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Europa im Jahr 566: Königin Brunichild führt einen erbitterten Kampf mit ihrer Schwägerin Fredegunde. Seit Jahren tobt nun schon die Fehde zwischen den beiden Königinnen um Gebietsansprüche, Macht und Ansehen. Brunichild jedoch hat Wittiges, einen jungen Landadeligen, als Verbündeten und treuen Vasallen an ihrer Seite. Er hat sein Herz in der ersten Stunde an die Königin verloren, doch müssen sie ihre unstandesgemäße Beziehung verbergen ... Wie weit wird er in seiner Liebe für sie gehen? Ein lebendiger historischer Roman aus einer Zeit, um die sich bis heute viele Geheimnisse ranken...
Europa im Jahr 566: Königin Brunichild führt einen erbitterten Kampf mit ihrer Schwägerin Fredegunde. Seit Jahren tobt nun schon die Fehde zwischen den beiden Königinnen um Gebietsansprüche, Macht und Ansehen. Brunichild jedoch hat Wittiges, einen jungen Landadeligen, als Verbündeten und treuen Vasallen an ihrer Seite. Er hat sein Herz in der ersten Stunde an die Königin verloren, doch müssen sie ihre unstandesgemäße Beziehung verbergen ... Wie weit wird er in seiner Liebe für sie gehen? Ein lebendiger historischer Roman aus einer Zeit, um die sich bis heute viele Geheimnisse ranken.
Eva Maaser wurde 1948 in Reken (Westfalen) geboren. Sie studierte Germanistik, Pädagogik, Theologie und Kunstgeschichte in Münster.
© Barbara Schnitger
Produktdetails
- Piper Taschenbuch 5344
- Verlag: Piper
- Seitenzahl: 477
- Erscheinungstermin: 23. Juni 2009
- Deutsch
- Abmessung: 189mm x 119mm x 28mm
- Gewicht: 388g
- ISBN-13: 9783492253444
- ISBN-10: 349225344X
- Artikelnr.: 25571787
Herstellerkennzeichnung
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Gleich als erstes vorweg: eigentlich hätte dieses Buch die volle Punktzahl verdient, wenn nicht Titel und Klappentext am eigentlichen Inhalt des Buches vorbeizielen würden.
Brunichild ist eine Tochter Athanagilds, König der Westgoten. Im Jahr 566 wird sie aus politischen …
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Gleich als erstes vorweg: eigentlich hätte dieses Buch die volle Punktzahl verdient, wenn nicht Titel und Klappentext am eigentlichen Inhalt des Buches vorbeizielen würden.
Brunichild ist eine Tochter Athanagilds, König der Westgoten. Im Jahr 566 wird sie aus politischen Gründen an den Frankenkönig Sigibert I verheiratet. Dieses Buch setzt kurz vor dem Aufbruch ins Frankenland ein. Zu diesem Zeitpunkt ist Wittiges bereits seit zwei Wochen an Athanagilds Hof in Toledo. Da er nur der zweitgeborene Sohn seines Vater war, erbte sein Bruder das Gut und Wittiges muss sein Glück woanders suchen. Doch von einem Edelmann werden auch immer wieder Geldgeschenke erwartet und so ist Wittiges bald pleite. Als er Brunichilds Stute Bella beim Fohlen das Leben rettet, lernt er auch Brunichild kennen und verfällt ihr. So entschließt sich Wittiges, den Brautzug nach Reims zu begleiten, was Brunichild gar nicht recht ist, hat sie doch Wittiges' Hingabe für sich ausgenutzt und nun die Befürchtung, dass ihr kurzes Verhältnis zu ihm bekannt werden könnte. Sie legt ihm viele Steine in den Weg und beide erwartet unabhängig voneinander eine abenteuerliche Reise ... und ein abenteuerliches neues Leben. Brunichild muss zur Königin heranreifen und sich als solche behaupten und Wittiges wird bald in die Garde des Königs aufgenommen und zum Krieger ernannt.
