© Melanie Grande
Kai Meyer
Kai Meyer, geboren 1969, studierte Film und Theater und schrieb seinen ersten Roman im Alter von 24 Jahren. Seither hat er über 40 Bücher veröffentlicht, darunter Bestseller wie "Die Alchimistin", "Die Unsterbliche" und die Trilogie "Merle und die Fließende Königin". Seine Bücher wurden in mehr als 20 Ländern veröffentlicht, u.a. in den USA, in England, Japan, Italien, Frankreich und Russland. Für "Frostfeuer" erhielt Kai Meyer 2005 den "CORINE-Literaturpreis".
Kundenbewertungen
Zurück im Graphischen Viertel
Kai Meyer entführt uns auch diesmal wieder ins Graphische Viertel nach Leipzig. Schon die Gestaltung des Covers hat mich begeistert.
Diesmal beginnt die Geschichte um vier Freunde im Jahr 1930. Felix, Vadim, Julius und Eddie, die sich Club Casaubon nennen und alle aus unterschiedlich...
Zurück im Graphischen Viertel
Kai Meyer entführt uns auch diesmal wieder ins Graphische Viertel nach Leipzig. Schon die Gestaltung des Covers hat mich begeistert.
Diesmal beginnt die Geschichte um vier Freunde im Jahr 1930. Felix, Vadim, Julius und Eddie, die sich Club Casaubon nennen und alle aus unterschiedlich gutem Haus kommen. Die Vier stehlen Bücher um Vadims Antiquariat über Wasser zu halten. Dann stößt Eva, Eddies Schwester, dazu und so langsam gibt es erste Differenzen.
Der zweite Handlungsstrang spielt im Jahr 1945, ganz kurz nach Kriegsende. Felix, der in die USA emigrierte, kehrt nach Leipzig zurück um für die Amerikaner zu arbeiten um gestohlene Bücher zu finden. Wo sind seine Freunde? Lebt vor allem Eva noch? Und holt ihn seine Vergangenheit ein?
Es geht um Bücher, Freundschaft, Liebe, Verrat und auch etwas um Okkultismus. Die Zeit des Krieges wird nicht so in den Mittelpunkt gerückt. Aber man bekommt einen guten Eindruck wie sehr es Zerstörung und Leid nach dessen Ende gab.
Durch die Zeitsprünge ergeben sich von ganz alleine so langsam die Zusammenhänge und doch bleibt es bis zum Ende hin spannend.
Kai Meyer ist auch mit diesem vierten Band über das Graphische Viertel wieder ein toller Roman gelungen, indem es auch wieder einige Begegnungen mit Personen aus den vorherigen Teilen gibt, was im sehr gut gefallen hat.
Wer diese Reihe noch nicht kennt sollte sie auf jeden Fall lesen.
Düster und geheimnisumwoben.
Mit „Das Antiquariat am alten Friedhof“ legt Kai Meyer seinen vierten eigenständigen Roman über das Graphische Viertel in Leipzig vor.
Wie schon so ähnlich in den vorangegangen Bänden springt die Handlung zwischen den Jahren 1930 und 1945, und zeichnet damit auch zwei starke B...
Düster und geheimnisumwoben.
Mit „Das Antiquariat am alten Friedhof“ legt Kai Meyer seinen vierten eigenständigen Roman über das Graphische Viertel in Leipzig vor.
Wie schon so ähnlich in den vorangegangen Bänden springt die Handlung zwischen den Jahren 1930 und 1945, und zeichnet damit auch zwei starke Bilder des durch Krieg verhärmten Deutschlands und Europas.
Als roter Faden durch die Jahre zieht sich die Suche nach einem geheimnisvollen Buch, das die Kreuzkorrespondenzen enthalten und die Macht besitzen soll, Lenin wieder auferstehen zu lassen. Eingebettet in eine düstere Atmosphäre voller dunkler Machenschaften, mysteriöser und persönlicher Verstrickungen, politischer und verschachtelter Ränkespiele und okkulter Andeutungen, entführt uns Kai Meyer auf eine rasante Suche mit seinen fein ausgearbeiteten Charakteren.
Dabei überzeugt er nicht nur durch seine haargenaue Recherche und Akkuratesse, die die Vergangenheit vor unseren Augen wieder auferstehen lässt, sondern verwöhnt uns vor allen Dingen mit einer poetischen und dichten Sprache, die der reinste Wohlgenuss ist und den vorliegenden Roman wieder zu einem echten Leckerbissen macht.
