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»Ich kann diesen spannenden Roman nur empfehlen ... hoffe, dass Netflix daraus eine spektakuläre Fernsehserie macht.« Readers' Favorite Fünf SterneInspiriert von den Millionen deutscher und irischer Auswanderer, die ein besseres Leben suchten - ein emotionales Porträt zweier verlorener Seelen, deren Willenskraft es ihnen ermöglicht, schier ausweglose Herausforderungen zu überwinden und letztendlich ihr Glück zu finden ...Skibbereen, Irland, November 1848: Die durch die Kartoffelfäule ausgelöste Hungersnot hat Irland fest im Griff, aber der Zimmermann Davin Callaghan ist entschlossen,...
»Ich kann diesen spannenden Roman nur empfehlen ... hoffe, dass Netflix daraus eine spektakuläre Fernsehserie macht.« Readers' Favorite Fünf SterneInspiriert von den Millionen deutscher und irischer Auswanderer, die ein besseres Leben suchten - ein emotionales Porträt zweier verlorener Seelen, deren Willenskraft es ihnen ermöglicht, schier ausweglose Herausforderungen zu überwinden und letztendlich ihr Glück zu finden ...Skibbereen, Irland, November 1848: Die durch die Kartoffelfäule ausgelöste Hungersnot hat Irland fest im Griff, aber der Zimmermann Davin Callaghan ist entschlossen, den Hof seiner Eltern zu retten. Nachdem ihm bei einem Überfall das Jahreseinkommen gestohlen wird, beschließt er beim Eisenbahnbau der verhassten Engländer anzuheuern. In Dublin angekommen, erreicht ihn die erschütternde Nachricht, dass beide Eltern am Fieber gestorben sind. Traurig, mittel- und heimatlos treibt es ihn zum Hafen, wo er einer jungen Witwe begegnet, die auf dem Weg nach Amerika ist ...Löwenstein, Württemberg, November 1848: Nach einem schief gelaufenen Glücksspiel zwingt Mina Peters' Mann sie mitten in der Nacht, ihr Heimatdorf zu verlassen. Nach monatelanger, horrender Reise durch Eis und Schnee gehen sie in Bremerhaven an Bord der Annabelle, um ein neues Leben in Amerika zu beginnen. Aber auch die Überfahrt verlangt Mina alles ab: sie ist gezwungen, im Zwischendeck zu überleben und muss zuschauen, wie ihr Mann jede Gelegenheit zum Trinken und Spielen nutzt. Bis sie einen irischen Mann trifft, der ihr nicht nur Englisch beibringt, sondern ihr auch hilft, ihre eigene Stärke zu erkennen ...
Annette Oppenlander ist eine preisgekrönte Schriftstellerin und unterrichtet kreatives Schreiben. Als erfolgreiche Autorin von historischen Romanen ist Oppenlander für ihre authentischen Figuren und auf wahren Geschichten basierenden Romane bekannt. Gekonnt verbindet Oppenlander historische Personen und Geschehnisse mit ihren Plots und vermittelt damit Lesern Einblicke in die Geschichte, verpackt in eine spannende Erzählung. Sie verbrachte die erste Hälfte ihres Lebens in Deutschland und die nächsten 30 Jahre in verschiedenen Teilen der USA. Oppenlander inspiriert ihre Leser, indem sie Themen beleuchtet, die heute ebenso relevant sind wie in der Vergangenheit. Oppenlanders wahre Geschichte Surviving the Fatherland, die englische Version von Vaterland, wo bist du?, wurde in den USA mehrfach ausgezeichnet und steht auch in Deutschland im Finale für den Skoutz Award. Oppenlander vermittelt ihre Kenntnisse sowohl in deutscher als auch in englischer Sprache durch Workshops, unterhaltsame Präsentationen und Autorenbesuche an Colleges, Universitäten, Büchereien und Schulen. Sie ist Mutter von Zwillingen und einem Sohn und lebt seit 2017 wieder in ihrer alten Heimat Solingen in Deutschland. 'Fast jeder Ort birgt irgendein Geheimnis, etwas, das Historie lebendig macht. Wenn wir Menschen und Orte genau untersuchen, ist Historie nicht länger ein Datum oder eine Nummer, sie wird zur Erzählung oder Geschichte. Vielleicht benutzen wir deshalb das Wort Geschichte im Sinne von Historie, aber auch im Sinne von Erzählung.'
