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Ein psychologischer Wienkrimi mit Wortwitz und Schmäh.Wien, Mexikoplatz, drei Uhr morgens. Gruppeninspektor Felix Grohsman ist irritiert: Als er am Tatort eintrifft, ist die Tote, die die Psychologin Nicky Witt hier gefunden haben will, spurlos verschwunden. Dann wird eine Studentin aus wohlbehüteten Verhältnissen als vermisst gemeldet. Grohsman begibt sich hinab in die Untiefen der Wiener Gesellschaft und stößt dabei auf alte Bekannte - und auf die Erkenntnis, dass nichts so ist, wie es scheint. Rein gar nichts.
Mina Albich ist Wienerin mit Leib und Seele. Aus der Reihe tanzen, sich in keine Schublade stecken lassen, könnte ihr Motto lauten. Ihre Vielseitigkeit spiegelt sich in ihren Ausbildungen wider, unter anderem Soziale Verhaltenswissenschaften, literarisches Schreiben, klassischer Gesang und Mentaltraining. Müsste sie ihre Hauptinteressen in drei Worte fassen, so wären dies Menschen, Sprache und Musik - am liebsten eine Verbindung aus allen dreien. So erklärt sich auch ihre Leidenschaft, in ihren
Produktdetails
- Felix Grohsman, Nicky Witt und Joe Kettler 1
- Verlag: Emons Verlag
- Seitenzahl: 320
- Erscheinungstermin: 14. April 2022
- Deutsch
- Abmessung: 202mm x 133mm x 26mm
- Gewicht: 373g
- ISBN-13: 9783740814489
- ISBN-10: 3740814489
- Artikelnr.: 62783930
Herstellerkennzeichnung
Emons Verlag
Cäcilienstraße 48
50667 Köln
info@emons-verlag.de
Psychologin Nicky Witt verlässt um drei Uhr morgens das Haus ihrer neuen Bekanntschaft und entdeckt eine weibliche Leiche im Park am Mexikoplatz. Als die Polizei wenig später eintrifft, ist die Tote verschwunden und Nicky ahnt noch nicht, in welchen Strudel der Ereignisse sie hineingezogen …
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Psychologin Nicky Witt verlässt um drei Uhr morgens das Haus ihrer neuen Bekanntschaft und entdeckt eine weibliche Leiche im Park am Mexikoplatz. Als die Polizei wenig später eintrifft, ist die Tote verschwunden und Nicky ahnt noch nicht, in welchen Strudel der Ereignisse sie hineingezogen wird.
Das Ermittlerduo Felix Grohsmann und Johanna „Joe“ Kettler beginnen mit ihren Recherchen und stoßen auf eine Vermisstenanzeige: Lisa, eine Studentin der Wirtschaftsuniversität ist abgängig. Wenig später taucht die Leiche wieder auf und wird als die vermisste junge Frau identifiziert. Je tiefer Grohsmann und Kettler in das Umfeld der Toten eintauchen, desto größer ist die Diskrepanz zwischen den Bildern, die Lisas Eltern bzw. Studienkollegen von ihr haben.
Nicky Witt, die zunächst einmal auf der Liste der Verdächtigen steht, beginnt die psychologischen Aspekte dieses Verbrechens zu beleuchten. Damit kann sie den Ermittlern den einen oder anderen Hinweis geben.
Die Auflösung ist ein wenig überraschend, aber schlüssig.
Meine Meinung:
Autorin Mina Albich ist mit diesem Debüt-Krimi ein spannendes Buch gelungen, das in die Psyche der Menschen blicken lässt. Da haben wir zum einen die Klienten der Psychologin, von denen der eine oder andere Nicky Witt an die Grenzen ihrer Geduld bringen und zum anderen jene, die mit beiden beiden Beinen im Leben stehen, obwohl es manchmal nicht so leicht ist. Mina Albich hat lebendige Charaktere erschaffen. Menschen wie du und ich, die Höhen und Tiefen des Lebens durchmachen. Felix Grohsam ist trotz jahrelangen Polizeidienstes ein umgänglicher Mensch geblieben. Nach wie vor trauert er um seine verstorbene Frau Caro, doch langsam scheint er aus seinem Schneckenhaus hervorzukriechen.
Der Schreibstil ist angenehm zu lesen. Jeder Charakter darf so reden, wie ihm oder ihr der Schnabel gewachsen ist. Daher gibt es in einigen Dialogen, wohl dosierte Dialektpassagen. Nicht zu viel, sondern angenehm authentisch, sodass sich der Krimi rundum stimmig präsentiert.
