Autor im Porträt

Toptitel von Petra Durst-Benning

Die Fotografin - Das Ende der Stille

Broschiertes Buch
Die Wanderfotografin macht sich auf nach Hollywood - der perfekte Schmökerstoff von der Königin des historischen Romans.
Gerade erst haben sich Mimi Reventlow und ihr langjähriger Geschäftspartner Anton ihre Liebe gestanden. Und dennoch entscheidet sich die Wanderfotografin wie vor vielen Jahren schon einmal gegen den sicheren Hafen der Ehe und bricht stattdessen zu neuen Ufern auf! An der Westküste Amerikas - genauer gesagt in Hollywood - wartet ein spannender Auftrag auf sie. Für einen großen Bildband soll Mimi den derzeit größten weiblichen Stummfilmstar der Vereinigten Staaten fotografieren. Was Mimi nicht weiß: Die berühmte Schauspielerin »Chrystal Kahla« ist niemand anderes als Christel Merkle, das Mädchen, das seit einem kalten Wintertag im Jahr 1911 in Laichingen als spurlos verschwunden gilt ...…mehr

 

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Das Ende der Stille / Die Fotografin Bd.5

Gebundenes Buch
Die Wanderfotografin macht sich auf nach Hollywood - der perfekte Schmökerstoff von der Königin des historischen Romans.
Gerade erst haben sich Mimi Reventlow und ihr langjähriger Geschäftspartner Anton ihre Liebe gestanden. Und dennoch entscheidet sich die Wanderfotografin wie vor vielen Jahren schon einmal gegen den sicheren Hafen der Ehe und bricht stattdessen zu neuen Ufern auf! An der Westküste Amerikas - genauer gesagt in Hollywood - wartet ein spannender Auftrag auf sie. Für einen großen Bildband soll Mimi den derzeit größten weiblichen Stummfilmstar der Vereinigten Staaten fotografieren. Was Mimi nicht weiß: Die berühmte Schauspielerin »Chrystal Kahla« ist niemand anderes als Christel Merkle, das Mädchen, das seit einem kalten Wintertag im Jahr 1911 in Laichingen als spurlos verschwunden gilt ...…mehr

 

20,00 €

 

Petra Durst-Benning

Durst-Benning, PetraPetra Durst-Benning wurde 1965 in Baden-Württemberg geboren. Seit über zwanzig Jahren schreibt sie historische und zeitgenössische Romane. Viele Ihrer Bücher sind Spiegel-Bestseller und wurden in verschiedene Sprachen übersetzt. Durst-Benning lebt mit ihrem Mann und zwei Hunden südlich von Stuttgart auf dem Land.Pages, SvenjaSvenja Pages wirkt als Schauspielerin regelmäßig in bekannten TV-Serien mit. Sie ist außerdem eine etablierte Sprecherin, die ihre Stimme beim Synchronisieren und im Hörbuch gekonnt zur Geltung bringt (u.a. Jodi Picoult, »Kleine große Schritte« und Marissa Stapley, »Das Glück an Regentagen«).