Produktdetails
- Verlag: tredition
- Seitenzahl: 284
- Erscheinungstermin: 11. Dezember 2024
- Deutsch
- Abmessung: 210mm x 148mm x 20mm
- Gewicht: 413g
- ISBN-13: 9783384453778
- ISBN-10: 3384453778
- Artikelnr.: 72593719
Herstellerkennzeichnung
tredition GmbH
Heinz-Beusen-Stieg 5
22926 Ahrensburg
support@tredition.com
Teil 1 der Dilogie über die europäischen Auswanderer 1848
Der historische Roman „Ein Schimmer am Horizont-zwischen den Welten“ ist der Auftakt der Auswanderer-Saga über die deutsche Mina aus Löwenstein (Baden-Württemberg) und den irischen Zimmermann Davin, die …
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Teil 1 der Dilogie über die europäischen Auswanderer 1848
Der historische Roman „Ein Schimmer am Horizont-zwischen den Welten“ ist der Auftakt der Auswanderer-Saga über die deutsche Mina aus Löwenstein (Baden-Württemberg) und den irischen Zimmermann Davin, die im November 1848 von Europa nach Amerika aufbrechen, um dort ein besseren Leben führen wollen.
Man springt gleich in die Geschichte. Mich hat das Buch emotional sehr berührt und ich fühlte mich immer mittendrin in der Geschichte, in den Dialogen und den Handlungen. Besonders gut hat mir die bildhafte Sprache der Autorin gefallen. Man spürt beim Lesen direkt die Hoffnungslosigkeit, die die Leute weitertreibt. Ich habe vor allem mit Mina mitgelitten, die unter ihrem unsympathischen Ehemann sehr leiden muss. Ich fand alle Protagonisten authentisch.
Der Schreibstil ist leicht und flüssig zu lesen. Das Buch ist sehr gut strukturiert und die Kapiteln haben eine angenehme Länge.
Fazit:
Es ist ein authentisches Buch, das ich sehr gerne weiterempfehle
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Ein Ire und eine Süddeutsche suchen ihr Glück in der neuen Welt
Und zwar nicht freiwillig, denn der Ire Davin hat sein gesamtes Hab und Gut verloren und Mina muss mit ihrem lieblosen Mann, der sich einiges hat zuschulden kommen lassen, fliehen. Er ist ein Spieler und Trinker, der ihr auch …
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Ein Ire und eine Süddeutsche suchen ihr Glück in der neuen Welt
Und zwar nicht freiwillig, denn der Ire Davin hat sein gesamtes Hab und Gut verloren und Mina muss mit ihrem lieblosen Mann, der sich einiges hat zuschulden kommen lassen, fliehen. Er ist ein Spieler und Trinker, der ihr auch noch das letzte Geld, das ihr Vater ihr überlassen hat, nimmt. Mitte des 19.Jahrhunderts begegnen beide einander durch Zufall auf dem Auswandererschiff Annabelle.
Mir ist vor allem Minas Schicksal nahegegangen, denn sie steht stellvertretend für viele Frauen, die keine Wahl hatten - hier hat sie sogar noch Glück, einer Familie zu begegnen ,die sie in Schutz nimmt, soweit es möglich ist.
Ein Thema, mit dem ich mich bereits beschäftigt habe, wobei der bisherige Höhepunkt ein Besuch des Deutschen Auswandererhauses in Bremerhaven war.
Das Buch kam mir also wie gerufen, doch leider konnte ich mich nicht in Gänze auf den Stil der Autorin und somit auch nicht auf den Roman einlassen.
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AUSWANDERN!
Europa Mitte des 19. Jahrhunderts --- Hungersnöte und Verelendung treffen viele Menschen. Weil sie keine Perspektive wandern viele aus. Das Land der Träume heißt für viele Amerika. Darunter auch Mina und ihr Mann Roland. Roland ist unzuverlässig, …
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AUSWANDERN!