In diesem Buch passiert unglaublich viel. Die Autorin hat auf 477 eng bedruckten Seiten sehr viel Geschichte untergebracht und doch ist sie nur ansatzweise der Beginn der Königinnenfehde und der Auseinandersetzungen im Frankenland. Nach etwas Recherche im Internet bin ich mir sicher, dass sich mit dem weiteren Verlauf der Ereignisse noch mehrere Bände füllen lassen. Dabei ist mir auch bewusst geworden, wie gut recherchiert dieses Buch ist und wie überzeugend die Charaktere dargestellt wurden. Viele der Personen sind tatsächliche historische Figuren und die damalige Zeit ist farbenprächtig, anschaulich und sehr gut vorstellbar dargestellt. Auch Maasers Sprachstil fand ich angenehm und angemessen. Immer wieder gibt es neue Wendungen und die Geschichte wird nie langweilig. Mit Wittiges hat Maaser zudem einen sympathischen Helden erschaffen und der ständige Wechsel zwischen Wittiges' und Brunichilds Perspektive bietet viele Einblicke in die damalige Politik und zahlreiche Intrigen. Allerdings sind sowohl Klappentext als auch Titel irreführend, da Brunichild und Fredegund anfangs noch Freundinnen sind und sich die Feindschaft erst auf den letzten hundert Seiten abzeichnet, als Brunichilds Schwester Gailswintha ins Spiel kommt. Ab diesem Punkt flammt der Bruderkrieg wieder voll auf und beide Frauen, Fredegund und Brunichild, sind aktiv involviert. Das Buch endet an einem Punkt, an dem die Geschichte unmöglich zu Ende sein kann und es wird offensichtlich, dass es einfach weitere Bücher geben muss. Und auf diese freue ich mich schon sehr, denn Maaser konnte mich voll überzeugen und mich für einen Teil der europäischen Geschichte begeistern, für die ich mich von selbst wohl eher weniger interessiert hätte. Faszinierend fand ich auch die zu diesem Zeitpunkt noch bestehenden Bezüge zur Römerherrschaft, die da noch nicht allzu lange her ist. Nach diesem ersten Buch, dass ich von Eva Maaser gelesen habe, gehört sie für mich bereits mit zu den besten deutschen Autoren im Genre des historischen Romans.
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Man sollte sich von dem Titel von Eva Maasers historischem Roman nicht irreführen lassen. Vordergründig geht es in „Die Fehde der Königinnen“ nämlich NICHT um den jahrelang währenden Disput zwischen Brunichild, Gattin von Sigibert, und Fredegunde, Gattin von …
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Man sollte sich von dem Titel von Eva Maasers historischem Roman nicht irreführen lassen. Vordergründig geht es in „Die Fehde der Königinnen“ nämlich NICHT um den jahrelang währenden Disput zwischen Brunichild, Gattin von Sigibert, und Fredegunde, Gattin von Sigiberts Bruder Chilperich, sondern im Vordergrund dieses Romans steht Wittiges, ein junger Landadeliger, dessen Wege immer wieder die von Brunichild kreuzen.
Eva Maaser schafft es, das frühe Mittelalter lebendig werden zu lassen. Detailreich und stilsicher lässt sie ein Bild dieser Epoche in den leuchtensten Farben entstehen. Schnell fühlt man sich in das Geschehen versetzt, gerade auch deshalb, weil sie zum Einstieg in ihrem Roman eine recht alltägliche Szenerie wählt.
Interessant sich nicht nur die Hauptfiguren ihres Romans, bis in die Nebenbesetzungen sind die Figuren gut ausgewählt und detailliert geschildert.
Besonders gefangen genommen hat mich der Erzählstrang um den Musiker Alexander, dessen Leben zu Beginn der Geschichte von Wittiges gerettet wird, und um Aletha, die Zofe von Brunichild. Die geheimnisvolle Geschichte um diese beiden Figuren war der Hauptgrund dafür, dass ich diesen Roman kaum aus der Hand legen konnte, und am liebsten vorgeblättert hätte, um das Geheimnis dieser beiden schneller zu ergründen.
