Sofort per Download lieferbar
Statt: 16,00 €**
**Preis der gedruckten Ausgabe (Broschiertes Buch)
Weitere Ausgaben:
PAYBACK Punkte
0 °P sammeln!
Das Haus stand seit Jahren leer. Der Charme des Verlassenen umwehte es. Und noch etwas anderes, Dunkleres ...Abend für Abend zieht es Barpianist Tobias Hansen zu einer seit Jahren leerstehenden alten Villa in einem noblen Hamburger Elbvorort. Er parkt, bleibt im Auto sitzen und blickt für einige Minuten zum dunklen Haus hinüber. Bis zu dem Tag, als Yvette Winkler mit ihrer Familie einzieht. Yvette will mit der alten Villa ihren Traum vom perfekten Zuhause verwirklichen. Und einen Neustart wagen - auch für ihre in Schieflage geratene Ehe.Tobias Hansen freundet sich schnell mit den Winklers...
Das Haus stand seit Jahren leer. Der Charme des Verlassenen umwehte es. Und noch etwas anderes, Dunkleres ...
Abend für Abend zieht es Barpianist Tobias Hansen zu einer seit Jahren leerstehenden alten Villa in einem noblen Hamburger Elbvorort. Er parkt, bleibt im Auto sitzen und blickt für einige Minuten zum dunklen Haus hinüber. Bis zu dem Tag, als Yvette Winkler mit ihrer Familie einzieht. Yvette will mit der alten Villa ihren Traum vom perfekten Zuhause verwirklichen. Und einen Neustart wagen - auch für ihre in Schieflage geratene Ehe.
Tobias Hansen freundet sich schnell mit den Winklers an, gibt den Kindern Klavierunterricht und geht bald mit großer Selbstverständlichkeit bei ihnen ein und aus. Lange ahnt niemand, wen sie wirklich in ihre eigenen vier Wände gelassen haben. Bis zu dem Abend, als er mit Yvette und den Kindern allein im Haus ist ...
Unter die Haut gehende Psychospannung, die nicht mehr loslässt
Abend für Abend zieht es Barpianist Tobias Hansen zu einer seit Jahren leerstehenden alten Villa in einem noblen Hamburger Elbvorort. Er parkt, bleibt im Auto sitzen und blickt für einige Minuten zum dunklen Haus hinüber. Bis zu dem Tag, als Yvette Winkler mit ihrer Familie einzieht. Yvette will mit der alten Villa ihren Traum vom perfekten Zuhause verwirklichen. Und einen Neustart wagen - auch für ihre in Schieflage geratene Ehe.
Tobias Hansen freundet sich schnell mit den Winklers an, gibt den Kindern Klavierunterricht und geht bald mit großer Selbstverständlichkeit bei ihnen ein und aus. Lange ahnt niemand, wen sie wirklich in ihre eigenen vier Wände gelassen haben. Bis zu dem Abend, als er mit Yvette und den Kindern allein im Haus ist ...
Unter die Haut gehende Psychospannung, die nicht mehr loslässt
Dieser Download kann aus rechtlichen Gründen nur mit Rechnungsadresse in A, B, CY, D, DK, EW, E, FIN, F, GR, IRL, I, L, M, NL, P, S, SLO, SK ausgeliefert werden.
- Geräte: eReader
- ohne Kopierschutz
- eBook Hilfe
- Größe: 5.34MB
- FamilySharing(5)
- Text-to-Speech
- Entspricht WCAG Level AA Standards
- Entspricht WCAG 2.1 Standards
- Alle Inhalte über Screenreader oder taktile Geräte zugänglich
- Alle Texte können hinsichtlich Größe, Schriftart und Farbe angepasst werden
- ARIA-Rollen für verbesserte strukturelle Navigation
- Hoher Kontrast zwischen Text und Hintergrund (min. 4.5 =>1)
- Text und Medien in logischer Lesereihenfolge angeordnet
- Keine Einschränkung der Vorlesefunktionen, außer bei spezifischen Ausnahmen
- Entspricht EPUB Accessibility Specification 1.1
Spannender als der Blick durch weit geöffnete Türen ist für Jennifer Mentges immer der durch dunkle Fenster gewesen, hinter denen Geheimnisse lauern, von denen man noch nicht einmal etwas ahnt. Weil sie Versteckspiele schon immer gereizt haben, verbirgt sich hinter dem Pseudonym Jennifer Mentges die Autorin Renée Karthee, die nach dem Studium der Literaturwissenschaften und dem Besuch der Henri-Nannen-Journalistenschule in Hamburg lange als Redakteurin beim STERN gearbeitet hat, bevor sie sich dem Schreiben von Drehbüchern und Romanen widmete. Renée Karthee hat einen Sohn und lebt in Paris.