Gut gefällt mir, dass wir sowohl Einblick in die Arbeit der Psychologin erhalten als auch den Polizisten bei ihren Ermittlungen, die manchmal mühsam sind, über die Schultern schauen dürfen.
Geschickt für uns die Autorin an der Nase herum. Sie legt Spuren, die in der einen oder anderen Sackgasse münden. Elegant sind auch die Eigenheiten so mancher Örtlichkeit wie die Architektur der Wirtschaftsuniversität oder die Kirche am Mexikoplatz eingeflochten.
Diese Art Krimi hat Reihenpotenzial. Ich hoffe, schon bald eine Fortsetzung mit Felix, Joe und Nicky lesen zu dürfen. Indizien dafür gibt es ja eine Menge.
Fazit:
Ein gelungenes Krimi-Debüt, das mich gut unterhalten hat. Gerne gebe ich hier 5 Sterne.
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Die Psychologin Nicky Witt findet auf ihrem Heimweg eine Leiche auf einer Parkbank. Als kurz darauf die Polizei eintrifft ist die Leiche verschwunden und Nicky gerät selbst unter Verdacht. Gruppeninspektor Grohsman und sein Team stochern erst einmal im Dunkeln und müssen sich dann auch …
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Die Psychologin Nicky Witt findet auf ihrem Heimweg eine Leiche auf einer Parkbank. Als kurz darauf die Polizei eintrifft ist die Leiche verschwunden und Nicky gerät selbst unter Verdacht. Gruppeninspektor Grohsman und sein Team stochern erst einmal im Dunkeln und müssen sich dann auch noch um eine verschwundene Studentin kümmern. Hängen die Fälle etwa zusammen?
Die Charaktere und die Schauplätze sind sehr gut und authentisch beschrieben und lassen tolle Bilder im Kopf entstehen. Die Dialoge sind genau nach meinem Geschmack und zeichnen sich durch den Wiener Schmäh und den Dialekt aus. Der Schreibstil ist flüssig und sehr spannend und bis zum Ende tappt man beim Mitermitteln im Dunklen. Klare Leseempfehlung mit Vorfreude auf einen weiteren Fall für das Wiener Ermittlerteam!
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Cover:
Das Cover gefällt mir sehr gut. Dies ist sehr atmosphärisch. Ich mag die emons Cover immer sehr, diese sind einfach besonders. Auch die Farbwahl finde ich toll und es macht zugleich neugierig auf den Inhalt.
Meinung:
Ein wundervoller Wien Krimi, mit Lokalkolorit und …
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Cover:
Das Cover gefällt mir sehr gut. Dies ist sehr atmosphärisch. Ich mag die emons Cover immer sehr, diese sind einfach besonders. Auch die Farbwahl finde ich toll und es macht zugleich neugierig auf den Inhalt.
Meinung:
Ein wundervoller Wien Krimi, mit Lokalkolorit und außergewöhnlichen Charakteren und Ermittlern. Für gute Unterhaltung ist hier allemal gesorgt.
Man kommt schnell in die Geschichte und Geschehnisse hinein. Genau wie die Psychologin Nicky Witt, ist man als Leser plötzlich mitten im Geschehen und hat das Gefühl mit zu ermitteln.
Der Schreibstil ist sehr angenehm und fesselnd. Man kommt schnell und leicht voran und es liest sich sehr angenehm. locker und flüssig. Die einzelnen Abschnitte und Kapitel habe eine angenehme Länge. Es ist in die einzelnen tage gegliedert und damn wieder in durchnummerierte Abschnitte. Die Zeitangaben bzw. Tage sind recht hilfreich für die Orientierung. Die Geschichte selbst wird spannend und unterhaltsam erzählt und der Lokalkolorit sorgt für die richtige Stimmung und die nötige Prise an Humor.
Inhaltlich möchte ich hier gar nicht zu viel verraten und halte mich daher mit genaueren Angaben und Details zurück.
Besonders gut haben mir hier die sehr unterschiedlichen und auch ausgefallenen Charaktere gefallen. Sowohl die Psychologin Nicky Witt, aber auch die Ermittler Felix Grohsmann und Johanna „Joe“ Kettler habe ich schnell in mein Herz geschlossen. Jeder für sich ist besonders und hat sein ganz eigenes Päckchen zu tragen. Auch auf die Irrungen der Gesellschaft und den Schein, der manchmal trügt, wird hier sehr gut eingegangen.
