Cut / Keye Street Bd.1, 6 Audio-CDs - Williams, Amanda Kyle

Cut / Keye Street Bd.1, 6 Audio-CDs

Autorisierte Lesefassung. 447 Min.

Amanda Kyle Williams 

Sprecherin: Pigulla, Franziska; Übersetzung: Hesse, Andree; Regie: Jessica Güsken
Audio CD
 
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Cut / Keye Street Bd.1, 6 Audio-CDs

"Sie fühlen sich so sicher in ihren kleinen Häusern ..."
Keye Street ist so schnell nicht zu erschüttern: Als abgebrühte Privatdetektivin und Kautionseintreiberin ist sie Einiges gewöhnt. Nur vom Alkohol lässt sie lieber die Finger, schließlich hat er sie ihren Job als Kriminalpsychologin beim FBI gekostet. Als ein Serientäter in Atlanta scheinbar willkürlich Menschen umbringt, wird sie von ihrem alten Freund Lieutenant Rauser in die Ermittlungen hineingezogen, und schon bald ist sie mittendrin in einem der grausamsten und perfidesten Fälle, den sie je erlebt hat. Seinen nächsten Mord kündigt der Täter bei der Polizei an, und für Keye und Rauser beginnt ein Wettlauf mit der Zeit. Denn die Menschen öffnen ihrem Peiniger stets arglos die Tür


Produktinformation

  • Verlag: Argon
  • ISBN-13: 9783839811221
  • Artikeltyp: Hörbuch
  • ISBN-10: 3839811228
  • Best.Nr.: 33372405
  • Laufzeit: 447 Min.
"Grauenvoll, hochintelligent und unterhaltsam!" -- Karin Slaughter

"Dieses Buch gibt bis zur letzten Seite Gas. Schaufeln Sie sich ein paar Stunden frei ? Sie werden Keye nicht im Stich lassen wollen." -- PJ Tracy

"Ein extrem spannendes Thriller-Debüt." -- Cosmopolitan

"Ein explosiver, unvorhersehbarer und psychologisch komplexer Thriller, der sämtliche Krimi-Klischees auf den Kopf stellt." -- Publishers Weekly

?Grauenvoll, hochintelligent und unterhaltsam Karin Slaughter
Amanda Kyle Williams lebt in Atlanta, im tiefsten Süden der USA, wo sie u. a. als Journalistin für verschiedene Zeitungen gearbeitet hat. Für die Keye-Street-Serie hat sie Kurse bei Brent Turvey, einem bekannten Kriminologen und Profiler, genommen, als Privatdetektivin fremde Menschen überwacht und als Gerichtsbotin gearbeitet.

Trackliste zu "Cut / Keye Street Bd.1, 6 Audio-CDs"


CD 1
1 Cut 01:46
2 Cut 06:03
3 Cut 06:33
4 Cut 05:25
5 Cut 03:45
6 Cut 08:25
7 Cut 07:24
8 Cut 09:05
9 Cut 07:45
10 Cut 02:38
11 Cut 04:12
12 Cut 05:26
13 Cut 04:16
14 Cut 01:54
15 Cut 02:52

CD 2
1 Cut 03:37
2 Cut 05:13
3 Cut 04:29
4 Cut 06:40
5 Cut 02:28
6 Cut 07:45
7 Cut 07:54
8 Cut 08:46
9 Cut 03:15
10 Cut 06:56
11 Cut 05:28
12 Cut 07:09
13 Cut 06:02


Kundenbewertungen zu "Cut / Keye Street Bd.1, 6 Audio-CDs"

10 Kundenbewertungen (Durchschnitt 4.1 von 5 Sterne bei 10 Bewertungen   sehr gut)
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Bewertung von Dine aus Eislingen am 11.10.2011   ausgezeichnet
Das Cover ist schlicht gehalten. Der Hintergrund ist weiß und der Titel ist mit großen roten Buchstaben in der Mitte platziert. Oben steht nach innen geprägt der Name des Autors. Durch die verschobene Sicht des Titelbildes erregte es meine Aufmerksamkeit. Dadurch wuchs mein Interesse an dem Inhalt des Buches.

Keye Street ist Privatdetektivin und zuständig für Kautionsflüchtlinge und Kleindelikte. Früher war sie eine angesehene psychologische Gutachterin des FBI, bis sie alkoholabhängig wurde. Nun ist sie zwar wieder trocken, aber auch ihren Job los. Darum ist sie für jeden Auftrag dankbar, den sie als Privatschnüfflerin bekommt.
Als plötzlich ein Serientäter in ihrer Stadt sein Unwesen treibt und die Polizei sie für ein psychologisches Profil über ihn hinzuzieht, ist sie alles andere als begeistert.
Aber um eines Freundes willen bei der Mordkommission, arbeitet sie sich schließlich ein und möchte sich dann doch nützlich machen.

Allerdings erledigte sie erst noch mehrere ihrer eigenen Aufträge und gab den Beamten nur pro forma ein Täterprofil, bevor Keye richtig bei der Polizei mit einstieg. Als sie sich jedoch endlich mehr in den Fall einarbeiten möchte, wird sie wegen eines Vorfalles von dem Fall abgezogen. Ihr Ersatz ist ihr früherer Chef vom FBI, der leider mehr auf seine eigene Erscheinung Wert legt, als sich in den Fall einzuarbeiten.
Doch dank ihres Freundes bei der Polizei wird sie zumindest auf dem Laufenden gehalten und kann diesem immer wieder ihre Eindrücke zu dem Mörder mitteilen.
Als es sich bei einem ihrer Aufträge eines Flüchtigen um ein Opfer des Serienmörders handelt, erreicht sie damit, dass sich der Killer nun auch für sie persönlich interessiert. Und dadurch beginnt ein Katz und Mausspiel, in dem Keye plötzlich sehr wichtig zu sein scheint.
Als die Polizei dann einen Verdächtigen hat, scheint alles vorbei zu sein und Keye kann aufatmen. Bis etwas Neues geschieht, was sie stutzen lässt ...

Schon die Leseprobe, die ich lesen durfte, zeigte mir, dass dieser Roman etwas anders gestrickt ist, als die typischen Hardcorethriller. Ich merkte von Anfang an die weibliche Note und den dazugehörigen Schuss Humor, was sehr erfrischend wirkte.
Der Schreibstil ist flüssig, die Autorin beschreibt alles anschaulich und interessant. Auch wenn es um Kleindelikte ging, denen Keye nebenher nachgehen musste, waren diese nie langweilig erzählt und ich wollte immer wissen, wie es weitergeht. Und ab dem Moment, als Keye plötzlich ohne zu wissen, wieso, in das Visier des Serienkillers gerät, wurde es immer spannender.
Auch die Beziehungen zu einzelnen herausragenden Figuren spielten eine Rolle und diese wurden teilweise genauestens analysiert. Dabei wurden sie anschaulich beschrieben und dadurch konnte ich mir ein gutes Bild von Keyes Freundschaften machen.
Ich merkte beim Lesen, dass die Autorin sich mit den Örtlichkeiten gut auskennt. Alles wurde präzise erklärt.
Auch konnte ich besonders Keyes Sicht der Dinge sehr gut nachempfinden. Ihre Gefühlswelt wurde toll beschrieben.

Fazit:
Ich bin begeistert und hoffe, dass es nicht allzu lange dauert, bis der nächste Teil dieser überaus menschlichen Privatdetektivin rauskommt.
Ich gebe diesem Debütroman fünf volle Sterne!