Produktdetails
- Verlag: FISCHER E-Books
- Seitenzahl: 416
- Erscheinungstermin: 1. Juli 2022
- Deutsch
- ISBN-13: 9783104905389
- Artikelnr.: 63768638
Spannung garantiert Jessica Bradley Frankfurter Neue Presse 20230119
Von Beginn an wird man bei diesem Buch mitgerissen. Der Barpianist Tobias Hansen überzeugt zunächst mit seinem Charme und klimpert auf der „Harmonie-Tastatur“.
Durch die Erzählung in mehreren Zeitebenen wird sofort Spannung aufgebaut, die den Leser fesselt. Immer neue …
Mehr
Von Beginn an wird man bei diesem Buch mitgerissen. Der Barpianist Tobias Hansen überzeugt zunächst mit seinem Charme und klimpert auf der „Harmonie-Tastatur“.
Durch die Erzählung in mehreren Zeitebenen wird sofort Spannung aufgebaut, die den Leser fesselt. Immer neue Verstrickungen tauchen auf, die sich am Ende zu einem Bild fügen. Die Geschichte ist sehr gelungen. Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen und habe es in einem Rutsch gelesen. Mein neues Lieblingswort „ Geburtstagsglückseligkeit“.
Das Cover ist in dunklen-bedeckten Farben gehalten. Es ist sehr ausdrucksstark, auf das Wesentliche beschränkt und hat bei mir spannende Vorfreude ausgelöst.
Mein Fazit:
Dieser Thriller bleibt definitiv nicht mein letztes Buch von Jennifer Mentges, ich freue mich schon auf das nächste Buch von ihm.
Eine klare Kauf- und Leseempfehlung für alle Krimi und Thrillerfans.
Weniger
Antworten 0 von 0 finden diese Rezension hilfreich
Antworten 0 von 0 finden diese Rezension hilfreich
Fesselnder Thriller zum Gruseln
Für Pianist Tobias strahlt eine verlassene, alte Villa in Hamburg eine unwiderstehliche Anziehungskraft aus, sodass er gegenüber einfach nur im Auto sitzt und herüberschaut. Als Yvette Winkler das Haus mit ihrer Familie bezieht, ist das die perfekte …
Mehr
Fesselnder Thriller zum Gruseln
Für Pianist Tobias strahlt eine verlassene, alte Villa in Hamburg eine unwiderstehliche Anziehungskraft aus, sodass er gegenüber einfach nur im Auto sitzt und herüberschaut. Als Yvette Winkler das Haus mit ihrer Familie bezieht, ist das die perfekte Gelegenheit für Tobias: Er freundet sich mit den Winklers an und kann somit im Haus ein- und ausgehen. Zunächst läuft alles gut, doch mit der Zeit bemerken die Winklers, dass mit Tobias etwas ganz und gar nicht stimmt...
Das Cover ist toll umgesetzt, die düstere Abbildung fängt perfekt die im Buch herrschende Stimmung ein. Das Klavier spielt ebenfalls eine größere Rolle und der gelbe Schriftzug sticht sofort ins Auge.
