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Wer Rassismus bekämpfen will, muss Veränderung befürworten - und die fängt bei einem selbst an."Darf ich mal deine Haare anfassen?", "Kannst du Sonnenbrand bekommen?", "Wo kommst du her?" Wer solche Fragen stellt, meint es meist nicht böse. Aber dennoch: Sie sind rassistisch. Warum, das wollen weiße Menschen oft nicht hören.Alice Hasters erklärt es trotzdem. Eindringlich und geduldig beschreibt sie, wie Rassismus ihren Alltag als Schwarze Frau in Deutschland prägt. Dabei wird klar: Rassismus ist nicht nur ein Problem am rechten Rand der Gesellschaft. Und sich mit dem eigenen Rassismus zu…mehr

Produktbeschreibung
Wer Rassismus bekämpfen will, muss Veränderung befürworten - und die fängt bei einem selbst an."Darf ich mal deine Haare anfassen?", "Kannst du Sonnenbrand bekommen?", "Wo kommst du her?" Wer solche Fragen stellt, meint es meist nicht böse. Aber dennoch: Sie sind rassistisch. Warum, das wollen weiße Menschen oft nicht hören.Alice Hasters erklärt es trotzdem. Eindringlich und geduldig beschreibt sie, wie Rassismus ihren Alltag als Schwarze Frau in Deutschland prägt. Dabei wird klar: Rassismus ist nicht nur ein Problem am rechten Rand der Gesellschaft. Und sich mit dem eigenen Rassismus zu konfrontieren, ist im ersten Moment schmerzhaft, aber der einzige Weg, ihn zu überwinden.
Autorenporträt
Hasters, AliceAlice Hasters wurde 1989 in Köln geboren. Sie studierte Journalismus in München und arbeitet u. a. für die "Tagesschau" und den "RBB". Mit Maxi Häcke spricht sie im monatlichen Podcast "Feuer&Brot" über Feminismus und Popkultur. Alice Hasters lebt in Berlin.
Rezensionen

Süddeutsche Zeitung - Rezension
Süddeutsche Zeitung | Besprechung von 18.07.2020

Die besten Seiten des Sommers
Gar nicht mal
so anstrengend
Alice Hasters:
Was weiße Menschen
nicht über Rassismus
hören wollen, aber
wissen sollten.
Hanserblau, Berlin 2019.
223 Seiten, 17 Euro.
Im Urlaub möchte man ja am liebsten was leichtes lesen, egal ob unter der Sonne der Ägäis 2019 oder im romantischen Bodenmais 2020. „Was weiße Menschen nicht über Rassismus hören wollen“ von Alice Hasters ist nicht gerade Wohlfühlliteratur. Aber es ist auch bei weitem nicht so anklagend, wie der Titel vermuten lässt. Hasters, 31, wuchs in Köln auf, hörte aber aufgrund ihrer Hautfarbe ihr ganzes Leben die Frage: „Woher kommst du (wirklich)“? Die Autorin mischt eigene Erfahrungen mit Identitätssuche und historische Fakten, erklärt die Probleme von kultureller Aneignung, Blackfacing und den Unterschied zwischen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit. Schon in der Grundschule spürt Hasters, dass „ein gewisser Exotismus“ von ihr erwartet wird. Als das Kind dazu aufgefordert wird, etwas aus der „Heimat“ herzuzeigen, steht es vor einem Problem: Alice Hasters besitzt nichts aus den USA, dem Herkunftsland ihrer Mutter. Also bringt sie einen Traumfänger mit, den ihr Vater ihr auf einem Mittelaltermarkt gekauft hat und erzählt, dass ein Indianerhäuptling ihn ihr geschenkt hätte. Und alle sind zufrieden. Hasters Erzählung berührt den Leser nicht nur, sondern fordert ihn auch dazu auf, die eigenen Verhaltensmuster zu prüfen, auf beinahe jeder Seite.
THERESA HEIN
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