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Bewertung von Aenna (www.buecherspleen.blogspot.com) aus Niedersachsen am 02.10.2011   sehr gut
Keye Street ist Inhaberin einer Privatdetektei, seit sie aufgrund ihres Alkoholproblems ihren alten Job verloren hat.
Die ehemalige FBI-Agentin wird von ihrem Freund Lieutenant Rauser um Hilfe gebeten, als ein Serienkiller die Stadt Atlanta in Atem hält.
Keye soll ein Profil des Täters erstellen, doch gibt ihr dieser viele Rätsel auf....

Scheinbar wahllos sucht er seine Opfer aus, und er hinterlässt keine Spuren, obwohl er unvorstellbar grausam und brutal mit dem Messer vorgeht.
Schnell wird jedoch klar, dass er nicht zum ersten Mal mordet und seine Anfänge lange in der Vergangenheit zu suchen sind...
Aber was sind seine Motive? Er ist gerissen, spielt Katz und Maus mit der Polizei.
Und er kommt Keye immer näher...und näher...

"Liebster Lieutenant,
wollen Sie wissen, wie ich es getan habe?
Ich habe so lebendige Erinnerungen daran, wie ich vor ihrem Haus stand und den Dunst aus der Küche roch.
Als sie die Tür öffnete, lächelte sie.
Das Letzte, was sie hörte, abgesehen von ihrem Wimmern, war das Klicken meiner Kamera und das leise Krachen ihres Genicks, als würde ein Wunschknochen entzweibrechen."

Als ich diese unglaublich spannende Buchbeschreibung las, wusste ich, dass ich unbedingt auch das gesamte Buch "CUT" lesen muss.

Dennoch fiel es mir zunächst ein wenig schwer, mich in in den Erstling von Amanda Kyle Williams hereinzufinden, der mit sehr detaillierten Beschreibungen von Keyes aktuellem Job und ihrem Arbeitsumfeld beginnt.
Doch bevor Langeweile aufkommt, ist der Leser in der Geschichte drin, die Williams ihre Protagonistin selbst erzählen lässt.
Dies geschieht in entsprechend lockerem Stil, der flüssig zu lesen ist.

Der Leser bekommt eine sehr genaue Vorstellung von der vielschichtigen Persönlichkeit der Privatdetektivin Keye Street, die als trockene Alkoholikerin vor allen Dingen in Stresssituationen mit ihrer Sucht zu kämpfen hat.
Wir lernen sowohl ihre harten Seiten im Beruf als auch ihre manchmal überraschend sensible und weiche Seite im Privatleben kennen, die sie in der sich andeutenden Beziehung zu Rauser auslebt.
Die Nebencharaktere werden für meinen Geschmack ihrer "Wertigkeit" entsprechend ausreichend beschrieben.
Selbst der Täter kommt zu Wort, und das macht die Geschichte umso spannender...

Apropos Spannung!
Amanda Kyle Williams schafft es, diese die ganze Zeit aufrecht zu halten, ja sogar zum Ende hin noch zu erhöhen.
Sie schockiert mit Tatortbeschreibungen, überraschenden Wendungen und blutigen Detaills...
Sie lockt ihre Leser auf diverse Fährten, animiert zum Nachdenken und lässt uns mitermitteln.

Dennoch war das Ende für mich überraschend, aber leider nicht ganz "rund", nicht vollkommen schlüssig.

Das Duo Keye Street und Lieutenant Rauser schreit förmlich nach Fortsetzung, die glücklicherweise wohl schon in Arbeit ist.
"CUT" hat mich trotz des etwas unbefriedigenden Endes doch überzeugt, was nicht zuletzt an der ausgezeichneten Charakterisierung der Protagonistin sowie der Geschichte selbst liegt.
Auch die humoristischen Einlagen haben mir gut gefallen. Mehr als einmal musste ich während des Lesens laut auflachen!
Auf jeden Fall werde ich diese Serie im Auge behalten.

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Bewertung von Elohym78 aus Horhausen am 25.09.2011   gut
Eine brutale Mordserie erschüttert Atlanta. Der Wunschknochen quält seine Opfer brutal und bricht ihnen anschließend gezielt das Genick. Als die Polizei nicht mehr weiter kommt, engagiert sie die Privatdetektivin Keye Street, die nach Alkoholexzessen das FBI verlassen musste und sich nun mit kleineren und größeren Ermittlungsfällen über Wasser hält. Keye ist persönlich eng mit Detectiv Rauser verbunden und steigt gerne in die Ermittlungen ein, die ihr allerdings bald schon über den Kopf zu wachsen drohen.

Das Cover zeigt den Titel des Buches in roter Schrift und ein Schnitt, der es in zwei Hälften teilt. Da ich minimalistische Cover sehr mag, spricht es mich an. Den Klapptext finde ich hingegen nicht seht gut gewählt, da es zu wenig von dem Inhalt des Buches preis gibt. Ohne die Leseprobe wäre ich vermutlich an dem Buch vorbei gegangen.

Amanda Kyle Williams Buchidee hat mir gut gefallen. Nur leider lässt die Umsetzung an Spannung und Stil leider zu wünschen übrig. Die Protagonistin Keye Street wirkt anfangs interessant und wie sie ihre Alkoholprobleme in den Griff bekommt, bewundernswert. Leider wird zu oft darauf verwiesen und bald langweilen die ewigen Beschreibungen des Alkohols. Auch an die "Gossensprache" musste ich mich erst gewöhnen. Sie passt zwar zu dem Buch, mein Fall ist es jedoch nicht. Die Nebencharaktere Rauser, Diane, Charlie und Neil sind interessant beschrieben. Dass alle jedoch einen Haufen ungelöste Probleme mit sich herumtragen, zieht die Geschichte bald ins Unglaubwürdige. Mir fehlte ein Chrakter ohne Exzentrik. Die Spannung baut die Autorin sehr gut auf, lässt sie allerdings leider immer mehr abschwächen.

Mein Fazit: Mein Lieblingsbuch wird es zwar nicht werden, aber ich traue Amanda Kyle Williams durchaus zu, eine gute Autorin zu werden.

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Bewertung von Silke Schröder, hallo-buch.de aus Hannover am 22.09.2011   sehr gut
Mit ihrer Privatdetektivin Keye Street schickt Amanda Kyle Williams in ihrem Debüt-Thriller „Cut“ eine ebenso toughe wie sympathische Frau ans Werk. In vielen spannenden Episoden erzählt sie aus dem Alltagsleben ihrer Heldin, wobei sie Einiges über die Ecken und Winkel von Atlanta einfließen lässt und auch einen guten Einblick in die Südstaaten-Mentalität gibt – ohne sich dabei den einen oder anderen freundlich-bissigen Kommentar über die dortigen Geflogenheiten verkneifen zu können. Ein wenig zu oft muss Kommissar Zufall bei der sonst sehr packenden Handlung einspringen, doch in allem anderen ist „Cut“ ein guter klassischer US-Thriller, der an Spannung nicht geizt.