Europa Mitte des 19. Jahrhunderts --- Hungersnöte und Verelendung treffen viele Menschen. Weil sie keine Perspektive wandern viele aus. Das Land der Träume heißt für viele Amerika. Darunter auch Mina und ihr Mann Roland. Roland ist unzuverlässig, spielsüchtig und liebt den Alkohol .Nach einer schlimmen Auseinandersetzung muss er Deutschland Hals über Kopf verlassen - Mina muss ihn begleiten - die Überfahrt verlangt Mina viel ab, denn Roland kann weder Glückspiel noch Alkohol lassen...... Davin ist Ire und die Kartoffelfäule hat das Land fest im Griff und nach einem persönlichen Schicksalsschlag sieht au er keine andere Möglichkeit - zusammen mit einer jungen Witwe macht er sich auf die gefahrvolle Reise..... An Bord des Schiffes lernen sich Mina und Davin kennen und unterstützen sich gegenseitig.....
Meinung und Fazit: Ein Stück Geschichte - interessant und spannend erzählt. Der Leser begleitet Mina und Davin auf ihrem Weg in ein vermeintlich besseres Leben. Mir hat dieses Buch, das sehr authentisch ist gut gefallen und ich habe mit den Protagonisten mit gefiebert, mit ihnen gebangt und gehofft und war mittendrin im Geschehen. Auch das Cover ist sehr gut gewählt und passt wunderbar zu dem Buch - das Schiff, das mit den Wellen auf hoher See kämpft - die Menschen auf dem Weg. Von mir gibt es 5 Sterne für dieses Buch - und ioch bin schon gespannt, wie es mit Mina, Davin und den anderen weitergeht.
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Wege ins Ungewisse
Annette Oppenlander hat mich mit dem ersten Teil ihrer Dilogie 'Ein Schimmer am Horizont: Zwischen den Welten' einmal mehr in ihren Bann gezogen. Ich konnte tief eintauchen in die Geschichte von Mina und Davin, zwei liebenswerte Charaktere, die aus vollkommen unterschiedlichen …
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Wege ins Ungewisse
Annette Oppenlander hat mich mit dem ersten Teil ihrer Dilogie 'Ein Schimmer am Horizont: Zwischen den Welten' einmal mehr in ihren Bann gezogen. Ich konnte tief eintauchen in die Geschichte von Mina und Davin, zwei liebenswerte Charaktere, die aus vollkommen unterschiedlichen Gründen Mitte des neunzehnten Jahrhunderts ihre Heimat verlassen und aufbrechen zu einer abenteuerlichen und ungewissen Reise in ein Ihnen unbekanntes Land, das mit Versprechungen für ein besseres Leben lockt. Sie reisen nach Amerika, um einerseits der Hungersnot in Irland zu entkommen und sind andererseits auf der Flucht vor drohenden persönlichen Unannehmlichkeiten in Württemberg.
Die Autorin vermag es neben spannender Unterhaltung, Wissen um historische Tatsachen leicht und anschaulich, ganz nebenbei zu vermitteln. Dabei nutzt sie ihren großen Erfahrungsschatz zur Einwanderungspolitik, den sie sich durch einen langjährigen Aufenthalt in den Vereinigten Staaten von Amerika angeeignet hat. Die Geschichte besitzt eine Lebendigkeit und Dynamik, der man gern folgt. Die Herausforderungen in der neuen Arbeitswelt und die ungerechte Abhängigkeit der Frauen von ihren Ehemännern stehen ebenso im Mittelpunkt wie die katastrophalen Zustände der Schiffspassage. Und doch schaffen es die beiden Protagonisten ihre Menschlichkeit und Würde immer wieder zu bewahren auch in Situationen, wo es ums nackte Überleben geht.
Ich gebe diesem historischen Roman sehr gern meine Leseempfehlung und freue mich schon auf die Fortsetzung, den abschließenden Teil einer berührenden Geschichte.
