Autor im Porträt

Toptitel von Jojo Moyes

Wie ein Leuchten in tiefer Nacht

Gebundenes Buch
Der große neue Roman der Bestsellerautorin. Eine Feier des Lesens und der Freundschaft. Eine große Liebesgeschichte. Ein Buch, das Mut macht.
1937: Hals über Kopf folgt die Engländerin Alice ihrem Verlobten Bennett nach Amerika. Doch anstatt im Land der unbegrenzten Möglichkeiten findet sie sich in Baileyville wieder, einem Nest in den Bergen Kentuckys. Mächtigster Mann ist der tyrannische Minenbesitzer Geoffrey Van Cleve, ihr Schwiegervater, unter dessen Dach sie leben muss.
Neuen Lebensmut schöpft Alice erst, als sie sich den Frauen der Packhorse Library anschließt, einer der Bibliotheken auf dem Lande, die auf Initiative von Eleanor Roosevelt gegründet wurden. Wer zu krank oder zu alt ist, dem bringen die Frauen die Bücher nach Hause. Tag für Tag reiten sie auf schwer bepackten Pferden in die Berge.
Alice liebt ihre Aufgabe, die wilde Natur und deren Bewohner. Und sie fasst den Mut, ihren eigenen Weg zu gehen. Gegen alle Widerstände.
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24,00

 

Mein Herz in zwei Welten / Lou Bd.3

Broschiertes Buch
"Trag deine Ringelstrumpfhosen mit Stolz. Führe ein unerschrockenes Leben. Fordere dich heraus. Lebe einfach."
Diese Sätze hat Will Louisa mit auf den Weg gegeben. Doch nach seinem Tod brach eine Welt für sie zusammen. Es hat lange gedauert, aber endlich ist sie bereit, seinen Worten zu folgen und wagt in New York den Neuanfang. Die glamouröse Welt ihrer Arbeitgeber könnte von Lous altem Leben in der englischen Kleinstadt nicht weiter entfernt sein. Dort ist ein Teil ihres Herzens zurückgeblieben: bei ihrer liebenswert chaotischen Familie und vor allem bei Sam, dem Mann, der sie auffing, als sie fiel. Während Lou versucht, New York zu erobern und herauszufinden, wer Louisa Clark wirklich ist, muss sie feststellen, wie groß die Gefahr ist, sich selbst und andere auf dem Weg zu verlieren. Und am Ende muss sie sich die Frage stellen: Ist es möglich, ein Herz zu heilen, das in zwei Welten zuhause ist?
Mit einer exklusiven Leseprobe aus dem neuen Roman "Wie ein Leuchten in tiefer Nacht."
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12,00

 

Jojo Moyes

"Romanschreiberin. Mutter von drei Kindern. Besitzerin altersschwacher Pferde. Von denen keines von der Londoner Polizei eingesetzt wurde." So beschreibt sich Jojo Moyes auf ihrem Profil des Kurznachrichtendienstes "Twitter". Die Londoner Schriftstellerin arbeitete lange für die "Sunday Morning Post" in Hongkong und den Londoner "Independent", bevor ihr 2003 mit "Sheltering Rain" der literarische Durchbruch gelang und sie sich hauptberuflich dem Schreiben widmen konnte. 1969 in London geboren, studierte sie am Londoner Royal Holloway und Bedford New College Journalistik und erhielt 1992 ein vom "Independent" gestiftetes Stipendium, mit dem ihr der Einstieg in den Journalismus gelang.
Jojo Moyes, die ihre Leser "etwas spüren lassen möchte", wurde für ihre Bücher gleich zwei Mal mit dem "Pure-Passion"-Preis für den besten Liebesroman des Jahres ausgezeichnet: 2004 für "Foreign Fruit" und 2011 für den Roman "The Last Letter From Your Lover", dessen "selig anmutender" Schluss von der Jury besonders gelobt wurde.
In "Ein ganzes halbes Jahr" (Rowohlt, 2013) erzählt Moyes die bitterromantische Liebesgeschichte des ungewöhnlichen Paares Lou und Will und setzt sich dabei auch mit dem Thema Sterbehilfe auseinander.
Jojo Moyes lebt mit ihrem Mann, dem Journalisten Charles Arthur, und ihren drei Kindern auf einer Farm in Essex.