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Bewertung von thoralb aus Sittensen am 18.09.2011   sehr gut
Mit Keye Street präsentiert die Autorin Amanda Kyle Williams eine ungewöhnliche Ermittlerin: Eine promovierte Psychologin, früher Spezialistin beim FBI, heute Privatdetektivin. Schillernd ist aber nicht nur der berufliche sondern auch der private Hintergrund: Sie ist trockene Alkoholikerin, hat asiatische Wurzeln, wurde adoptiert und hat einen afroamerikanischen Adoptivbruder.
Beim FBI ist sie gescheitert und auch ihr Privatleben verlief nicht geradlinig. Ohne weiteres wird ein Kind nicht zur Adoption freigegeben.
Spannend schildert Williams den Alltag von Keye Street aus deren Sicht. Streets Tätigkeit oszilliert zwischen dem handfesten Job als Detektivin, die Kautionsflüchtige jagt, und der Beratung von Rauser bei der Aufklärung einer Mordserie.
Aaron Rauser, Lieutenant im Morddezernat von Atlanta, ist Streets bester Freund - und vielleicht auch mehr. Er vertraut ihrem Urteil. Als der Serienmörder, von der Presse "Wunschknochen-Mörder" genannt, in Kontakt mit dem Ermittler tritt, zieht er Street hinzu. Bis die Vergangenheit Street einholt und sie sich zurückziehen muss. Zumindest offiziell. Denn es versteht sich, dass sie von diesem Fall nicht lassen kann.
Zwischendurch erledigt sie ihre Jobs als Detektivin, unter anderem für die Anwältin, für die ihre Freundin Diane arbeitet. Und Street ist nicht zimperlich. Mittels Sprengstoff überwältigt sie einen Flüchtigen. Aber auch für ungewöhnliche Aufträge ist sie sich nicht zu schade: Sie ermittelt auch im Fall einer verschwundenen Kuh..
Durch den ambivalenten Charakter der Hauptfigur zwischen Action-Heldin und genialer Psychologin, zwischen beruflicher Koryphäe und trockener Alkoholikerin wirkt die Geschichte glaubhaft und facettenreich.
Die Figuren bekommen Tiefe. Der Leser lernt auch das Umfeld von Keye Street kennen: Ihre Familie und Freunde. Alle Bereiche werden von Williams geschickt verwoben. Dies auch dadurch, dass Street selbst und die Menschen um sie herum ins Visier des Täters geraten.
Die Geschichte wartet dabei mit einigen unerwarteten Wendungen auf, die den Thriller eine Liga aufwerten. Die ersten Seiten lassen einen Thriller erwarten, der gut unterhält. Durch den Reichtum an Facetten und Charakteren und der nicht vorhersagbaren Handlung sticht Williams Buch jedoch weit über die Durchschnittsware hinaus. Für mich ist dieser Thriller ein Volltreffer!

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Bewertung von allegra am 16.09.2011   sehr gut
Mit der ehemaligen FBI- Profilerin Keye Street hat die Autorin Amanda Kyle Williams eine sehr vielschichtige und interessante Ermittlerin geschaffen. Keye Street ist Asiatin, wurde als Kind von weißen Eltern adoptiert. Auf Grund ihres Alkoholproblems wurde sie beim FBI entlassen und hat ein Detektivbüro gegründet. In dieser Funktion wird sie von der Polizei als Beraterin bei besonders schwierigen Fällen hinzugezogen.

In Atlanta treibt offenbar ein Serienmörder sein Unwesen, die Opfer entstammen aus verschiedenen Bevölkerungsschichten, sowohl Frauen wie Männer. Polizeilicher Ermittlungsleiter ist Aaron Rauser mit dem Keye eine tiefe Freundschaft verbindet. Der Leser wird durch Einträge von Gewaltphantasien in einen Fetisch-Blog, von denen die Polizei erst am Ende erfährt, von Anfang an am Geschehen beteiligt.

Der Sprachstil ist relativ einfach, der Satzbau ist recht abwechslungsreich und ermöglicht einen angenehmen Leserhythmus. Das Buch ist in der deutschen Übersetzung sehr leicht verständlich.

Der Thriller lebt von seinen unerwarteten Wendungen. Die Spannung wird von Anfang an gehalten. Zwischendurch entstehen teilweise etwas Längen, wenn von Keyes zahlreichen Aufträgen erzählt wird, die sie neben der Beratungsarbeit für die Polizei im Rahmen ihres Detektivbüros zu erfüllen hat. Aber kurz bevor Langeweile aufkommen könnte, wird klar, dass diese beiden Bereiche auf noch unklare Weise zusammen hängen.
.
Der Thriller beinhaltet nicht wenige blutige Szenen, die einen durchaus unangenehm berühren können. Mit allzu detaillierten Beschreibungen gerichtsmedizinischer Untersuchungen muss man nicht rechnen.

Da man bei der Ermittlerin, die als ehemalige Alkoholikerin, die Diet-Pepsi trinkt und eine Katze hält gewisse Assoziationen von anderen Autoren weckt, kann man nicht behaupten, dass Amanda Kyle Williams das Rad neu erfunden hat. Dennoch finde ich, dass sie mit Cut ein Erfolg versprechendes Debut hingelegt hat, das mit Sicherheit eine Fortsetzung finden wird. Zumindest lässt das der Cliffhanger am Ende vermuten. Laut Autorenhomepage sind zwei weitere Teile geplant.

Ich fühlte mich bei diesem Krimi spannend unterhalten. Das Buch lässt sich sehr schnell lesen und ist nicht allzu anspruchsvoll, so dass man es auch im Zug oder am Pool genießen kann. Kein unbedingtes „Muss“, aber ein gelungenes „Kann“.

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Bewertung von Isabel von Belles Leseinsel aus Mainz am 15.09.2011   sehr gut
Einem Serienmörder auf der Spur

Keye Street ist Privatdetektivin und total überqualifiziert für diesen Job. Dieser Meinung ist zumindest ihr bester Freund Aaron Rauser, Lieutenant beim Atlanta PD. Früher war Keye nämlich Profilerin beim FBI gewesen und sehr gut in ihrem Job, bis der Alkohol ihre Karriere beendet hat. Heute ist Keye trocken und leitet recht erfolgreich ihre Privatdetektei, ihr zur Seite steht Neil, ein Computerfreak. Als ein Serientäter sein Unwesen in Atlanta treibt, engagiert Rauser die junge Privatdetektivin als Beraterin. Und schon bald muss Keye feststellen, dass sie in das Visier des Serienmörders geraten ist, das Morden geht weiter und Keye gerät an ihre Grenzen.

In dem eine Seite umfassenden Prolog lernt man bereits kurz den Mörder sowie seine Vorgehensweise kennen. Danach wechselt die Autorin sofort zu ihrer Protagonistin Keye Street. Der Thriller ist in der Ich-Form gehalten und so stellt sich Keye quasi auch erst einmal selbst vor und erzählt ein wenig aus ihrer Kindheit, von ihrer Familie und ihrem bisherigen Berufsleben. Dies alles ist amüsant und leicht ironisch gehalten und hierdurch bekommt man schon einmal ein gutes Bild von der Privatdetektivin.

Amanda Kyle Williams gelingt es auch praktisch von der ersten Seite an zu fesseln. Nicht, dass der Anfang des Thrillers schon übermäßig spannend wäre, es ist mehr ihr flüssiger, ein wenig flapsiger und bildhafter Sprachstil, der mich sofort für die Story eingenommen hat. Allerdings dauert es dann auch nicht lange, bis die Spannung gewaltig anzieht und sich problemlos über die komplette Story hält. Die Geschichte entwickelt sich nicht vorhersehbar, die Wechsel der Handlungsstränge sind sehr gut gelungen und unvorhersehbare Wendungen sorgen dafür, dass man kaum fähig ist, das Buch aus der Hand zu legen.

