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Der erste Locked-Car-Thriller: Originell, temporeich und absolut fesselnd - nach diesem Buch werden Sie öfter in den Rückspiegel schauen! Ein kilometerlanger Stau. Im Auto neben dir sitzt eine Leiche. Der Mörder steckt in der Autoschlange fest - und du auch. Belinda Kidd, Kommissarin kurz vor dem Ruhestand, ist auf dem Weg vom Flughafen in die Londoner Innenstadt. Vom Jetlag geplagt, will sie einfach nur nach Hause - als der Verkehr plötzlich stockt und dann zum völligen Stillstand kommt. Grund dafür: eine Explosion in einem Tunnel. Geschätzte Wartezeit: mehrere Stunden. Als Belinda sic...
Der erste Locked-Car-Thriller: Originell, temporeich und absolut fesselnd - nach diesem Buch werden Sie öfter in den Rückspiegel schauen! Ein kilometerlanger Stau. Im Auto neben dir sitzt eine Leiche. Der Mörder steckt in der Autoschlange fest - und du auch. Belinda Kidd, Kommissarin kurz vor dem Ruhestand, ist auf dem Weg vom Flughafen in die Londoner Innenstadt. Vom Jetlag geplagt, will sie einfach nur nach Hause - als der Verkehr plötzlich stockt und dann zum völligen Stillstand kommt. Grund dafür: eine Explosion in einem Tunnel. Geschätzte Wartezeit: mehrere Stunden. Als Belinda sich zwischen den parkenden Autos die Beine vertritt, macht sie in einem der anderen Fahrzeuge eine grausige Entdeckung: eine Leiche, mit einem Metallspieß erstochen. Aber wie? Niemand kann weg. Also muss der Mörder immer noch hier sein, zwischen den anderen Fahrerinnen und Fahrern, die darauf warten, dass es weitergeht. Was ist zu tun? Die anderen Fahrzeuginsassen zu warnen würde eine Massenpanik auslösen, zumal im Autoradio weitere Explosionen vermeldet werden. Belinda sieht sich in der Zwickmühle. Wenn der Stau weiterhin anhält, sind sie alle in Gefahr. Wenn er sich auflöst, kann der Mörder entkommen. Die Uhr tickt, und auch wenn Belinda nicht weiß, wie lange noch - sicher ist: Sie muss eine Entscheidung treffen ...
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Jo Furniss war zehn Jahre lang Jounalistin bei der BBC, bevor sie freie Schriftstellerin wurde. Sie hat für zahlreiche Magazine geschrieben und bereits mehrere Bücher veröffentlicht. Außerdem schreibt sie für den beliebten Podcast SHORT HISTORY OF..., der 2022 für den British Podcast Award nominiert war. Während ihrer Zeit in Singapur rief sie das Online-Literaturmagazin SWAG ins Leben. Derzeit lebt die Autorin mit ihrer Familie - inklusive Pudel - an der Südküste Englands. Sabine Schilasky lebt und arbeitet in Hamburg. Sie hat u.a. M.C. Beaton, Alex Kava, Kwei Quartey, M.W. Craven, N. Richards/M. Costello, Clare Mackintosh und Owen Mullen übersetzt.
Produktdetails
- Verlag: Rowohlt Verlag GmbH
- Seitenzahl: 320
- Erscheinungstermin: 1. Juni 2025
- Deutsch
- ISBN-13: 9783644018693
- Artikelnr.: 72302270
Kommissarin Belinda Kidd, Billy genannt, ist nach langer Reise im Leihwagen privat unterwegs nach Hause, als sie von einem großen Stau ausgebremst wird. Schnell wird ihr klar, dass in einem der mit ihr gestrandeten Wagen eine Leiche sitzt. Der Mörder kann sich nicht weit vom Tatort …
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Kommissarin Belinda Kidd, Billy genannt, ist nach langer Reise im Leihwagen privat unterwegs nach Hause, als sie von einem großen Stau ausgebremst wird. Schnell wird ihr klar, dass in einem der mit ihr gestrandeten Wagen eine Leiche sitzt. Der Mörder kann sich nicht weit vom Tatort entfernt haben, da er wie alle anderen in der Falle sitzt. Und was ist mit den anderen Autofahrern, die ebenfalls festsitzen? Einer von ihnen könnte und muss es gewesen sein, etwas auffällig sind sie, bei näherer Betrachtung, eigentlich alle. Ich fand die Person der Billy Kidd, die kurz vor ihrer Pensionierung steht und sich trotz der privaten Reise professionell dem Problem stellt, sehr sympathisch. Gut dargestellt ist auch die bissige Einordnung der weiteren Figuren durch sie. Die Personen kommen dann kapitelweise selbst zu Wort, das macht die Sache aus meiner Sicht noch lesenswerter. Ganz rund ist die Geschichte freilich nicht, aber dennoch ein gelungener Krimi – mal was anderes!