Als Kai Meyer-Fan der ersten Stunde muss ich aber leider auch anmerken, dass ich zunehmend die phantastischen Elemente in seiner Schreibe vermisse und mich die leicht ungewissen Andeutungen des Übernatürlichen nicht ausreichend befriedigen. Freilich ist dies aber nur eine Frage des Geschmacks und bevorzugter Genres, die man niemandem vorwerfen kann – und auf keinen Fall diesem großartigen Schmöker. Volle Punktzahl.
01.03.2025
Die Bücher, der Junge und die Nacht / Kai Meyer
In den 1930er Jahren lebt Jakob Steinfeld als Buchbinder in Leipzig, er hat das Handwerk von seinem Vater übernommen und ist ein Fachmann auf seinem Gebiet, leider sehen er und sein Freund Grigori sich immer mehr den Auswirkungen des aufkommenden Nationalsozialismus ...
Die Bücher, der Junge und die Nacht / Kai Meyer
In den 1930er Jahren lebt Jakob Steinfeld als Buchbinder in Leipzig, er hat das Handwerk von seinem Vater übernommen und ist ein Fachmann auf seinem Gebiet, leider sehen er und sein Freund Grigori sich immer mehr den Auswirkungen des aufkommenden Nationalsozialismus ausgesetzt. Als eine junge Frau ihn bittet ihr Buch „Das Alphabet des Schlafes“ zu binden lehnt Jakob zunächst ab, nachdem er Juli jedoch näher kennengelernt hat, übernimmt er den Auftrag. Die junge Frau verschwindet unauffindbar nach einer gemeinsamen Nacht, zurück bleibt nur das Buch.
1943 wird das Graphische Viertel bombardiert. Ein Junge wird durch einen geheimnisvollen Fremden, der sich Mercurio nennt, aus einem brennenden Haus gerettet – jedoch muss er dafür ein bestimmtes Buch aus der Bibliothek des Hauses holen. Der Junge findet „Das Alphabet des Schlafes“ und begibt sich mit dem Fremden auf eine abenteuerliche Reise.
1971 wird Robert Steinfeld, der Sohn von Jakob von seiner Kollegin Marie zu einer Bibliotheksauflösung eingeladen. Robert ist 37 und spürt beruflich vergessene Bücher auf. In der Bibliothek findet er Bücher, die in Steinfelds Buchbinderei gebunden wurden – jedoch zu einem Zeitpunkt, als es das Geschäft gar nicht mehr gab. Robert möchte erfahren, was es mit diesen Büchern auf sich hat, und macht sich auf die Suche nach der Wahrheit über seine Herkunft und die Vergangenheit seiner Familie.
Frage: wie großartig kann ein Buch bitte sein?
Antwort: maximal großartig im Falle von „Die Bücher der Junge und die Nacht“!
Erneut nimmt uns der Autor mit nach Leipzig in das Graphische Viertel voller Buchhandlungen, Verlage und Buchbindereien. Er erzählt eine Geschichte voller Geheimnisse und verknüpft persönliche Schicksal mit historischen Ereignissen. Das Buch verbindet mehrere Zeitebenen zu einer fesselnden Erzählung über die Verbindung von Menschen und Bücher und der Suche nach der Wahrheit. Ich kann kaum beschreiben, wie sehr mich das Buch bewegt und gefesselt hat. Es ist nicht nur eine hervorragende Geschichte über Roberts Suche nach der eigenen Identität, es ist eine großartige Erzählung über die Macht der Bücher.
Und natürlich haben mich die Beschreibungen der dunkelsten Kapitel der deutschen Geschichte berührt; Jakobs Freund Grigori steht stellvertretend für viele Schicksale, dieser wunderbare, loyale, großherzige Mensch, der alles aufgeben muss, um Leib und Leben zu retten. Ganz leise und dadurch umso eindringlicher veranschaulicht das Buch die Anfänge und die Auswirkungen des Nationalsozialismus.