Ihre Protagonistin Keye ist eine trockene Alkoholikerin, wirkt nach außen hin ziemlich tough und abgebrüht. Genau die richtige Mischung, die sie für die Ausübung als Detektivin benötigt. Hinzu kommt noch ein guter Schuss Zynismus, aber auf die liebenswerte Art, sodass sie mir eigentlich sofort sehr sympathisch war. Zumal Keye auch immer wieder mit ihrer Alkoholsucht zu kämpfen hat, besonders wenn sie in eine ziemlich knifflige oder gefährliche Situation gerät und gerade ihre Gefühle, die sie dann beschreibt, lässt sie absolut authentisch wirken. Und auch sonst ist Keye nicht immer so tough wie sie nach außen hin wirkt.

Fazit: Der einnehmende Schreibstil, die sympathische Protagonistin, kombiniert mit einer fesselnden, unvorhersehbaren Story machen aus „Cut“ einen richtig spannenden Thriller.

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Bewertung von Tintenherz aus Kronshagen am 28.08.2011   gut
Der Jäger

"CUT" von Amanda Kyle Williams
erschienen im Wunderlich Verlag, Seitenanzahl: 427


Inhalt:

Keye Street, verdient in Georgia ihr Geld als Privatdetektivin und Kautionseintreiberin. Früher hatte sie einen Job als psychologische Gutachterin beim FBI, den sie aber durch ihre Alkoholschwäche verloren hat. Lieutenant Aaron Rauser, ihr Freund beim FBI, bezieht Keye auf der Suche nach einem Serienmörder in die Ermittlungen mit ein. Und die Jagd nach dem Mörder beginnt.


Autorin:

Amanda Kyle Williams lebt in Atlanta und hat als Journalistin für verschiedene Zeitungen gearbeitet. Für die Keye-Street-Reihe hat sie Kurse bei Brent Turvey, bekannter Kriminologe und Profiler, genommen, als Privatdetektivin und Gerichtsbotin gearbeitet. Der nächste Fall von Keye Street ist in Arbeit.


Meine Meinung zu dem o. g. Buch:

Die Umschlagsgestaltung mit den angedeuteten Schnitten ist für diesen Thriller perfekt.
Der Schreibstil liest sich leicht und verständlich und Keye Street erzählt ihre Geschichte in der Ich-Form. Die Arbeit der Ermittlungsexperten und der Profilerin Keye wird anschaulich und detailliert beschrieben.
Keye Street ist emotional abgestumpft und versucht, mit Arbeit ihre innere Leere auszufüllen. Ich hätte mir gewünscht, dass die Autorin die Gefühlswelt noch mehr erläutert hätte.
Die Spannung auf der Suche nach dem Serienkiller verliert sich mitten im Buch etwas, baut sich aber zum Ende hin wieder auf und es wird dem Leser ein unerwartetes Ende präsentiert.


Fazit:

Ein Thriller mit Spannungsdefiziten, aber mit einem spektakulären Ausgang.

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Bewertung von Punxie am 27.08.2011   ausgezeichnet
Gelungenes Debüt


Amanda Kyle Williams war bisher eher als Freie Journalistin und Autorin von Kurzgeschichten bekannt. Mit 'Cut' hat sie nun ihren ersten Roman veröffentlicht.

Schon der Prolog wirft den Leser mitten ins Geschehen. Aus der Sicht des Mörders wird sehr bildlich beschrieben, wie er sein Opfer zu Hause beobachtet und schließlich bei ihm klingelt...

Die ehemalige FBI-Profilerin Keye Street ist die Hauptperson dieses spannenden Thrillers. Sie hat asiatische Wurzeln und wuchs nach dem Mord an ihren Großeltern bei Adoptiveltern in Georgia auf. Nachdem sie wegen Alkoholproblemen entlassen wurde, arbeitet sie als Privatdetektivin für mehrere Firmen und Kautionsbüros. Dabei wird sie unterstützt von Neil, der gerne mal einen Joint raucht und Haschkekse im Kühlschrank lagert. Ihre Freundin Diane arbeitet in einer Anwaltskanzlei, für die Keye oft Aufträge erledigt.

Keyes bester Freund ist Lieutenant Rauser, der Leiter der Mordkommission von Atlanta. Die beiden haben eine besondere Beziehung. Während Keye sich hin und wieder mit ihrem Exmann Dan zu einem Schäferstündchen trifft, ist Rauser mit der Blutspurenexpertin Jo zusammen. Doch es deutet sich an, dass mehr zwischen Keye und Rauser ist, als nur Freundschaft.

Keye und Rauser jagen einen brutalen Serienmörder, dessen Opfer so unterschiedlich sind, dass zunächst kein Muster erkennbar ist. Außerdem verhöhnt er die Polizei, indem er den Ermittlern Briefe über seine Taten schreibt und diese auch an die Presse gibt. Seine "Fantasien" veröffentlicht er in einem Internetblog.

Schließlich wird ein Verdächtiger festgenommen, doch Keye glaubt nicht so recht an seine Schuld. Als die Ermittlingen eingestellt werden, macht sie auf eigene Faust weiter und ahnt nicht, dass sie dem eigentlichen Täter schon längst gefährlich nahe ist.

Die Geschichte wird hauptsächlich aus Keyes Sicht erzählt. Zwischendurch wechselt die Perspektive und der Leser bekommt durch die Briefe und Blogeinträge Einsicht in die Psyche des Täters, ohne dass zuviel verraten wird. Das regt zum spekulieren an: Wer ist der Täter? Warum mordet er? Die Autorin schafft es geschickt, immer wieder falsche Fährten zu legen, und so ist das Ende sehr überraschend.

Die Charaktere sind ausführlich beschrieben, so dass man ihre Handlungsweisen gut nachvollziehen kann. Es gibt immer wieder Nebenstränge, die aber trotzdem wichtig für die Haupthandlung sind und die Geschichte abrunden. Bildreiche Sprache und viele unvorhersehbare Wendungen erzeugen Spannung bis zum Schluss.

Dieses Debüt ist rundum gelungen und ich freue mich auf weitere Fälle für Keye Street!

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Bewertung von schnegg72 aus Nbg am 15.08.2011   ausgezeichnet
Wunschknochen

Keye Street ist eigentlich Profilerin, wurde aber vom FBI wegen ihres Alkoholismus verstoßen. Also hat sie sich nach dem Entzug mit einer Privatdetektei in Atlanta selbständig gemacht. Kautionsflüchtlinge, Zustellung von Vorladungen und kleinere Schnüffeleien sind nun ihr tägliches Brot.
Ihre Freundin aus Kindertagen, Diane, und ihr bester Freund, Polizist Rauser, sowie ihre Familie und ihr Angestellter Neil sind ihre Stütze und helfen ihr auch weiterhin im Kampf gegen den Alkohol. Weniger hilfreich ist dagegen ihr Exmann Dan, ein egoistischer Schauspieler.
Als ein grausamer Serienmörder, der bei seinen Opfern nur Stichwunden und Bisse zurückläßt, in Atlanta sein Unwesen treibt, holt Rauser Keye als externe Beraterin mit an Bord. Der „Wunschknochen“, wie ihn die Presse bald nennt, nimmt mit den beiden Kontakt über Brief und E-Mail auf und ein Katz-und-Maus-Spiel beginnt. Auch die Presse erhält davon Kopien, deren Veröffentlichung den Ermittlungen nicht unbedingt zuträglich ist. Während Keye gleichzeitig noch ihre „normalen“ Fälle bearbeitet konzentriert sich Wunschknochen auch immer mehr auf sie und das obwohl sie bei der Polizei „gefeuert“ wurde und ihren Part ein ehemaliger FBI-Kollege übernommen hat. Und genau dieser wird auch Opfer des Killers. Rauser bekommt immer mehr Angst um sie.