Kundenbewertungen

Die Stunde der Sehnsucht / Die Fotografin Bd.4

Bewertung von Lesefee23.05 aus Mallentin am 09.01.2021
Rasant und mitreißend geht es in Band 4 der Fotografinnensaga weiter. Obwohl er nicht direkt an den dritten Band anknüpft, wird der dort entstandene Cliffhanger aufgelöst und der Leser landet sofort wieder mitten in der Geschichte. Mimi und Anton versuchen die erworbene Druckerei erfolgreich zu betreiben und müssen dabei ihre kreativen und flexiblen Fähigkeiten erneut unter Beweis stellen. Auch Bernadett und Alexander haben mit ihren eigenen Problemen zu kämpfen, doch das, was auf sie alle zukommt, ahnt zunächst noch niemand von ihnen. Die Welt bewegt sich mit großen Schritten auf den ersten Weltkrieg zu und als er schließlich beginnt, macht er auch vor der Schwäbischen Alb nicht halt. Plötzlich sind nahezu alle Männer des Ortes an der Front; Arbeitsmittel, Rohstoffe und Lebensmittel fehlen und die Frauen sind gezwungen sämtliche Geschäfte selbst in die Hand zu nehmen. Mit ihren neuen Aufgaben wachsen die Münsinger Frauen mit der Zeit jedoch nicht nur über sich selbst hinaus, sondern auch zusammen. Gemeinsam stehen sie füreinander ein und unterstützten sich in der schweren Zeit so gut es eben geht. Auch für Mimi und Bernadette sowie die Hirtin Corinne gilt es, sich über Wasser zu halten und auf das hoffentlich schnelle Kriegsende zu warten. Brillant beschreibt die Autorin die damalige Haltung der Bevölkerung. Der Krieg wurde nicht ernst genommen und als Blitzkrieg verlacht. Dass er schließlich 4 Jahre andauern und unzähligen Menschen das Leben nehmen würde, ahnte niemand. Ebenso authentisch und nachvollziehbar wird dargestellt, wie schwer es für die Frauen gewesen sein muss den Alltag zu bewältigen. Die Rolle der Frau zu Kriegszeiten wird großartig beschrieben und war für mich in dieser Form bisher auch unbekannt. Ich hatte mir nie Gedanken darüber gemacht, wie das Leben weitergegangen ist, also nahezu jeder Mann im Krieg war. Neben dem Kampf an der Heimatfront wird aber durch Anton auch das Leben an der Kriegsfront dargestellt und beschrieben. Ebenso thematisiert wird die Rückkehr der Soldaten und die Konflikte und Probleme die durch die traumatischen Erlebnisse der Männer entstanden. Niemand, der nicht selbst einen Krieg erlebt hat, wird dieses Grauen je nachempfinden können, ebenso wie die Männer nicht nachvollziehen können, wie es den Daheimgebliebenen erging… Gefallen hat mir zudem die Beschreibung der Kriegspropaganda und die kritische Auseinandersetzung mit dieser durch Mimi. Auch der Schreibstil des Romans war wieder flüssig und leicht, der Buchtitel wird im Roman aufgegriffen und erhält eine tiefere Bedeutung. Die gesamte Handlung ist gut ausgearbeitet und detailliert dargestellt. Die Figuren wirken authentisch und entwickeln sich durch die Erlebnisse spürbar. Sogar Bernadette legt ihre schroffe und egoistische Haltung ab und zeigt, was für eine starke Frau sie sein kann. Leider rückt die Fotografie durch das Kriegsgeschehen ein wenig in den Hintergrund, was ich persönlich sehr schade, aber durchaus logisch finde. Ein weiterer, wenn auch kleiner, Kritikpunkt meinerseits sind die Gefühle die Anton zu Mimi entwickelt. Grundsätzlich finde ich sich durchaus nachvollziehbar und schön, jedoch sind sie mir zu schnell zu absolut. Während in den vorherigen Romanen lediglich durch andere Personen leichte Andeutungen zu einer Romanze zwischen Mimi und Anton gemacht haben, ist Anton sich seiner Gefühle plötzlich zu 100 % sicher, was für mich ein wenig zu schnell ging. Mein Fazit: „Die Fotografin – Die Stunde der Sehnsucht“ ist eine brillante Fortsetzung der Fotografinnensaga. Erneut werden Realität und Fiktion bravourös miteinander verpackt, damalige Denkweisen und Handlungen durch die Figuren authentisch und spannend dargestellt. Da ich ein paar kleine Kritikpunkte habe, ziehe ich einen halben Stern ab und vergebe 4,5 von 5 Sternen. Ansonsten lässt der Cliffhanger am Ende auf weitere Abenteuer für Mimi hoffen, sodass ich nun sehnsüchtig auf den letzten Band der Reihe warte…