„Weil die Menschen nicht genug Bücher lesen. Erst wenn sie wirklich verstehen, wie es sich anfühlt, ein anderer zu sein, werden sie aufhören, sich gegenseitig Schlimmes anzutun.“ (S.116)
„Die Bücher, der Junge und die Nacht“ ist ein besonderes, sehr lesenswertes Buch und ich wünsche mir, dass es gelesen, verstanden und beherzigt wird!
„Zugleich aber war sie Jakobs stille Hoffnung, dass Menschen, die Bücher so sehr liebten wie er, trotz all des Chaos da draußen nicht aussterben würden.“ (S. 45)
Ein großartiges Buch und eine ganz besondere Geschichte! Ganz, ganz große Leseempfehlung!
Wer Kai Meyer kennt, weiß, dass er sich auf ein unvergleichliches Lesevergnügen einstellen kann. Da bildet "Das Antiquariat am alten Friedhof - Die Geheimnisse des Graphischen Viertels, Band 4" wahrlich keine Ausnahme.
Niemand erzählt so wie Kai Meyer. Man hat das Gefühl die Straßen von Leipzig entlang zu gehen...
Wer Kai Meyer kennt, weiß, dass er sich auf ein unvergleichliches Lesevergnügen einstellen kann. Da bildet "Das Antiquariat am alten Friedhof - Die Geheimnisse des Graphischen Viertels, Band 4" wahrlich keine Ausnahme.
Niemand erzählt so wie Kai Meyer. Man hat das Gefühl die Straßen von Leipzig entlang zu gehen.
Dieses Buch ist Teil einer Reihe, dürfte sich aber auch alleinstehend lesen lassen.
Ich mochte die unterschiedlichen Zeitebenen, die schließlich zusammengeführt werden. Die Charaktere sind wie immer vielschichtig und vor allem echt. Man möchte des Rätsels Lösung erfahren und kann es generell nicht abwarten, weiter zu lesen.
Insgesamt mal wieder ein Meisterwerk aus der Feder von Kai Meyer. Wie immer ein Genuss.
Wer noch nichts von ihm gelesen hat, sollte es unbedingt schnellstens nachholen. Ich jedenfalls freue mich auf jedes seiner Werke.
"Das Antiquariat am alten Friedhof" ist der 4. Band rund um die Romane des Graphischen Viertels von Kai Meyer. Und wie die Vorgänger enttäuscht auch dieser Roman nicht.
Bereits das Cover ist in beigen Farben, wie die Seiten eines Buches, gehalten und vermittelt direkt ein gemütliches Leseerlebnis. In der Geschich...
"Das Antiquariat am alten Friedhof" ist der 4. Band rund um die Romane des Graphischen Viertels von Kai Meyer. Und wie die Vorgänger enttäuscht auch dieser Roman nicht.
Bereits das Cover ist in beigen Farben, wie die Seiten eines Buches, gehalten und vermittelt direkt ein gemütliches Leseerlebnis. In der Geschichte des Roman geht es um Felix Jordan, einen Deutschen, der nach Amerika ausgewandert ist und nun wieder in seiner Eigenschaft als Bibliothekar nach Leipzig berufen wird. Dabei spielt der Plot auf zwei Zeitebenen - einmal 1945, der Gegenwart, und 1930, als die Geschichte um Felix und seine Freunde des "Club Causabon" seinen Anfang nahm.
"Im Mittagslicht waren die Häuser so weiß wie frisch geschöpftes Papier." Mit diesem Satz beginnt Kai Meyer "Das Antiquariat am alten Friedhof" und schreibt dabei wie gewohnt so herrlich bildmalerisch, dass man direkt ins Buch eintauchen und sich in der Geschichte verlieren kann. Die Charaktere sind wie jeher gut ausgearbeitet und das gesamte Buch ist ein wahres Vergnügen.
Das einzige Manko ist das fehlende Lesebändchen, welches bei einem Buch dieser Preisklasse und Wertigkeit für mich eigentlich eine Selbstverständlichkeit hätte sein sollen - aber das hat mit der Geschichte ja nichts zu tun.
Alles in allem wird Kai Meyer seinen vorherigen Werken wieder einmal gerecht und jeder seiner Fans wird in dieser Geschichte voll auf seine Kosten kommen. Klare Kaufempfehlung!
Kai Meyer schafft mit seinem 4. Buch im graphischen Viertel eine tolle Fortsetzung.
Wieder geht es um jede Menge Bücher, mit dem Hang zum Okkulten und deren Auswirkung über viele Jahre hinweg.