Interessante Figuren, lebendige Schilderungen und ein Spannungsbogen, der die ganze Geschichte hindurch gehalten wird – ein wahres Lesevergnügen! Für mich nur getrübt durch einen Punkt: die letzten Kapitel werden im Zeitraffertempo erzählt, und nicht mehr so ausführlich wie der Großteil der Geschichte vorher, als hätte die Autorin zwingend zu einem Ende finden müssen und die Erzählung deshalb gestrafft.
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Der junge Landadelige Wittiges versteht sehr viel von Pferden. Dieses Wissen kommt ihm am Hof Athanagilds, König der Westgoten, zu Gute. Die Stute der Prinzessin Brunichild hat Probleme bei der Geburt ihres Fohlens. Durch Wittiges beherztes Eingreifen können die Stute und ihr Fohlen …
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Der junge Landadelige Wittiges versteht sehr viel von Pferden. Dieses Wissen kommt ihm am Hof Athanagilds, König der Westgoten, zu Gute. Die Stute der Prinzessin Brunichild hat Probleme bei der Geburt ihres Fohlens. Durch Wittiges beherztes Eingreifen können die Stute und ihr Fohlen gerettet werden. Bereits beim ersten Zusammentreffen mit Brunichild verliebt Wittiges sich in die Prinzessin. Obwohl auch er der Prinzessin nicht gleichgültig ist, hat ihre Liebe keine Zukunft. Denn Brunichild ist Sigibert, dem König der Franken, versprochen. Wittiges kann die Prinzessin nicht vergessen und deshalb schließt er sich dem prächtigen Brautzug Brunichilds an und begleitet sie in ihre neue Heimat. Obwohl Brunichild versucht Wittiges von sich fernzuhalten, kreuzen sich ihre Lebenswege auch im Frankenland. Dort hält das Schicksal einige Überraschungen bereit.
Durch den Schreibstil der Autorin fühlte ich mich ins Jahr 566 n. Chr. versetzt und konnte so das erste Zusammentreffen der beiden Hauptakteure miterleben. Auch den weiteren Verlauf der Erzählung empfand ich flüssig geschrieben und verfolgte deshalb gebannt den abenteuerlichen Brautzug und den Werdegang Wittiges. Brunichilds Entwicklung zur fränkischen Königin empfand ich ebenfalls glaubhaft geschildert. Die farbenprächtige Darstellung der damaligen Zeit, die politischen Schachzüge und auch die privaten Fehden am Rande der Handlung, zogen mich in ihren Bann.
Doch nachdem ich nun schon über zweihundert Seiten des Romans verschlungen hatte, stellte ich mir langsam die Frage, wann es denn nun eigentlich zur Fehde der beiden Königinnen Brunichild und Fredegunde kommen würde. Aufgrund des Klappentextes hatte ich nämlich eine ganz andere Geschichte erwartet. Es gab zwar allerlei Intrigen und höfische Ränkespiele, doch der Auftakt zu einer Fehde zwischen den beiden Königinnen, war erst auf den letzten einhundert Seiten der Erzählung zu lesen.
Dennoch empfand ich die Handlung durchgehend interessant und spannend geschrieben. Die Liebe zwischen den Hauptprotagonisten spielte auch eher eine untergeordnete Rolle. Da ich kein Freund von allzu romantischen Liebesverwicklungen bin, empfand ich diesen Aspekt sehr erfreulich. Besonders gut hat mir auch gefallen, dass die Handlung auf einem geschichtlichem Gerüst beruht und historisch belegte und fiktive Protagonisten darin vorkommen. Allerdings hätte ich mir in ein Nachwort gewünscht, in dem historische Daten und Persönlichkeiten erwähnt werden. Nach all den detailliert beschriebenen Ereignissen der Erzählung, überraschte mich allerdings das relativ abrupte Ende des Romans. Denn dort überschlug sich die Handlung förmlich, ohne näher auf die Vorkommnisse einzugehen. Etwas mehr Ausführlichkeit hätte mir an dieser Stelle besser gefallen, da ich das Ende so als gehetzt und abrupt empfand.