Das Ende der Stille / Die Fotografin Bd.5

Bewertung von Barbara aus Au am 23.05.2021
Toller Abschluß der Fotografinnen-Saga! Endlich ist er da, der 5. Band der Fotografinnen-Saga "Das Ende der Stille" von Petra Durst-Benning. Nach dem Ende des 2. Weltkrieges kehrte Anton zu Mimi zurück. Obwohl er und Mimi sich auch endlich ihre Liebe gestehen, fällt es ihm schwer zur Normalität in Münsingen zurückzufinden. Anton ist unzufrieden mit der Arbeit in der Druckerei, die ihm angesichts der vielen Kriegsversehrten nicht befriedigt. Viel lieber würde er den vielen Invaliden helfen, die jetzt nach Ende des Krieges vergessen werden. Da Mimi während des Krieges auch ohne ihn gut zurecht kam, könnte er sich doch eigentlich um die Herstellung von Prothesen kümmern. Doch Mimi sieht das ganz anders. Nach Jahren der Sesshaftigkeit zieht es sie wieder hinaus in die Welt. Außerdem ärgert es sie, dass Anton so gar kein Interesse an der Druckerei mehr hat. Die Vorstellung, dass Anton ihr wohlmöglich sogar einen Heiratsantrag machen könnte, ängstigt sie und es zieht sie deshalb noch mehr in die Ferne. Wähnt sie doch die Druckerei bei Anton letztendlich doch in guten Händen. Als sie ein Jobangebot aus Amerika bekommt, zögert sie nicht lange und nimmt den Auftrag an. In Amerika soll sie einen Bildband mit der berühmten Schauspielerin Chrystal Kahla fertigen. Mimi ahnt jedoch nicht, dass Chrystal Kahla niemand anderes als Christel Merkle aus Laichingen ist, die vor Jahren spurlos verschwand. Auch für Alexander Schubert, den Künstler "Paon" bricht eine neue Zeit an. Nachdem er sich von seinem langjährigen Gönner Mylo getrennt hat, möchte er noch einmal ganz von vorne anfangen. Ganz ohne seinen großen Namen versucht er in Kreuznach Fuß zu fassen. Wird er es schaffen, ohne Beziehungen an den früheren Erfolg anzuknüpfen? Es bleibt also auch im 5. Band der Reihe sehr spannend. Wir haben in den ersten vier Bänden soviele unterschiedliche Charaktere kennengelernt und nun endlich erfahren wir ob es für alle ein Happy End gibt. Was hat Christel in den vergangenen Jahren in Amerika erlebt? Werden auch Mimi und Anton zukünftig ihren Weg zusammen gehen und wie ergeht es ihren Freunden und Familien? Diese Antworten erhalten wir in diesem letzten Band und Petra Durst-Benning hat es wieder geschafft, gewohnt spannend und flüssig zu schreiben. Man möchte das Buch nicht aus der Hand legen. Für mich ist "Das Ende der Stille" auf jeden Fall ein sehr gelungenes Finale der Fotografinnen-Saga und ich kann es jedem nur empfehlen. Diese Reihe von Petra Durst-Benning ist eine der Besten, die ich in den letzten Jahren gelesen habe.

Das Ende der Stille / Die Fotografin Bd.5

Bewertung von Christa S. aus Schwindegg am 23.05.2021
Ein wirklich gelungenes Finale der Fotografinnen-Saga! Wieder einmal schafft es die beliebte Autorin mich zu fesseln. Mit ihrem so flüssigem, aber keinesfalls langweiligem, Schreibstil nimmt sie uns mit auf dem weiteren Lebensweg der unerschrockenen Mimi. Gewohnt sorgfältig recherchiert mit manch interessanten Details aus der Filmgeschichte. Einige Informationen haben mich selber zum Nachforschen angeregt. Z. B. wann fuhr eigentlich die erste U-Bahn in New York? Das macht meiner Ansicht ein gutes Buch unter anderem aus: Mich zum Nachdenken zu bringen und mich auch nach dem Ende des Buches noch zu beschäftigen. Über eine der Frauen würde ich sehr gerne mehr lesen: Josefine – eine Freundin und Förderin von Mimi. Eine Frau, die zu diesen Zeiten ein Fahrradimperium in Berlin aufbaut! Darüber könnte man ganz bestimmt auch einen Mehrteiler schreiben. Wer weiß, vielleicht sitzt Frau Petra Durst-Benning schon an ihrem Schreibtisch daran… Noch etwas: Beim Lesen kam mir öfters der Gedanke, hätte die Autorin zu dieser Zeit gelebt, dann wäre sie genau so wie ihre Hauptfigur. Fazit: 100% Leseempfehlung!

