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Bewertung von Gerd @ Literatunten aus Berlin

Die gleichen Ereignisse werden in diesem Roman mehrfach beschrieben. Immer aus der Sicht eines der drei Brüder. So erscheinen Begebenheiten mal aus dieser, mal aus jener …


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4 Kundenbewertungen

Es ist der Sommer vor der Wirtschaftskrise. Martin Friedland, katholischer Priester ohne Glauben, übergewichtig, weil immer hungrig, trifft sich mit seinem Halbbruder Eric zum Essen. Der hochverschuldete, mit einem Bein im Gefängnis stehende Finanzberater hat unheimliche Visionen, teilt davon jedoch keinem etwas mit. Schattenhafte Männer, sogar zwei Kinder warnen ihn vor etwas, nur: Gelten diese Warnungen wirklich ihm, oder ist etwa sein Zwillingsbruder Iwan gemeint, der Kunstkenner und Ästhet, der ihm zum Verwechseln ähnlich sieht? Schon nimmt das Unheil seinen Lauf. Daniel Kehlmann erzählt…mehr

Produktbeschreibung
Es ist der Sommer vor der Wirtschaftskrise. Martin Friedland, katholischer Priester ohne Glauben, übergewichtig, weil immer hungrig, trifft sich mit seinem Halbbruder Eric zum Essen. Der hochverschuldete, mit einem Bein im Gefängnis stehende Finanzberater hat unheimliche Visionen, teilt davon jedoch keinem etwas mit. Schattenhafte Männer, sogar zwei Kinder warnen ihn vor etwas, nur: Gelten diese Warnungen wirklich ihm, oder ist etwa sein Zwillingsbruder Iwan gemeint, der Kunstkenner und Ästhet, der ihm zum Verwechseln ähnlich sieht? Schon nimmt das Unheil seinen Lauf. Daniel Kehlmann erzählt von drei Brüdern, die - jeder auf seine Weise - Betrüger, Heuchler, Fälscher sind. Sie haben sich eingerichtet in ihrem Leben, doch plötzlich klafft ein Abgrund auf. Ein Augenblick der Unaufmerksamkeit, ein Zufall, ein falscher Schritt, und was gespenstischer Albtraum schien, wird wahr. Ein Roman über Lüge und Wahrheit, über Familie, Fälschung und die Kraft der Fiktion: ein virtuoses Kunstwerk - vielschichtig, geheimnisvoll und kühn.

Aus der bücher.de-Redaktion zu Daniel Kehlmann: F


F von Daniel Kehlmann ist ein großartiges Kunstwerk über Menschen, deren Wünsche und Fantasien

F wie Familienbande. F wie Fälschung. F wie Fiktion: Mit F legt Daniel Kehlmann seinen lange erwarteten neuen Roman vor, den ersten nach seinem Weltbestseller „Die Vermessung der Welt“. F ist bereits nominiert für die Longlist des Deutschen Buchpreises 2013.
Daniel Kehlmann erzählt in seinem neuesten Roman über drei Brüder - Eric, Iwan und Martin, die jeder auf seine eigene Weise Heuchler, Betrüger, Fälscher sind. Martin, der Älteste, flüchtet sich in die Arme der katholischen Kirche. Ohne wirklich zu glauben, gibt ihm der schützende Rahmen Halt. Eric will das große Geld machen und spekuliert mit den Vermögen anderer. Als er alles verliert, ändert das nichts – er wird weitermachen. Iwan, Erics Zwillingsbruder, ist homosexuell. Er wird Maler, ist talentiert, aber durchschnittlich. Zu seiner eigentlichen Berufung findet er, als er dem ebenfalls nur mittelmäßigen Maler Heinrich Eulenböck eine Künstlerbiografie andichtet. Jede von Daniel Kehlmanns Figuren geht einen anderen Weg und jede scheitert auf seine eigene Art.

Schöner und schonungsloser hat lange kein Autor über das Leben nachgedacht. Daniel Kehlmann schreibt über das, was wir selbst in der Hand haben, was wir für Zufall oder Schicksal halten. F ist ein Roman aus vier Lebensgeschichten, eigenständig und doch miteinander verknüpft. Bestellen Sie jetzt den neuen Roman von Daniel Kehlmann F versandkostenfrei bei buecher.de.

Daniel Kehlmann wurde 1975 in München geboren und lebt heute in Berlin und Wien. Er erhielt bereits folgende Auszeichnungen: Candide-Preis, den Literaturpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung, den WELT-Literaturpreis, den Per-Olov-Enquist-Preis, den Kleist-Preis und dem Thomas-Mann-Preis. Sein Roman «Die Vermessung der Welt» wurde in bisher 46 Sprachen übersetzt sowie von Detlev Buck verfilmt. Er zählt zu den erfolgreichsten deutschen Romanen der Nachkriegszeit. Daniel Kehlmann ist Mitglied der Mainzer Akademie der Wissenschaften und der Literatur sowie der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung.
  • Produktdetails
  • Verlag: Rowohlt, Reinbek
  • 2. Aufl.
  • Seitenzahl: 384
  • Erscheinungstermin: August 2013
  • Deutsch
  • Abmessung: 211mm x 128mm x 35mm
  • Gewicht: 519g
  • ISBN-13: 9783498035440
  • ISBN-10: 3498035444
  • Artikelnr.: 38163662
Autorenporträt
Daniel Kehlmann, wurde 1975 als Sohn des Regisseurs Michael Kehlmann und der Schauspielerin Dagmar Mettler in München geboren. 1981 kam er mit seiner Familie nach Wien, wo er das Kollegium Kalksburg, eine Jesuitenschule, besuchte und danach an der Universität Wien Philosophie und Germanistik studierte. Er hatte Poetikdozenturen in Mainz, Wiesbaden und Göttingen inne und wurde mit zahlreichen Preisen, darunter dem Candide-Preis, dem Preis der Konrad-Adenauer-Stiftung, dem Doderer-Preis, dem Kleist-Preis 2006, dem WELT-Literaturpreis 2007 sowie zuletzt mit dem Thomas-Mann-Preis ausgezeichnet. Daniel Kehlmann lebt als freier Schriftsteller in Wien und Berlin.
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur NZZ-Rezension

Am Nasenring fühlt sich Andreas Breitenstein vom Autor durch dessen neuen Roman geführt. Das ist auch schon alles, was der Rezensent gegen Daniel Kehlmann und seine Kunst einzuwenden hat, aber es ist nicht wenig. Breitenstein versucht gar nicht erst, dem Autor seine Brillanz streitig zu machen, sein Können beim Verfertigen von Pointen, süffigen Dialogen, subtiler Spannung und luziden Gedanken zum Zeitgeist, beim Erschaffen von individuellen Stimmen und elastischen thematischen und dramaturgischen Verknüpfungen. Dass ihm etwas Entscheidendes in Kehlmanns Literatur fehlt, verschweigt Breitenstein allerdings auch nicht. Kehlmann gibt in seinem Buch "Ruhm" sogar einen Hinweis darauf, wie Breitenstein erläutert. Da spricht der Autor selbstktitisch von seiner "sterilen Brillanz". Zu viel Perfektion ist am Ende tödlich, heißt das wohl. Literatur braucht das Offene, meint der Rezensent, sonst fühlt sich der Leser überflüssig.

© Perlentaucher Medien GmbH
Ein spannendes und melancholisches Buch, halb Familien- und halb Geistergeschichte. Und ja, sogar unterhaltsamer als "Die Vermessung der Welt". SZ-Magazin