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Die Grundidee zu Jo Furniss' "Der Stau -
Es gibt kein Entkommen" hat mich sehr interessiert. Schlicht, weil es einmal etwas anderes ist.
Das Buch würde ich hedoch nicht als Thriller klassifizieren. Für mich ist es eher ein ruhiger Kriminalroman. Hier ist der Fall als solches …
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Die Grundidee zu Jo Furniss' "Der Stau -
Es gibt kein Entkommen" hat mich sehr interessiert. Schlicht, weil es einmal etwas anderes ist.
Das Buch würde ich hedoch nicht als Thriller klassifizieren. Für mich ist es eher ein ruhiger Kriminalroman. Hier ist der Fall als solches spannend und die Auflösung fand ich gut. Aber zwischendurch hat das Buch trotz eines flüssigen Schreibstils einige Längen. Überwiegend dadurch, dass durch die Vielzahl an anderen Personen doch zu viele Nebenschauplätze eröffnet werden. Es bleiben auch zu viele Personen an der Oberfläche. Lediglich Billy erhält etwas Tiefe im Laufe der Geschichte.
Insgesamt ein guter Krimi, der einige Schwächen hat. Die Grundidee ist richtig gut, hätte aber doch nich mehr herausgearbeitet werden können. Dennoch kann ich das Buch empfehlen, vor allem, wenn man Locked-in Bücher mag.
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Kein Entkommen
Locked-Room-Mysterys interessieren mich immer. Und so hat „Der Stau“ von Jo Furniss sofort mein Interesse geweckt. Ein Locked-Car-Thriller, was für eine originelle Idee!
Belinda «Billy» Kidd, Kommissarin kurz vor dem Ruhestand, ist auf dem Weg vom …
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Kein Entkommen
Locked-Room-Mysterys interessieren mich immer. Und so hat „Der Stau“ von Jo Furniss sofort mein Interesse geweckt. Ein Locked-Car-Thriller, was für eine originelle Idee!
Belinda «Billy» Kidd, Kommissarin kurz vor dem Ruhestand, ist auf dem Weg vom Flughafen in die Londoner Innenstadt. Sie war in Australien und will einfach nur noch nach Hause - als der Verkehr plötzlich zum Erliegen kommt. Grund dafür: eine Explosion in einem Tunnel. Geschätzte Wartezeit: mehrere Stunden.
Als Billy sich die Beine vertritt, entdeckt sie in einem der Autos eine Leiche. Erstochen mit einer Fahrradspeiche. Der Täter oder die Täterin muss sich unter den Anwesenden befinden. Denn es gibt kein Entkommen. Also beginnt sie zu ermitteln, bevor der Stau sich auflöst und die Tatperson auf Nimmerwiedersehen verschwindet.
Wie sich herausstellt, hat (fast) jeder etwas zu verbergen. Aber wer ist der Mörder/ die Mörderin? Wer hat ein Motiv?
„Der Stau“ ist spannend und unterhaltsam. Allerdings hat es etwas gedauert, in die Geschichte rein zu kommen. Der Schreibstil ist anfangs gewöhnungsbedürftig, was aber auch an der Übersetzung liegen mag.
Wechselnde Perspektiven, vor allem aus der Sicht von Billy, sorgen für Dynamik. Später kommen andere Ich-Erzähler und ihre Fahrzeuge hinzu: Charlotte alias Strafzettelfrau, Audi Q7; Kerry alias die Mutter, Toyota Sienna; Heathcote alias Silberfuchs, BMW 3er-Reihe etc.