Interview Jojo Moyes

"Ein ganzes halbes Jahr" ist auf der einen Seite eine wunderbare Liebesgeschichte, auf der anderen Seite hatten Sie Angst davor, dieses Buch zu schreiben, denn es behandelt auch ein sehr schwieriges Thema. Warum wollten Sie es dennoch schreiben?


Jojo Moyes: Ich beschließe niemals, ein Buch über ein bestimmtes Thema zu schreiben - ich schreibe einfach die Geschichten, die mir nicht aus dem Sinn gehen wollen. In diesem Fall kam das Buch zustande, weil zwei Menschen, die mir sehr nahestanden, rund um die Uhr betreut werden mussten, um am Leben zu bleiben, und das Thema Lebensqualität mich sehr beschäftigt hat. Außerdem hörte ich in den Radionachrichten die Geschichte von einem jungen Querschnittsgelähmten, der seine Eltern davon überzeugt hat, ihn zu einer Sterbehilfeklinik zu bringen - ich konnte einfach nicht aufhören, darüber nachzudenken.


Bekamen Sie Resonanz von Menschen, die selbst querschnittsgelähmt sind?


Jojo Moyes: Ja, und auch von ihren Betreuern. Und ich war sehr erleichtert, dass sie dieses Buch so lieben. Auch die Christopher Reeve Foundation ist an mich herangetreten - sie möchte das Buch fördern. Das war erstaunlichmehr

Kundenbewertungen

Ein ganzes halbes Jahr

Bewertung von Ann_90 aus Wuppertal am 08.05.2014
Ich fand dieses Buch unglaublich. Die Autorin zeichnet die Haupt- und Nebencharaktere mit einem unglaublichen Tiefgang, dass man sich richtig in sie hinein versetzen kann. Vor allem zoll ich der Autorin auch echten Respekt, dass sie kein Happy End a` Hollywood zaubert und auch die Argumente für die Sterbehilfe thematisiert, sowie die Sexualität zwischen einem körperlich gesunden und einem querschnittsgelähmten Menschen. Meiner Meinung nach ein richtig gutes total lesenswertes Buch.

