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Nicci French
Broschiertes Buch
Was sie nicht wusste
Thriller. Spiegel-Bestseller
Übersetzung: Moosmüller, Birgit
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Nach der Frieda-Klein-Serie nun endlich der neue Thriller von Bestsellerduo Nicci French!Als Neve Conolly in der Wohnung ihres Geliebten eintrifft, findet sie ihn mit einem Hammer erschlagen. Neve steht unter Schock, denn sie ist verheiratet und der Tote war ihr Chef. Aus Angst, dass ihre Affäre auffliegt, beseitigt sie all ihre Spuren. Was sie erst später bemerkt: Ihr Armband blieb zurück. Panisch fährt sie nachts noch einmal in die Wohnung _ Schmuckstück und Hammer sind verschwunden. Es weiß also jemand von ihrem Geheimnis _ ist es der Mörder? Neve beschließt, den Täter selbst zu st...
Nach der Frieda-Klein-Serie nun endlich der neue Thriller von Bestsellerduo Nicci French!
Als Neve Conolly in der Wohnung ihres Geliebten eintrifft, findet sie ihn mit einem Hammer erschlagen. Neve steht unter Schock, denn sie ist verheiratet und der Tote war ihr Chef. Aus Angst, dass ihre Affäre auffliegt, beseitigt sie all ihre Spuren. Was sie erst später bemerkt: Ihr Armband blieb zurück. Panisch fährt sie nachts noch einmal in die Wohnung _ Schmuckstück und Hammer sind verschwunden. Es weiß also jemand von ihrem Geheimnis _ ist es der Mörder? Neve beschließt, den Täter selbst zu stellen. Doch damit begibt sie sich und andere in tödliche Gefahr ...
Top Ten der Spiegel-Bestsellerliste!
Platz 3 der KrimiBestenliste im Februar 2020!
Als Neve Conolly in der Wohnung ihres Geliebten eintrifft, findet sie ihn mit einem Hammer erschlagen. Neve steht unter Schock, denn sie ist verheiratet und der Tote war ihr Chef. Aus Angst, dass ihre Affäre auffliegt, beseitigt sie all ihre Spuren. Was sie erst später bemerkt: Ihr Armband blieb zurück. Panisch fährt sie nachts noch einmal in die Wohnung _ Schmuckstück und Hammer sind verschwunden. Es weiß also jemand von ihrem Geheimnis _ ist es der Mörder? Neve beschließt, den Täter selbst zu stellen. Doch damit begibt sie sich und andere in tödliche Gefahr ...
Top Ten der Spiegel-Bestsellerliste!
Platz 3 der KrimiBestenliste im Februar 2020!
French, NicciNicci French - hinter diesem Namen verbirgt sich das Ehepaar Nicci Gerrard und Sean French. Seit über 20 Jahren sorgen sie mit ihren außergewöhnlichen Psychothrillern international für Furore und verkauften weltweit über 8 Mio. Exemplare. Die beiden leben in Südengland. Zuletzt erschien die achtteilige Bestsellerserie um Frieda Klein. »Was sie nicht wusste« ist der jüngste Roman des Autorenduos, der sofort nach Erscheinen in die Top Ten der Spiegel-Bestsellerliste aufstieg und auf Platz 3 der Krimi-Bestenliste (Die Zeit).

© C. Bertelsmann Verlag/Christian Rohr
Produktdetails
- Verlag: C. Bertelsmann
- Deutsche Erstausgabe
- Seitenzahl: 448
- Erscheinungstermin: 9. Januar 2020
- Deutsch
- Abmessung: 214mm x 137mm x 37mm
- Gewicht: 609g
- ISBN-13: 9783570103777
- ISBN-10: 3570103773
- Artikelnr.: 57143505
Herstellerkennzeichnung
Die Herstellerinformationen sind derzeit nicht verfügbar.
