macht, dass es ihm viel abverlangt seinen Posten als capo auszufüllen und seinem stellenweise fast schon kalten Zynismus merkt man deutlich an, wie hart er auf den Boden der Realität aufgeschlagen ist. Aber auch die Antagonisten legen nochmal gehörig zu und einmal mehr halten unerwartete Wendungen den Spannungsbogen straff gespannt. Der eingängige Schreibstil, die sprachliche Ausarbeitung und der, wie immer, gut durchdachte und perfekt aufgebaute Plot machen den Roman zu einem wahren Pageturner. Aber nichts anderes erwartet man bei einem Autor von solchem Kaliber. Man merkt seinen Geschichten an, dass er zu Beginn schon genau weiß, wo er hin will. Es gibt keine Ungereimtheiten, keine Ungenauigkeiten und erst recht keine Logikfehler. Kai Meyer leistet eine umfangreiche Vorarbeit, ehe das eigentliche Schreiben beginnt, und genau das zahlt sich in diesem, wie in jedem seiner anderen Romane, unbedingt aus. Ein tolles Finale, eine großartige Trilogie – ein echter Meyer eben! Zitate: Alles, was dir im Leben geschehen ist, geschieht auch heute noch. Was einmal begonnen hat, endet nicht. Da oben in deinem Kopf, da endet es nie. (Seite 9) Sie blickte aufs Meer hinaus, in eine Dämmerung, die sie an jedem anderen Tag wunderschön gefunden hätte. Heute dachte sie dabei nur an Wunden und Schmerzen und Tod. Selbst der Geruch der Algen erinnerte sie an Verfall. (Seite 122) Freiheit ist nicht das Wissen, tun uns lassen zu können, was einem beliebt. Freiheit bedeutet, es auch wirklich zu tun. (Seite 182/183) Rache ist eine kleinliche und beschränkte Motivation, Sie befriedigt nur einen Augenblick lang, wie der Verzehr eines Stücks Schokolade. Die Vorfreude darauf macht oft viel glücklicher als der tatsächliche Akt. (Seite 195) Iole hatte viele merkwürdige Talente, aber eines ihrer größten war es, in den kompliziertesten Augenblicken einfach die Wahrheit zu sagen und die Welt damit auf ein überschaubares Maß zurechtzustutzen. (Seite 295) |
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| Bewertung von fayvell aus Euskirchen am 18.10.2011 | |
| Der dritte Teil der Arkadien- Trilogie. Was erwartet den Leser? Ein sehr spannendes und aufklärendes Ende, das keine Fragen offen lässt! Rosa und Alessandro sind auf der Flucht vor ihren Familien und müssen die Rückkehr des Hungrigen Mannes fürchten. Lesenswert von der ersten bis zu letzten Seite- ein Muss für alle Rosa und Alessandro Fans und für alle, die romantische, spannende und fantastische Jugendliteratur lieben. |
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