Ein ganzes halbes Jahr

Bewertung von Liebeslenchen am 15.05.2013
"Ich hatte hundertsiebzehn Tage, um Will Traynor davon zu überzeugen, dass es sich lohnte weiterzuleben" (Zitat Seite 198) ***Zum Inhalt*** Louisa Clark ist sechsundzwanzig Jahre alt und hat soeben ihren geliebten Job verloren. Auch wenn sie nur als Kellnerin gearbeitet hat, hat sie ihre Arbeit geliebt und ihre fehlende Ausbildung gestaltet die Jobsuche zunehmend als schwierig. Da ihre Eltern auf das Einkommen ihrer Tochter angewiesen sind, nimmt Louisa widerwillig die Anstellung als Pflegehilfe bei der Familie Traynor an. Ihr fällt die unleidliche Aufgabe zu den, beinahe komplett gelähmten Will zu betreuen. Anfangs empfindet sie Mitleid, mit dem am Rollstuhl gefesselten jungen Mann, der sich für seine Hilflosigkeit zutiefst schämt. Doch sein ablehnendes beinahe verachtendes Verhalten ihr gegenüber, lässt dieses Mitleid schnell in Hass umschlagen. Am liebsten würde sie sofort kündigen. Doch je mehr Zeit sie mit Will verbringt, umso mehr kann sie sein Verhalten nachempfinden. Als sie dann eines Tages versehentlich hinter das grausame Geheimnis der Familie kommt, kann sie ihn einfach nicht im Stich lassen. ***Meine Meinung*** "Ein ganzes halbes Jahr" ist eines dieser Bücher über, dessen Geschichte ich noch lange nachdenken werde. Denn die britische Autorin Jojo Moyes hat eine sehr sensible Thematik ausgewählt, die die Leser nicht nur über das Leben selbst nachdenken lässt, sie bietet gleichzeitig eine Grundlage für hitzige Diskussionen. Sollte es erlaubt sein, selbst zu bestimmen, wann man sein Leben beenden möchte? Darf man diesen Wunsch einem verzweifelten Menschen verwehren oder ihn dafür verurteilen? Können die Hinterbliebenen mit der Gewissheit, nicht alles Mögliche getan zu haben, weiterleben? Mich hat die ungewöhnliche Liebesgeschichte, die "Ein ganzes halbes Jahr" erzählt, zutiefst bewegt und beeindruckt. Sie zeichnet sich durch ihre Ehrlichkeit aus, nicht durch leidenschaftlich wilde Liebesbekundungen und gefühlsduseligen Handlungen. Es ist die Stille zwischen den beiden und es sind die stummen Gesten, die die Gefühle zwischen den Seiten lebendig werden lassen und viel mehr aussagen als tausend Worte. Besonders der humorvolle Schreibstil lockert auf der einen Seite die gesamte traurige Geschichte auf, doch gleichzeitig verstärkt Jojo Moyes damit die Dramatik und die Grausamkeit. Am Ende bleibt definitiv kein Auge trocken und dem Leser wird bewusst, was das Leben wirklich ausmacht! Doch nicht nur die dramatische Liebesgeschichte hat mich an diesem Buch beeindruckt, sondern auch die differenzierte Darstellung der Charaktere. Vor allem zeigt die Autorin durch Will sehr realitätsnah und detailliert, mit welchen Problemen – neben den psychischen Qualen – Tetraplegiker täglich konfrontiert werden und dass ein Mensch mit Behinderung nicht weniger attraktiv ist wie ein gesunder. Ebenfalls ist die Entwicklung der anfangs von Vorurteilten behafteten Louisa, die nach vielen Momenten der Zweisamkeit Wills gelähmten Körper als nebensächlich betrachtet, beeindruckend. Gleichzeitig nehmen auch die Gefühle der Nebencharaktere einen wichtigen Teil dieser Geschichte ein und machen deutlich, wie unterschiedlich jeder einzelne mit Wills Schicksal und seinem Wunsch nach einem selbstbestimmenden Tod umgeht. ***Fazit*** "Ein ganzes halbes Jahr" ist eine aufrichtige Liebesgeschichte über ein ungleiches Paar, die uns sehr viel lachen und noch mehr weinen lässt.

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Bewertung von HeMaNi aus NRW am 19.03.2015
Nach ein paar Seiten wusste ich .... das gefällt mir. Habe das Buch verschlungen. Super - sehr zu empfehlen.

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Bewertung von Bea aus Leopoldshöhe am 18.02.2015
Habe die bisher erschienenen Bücher von Moyes alle gelesen. Ich hatte ein Buch von ihr zu Weihnachten 2013 geschenkt bekommen. Der Schreibstil gefiel mir und die Geschichten jedes Buches haben mich sehr berührt und auch beschäftigt. Ich habe z.B "Eine Handvoll Worte" vor einem Jahr gelesen....und noch immer muss ich dran denken....also, auch von diesem Buch bin ich begeistert! Wundervolle Geschichte...traurig, bewegend, ....die Charaktere sympatisch ...Gefühle, Gedanken und Ängste kann man "mitleben".... Bitte lesen! Warte und freue mich auf das nächste Buch von ihr.....

Ein ganzes halbes Jahr

Bewertung von Aussie21 am 19.07.2013
Ich habe mich verliebt.Klasse geschrieben!!Liebevoll,romantisch und traurig-ich liebe es!!^^