Die Stunde der Sehnsucht / Die Fotografin Bd.4

Bewertung von Barbara aus Au am 23.08.2020
Endlich ist er da, der 4. Band der Fotografinnen-Reihe. Die Fotografin "Die Stunde der Sehnsucht" von Petra Durst-Benning spielt hauptsächlich während des 1. Weltkrieges. Mimi und Anton haben die Druckerei in Münsingen übernommen. Damit haben sie nicht nur viele Arbeitsplätze gesichert, sondern auch die Verantwortung für die Familien übernommen. Das heißt neue Aufträge müssen an Land gezogen werden und man muss kreativ sein und neue Ideen haben. Dann bricht der 1. Weltkrieg aus und während nach und nach immer mehr der Münsinger Männer in den Krieg ziehen, versuchen die Frauen in Münsingen alles weiterhin am Laufen zu halten. Es bilden sich neue Freundschaften und alte werden vertieft. Die Münsinger Frauen merken, dass sie in dieser schweren Zeit zusammen halten müssen. Währenddessen erleben die Männer im Krieg das Grauen an der Front. Anfangs glauben viele noch an einen schnellen Sieg, doch dies ist leider nicht der Fall und leider kehren auch nicht alle Münsinger Männer zurück. Im letzten Kapitel des Buches erlebt man eine Überraschung und so warte ich jetzt sehnsüchtig auf Band 5. Ich finde eine sehr gelungene Fortsetzung der Fotografinnen-Reihe. Vor allem der Zusammenhalt der Frauen hat mich sehr berührt. Wie bei allen Büchern von Petra Durst-Benning mochte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Die Handlung ist fesselnd geschrieben, so dass keine Langeweile aufkommt. Von mir eine klare Kaufempfehlung!!

Das Ende der Stille / Die Fotografin Bd.5

Bewertung von Jana aus Saalfeld/Saale am 22.05.2021
Auch der 5te Teil dieser Saga ist einfach genial. Man kann sich fortlaufend in alle Charaktere rein versetzen und mitfühlen. Es macht einfach riesig Spaß, dieses Buch zu lesen. Ich konnte es kaum aus der Hand legen, um endlich alles zu erfahren. Leider kommt man so schnell zum Ende, und nun gibt es keine Fortsetzung mehr. Der letzte Teil ist so mitfühlend geschrieben, dass auch mir die ein oder andere Träne über's Gesicht kullerte. Es ist für alle geeignet. Wer einmal damit anfängt zu lesen, kann einfach nicht mehr aufhören. Vielen Dank liebe Petra und auch dem Verlag, dass ich dieses Buch vorab lesen durfte.

