Autor im Porträt

Toptitel von Paul Maar

Sams im Glück / Das Sams Bd.7

Gebundenes Buch
Was wäre Familie Taschenbier ohne das Sams? Das rüsselnasige Wesen ist Herrn Taschenbier wie ein eigenes Kind ans Herz gewachsen. Doch eines Tages ist das Sams weg. Zu seinem eigenen Entsetzen muss es nach 15 Jahren, 15 Tagen und 15 Minuten wieder in die Samswelt zurück - denn sonst würde der Mensch, bei dem es lebt, selbst ein Sams werden. Die ersten Anzeichen gibt es bei Herrn Taschenbier bereits. Wird er nun wirklich zum Sams? Und muss das echte Sams seinen Papa verlassen? Dass Herr Taschenbier auf seine alten Tage sogar noch einen Bus klaut und auf einem Kamel reitet, hätte nicht einmal das Sams für möglich gehalten ...
Der Klassiker von Paul Maar - neu illustriert von Nina Dulleck
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13,00 €

 

Ein Sams zu viel / Das Sams Bd.8

Gebundenes Buch
Herr Taschenbier bekommt vom Sams zum Geburtstag ein besonders kostbares Geschenk: einen allerletzten Wunschpunkt. Doch was macht Herr Taschenbier? Wünscht sich natürlich das Falsche, nämlich ein Sams für seine nervige Nachbarin Frau Rotkohl. Und prompt sitzt an ihrem Esstisch ein zweites Sams! Das ist zwar fürchterlich brav, aber es fordert das Taschenbier-Sams ganz schön heraus.
Ein Sams-Vorlesebuch von Paul Maar, extra für jüngere Kinder geschrieben. Neu illustriert von Nina Dulleck.
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13,00 €

 

Paul Maar

Paul Maar, geboren 1937 in Schweinfurt, wurde als Erfinder des "SAMS" bekannt und ebenfalls als erfolgreicher Autor und Illustrator von Kinder- und Jugendbüchern. Er erhielt u.a. den Sonderpreis des Deutschen Jugendliteraturpreises für sein Gesamtwerk. 2009 wurde ihm der Wolfram-von-Eschenbach-Kulturpreis verliehen.

Paul Maar: Das Sams feiert Weihnachten

Paul Maar: Das Sams feiert Weihnachten

Für mehrere Generationen ist das Sams schon eine Kultfigur. Mit roten Haaren, Rüsselchen, Trommelbauch und Wunschpunkten hat das kleine Wesen unser Herz erobert. Der Autor Paul Maar, der diesen Monat seinen 80. Geburtstag feiert, lässt das Sams nun zum ersten Mal Weihnachten erleben - zusammen mit Papa Taschenbier, Frau Rotkohl und Herrn Mon. Dazu gibt es Überraschungsbesuch aus der Sams-Welt. Das kann ja nur drunter und drüber gehen!

Was?

Die Geschichte ist zwar nagelneu, spielt aber in einer Zeit, als das Sams noch nicht lange bei Herrn Taschenbier lebte und beide noch Untermieter von Frau Rotkohl waren. In zehn turbulenten Kapiteln erleben wir, wie das Sams aus Winter und Adventstrubel das Beste macht: Bärenkostüm statt Wintermantel, Kekse in Würstchenform, Rodeln auf dem Backblech und Wunschgeschenke für alle. Am Ende erlebt die kleine Wahlfamilie ihren verrücktesten, aber auch schönsten Weihnachstabend.

Wie?

Wer das Sams kennt, weiß: Es ist ein wahrer Wortakrobat. Hier wird gedichtet und gereimt, es werden Worte verdreht und zurechtgerückt. Sprach- wie
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Interview mit Paul Maar

Interview mit Paul Maar

Sie gehören zu den erfolgreichsten Autoren im Bereich Kinder- und Jugendbuch in Deutschland - und das freche Taschenbier-Sams ist natürlich eine Ihrer bekanntesten Figuren. Welche samsigen Eigenschaften haben Sie?

Paul Maar: Ich sehe mich eher als den schüchternen Herrn Taschenbier, den "Vater" des Sams.

Das Sams reimt für sein Leben gern, genau wie Sie. Gibt es einen Sams-Lieblingsreim oder eine samsige Lieblingsredewendung des Wortkünstlers Paul Maar?