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Zu diesem Buch muss ich zunächst zwei grundlegende Punkte äußern:
1. Ein spannend zu lesender Historienroman.
2. Selten habe ich ein Buch gelesen, dessen Titel schlechter zum Inhalt passte, als dieser.
Zu 1. Das Buch liest sich sehr flüssig. Die Geschichte ist gut aufgebaut …
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Zu diesem Buch muss ich zunächst zwei grundlegende Punkte äußern:
1. Ein spannend zu lesender Historienroman.
2. Selten habe ich ein Buch gelesen, dessen Titel schlechter zum Inhalt passte, als dieser.
Zu 1. Das Buch liest sich sehr flüssig. Die Geschichte ist gut aufgebaut und mit verschiedenen Handlungssträngen wird die Spannung aufrecht erhalten. Leider verstrickt sich die Autorin scheinbar in ihren verschiedenen Ideen. Manche Handlungsabläufe erscheinen unlogisch und klären sich nur wenig oder unbefriedigend zum Ende hin auf. Trotzdem habe ich das Buch sehr genossen.
Zu 2. Das Buch heißt „Die Fehde der Königinnen“. Wenn man überhaupt etwas davon in der Geschichte findet, dann im letzten Siebtel des Buches. Diese Begebenheiten mögen ja „historisch belegt“ sein, aber bitte: warum hat die Autorin diese dann nicht in den Vordergrund gestellt und ihre Geschichte darum herum aufgebaut??? Es wird ein ewiges Rätsel bleiben.
Diese extreme Unstimmigkeit einmal beiseite gelassen: Das Buch war ein Genuss. Ich würde es trotzdem jedem empfehlen, der sich für historische Spannungsromane interessiert.
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Da ich ein Freund von historischen Romanen bin, habe ich mich auf die Fehde der Königinnen gefreut und bin mit großen Erwartungen an dieses Buch gegangen. Am Ende angekommen, war ich dann doch relativ enttäuscht, da der Buchtitel und die Buchbeschreibung rein gar nichts mit der …
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Da ich ein Freund von historischen Romanen bin, habe ich mich auf die Fehde der Königinnen gefreut und bin mit großen Erwartungen an dieses Buch gegangen. Am Ende angekommen, war ich dann doch relativ enttäuscht, da der Buchtitel und die Buchbeschreibung rein gar nichts mit der eigentlich erzählten Geschichte zu tun haben.
Die Tatsache, dass Brunichild und Fredegunde, die auch erst gegen Ende des Buches Brunichilds Schwägerin wird, nicht die besten Freundinnen sind, findet zwar Erwähnung, aber von einer Fehde, die sich durch den gesamten Roman zieht, kann nun wirklich keine Rede sein. Auch die groß angekündigte Liebschaft zwischen der Königin Brunichild und dem Landadligen Wittiges wird übertrieben beschrieben. Sie haben zwar anfangs eine kleine Affäre und Wittiges fühlt sich zu ihr auch durchgehend hingezogen, aber von einer geheimen Liebschaft kann nicht gesprochen werden. Zumal Brunichild auch keine Anstalten macht, um Wittiges, später im Buch, näher zu kommen. Selbst die Titel der vier Kapitel korrespondieren nicht grundlegend mit ihrem Inhalt und stiften teilweise doch Verwirrung beim Leser.
Der Schreibstil des Romans hat mir ganz gut gefallen und hier und da kam auch eine gewisse Spannung auf, wo man weiterlesen wollte. An sich aber war dieses Buch eine Enttäuschung für mich, da es falsche Erwartungen geweckt und aus einer vielversprechenden Geschichte eher eine langweilige Erzählung gemacht hat, die nur wenige Höhepunkte aufzeigen konnte.
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Inhalt:
Wittiges, ein junger Landadeliger trifft am Hof von Toledo die 16jährige Prinzessin Brunichild.