© BÜCHERmagazin
Komm, sobald du kannst
Krimis in Kürze: Stefan Slupetzky, Nicci French und Carlos Hanimann
Ein englisches Sprichwort besagt, man solle ein Buch nicht nach seinem Cover beurteilen. Nun müssen wir ergänzen: bitte auch nicht nach seiner Autorin. Unter dem Pseudonym Nicci French erschreiben sich die Eheleute Nicci Gerrard und Sean French seit mehr als zwanzig Jahren einen Psychopathenstadl, dessen ideales Habitat die Bahnhofsbuchhandlung abgibt: Dutzendware für den Last-Minute-Kauf. Von ganz anderem Kaliber ist ihr neuer Thriller "Was sie nicht wusste" (C. Bertelsmann, 448 S., br., 16,- [Euro]). Neve, verheiratet, drei Kinder, erhält eine SMS von ihrem Liebhaber: "Komm, sobald du kannst." Sie gehorcht und findet ihn
Krimis in Kürze: Stefan Slupetzky, Nicci French und Carlos Hanimann
Ein englisches Sprichwort besagt, man solle ein Buch nicht nach seinem Cover beurteilen. Nun müssen wir ergänzen: bitte auch nicht nach seiner Autorin. Unter dem Pseudonym Nicci French erschreiben sich die Eheleute Nicci Gerrard und Sean French seit mehr als zwanzig Jahren einen Psychopathenstadl, dessen ideales Habitat die Bahnhofsbuchhandlung abgibt: Dutzendware für den Last-Minute-Kauf. Von ganz anderem Kaliber ist ihr neuer Thriller "Was sie nicht wusste" (C. Bertelsmann, 448 S., br., 16,- [Euro]). Neve, verheiratet, drei Kinder, erhält eine SMS von ihrem Liebhaber: "Komm, sobald du kannst." Sie gehorcht und findet ihn
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in seinem Apartment bereits in der Horizontalen vor - mit eingeschlagenem Schädel. Statt die Polizei zu rufen, schreitet sie zu einem Postmortem-Wohnungsputz, womit sie jedoch nicht nur die Spuren des Ehebruchs, sondern auch des Mordes verwischt. Anschließend webt sie eine engmaschige Textur aus Lügen und Geheimnissen, die den Plot dynamisiert und zugleich ins Wanken bringt.
Obwohl es sich um einen Roman in der dritten Person handelt, weicht der Leser nie von Neves Seite. Jede Dummheit, jeden Fehler und jeden Affekt nimmt er wie durch ein Brennglas wahr. Im Mittelpunkt stehen mithin die Winkelzüge der Protagonistin, nicht die Nachforschungen der Londoner Polizei. Zu den Verdächtigen zählen bald alle wichtigen Figuren, was, kombiniert mit der grandiosen Schilderung familiärer Schieflagen, einen Sog erzeugt, dem man sich kaum entziehen kann.
Das lässt sich über Stefan Slupetzkys neuen Krimi "Im Netz des Lemming" (Haymon, 200 S., geb., 19,90 [Euro]) nicht behaupten. Im sechsten Roman um Leopold "Lemming" Wallisch, der früher Polizist war und inzwischen als Nachtwächter im Wiener Zoo arbeitet, stürzt sich ein Junge in den Tod, nachdem er auf dem Smartphone eine Nachricht gelesen hat. Da Wallisch zuvor mit dem Jungen in der Straßenbahn gesehen wurde, vermuten die Trolle der sozialen Netzwerke, er sei schuld an dem Selbstmord. Daraufhin beginnt eine Recherche, die von Unterhaltung zu Unterhaltung führt, wobei die Gesprächspartner zu Stammtischgeheule im Endstadium neigen: Political Correctness hier, Binnen-I da.
Weil dieser Kolumnenroman um die Abgründe des Internets kreist, versucht sich Slupetzky an der Diktion der Digital Natives: "Gib Check, Digga", "Wetehaa", "O Em Dschi", "Chill dein Leben", "Voll episch". Kleine Aphorismen gehen daneben fast unter: "Weißt du, das Erbärmlichste am Altwerden ist nicht der körperliche Niedergang, es ist, dass dein Geschmack nicht mitaltert." Hübsche Beobachtung, aber keineswegs satisfaktionsfähig, wenn man Slupetzky mit den beiden großen österreichischen Sprachverdrehern und Wortkaskadeuren Wolf Haas und Heinrich Steinfest vergleicht.
