PAYBACK Punkte
0 °P sammeln!
Düstere Schluchten, windige Höhen und tödliche Geheimnisse.Während eines schweizerisch-französischen Festakts in Solothurn wird Journalistin Cora Johannis Zeugin, wie die ehemalige Botschafterin Frankreichs von einem Mann angegriffen wird. Wenig später erleidet die Diplomatin bei einem Unfall schwere Verletzungen. Bevor sie das Bewusstsein verliert, bittet sie Cora, »Camille zu schützen«. Die Suche nach der ihr unbekannten Frau führt Cora in die Freiberge. Doch statt auf Camille stößt sie dort auf menschliche Abgründe und eine düstere Intrige, die weit in die Vergangenheit reicht...
Düstere Schluchten, windige Höhen und tödliche Geheimnisse.Während eines schweizerisch-französischen Festakts in Solothurn wird Journalistin Cora Johannis Zeugin, wie die ehemalige Botschafterin Frankreichs von einem Mann angegriffen wird. Wenig später erleidet die Diplomatin bei einem Unfall schwere Verletzungen. Bevor sie das Bewusstsein verliert, bittet sie Cora, »Camille zu schützen«. Die Suche nach der ihr unbekannten Frau führt Cora in die Freiberge. Doch statt auf Camille stößt sie dort auf menschliche Abgründe und eine düstere Intrige, die weit in die Vergangenheit reicht.
Christof Gasser, geboren 1960 in Zuchwil bei Solothurn, ist seit 2016 Autor von Kriminalromanen und Kurzgeschichten. Zudem schreibt er als Gastkolumnist für die Solothurner Zeitung. In seinen Romanen, die regelmäßig Spitzenplätze auf der Schweizer Bestsellerliste belegen, spielt seine Heimatstadt stets eine wichtige Rolle. Gasser lebt mit seiner Frau unweit von Solothurn am Jurasüdfuß. http://www.facebook.com/solothurnkrimi www.christofgasser.ch
Produktdetails
- Cora Johannis 3
- Verlag: Emons Verlag
- Seitenzahl: 350
- Erscheinungstermin: 22. Oktober 2024
- Deutsch
- Abmessung: 203mm x 136mm x 32mm
- Gewicht: 416g
- ISBN-13: 9783740821098
- ISBN-10: 3740821094
- Artikelnr.: 70295622
Herstellerkennzeichnung
Emons Verlag
Cäcilienstraße 48
50667 Köln
info@emons-verlag.de
Den Kriminalroman “Spiegelberg” hat Christof Gasser im September 2024 gemeinsam mit dem Verlag emons: herausgebracht. Das Cover passt hervorragend zur Geschichte und zum Genre. Im hilfreichen Anhang finde ich unter der Rubrik “Anmerkung und Dank” Hintergrundinformationen …
Mehr
Den Kriminalroman “Spiegelberg” hat Christof Gasser im September 2024 gemeinsam mit dem Verlag emons: herausgebracht. Das Cover passt hervorragend zur Geschichte und zum Genre. Im hilfreichen Anhang finde ich unter der Rubrik “Anmerkung und Dank” Hintergrundinformationen über die Schweizer Region Jura und den Jura-Konflikt.
Die Journalistin Cora Johannis wird Zeuge, wie die ehemalige Botschafterin Frankreichs angegriffen wird. Kurz darauf erleidet die Diplomatin bei einem Unfall schwere Verletzungen und bittet Cora, Camille zu beschützen. Doch Cora hat nicht die leiseste Idee, wer oder was Camille ist und beginnt zu ermitteln. Statt Camille trifft sie auf menschliche Abgründe, eine Intrige und jede Menge Vergangenheit.
Es hat nur ein paar Sätze gedauert, da war ich tief in diesen Regionalkrimi versunken. Einmal mit dem Lesen angefangen, war es nahezu kaum möglich, das Buch aus der Hand zu legen. Immer wollte ich wissen, wie es denn nun weitergeht. Christof Gasser fordert mich als Schnellleser zum langsamen Lesen auf und die ganze Zeit bin ich hellwach. Die Vielzahl an Fakten und Daten in der Geschichte weisen auf umfangreiche Recherchen hin. Die ca. 350 Seiten habe ich in drei Abschnitten durchgelesen.