Paul Maar:
Wer viel zu essen bei sich hat
und alles isst, der ist dann satt.

oder

Ist der Aal total normal,
schwimmt er kahl durch den Kanal.
Weil er aber Haare hatte,
war's kein Aal, es war ne Ratte.


Am 5. Mai, einem Samstag, kam das Sams zu dem schüchternen Herrn Taschenbier und brachte sein Leben gehörig durcheinander. Das erste Sams-Buch erschien 1973 vor mehr als 40 Jahren. Sie waren damals 36 Jahre alt und hatten schon Erfolg mit dem Kinderbuch "Der tätowierte Hund". Wie entstand dann das Sams?

Paul Maar
: Meine Hauptfigur ist nicht etwa dasmehr

Kundenbewertungen

Das Sams feiert Weihnachten

Bewertung von lehmas am 24.09.2017
Bisher kannten wir nur den Sams-Film und ein kleines Hörbuch, aber ich muss gestehen, dass wir noch kein einziges klassisches Samsbuch gelesen haben, eigentlich noch gar kein Buch von Paul Maar. Da der Große nun das richtige Alter hat, wird es Zeit in die Samswelt einzutauchen. Da kam es uns bei diesem Buch auch gerade recht, dass der Autor in einem Vorwort in die Samswelt einführt, so dass auch wir als halbe Neulinge die wichtigsten Personen kurz kennenlernen. Und dann geht es los: Gleich zu Beginn gibt es einen herrlichen Dialog zwischen Herrn Taschenbier und dem Sams - so viele Missverständnisse. Da sieht man erst, wie wichtig eine korrekte und genaue Kommunikation ist. Das Sams braucht warme Sachen für den Winter. Warme oder doch er wärmende Sachen? Es ist einfach zu herrlich. So gehen Herr Taschenbier und Sams ins Kaufhaus, wo das Sams natürlich Unfug stiftet und sich ungewöhnliche Wintersachen mehr oder weniger korrekt ergaunert. Und so begleiten wir das Sams durch die Vorweihnachtszeit mit Schnee, Nikolaus, Plätzchen, Weihnachtsbäumen und was diese Zeit so alles ausmacht. Auch Frau Rotkohl, die Vermieterin von Frau Taschenbier, spielt eine interessante Rolle. Sie will nichts mit Weihnachten zu tun haben. Der Hintergrund ist recht traurig. Wie die Nuss geknackt wird und alles in einem lustigen und schönen Weihnachtsabend gipfelt - das müsst ihr selbst herausfinden. Wir haben uns sehr amüsiert mit diesem Buch. Für das Sams ist es der erste Winter und das erste Weihnachten. Diese vielen Wortspiele und Reimereien, aber auch die Gaunereien und die überbordende Fantasie des Sams waren einfach herrlich. Das Sams interpretiert die Aussagen von Erwachsenen einfach sehr wortgetreu, was mir als Erwachsenen vor Augen geführt hat, dass wir Erwachsene doch eine Art automatischen Dolmetscher in uns haben und eigentlich gar nicht merken, was wir teilweise für ein Unsinn sagen. Wie muss es da den Kindern gehen, die dies erst lernen müssen. Ein Running Gag ist die Würstchenliebe des Sams. Überall versucht er Würstchen zu bekommen und auch weihnachtlich unterzubringen. Wir haben sehr viel gelacht und der Große möchte nun natürlich auch alle anderen Samsbücher kennenlernen. Wie gut, dass bald Weihnachten ist.