Billy war mir sofort sympathisch. Sie gibt wirklich alles. Dabei hat sie nichts zur Verfügung: keine Uniform, keinen Dienstausweis, kein Equipment - und sie muss ganz dringend. Das hatte ich in einem Roman noch nie!
Fazit: Fesselnder Thriller voller Überraschungen!
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Stillstand
In London herrscht Bombenalarm, etliche Straßen sind gesperrt, darunter die Autobahn, auf der sich Belinda Kidd, Polizistin knapp vor der Pension, befindet. Stillstand. Warten. Aber da kommt Unruhe auf, denn der Mann im Auto nebenan bewegt sich nicht. Hat er einen Herzinfarkt? …
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Stillstand
In London herrscht Bombenalarm, etliche Straßen sind gesperrt, darunter die Autobahn, auf der sich Belinda Kidd, Polizistin knapp vor der Pension, befindet. Stillstand. Warten. Aber da kommt Unruhe auf, denn der Mann im Auto nebenan bewegt sich nicht. Hat er einen Herzinfarkt? Kann man ihn noch wiederbeleben? Belinda, genannt Billy, stellt sich in den Dienst und entdeckt das Unglaubliche: im Nacken des Autofahrers steckt ein Spieß aus Metall. Nun heißt es, klug vorzugehen, um keine Panik unter den anderen „Gefangenen“ im Stau zu erzeugen und rasch Kontakt aufzunehmen zu ihrem Kollegen Dominic Day.
Originell, temporeich und absolut fesselnd – das verspricht der Klappentext. Vielleicht sind die Erwartungen deshalb besonders hoch, aber außer einem originellen Schauplatz trifft nichts davon zu. Die Handlung wird gemäß der aktuellen Uhrzeit erzählt, einzelne auf der Strecke gestrandete Figuren schildern zwischendurch ihre Sicht der Dinge. So lernt der gespannte Leser einzelne Personen rund um den Ermordeten kennen, allerdings bleibt es eher bei flüchtigen Bekanntschaften, wie es denn so ist, wenn man nur wenige Stunden in einer zwangsweise entstandenen Gemeinschaft ausharren muss. Niemand ist derart charakterisiert, dass man sich ihm nahe fühlt oder Emotionen geweckt werden. Jeder spult sozusagen seiner Persönlichkeit entsprechend sein Programm ab und Billy versucht, innerhalb weniger Stunden einen Kriminalfall aufzuklären. Inzwischen vertreten sich etliche Fahrzeuginsassen die Beine, werden Pferde ausgeladen, geschehen absonderliche, mitunter kaum glaubwürdige Dinge auf der Straße, die sich allerdings eher langatmig und zäh anfühlen als aufregend und atemberaubend. Auch vom Schreibstil her selbst erinnert die Angelegenheit eher an ein Abhaken einzelner Szenen denn an den Aufbau stetig steigender Spannung. Natürlich geraten mehrere Personen unter Verdacht, bevor sich ein doch unerwarteter Schwenk ergibt und der Mordfall aufgeklärt werden kann.
Eine überzeugende Idee, die leider wenig überzeugend umgesetzt wird, eine Geschichte, die deutlich mehr Potential gehabt hätte. Schade.
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Police Sergeant Belinda Kidd ist gerade aus Australien zurückgekommen und auf dem Weg vom Flughafen zur Londoner Innenstadt. Im Tunnel hat es eine Explosion gegeben und der Stau wird dauern. Dann sieht sie in einem anderen Fahrzeug eine Leiche, die offensichtlich ermordet wurde. Da der …
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Police Sergeant Belinda Kidd ist gerade aus Australien zurückgekommen und auf dem Weg vom Flughafen zur Londoner Innenstadt. Im Tunnel hat es eine Explosion gegeben und der Stau wird dauern. Dann sieht sie in einem anderen Fahrzeug eine Leiche, die offensichtlich ermordet wurde. Da der Mörder nicht weg und die Polizei nicht zu ihnen kann, muss sich der Täter unter ihnen befinden. Belinda muss etwas unternehmen.