Vergleiche liegen ebenfalls nahe, sobald es um True Crime geht, denn auf diesem Gebiet haben die Amerikaner stilbildend und voluminös vorgelegt. Der Journalist Carlos Hanimann übt sich in seinem Bändchen "Caroline H. Die gefährlichste Frau der Schweiz?" (Echtzeit, 79 S., br., 24,- [Euro]) allerdings in Zurückhaltung. Auf wenig Raum wird wenig ausgebreitet: Caroline H. hat 2001 ausgesagt, zwei Frauen in Zürich ermordet zu haben. Spuren? Keine. Motiv? Nicht erkennbar. Zeugen? Fehlanzeige. Außerdem soll sie für Körperverletzungen und mehr als fünfzig Brandstiftungen verantwortlich sein. Später hat Caroline H. ihr Geständnis widerrufen. Ist das glaubhaft? Hanimann schreibt: "In der Kriminologie weiß man, dass Geständnisse eine häufige Fehlerquelle sind."
Und in der Publizistik weiß man, dass eine Geschichte tragfähig sein muss, vor allem wenn sie als Buch erscheint. Viele Klassiker des Genres sind ellenlang, weil das Material ergiebig ist. Hier verhält es sich anders. So umfangreich die Recherche des Autors auch gewesen sein mag, am Ende lesen wir von anonymen Briefen, schweigsamen Anwälten und Hinweisen zu einem Mann, der einen der Morde, die Caroline H. zur Last gelegt werden, begangen haben könnte - zufriedenstellend überprüfen lässt sich das aber nicht. "Oft landete ich in einer Sackgasse", bekennt Hanimann. Das liest man dem Buch auf fast jeder Seite an.
KAI SPANKE
Alle Rechte vorbehalten. © F.A.Z. GmbH, Frankfurt am Main
Obwohl es sich um einen Roman in der dritten Person handelt, weicht der Leser nie von Neves Seite. Jede Dummheit, jeden Fehler und jeden Affekt nimmt er wie durch ein Brennglas wahr. Im Mittelpunkt stehen mithin die Winkelzüge der Protagonistin, nicht die Nachforschungen der Londoner Polizei. Zu den Verdächtigen zählen bald alle wichtigen Figuren, was, kombiniert mit der grandiosen Schilderung familiärer Schieflagen, einen Sog erzeugt, dem man sich kaum entziehen kann.
Das lässt sich über Stefan Slupetzkys neuen Krimi "Im Netz des Lemming" (Haymon, 200 S., geb., 19,90 [Euro]) nicht behaupten. Im sechsten Roman um Leopold "Lemming" Wallisch, der früher Polizist war und inzwischen als Nachtwächter im Wiener Zoo arbeitet, stürzt sich ein Junge in den Tod, nachdem er auf dem Smartphone eine Nachricht gelesen hat. Da Wallisch zuvor mit dem Jungen in der Straßenbahn gesehen wurde, vermuten die Trolle der sozialen Netzwerke, er sei schuld an dem Selbstmord. Daraufhin beginnt eine Recherche, die von Unterhaltung zu Unterhaltung führt, wobei die Gesprächspartner zu Stammtischgeheule im Endstadium neigen: Political Correctness hier, Binnen-I da.
Weil dieser Kolumnenroman um die Abgründe des Internets kreist, versucht sich Slupetzky an der Diktion der Digital Natives: "Gib Check, Digga", "Wetehaa", "O Em Dschi", "Chill dein Leben", "Voll episch". Kleine Aphorismen gehen daneben fast unter: "Weißt du, das Erbärmlichste am Altwerden ist nicht der körperliche Niedergang, es ist, dass dein Geschmack nicht mitaltert." Hübsche Beobachtung, aber keineswegs satisfaktionsfähig, wenn man Slupetzky mit den beiden großen österreichischen Sprachverdrehern und Wortkaskadeuren Wolf Haas und Heinrich Steinfest vergleicht.
Vergleiche liegen ebenfalls nahe, sobald es um True Crime geht, denn auf diesem Gebiet haben die Amerikaner stilbildend und voluminös vorgelegt. Der Journalist Carlos Hanimann übt sich in seinem Bändchen "Caroline H. Die gefährlichste Frau der Schweiz?" (Echtzeit, 79 S., br., 24,- [Euro]) allerdings in Zurückhaltung. Auf wenig Raum wird wenig ausgebreitet: Caroline H. hat 2001 ausgesagt, zwei Frauen in Zürich ermordet zu haben. Spuren? Keine. Motiv? Nicht erkennbar. Zeugen? Fehlanzeige. Außerdem soll sie für Körperverletzungen und mehr als fünfzig Brandstiftungen verantwortlich sein. Später hat Caroline H. ihr Geständnis widerrufen. Ist das glaubhaft? Hanimann schreibt: "In der Kriminologie weiß man, dass Geständnisse eine häufige Fehlerquelle sind."