„CUT“ ist von Anfang bis Schluss mit Spannung geladen, ohne dabei aber überladen zu wirken. Daher lässt es sich auch kaum aus der Hand legen, wenn Keye über die Wunschknochen-Morde aus ihrer Sicht erzählt.
Was Keye so liebenswert macht? Sie ist einfach Mensch. Mit Ecken, Kanten und Fehlern. Aber durchaus liebenswert. Auch die anderen Charaktere ihres täglichen Lebens wissen das zu schätzen.
Man leidet mit Keye, wenn sie sich eigentlich gerne einen Drink genehmigen würde. Man ermittelt mit Keye, wenn sie hinter Kautionsflüchtlingen oder einer Kuh her ist. Man begleitet sie, wenn sie Vorladungen zustellt. Und man nimmt an ihrem Privatleben teil...und hofft inständig, dass Keye und Rauser den Killer schnell entlarven werden. Gesteigert wird das ganze noch dadurch, dass der Killer offenbar aus dem Umfeld der beiden kommt und Zugang zu den FBI-Akten über Keye zu haben scheint.
Noch spannender – und grausamer – wird CUT dadurch, dass ein Strang mit Blogeinträgen des Killers bei einer Messerfetischseite eingearbeitet wurde. Und an diesen Stellen wird es dem Leser echt anders, da diese „Phantasien“ derart abartig sind, dass man es sich eigentlich gar nicht vorstellen kann. Genau wie die bis ins kleinste Detail geplanten und grausam ausgeführten Morde selbst.
Amanda Kyle Williams hat es geschafft, einen Thriller zu schreiben, der einen richtig mitfiebern und mitleiden lässt. Denn: auch als der Killer bereits geschnappt ist, dreht sich das Rad noch weiter....
Mein Fazit: für Thrillerfreunde ein Muß. Für alle anderen: mit diesem Thriller könnten sie ein neues Genre für sich entdecken.
Ich warte hiermit sehnsüchtigst auf den zweiten Teil!

Autorin
Amanda Kyle Williams lebt in Atlanta, im tiefsten Süden der USA und hat für die Buchrecherchen sogar selbst als Privatdetektivin und Gerichtsbotin gearbeitet. Zudem hat sie Profilerkurse besucht. Der nächste Keye Street-Fall ist bereits in Arbeit.

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Allerdings erledigte sie erst noch mehrere ihrer eigenen Aufträge und gab den Beamten nur pro forma ein Täterprofil, bevor Keye richtig bei der Polizei mit einstieg. Als sie sich jedoch endlich mehr in den Fall einarbeiten möchte, wird sie wegen eines Vorfalles von dem Fall abgezogen. Ihr Ersatz ist ihr früherer Chef vom FBI, der leider mehr auf seine eigene Erscheinung Wert legt, als sich in den Fall einzuarbeiten.
Doch dank ihres Freundes bei der Polizei wird sie zumindest auf dem Laufenden gehalten und kann diesem immer wieder ihre Eindrücke zu dem Mörder mitteilen.
Als es sich bei einem ihrer Aufträge eines Flüchtigen um ein Opfer des Serienmörders handelt, erreicht sie damit, dass sich der Killer nun auch für sie persönlich interessiert. Und dadurch beginnt ein Katz und Mausspiel, in dem Keye plötzlich sehr wichtig zu sein scheint.
Als die Polizei dann einen Verdächtigen hat, scheint alles vorbei zu sein und Keye kann aufatmen. Bis etwas Neues geschieht, was sie stutzen lässt ...

Schon die Leseprobe, die ich lesen durfte, zeigte mir, dass dieser Roman etwas anders gestrickt ist, als die typischen Hardcorethriller. Ich merkte von Anfang an die weibliche Note und den dazugehörigen Schuss Humor, was sehr erfrischend wirkte.
Der Schreibstil ist flüssig, die Autorin beschreibt alles anschaulich und interessant. Auch wenn es um Kleindelikte ging, denen Keye nebenher nachgehen musste, waren diese nie langweilig erzählt und ich wollte immer wissen, wie es weitergeht. Und ab dem Moment, als Keye plötzlich ohne zu wissen, wieso, in das Visier des Serienkillers gerät, wurde es immer spannender.
Auch die Beziehungen zu einzelnen herausragenden Figuren spielten eine Rolle und diese wurden teilweise genauestens analysiert. Dabei wurden sie anschaulich beschrieben und dadurch konnte ich mir ein gutes Bild von Keyes Freundschaften machen.
Ich merkte beim Lesen, dass die Autorin sich mit den Örtlichkeiten gut auskennt. Alles wurde präzise erklärt.
Auch konnte ich besonders Keyes Sicht der Dinge sehr gut nachempfinden. Ihre Gefühlswelt wurde toll beschrieben.

Fazit:
Ich bin begeistert und hoffe, dass es nicht allzu lange dauert, bis der nächste Teil dieser überaus menschlichen Privatdetektivin rauskommt.
Ich gebe diesem Debütroman fünf volle Sterne!

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Bewertung von Aenna (www.buecherspleen.blogspot.com) aus Niedersachsen am 02.10.2011   sehr gut
Keye Street ist Inhaberin einer Privatdetektei, seit sie aufgrund ihres Alkoholproblems ihren alten Job verloren hat.
Die ehemalige FBI-Agentin wird von ihrem Freund Lieutenant Rauser um Hilfe gebeten, als ein Serienkiller die Stadt Atlanta in Atem hält.
Keye soll ein Profil des Täters erstellen, doch gibt ihr dieser viele Rätsel auf....

Scheinbar wahllos sucht er seine Opfer aus, und er hinterlässt keine Spuren, obwohl er unvorstellbar grausam und brutal mit dem Messer vorgeht.
Schnell wird jedoch klar, dass er nicht zum ersten Mal mordet und seine Anfänge lange in der Vergangenheit zu suchen sind...
Aber was sind seine Motive? Er ist gerissen, spielt Katz und Maus mit der Polizei.
Und er kommt Keye immer näher...und näher...

"Liebster Lieutenant,
wollen Sie wissen, wie ich es getan habe?
Ich habe so lebendige Erinnerungen daran, wie ich vor ihrem Haus stand und den Dunst aus der Küche roch.
Als sie die Tür öffnete, lächelte sie.
Das Letzte, was sie hörte, abgesehen von ihrem Wimmern, war das Klicken meiner Kamera und das leise Krachen ihres Genicks, als würde ein Wunschknochen entzweibrechen."

Als ich diese unglaublich spannende Buchbeschreibung las, wusste ich, dass ich unbedingt auch das gesamte Buch "CUT" lesen muss.

Dennoch fiel es mir zunächst ein wenig schwer, mich in in den Erstling von Amanda Kyle Williams hereinzufinden, der mit sehr detaillierten Beschreibungen von Keyes aktuellem Job und ihrem Arbeitsumfeld beginnt.
Doch bevor Langeweile aufkommt, ist der Leser in der Geschichte drin, die Williams ihre Protagonistin selbst erzählen lässt.
Dies geschieht in entsprechend lockerem Stil, der flüssig zu lesen ist.