Der Schreibstil ist anschaulich und die Geschichte lässt sich flüssig lesen. Der Leser bekommt durch die verschiedenen Perspektiven einen umfassenden Blick in die Geschichte, was gut umgesetzt und abwechslungsreich ist. Auch gibt es zwei Handlungsebenen, einmal die Gegenwart, die im Jahr 2019 spielt, und einmal die Vergangenheit, die die Jahre 1976-1983 beleuchtet. Die Charaktere sind facettenreich und authentisch dargestellt, es gibt jedoch keine Person bei den Hauptcharakteren, die man wirklich ins Herz schließen könnte, sondern die negativen Eigenschaften überwiegen. In den ersten Kapitel werden alle Beteiligten vorgestellt, was sich leider ein bisschen zieht, sodass erst gegen später endlich richtige Spannung aufkommt. Die Stimmung bewegt sich zwischen bedrohlich und gruselig und die Situation spitzt sich immer weiter zu. Es gibt ein paar unerwartete Wendungen, die ich zum Teil schon habe kommen sehen, und das Ende ist ebenfalls gelungen.
Ich kann das Buch nur empfehlen und gebe 4 Sterne.
Weniger
Antworten 0 von 0 finden diese Rezension hilfreich
Antworten 0 von 0 finden diese Rezension hilfreich
Wenn einen die Vergangenheit nicht loslässt
Eine leerstehende Villa in einem noblen Hamburger Elbvorort. Zwei Menschen, die magisch von dieser Villa angezogen werden. Da ist Yvette Winkler, die mit ihrem Mann Bernhard und den 4 Kindern aus Österreich nach Hamburg kommt und sich in der …
Mehr
Wenn einen die Vergangenheit nicht loslässt
Eine leerstehende Villa in einem noblen Hamburger Elbvorort. Zwei Menschen, die magisch von dieser Villa angezogen werden. Da ist Yvette Winkler, die mit ihrem Mann Bernhard und den 4 Kindern aus Österreich nach Hamburg kommt und sich in der Villa mit dem herrlichen Garten und dem Badehaus den Traum vom perfektem Familienleben erfüllen will, auch in der Hoffnung, dass ihre nicht mehr ganz intakte Ehe einen neuen Schub bekommt. Und da ist der Barpianist und Klavierlehrer Tobias Hansen, der sich schnell mit Familie Winkler anfreundet, als Klavierlehrer der Kinder unentbehrlich wird. Doch es lauert etwas Böses in dem Haus – und in Tobias Hansen. In kurzer Zeit zerbricht die scheinbare Idylle und es zeigt sich, dass hinter der Fassade scheinbar heiler Familien das Grauen hausen kann.
Elternhaus ist ein fesselnder Thriller, der seine Leser von der ersten Seite an in den Bann zieht. Ruhig und harmonisch der Beginn, nimmt der Thriller langsam an Fahrt auf und steuert unaufhaltsam in Richtung Katastrophe. Das ist spannend, auch wenn man schon relativ früh ahnen kann, um was es hier tatsächlich geht. Die Personen sind allesamt authentisch beschrieben und charakterisiert, wenn auch keiner wirklich ein Sympathieträger ist. Die Atmosphäre ist durchweg düster und unheimlich, man kann die unheimliche Anziehungskraft des Hauses förmlich spüren. Die immer wieder eingestreuten Rückblicke, Erklärungen für die verletzten Seelen der handelnden Personen, heizen die Spannung noch an.
Mein Fazit: fesselnder atmosphärisch dichter Psychothriller mit Gänsehautfaktor. Absolut lesenswert.
Weniger
Antworten 0 von 0 finden diese Rezension hilfreich
Antworten 0 von 0 finden diese Rezension hilfreich
Atemlos
Das düstere Cover hält, was es verspricht.
Den Barpianisten Tobias Hansen zieht es immer wieder in den noblen Hamburger Vorort zu einer verlassenen, dem Verfall preisgegebenen, herrschaftlichen Villa. Eines Tages besichtigt ein Paar aus Österreich das Haus, um nach Hamburg …
Mehr
Atemlos
Das düstere Cover hält, was es verspricht.
Den Barpianisten Tobias Hansen zieht es immer wieder in den noblen Hamburger Vorort zu einer verlassenen, dem Verfall preisgegebenen, herrschaftlichen Villa. Eines Tages besichtigt ein Paar aus Österreich das Haus, um nach Hamburg überzusiedeln.
