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50 Jahre Momo - das neue Hörspiel zum Jubiläum!
»Momo«, der weltberühmte Märchen-Roman von Michael Ende, wird 50 und Hörspiel-Regisseur Robert Schoen inszeniert ihn neu - mit hochkarätigen Sprechern wie Friedhelm Ptok als Erzähler, Andreas Fröhlich als Meister Hora und Paula Drescher als Momo. Eine Geschichte von heute für die ganze Familie über Freundschaft, Entschleunigung und den Mut, anders zu sein, atmosphärisch und vielschichtig inszeniert mit der Musik des mehrfach ausgezeichneten Komponisten Tobias Unterberg.
In einer Großstadt lebt das Waisenmädchen Momo. Niemand weiß, woher sie
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Produktbeschreibung
50 Jahre Momo - das neue Hörspiel zum Jubiläum!

»Momo«, der weltberühmte Märchen-Roman von Michael Ende, wird 50 und Hörspiel-Regisseur Robert Schoen inszeniert ihn neu - mit hochkarätigen Sprechern wie Friedhelm Ptok als Erzähler, Andreas Fröhlich als Meister Hora und Paula Drescher als Momo. Eine Geschichte von heute für die ganze Familie über Freundschaft, Entschleunigung und den Mut, anders zu sein, atmosphärisch und vielschichtig inszeniert mit der Musik des mehrfach ausgezeichneten Komponisten Tobias Unterberg.

In einer Großstadt lebt das Waisenmädchen Momo. Niemand weiß, woher sie kommt, aber alle kennen ihre Gabe: Sie kann wunderbar zuhören. Als seelenlose graue Herren auftauchen, die den Menschen ihre Zeit stehlen, wird die Welt lieblos und trist. Nur Momo lässt sich nicht beirren. Mit einer Blume in der Hand und einer Schildkröte an ihrer Seite macht sie sich auf den Weg, um die grauen Herren zu stoppen.
Autorenporträt
Michael Ende (1929-1995) zählt zu den bekanntesten und vielseitigsten deutschen Schriftstellern. Neben Kinder- und Jugendbüchern schrieb er poetische Bilderbuchtexte, Bücher für Erwachsene, Theaterstücke und Gedichte. Viele seiner Bücher wurden verfilmt oder für Funk und Fernsehen bearbeitet. Sie wurden in mehr als 40 Sprachen übersetzt und haben eine Gesamtauflage von über 35 Millionen Exemplaren erreicht.
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur Süddeutsche Zeitung-Rezension

Rezensent Florian Welle empfiehlt wärmstens, sich für das neue "Momo"-Hörspiel genauso viel Zeit zu nehmen, wie Momo sich für ihre Freunde Zeit nimmt und so zu einem Fels zu werden in der Brandung des hektischen Alltags. Seinem Vorgänger mit Karin Anselm und Rufus Beck kann die neue Bearbeitung von Gudrun Hartmann, Robert Schoen und Tobias Unterberg locker das Wasser reichen, findet Welle. Nicht nur leisten die Sprecherinnen und Sprecher - darunter vor allem Paula Drescher als Momo - Außerordentliches. Auch das klangliche Ambiente ist wunderbar vielfältig gestaltet und ergänzt den Text auf harmonische Weise. Besonders freut sich der Rezensent, dass die Macherinnen und Macher nicht nur die vielen "Steilvorlagen" in Endes Originaltext genutzt, sondern dem Ganzen auch noch eigene Klang-Ideen hinzugefügt haben - so bekommt zum Beispiel jede Figur ihr eigenes kleines musikalisches Thema, in dem wichtige Textstellen in Gesang umgewandelt werden. Eine liebevolle Produktion, resümiert der hingerissene Rezensent, und genau die Geschichte, die wir gerade brauchen.