Die Journalistin Cora mochte ich gleich. Sie ist mir auf Anhieb sympathisch. Während ich mit ihr auf der Suche nach Camille und der Wahrheit bin, lerne ich einige Protagonisten kennen. Christof Gasser zeigt mir ihre Facetten nach und nach. Regelmäßig überrascht er mich mit Zügen, die ich von ihnen nicht erwartet hätte und so kommt vieles anders, als ich mir das beim Lesen so gedacht habe. Die Spannung könnte kaum höher sein. Immer wenn ich eine gute Idee habe, lässt mich der Autor wieder alles über den Haufen werfen und neu denken. Zwischenzeitlich verfalle ich in Schnappatmung. Dies ist einer der ganz besonderen Krimis. Davon möchte ich gerne mehr lesen.
Alles in allem hat Christof Gasser mit “Spiegelberg” einen ausgezeichneten Regionalkrimi auf den Büchermarkt gebracht, den ich sehr gerne weiterempfehle. Er ist von der ersten bis zur letzten Seite unglaublich spannend. Gerne empfehle ich ihn uneingeschränkt weiter. Von mir bekommt der Autor fünf verdiente und polierte Lesesterne.
Weniger
Antworten 0 von 0 finden diese Rezension hilfreich
Antworten 0 von 0 finden diese Rezension hilfreich
Der absolute Wahnsinn
Das war - dieses Jahr - der 2. Geschichtskrimi, den ich vom Emons-Verlag gelesen hab und ich fand sie beide spitze. Obwohl Geschichte nicht mein Fach in der Schule war. Heute weiß ich, dass daran liegt, dass so viel Schreckliches passierte und vor allem, dass auch heute …
Mehr
Der absolute Wahnsinn
Das war - dieses Jahr - der 2. Geschichtskrimi, den ich vom Emons-Verlag gelesen hab und ich fand sie beide spitze. Obwohl Geschichte nicht mein Fach in der Schule war. Heute weiß ich, dass daran liegt, dass so viel Schreckliches passierte und vor allem, dass auch heute noch immer Leute an die Macht kommen, die diese „Schrecklichkeiten“ unterstützen.
Trotz der eben genannten Widrigkeiten, kam ich gut zurecht. Der Einstieg in den Roman von Christof Gasser war schon so klasse, dass ich so gefesselt war und das Buch kaum zur Seite legen konnte. Zur Zeit bin ich etwas angeschlagen, würde es mir besser gehen, dann hätte ich „Spiegelberg“ in einem fort durchgelesen, denn es war fesselnd-traurig und ich wollte wissen, wie es ausging.
Der Spannungsaufbau bzw. -bogen wurde zwar durch die Vergangenheit ein bisschen niedergedrückt, aber es brachte auch wieder Luft zum Durchatmen. Manchmal hab ich die Luft angehalten, so spannend war es. Es war auch ungeheuer dramatisch. Vor allem durch die "Falschspielerin", der ich erst mal auch geglaubt habe. Spannend-dramatisch war auch, wie sich die „eigentliche Hauptprota“ befreite.
Die Charaktere überraschten mich immer wieder, weil ich einige vermisst hatte. Aber nichtsdestotrotz waren sie keineswegs blass, sondern farbig und auch charakterlich vorstellbar. Vor allem die Landschaftsbeschreibungen gefielen mir sehr gut. Bei den "Wanderungen" konnte ich mir vorstellen, was das für ein fieser, langer Spaziergang war. Die Handlung machte viele Wendungen und es gab viele Überraschungen.
Die Erwartungshaltung steigt von Buch zu Buch und ich wurde nicht enttäuscht. Es war wahnsinnig spannend, auch wenn es immer wieder in die Vergangenheit abgedriftet ist. Irgendwann kam dann mein Verdacht, aber ich hätt nie gedacht, dass es SO ist. Das Ende fand ich spitzenklasse gelöst. Es hat meinem Gerechtigkeitssinn genüge getan. Sehr interessant fand ich auch die Anmerkungen.