Die Protagonisten sind alle so wunderbar plastisch beschrieben, dass man sofort die Menschen vor Augen hat. Bereits bei der Besichtigung der Villa spürt man durch vorsichtige Andeutungen, dass dieses Haus eine besondere Bedeutung für Yvette Winkler, die Gattin eines vielbeschäftigten Geschäftsmannes und vierfachen Mutter, haben muss. Diese Ahnung lässt einen atemlos durch das Buch fliegen. Die Geschichte ist ruhig und unaufgeregt erzählt, doch gerade das macht die Spannung unerträglich und ist mit großem Genuss zu lesen.
Yvette, die ursprünglich aus Hamburg stammt, erhält eine Empfehlung für die Haushaltshilfe Consuelo Strunz durch ihre alte Freundin Melanie. Auch diese Frauen sind so lebendig beschrieben, als würde man sie persönlich kennen. Die einsame und naive Consuelo, mit sehr konservativen und sittenstrengen Ansichten über die Ehe, lebt für die Familien, bei denen sie arbeitet. Sie klammert sich an die Hoffnung, auch eines Tages die Liebe kennenzulernen. Manipuliert durch Tobias Hansen, schafft er es durch sie, in das Haus der Winklers zu kommen, um den Kindern Klavierunterricht zu geben.
Die Figurenzeichnung ist geradezu Bravourös. Die Handlung besteht hauptsächlich aus Sicht der drei Hauptpersonen Tobias, Yvette und Consuelo. Durch die Kapitel, die in der Vergangenheit spielen (kursiv gesetzt), kommt Puzzleteil um Puzzleteil zusammen, wie alles verbunden ist und welche Geheimnisse tief in diesem Haus vergraben sind.
Ich bin durch diesen Thriller geflogen. Die Geheimnisse eines Hauses, welche nach und nach ans Tageslicht kommen, und die immer schneller werdenene Handlung hat mich von der ersten Seite an gefesselt. Tolle Story, toller Schreibstil. Perfekt! Absolute Leseempfehlung von mir.
Weniger
Antworten 0 von 0 finden diese Rezension hilfreich
Antworten 0 von 0 finden diese Rezension hilfreich
Ich bin richtig leicht in das Buch gekommen. Mit einem poetischen, leicht melancholischen Schreibstil und moralisch grenzwertigen Charakteren und dem Setting kreiert Mentges eine dermaßen unangenehme Atmosphäre, dass einem die Haare zu Berge stehen. Dabei schließt man keinen der …
Mehr
Ich bin richtig leicht in das Buch gekommen. Mit einem poetischen, leicht melancholischen Schreibstil und moralisch grenzwertigen Charakteren und dem Setting kreiert Mentges eine dermaßen unangenehme Atmosphäre, dass einem die Haare zu Berge stehen. Dabei schließt man keinen der Charaktere so richtig ins Herz, was aber auch so richtig ist. Man bekommt sehr viel vom Innenleben der Protagonisten mit, wie z.B. von der Überforderung der Vierfachmama Yvette oder wie Tobias sich wie ein Magnet zur Villa hinzugezogen fühlt. Diese anfängliche Euphorie hält aber auch nur bis zur Mitte an. Da wurde das Buch sehr langatmig und es passierte kaum was. Das konnte auch nur bedingt durch das Ende herumgerissen werden, da mir dieses irgendwie zu unspektakulär war, da ich es schon vermutet habe.
Ich kann hier aber trotzdem eine Leseempfehlung aussprechen, da ich das Konzept innovativ fand und ich es so in dieser Form noch nie gelesen habe.