Die Geschichte wird auf zwei Zeitebenen, 1930 und 1945, erzählt.
Die Überschrift „das Antiquariat am alten Friedhof“...
Kai Meyer schafft mit seinem 4. Buch im graphischen Viertel eine tolle Fortsetzung.
Wieder geht es um jede Menge Bücher, mit dem Hang zum Okkulten und deren Auswirkung über viele Jahre hinweg.
Die Geschichte wird auf zwei Zeitebenen, 1930 und 1945, erzählt.
Die Überschrift „das Antiquariat am alten Friedhof“ klingt heimlich und unheimlich zugleich. Die Bilder die heraufbeschworen werden, wie der „Club Casaubon“ auf der Empore sitzt, ist ein Traum für jeden Buchliebhaber.
Sie erzeugen eine Stimmung, die sich gut in das graphische Viertel einfügt. Wie gerne hätte ich es in seiner Blütezeit einmal gesehen!
Wir erfahren, wie die 4 Freunde Felix, Eddy, Julius und Vadim zusammenfinden und sich mit der Zeit von einander entfernen.
Spannend wurde es für mich, als eine weibliche Leiche, mit Buchstaben /Sätzen in die Haut eingeritzt, gefunden wurde.
Sehr gefreut habe ich mich auch darüber „alte Bekannte“ wieder zutreffen und ein Stück deren Lebensgeschichte mitverfolgen zu dürfen. Der Bezug zu den vorherigen Büchern schafft Verbundenheit und Wiedererkennung; Wohlfühlatmosphäre. Herr Meyer schafft es hier, die Verbindungen zwischen seinen Büchern so gut herzustellen, das ein großes Gesamtkunstwerk entsteht.
Es ist weniger mystisch als die vorherigen Bände, und somit für mich einleuchtender.
Die Johannesapokalypse gab den Anfang und das Ende der Geschichte, hatte aber per se nichts mit der Mystik zu tun, wie zuerst vermutet.
Schön, das sich der Kreis am Ende schließt.
Das Nachwort fand ich wahnsinnig spannend und gab Ideen, sich noch weiter mit den genannten Thematiken zu beschäftigen.
Alles in allem ein sehr empfehlenswertes Buch, ob in Kombination mit den vorherigen oder alleinstehend.
Mit "Das Antiquariat am alten Friedhof" hat mich Kai Meyer erneut tief in die Bücherwelt Leipzigs gezogen. Diese Reihe liebe ich für ihren atmosphärischen Zauber – und auch Band 4 enttäuscht nicht. Besonders spannend fand ich den Aufbau auf zwei Zeitebenen: das Leipzig der 1930er, in dem vier privilegierte junge ...
Mit "Das Antiquariat am alten Friedhof" hat mich Kai Meyer erneut tief in die Bücherwelt Leipzigs gezogen. Diese Reihe liebe ich für ihren atmosphärischen Zauber – und auch Band 4 enttäuscht nicht. Besonders spannend fand ich den Aufbau auf zwei Zeitebenen: das Leipzig der 1930er, in dem vier privilegierte junge Männer aus Langeweile und Sehnsucht nach Bedeutung zu Bücherdieben werden, und die düstere Nachkriegszeit, in der Schuld und Geheimnisse ans Licht kommen. Die Geschichte hat etwas Soghaftes – geheimnisvoll, melancholisch und zeitweise beklemmend.
Felix’ Rückkehr ins zerstörte Leipzig, die Frage nach Evas Schicksal und die brüchige Freundschaft der einstigen Clubmitglieder haben mich berührt. Manche Passagen sind ruhig und detailreich, doch genau diese dichte Atmosphäre liebe ich an Kai Meyers historischen Romanen. Ein Buch über Bücher, Loyalität, Schuld und die Schatten, die wir nicht abschütteln können.
Im Jahr 1930 trifft sich der Club Casaubon in Leipzig im Antiquariat von Vadim. Zur Finanzierung des Geschäftes stiehlt die Gruppe junger Männer, bestehend aus Julius, Eddie, Vadim und Felix, besondere Bücher. Von Eva, Eddies Schwester, werden sie auf E.T.A. Hoffmanns Hand aufmerksam gemacht, die leicht zu stehlen i...