Das Sams feiert Weihnachten

Bewertung von elafisch aus Rimbach am 04.10.2017
Mit dem Sams durch die Vorweihnachtszeit Bisher hatten wir noch kein Buch über das Sams gelesen. Obwohl ich schon einiges davon gehört habe. Nachdem meine jüngste Tochter (7J.) schon ganz im Weihnachtsfieber ist, war dieses Buch natürlich sehr willkommen. Inhalt: Es wird langsam kalt draußen, das Wetter immer ungemütlicher und die Tage kürzer. Das Jahresende rückt immer näher und damit auch Weihnachten. Weder Winter, Schnee, noch Weihnachten kennt das Sams. Umso mehr Freude hat es das alles kennen zu lernen und sich von Papa Taschenbier erklären zu lassen. Doch wie kann das Sams Papa Taschenbier eine Weihnachtsfreude machen? Und lässt sich die mürrische Frau Rotkohl vielleicht doch irgendwie in Weihnachtsstimmung bringen? Meinung: Wie schon erwähnt sind wir Sams-Neulinge, aber durch das tolle Vorwort haben wir ganz wunderbar ins Buch gefunden. Für mich ist dieses Buch ein toller Begleiter, durch die manchmal sehr graue Vorweihnachtszeit, für Kinder im Alter von ca. 5 - 9 Jahre. Mit viel Wortwitz und mancher netten Spielanregung (wobei nicht alle zur Nachahmung zu empfehlen sind) konnte dieses Buch meine Töchter und mich überzeugen. So manches Mal haben meine Töchter lauthals gelacht. Gerade meiner 7-jährigen Tochter haben auch die Illustrationen sehr gut gefallen. Als das Buch bei uns ankam, saß sie lange da und hat alle Bilder ausgiebig betrachtet, so begeistert war sie davon. Mir als Mutter hat natürlich gefallen, wie unterschwellig auch ein paar schöne Botschaften vermittelt werden. Z.B. kann man seine Zeit auch bei schlechtem Wetter schön und sinnvoll gemeinsam verbringen. Wieso kommt an Nikolaus der Weihnachtsmann? Aber die schönste für mich war: Weihnachten ist im Kreis vieler, netter Menschen (oder Samse) einfach am schönsten, das ist viel wichtiger als Geschenke! Fazit: Ein tolles, lustiges, (vor-)weihnachtliches Buch für Kinder. Ich kann es nur empfehlen!

Das Sams feiert Weihnachten

Bewertung von Florianimgarten aus Kamp-Bornhofen am 23.10.2017
Wie feiert das Sams Weihnachten ? Wer die Sams Bücher des Autors schon kennt, kann es sich ungefähr vorstellen. Das erste Weihnachten für das Sams steht an und es hat viele Fragen. Zuerst braucht das Sams etwas Warmes zum Anziehen . Und so gehen Herr Taschenbier und das Sams ins Kaufhaus. Wieder mal passieren hier mit dem Sams chaotische Dinge . Später wird Herr Taschenbier krank und das Sams soll ihn vertreten. Wer wissen will, was das Sams sich zu Weihnachten einfallen lässt, kann diese lustige Geschichte im Buch nachlesen und auch was das Sams sonst noch alles anstellt. Zuerst muss ich mal das Design hervorheben. Ich finde das Buch wunderschön illustriert. Viele schöne Zeichnungen zwischendurch und die Schnee-, Regen- und Sternseiten sind toll. Meinen Kindern haben die Zeichnungen direkt sehr gut gefallen und sie wollten das Buch direkt lesen. Ich kenne die Samsbücher noch aus früheren Jahren und beim Lesen dieses Buches wurden direkt Erinnerungen wach. Fest steht, dass wir die alten Samsbücher wieder hervorholen und auch in Angriff nehmen werden. Vielleicht gibt es ja bald alle Samsbücher in neuem Design ? Das wäre toll. Uns hat die Samsgeschichte sehr gut gefallen. Die Kinder fanden es lustig und teilweise verrückt, was das Sams alles anstellt. Es ist klar, dass das Sams oft auch Grenzen überschreitet. Das fällt auch den Kindern auf. Es ist keine Geschichte, die man sehr ernst nimmt. Das Sams ist halt das Sams und ganz anders...Das Sams feiert Weihnachten ist ein sehr weihnachtliches Buch, das den Leser in eine weihnachtliche Atmosphäre bringt. Von daher ist es zum Lesen besonders in der Weihnachtszeit geeignet und eine tolle Geschenkidee zum Advent oder zu Weihnachten.