Weniger
Antworten 0 von 0 finden diese Rezension hilfreich
Antworten 0 von 0 finden diese Rezension hilfreich
Yvette Winkler zieht mit ihrer Familie in eine alte Villa in Hamburg ein. Barpianist Tobias Hansen hat das Haus immer im Visier und steht oft davor. Er freundet sich mit der Familie an und wird der Klavierlehrer der Kinder. So hat er Zugang zum Haus und bekommt immer mehr vom Familienleben mit. …
Mehr
Yvette Winkler zieht mit ihrer Familie in eine alte Villa in Hamburg ein. Barpianist Tobias Hansen hat das Haus immer im Visier und steht oft davor. Er freundet sich mit der Familie an und wird der Klavierlehrer der Kinder. So hat er Zugang zum Haus und bekommt immer mehr vom Familienleben mit. Schnell wird beim Lesen klar, von wem in den Zwischenkapiteln die Rede ist. Die Geschichte braucht viel zu lange, um in Fahrt zu kommen. Immer wenn sich Spannung aufbaut, wird sie leider wieder unterbrochen, weil es entweder mit was anderem weitergeht oder diese Zwischenkapitel kommen. So schleppt sich die Geschichte träge dahin und man kann schnell erahnen, was Tobias für ein Problem hat. Mich hat das Buch leider nicht so wirklich gefesselt, weil es viel zu durchschaubar ist und eigentlich bis zum Ende nicht sonderlich viel passiert. Wenn etwas seltsames im Haus passiert ist, dann weiß man immer gleich, wer oder was dahinter steckt. Für einen Thriller fand ich das Buch viel zu langweilig. Für einen guten Roman war die Geschichte ganz gut geschrieben. Ein nettes Buch für zwischendurch
Weniger
Antworten 0 von 0 finden diese Rezension hilfreich
Antworten 0 von 0 finden diese Rezension hilfreich
War okay... hatte mehr erwartet!
Yvette Winkler ist gestresst. Gestresst von ihrem Zuhause direkt unter Schwiegermutters Fittichen, gestresst von ihrer mauen Ehe und gestresst mit der Erziehung ihrer 4 Kinder. Ein Lichtblick erhellt ihr Leben, als die Familie beschließt, in die alte Heimat …
Mehr
War okay... hatte mehr erwartet!
Yvette Winkler ist gestresst. Gestresst von ihrem Zuhause direkt unter Schwiegermutters Fittichen, gestresst von ihrer mauen Ehe und gestresst mit der Erziehung ihrer 4 Kinder. Ein Lichtblick erhellt ihr Leben, als die Familie beschließt, in die alte Heimat von Yvette zu ziehen - nach Hamburg. Beim Treffen mit dem Makler ist der Ehemann erstaunt über eine düstere, abgewrackte Villa, aber die Gattin ist Feuer und Flamme und will dieses Haus in einem noblen Hamburger Elbvorort unbedingt haben. Es kommt, wie es kommen muss - das Haus wird die neue Heimat der Winklers... und sie bemerken nicht, dass sie beobachtet werden. Bzw. nicht die 6köpfige Familie wird beobachtet, sondern die Villa, die mehrere dunkle Geheimnisse beherbergt. Tobias WILL dieses Haus, WILL diese Familie und ist bereit (fast) alles dafür zu tun...
Dies ist das erste Buch, das ich von Jennifer Mentges, das ich gelesen habe. Das düstere Cover hat mich sofort angesprochen und der Klappentext sowie die Leseprobe waren vielversprechend. Der Thriller hat allerdings in dieser Geschichte sehr lange auf sich warten lassen.
ELTERNHAUS liest sich wie ein Roman über eine (dramatische) Familiengeschichte. Die unterschiedlichen Personen wurden gut beschrieben. Am besten haben mir die Putzfrau Consuelo und die fast blinde Nachbarin Gerda gefallen. Allerdings wurde für mein Empfinden zu viel Zeit und Wert auf die Umschreibung der Personen und der Umgebung verwandt.
Der Schreibstil ist sehr schön und ich konnte mir alles bildlich vorstellen. Der Thrilleranteil hat mir größtenteils gefehlt. Ich kam gut in meinen Lesefluss, habe aber tatsächlich die Spannungsmomente vermisst.
Die Geschichte beginnt sehr gemächlich. Durch die unterschiedlichen Perspektiven und die Rückblenden kam etwas Abwechslung hinein und meine Neugierde wurde geweckt. Es wurden einige klischeelastige Dinge eingebaut, die mich (negativ) überrascht haben.