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Das "gelobte Land" oder Reise ohne Wiederkehr
In der heutigen Zeit im „reichen Deutschland“ ist es schwer vorstellbar, welch bittere Armut Mitte des 19. Jahrhunderts herrschte, sodass viele Familien nur einen einzigen Schimmer am Horizont sehen, nämlich nach Amerika …
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Das "gelobte Land" oder Reise ohne Wiederkehr
In der heutigen Zeit im „reichen Deutschland“ ist es schwer vorstellbar, welch bittere Armut Mitte des 19. Jahrhunderts herrschte, sodass viele Familien nur einen einzigen Schimmer am Horizont sehen, nämlich nach Amerika auszuwandern. Aber was wirklich dazu gehört, um alles stehen und liegen zu lassen, das wird uns in diesem Buch so plastisch vor Augen geführt, dass der Leser mit den beiden Protagonisten Mina und Davin um jeden Schicksalsschlag mitleidet, der ihnen in dieser schweren Zeit zustößt. Mina ist eine junge Deutsche, die auf Gedeih und Verderb an ihren Ehemann Roland gebunden ist. Roland ist ein Taugenichts, der sein Heil in Trinkgelagen und dem Glücksspiel sucht, bis ihm - und leider auch Mina - nach einem „falschem Spiel“ nur die Flucht nach Amerika übrigbleibt. Mitten im Winter fliehen sie ohne Geld, warme Kleidung und Vorräte quer durch Deutschland bis nach Bremerhaven, von wo die Auswandererschiffe nach Amerika ablegen. Zur gleichen Zeit grassiert in Irland die Kartoffelfäule und zusätzlich pressen die Engländer dieses ungeliebte Eiland bis aufs Blut aus, sodass viele Iren in dem harten Winter verhungern müssen. Der zweite Protagonist in diesem Buch ist Davin, ein irischer Zimmermann. Eigentlich sollte er durch seinen erlernten Beruf ganz gut zurechtkommen, bis ihm bei einem Überfall sein gesamtes Jahreseinkommen gestohlen wird, welches für die Pacht und für den Lebensunterhalt seiner alten Eltern vorgesehen war. Ihm bleibt nichts Anderes übrig, als eine Anstellung im entfernten Liverpool bei den Engländern zu suchen. Hier erfährt er nicht nur vom Tod seiner Eltern, sondern trifft auch eine junge Witwe, die nach Amerika auswandern will. Schließt Davin sich ihr an? Und was wird aus Mina und Roland, schaffen sie unter diesen widrigen Umständen überhaupt die Flucht bis nach Bremerhaven, und wie wollen sie ein Ticket nach Amerika und den Proviant für 6 Wochen bezahlen, denn damals dauerte die Reise mit dem Segelschiff solange. Was ist mit Rolands Lastern, schwört er ihnen ab? Und überleben sie überhaupt die Überfahrt? Elend, Hoffnung, Liebe verpackt in einem fesselnden historischen Roman lassen den Leser nicht zu Atem kommen.
Annette Oppenlander hat bereits mehrere historische Romane veröffentlicht, insbesondere die Zeit der Machtergreifung durch die Nazis und des zweiten Weltkriegs hat sie aus verschiedenen Blickwinkeln in mehreren Romanen beleuchtet. In „Ein Schimmer am Horizont“ beschreibt sie lebendig, spannend und ausdrucksstark wie es den Menschen in den Zeiten der großen Auswanderungswellen nach Amerika ergangen ist. Vor allem dank Annette Oppenlanders gekonnten Schreibstil zieht sie den Leser immer mehr in ihren Bann und so entwickelt sich das Buch zu einem spannenden historischen Roman, den man gar nicht mehr aus der Hand legen möchte. Hier verbindet sie geschickt diverse Lebensläufe mit den breit gefächerten Handlungssträngen. Die historischen Details sind gut eingearbeitet und bilden eine perfekte Mischung aus realer Historie und spannender Fiktion. Trotz eines sehr spannenden geschichtlichen Hintergrund legt Annette Oppenlander den Fokus mehr darauf den Leser emotional mit diesem Roman gefangen zu nehmen und das gelingt ihr sehr gut.
Und so empfindet der Leser die Hauptfigur Mina wie eine liebe Freundin, die auf Gedeih und Verderb den Launen und Lastern ihres ungeliebten Ehemannes ausgeliefert ist. Deutlich wird dem Leser bewusst, wie abhängig damals eine Frau von ihrem Ehemann war. Manchmal möchte man Mina einfach nur in den Arm nehmen und mit ihr weinen, wenn ihr Schmerz so groß ist, dass sie keinen Schimmer mehr am Horizont sieht, im nächsten Moment möchte man mit ihr lachen, lieben oder sich freuen, dass sie peu à peu immer selbstbewusster wird. Davin dagegen ist herzensgut aber leider schlittert er durch seine Unbedachtheit von einem Unglück in das nächste. Man muss ihn einfach mögen!