Das Sams feiert Weihnachten

Bewertung von Midnight-Girl aus NRW am 26.12.2017
Das Jahr neigt sich dem Ende zu, draußen wird es bitterkalt, Schneeflocken tanzen vor den Fenstern und in den Küchen wird gebacken was das Zeug hält. Auch das Sams wird von der sonderbaren Stimmung angesteckt, auch wenn es zunächst nicht so recht weiß warum. Schließlich kennt es kein Weihnachtsfest, ist aber umso aufgeregter als Papa Taschenbier immer mehr Vorbereitungen für Heiligabend trifft. Selbstverständlich muss eine entsprechende Überraschung her, und schon bald hat das Sams einen grandiosen Plan, der sogleich in die Tat umgesetzt wird... In einem Vorwort versucht Paul Maar diese Weihnachtsgeschichte chronologisch ungefähr einzuordnen, doch im Grunde scheint dies eher zweitrangig, wenn nicht gar unwichtig, denn man kann das Geschehen ohne weiteres nachvollziehen, selbst wenn noch kein anderer Band der Reihe bekannt ist. Das Sams besitzt momentan keine Wunschpunkte, wodurch seine eigentliche „Funktion“ auf Eis gelegt ist, aber gerade bei diesem speziellen Gefährten ist sowieso alles ein bisschen anders. Und außerdem geht es in der Hauptsache darum alles rund um Weihnachten zu erfahren. Die Geschichte ist einerseits mit recht subtilem, trockenem Humor gespickt, andererseits strahlt sie aber auch Wärme aus und zieht den Leser relativ schnell in ihren Bann. So manches Mal würde man sich wünschen ähnlich unbedarft wie das Sams agieren zu können, zumindest in gewissen Situationen. Auch wenn Papa Taschenbier seinem Schützling die ein oder andere unliebsame Begegnung verdankt, lange böse sein kann er ihm verständlicherweise nicht. Ob alleine oder gemeinsam, ob Klein oder Groß, jeder wird seine helle Freude an der etwas anderen Weihnachtsgeschichte haben, die aber dennoch deutlich macht worum es eigentlich geht. So wird man gerne für ein paar Stunden dem Alltag entfliehen und sich (rück)besinnen auf die wichtigen Dinge und Werte – nicht nur zu Weihnachten.

Das Sams feiert Weihnachten

Bewertung von leseratte1310 aus Niederrhein am 21.09.2017
Die Tag sind kurz und das Wetter ungemütlich, also Zeit, dass das Sams was Warmes zum Anziehen bekommt. Also machen sich Herr Taschenbier und das Sams auf ins Kaufhaus. Ein Sams im Kaufhaus, das muss ja Probleme geben. Aber auch als das Sams den kranken Herrn Taschenbier als Nikolaus vertritt, läuft nicht alles so wie es soll. Dafür hilft es aber beim Plätzchenbacken, die leider nicht nach Würstchen schmecken. Dafür soll es dann Weihnachten aber gesellig werden und so sitzen plötzlich mehrere Samse beim Weihnachtsschmaus. Als meine Kinder klein waren, war das Sams ständiger Gast bei uns. Erst wurden die Bücher gelesen, bis man sie fast auswendig konnte, später hat uns dann der Film und ein Theaterstück unterhalten. Und heute? Die Kinder sind von dem gepunkteten Wesen immer noch so begeistert wie eh und je. Meist ist das Sams ja für Chaos zuständig, aber dieses Mal macht es Herrn Taschenbier eine große Freude, der gerne wie früher mit vielen Leuten das Weihnachtsfest feiern würde. Herr Mon kommt natürlich auf jeden Fall. Frau Rotkohl will nicht, erscheint dann aber doch und als große Überraschung erscheinen noch weitere Samse. Das hat unser Sams doch gut hinbekommen. Dafür sitzt man im Dunkeln, als statt Lichterkette eine Würstchenkette an den Weihnachtsbaum soll. Es ist herrlich, wenn das Sams alles so wörtlich nimmt, aber auch seine Reime gefallen mir gut. Die Weihnachtsgeschichte wird Detail für Detail hinterfragt und Herr Taschenbier muss eingestehen, dass er auch nicht alles weiß. Vielleicht sollten die Kinder zu Weihnachten versuchen, einen Wunschpunkt für dieses Buch zu opfern, denn es ist wunderbar witzig und macht viel Spaß.

Das Sams feiert Weihnachten

Bewertung von anke3006 aus niedersachsen am 28.09.2017
Wer das Sams kennt, weiß dass dieses Weihnachten etwas Außergewöhnliches wird. Ob die Wünsche von Papa Taschenbier oder die Wortverwandlungen durch das Sams. Beim Lesen bleibt kein Auge trocken. Wir haben mit der ganzen Familie gelesen. Das ist das ganz Besondere am Sams. Es wird als Kinderbuch beschrieben und es ist das Weihnachtsbuch für die ganze Familie. Dieses Sams-Abenteuer sollte man auf keinen Fall verpassen.