Eine Handvoll Worte

Bewertung von lissi91 aus Cottbus am 18.06.2014
Ich bin nach 'ein ganzes halbes Jahr' mit sehr hohen Erwartungen an dieses Buch herangegangen und es hat mich nicht enttäuscht! Sehr schön geschrieben, gefühlvoll und so dass ich mir alles wunderbar vor Augen halten konnte. Die Geschichte von Jennifer hat mich tief berührt, meinetwegen hätte die persönliche Liebhabergeschichte von Ellie gar nicht sein müssen (obwohl die Szene im Restaurant mit der Ehefrau sehr erheiternd war). Verwirrend fand ich die Briefe die jedem Kapitel vorangestellt waren. Ich dachte diese sind Teil der Handlung. Erst am Ende des Buches stellt die Autorin klar, dass es willkürlich ausgewählte Briefe sind. Teilweise wusste ich am Anfang der Kapitel nicht, über wen geschrieben wird. Da wäre eine Jahreszahl immer gut gewesen. Allerdings fand ich das Buch ausgezeichnet und hatte es innerhalb von 3 Tagen durch. Ich habe sogar am ersten Tag beim Lesen im Freien einen schrecklich schmerzhaften Sonnenbrand bekommen, weil ich so auf das Buch fixiert war :)

Ein ganzes halbes Jahr

Bewertung von Krimihexe aus Hamm Westfalen am 22.04.2013
Will, ein erfolgreicher, vermögender, gutaussehender Geschäftmann ist nach einem Unfall gelähmt, er kann nur noch den Kopf bewegen und teilweise seine Hände. Ständig auf fremde Hilfe angewiesen, hardert er mit seinem Schicksal, was ihn mürrisch und wortkrag gemacht hat. Er hat einen eigenen Wohnbereich im Haus seiner Eltern, die nun eine neue Gesellschafterin für ihn suchen. Lou Clark ist sehr speziell, ihr Kleidergeschmack ist eher ungewöhnlich, sie ist erfrischend und sie ist tolpatschig und sie trägt ihr Herz auf der Zunge. Da sie ihren Job in einem Cafe verloren hat, aber ihre Eltern, bei denen sie noch lebt, unterstützen will, nimmt sie den angebotenen Job als Wills Gesellschafterin an. Um die körperlichen Belange ist extra ein Pfleger dort, so dass sich Lou nur darum kümmern muss, Will nicht allein zu lassen und ihm seine Mahlzeiten zu bereiten oder sein Bett zu beziehen. Will ist von Anfang an sehr unfreundlich zu Lou und macht ihr das Leben schwer. Lou erträgt ihn eine Zeit, will aber dann kündigen, ihre Eltern und auch ihre Schwester, die mit Kind auch noch mit bei den Eltern wohnt, bringen sie schließlich davon ab. Nachdem Lou einmal ausrastet und Will sagt, was sie von ihm hält, wird ihr Verhältnis besser, langsam nähern sich die beiden an, allerdings sehr behutsam. Lou erfährt später durch ein Gespräch, dass Will schon versucht hat sich umzubringen und mit seinen Eltern ausgemacht hat noch ein halbes Jahr durchzuhalten, um seine Meinung evtl. nochmal zu ändern, danach wollen die Eltern Wills Wunsch entsprechen und im Ausland eine Klinik für Sterbehilfe aufsuchen. Als Lou davon erfährt, ist sie tief gekränkt und kündigt. Jedoch kann Wills Mutter Lou überreden zurück zu kommen, da es ihr als Einzige gelungen ist zu Will durchzudringen. Er ist in Lous Gesellschaft umgänglicher und ein bisschen fröhlicher geworden. Zitat „Manchmal, Clark, bist du so ziemlich der einzige Grund, aus dem ich morgens überhaupt aus dem Bett kommen will.“ Lou versucht nun alles, um Wills Lebenswillen zu wecken, sie plant Ausflüge und sogar einen Urlaub von dem sie sich viel erhofft. Sie hat Will so ins Herz geschlossen, dass ihr der Gedanke unerträglich ist, er könnte nach den 6 Monaten immer noch in die Klinik wollen. Besonders berührt hat mich der Ausspruch folgender Ausspruch von Will: "Du hast mich mitten ins Herz getroffen, Clark. Vom ersten Tag an, an dem du mit deinen lächerlichen Klamotten hereingestapft bist und mit deinen schlechten Witzen und deiner absoluten Unfähigkeit, irgendein Gefühl zu verbergen. Du hast mein Leben verändert." Mehr möchte ich nun nicht verraten. Laßt euch selber bezaubern von der Geschichte. Das Buch hat mich mitten ins Herz getroffen, Lou und Will haben mich ins Herz getroffen. Das Buch hat gute Chancen das Lieblingsbuch 2013 für mich zu werden. Die Autorin erzählt die Geschichte ohne erhobenen Zeigefinger und ohne unnötig auf die Tränendrüse zu drücken. Dieses Thema ist mit einer Leichtigkeit und auch Ernsthaftigkeit beschrieben, wie es besser kaum möglich wäre. Ich habe viel gelacht und ich habe etwas geweint und habe mich mit dieser Geschichte einfach nur wohl gefühlt und kann sie jedem nur ans Herz legen. Eine ganz ungewöhnliche Liebesgeschichte, die ich so noch nie gelesen habe.