Fazit:
„Ein Schimmer am Horizont“ ist ein abwechslungsreicher, gut ausgefeilter historischer Roman und bietet einige Überraschungen. Annette Oppenlander gelingt es überzeugend, den Leser zu fesseln und auf eine emotionale Reise mitzunehmen. Einen einzigen Cliffhanger gibt es auch: wir möchten jetzt unbedingt wissen, wie es mit Mina weitergeht und was aus Davin wird! „Ein Schimmer am Horizont“ macht deutlich Lust auf mehr und ich kann es kaum erwarten, den nächsten Band in meinen Händen zu halten.
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Wir schreiben das Jahr 1848, eine harte Zeit, die den Menschen sehr viel abverlangt.
Mina lebt mit ihrem Mann Roland, einem Trinker und Spieler in ärmlichen Verhältnissen.Er arbeitet nur unregelmäßig und das wenige Geld, was er verdient, setzt er sofort in Alkohol und Spiel …
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Wir schreiben das Jahr 1848, eine harte Zeit, die den Menschen sehr viel abverlangt.
Mina lebt mit ihrem Mann Roland, einem Trinker und Spieler in ärmlichen Verhältnissen.Er arbeitet nur unregelmäßig und das wenige Geld, was er verdient, setzt er sofort in Alkohol und Spiel um.Seinen Frust lässt er an seiner Frau aus, unterdrückt sie und verprügelt sie regelmäßig. Als er durch seine Spielsucht in eine bedrohlichen Lage gerät, verlässt er zusammen mit seiner Frau die Heimat, um in Amerika ein neues Leben zu beginnen.
Der junge Ire Davin lebt zusammen mit seinen Eltern auf einem kleinen Hof, das Geld ist knapp, und das wenige, was er besitzt, wird ihm geraubt.Auch er macht sich auf den Weg in die neue Welt, um dort Arbeit zu finden und seine Eltern zu unterstützen. Per Zufall landen beide auf dem gleichen Schiff, wo sie sich immer wieder begegnen und sich in einander verlieben. Da Beide gebunden sind, hat ihre Liebe wohl keine Chance,oder?
Wie in ihren anderen Romanen, zeichnet die Autorin auf eine sehr empathische und präzise Weise, ein genaues Bild der damaligen Zeit.
Die Zustände auf dem Schiff, auf welchem die Auswanderer mehrere Wochen verbringen, vermag man sich kaum vorzustellen. Schreckliche hygienische Verhältnisse, enges Zusammenleben, Hunger, Krankheiten und vieles mehr beherrschen ihren Alltag. Allein die Hoffnung auf ein besseres Leben, lässt sie dieses Schicksal ertragen. Bei ihrer Ankunft in der „neuen Welt“ sind Sie mehr als enttäuscht, weil ihre Vorstellungen und die Realität sehr weit auseinander klaffen.
Die beiden Protagonisten ,Mina und Davin,waren mir von Beginn an sehr sympathisch,ich hoffe sehr ,dass im zweiten Teil ein Happyend für sie gibt.
Ich habe das Buch mit großer Begeisterung gelesen und freue mich sehr auf die Fortsetzung.
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Mitreissend!
Erstmal vorab: ich lese wirklich sehr viele Bücher, aber schon lange hat mich keines mehr so berührt wie dieses. Es ist die Geschichte von der unglücklich verheirateten Mina aus Deutschland und dem vom Schicksal hart getroffenen Zimmermann Davin aus Irland. Es ist das …
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Mitreissend!
Erstmal vorab: ich lese wirklich sehr viele Bücher, aber schon lange hat mich keines mehr so berührt wie dieses. Es ist die Geschichte von der unglücklich verheirateten Mina aus Deutschland und dem vom Schicksal hart getroffenen Zimmermann Davin aus Irland. Es ist das Jahr 1848 und Europa leidet unter Hunger und Arbeitslosigkeit. Für viele ist die Auswanderung die letzte Chance. Beide treffen sich zufällig auf dem gleichen Schiff nach Amerika und es entwickelt sich eine unmögliche Beziehung zwischen den Beiden.