Der Leser bekommt eine sehr genaue Vorstellung von der vielschichtigen Persönlichkeit der Privatdetektivin Keye Street, die als trockene Alkoholikerin vor allen Dingen in Stresssituationen mit ihrer Sucht zu kämpfen hat.
Wir lernen sowohl ihre harten Seiten im Beruf als auch ihre manchmal überraschend sensible und weiche Seite im Privatleben kennen, die sie in der sich andeutenden Beziehung zu Rauser auslebt.
Die Nebencharaktere werden für meinen Geschmack ihrer "Wertigkeit" entsprechend ausreichend beschrieben.
Selbst der Täter kommt zu Wort, und das macht die Geschichte umso spannender...

Apropos Spannung!
Amanda Kyle Williams schafft es, diese die ganze Zeit aufrecht zu halten, ja sogar zum Ende hin noch zu erhöhen.
Sie schockiert mit Tatortbeschreibungen, überraschenden Wendungen und blutigen Detaills...
Sie lockt ihre Leser auf diverse Fährten, animiert zum Nachdenken und lässt uns mitermitteln.

Dennoch war das Ende für mich überraschend, aber leider nicht ganz "rund", nicht vollkommen schlüssig.

Das Duo Keye Street und Lieutenant Rauser schreit förmlich nach Fortsetzung, die glücklicherweise wohl schon in Arbeit ist.
"CUT" hat mich trotz des etwas unbefriedigenden Endes doch überzeugt, was nicht zuletzt an der ausgezeichneten Charakterisierung der Protagonistin sowie der Geschichte selbst liegt.
Auch die humoristischen Einlagen haben mir gut gefallen. Mehr als einmal musste ich während des Lesens laut auflachen!
Auf jeden Fall werde ich diese Serie im Auge behalten.

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Bewertung von Elohym78 aus Horhausen am 25.09.2011   gut
Eine brutale Mordserie erschüttert Atlanta. Der Wunschknochen quält seine Opfer brutal und bricht ihnen anschließend gezielt das Genick. Als die Polizei nicht mehr weiter kommt, engagiert sie die Privatdetektivin Keye Street, die nach Alkoholexzessen das FBI verlassen musste und sich nun mit kleineren und größeren Ermittlungsfällen über Wasser hält. Keye ist persönlich eng mit Detectiv Rauser verbunden und steigt gerne in die Ermittlungen ein, die ihr allerdings bald schon über den Kopf zu wachsen drohen.

Das Cover zeigt den Titel des Buches in roter Schrift und ein Schnitt, der es in zwei Hälften teilt. Da ich minimalistische Cover sehr mag, spricht es mich an. Den Klapptext finde ich hingegen nicht seht gut gewählt, da es zu wenig von dem Inhalt des Buches preis gibt. Ohne die Leseprobe wäre ich vermutlich an dem Buch vorbei gegangen.

Amanda Kyle Williams Buchidee hat mir gut gefallen. Nur leider lässt die Umsetzung an Spannung und Stil leider zu wünschen übrig. Die Protagonistin Keye Street wirkt anfangs interessant und wie sie ihre Alkoholprobleme in den Griff bekommt, bewundernswert. Leider wird zu oft darauf verwiesen und bald langweilen die ewigen Beschreibungen des Alkohols. Auch an die "Gossensprache" musste ich mich erst gewöhnen. Sie passt zwar zu dem Buch, mein Fall ist es jedoch nicht. Die Nebencharaktere Rauser, Diane, Charlie und Neil sind interessant beschrieben. Dass alle jedoch einen Haufen ungelöste Probleme mit sich herumtragen, zieht die Geschichte bald ins Unglaubwürdige. Mir fehlte ein Chrakter ohne Exzentrik. Die Spannung baut die Autorin sehr gut auf, lässt sie allerdings leider immer mehr abschwächen.

Mein Fazit: Mein Lieblingsbuch wird es zwar nicht werden, aber ich traue Amanda Kyle Williams durchaus zu, eine gute Autorin zu werden.

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Bewertung von Silke Schröder, hallo-buch.de aus Hannover am 22.09.2011   sehr gut
Mit ihrer Privatdetektivin Keye Street schickt Amanda Kyle Williams in ihrem Debüt-Thriller „Cut“ eine ebenso toughe wie sympathische Frau ans Werk. In vielen spannenden Episoden erzählt sie aus dem Alltagsleben ihrer Heldin, wobei sie Einiges über die Ecken und Winkel von Atlanta einfließen lässt und auch einen guten Einblick in die Südstaaten-Mentalität gibt – ohne sich dabei den einen oder anderen freundlich-bissigen Kommentar über die dortigen Geflogenheiten verkneifen zu können. Ein wenig zu oft muss Kommissar Zufall bei der sonst sehr packenden Handlung einspringen, doch in allem anderen ist „Cut“ ein guter klassischer US-Thriller, der an Spannung nicht geizt.

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Bewertung von thoralb aus Sittensen am 18.09.2011   sehr gut
Mit Keye Street präsentiert die Autorin Amanda Kyle Williams eine ungewöhnliche Ermittlerin: Eine promovierte Psychologin, früher Spezialistin beim FBI, heute Privatdetektivin. Schillernd ist aber nicht nur der berufliche sondern auch der private Hintergrund: Sie ist trockene Alkoholikerin, hat asiatische Wurzeln, wurde adoptiert und hat einen afroamerikanischen Adoptivbruder.
Beim FBI ist sie gescheitert und auch ihr Privatleben verlief nicht geradlinig. Ohne weiteres wird ein Kind nicht zur Adoption freigegeben.
Spannend schildert Williams den Alltag von Keye Street aus deren Sicht. Streets Tätigkeit oszilliert zwischen dem handfesten Job als Detektivin, die Kautionsflüchtige jagt, und der Beratung von Rauser bei der Aufklärung einer Mordserie.
Aaron Rauser, Lieutenant im Morddezernat von Atlanta, ist Streets bester Freund - und vielleicht auch mehr. Er vertraut ihrem Urteil. Als der Serienmörder, von der Presse "Wunschknochen-Mörder" genannt, in Kontakt mit dem Ermittler tritt, zieht er Street hinzu. Bis die Vergangenheit Street einholt und sie sich zurückziehen muss. Zumindest offiziell. Denn es versteht sich, dass sie von diesem Fall nicht lassen kann.
Zwischendurch erledigt sie ihre Jobs als Detektivin, unter anderem für die Anwältin, für die ihre Freundin Diane arbeitet. Und Street ist nicht zimperlich. Mittels Sprengstoff überwältigt sie einen Flüchtigen. Aber auch für ungewöhnliche Aufträge ist sie sich nicht zu schade: Sie ermittelt auch im Fall einer verschwundenen Kuh..
Durch den ambivalenten Charakter der Hauptfigur zwischen Action-Heldin und genialer Psychologin, zwischen beruflicher Koryphäe und trockener Alkoholikerin wirkt die Geschichte glaubhaft und facettenreich.
Die Figuren bekommen Tiefe. Der Leser lernt auch das Umfeld von Keye Street kennen: Ihre Familie und Freunde. Alle Bereiche werden von Williams geschickt verwoben. Dies auch dadurch, dass Street selbst und die Menschen um sie herum ins Visier des Täters geraten.
Die Geschichte wartet dabei mit einigen unerwarteten Wendungen auf, die den Thriller eine Liga aufwerten. Die ersten Seiten lassen einen Thriller erwarten, der gut unterhält. Durch den Reichtum an Facetten und Charakteren und der nicht vorhersagbaren Handlung sticht Williams Buch jedoch weit über die Durchschnittsware hinaus. Für mich ist dieser Thriller ein Volltreffer!