Überraschungen und Wendungen warten hier auf den Leser, welcher hier sehr gut unterhalten wird.
Fazit:
Ein wundervoller Wien Krimi, mit Lokalkolorit und außergewöhnlichen Charakteren und Ermittlern. Für gute Unterhaltung ist hier allemal gesorgt.
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Spannendes Krimidebüt mit Wiener Charme und Schmäh
Mitten in der Nacht auf dem Mexikoplatz in Wien. Psychologin Nicky Witt war überraschend in den Armen und der Wohnung eines Mannes gelandet, den sie noch nicht lange kannte, und ist auf dem Heimweg. Da stolpert sie über eine …
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Spannendes Krimidebüt mit Wiener Charme und Schmäh
Mitten in der Nacht auf dem Mexikoplatz in Wien. Psychologin Nicky Witt war überraschend in den Armen und der Wohnung eines Mannes gelandet, den sie noch nicht lange kannte, und ist auf dem Heimweg. Da stolpert sie über eine Tote! Vor Aufregung findet sie ihr Handy nicht und sucht ein Münztelefon, um die Polizei zu benachrichtigen. Als diese eintrifft, ist die Leiche verschwunden.
Spinnt sie? Die Beamten sind sich nicht ganz sicher. Nicky schon. "Glücklicherweise" ist eine junge Frau aus St. Gilgen verschwunden, auf die die Beschreibung passt. Wenig später wird sie tot aufgefunden...
Warum musste sie sterben, sie war doch ein absolut braves Mädchen, ein Landei, ein völlig unscheinbares Wesen... !? Wirklich??
Inspektor Felix Grohsmann und Kollegin Johanna "Joe" ermitteln lange Zeit ergebnislos, es gibt einfach zu viele Verdächtige, auch etliche Motive und doch keinen roten Faden. Merkwürdige Dinge passieren. Auch Nicky macht sich so ihre Gedanken - wem kann sie noch trauen?
Mina Albich ist mit ihrem Krimidebüt ein spannendes Verwirrspiel mit viel Lokalkolorit gelungen. Man merkt in jedem Satz, dass man sich in Wien befindet, ohne, dass der Dialekt "totgeritten" wurde, es ist ein wirklich charmant geschriebenes Buch. Der Stil ist spannend und lebendig, man sieht die Protagonisten vor sich, ermittelt unentwegt fast "zwanghaft" im Geiste mit und kommt doch zu keiner Lösung...
Die Hauptcharaktere sind liebenswert, die Ecken und Kanten nicht zu schrullig, der Plot undurchsichtig - und am Ende präsentiert sich eine völlig schlüssige Auflösung, mit der man so nicht rechnen konnte!
Ein spannender Krimi mit Wohlfühlmomenten - ich freue mich jetzt schon riesig auf den angekündigten 2.Band und vergebe gerne 5* und eine Lese-Empfehlung!
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Hoffentlich der Auftakt einer Reihe!
Dieses Buch hat mich auf so vielen Ebenen glücklich gemacht, ich weiss gar nicht womit ich beginnen soll.
Als gebürtige Wienerin, in Deutschland lebend, hat mir das Buch einen Ausflug in meine ehemalige Heimat gebracht, stimmig und authentisch. Ich …
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Hoffentlich der Auftakt einer Reihe!
Dieses Buch hat mich auf so vielen Ebenen glücklich gemacht, ich weiss gar nicht womit ich beginnen soll.
Als gebürtige Wienerin, in Deutschland lebend, hat mir das Buch einen Ausflug in meine ehemalige Heimat gebracht, stimmig und authentisch. Ich war lesend spazieren an Orten, die mir so vertraut sind.
Mina Albich hat lebendige Figuren erschaffen, die mir so real vorkamen, dass ich völlig vergessen habe, dass es sich "nur" um einen Roman handelt. Die Protagonisten agieren realistisch und sprechen authentisch. Auch nichtösterreichische Leser werden die Dialoge verstehen, wenngleich der eine oder andere Wiener Ausdruck fällt. Das original Wiener Flair möchte ich hierbei noch einmal bestätigen! Ich hab mich wie zu Hause gefühlt.
Auch der Humor kam nicht zu kurz, genau passend und wohldosiert.