Nachdem ich die Leseprobe gelesen hatte, war ich gespannt darauf, wie es weitergeht. Doch am Ende des Thrillers war ich ein wenig enttäuscht, denn es gab immer mal wieder Längen, die sich auf die Spannungskurve auswirkten. Die Geschichte wird hauptsächlich aus der Perspektive von Belinda erzählt, aber zwischendurch lernt man auch die Sicht anderer Beteiligter kennen. Mir erschien auch der Schreibstil etwas holperig.
Es sind viele Personen, die in diesem Thriller ins Spiel kommen, da kann man leicht mal den Überblick verlieren. Auch wenn ich einiges über sie erfahren habe, so blieben sie mir doch fremd.
Es ist heiß und Belinda nach dem Langstreckenflug ziemlich mitgenommen. Dieser Stau, dessen Ende nicht absehbar ist, sorgt auch nicht gerade dafür, dass die Laune steigt. Außerdem muss sie dringend zur Toilette. Nach ihrer Entdeckung beobachtet Belinda die Menschen in ihrer Umgebung sehr genau und versucht ihre Schlüsse zu ziehen. Dabei kreisen ihre Gedanken und sie beschäftigt sich auch viel mit der Vergangenheit. Die Stimmung unter den Menschen wird gereizter und es entsteht eine düstere Atmosphäre von Misstrauen und Angst. Alle wirken irgendwie verdächtig.
Die überraschende Auflösung ist gut konstruiert und schlüssig, allerdings blieben einige Details ungeklärt.
Der Plot hat mir gut gefallen, doch leider haperte es etwas an der Umsetzung.
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Ein nervenaufreibender Thriller, der unter die Haut geht!
Eigentlich wollte Kommissarin Belinda Kitt – kurz vor dem Ruhestand und auf dem Heimweg aus dem Urlaub – nur kurz aus dem Auto steigen, um sich im Stau die Beine zu vertreten. Doch was sie dann entdeckt, reißt sie …
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Ein nervenaufreibender Thriller, der unter die Haut geht!
Eigentlich wollte Kommissarin Belinda Kitt – kurz vor dem Ruhestand und auf dem Heimweg aus dem Urlaub – nur kurz aus dem Auto steigen, um sich im Stau die Beine zu vertreten. Doch was sie dann entdeckt, reißt sie jäh aus der Alltagsroutine: In einem Wagen sitzt eine Leiche. Tot. Und niemand will etwas gesehen haben.
Ohne Uniform, ohne Ausweis und ohne jegliche Befugnisse steht Belinda plötzlich mitten in einem Mordfall – eingekesselt im Stau, umgeben von Fremden, von denen jeder etwas zu verbergen scheint. Doch Belinda Kitt ist nicht umsonst bekannt als „Billi the Kitt“ – sie denkt nicht daran, die Augen zu verschließen. Auch wenn sie selbst ein düsteres Geheimnis mit sich trägt, das sie krampfhaft zu bewahren versucht …
Die Atmosphäre ist elektrisierend, der Schreibstil packend und stellenweise so beklemmend, dass man das Gefühl hat, selbst in diesem endlosen Stau zu stehen. Stück für Stück entblättert sich die Wahrheit – und mit jeder Seite wächst das Misstrauen gegenüber den anderen Beteiligten. Jeder hätte ein Motiv, jeder wirkt schuldig. Und doch bleibt die Auflösung bis zum bitteren Ende ein schockierendes Rätsel.
Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen – so sehr hat mich die Geschichte gefesselt. Ein origineller, intensiver Krimi, der mit überraschenden Wendungen, psychologischer Raffinesse und einer außergewöhnlichen Protagonistin überzeugt.
Ein absoluter Pageturner – meine klare Leseempfehlung
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Broschiertes Buch
Nervenaufreibender Locked Car Thriller
Ein endloser Stau vor den Toren von London, eine Kommissarin kurz vor dem Ruhestand und ein Mörder, der ebenso wie seine potenziellen Opfer im Verkehrschaos gefangen ist. Das ist das Setting von „Der Stau“ und ich wurde sofort neugierig. …
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Nervenaufreibender Locked Car Thriller
Ein endloser Stau vor den Toren von London, eine Kommissarin kurz vor dem Ruhestand und ein Mörder, der ebenso wie seine potenziellen Opfer im Verkehrschaos gefangen ist. Das ist das Setting von „Der Stau“ und ich wurde sofort neugierig.
