Benutzer
zu den Top-Rezensenten

Benutzername: Waldfee
Wohnort: Lauscha
Über mich:


Bewertungen

Insgesamt 2 Bewertungen
Bewertung vom 10.08.2020
Die Stunde der Sehnsucht / Die Fotografin Bd.4
Durst-Benning, Petra

Die Stunde der Sehnsucht / Die Fotografin Bd.4


ausgezeichnet

Ein packendes Buch, spannend erzählt. Diese wenigen Worte reichen für dieses interessante Buch eigentlich aus. Petra Durst-Benning versteht es in ihrer ureigenen Art mit Worten Bilder zu mahlen. Die Handlung beginnt kurz vor dem ersten Weltkrieg und erzählt über die Ängste und Nöte, aber auch über die Hoffnung der Menschen der damaligen Zeit. Vorm inneren Auge sieht man diesen Roman wie einem Film ablaufen.

Einfallsreichtum prägte das tägliche Leben in der größten Not in den Dörfern der Schwäbischen Alb. Einfühlsam wird erzählt, wie sich Bernadette und Corinne gegenseitig annähern und welche Wandlung Bernadette im gesamten Roman vollzieht. Anton erlebt unglaubliche Greul in den Wirren der Kriegsjahre. Erst Feuer und Flamme, wird bald der Sinn des Krieges in Frage gestellt. An seiner Person wird die Wahnwitzigkeit des ersten Weltkrieges deutlich. Zuletzt Paon mit seinen Malkünsten. Er wird durch seinen Gönner Mylo in einem Elfenbeinturm gehalten, ob das auf Dauer gut geht? Die Antwort auf diese Frage ist überraschend.

Alle Handlungsfäden dieses Romans laufen bei Mimi zusammen. Sie steht im Mittelpunkt und besteht die eine oder andere meist ungewollte Prüfung. Manche Begebenheiten erscheinen aussichtslos, Situationen erfahren sprichwörtlich in letzter Minute neue Wendungen. Das hält diese Saga richtig in Schwung und macht gespannt auf den letzten Band.

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 07.06.2020
Die Welt von morgen / Die Fotografin Bd.3
Durst-Benning, Petra

Die Welt von morgen / Die Fotografin Bd.3


ausgezeichnet

Schon nach wenigen Seiten hat man das Gefühl gerade erst den vorherigen Band aus der Hand gelegt zu haben. Die spannende Reise führt Mimi nach dem Tod ihres Onkels nach Berlin. An ihrer Seite reist Anton Schaufler mit. Dieser unterstützt Mimi Reventlow mit seinem florierenden Postkartenhandel und hält Beide damit über Wasser. Mimi gewinnt die Einsicht, dass der Beruf Wanderfotografin keine Zukunft mehr hat. Eine Reise in ihre alte Heimat verleiht dem Roman eine neue Wendung. Voller Elan beginnen Mimi und Anton sich eine neue Existenz aufzubauen.

Der Roman ist flüssig geschrieben und gibt gut recherchierte Einblicke in die damalige Zeit. Petra Durst-Benning versteht es meisterhaft den Leser in den Bann des Buches zu ziehen. Beim Leser wird die eigene Fantasie geweckt, die Szenen sich entsprechend vorzustellen. Kurze erläuternde Rückblicke verknüpfen gekonnt die Bände 1 und 2 mit diesem Buch. Petra Durst-Benning zeigt in diesem Roman auf, mit was für Problemen und Vorurteilen Frauen damals zu kämpfen hatten. Auf den Band 4 bin ich schon jetzt gespannt und natürlich darauf, wie sich alles auch bei den Nebenfiguren Alexander und Bernadette weiterentwickelt.