Brunichild soll in wenigen Wochen zu ihrer Hochzeit mit Sigibert, dem König der Franken aufbrechen. Die beiden so unterschiedlichen Leute fühlen sich zueinander hingezogen und so …
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Inhalt:
Wittiges, ein junger Landadeliger trifft am Hof von Toledo die 16jährige Prinzessin Brunichild.
Brunichild soll in wenigen Wochen zu ihrer Hochzeit mit Sigibert, dem König der Franken aufbrechen. Die beiden so unterschiedlichen Leute fühlen sich zueinander hingezogen und so beschließt Wittiges, alles zu unternehmen, um sich dem Hochzeitszug anschließen zu können. Als Stallmeister findet er seine neue Berufung und in dem jungen Eunuchen Alexander eine Begleitung. Auch die junge Aletha geht als Dienerin der Prinzessin mit nach Franken. Sie ist froh, dem Hof der Westgoten und Brunichilds Vater zu entkommen, der Gefallen an ihr gefunden hat.
Die Schicksale dieser Personen sind untrennbar miteinander verbunden und schließlich kommen auch noch König Sigiberts Brüder mit ins Spiel ...
Meine Meinung:
Für die Entscheidung "Die Fehde der Königinnen" zu lesen, sollte man Titel und Klappentext außen vor lassen, denn diese sind schlicht und ergreifend falsch!
Unabhängig davon, hat mir das Buch aber gut gefallen.
Der Fehler liegt schon darin, dass Brunichild im Jahr 566 gerade einmal 16 Jahre alt ist und noch Jahre davon entfernt, ihre spätere Schwägerin Fredegunde überhaupt kennenzulernen. Eine wirkliche Fehde zwischen den beiden findet in "Die Fehde der Königinnen" eigentlich gar keine richtige Erwähnung, zumal Fredegunde nur eine Randfigur ist und der Auslöser der historisch bekannten Fehde spielt erst auf den letzten 80 (von über 400) Seiten eine Rolle. Wer sich also für den berühmten Streit der Königinnen aus dem Nibelungenlied interessiert, der sollte besser Fachliteratur heranziehen und nicht dieses Buch.
Sehr schön erzählt wird hier allerdings die Zeit bevor Fredegunde und Brunichild Schwägerinnen wurden. Sowohl aus Sicht der Prinzessin und späteren Königin, als auch aus Sicht des Landadeligen Wittiges wird hier Einblick in eine Zeit gewährt, die noch zu den Anfängen des in historischen Roman allseits so beliebten "Mittelalters" liegt. Die Ränkeschmiederei an den Königshöfen, die von politischen oder finanziellen Gründen beeinflussten Hochzeiten, die Machtkämpfe zwischen den Religionsformen und die Ehrbegriffe der Zeit sind anschaulich dargestellt und gut in die Geschichte eingebunden. Es handelt sich hier aber um einen eher leichten historischen Roman, der sich weniger mit der Erwähnung historischer Daten aufhält, sondern vielmehr dem Gefühls- und Liebesleben seiner Figuren widmet.
Gerne hätte ich noch eine Stellungnahme der Autorin gelesen, in der sie erläutert, was Fakt und was Fiktion ist. Leider fehlt dies jedoch ebenso wie eine Karte der Königreiche und politischen Grenzen. Da es hier insbesondere um Gebietsansprüche geht, wäre das von Vorteil gewesen.
Eva Maasers Schreibstil ist sehr flüssig und gut lesbar, schon mit ihrem Buch "Die Astronomin" konnte sie mich überzeugen. Ich würde mich sehr freuen, wenn sie sich dieser Epoche in einem weiteren Buch widmet, da ich bisher noch nicht viele historische Romane gelesen habe, die vor dem 11. Jahrhundert spielen.