Eigentlich bin ich keine klassische Krimi-Leserin, ich mag schon gar keine Krimi-Reihen... aber der Erstling von Mina Albich hat mich bekehrt: ich fand nicht nur den Fall super spannend, sondern wünsche mir eine Fortsetzung. Ich möchte ein Wiedersehen mit Inspektor Grohsman, seiner jungen Kollegin Joe und der eventuellen Teamerweiterung...
Mein bisheriges Lesehighlight dieses Jahres, das ich nur allerwärmstens empfehlen kann
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Stille Wasser sind tief
„Mexikoplatz“ von Mina Albich ist ein spannender Whodunit-Krimi mit Wiener Flair und psychologischen Finessen.
Klappentext:
Wien, Mexikoplatz, drei Uhr morgens. Gruppeninspektor Felix Grohsman ist irritiert: Als er am Tatort eintrifft, ist die Tote, die die …
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Stille Wasser sind tief
„Mexikoplatz“ von Mina Albich ist ein spannender Whodunit-Krimi mit Wiener Flair und psychologischen Finessen.
Klappentext:
Wien, Mexikoplatz, drei Uhr morgens. Gruppeninspektor Felix Grohsman ist irritiert: Als er am Tatort eintrifft, ist die Tote, die die Psychologin Nicky Witt hier gefunden haben will, spurlos verschwunden. Dann wird eine Studentin aus wohlbehüteten Verhältnissen als vermisst gemeldet. Grohsman begibt sich hinab in die Untiefen der Wiener Gesellschaft und stößt dabei auf alte Bekannte – und auf die Erkenntnis, dass nichts so ist, wie es scheint. Rein gar nichts.
Das Cover zeigt die abendliche Silhoutte der katholische Kirche St. Franziskus von Assisi, jener Kirche, die den Mexikoplatz in Wien symbolisiert. Das Buch erschien 2022, die Handlung spielt im Frühjahr 2018. Die 13 Kapitel sind - was ich persönlich immer besonders schätze - mit Datumsangaben versehen und umfassen jeweils die Ereignisse pro Ermittlungstag, sind demgemäß unterschiedlich lang, und in sich wiederum in Abschnitte, bedingt durch Szenenwechsel, unterteilt. Der Schreibstil ist flüssig und bildhaft. Insbesondere als Wienerin fühlte ich mich sprachlich sehr wohl und heimisch, denn das Wienerische schimmert immer wieder durch.
Man wird gleich auf den ersten Seiten, beim Leichenfund, in die Geschichte hinein gesogen. Der Fokus liegt auf der Ermittlungstätigkeit der Polizei; dieser wird durch die parallel recherchierende Psychologin Nicky Witt und den Einblick in ihren Alltag und ihre Arbeit mit psychisch kranken Menschen bereichert. Die Orts- bzw. Perspektivenwechsel sowie etliche Cliffhanger gestalten die Handlung abwechslungsreich und spannend. Durch den großen Kreis an Verdächtigen, das stetige Auftauchen neuer Erkenntnisse und infolge unerwarteter Wendungen, hat man als Leser reichlich Gelegenheit zum Mitraten. Doch wie die Ermittler tappt man bis zuletzt im Dunkeln, bis zu dem Moment, wo der Täter entlarvt wird – und man ist überrascht.
Gruppeninspektor Felix Grohsman und Joe (Johanna) Kettler bilden ein recht konträres, sympathisches Ermittler-Duo. Der ältere, routinierte Kriminalbeamte behandelt die junge, neu zum Team gestoßene Kollegin mit der nötigen Mischung aus Strenge und Nachsicht. Sie ergänzen einander, er verfügt über Erfahrung, sie hat mehr Zugang zur modernen Technik. Die Protagonisten sind gut vorstellbar und lebendig dargestellt. Sie zeigen Stärken und Schwächen. Ein gut dosierter Einblick in ihr Privatleben, ihre Vorgeschichte und ihre Probleme rundet das Charakterbild ab. Nicky stellt mit ihrem psychologischen Fachwissen eine gute Ergänzung dar und könnte, wie es den Anschein hat, auch in Zukunft der Polizei assistieren. Die weitere Entwicklung der Protagonisten und deren Beziehungen birgt einiges Potential für Folgebände, auf die ich mich jetzt schon freue.
Mit „Mexikoplatz“ ist der Autorin ein spannender Debutroman gelungen, der mir kurzweilige Lesestunden beschert hat und den ich gerne weiterempfehle.
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