© Perlentaucher Medien GmbH

Süddeutsche Zeitung - Rezension
Süddeutsche Zeitung | Besprechung von 25.08.2023

Und Krähen
krächzen winterkalt
Ein neues Hörspiel zeigt, wie klangvoll „Momo“ ist
„Momo“, hat Michael Ende selbst geschrieben, ist ein „Märchen-Roman“. Einst wurden Märchen mündlich weitergegeben und die Zuhörer mussten konzentriert der Geschichte lauschen, um jeder ihrer Wendungen zu folgen. Genauso wie die junge Heldin Momo, von der es heißt, dass sie der Natur, den Tieren und den Menschen „mit aller Aufmerksamkeit und Anteilnahme“ zuhören konnte.
Hörspielbearbeitungen von Michael Endes Kinderbuchklassiker sind daher mehr als naheliegend. Zumal seine Parabel auf unsere moderne Hektomatikwelt gespickt ist mit akustischen Elementen, die nur darauf warten, zum Leben erweckt zu werden: von Momos Singsang beim Spielen über die unablässig Zigarren paffenden Zeitdiebe bis zum Nirgend-Haus von Meister Hora, vollgestellt mit Uhren jedweder Form und Größe. Schon beim Lesen meint man sie alle laut ticken und schlagen zu hören.
All das sind Steilvorlagen, die die Bearbeiterin Gudrun Hartmann, der Regisseur Robert Schoen und der Komponist Tobias Unterberg bei ihrer neuen Adaption des weltberühmten Buches natürlich zu nutzen wissen. Überdies wartet die hörenswerte, nur um einige philosophische Passagen gekürzte Produktion des Kinder- und Jugendhörbuchlabels Silberfisch mit einer Fülle an zusätzlichen klanglichen und musikalischen Ideen auf.
Sie alle fügen sich harmonisch in die Geschichte um das verstrubbelte Mädchen ein, das den Menschen die Zeit zurückbringt, die ihnen die grauen Herren geraubt haben. Auf die ausgelassene Atmosphäre zu Beginn mit fröhlichem Vogelgezwitscher folgt später ein düster gezupfter E-Bass, der die Bedrohungskulisse der zunehmend dramatischeren Geschehnisse steigert. Dazu krächzen Krähen winterkalt.
Ein besonders schönes Beispiel für die Arbeit des Hörspielteams ist die Umsetzung des dritten Buchkapitels. Darin stellen sich Momo und ihre Freunde vor, wie sie an Bord eines Zukunftsschiffs das Rätsel vom „Ewigen Taifun“ lösen. Das Kinderspiel, in dessen Verlauf ein schwerer Sturm aufzieht, wird hier fast ausschließlich über die Geräuschkulisse erzählt: Da pfeift der Wind, schlagen die Wellen, kreischen die Möwen. Um am Ende in Momos Fantasie-Gesang zu münden: „Eni meni allubeni“. Die tolle Momo-Sprecherin Paula Drescher, Jahrgang 2012, singt ihn ganz zart, nur begleitet von einer schlichten Klaviermelodie.
Auch viele andere prägnante Textstellen wurden in kurze Lieder verwandelt. Jeder der unvergesslichen Charaktere hat so seinen musikalischen Auftritt. Steffen Scheumann als Beppo Straßenkehrer knödelt „Schritt – Atemzug – Besenstrich“, Pascal Houdus feiert als Gigi Fremdenführer zunächst freudig das Dolce Vita und skandiert später im Chor mit den Kindern: „Hört, ihr Leut, und lasst euch sagen: Lasst euch nicht mehr länger plagen!“
Die Jubiläumsproduktion „Momo – Das Hörspiel“ ist nach der gleichnamigen WDR-Produktion von 2013 die zweite Adaption von Endes Buch. Dem hochkarätigen Sprecherensemble von damals rund um Karin Anselm und Rufus Beck steht das jetzige in nichts nach. Steffen Scheumann und Pascal Houdus sind als Momos erwachsene Freunde neben Andreas Fröhlich als wunderbar altersweisem Meister Hora die männlichen Sympathieträger. Ihnen gegenüber Oliver Kraushaar als herzlos kurz angebundener Agent XYQ/384/B und Wolfgang Michael in der Rolle seines gemeingefährlichen Chefs.
Schließlich ist da noch Friedhelm Ptok, der vor Kurzem 90 Jahre alt geworden ist und als allwissender Erzähler mit ausdrucksstarker Stimme glänzt. Und eben Paula Drescher. Natürlich und ungezwungen spricht sie die kleine Momo und beeindruckt dabei mit einer stimmlichen Bandbreite, die von kindlich naiv über ängstlich und verzagt bis mutig und tapfer reicht. Die Aufgabe von uns Hörern ist es nun, sich die Zeit zu nehmen und ihnen allen so zuzuhören wie Momo ihren Freunden: „Und wer nun noch immer meint, Zuhören sei nichts Besonderes, der mag nur einmal versuchen, ob er es auch so gut kann.“
FLORIAN WELLE
Momos Singsang, das
Zigarren-Paffen der Zeitdiebe,
Meister Horas Uhren – alles tönt
Die junge Sprecherin Paula Drescher (Momo) bei der Aufnahme mit Andreas Fröhlich (Meister Hora).
Foto: Silberfisch/Anke Beims
Michael Ende: Momo – Das Hörspiel. Mit
Friedhelm Ptok,
Paula Drescher, Andreas Fröhlich u.a.. Silberfisch im Hörbuch
Hamburg Verlag,
Hamburg 2023. 3 CDs mit einer Laufzeit von 224 Minuten, 18 Euro.
Ab zehn Jahren.
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