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Rebekkas Leben gerät völlig aus den Fugen: Zuerst verschwindet Jamal, ihr Lebensgefährte, dann stellt sich heraus, dass er unter falscher Identität bei ihr gelebt hat. Und auf ihrer Terrasse findet sie die schrecklich zugerichtete Leiche einer Obdachlosen - der Beginn einer grausamen Mordserie. Jamal schickt ihr geheimnisvolle Botschaften, und die Polizei ist überzeugt, dass er der Täter ist. Doch Rebekka kann das nicht glauben ....
Carls, Anna
Bevor ihr klar wurde, dass Schreiben ihre wahre Leidenschaft ist, war Anna Carls im sozialen Bereich tätig. Sie hat den Sprung ins kalte Wasser gewagt und ihren krisenfesten Job gekündigt, um als Vollzeit-Autorin zu leben - eine Entscheidung, die sie noch keine Minute bereut hat.
Bevor ihr klar wurde, dass Schreiben ihre wahre Leidenschaft ist, war Anna Carls im sozialen Bereich tätig. Sie hat den Sprung ins kalte Wasser gewagt und ihren krisenfesten Job gekündigt, um als Vollzeit-Autorin zu leben - eine Entscheidung, die sie noch keine Minute bereut hat.
Produktdetails
- Piper Taschenbuch 31134
- Verlag: Piper
- Seitenzahl: 336
- Erscheinungstermin: 26. Mai 2018
- Deutsch
- Abmessung: 185mm x 120mm x 22mm
- Gewicht: 236g
- ISBN-13: 9783492311342
- ISBN-10: 3492311342
- Artikelnr.: 49602298
Herstellerkennzeichnung
Die Herstellerinformationen sind derzeit nicht verfügbar.
"Der Hass hat seine Kristallisation; sobald man hoffen kann, sich zu rächen, fängt man wieder an zu hassen." (Henri Stendhal)
Rebekka Windmöller, alleinerziehende Mutter der 2-jährigen Amelie könnte glücklicher nicht sein. Vor kurzem hat sie den Biologen Dr. …
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"Der Hass hat seine Kristallisation; sobald man hoffen kann, sich zu rächen, fängt man wieder an zu hassen." (Henri Stendhal)
Rebekka Windmöller, alleinerziehende Mutter der 2-jährigen Amelie könnte glücklicher nicht sein. Vor kurzem hat sie den Biologen Dr. Jamal Aziz kennen und lieben gelernt. Gegen die Ratschläge ihrer Schwester Hedda lässt sie ihn bei sich einziehen. Doch dann hat sie eine Art Tagtraum bei der Arbeit, wie sie es schon damals bei ihrer Mutter hatte als danach was passiert war. Schnell eilt sie nach Hause, Jamal der eigentlich auf Amelie aufpassen sollte und von Amelie selbst fehlt jede Spur. Als sie kurz darauf einen Anruf ihrer Schwester erhält, das Amelie bei ihr ist, ist sie sichtlich erleichtert. Aber was ist mit Jamal, der eigentlich Amelie abholen hätte sollen? Immer suspekter wird es, als ihre Tochter am nächsten Tag eine Obdachlose tot auf ihrer Terrasse findet. Diese wurde über längere Zeit brutal misshandelt, gefoltert und mit einem Genickschuss getötet. Danach wurden Augen, Mund und Ohren mit Klebstoff verschlossen wie bei den drei weisen Affen. Ist dies ein Hinweis das sie was mitbekommen hat und was soll nicht gesehen, gesagt und gehört werden? Kommissar Adrian Sandersberg, erst seit kurzem in Oldenburg übernimmt den Fall zusammen mit einem sehr eigenwilligen Team. Als kurz darauf ein weiterer Toter mit denselben Anzeichen gefunden wird, geht Adrian von einem Serientäter aus. Hat der verschwundene Jamal etwas mit diesen Morden zu tun? Als Rebekka mysteriöse SMS bekommt, macht sich Sandersberg ernsthaft Sorgen auch um ihr Leben.