Alles war schlüssig und nachvollziehbar, bei mir blieben keine Fragen offen. Hut ab, lieber Christof, du bist echt einer der besten Schweizer Autoren, von dem ich schon Kriminalromane gelesen habe!!!
Der Schweizer Regionalkrimi ist der absolute Wahnsinn. Es bleibt keine Kritik, so dass ich die vollen 20 Feensternchen vergeben kann.
EIN Wahnsinns Buch. Also ich wünsche mir noch viele, viele weitere Krimis die so spannend und klasse sind, wie dieser.
Weniger
Antworten 0 von 0 finden diese Rezension hilfreich
Antworten 0 von 0 finden diese Rezension hilfreich
Dies ist bereits der dritte Teil um die Journalistin Cora Johannis, die sich anscheinend immer wieder in Gefahr bringt. Für mich war es das erste Buch sowohl der Reihe als auch des Autors, aber sicherlich nicht das letzte Buch des Autors, denn die Geschichte und der Schreibstil haben mir sehr …
Mehr
Dies ist bereits der dritte Teil um die Journalistin Cora Johannis, die sich anscheinend immer wieder in Gefahr bringt. Für mich war es das erste Buch sowohl der Reihe als auch des Autors, aber sicherlich nicht das letzte Buch des Autors, denn die Geschichte und der Schreibstil haben mir sehr gut gefallen.
Eine zentrale Rolle in diesem Buch spielt der Jurakonflikt und deshalb springt die Geschichte immer wieder zurück in die Vergangenheit. Ich habe hier viel gelernt.
Cora Johannis ist eine starke Frau, die allerdings in der Vergangenheit so einige Tiefs hatte und nun gerade aus der Klinik entlassen wurde. Da trifft sie auf Françoise Gravier, die sie vor vielen Jahren das letzte Mal getroffen hat. Die beiden Frauen knüpfen an ihre alte Freundschaft an, aber dann wird Gravier schwer verletzt und bittet Cora um Hilfe. Sie solle Camille finden - aber wer ist das?
Camille lernen wir in Rückblenden besser kennen und wissen somit mehr als Cora. Diese Abschnitte und auch die Ermittlungen von Cora sind beide sehr spannend.
Ich habe ein wenig gebraucht, um die Personen kennen zu lernen, vor allem die Familiengeschichte von Cora, aber das hat meine Lesefreude nicht geschmälert.
Zum Ende hin wird der Krimi immer komplexer und die Auflösung hat mir sehr gefallen.
Weniger
Antworten 0 von 0 finden diese Rezension hilfreich
Antworten 0 von 0 finden diese Rezension hilfreich
"Spiegelberg" ist der dritte Teil in dem es um die Journalistin Cora Johannis geht. Ich habe die Vorbände zwar nicht gelesen, kam aber trotzdem sehr gut in die Story. Es wurden zwar kleine Anspielungen von dem erlebten des Vorbandes gemacht, aber es war hier nicht sehr relevant …
Mehr
"Spiegelberg" ist der dritte Teil in dem es um die Journalistin Cora Johannis geht. Ich habe die Vorbände zwar nicht gelesen, kam aber trotzdem sehr gut in die Story. Es wurden zwar kleine Anspielungen von dem erlebten des Vorbandes gemacht, aber es war hier nicht sehr relevant für mich und hat mir auch nicht das Gefühl gegeben, dass mir in dieser Story etwas fehlt.
Cora trifft nach Jahren auf eine alte Freundin, der ehemaligen Botschafterin Françoise Gravier. Sie ladet Cora auf eine schweizerisch-französischen Veranstaltung in Solothurn ein. Während des Festes beobachtet Cora, wie ihre alte Freundin mit einem Mann eine Auseinandersetzung hat und von ihm gestoßen wird. Kurz darauf wird die Diplomatin an der Katzentreppe (Eine Treppe mit 26 Stufen aus weißem Kalkstein) mit schweren Verletzungen gefunden. Bevor sie das Bewußtsein verliert konnte sie Cora noch "Camille zu beschützen" zuflüstern.