Schon der Einstieg zieht mich unweigerlich in die beklemmende Szenerie. Belinda Kidd – genannt Billy, vom Jetlag gezeichnet und eigentlich nach einer Auszeit in Australien auf dem Weg nach Hause, wird von der plötzlichen Explosion im Tunnel und der damit verbunden Sperrung der Autobahn genau wie alle anderen zum Anhalten gezwungen, denn nichts geht mehr. Die Idee, dass niemand entkommen kann – weder die Ermittlerin, noch der Täter – erzeugt ein konstantes, greifbares Spannungsfeld. Die Autorin spielt mit der Dynamik des Stillstandes.
Jo Furniss versteht es, die Figuren mit wenigen, prägnanten Kapiteln vorzustellen und so nach und nach ein Kaleidoskop menschlicher Abgründe, Ängste und Hoffnungen zu entwerfen. Extremes Setting, extreme Reaktionen: Ausnahmesituationen fördern bei allen Beteiligten überraschende Seiten zutage, sei es Misstrauen, Panik oder auch unerwartete Solidarität. Besonders Billy wird dabei nicht nur zur Ermittlerin, sondern auch zur Getriebenen ihrer eigenen Vergangenheit. Furniss gelingt es, die inneren Konflikte und Dämonen ihrer Hauptfigur schrittweise zu enthüllen, sei es durch Selbstgespräche oder Rückblicke in die Vergangenheit.
Der Schreibstil mag für manch einen etwas rau oder derb wirken; für andere passt er jedoch ausgezeichnet zu der düsteren, angespannten Atmosphäre, die über der gesamten Handlung liegt.
Ein besonderes Lob verdient die detailverliebte Ermittlungsarbeit: Billy setzt im Kopf und mit scharfem Blick Mosaiksteinchen um Mosaiksteinchen zusammen. Die Spannung entsteht nicht durch wilde Verfolgungsjagden, sondern durch akribische Beobachtung und das allmähliche Entschlüsseln menschlicher Verhaltensmuster.
Insgesamt hat mir „Der Stau“ gut gefallen. Die raffinierte Konstruktion, die vielschichtigen Charaktere und die konsequent durchgehaltene Stimmung machen das Buch lesenswert und spannend.
Fazit: Eine coole Idee, packend umgesetzt – und definitiv ein Thriller, der nachwirkt, denn wir alle geraten mal in einen Stau ...
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Broschiertes Buch
Fesselnd, aber zu viele Wiederholungen
Inhalt:
Nach einer Auszeit in Australien kehrt die Polizistin Belinda Kidd nach London zurück. Kurz vor der Stadt gerät sie in einen Stau, der durch einen Terroranschlag in einem Tunnel verursacht wurde. Sie steckt fest zwischen hohen …
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Fesselnd, aber zu viele Wiederholungen
Inhalt:
Nach einer Auszeit in Australien kehrt die Polizistin Belinda Kidd nach London zurück. Kurz vor der Stadt gerät sie in einen Stau, der durch einen Terroranschlag in einem Tunnel verursacht wurde. Sie steckt fest zwischen hohen Lärmschutzwänden und Unmengen von Autos. Keine Chance weiter zu kommen. Doch das ist noch nicht das Schlimmste. In einem Auto sitzt eine Leiche - offensichtlich gerade ermordet. Der Mörder muss sich noch in der direkten Umgebung aufhalten. Obwohl nicht im Dienst, versucht Belinda zu ermitteln, wenn nur ihre Blase nicht so drücken würde …
Meine Meinung:
Insgesamt hat mir „Der Stau“ von Jo Furniss sehr gut gefallen. Der Thriller ist nicht allzu blutrünstig, aber dennoch fesselnd und spannend aufgebaut. Die Protagonistin, Belinda Kidd, genannt Billy the Kidd (entlockte mir beim ersten Vorstellen noch ein leichtes Schmunzeln, jedes weitere Mal nervte es nur - und es gab viele Male), fand ich sehr sympathisch in ihrer durchgreifenden und mitfühlenden Art. Sie hat mit einem Trauma zu kämpfen, eigentlich zwei, und versucht einfach, dieses Mal alles richtig zu machen. Ihre (Selbst-) Zweifel kann man gut nachvollziehen und auch alle Entscheidungen, die sie im aktuellen Fall trifft. Nur ihre volle Blase lenkt sie immer öfter ab. Klar, eine volle Blase kann irgendwann zum Problem werden, ich habe auch kein Problem damit, wenn dies mal erwähnt wird, aber doch bitte nicht auf gefühlt jeder Seite immer und immer wieder.