Meine Meinung:
Ich kenne die Autorin bisher nur von ihren Krimis als Barbara Wendelken. Doch ich muss sagen mit diesem Krimi, als Anna Carls konnte sie mich fast noch mehr überzeugen. Das düstere, unheimliche Cover und vor allem der Klappentext haben mich neugierig gemacht. Ich bereue es auch nicht auf dieses Buch aufmerksam geworden zu sein, den es hat mich von Anfang bis Ende in den Bann gezogen. In diesem hoch psychologischen Kriminalfall konnte ich einmal mehr wieder mitraten und auf Tätersuche gehen. Ich kam mir manchmal vor wie in einem Labyrinth, wenn ich jemand in Verdacht hatte, musste ich diesen wenig später wieder revidieren. Eingeteilt nicht in Kapitel, sondern Tage verfolgen wir die Suche nach einem Serientäter. Der Schreibstil ist sehr gut, spannend, geradezu fesselnd so das ich das Buch kaum mehr weglegen konnte. Die Autorin lässt ihre Opfer jetzt nicht detailliert und blutig bis zum Ende leiden, aber sie geht schon intensiv auf die Eigenarten des Täters ein. Der Plot allein ist schon durch seinen psychologischen Aspekt des Serientäters und dessen Vergangenheit außerordentlich interessant. Die Charaktere sind mir anfänglich einige recht unsympathisch, bis auf Rebekka. Sie werden zwar im Laufe der Geschichte teils etwas einfühlsamer, allerdings haben fast alle ihre Eigenarten. Allen voran das Team von Adrian Sandersberg, das aus der transsexuellen Polizistin Diana und Kaatje einer jungen, unerfahrenen Kripobeamtin besteht. Einzelgänger Adrian Sandersberg selbst empfand ich als ein ziemliches Ekel, launisch und arrogant, der erst gegen Ende etwas sympathischer wurde. Während ich Rebekka als sehr akribisch im Job und fürsorglich bei Amelie empfunden habe, war sie für mich eher naiv und leichtgläubig was ihre Partner anbelangt. Sicher hätte man alle Charaktere noch etwas mehr vertiefen können, aber im Anbetracht der Kürze und des Falls war das kaum möglich. Anna Carls Debüt ist für mich ein absolut gelungener Kriminalfall, den ich nur jedem empfehlen kann und der von mir 4 1/2 von 5 Sterne bekommt.
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Oldenburg. Die 36-jährige Rebekka Windmöller, Journalistin und alleinerziehende Mutter, hatte bisher immer Pech mit Männern. Jetzt glaubt sie, mit Dr. Jamal Aziz die große Liebe gefunden zu haben, doch dann verschwindet Jamal nicht nur plötzlich von der Bildfläche, …
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Oldenburg. Die 36-jährige Rebekka Windmöller, Journalistin und alleinerziehende Mutter, hatte bisher immer Pech mit Männern. Jetzt glaubt sie, mit Dr. Jamal Aziz die große Liebe gefunden zu haben, doch dann verschwindet Jamal nicht nur plötzlich von der Bildfläche, Rebekka muss auch feststellen, dass er sich mit einer falschen Identität bei ihr eingeschlichen hatte. Als sie kurz darauf eine ermordete Obdachlose auf ihrer Terrasse findet, ist der ermittelnde Kommissar Adrian Sandersberg davon überzeugt, dass Jamal der Täter ist. Das kann und will Rebekka trotz allem nicht glauben, doch dann erhält sie rätselhafte Nachrichten von Jamal …
Anna Carls hat einen sehr fesselnden Schreibstil, der den Leser schnell in das Geschehen hineinzieht. In mehreren Handlungssträngen begegnet man neben Rebekka und Hauptkommissar Sandersfeld ganz unterschiedlichen Leuten, die auf den ersten Blick kaum etwas miteinander zu tun haben. So lernt man den obdachlosen Django und den in einer Seniorenresidenz lebenden Hermann Treidel kennen. Man begegnet der Verkäuferin Rita Schütze, dem Eventmanager Wolfgang Mehring sowie Rebekkas Nachbarn Burkhard Schmitt und ihren Kollegen aus der Redaktion. Zudem gibt es im Verlauf der Handlung mehrere Briefe, die sich an eine Gloria richten.