War es ein Unfall? Oder wurde sie gestoßen?
Cora macht sich auf die Suche nach der unbekannten Frau und stößt dabei auf menschliche Abgründe, die bis in die Vergangenheit reichen.
Cora ist ein Charakter, wo sich gerne oder eher weniger gerne mal in gefährliche Lage bringt, aber es dennoch tut. Sie ist neugierig, mutig aber auch stur und scheut sich nicht, auch mal einen Schritt weiterzugehen. Ich habe sie als starke Frau kennen und mögen gelernt.
Christof Gasser hat einen tollen und flüssigen Schreibstil und ich fand die Story auch gut recherchiert.
Die Storyline wird hier sehr gut und bildhaft rübergebracht.
Er hat den Lesern Faden für Faden in die Hand gegeben, die bis zum Ende hin immer mehr zu einem Bild zusammengeknüpft werden. Aber es kam auch eine Wendung, mit der ich so nicht gerechnet habe.
Es spielt Habgier, Macht und Rache eine große Rolle.
Mich hat die Vergangenheit sowie die Gegenwart begeistern können. Es kam keinerlei Langeweile auf, denn es war spannend und fesselnd bis zum schluss. Eine ganz klare Leseempfehlung von mir.
Weniger
Antworten 0 von 0 finden diese Rezension hilfreich
Antworten 0 von 0 finden diese Rezension hilfreich
Der Jurakonflikt als Krimi
Ein vielen Menschen heute nicht mehr präsentes Stück Schweizer Geschichte wird mit diesem Kriminalroman von Christof Gasser spannend aufbereitet. Schon alleine aus historischer Sicht ist Spiegelberg ein sehr lesenswertes Buch.
Ausgangssituation sind die …
Mehr
Der Jurakonflikt als Krimi
Ein vielen Menschen heute nicht mehr präsentes Stück Schweizer Geschichte wird mit diesem Kriminalroman von Christof Gasser spannend aufbereitet. Schon alleine aus historischer Sicht ist Spiegelberg ein sehr lesenswertes Buch.
Ausgangssituation sind die Aufstände der französisch orientierten Schweizer im Jura, der Teil des Kantons Bern war. Die jahrelang andauernden Konflikte führten letztendlich zur Abspaltung des Jura als eigener 23. Kanton der Schweiz. Alles wird aufbereitet in einem Kriminalroman um den Seperatisten Gerard und dessen Tochter Camille. Die Journalistin Cora versucht Licht ins dunkel rund um diese beiden Personen zu bringen. Die Handlung war für mich ein wenig undurchsichtig, da häufig in verschiedenen Zeiten herumgesprungen wurde, dies aber nicht durch Kapitelüberschriften zu erkennen war. Dennoch erschließt sich am Ende natürlich alles und ich bin mit dem Wissen um diesen Teil der Schweizer Geschichte bereichert. Insgesamt ist Spiegelberg auf jeden Fall eine Leseempfehlung wert und erhält von mir 4 von 5 Sterne.
Weniger
Antworten 0 von 0 finden diese Rezension hilfreich
Antworten 0 von 0 finden diese Rezension hilfreich
Das Cover finde ich toll gestaltet und gefällt mir sehr gut. Der Hintergrund hat mich sofort angesprochen und auch der Titel hat mich neugierig auf die Geschichte gemacht.
Der Hauptcharakter in dieser Geschichte ist die Journalistin Cora Johannis, sie trifft eine alte Bekannte durch Zufall …
Mehr
Das Cover finde ich toll gestaltet und gefällt mir sehr gut. Der Hintergrund hat mich sofort angesprochen und auch der Titel hat mich neugierig auf die Geschichte gemacht.