Gleich nach den ersten Seiten wird man von der Geschichte gefangen. Der bildhafte Schreibstil und die eindringlichen Beschreibungen lassen die damaligen Geschehnisse vor dem inneren Auge entstehen und man leidet fürchterlich mit. Die Grundstimmung und die Verzweiflung der Menschen wird greifbar. Die unglaublichen Entbehrungen und das Leiden sind kaum vorstellbar. Man lernt viel über die Geschichte der Auswanderer und welche Qualen sie für ein hoffentlich besseres Leben auf sich genommen haben. Ein detailreiches und ergreifendes Buch. Ich konnte es kaum aus der Hand legen. Nun warte ich auf eine Fortsetzung. Sehr zu empfehlen.
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Flucht in ein besseres Leben ?
Amerika, das Einwanderungsland für so viele Europäer, die dort auf ein besseres Leben gehofft haben. Was waren das für Menschen ? Was hat sie dazu bewegt und was haben sie erduldet ? Die Autorin gibt den Auswandern am Beispiel zweier Ehepaare ein …
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Flucht in ein besseres Leben ?
Amerika, das Einwanderungsland für so viele Europäer, die dort auf ein besseres Leben gehofft haben. Was waren das für Menschen ? Was hat sie dazu bewegt und was haben sie erduldet ? Die Autorin gibt den Auswandern am Beispiel zweier Ehepaare ein Gesicht.
Davin lebt 1848 in Irland, ein Land im Würgegriff einer verheerenden Hungerkatastrophe und durch die Engländer schmählich im Stich gelassen. Es gibt keine Zukunft für die Iren und Davin beschließt bei den verhassten Engländern zu arbeiten, um seinen Eltern Geld schicken zu können. Als er in Dublin ankommt, wo er nach Liverpool übersetzen will, erfährt er vom Tod der Eltern. Ohne Plan streift er durch den Hafen und trifft die junge Witwe Kate mit ihrem Sohn Peter. Er fühlt sich aus einem nichtigen Anlass für sie verantwortlich und heiratet sie, um gemeinsam nach Amerika auszuwandern. Eine Ehe ohne Liebe mit einer Frau, die mehr an sich denkt als an andere. Auf dem Schiff trifft er die deutsche Auswanderin Mina , die mit ihrem Mann Roland aus einem kleinen Dorf bei Freudenstadt geflohen ist. Mina ist auf Rolands charmantes Lächeln hereingefallen und landet in der Hölle. Roland vertrinkt und verspielt das wenige Geld, das er als Tagelöhner verdient und neigt zudem zu Gewaltausbrüchen gegen Mina. Aufgrund der geltenden Gesetze hat Mina mit der Heirat alle Rechte verloren und ihr Schicksal ist auf Gedeih und Verderb mit Rolands verbunden. Davin und Mina verlieben sich in einander ohne Hoffnung auf Erfüllung.
Beide Schicksale haben mich sehr berührt. Mina ist Roland recht-und hilflos ausgeliefert. Selbst , wenn sie etwas verdient, gehört es ihm. Die Hungerkatastrophe in Irland ist ein tiefdunkler Fleck in Englands Geschichte. Erschreckend wie man sehenden Auges ein ganzes Land dem Hungertod preis gibt. Man kann die Menschen, die sich gegen ihr Schicksal stemmen und den beschwerlichen und gefährlichen Weg ins "Gelobte Land " auf sich genommen haben, nur bewundern. Die Strapazen scheinen nie zu enden. Alle scheinen nur darauf bedacht, aus dem Elend das meiste Kapital zu schlagen. Die Zustände während der Überfahrt lassen sich mich an die unsäglichen Sklaventransporte denken. Es wird wohl kein großer Unterschied gewesen sein. Glücklich, wer diese Höllenfahrt überlebt hat. Doch Amerika ist nicht für alle das erwartete Land, in dem Milch und Honig fließen.. Viele haben sich zum Preis der Seepassage , den sie sich sonst nicht hätten leisten können, blind an einen Arbeitgeber für Jahre verkauft, um nun erneut ausgebeutet zu werden. Ich habe Davin und Mina von Herzen eine glückliche gemeinsame Zukunft gewünscht. An dem Punkt, an dem ich sie am Ende des ersten Teils ihrer Geschichte verlasse, scheint es ein Traum zu bleiben.
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