Im Jahr 1930 trifft sich der Club Casaubon in Leipzig im Antiquariat von Vadim. Zur Finanzierung des Geschäftes stiehlt die Gruppe junger Männer, bestehend aus Julius, Eddie, Vadim und Felix, besondere Bücher. Von Eva, Eddies Schwester, werden sie auf E.T.A. Hoffmanns Hand aufmerksam gemacht, die leicht zu stehlen ist und für die Vadim bereits einen Käufer hat.
Nach Kriegsende 1945 kommt Felix, inzwischen amerikanischer Staatsbürger, in das zerstörte graphische Viertel zurück. Der Vorleser Hitlers möchte ausschließlich mit Felix über den Verbleib von Hitlers Bücher sprechen. Kurz nach seiner Ankunft findet er eine Tote, die außer wirren Buchstaben den Satz in die Haut eingraviert bekam, ich starb durch Hoffmanns Hand. Dieser Satz führt Felix immer wieder in seine Jugendzeit ins Jahr 1930 zurück.
Das graphische Viertel mit seinen Verlagen, Buchhandlungen und Druckereien wird sehr anschaulich beschrieben. Die Liebe zu Büchern wird spürbar. Interessant ist die Verknüpfung des Geschehens von 1930 mit dem von 1945, der Zerstörung und dem Überlebenskampf der Leipziger und dem Sichern von Werten durch die Amerikaner bevor die Russen die Stadt übernehmen werden. Historisch gut aufgearbeitet und mit viel Spannung geschrieben.
1930 in Leipzig. Vier Freunde gehören zum Club Casaubon mit dem Ziel kostbare Buchbände zu stehlen.
Nach dem Krieg 1945, arbeitet einer der Freunde,der Deutschland 1930 verlassen hat, als Bibliothekar für die Amerikaner um geraubte Bücher der Nazis zu katalogisieren und kehrt dabei ungewollt nach Leipzig zurück....
1930 in Leipzig. Vier Freunde gehören zum Club Casaubon mit dem Ziel kostbare Buchbände zu stehlen.
Nach dem Krieg 1945, arbeitet einer der Freunde,der Deutschland 1930 verlassen hat, als Bibliothekar für die Amerikaner um geraubte Bücher der Nazis zu katalogisieren und kehrt dabei ungewollt nach Leipzig zurück.
Das Buch nimmt einen sofort mit. Eine überaus spannende, mitreissende Geschichte,die auf zwei Zeitebenen spielt. 1930 als alles beginnt und 1945 als die Hauptfigur zurückkehrt nach Deutschland. Man erfährt,dass die Nazis nicht nur Kunstwerke sondern auch viele Kunstbände auf ihren Raubzügen gestohlen haben.
Das Buch handelt von der Freundschaft, der Liebe zu Büchern über Nachkriegsdeutschland und von der Liebe.
Für mich eine klare Leseempfehlung für alle die Bücher lieben und sich für die jüngere Geschichte interessieren.
Sehr stark!
Ich habe schon die ersten drei Romane über das graphische Viertel in Leipzig sehr genossen, und auch dieser vierte Band hat mich überzeugt. Bei Kai Meyer stimmt einfach alles: Die spannende Krimihandlung, die stimmigen Charaktere und der historische Hintergrund. Der Wechsel zwischen den verschiedenen Z...
Sehr stark!
Ich habe schon die ersten drei Romane über das graphische Viertel in Leipzig sehr genossen, und auch dieser vierte Band hat mich überzeugt. Bei Kai Meyer stimmt einfach alles: Die spannende Krimihandlung, die stimmigen Charaktere und der historische Hintergrund. Der Wechsel zwischen den verschiedenen Zeitebenen ist ebenfalls sehr gut gelungen, als Leser hat man keine Mühe die jeweilige Handlung zu verfolgen und auch der Zusammenhang ist jederzeit klar. Historisch finde ich die Schilderung der unmittelbaren Nachkriegszeit besonders spannend, die Rolle der verschiedenen Geheimdienste ist so sicher nicht vielen Leuten bekannt. Das Buch ist „Pflichtlektüre“ für Krimileser, für Liebhaber historischer Romane und natürlich für Freunde historischer Bücher, auch darüber erfährt man wieder viel Interessantes.
Das Buch gehört definitiv unter viele Weihnachtsbäume!