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Die Carus-Sachen

Die Carus-Sachen

Gebundenes Buch
Zu Carus gehen: so verabschiedet sich der Gynäkologe von den beiden Kindern, wenn er sich während der frühen Achtziger des 20. Jahrhunderts in Dresden auf den täglichen Weg zur Medizinischen Akademie Carl Gustav Carus macht. Der Namensgeber der Institution, 1869 in Dresden gestorben, kann als Prototyp der in der Romantik noch selbstverständlichen Doppelbegabung gelten: Naturwissenschaftler, Arzt wie Maler, Verfasser geisteswissenschaftlicher Studien (unter anderem über Goethe). Deshalb ist es nicht verwunderlich, wenn der Vater seine beiden Kinder zu Expeditionen in die unabhängige Kunstszene Dresdens und des Umlands verleitet - es sind die Carus-Sachen, die alle drei umtreiben, zu Versuchen eines Wiederanknüpfens an die ungeteilte Humanität anstiften.…mehr
14,00
Die Carus-Sachen

Die Carus-Sachen

Buch mit Leinen-Einband
Im Rahmen einer Vater-Sohn Beziehung schildert der Arzt Uwe Tellkamp Leben und Werk seines berühmten Dresdner Vorgängers Carl Gustav Carus : Mediziner, Schriftsteller, Maler und - vor allem - Naturphilospoph.
18,00

Uwe Tellkamp

Uwe Tellkamp wurde 1966 in Dresden geboren. Er studierte Medizin und leistete seinen Wehrdienst in einer Panzerkompanie der NVA. Wegen "politischer Diversantentätigkeit" verlor er seinen Studienplatz und saß während der friedlichen Revolution von 1989 wegen Befehlsverweigerung im Gefängnis. 1990 konnte er das Studium wieder aufnehmen und widmete sich parallel der Schriftstellerei. Für "Der Schlaf in den Uhren" erhielt er den Ingeborg-Bachmann-Preis und den Dresdner Lyrikpreis. Nach dem gefeierten Roman "Der Eisvogel" erschien sein bisher bekanntestes Werk, "Der Turm". Es wurde mit dem Uwe-Johnson-Preis, dem Deutschen Buchpreis und dem Deutschen Nationalpreis ausgezeichnet. In dem umfangreichen Werk beleuchtet Tellkamp das Dresdener Bildungsbürgertum vor dem Hintergrund der gesellschaftlichen und politischen Umbrüche der letzten Jahrzehnte.

Das meint die buecher.de-Redaktion: Wer zu einem Buch von Uwe Tellkamp greift, sollte Muße haben, sich auf die gründlich entwickelte Darstellung persönlicher, gesellschaftlich gefärbter Schicksale einzulassen. Es lohnt sich!