Die Stunde der Sehnsucht / Die Fotografin Bd.4

Bewertung von Arietta am 15.08.2020
Frauen die über sich sich herauswachsen Meine Meinung zur Autorin und Roman: Petra Durst-Benning, hat bei mir mit ihrem 4. Band über die Fotografin, so viele tiefe und bleibende Eindrücke hinterlassen, die noch sehr lange nachklingen werden. Petra hat mich schon mit ihren drei ersten Bänden sehr begeistert und doch hat sie sich wieder gesteigert mit ihrer neusten Geschichte, ein kleines Meisterwerk, das man nicht missen möchten. Der Spannungsbogen ist von Anfang bis Ende hoch, man fiebert mit ihren Figuren nur so mit. Diesmal geht es um den 1. Weltkrieg, mit all dem Elend, Not und Hunger der Bevölkerung, Frauen die über sich hinauswachsen und ihren Mann stehen müssen. Die Szenen auf den Schlachtfeldern in Frankreich, sind sehr gut beschreiben, ohne Effekthascherei und doch ging mir das alles sehr unter die Haut, all dieser sinnlose Greul. Ihr Schreibstil ist sehr Bildhaft, spannend und mitreißend, ihr scheinen nur so die Worte aus der Feder zu perlen. Man spürt bei jeder Zeile, wie viel Herzblut sie in ihre Geschichte und Figuren gesteckt hat. Ich habe mit ihren Protagonisten, gelacht, geweint, gebangt und gehofft. Auch ihre Recherche ist hervorragend, man erfährt so viel neues, während der Zeit des 1. Weltkrieges. Wir reisen diesmal von Münsingen , Stuttgart, dem Bodensee bis nach Hollywood. Die Geschichte ist wie ein Kaleidoskop, voller unerwarteter Überraschungen. Ach was war es schön vielen alten und bekannten Figuren wieder zu begegnen. Ich kann nur sagen wie Positiv ich überrascht über Bernadette war, die sich einem unerwarteten Wandel unterzog, in Bezug auf Corinne. Zwei Frauen die sich während dieser schrecklichen Zeit, des Krieges beistehen, wie es dazu kommt, müsst ihr selbst beim Lesen herausfinden. Anton zieht freiwillig in den Krieg als Sanitäter, alle Männer sind so heroisch, voller Tatendrang und Siegesgewiss. Das Mimi entsetzt ist, konnte ich gut nachvollziehen, schließlich haben sie eine Druckerei zu führen, und die Weihnachtskalender Mimis Erfindung müssen ausgeliefert werden. Was keiner Ahnt, für alle kommen schwere Zeiten auf sie zu, ob Mimi, Anton, Bernadette oder Corinne, die es hart trifft. Die gesamten Frauen um Mimi, müssen einen großen Spagat leisten, die Männer sind im Krieg, sie müssen deren Arbeit übernehmen um ihre Kinder und sich satt zu kriegen. Auch Anton wird klar was Krieg bedeutet, er lernt all die Schrecken und hässliche Fratzen, des Krieges auf den Schlachtfeldern in Frankreich kennen. Aber das Positive an Anton er bleibt menschlich, riskiert sein Leben um verwundete zu retten. Auch Mylo und Paon, begegnen wir hin und wieder, auch Paon macht eine unerwartete Entwicklung durch, überrascht war ich wie er Mimi, in ihrer größten Not half, er sprang endlich über seinen eigenen Schatten. Wer Mylo wirklich ist erfahren wir endlich auch, insgeheim habe ich es irgendwie geahnt. Zum Schluss reisen wir noch nach Hollywood, und lernen die mysteriöse und glamouröse Schauspielerin Chrystal Kahla kennen. Hier schließt sich der Kreis vorläufig, und ich hoffe wir erfahren in Band 5, was es mit dieser Frau auf sich hat. Jedenfalls gibt es viele unerwartete Überraschungen am Ende. Auch habe ich gehofft und gebetet, das viele der Münzinger Männer wieder aus dem Krieg heimkehren, auch wenn viele von ihnen bleibende Seelische und Körperliche Schäden davontragen werden. „ Eine Geschichte mit vielen tiefen und bleibenden Eindrücken.“