Und in der Publizistik weiß man, dass eine Geschichte tragfähig sein muss, vor allem wenn sie als Buch erscheint. Viele Klassiker des Genres sind ellenlang, weil das Material ergiebig ist. Hier verhält es sich anders. So umfangreich die Recherche des Autors auch gewesen sein mag, am Ende lesen wir von anonymen Briefen, schweigsamen Anwälten und Hinweisen zu einem Mann, der einen der Morde, die Caroline H. zur Last gelegt werden, begangen haben könnte - zufriedenstellend überprüfen lässt sich das aber nicht. "Oft landete ich in einer Sackgasse", bekennt Hanimann. Das liest man dem Buch auf fast jeder Seite an.
KAI SPANKE
Alle Rechte vorbehalten. © F.A.Z. GmbH, Frankfurt am Main
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»Es sind die lebendige Sprache und klischeefreie Darstellung der Lebensbedingungen einer tendenziell überforderten Frau, [...] die diesen Roman aus dem grauen Allerlei des Mainstreams herausragen lassen.« Begründung zu Platz 3 der KrimiBestenliste Februar
Langatmig und eher mäßig spannend - 2,5 Sterne
Neve ist verheirat, hat 3 Kinder und einen Geliebten, doch als sie sich zu einem Stelldichein mit ihm treffen will, liegt er tot in seiner Wohnung. Neve bekommt Panik und versucht alle Spuren ihrer Anwesenheit zu vermeiden, dabei …
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Langatmig und eher mäßig spannend - 2,5 Sterne
Neve ist verheirat, hat 3 Kinder und einen Geliebten, doch als sie sich zu einem Stelldichein mit ihm treffen will, liegt er tot in seiner Wohnung. Neve bekommt Panik und versucht alle Spuren ihrer Anwesenheit zu vermeiden, dabei verstrickt sie sich immer größere Lügen, aber eigentlich versucht sie nur ihre Tochter Mabel zu beschützen.
Irgendwie bin ich noch nie dazu gekommen ein Buch von Nicci French zu lesen, dieses sollte nun mein erstes sein. Ich hatte recht hohe Erwartungen, da der Name mir schon was sagte, leider bin ich am Ende dann doch enttäuscht zurückgeblieben.
Das Buch an sich liest sich recht flüssig, da kann man nicht viel zu sagen. Das Grundgerüst der Geschichte an sich ist nicht schlecht, mir persönlich passiert zuviel Unwichtiges drumherum. Es wird (gefühlt) dauernd nur geputzt, gekocht und das Meerschweinchen versorgt, dabei scheint Neves Zuhause der ständige Treffpunkt für alle zu sein, dazu kommt der Detective immer zufällig vorbei, dauernd brennt das Essen an und so dauert es ewig bis einmal was passiert.
Also wenn das Meerschweinchen der Täter gewesen wäre, dass wäre der Knaller gewesen, denn letztendlich hat das Meerschweinchen Whiskey bald mehr Präsenz als der Täter. Ich habe das Buch zwar gelesen, aber umgehauen hat es mich wirklich nicht.
Ich habe erst zu 3 Sternen tendiert, aber eigentlich fand ich es nicht wirklich sondern eher langweilig und so gibt es am Ende 2,5 Sterne von mir.
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"Was sie nicht wusste" vom Autorenehepaar Nicci Gerrard und Sean French ist wieder einmal gekonnt spannend geschrieben.
Neve, eine Frau mitleren Alters mit Ehemann und drei Kindern führt ein beschauliches, aber auch ein auf Routine und Ebenmäßigkeit aufgebautes Leben. …
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"Was sie nicht wusste" vom Autorenehepaar Nicci Gerrard und Sean French ist wieder einmal gekonnt spannend geschrieben.
Neve, eine Frau mitleren Alters mit Ehemann und drei Kindern führt ein beschauliches, aber auch ein auf Routine und Ebenmäßigkeit aufgebautes Leben. Ein Leben aus dem sie durch eine Affaire mit ihrem neuen Chef Saul ausbricht, sie fühlt sich wieder als Frau, als gesehen und begehrt.