Der Hauptcharakter in dieser Geschichte ist die Journalistin Cora Johannis, sie trifft eine alte Bekannte durch Zufall wieder. Francois Gravier ist eine ehemalige Diplomatin und sie lädt Cora nach Solothurn ein. Cora kann die Ablenkung dringend gebrauchen, sie hat eine schwere Zeit, doch muss sie nach einem schönen Empfang mit ansehen, wie Francois angegriffen wird, wenig später erleidet sie eine Unfall und wird schwer verletzt. Im Kranhaus schafft es Francois noch um etwas zu bitten. Cora soll Camille beschützen. Cora kann zuerst nichts mit dieser Information anfangen, erfährt dann aber, dass Camille bereits seit 20 Jahren tot ist. Cora vermutet mehr dahinter und beginnt zu ermitteln, dabei stößt sie auf viele Abgründe und Intrigen.
Mir hat Cora als Charakter sehr gut gefallen. Die Handlung war bis zum Ende spannend, der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen und war flüssig zu lesen. Die geschichtlichen Hintergründe fand ich interessant und wissenswert. Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich empfehle es auf jeden Fall weiter.
Weniger
Antworten 0 von 0 finden diese Rezension hilfreich
Antworten 0 von 0 finden diese Rezension hilfreich
Cover:
Tiefe Schluchten und bergige Weiten sind hier erkennbar und machen das Ganze sehr atmosphärisch. Optisch und farblich toll umgesetzt. Ein wundervolles emons Cover, wie man es kennt.
Meinung:
Es handelt sich hierbei zwar um den dritten Band einer Reihe, man kann diese aber auch …
Mehr
Cover:
Tiefe Schluchten und bergige Weiten sind hier erkennbar und machen das Ganze sehr atmosphärisch. Optisch und farblich toll umgesetzt. Ein wundervolles emons Cover, wie man es kennt.
Meinung:
Es handelt sich hierbei zwar um den dritten Band einer Reihe, man kann diese aber auch sehr gut unabhängig voneinander lesen, da die Fälle in sich abgeschossen sind. Mir waren die Vorgänger nicht, aber einige andere Werke des Autors bereits bekannt, daher war ich mit seinem Schreib- und Erzählstil bereits gut vertraut.
Inhaltlich möchte ich hier jedoch nicht zu viel Preis geben und halte mich mit Details und Informationen dazu zurück.
Der Schreibstil ist angenehm und bildlich und man findet sich schnell und gut hinein. Die zwei Zeitebenen machen es sehr spannend und fesselnd und auch die Emotionen und Gefühle sind hier sehr nah spürbar. Eine Geschichte, die bewegt und berührt und einen durchaus mitnimmt. Die kurzen Kapitel bringen Tempo und Spannung hinein, so dass es sic scanne und urzweiig lesen lässt.
Die Kapitelanfänge sind gut erkennbar, die Kapitel selbst einfach durchnummeriert. Gliederung und Gestaltung hat mir gut gefallen.Die Zeitebenen sind gut durchdacht und werden mehr und mehr zusammengeführt.
Die Geschichte selbst ist spannend, interessant und emotionsreich. Man ist schnell im Geschehen und na bei den Ereignissen dabei. Sehr bewegend und unterhaltsam.
Fazit:
Spannender und emotionsreicher Krimi, mit Regionalkolorit und eigener Flair.
Weniger
Antworten 0 von 0 finden diese Rezension hilfreich
Antworten 0 von 0 finden diese Rezension hilfreich
anders als erwartet - anspruchsvoll und interessant
Hinter dem farbenfrohen Buchcover mit dem tollen Blick auf Berg, Wald und Landschaft verbirgt sich kein leichter Krimi sondern eine gut abgestimmte, mit viel Detailwissen ausgestaltete Geschichte.
Für mich war es das erste Buch des Autors …
Mehr
anders als erwartet - anspruchsvoll und interessant
Hinter dem farbenfrohen Buchcover mit dem tollen Blick auf Berg, Wald und Landschaft verbirgt sich kein leichter Krimi sondern eine gut abgestimmte, mit viel Detailwissen ausgestaltete Geschichte.
Für mich war es das erste Buch des Autors und zu Beginn hatte ich doch ein paar Schwierigkeiten in die Geschichte reinzufinden und u.a. die Örtlichkeiten zuzuordnen.