Das Ende der Stille / Die Fotografin Bd.5

Bewertung von Lerchie aus H. am 29.12.2021
Ein wirklich schönes Ende Gerade haben Anton und Mimi gemerkt, wie sehr sie sich lieben, und doch will Mimi – wie schon einmal vor vielen Jahren – aufbrechen zu neuen Ufern. Und die Ufer heißen Amerika, denn dort wartet ein Auftrag auf sie, der sie sehr interessiert. Sie soll einen Bildband anfertigen und zwar einen von dem derzeit größten weiblichen Stummfilmstar von Chrystal Kahla. Und da steht Mimi eine Überraschung bevor, denn diese Schauspielerin ist niemand anderes als Christel Merkle, das Mädchen das einst 1911 aus Laichingen spurlos verschwunden ist. Meine Meinung Schon die Vorgängerbände der Fotografin haben mich sehr begeistert. Daher musste dieser letzte Band der Reihe unbedingt auch her. Und ich habe es nicht bereut ihn gelesen zu haben. Zudem ließ sich das Buch wie gewohnt, leicht und flüssig lesen, denn die Autorin hat einen unkomplizierten Schreibstil, so dass es keine Unklarheiten im Text gibt, die meinen Lesefluss gestört hätten. In der Geschichte war ich wieder schnell drinnen, konnte mich in die Protagonisten gut hineinversetzen. In Mimi Reventlow, die sich diese Chance in Amerika zu fotografieren, und dazu noch einen Filmstar natürlich nicht entgehen ließ. Das hätte ich vermutlich an ihrer Stelle auch nicht getan. Anton war wohl ein wenig sauer deswegen, was ich natürlich auch wieder verstehen kann. Hatten sie sich doch erst ihre Liebe zueinander gestanden. Aber auch die anderen Charaktere, die mir im Laufe der Bücher lieb und teuer geworden sind, sind wieder aufgetaucht. Wie zum Beispiel Alexander. Doch was er in diesem Buch erlebt, das muss der geneigte Leser selbst lesen. Genauso, was Mimi in Amerika alles erlebt und als sie wieder nach Hause kommt. Es ist ein spannendes Buch von Anfang bis zum Ende, denn immer wieder denkt man, ja was geschieht jetzt mit Mimi. Anton, Alexander und der Laichingern? Was hat Chrystal Kahla alias Christel Merkle alles erlebt? Und geht am Ende wirklich alles gut aus? Wer das alles wissen will muss dieses Buch lesen, und Fans von der Autorin sollten es sowieso nicht versäumen. Mit hat es sehr gut gefallen, es hat mich gefesselt, immer wieder überrascht und sehr gut unterhalten. Eine Weiterempfehlung und die volle Bewertungszahl von mir.

Die Stunde der Sehnsucht / Die Fotografin Bd.4

Bewertung von Waldfee aus Lauscha am 10.08.2020
Ein packendes Buch, spannend erzählt. Diese wenigen Worte reichen für dieses interessante Buch eigentlich aus. Petra Durst-Benning versteht es in ihrer ureigenen Art mit Worten Bilder zu mahlen. Die Handlung beginnt kurz vor dem ersten Weltkrieg und erzählt über die Ängste und Nöte, aber auch über die Hoffnung der Menschen der damaligen Zeit. Vorm inneren Auge sieht man diesen Roman wie einem Film ablaufen. Einfallsreichtum prägte das tägliche Leben in der größten Not in den Dörfern der Schwäbischen Alb. Einfühlsam wird erzählt, wie sich Bernadette und Corinne gegenseitig annähern und welche Wandlung Bernadette im gesamten Roman vollzieht. Anton erlebt unglaubliche Greul in den Wirren der Kriegsjahre. Erst Feuer und Flamme, wird bald der Sinn des Krieges in Frage gestellt. An seiner Person wird die Wahnwitzigkeit des ersten Weltkrieges deutlich. Zuletzt Paon mit seinen Malkünsten. Er wird durch seinen Gönner Mylo in einem Elfenbeinturm gehalten, ob das auf Dauer gut geht? Die Antwort auf diese Frage ist überraschend. Alle Handlungsfäden dieses Romans laufen bei Mimi zusammen. Sie steht im Mittelpunkt und besteht die eine oder andere meist ungewollte Prüfung. Manche Begebenheiten erscheinen aussichtslos, Situationen erfahren sprichwörtlich in letzter Minute neue Wendungen. Das hält diese Saga richtig in Schwung und macht gespannt auf den letzten Band.

