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Götter der Schuld
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Schuld und Sühne

Das große Thema, das Michael Connellys mittlerweile fünften Thriller in der Mickey-Haller-Reihe durchzieht, wird gleich im Eröffnungskapitel zementiert. Wir befinden uns am Arbeitsplatz unseres bekannten Helden, des jovial-smarten Strafverteidigers Mickey Haller: nein, nicht in seinem betagten Lincoln, in dem er auf der Suche nach neuen wichtigen Details für seine Fälle gewöhnlich durch Los Angeles rauscht, sondern im Gerichtssaal. Wortgewandt und mit der üblichen Mischung aus Selbstbewusstsein und Bauernschläue beschreibt der Icherzähler die Verhandlung. "Ich musste unbedingt alle Neune abräumen, sonst würden die Geschworenen, die alles aufmerksam verfolgten, Leonard Watts sehr lange hinter Gitter bringen."

Strafverteidiger Mickey Haller - ein "Held", selbstbewusst, bauernschlau, manipulativ

Es ist nicht wichtig, worum es in diesem Prozess genau geht. Aber an einer Stelle geht der aufgebrachte Angeklagte auf seinen Verteidiger Haller los und verpasst ihm eine. Haller fällt blutend zu Boden. Diese Tat bringt die Geschworenen schließlich dazu, ihr schon sicher gefälltes Urteil zu überdenken - zugunsten Hallers Verteidigung. Tatsächlich hat Haller das alles inszeniert, um die Geschworenen in seinem Sinn zu manipulieren. Als "Götter der Schuld" werden die Geschworenen in Connellys neuem packenden Thriller-Wurf mehrfach bezeichnet. Es ist gleichzeitig der Titel dieser aufreibenden Geschichte, die im US-amerikanischen Original bereits im Jahr 2013 auf den Markt kam und nun auf Deutsch erscheint.

"Götter der Schuld" - wo bleibt im Rechtssystem die Gerechtigkeit?

Schuld! Connelly hat in der "Haller"-Reihe bereits mehrfach gezeigt, wie das Geschworenensystem im Rechtssystem der USA manipuliert werden kann - und nicht immer im Sinne der Gerechtigkeit, sondern im Sinne des Erfolgs. Trotz seiner meistens ehrbaren Absichten hat auch unser Held als Strafverteidiger …mehr
Autorenporträt
Michael Connelly, geboren 1956 in Philadelphia, studierte zunächst Journalismus und Kreatives Schreiben in Florida. Anschließend (ab 1980) arbeitete er für verschiedene Zeitungen in Fort Lauderdale und Daytona Beach, wo er sich auf Polizeireportagen spezialisierte. Nachdem 1986 eine seiner Reportagen für den Pulitzer Preis nominiert worden war, wechselte er als Polizeireporter zur "Los Angeles Times". Für sein Thrillerdebüt erhielt er 1992 auf Anhieb den Edgar Award, den renommiertesten amerikanischen Krimipreis. Heute lebt er mit seiner Familie wieder in Florida.