Weit weg und ganz nah

Bewertung von Sunangel am 03.08.2014
Ein Buch mit Gänsehaut-Garantie! Jess ist eine bemerkenswerte und intelligente Frau, die nur das Beste für ihre Kinder möchte. Es werden ihr viele Steine in den Weg gelegt und manchmal scheint die Situation ausweglos zu sein. Trotzdem bleibt Jess immer ruhig und geduldig, vor allem im Umgang mit ihren beiden Kindern. Meistens rafft sich Jess wieder auf und kämpft weiter. Sie war durchweg sehr sympathisch und man leidet wahnsinnig mit ihr mit. Ich habe mich oft gefragt wie viel Jess noch durchmachen muss, um endlich mit ihren Kindern glücklich sein zu können. Sie war sich für nichts zu schade und hat immer das Beste daraus gemacht. Ed konnte mich von Anfang an in den Bann ziehen. Obwohl es ihm manchmal gar nicht richtig bewusst war, hat er das Herz genau auf dem richtigen Fleck. Genauso wie Jess musste er sich sehr schwierigen Situationen stellen. Es ist ein absoluter Traummann, sehr zuvorkommend und geht mit seinen Mitmenschen immer respektvoll um. Selber steckt er zurück um anderen helfen zu können. Am Anfang hatte ich etwas Schwierigkeiten mit den vielen Protagonisten zurecht zu kommen, die sofort in die Geschichte mit einfließen. Das hat sich aber schnell gelegt und ich bin voll und ganz vom Schreibstil der Autorin begeistert gewesen. Meiner Meinung nach hat die Jojo Moyes ein wahres Meisterwerk vollbracht. Nicht viele können Emotionen so real wirken lassen, wie in diesem Buch. Was mich nachdenklich gemacht hat, das Jojo Moyes eigentlich gar keine Geschichte erfinden musste. Im wirklichen Leben läuft es leider oft so ab, das man manchmal nicht mehr weiß wie die Rechnungen bezahlt werden sollen. Vor allem wird gezeigt wie wichtig der Zusammenhalt zwischen Freunden, Bekannten etc. ist. Ich musste oft zum Taschentuch greifen, denn es ist wirklich erschreckend und traurig zugleich, wie manche Menschen auf einen reagieren, wenn man etwas "anders" ist als der Rest. Fazit: Mit einer authentischen Geschichte zieht Jojo Moyes den Leser in eine andere Welt, in der man weint, lacht, nachdenklich und wütend wird. Weit weg und ganz nah ist ein Buch voller wunderbaren Persönlichkeiten, die sich von der Gesellschaft etwas abheben und mit denen man sich trotzdem verbunden fühlt. Lesevergnügen pur!