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Bewertung von allegra am 16.09.2011   sehr gut
Mit der ehemaligen FBI- Profilerin Keye Street hat die Autorin Amanda Kyle Williams eine sehr vielschichtige und interessante Ermittlerin geschaffen. Keye Street ist Asiatin, wurde als Kind von weißen Eltern adoptiert. Auf Grund ihres Alkoholproblems wurde sie beim FBI entlassen und hat ein Detektivbüro gegründet. In dieser Funktion wird sie von der Polizei als Beraterin bei besonders schwierigen Fällen hinzugezogen.

In Atlanta treibt offenbar ein Serienmörder sein Unwesen, die Opfer entstammen aus verschiedenen Bevölkerungsschichten, sowohl Frauen wie Männer. Polizeilicher Ermittlungsleiter ist Aaron Rauser mit dem Keye eine tiefe Freundschaft verbindet. Der Leser wird durch Einträge von Gewaltphantasien in einen Fetisch-Blog, von denen die Polizei erst am Ende erfährt, von Anfang an am Geschehen beteiligt.

Der Sprachstil ist relativ einfach, der Satzbau ist recht abwechslungsreich und ermöglicht einen angenehmen Leserhythmus. Das Buch ist in der deutschen Übersetzung sehr leicht verständlich.

Der Thriller lebt von seinen unerwarteten Wendungen. Die Spannung wird von Anfang an gehalten. Zwischendurch entstehen teilweise etwas Längen, wenn von Keyes zahlreichen Aufträgen erzählt wird, die sie neben der Beratungsarbeit für die Polizei im Rahmen ihres Detektivbüros zu erfüllen hat. Aber kurz bevor Langeweile aufkommen könnte, wird klar, dass diese beiden Bereiche auf noch unklare Weise zusammen hängen.
.
Der Thriller beinhaltet nicht wenige blutige Szenen, die einen durchaus unangenehm berühren können. Mit allzu detaillierten Beschreibungen gerichtsmedizinischer Untersuchungen muss man nicht rechnen.

Da man bei der Ermittlerin, die als ehemalige Alkoholikerin, die Diet-Pepsi trinkt und eine Katze hält gewisse Assoziationen von anderen Autoren weckt, kann man nicht behaupten, dass Amanda Kyle Williams das Rad neu erfunden hat. Dennoch finde ich, dass sie mit Cut ein Erfolg versprechendes Debut hingelegt hat, das mit Sicherheit eine Fortsetzung finden wird. Zumindest lässt das der Cliffhanger am Ende vermuten. Laut Autorenhomepage sind zwei weitere Teile geplant.

Ich fühlte mich bei diesem Krimi spannend unterhalten. Das Buch lässt sich sehr schnell lesen und ist nicht allzu anspruchsvoll, so dass man es auch im Zug oder am Pool genießen kann. Kein unbedingtes „Muss“, aber ein gelungenes „Kann“.

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Bewertung von Isabel von Belles Leseinsel aus Mainz am 15.09.2011   sehr gut
Einem Serienmörder auf der Spur

Keye Street ist Privatdetektivin und total überqualifiziert für diesen Job. Dieser Meinung ist zumindest ihr bester Freund Aaron Rauser, Lieutenant beim Atlanta PD. Früher war Keye nämlich Profilerin beim FBI gewesen und sehr gut in ihrem Job, bis der Alkohol ihre Karriere beendet hat. Heute ist Keye trocken und leitet recht erfolgreich ihre Privatdetektei, ihr zur Seite steht Neil, ein Computerfreak. Als ein Serientäter sein Unwesen in Atlanta treibt, engagiert Rauser die junge Privatdetektivin als Beraterin. Und schon bald muss Keye feststellen, dass sie in das Visier des Serienmörders geraten ist, das Morden geht weiter und Keye gerät an ihre Grenzen.

In dem eine Seite umfassenden Prolog lernt man bereits kurz den Mörder sowie seine Vorgehensweise kennen. Danach wechselt die Autorin sofort zu ihrer Protagonistin Keye Street. Der Thriller ist in der Ich-Form gehalten und so stellt sich Keye quasi auch erst einmal selbst vor und erzählt ein wenig aus ihrer Kindheit, von ihrer Familie und ihrem bisherigen Berufsleben. Dies alles ist amüsant und leicht ironisch gehalten und hierdurch bekommt man schon einmal ein gutes Bild von der Privatdetektivin.

Amanda Kyle Williams gelingt es auch praktisch von der ersten Seite an zu fesseln. Nicht, dass der Anfang des Thrillers schon übermäßig spannend wäre, es ist mehr ihr flüssiger, ein wenig flapsiger und bildhafter Sprachstil, der mich sofort für die Story eingenommen hat. Allerdings dauert es dann auch nicht lange, bis die Spannung gewaltig anzieht und sich problemlos über die komplette Story hält. Die Geschichte entwickelt sich nicht vorhersehbar, die Wechsel der Handlungsstränge sind sehr gut gelungen und unvorhersehbare Wendungen sorgen dafür, dass man kaum fähig ist, das Buch aus der Hand zu legen.

Ihre Protagonistin Keye ist eine trockene Alkoholikerin, wirkt nach außen hin ziemlich tough und abgebrüht. Genau die richtige Mischung, die sie für die Ausübung als Detektivin benötigt. Hinzu kommt noch ein guter Schuss Zynismus, aber auf die liebenswerte Art, sodass sie mir eigentlich sofort sehr sympathisch war. Zumal Keye auch immer wieder mit ihrer Alkoholsucht zu kämpfen hat, besonders wenn sie in eine ziemlich knifflige oder gefährliche Situation gerät und gerade ihre Gefühle, die sie dann beschreibt, lässt sie absolut authentisch wirken. Und auch sonst ist Keye nicht immer so tough wie sie nach außen hin wirkt.

Fazit: Der einnehmende Schreibstil, die sympathische Protagonistin, kombiniert mit einer fesselnden, unvorhersehbaren Story machen aus „Cut“ einen richtig spannenden Thriller.

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Bewertung von Tintenherz aus Kronshagen am 28.08.2011   gut
Der Jäger

"CUT" von Amanda Kyle Williams
erschienen im Wunderlich Verlag, Seitenanzahl: 427


Inhalt:

Keye Street, verdient in Georgia ihr Geld als Privatdetektivin und Kautionseintreiberin. Früher hatte sie einen Job als psychologische Gutachterin beim FBI, den sie aber durch ihre Alkoholschwäche verloren hat. Lieutenant Aaron Rauser, ihr Freund beim FBI, bezieht Keye auf der Suche nach einem Serienmörder in die Ermittlungen mit ein. Und die Jagd nach dem Mörder beginnt.


Autorin:

Amanda Kyle Williams lebt in Atlanta und hat als Journalistin für verschiedene Zeitungen gearbeitet. Für die Keye-Street-Reihe hat sie Kurse bei Brent Turvey, bekannter Kriminologe und Profiler, genommen, als Privatdetektivin und Gerichtsbotin gearbeitet. Der nächste Fall von Keye Street ist in Arbeit.


Meine Meinung zu dem o. g. Buch:

Die Umschlagsgestaltung mit den angedeuteten Schnitten ist für diesen Thriller perfekt.
Der Schreibstil liest sich leicht und verständlich und Keye Street erzählt ihre Geschichte in der Ich-Form. Die Arbeit der Ermittlungsexperten und der Profilerin Keye wird anschaulich und detailliert beschrieben.
Keye Street ist emotional abgestumpft und versucht, mit Arbeit ihre innere Leere auszufüllen. Ich hätte mir gewünscht, dass die Autorin die Gefühlswelt noch mehr erläutert hätte.
Die Spannung auf der Suche nach dem Serienkiller verliert sich mitten im Buch etwas, baut sich aber zum Ende hin wieder auf und es wird dem Leser ein unerwartetes Ende präsentiert.