Beim Lesen hatte ich etwas düstere Grundstimmung verspürt, aber richtige Spannung kam für mich erst zum Ende auf. Einige Momente wurden eingebaut, die für mich jedoch nicht mehr überraschend waren, da ich mir (fast) alles zusammenreimen konnte. Für mich hätte der Anfang mehr zusammengerafft werden können.
Ich konnte den Protagonisten Tobias Hansen nicht besonders ernst nehmen. Der Barpianist, der ein Womanizer ist, sich in die Familie einschleicht und sich als Klavierlehrer der Kinder unentbehrlich macht. Yvette war für mich auch nicht sonderlich sympathisch.
Dieser Roman ist in sich abgeschlossen, umfasst 416 Seiten und ist am 10.08.2022 beim Verlag Fischer SCHERZ (S. Fischer Verlage) erschienen.
Im Großen und Ganzen ist das Buch okay, ich kam gut in meinen Lesefluss, aber die versprochene Spannung, die man bei einem Thriller erwartet, hat mir fast komplett gefehlt. Leider wird mir die Geschichte (bis auf die Szenen mit dem Swimmingpool) nicht im Gedächtnis bleiben, daher kann ich nur eine eingeschränkte Empfehlung aussprechen.
Ich vergebe nette 3/5 Sterne.
Weniger
Antworten 0 von 0 finden diese Rezension hilfreich
Antworten 0 von 0 finden diese Rezension hilfreich
Spannungsroman mit Längen, aber einer erfindungsreichen und detailverliebten Geschichte
Nach dem ich „Elternhaus“ von Jennifer Mentges nun gelesen habe, würde ich das Buch eher als Spannungsroman bezeichnen und weniger als Thriller. Denn obwohl die Geschichte richtig stark …
Mehr
Spannungsroman mit Längen, aber einer erfindungsreichen und detailverliebten Geschichte
Nach dem ich „Elternhaus“ von Jennifer Mentges nun gelesen habe, würde ich das Buch eher als Spannungsroman bezeichnen und weniger als Thriller. Denn obwohl die Geschichte richtig stark beginnt, baut sich die Spannung danach nur noch äußerst langsam auf. Durch die fehlende Spannungskurve konnte mich die Handlung leider nicht durchgängig fesseln. Zu Beginn kommt das Buch zunächst fast wie ein Märchen daher, für dieses Gefühl sorgt eine ungewöhnliche Erzählweise, an welche ich mich zunächst erst einmal gewöhnen musste. Meist berichtet ein auktorialer Erzähler von den Geschehnissen, aber auch aus der Perspektive der Hauptprotagonist:innen gibt es Kapitel. Eigentlich hat die Geschichte richtig viel Potenzial, auch wenn ich schon recht früh erkennen konnte in welche Richtung das Ganze führen könnte. Überraschen konnte mich der Plot deswegen leider nicht. Dennoch gibt es auch spannende Momente, vor allem als noch eine weitere Figur „böse“ Persönlichkeitseigenschaften erkennen lässt und die Dynamik verändert. Viel Spannung wurde meiner Meinung nach aber vor allem durch übermäßig ausgeschmückte Szenen und unnötige Kapitel verschenkt. So entstehen Längen, welche die Lesefreude unnötig dämpfen. Die Handlung wirkt dadurch außerdem immer wieder zu gewollt bzw. konstruiert und erscheint gerade deswegen als nicht rund. Wäre die Geschichte knackiger, auf den Punkt erzählt worden, hätte sie von mir durchaus volle Punktzahl bekommen. Potenzial lässt die Autorin dennoch immer wieder erkennen, weswegen ich auch in Zukunft zu einem weiteren Buch von ihr greifen würde. Für „Elternhaus“ vergebe ich allerdings aufgrund meiner Kritikpunkte nur 3 Sterne. Dennoch kann das Buch für alle die auf Hochspannung verzichten können und ausgefeilte Familienkonstellationen zu schätzen wissen, einen Blick wert sein. Fantasievoll ist die Geschichte nämlich allemal.
Weniger
Antworten 0 von 0 finden diese Rezension hilfreich
Antworten 0 von 0 finden diese Rezension hilfreich
Das Cover ist hervorragend.
Der Schreibstil ist sehr flüssig, spannend und fesselnd.