Das Sams feiert Weihnachten

Bewertung von MarySophie am 25.12.2019
Die Schreibweise wurde sehr kindgerecht gehalten, öfter wurden kurze Sätze genutzt, die einen Sachverhalt auf den Punkt bringen. Aufgelockert wird die Handlung durch einige amüsante Dialoge zwischen den Charakteren und auch das Sams hat seine Marotten nicht verloren. Es reimt noch genauso gerne wie früher und ist auch um ein kleines Lied nie verlegen. So entsteht eine lockere Handlung, der man leicht folgen kann und die für Kinder einige weihnachtliche Aspekte genau erklärt. Insgesamt ist die Geschichte recht kurzweilig geschrieben, ich bin beim Lesen schnell vorangekommen und hatte das Buch viel zu schnell ausgelesen. Es hat mich ein wenig in meine Kindheit zurückversetzt, mal wieder etwas vom Sams zu lesen und auch bekannte Personen aus den anderen Teilen wiederzutreffen. In diesem Buch gibt es eine Besonderheit, die für mich ein absolutes Highlight war. Ich glaube, ich habe mir noch nie darüber Gedanken gemacht, wo das Sams eigentlich herkommt. Es war einfach da und das war gut so. Bei dieser Geschichte gibt es erstmals einen Einblick in den Herkunftsort des Sams. Einige Seiten spielen in einer Sams-Welt, wo noch weitere der Wesen auftreten. Meiner Meinung nach ist die Reise in die andere Welt sehr gelungen und informativ dargestellt, man das Sams auch einmal in seinem ursprünglichen Umfeld agieren sieht. Für das Sams war es nicht leicht zu verstehen, was eigentlich dieses „Weihnachtsfest“ ist und wieso es gefeiert wird. Im Gegenzug fand ich es immer schwer vorstellbar, dass es tatsächlich eine ganze Welt voller Samse geben könnte. Die gelungene Darstellung dessen hat mir beim Lesen großen Spaß bereitet. Außerdem war es einfach herrlich, mehrere der Wesen an einem Ort zu sehen und zu sehen, wie sie miteinander umgehen. Das Buch überrascht außerdem mit neuen Illustrationen des Sams. Zu Ehren des 80. Geburtstags von Paul Maar erhielt das kleine Wesen ein neues Aussehen. Eigentlich ist dies eine Sache, die ich recht kritisch sehe. Ich mag es eigentlich nicht, wenn sich Figuren aus dem TV, aber auch aus illustrierten Büchern verändern und plötzlich ganz anders aussehen. Hier ist die Verwandlung gut gelungen, das Sams hat immer noch seinen Charme behalten und ist noch genauso niedlich wie in den alten Büchern. Darüber bin ich wirklich sehr erleichtert, eine Umgestaltung hätte auch schnell in die Hose gehen können. Bildhaft unterlegt wurden viele Szenen durch wunderschöne Illustrationen. Diese sind abwechslungsreich, mit viel Liebe gestaltet und tauchen zahlreich, aber nicht zu oft auf. Mir gefällt jede einzelne, sie sind wirklich ein Blickfang geworden und verleihen der Geschichte zusätzlichen Charme. Die Protagonisten sind einfach herrlich. Es treten einige wohlbekannte Gesichter auf, nur wenige sind neu und diese sind vor allem aus der Sams-Welt. Ein jeder wurde wirklich herzlich und liebevoll gestaltet und hat einen interessanten Charakter. Lediglich bei einem Gast, der zu Weihnachten aus der Sams-Welt auftaucht hätte ich mir mehr Details und Tiefe gewünscht. Diese Person wurde von den anderen leicht überstrahlt und bleibt nicht so in Erinnerung wie die anderen Figuren. Fazit: Ach, die Geschichte hat mich wieder schnell gefangen genommen und ich wollte das Buch gar nicht aus der Hand legen. Ich war wieder vollkommen begeistert davon und hatte großen Spaß beim Lesen. Es stimmt einfach alles. Angefangen von der Gestaltung und den Illustrationen, über die Geschichte und der Schreibweise bis hin zu den Protagonisten. Nicht bei jedem Kinderbuch genieße ich das Lesen so sehr. Das mag auch etwas an meiner heimlichen Leidenschaft für das Sams liegen, ich denke aber auch, dass das Buch nicht nur für Kinder amüsant und unterhaltsam sein kann....
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