Die Stunde der Sehnsucht / Die Fotografin Bd.4 (eBook, ePUB)

Bewertung von Regina D. aus x am 30.08.2020
Das Leben auf der Schwäbischen Alb, der Erfolg der Druckerei sind für Mimi und Anton Gewohnheit geworden, da bricht der erste Weltkrieg aus und alle ändert sich.Anton zieht in den Krieg, die anderen Männer in Münsingen trifft es ebenso. Die Frauen sind plötzlich auf sich gestellt, der Zusammenhalt wächst. Die Autorin lässt uns am Geschehen an der Kriegsfront, wie auch am Leben auf der Alb teilhaben, macht uns mit Sorgen und Nöten bekannt.Sie führt uns in eine Zeit, die vorbei, aber nicht vergessen ist. Wie in ihren vorherigen Büchern ist es PDB auch diese Mal gelungen,den Leser in eine Zeit mitzunehmen, die Deutschland sehr geprägt hat. Der historische Charakter ist lehrreich und spannend auf unterhaltsame Weise erzählt Auch im 4. Band der Saga trifft Petra Durst-Benning wieder den Geist der damaligen Zeit. . Dieser 4. Band schließt sich nahtlos an die vorherigen Bände der Saga an und verliert nichts an Spannung bis zum Schluss. Jetzt dürfen wir gespannt warten, wie es im 5. Band weitergeht.

Die Stunde der Sehnsucht / Die Fotografin Bd.4

Bewertung von Lerchie aus H. am 23.04.2021
Ein toller vierte Band Im Münsingen Anfang des Jahres 1914 sind Anton und Mimi inzwischen Geschäftspartner geworden. Sie haben Erfolg auf der Schwäbischen Alb. Auch Mimis Freunde Bernadette, Corinne und Alexander sind voller Tatendrang. Doch es verschärft sich das politische Klima, es ist nichts mehr wie es einmal war. Die Männer müssen an die Front ziehen und die Frauen müssen das tun, was bisher die Männer getan haben. Das gibt einen starken Zusammenhalt im Dorf und nicht nur Mimi erkenne was im Leben zählt und für wen ihr Herz schlägt. Meine Meinung Dies ist der vierte Band der Fotografin-Saga von Petra Durst-Benning. Er lag schon einige Zeit auf meinem SUB und jetzt habe ich endlich die Zeit gefunden, ihn zu lesen, noch rechtzeitig bevor der nächste Band, Band fünf, erscheinen wird. Auf diesen bin ich schon sehr gespannt, denn dieses vorliegende Buch hat mich wieder nicht enttäuscht. Durch den gleichbleibend unkomplizierten Schreistil der Autorin wurde ich im Lesefluss nicht durch Unklarheiten im Text unterbrochen. Ich konnte das Buch in einem Rutsch lesen. Na ja, schlafen musste ich zwischendurch auch noch. In der Geschichte war ich wieder schnell drinnen und konnte mich auch wieder gut in die Protagonisten hineinversetzen. Hier natürlich in der Hauptsache in Mimi Reventlow, die, bedingt durch den Ersten Weltkrieg, die Druckerei selbst führen musste. Und dann auch noch ohne ihre bewährten Drucker, denn jeder wehrfähige Mann musste ja in den Krieg ziehen. Wie sie es geschafft hat, die Druckerei über den Krieg zu bringen, das erzählt dieses Buch. Aber auch wie es die anderen Frauen des Dorfes geschafft haben, ohne ihre Männer zurecht zu kommen…..Was blieb ihnen auch während des Krieges anderes übrig? Petra Durst-Benning hat dies in diesem Buch sehr anschaulich beschrieben und auch über die Männer berichtet, die in diesem Krieg vieles aushalten mussten, oder dabei starben. Das Buch war wieder spannend und blieb es von Anfang bis zum Ende. Wie gesagt, habe ich es in einem Rutsch gelesen. Es hat mich gefesselt und mich gut unterhalten. Daher empfehle ich es sehr gerne weiter und vergebe die volle Bewertungszahl.
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