Ein ganzes halbes Jahr

Bewertung von buchleserin aus Deutschland am 22.04.2013
Die 26-jährige Louisa Clark mit dem außergewöhnlichen Modegeschmack verliert ihren Job in einem kleinen Café. Kurz darauf fängt sie als Pflegehilfe für Will Traynor an. Die beiden kommen aus unterschiedlichen Gesellschaftsschichten. Will, der sehr erfolgreich war, ist durch einen Autounfall querschnittsgelähmt und als Tetraplegiker sehr eingeschränkt in seinen Bewegungen und ist dadurch 24 Stunden am Tag auf Hilfe angewiesen. Er hat den Lebenswillen verloren und beschließt bei Dignitas in der Schweiz die aktive Sterbehilfe in Anspruch zu nehmen. Die Eltern bitten ihn um ein halbes Jahr Aufschub und Louisa versucht alles Mögliche in der Zeit um Will umzustimmen. ziemlich gegensätzlich. Das Cover ist wunderschön gestaltet. Dieses Scherenschnittmotiv mit dem Mädchen, das einen Vogel freilässt und überall diese roten Blüten. Wirklich sehr gut gelungen. „Ein ganzes halbes Jahr“ ist ein wundervoller Roman über die besondere und tragische Geschichte von Lou & Will. Die Charaktere sind sehr gut dargestellt. Lou mit ihrem außergewöhnlichen Modegeschmack war mir gleich sympathisch. Will war zunächst sehr abweisend zu Lou, wird aber immer liebenswerter und hat einen ganz besonderen Humor. Der Roman ist sehr flüssig und besondes gefühlvoll geschrieben. Die Geschichte wird die meiste Zeit aus der Sicht von Lou erzählt. Nachdem die Erzählperspektive wechselt, lernen wir auch die anderen Charaktere noch besser kennen. Wills Mutter z.B. war mir danach viel sympathischer. Mir hat diese ganz besondere Geschichte von Lou & Will sehr gut gefallen und das Buch bekommt von mir eine klare Empfehlung. Ein sehr bewegendes Buch, das nachdenklich macht.

Ein ganzes halbes Jahr

Bewertung von janaka aus Rendsburg am 30.04.2016
Die selbstbewusste sechsundzwanzigjährige Louisa Clark hat einen eigenwilligen Modegeschmack, einen Freund und einen Job. Sie ist rundum glücklich mit ihrem Leben, wenn auch manchmal das Geld ziemlich knapp ist. Dann wird das Café geschlossen, indem sie arbeitet und sie verliert ihren Job. Will Traynor sitzt seit einem Unfall im Rollstuhl und findet sein Leben nicht mehr lebenswert. Vor dem Unfall hat er das Leben genossen und die Gefahr geliebt. Nun lebt er wieder bei seinen Eltern und muss als Tetraplegiker (Betroffene können bis auf ihren Kopf, fast nichts mehr bewegen, sind im Prinzip dazu verdammt, Gefangene in ihrem eigenen Körper zu sein) gepflegt werden. In dieser Situation lernen die beiden sich kennen und Louisa wird Wills Betreuerin. Sie stellt sein Leben auf den Kopf und er bringt sie zum Nachdenken, ein gute Konstellation, die aber beide immer wieder an ihre Grenzen stoßen lässt. "Ein ganzes halbe Jahr" von Jojo Moyes ist ein wunderschöner und sehr emotionaler Roman, der mich von der ersten bis zur letzten Seite in den Bann gezogen hat. Die Geschichte und der schöne lockere und flüssige Schreibstil haben es mir leicht gemacht, dass Buch innerhalb von zwei Tagen zu lesen. Die Charaktere könnten nicht unterschiedlicher sein, Louisa ist flippig und mit ganz wenig zu frieden. Sie ist ein Familienmensch und unterstützt ihre auch finanziell. Diese Frau muss man einfach gern haben. Will dagegen ist ganz anders, er stammt aus reichem Haus. Vor seinem Unfall war er ein erfolgreicher Geschäftsmann, war vermögend, hatte eine gutaussehende Freundin und von einem mächtigen Bewegungsdrang eingenommen. Er liebte die Gefahr und das dazugehörige Adrenalin. Seitdem er seine Bewegungsfreiheit eingebüßt hat, hält ihm nichts mehr am Leben. Er nimmt nur noch Rücksicht auf seine Familie. Die Frage "Sterbehilfe? Ja oder Nein?" wird in dieser einfühlsamen Geschichte eingehend erörtert. Die Stellungnahme von beiden Seiten macht mich sehr nachdenklich und seitdem habe ich keine eindeutige Meinung, nur eins ist klar, es muss jeder selbst für entscheiden können und dürfen. Fazit: Meiner Meinung nach ist der Hype um dieses Buch gerechtfertigt, es ist wunderschön und lustig aber auch nachdenklich und traurig. Haltet Taschentücher bereit!!!
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