Das Buch war keines von der Sorte, was ich mal "schnell nebenbei" oder nach einem anstrengenden Tag lesen konnte, denn es erforderte meine ganze Aufmerksamkeit. Das lag einerseits an der Geschichte selbst, andererseits aber auch an dem vielen und vom Autor großartig dargestellten Wissen, das er seinen Lesern zuteil werden lässt u.a. über den Jurakonflikt, von dem ich bis dato (als Nicht-Schweizer) noch nichts gehört hatte. Man merkt wie intensiv Christof Gasser sich mit der Materie auseinandergesetzt hat und erzählt das zusammen mit einer spannenden Geschichte: Journalistin Cora Johannis trifft auf ihrer frühere Freundin, die Ex-Botschafterin Frankreichs Françoise Gravier, doch das Wiedersehen währt nur kurz, denn Françoise wird schwer verletzt und bittet Cora sich um Camille zu kümmern, bevor sie ins Koma fällt. Doch wer ist Camille? Cora begibt sich auf Spurensuche und stößt auf den Jurakonflikt aus vergangenen Zeiten.
Der Autor verbindet sehr geschickt die Erzählungen in zwei verschiedenen Zeitzonen mit unterschiedlichen Protagonisten, dem zu folgen mir sehr einfach gefallen ist. Gekonnt baut er immer wieder unerwartete Wendungen ein, die mich oft wieder von neuem nach Motiv und Täter haben suchen lassen. Einzelne Szenen waren fast schon gruselig und haben mich noch einige Zeit beschäftigt. Die Landschaftsbeschreibungen waren großartig, obwohl ich noch nie bisher in der Schweiz war, hatte ich das Gefühl die Orte bildlich vor mir zu haben.
Fazit: anspruchsvoller Krimi mit geschichtlichem Background
Weniger
Antworten 0 von 0 finden diese Rezension hilfreich
Antworten 0 von 0 finden diese Rezension hilfreich
Dieser dritte Krimi rund um die Journalistin Cora Johannis eröffnet einen tiefen Blick in die Abgründe der Schweizer Gesellschaft.
Worum geht’s?
Auf einer Veranstaltung in Solothurn treffen sich Cora Johannis und Françoise Gravier, die ehemalige Botschafterin …
Mehr
Dieser dritte Krimi rund um die Journalistin Cora Johannis eröffnet einen tiefen Blick in die Abgründe der Schweizer Gesellschaft.
Worum geht’s?
Auf einer Veranstaltung in Solothurn treffen sich Cora Johannis und Françoise Gravier, die ehemalige Botschafterin Frankreichs, wieder. Wenig später erleidet Françoise einen schweren Unfall. Am Krankenbett ersucht sie Cora, sich um ihre Tochter Camille zu schützen. Das ist gar nicht so leicht, denn zahlreiche Un- und Zufälle scheinen Cora von ihrer Aufgabe abhalten zu wollen.
Doch niemand rechnet mit der Sturheit von Cora. Die Recherchen führen Cora Johannis ist eine längst vergangen geglaubte düstere Vergangenheit der Schweiz.
Meine Meinung:
Christof Gasser hat mit diesem Krimi nach „Schwarzbubenland“ und „Blutlauenen“ einen weiteren, bis zur letzten Seite fesselnden Krimi geschrieben. Wie immer ist die Handlung sehr komplex und Ermittler wie Leser wissen lange nichts oder nur wenig über die Zusammenhänge.
Obwohl ich historisch sehr interessiert bin, ist mir der Jura-Konflikt nicht wirklich geläufig. Da muss ich noch ein wenig recherchieren.
Autor Christof Gasser versteht es meisterlich, historische Ereignisse mit der Gegenwart zu verknüpfen. Auf zwei Zeitebenen begleiten wir Täter und Opfer sowie Nutznießer des Konfliktes.
Die Charaktere sind sehr gut und detailliert ausgearbeitet. Als Leser kann man den Figuren ihre Dialoge sowie Taten abnehmen.
Fazit:
Gerne gebe ich diesem komplexen Krimi, der bis zur letzten Seite fesselt, 5 Sterne.