Schon nach wenigen Seiten baut sich eine unterschwellige Spannung auf. Nicht nur, dass Rebekka herausfindet, dass Jamal Geheimnisse hatte, man spürt auch, dass die anderen Akteure irgendwie in den Fall verwickelt sind und der Mörder jeden einzelnen von ihnen im Visier hat. Immer neue Fragen und überraschende Wendungen sorgen für ein abwechslungsreiches, immer dramatischer werdendes Geschehen - den Leser erwartet eine spannende Spurensuche, bei der man durchweg prima über Zusammenhänge und Hintergründe grübeln kann.
„Die Stunde des Opfers“ hat mir sehr gut gefallen – ein Krimi, der mit einer abwechslungsreichen Handlung punkten kann und mir ein paar spannende Lesestunden beschert hat.
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Die Journalistin Rebekka Windmöller hat es als alleinerziehende Mutter nicht leicht. Daher war sie froh, dass sie mit Jamal nicht nur eine glückliche Beziehung hatte, sondern auch jemanden, der sich zeitweise um die kleine Amelie kümmerte. Doch dann ist Jamal verschwunden und am …
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Die Journalistin Rebekka Windmöller hat es als alleinerziehende Mutter nicht leicht. Daher war sie froh, dass sie mit Jamal nicht nur eine glückliche Beziehung hatte, sondern auch jemanden, der sich zeitweise um die kleine Amelie kümmerte. Doch dann ist Jamal verschwunden und am nächsten Tag liegt auch noch eine Tote auf ihrer Terrasse. Rebekka versteht die Welt nicht mehr.
Hauptkommissar Adrian Sandersfeld ist gerade erst von Berlin nach Oldenburg gekommen und sein neuer Vorgesetzter ist nicht sehr erfreut über den Neuzugang. Adrian steht unter Druck und kurz darauf gibt es wieder einen Toten.
Das Buch lässt sich gut und zügig lesen. Die Geschichte ist aus unterschiedlichen Perspektiven geschrieben, wobei die Sicht von Rebekka den größten Teil einnimmt. Die Tätersicht erfahren wir aus Nachrichten an eine Gloria, doch es dauert eine Weile bis man weiß, worum es ihm geht. Ich war sehr erschüttert, als ich erfahren habe, was ihn zu seinem Rachefeldzug gebracht hat.
Was haben die Obdachlose Martha und der erfolgreiche Eventmanager Wolfgang Mehring miteinander zu tun? Es ist ein merkwürdiger Fall mit dem es Adrian zu tun bekommt und von seinem Team, bestehend aus der Transsexuellen Diana Leschnik und der blutigen Anfängerin Kaatje Eichner, hält er nicht viel. Adrian kam anfangs sehr kalt herüber, aber es zeigt sich, dass auch er Gefühle hat, die ihm zusetzen. Er ist aber auf jeden Fall ein guter Polizist, denn er geht jeder Spur nach, auch wenn sie abwegig erscheint.
Rebekka ist keine perfekte Mutter, aber sie liebt ihre Tochter Amelie über alles. Daher kann ich ihre zwiespältigen Gefühle nachvollziehen. Aber manche ihrer Handlungsweisen habe ich überhaupt nicht verstanden, sie agierte häufig sehr naiv.
Aber insgesamt sind die Charaktere sehr gut und individuell gezeichnet. Es gab mehrere Verdächtige, doch ich hatte mich relativ früh auf einen festgelegt und wurde am Ende bestätigt.
Die Spannung war von Anfang an da, aber am Ende wurde es dann noch richtig dramatisch.
Mir hat dieser Krimi gut gefallen.
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