Eines morgens findet sie Saul in ihrem Liebesversteck blutübertrömtermordet. Völlig überfordert mit der Situation und Angst vor der Entdeckung handelt sie entgegem jeglicher Logik. Sie gelangt dadruch in einen Strudel voller Zweifel, Misstrauen und stellt ihr gesamtes Leben in Frage.
Die Geschichte wird aus der Sicht von Neve erzählt-sehr professionell ist es dem Autorenehepaar wieder gelungen einen spannenden Psychthriller zu schreiben, in dem alle Möglichkeiten offen sind, das Innere der Protagonisten sehr bildlich und charakterlich hervorragend beschrieben wird. Besonders der psychologische Aspekt in den einzelnen Situationen hat mich sehr überzeugt.
Die Spannung baut sich langsam auf und bleibt manchmal ein wenig durch die detailreichen Beschreibungen etwas auf der Strecke.
Ich kann dieses Buch allen empfehlen, die psychologische Spannung und keine action geladenen Szenen erwarten.
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Die Hauptprotagonistin Neve Connolly ist Mutter von drei Kindern und vielbeschäftigt.
In ihrem Job ist sie eine vertrauenswürdige Kollegin und Freundin und jeder vertraut sich ihr an. Eigentlich ist sie auch glücklich verheiratet, doch sie hat ein kleines Geheimnis – ein …
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Die Hauptprotagonistin Neve Connolly ist Mutter von drei Kindern und vielbeschäftigt.
In ihrem Job ist sie eine vertrauenswürdige Kollegin und Freundin und jeder vertraut sich ihr an. Eigentlich ist sie auch glücklich verheiratet, doch sie hat ein kleines Geheimnis – ein Verhältnis mit ihrem Chef.
Als ihr Chef ihr eine SMS schickt, dass er sie sehen will, schwingt sie sich schnell auf ihr Rad und ist auf dem Weg zu ihrem Schäferstündchen. Doch bei Sauls Wohnung angekommen macht sie eine grausame Entdeckung, ihr Geliebter ist erschlagen worden und in Panik beseitigt Neve alle Spuren… doch da begeht sie einen fatalen Fehler…….
Mein Fazit:
Das Autorenehepaar schaffte es mich von Beginn an mit ihrem Thriller zu fesseln. Sie schreiben aus der Erzählperspektive und lassen uns an Neves entstandenen Problemen, an den Ermittlungen an den Gefahren teilhaben. Gemeinsam mit fieberte ich mit ihr mit, wie alles außer Kontrolle gerät und rätselte bis zum Ende mit, wer hinter allem steckt.
Sicher nicht mein letztes Werk von Nicci French und ich vergebe hier 5 Rezi-Ladybug’s.
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Eine Frau hat eine Affäre, wird per SMS von ihrem Liebhaber in dessen Wohnung gebeten, findet ihn dort tot in einer Blutlache vor. Polizei informieren ist keine Option, denn überall in der Wohnung gibt es Hinweise auf ihre Anwesenheit. Was macht sie? Schnappt sich den Eimer und die Bleiche …
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Eine Frau hat eine Affäre, wird per SMS von ihrem Liebhaber in dessen Wohnung gebeten, findet ihn dort tot in einer Blutlache vor. Polizei informieren ist keine Option, denn überall in der Wohnung gibt es Hinweise auf ihre Anwesenheit. Was macht sie? Schnappt sich den Eimer und die Bleiche und fängt an zu putzen. Beseitigt Fingerabdrücke, verstaut ihre dort deponierten Klamotten und Toilettenartikel in einer Mülltüte, damit keine Verbindung zu ihr hergestellt werden kann. Aber natürlich entwickelt sich die gesamte Aktion völlig anders als beabsichtigt.
Soweit, so bekannt. Schon zigmal gelesen. Auf den ersten Blick nichts Neues. Aber was Nicci Gerard und Sean French aus diesem Ausgangsszenario machen, verdient in der Tat einen zweiten Blick, und das liegt vor allem an der Hauptfigur Neve. Eine ganz normale Frau, Ende vierzig, doppelt belastet durch Beruf und Familie, quasi Alleinverdienerin, verheiratet mit einem mäßig erfolgreichen Illustrator, drei pubertierende Kinder, deren geregeltes Leben durch den Tod des Liebhabers und ihre nachfolgende Vertuschungsaktion gehörig auf den Kopf gestellt wird, denn eine Lüge zieht die nächste nach sich. Die Situation gerät außer Kontrolle, und ihr altes Leben steht auf der Kippe. Wusste vielleicht doch jemand aus ihrem nahen Umfeld Bescheid? Familienmitglieder? Freunde?