Weniger
Antworten 0 von 0 finden diese Rezension hilfreich
Antworten 0 von 0 finden diese Rezension hilfreich
Packend, wendungsreich und überraschend
Ein Festakt ist zum Feiern da, doch hier scheint jemand nicht in Feierlaune zu sein. Es häufen sich die Unglücksfälle und das ruft Cora Johannis auf den Pan. Ein Gespräch am Krankenbett der ehemaligen Botschafterin Frankreichs …
Mehr
Packend, wendungsreich und überraschend
Ein Festakt ist zum Feiern da, doch hier scheint jemand nicht in Feierlaune zu sein. Es häufen sich die Unglücksfälle und das ruft Cora Johannis auf den Pan. Ein Gespräch am Krankenbett der ehemaligen Botschafterin Frankreichs stachelt die Neugier der Journalistin noch mehr an, denn die kryptische Botschaft, die ihr die Verletzte zuflüstert, führt zu einem Rätsel, das unbedingt entschlüsselt werden will. Noch ahnt Cora nicht, dass sie zu einer Schachfigur in einem bitterbösen Spiel wird....
"Spiegelberg", der neueste Krimi von Christof Gasser, ist ein fesselndes Werk, das die Leser:innen vom ersten Kapitel an wie ein Magnet an den Seiten kleben lässt. Mit einem wechselvollen Spiel von großen Gefühlen und einer packenden Handlung schafft Gasser es, eine Atmosphäre der Spannung und des Ungewissen zu erzeugen, die einen nicht mehr loslässt. Die Angst wird zum ständigen Begleiter und das ungute Gefühl einer unterschwelligen Bedrohung schwingt beim Umblättern immer mit.
Der Schreibende wechselt geschickt zwischen zwei Zeitsträngen, die zunächst unabhängig erscheinen, aber randvoll mit regionalen als auch geschichtlichen Hintergründen sowie überraschenden Wendungen sind und in einem furiosen Showdown münden. Dieser Aufbau sorgt dafür, dass die Leserschaft ständig auf der Hut ist und sich fragt, wie die Puzzlestücke zusammenpassen werden. Die Charaktere sind vielschichtig und gut ausgearbeitet, was sie sowohl nachvollziehbar als auch unberechenbar macht. Die Protagonist:innen befinden sich in einem Wettlauf auf Leben und Tod, der nicht nur die Spannung steigert, sondern auch tiefere emotionale Ebenen anspricht. Cora ist immer mittendrin und wird so zur menschlichen Zielscheibe.
Gassers Schreibstil ist prägnant und bildhaft, wodurch die Szenen lebendig werden. Die Beschreibungen sind so eindringlich, dass man das Gefühl hat, selbst Teil der Handlung zu sein - da zischt dann au schon mal ein Projektil knapp am Ohr vorbei und lässt die Leser:innen unfreiwillig zusammenzucken. Die Dialoge sind authentisch und tragen zur Entwicklung der Charaktere und der Handlung bei. Man spürt die Dramatik und das Unheil, das sich anbahnt, während die Geschichte voranschreitet.
Das geschickte Verweben von Themen wie Liebe,Gier und Rache regt die Lesenden dazu an, über die moralischen Entscheidungen der Charaktere nachzudenken. Gasser gelingt es, die Leser:innen auf eine Achterbahnfahrt der Gefühle mitzunehmen, die sowohl fesselnd als auch erschütternd ist.
Insgesamt ist "Spiegelberg" ein beeindruckender Krimi, der sowohl durch seine packende Handlung als auch durch die tiefgründigen Charaktere besticht. Christof Gasser hat mit diesem Werk einen echten Seitenfresser geschaffen, der die Leser:innen bis zur letzten Seite fesselt. Nach "Blutlauenen" war die Messlatte schon richtig hoch und die Erwartungen entsprechend - "Spiegelberg" toppt alles und ist der bisher beste Krimi aus dieser nervenaufreibenden Reihe um die Journalistin Cora Johannis, die scheinbar zufällig mit dem Verbrechen auf Du und Du steht.
Weniger
Antworten 0 von 0 finden diese Rezension hilfreich
Antworten 0 von 0 finden diese Rezension hilfreich
Andere Kunden interessierten sich für