Billy bekommt es hier mit einigen seltsamen Gestalten zu tun; jeder scheint etwas zu verbergen zu haben, und nicht jeder sagt immer die Wahrheit. So kann man zusammen mit Billy rätseln, wie alles zusammenhängt und wer mit wem … Die Auflösung ist durchaus überraschend, aber dennoch in sich logisch.
Billy ist komplett auf sich allein gestellt, denn ihre Kollegen kommen erstens nicht zu ihrem Tatort durch und sind zweitens alle mit dem Terroranschlag beschäftigt. Sogar das Mobilfunknetz bricht zusammen. Doch Billy kommt auf eine recht pfiffige Idee, wie ich finde, um doch Kontakt zu ihrem befreundeten Kollegen Dom zu halten, der ihr im Hintergrund ein bisschen beistehen kann.
Je weiter die Handlung fortschreitet, um so spannender wird es, bis am Ende alle Verstrickungen offenliegen und man das Buch zufrieden zuklappen kann.
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Broschiertes Buch
"Der Stau" war mal eine nette Abwechslung. Ein schnörkelloser Krimi/Thriller, der sich innerhalb eines Tages an einem Ort abspielt. Ein Konzept, das ich so noch nicht häufig gesehen bzw. gelesen habe.
Allerdings war es auch nicht wirklich mehr. Der Plot war ausreichend spannend, …
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"Der Stau" war mal eine nette Abwechslung. Ein schnörkelloser Krimi/Thriller, der sich innerhalb eines Tages an einem Ort abspielt. Ein Konzept, das ich so noch nicht häufig gesehen bzw. gelesen habe.
Allerdings war es auch nicht wirklich mehr. Der Plot war ausreichend spannend, dass ich weiterlesen wollte, aber auch kein krasser Page Turner.
Es gab zwischendurch eine Nebenhandlung, die für mich gar keinen Sinn ergeben hat. Warum ist besagte Person weggelaufen, wenn im Auto nichts war?
Die Auflösung war okay, aber ich bin mir ehrlich gesagt nicht ganz sicher, ob ich sie zu 100 Prozent verstanden habe, haha. Im Konkreten die Beteiligung einer gewissen Person. Und ganz im Ernst: Als ob so ein Mord auf offener Straße mit zig Autos drumrum nicht auffällt?! Ich bleibe skeptisch.
Wenn man mal was anderes lesen will, im Urlaub oder so, sicher nicht verkehrt, aber kein Must Read.
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Broschiertes Buch
Schwacher Start, aber starke zweite Hälfte;
Die Story dieses Buches hat mich gereizt, ich fand sie interessant und abwechslungsreich. Allerdings hat mir der Schreibstil anfangs nicht gefallen, er war mir etwas zu umständlich. Manchmal wurde Offensichtliches erklärt oder Dinge …
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Schwacher Start, aber starke zweite Hälfte;
Die Story dieses Buches hat mich gereizt, ich fand sie interessant und abwechslungsreich. Allerdings hat mir der Schreibstil anfangs nicht gefallen, er war mir etwas zu umständlich. Manchmal wurde Offensichtliches erklärt oder Dinge unnötig wiederholt. Nicht alle Gedanken und Handlungen von Belinda Billy Kidd konnte ich nachvollziehen. Aber das Buch steigert sich im Laufe der Zeit und das Durchhalten lohnt sich. Anfangs wirkten die Ermittlungen noch etwas ziellos und unsystematisch, aber in der zweiten Hälfte zeigen sich die Ergebnisse ihrer Recherchen und Befragungen und es geht voran. Die Auflösung ist logisch und folgerichtig, aber etwas überkonstruiert. Insgesamt hat mich das Buch gut unterhalten, diese Art Locked-In-Krimi hat definitiv Potenzial. Noch eine kleine Anregung: Eine Zeichnung mit einer Übersicht über die stehenden Autos und ihre Insassen wäre hilfreich gewesen.
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