Den Teufel im Leib - Radiguet, Raymond
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"Den Teufel im Leib" ist das Werk eines Vierzehn- bis Siebzehnjährigen, nicht eines Frühreifen, sondern eines früh Reifen, der, unbekümmert um jede Avantgarde, an den großen klassischen Roman anknüpfte. Jugend wird da nicht aus ferner Erinnerung verdüstert oder verschönt, sondern unmittelbar und unverstellt, in jedem Augenblick identisch mit sich selbst und ihrer Erfahrungsstufe, in Sprache, in Literatur.…mehr

Produktbeschreibung
"Den Teufel im Leib" ist das Werk eines Vierzehn- bis Siebzehnjährigen, nicht eines Frühreifen, sondern eines früh Reifen, der, unbekümmert um jede Avantgarde, an den großen klassischen Roman anknüpfte. Jugend wird da nicht aus ferner Erinnerung verdüstert oder verschönt, sondern unmittelbar und unverstellt, in jedem Augenblick identisch mit sich selbst und ihrer Erfahrungsstufe, in Sprache, in Literatur.
  • Produktdetails
  • Bibliothek Suhrkamp .147
  • Verlag: Suhrkamp
  • Originaltitel: Le diable au corps
  • Seitenzahl: 170
  • Erscheinungstermin: 5. Oktober 2016
  • Deutsch
  • Abmessung: 181mm x 118mm x 12mm
  • Gewicht: 176g
  • ISBN-13: 9783518240588
  • ISBN-10: 3518240587
  • Artikelnr.: 44500555
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur ZEIT-Rezension

Laut Joseph Hanimann ist es vor allem der mal freche, mal altkluge Ton, der die Wirkung des 1923 erstmals im französischen Original erschienen Romans des damals 17-jährigen Raymond Radiguet ausmacht. Seither haben sich mit wechselndem Erfolg Übersetzer darum bemüht, diesen Ton ins Deutsche zu retten, was der vorliegenden Fassung von Hinrich Schmidt-Henkel hervorragend gelungen ist, wie der Rezensent lobt. Der Roman dreht sich um die Affäre zwischen dem 15-jähigen Francois und der vier Jahre älteren Marthe, deren Ehemann als Soldat im Zweiten Weltkrieg kämpft. Die sich um moralische Vorstellungen nicht scherende Darstellung hat sich bis heute die "Frische" bewahrt und ihr von der Pariser Boheme als genial verehrten und schon im Alter von 20 Jahren verstorbenen Autor spielt bei seiner Schilderung des Beginns und des Niedergangs einer Liebe meisterhaft auf der Klaviatur der wechselnden Empfindungen, so der Rezensent hingerissen. Dass sich der Übersetzer Schmidt-Henkel die Freiheit nimmt, sich so weit wie nötig vom französischen Original zu entfernen, um den spezifischen Klang dieser zwischen "Jugendglück und Frühreife" changierenden Prosa einzufangen und auch im Deutschen zum schwingen zu bringen, lobt Hanimann besonders.

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