Das Buch hat mich sofort in seinen Bann gezogen. Einmal angefangen konnte ich das Buch fast nicht mehr aus der Hand legen.
Zwischendurch gibt es in dem Buch immer wieder Rückblicke in die …
Mehr
Das Cover ist hervorragend.
Der Schreibstil ist sehr flüssig, spannend und fesselnd.
Das Buch hat mich sofort in seinen Bann gezogen. Einmal angefangen konnte ich das Buch fast nicht mehr aus der Hand legen.
Zwischendurch gibt es in dem Buch immer wieder Rückblicke in die Vergangenheit.
Dies hat mich immer wieder zur Spekulationen angeregt. Schrittweise wird enthüllt, worum es hier wirklich geht.
Klasse.
Die Charaktere sind sehr bildhaft beschrieben. Man konnte sich ein tolles Bild von den Charakteren machen.
Fazit:
Für mich ein sehr raffinierter und gut durchdachter Psychothriller, voller unerwarterter Wendungen und Hochspannung.
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung.
Weniger
Antworten 0 von 0 finden diese Rezension hilfreich
Antworten 0 von 0 finden diese Rezension hilfreich
Wenn die Vergangenheit an der Tür klopft
Ein Hamburger Herrenhaus verbirgt so einige Geheimnisse oder besser gesagt, die Personen, die dort wohnen bzw. es aufsuchen. Allen voran Yvette Winkler und Tobias Hansen. Yvette Winkler ist gemeinsam mit ihren Kindern und ihrem Mann erst vor Kurzem in …
Mehr
Wenn die Vergangenheit an der Tür klopft
Ein Hamburger Herrenhaus verbirgt so einige Geheimnisse oder besser gesagt, die Personen, die dort wohnen bzw. es aufsuchen. Allen voran Yvette Winkler und Tobias Hansen. Yvette Winkler ist gemeinsam mit ihren Kindern und ihrem Mann erst vor Kurzem in die alter Hamburger Villa eingezogen. Der Umzug sollte ein Neuanfang für sie sein und so ihre kriselnde Ehe zu retten. Tobias Hansen hingegen hat es schon vor dem Einzug der Winklers allabendlich zur alten Villa hingezogen und sie aus dem Auto heraus beobachtet. Nachdem die Familie Winkler eingezogen ist, macht sich Hansen daran, selber Teil der Familie zu werden und da er selber Pianist ist, gibt er den Kindern bald Klavierunterricht und freundet sich mit Yvette und ihren Mann an und gewinnt immer mehr ihr Vertrauen sowie Zugang zum Haus. Doch dann eines Tages, wenn er allein ist mit Yvette und den Kindern, zeigt er sein wahres Gesicht…
„Elternhaus“ von Jennifer Mentges ist ein spannender Psychothriller, der ganz ohne blutige Szenen auskommt und dessen Stärken in der detaillierten Charakterzeichnung und der atmosphärischen und leicht poetischen Sprache liegen. Anfangs noch etwas gemächlich, wird langsam Spannung aufgebaut und dann konstant über den weiteren Handlungsverlauf hochgehalten. Ebenso ist von Beginn an eine unterschwellige geheimnisvolle und leicht bedrohliche Stimmung spürbar. Aus den sich abwechselnden Perspektiven und Rückblicken in die Vergangenheit wird nach und nach das Geheimnis um Tobias Hansen, Yvette Winkler und der Villa gelüftet.
Auch wenn manche Handlungsstränge hierbei vorweggenommen werden, weiß der Spannungsroman zu überraschen und Gänsehautmomente zu erzeugen sowie insgesamt mit einer schlüssigen Handlung zu überzeugen.
Ein Psychothriller, der auf leisen Pfoten daherkommt und nach und nach seine volle Wucht entfaltet. „Elternhaus“ von Jennifer Mentges zieht einen in seinen Bann und lässt einen nicht mehr los genau wie das alte Herrenhaus im Buch.
Weniger
Antworten 0 von 0 finden diese Rezension hilfreich
Antworten 0 von 0 finden diese Rezension hilfreich
Andere Kunden interessierten sich für