Fazit:

Ein Thriller mit Spannungsdefiziten, aber mit einem spektakulären Ausgang.

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Bewertung von Punxie am 27.08.2011   ausgezeichnet
Gelungenes Debüt


Amanda Kyle Williams war bisher eher als Freie Journalistin und Autorin von Kurzgeschichten bekannt. Mit 'Cut' hat sie nun ihren ersten Roman veröffentlicht.

Schon der Prolog wirft den Leser mitten ins Geschehen. Aus der Sicht des Mörders wird sehr bildlich beschrieben, wie er sein Opfer zu Hause beobachtet und schließlich bei ihm klingelt...

Die ehemalige FBI-Profilerin Keye Street ist die Hauptperson dieses spannenden Thrillers. Sie hat asiatische Wurzeln und wuchs nach dem Mord an ihren Großeltern bei Adoptiveltern in Georgia auf. Nachdem sie wegen Alkoholproblemen entlassen wurde, arbeitet sie als Privatdetektivin für mehrere Firmen und Kautionsbüros. Dabei wird sie unterstützt von Neil, der gerne mal einen Joint raucht und Haschkekse im Kühlschrank lagert. Ihre Freundin Diane arbeitet in einer Anwaltskanzlei, für die Keye oft Aufträge erledigt.

Keyes bester Freund ist Lieutenant Rauser, der Leiter der Mordkommission von Atlanta. Die beiden haben eine besondere Beziehung. Während Keye sich hin und wieder mit ihrem Exmann Dan zu einem Schäferstündchen trifft, ist Rauser mit der Blutspurenexpertin Jo zusammen. Doch es deutet sich an, dass mehr zwischen Keye und Rauser ist, als nur Freundschaft.

Keye und Rauser jagen einen brutalen Serienmörder, dessen Opfer so unterschiedlich sind, dass zunächst kein Muster erkennbar ist. Außerdem verhöhnt er die Polizei, indem er den Ermittlern Briefe über seine Taten schreibt und diese auch an die Presse gibt. Seine "Fantasien" veröffentlicht er in einem Internetblog.

Schließlich wird ein Verdächtiger festgenommen, doch Keye glaubt nicht so recht an seine Schuld. Als die Ermittlingen eingestellt werden, macht sie auf eigene Faust weiter und ahnt nicht, dass sie dem eigentlichen Täter schon längst gefährlich nahe ist.

Die Geschichte wird hauptsächlich aus Keyes Sicht erzählt. Zwischendurch wechselt die Perspektive und der Leser bekommt durch die Briefe und Blogeinträge Einsicht in die Psyche des Täters, ohne dass zuviel verraten wird. Das regt zum spekulieren an: Wer ist der Täter? Warum mordet er? Die Autorin schafft es geschickt, immer wieder falsche Fährten zu legen, und so ist das Ende sehr überraschend.

Die Charaktere sind ausführlich beschrieben, so dass man ihre Handlungsweisen gut nachvollziehen kann. Es gibt immer wieder Nebenstränge, die aber trotzdem wichtig für die Haupthandlung sind und die Geschichte abrunden. Bildreiche Sprache und viele unvorhersehbare Wendungen erzeugen Spannung bis zum Schluss.

Dieses Debüt ist rundum gelungen und ich freue mich auf weitere Fälle für Keye Street!

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Bewertung von schnegg72 aus Nbg am 15.08.2011   ausgezeichnet
Wunschknochen

Keye Street ist eigentlich Profilerin, wurde aber vom FBI wegen ihres Alkoholismus verstoßen. Also hat sie sich nach dem Entzug mit einer Privatdetektei in Atlanta selbständig gemacht. Kautionsflüchtlinge, Zustellung von Vorladungen und kleinere Schnüffeleien sind nun ihr tägliches Brot.
Ihre Freundin aus Kindertagen, Diane, und ihr bester Freund, Polizist Rauser, sowie ihre Familie und ihr Angestellter Neil sind ihre Stütze und helfen ihr auch weiterhin im Kampf gegen den Alkohol. Weniger hilfreich ist dagegen ihr Exmann Dan, ein egoistischer Schauspieler.
Als ein grausamer Serienmörder, der bei seinen Opfern nur Stichwunden und Bisse zurückläßt, in Atlanta sein Unwesen treibt, holt Rauser Keye als externe Beraterin mit an Bord. Der „Wunschknochen“, wie ihn die Presse bald nennt, nimmt mit den beiden Kontakt über Brief und E-Mail auf und ein Katz-und-Maus-Spiel beginnt. Auch die Presse erhält davon Kopien, deren Veröffentlichung den Ermittlungen nicht unbedingt zuträglich ist. Während Keye gleichzeitig noch ihre „normalen“ Fälle bearbeitet konzentriert sich Wunschknochen auch immer mehr auf sie und das obwohl sie bei der Polizei „gefeuert“ wurde und ihren Part ein ehemaliger FBI-Kollege übernommen hat. Und genau dieser wird auch Opfer des Killers. Rauser bekommt immer mehr Angst um sie.

„CUT“ ist von Anfang bis Schluss mit Spannung geladen, ohne dabei aber überladen zu wirken. Daher lässt es sich auch kaum aus der Hand legen, wenn Keye über die Wunschknochen-Morde aus ihrer Sicht erzählt.
Was Keye so liebenswert macht? Sie ist einfach Mensch. Mit Ecken, Kanten und Fehlern. Aber durchaus liebenswert. Auch die anderen Charaktere ihres täglichen Lebens wissen das zu schätzen.
Man leidet mit Keye, wenn sie sich eigentlich gerne einen Drink genehmigen würde. Man ermittelt mit Keye, wenn sie hinter Kautionsflüchtlingen oder einer Kuh her ist. Man begleitet sie, wenn sie Vorladungen zustellt. Und man nimmt an ihrem Privatleben teil...und hofft inständig, dass Keye und Rauser den Killer schnell entlarven werden. Gesteigert wird das ganze noch dadurch, dass der Killer offenbar aus dem Umfeld der beiden kommt und Zugang zu den FBI-Akten über Keye zu haben scheint.
Noch spannender – und grausamer – wird CUT dadurch, dass ein Strang mit Blogeinträgen des Killers bei einer Messerfetischseite eingearbeitet wurde. Und an diesen Stellen wird es dem Leser echt anders, da diese „Phantasien“ derart abartig sind, dass man es sich eigentlich gar nicht vorstellen kann. Genau wie die bis ins kleinste Detail geplanten und grausam ausgeführten Morde selbst.
Amanda Kyle Williams hat es geschafft, einen Thriller zu schreiben, der einen richtig mitfiebern und mitleiden lässt. Denn: auch als der Killer bereits geschnappt ist, dreht sich das Rad noch weiter....
Mein Fazit: für Thrillerfreunde ein Muß. Für alle anderen: mit diesem Thriller könnten sie ein neues Genre für sich entdecken.
Ich warte hiermit sehnsüchtigst auf den zweiten Teil!

Autorin
Amanda Kyle Williams lebt in Atlanta, im tiefsten Süden der USA und hat für die Buchrecherchen sogar selbst als Privatdetektivin und Gerichtsbotin gearbeitet. Zudem hat sie Profilerkurse besucht. Der nächste Keye Street-Fall ist bereits in Arbeit.

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