Ein wesentliches Kennzeichen der Thriller des Autorenduos ist zum einen die detaillierte und glaubwürdige Charakterisierung der Personen, zum anderen der sezierende Blick auf das Verhalten derselben in Extremsituationen. Dazu dann noch, wie bereits aus anderen Büchern der beiden bekannt und erwartet, das Versprechen, gänzlich unerwartete Wendungen zu beschreiben, die zusätzlich Spannung generieren. Das lösen sie ohne Frage ein, und zwar so gekonnt, dass selbst ein*e Vielleser*in ziemlich lange braucht, um die Zusammenhänge zu erkennen. Gut gemacht!
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Lieber Dreck am Stecken als im Dreck stecken....
... davon ist Neve Connolly überzeugt. Eigentlich wollte sie ihren heimlichen Geliebten und Chef Saul zu einem Stelldichein in dessen Wohnung treffen, doch als sie dort ankommt, ist er tot, mausetot. Ermordet durch einen Schlag auf dem Kopf mit …
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Lieber Dreck am Stecken als im Dreck stecken....
... davon ist Neve Connolly überzeugt. Eigentlich wollte sie ihren heimlichen Geliebten und Chef Saul zu einem Stelldichein in dessen Wohnung treffen, doch als sie dort ankommt, ist er tot, mausetot. Ermordet durch einen Schlag auf dem Kopf mit einem Hammer. Neve beseitigt ihre Spuren und reinigt den Tatort akribisch, um nicht mit dem Verbrechen in Verbindung gebracht zu werden. Doch die Polizei, allen voran Detective Inspector Hitching, arbeitet überaus gründlich.....
Ein wenig Zeit habe ich gebraucht, um von Nicci Frenchs Thriller mitgerissen zu werden, aber nach kurzer Eingewöhnung war ich von der Geschichte gefangen und habe gebannt jede Seite, jede kleinste Entwicklung, jedes neu aufgedeckte dunkle Geheimnis verfolgt. Der Schreibstil liest sich - wie von Nicci French gewohnt - unkompliziert, lebendig, angenehm und flüssig.
Neve macht sich durch ihre Tat - obwohl eigentlich unschuldig- schuldig und verstrickt sich dadurch in immer größere Lügen. Trotzdem ich Neves Verhalten oft nicht gutheißen konnte, habe ich mit ihr gefiebert und gehofft, dass sie ungeschoren davonkommt und es ihr gelingt, sich und ihre Lieben zu schützen. Auch die anderen Charaktere des Romans polarisieren, allen voran der penetrante Ermittler Hitching, der ständig zu unangemeldeten Besuchen erscheint, die labile unberechenbare Tochter Mabel, die Neve und ihrem Mann Fletcher solche Sorgen bereitet, und Neves anstrengende nervende immer präsente Freunde wie Renata, die Neve in ihrem Zuhause regelrecht belagern und ihr kaum eine Pause ohne deren Anwesenheit gönnen. Die besonderen Beziehungen der speziellen Figuren untereinander machen einen wesentlichen Reiz der Geschichte aus. Der Protagonistin Neve bleibt kaum Raum für sich alleine, um ihre Situation zu verarbeiten. Der Stress, den sie dabei empfindet, war für mich als Leser selbst deutlich zu spüren. Mit der Bandbreite menschlicher Gefühle und deren fast greifbare, überaus plastische Darstellung kennt sich Nicci French zweifelsohne bestens aus, dadurch entsteht eine unverwechselbare explosive Atmosphäre.
French‘ gut gemachter Thriller hat mich prima unterhalten, seine interessante packende Handlung vermochte mich bis zuletzt zu überraschen. Meiner Meinung nach ein Buch, das sich nahtlos in die früheren erfolgreichen Kriminalromane des Autorenduos einreiht. Ich hoffe, die Zwei schreiben noch lange so weiter.
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