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Ein spannender historischer Roman, der sich flüssig liest und den Leser fesselt. Wenn ich jetzt nach Beenden des Buches jedoch noch einmal die Inhaltsangabe zu dem Buch lese, dann muss ich sagen, ist diese etwas irreführend. Ohne zu viele Details über den Inhalt preiszugeben …
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Ein spannender historischer Roman, der sich flüssig liest und den Leser fesselt. Wenn ich jetzt nach Beenden des Buches jedoch noch einmal die Inhaltsangabe zu dem Buch lese, dann muss ich sagen, ist diese etwas irreführend. Ohne zu viele Details über den Inhalt preiszugeben würde ich sagen, dass das Buch spannender ist, als die Inhaltsangabe vermuten lässt. Die Inhaltsangabe verweist ja auch nur auf die Fehde zwischen den zwei Königinnen, was ja auch auf den Buchtitel zurückzuführen ist, aber es geschieht ja auch genug drum herum. Die Spannung wird sehr gut aufgebaut, doch zum Schluss hin flacht der Spannungsbogen sehr schnell ab, was sehr schade ist. Ein paar Fragen bleiben am Ende auch offen.
Das einzige, was ich hier vermisst habe, war eine Karte zu Beginn oder am Ende des Buches, um die Gebietsaufteilungen zur damaligen Zeit etwas besser vor Augen zu haben. Die relativ kleine Schriftgröße sowie die Tatsache, dass die Seitenränder und der Zeilenabstand sehr klein sind, ermüden die Augen etwas beim Lesen, aber die spannende Handlung lädt zum Weiterlesen ein. Eva Maaser wird damit zu einer weiteren Autorin in diesem Genre, die ich im Auge behalten werde.
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Die 16 – jährige Brunichild, Tochter des westgotischen Königs Athanagild, wird mit dem Frankenkönig Sigibert verheiratet und muss daraufhin im Jahre 566 n. Chr. von Westgoten nach Frankreich an den Hof von Toledo ziehen.
Brunichild ist aber nicht allein, unter ihrer …
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Die 16 – jährige Brunichild, Tochter des westgotischen Königs Athanagild, wird mit dem Frankenkönig Sigibert verheiratet und muss daraufhin im Jahre 566 n. Chr. von Westgoten nach Frankreich an den Hof von Toledo ziehen.
Brunichild ist aber nicht allein, unter ihrer Dienerschaft befindet sich auch ein junger Landadliger, Wittiges, der verarmt ist und ihre Vertraute und Dienerin Aletha.
Eva Maaser schafft mit bildhafter und vielfältiger Sprache ein tolles geschichtliches Wer, dass durchaus unterhaltsam ist. „Die Fehde der Königinnen“ verspricht eine lebhafte und gelungene Geschichte um Brunichild und ihr Leben als Ehefrau.
Dennoch war ich Stellenweise enttäuscht und auch die nötige Spannung kam etwas zu kurz, was Maaser aber mit einem sensationellen und prägenden Schreibstil und authentischen Charakteren wieder gut macht.
3,5 von 5 Sternen!
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Prinzessin Brunichild aus Toledo soll 566 n. Chr. zwangsverheiratet werden. Die Ehe mit dem Frankenkönig Sigibert dient zur Friedenssicherung. Brunichild hat sich mit diesem Schicksal sehr gut abgefunden. Nur das sie dafür ihr Zuhause und ihre kleine Schwester verlassen muss, bricht ihr …
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Prinzessin Brunichild aus Toledo soll 566 n. Chr. zwangsverheiratet werden. Die Ehe mit dem Frankenkönig Sigibert dient zur Friedenssicherung. Brunichild hat sich mit diesem Schicksal sehr gut abgefunden. Nur das sie dafür ihr Zuhause und ihre kleine Schwester verlassen muss, bricht ihr das Herz.
Wittiges trifft im Stall auf die schöne Prinzessen und ist sofort in sie verliebt. Er rettet Brunichilds Stute und Fohlen bei dessen schwerer Geburt. Brunichild würdigt ihn aber keines Blickes. Dann kommt es doch noch zu einem unerwarteten Stelldichein zwischen Wittiges und Brunichild. Nun steht für Wittiges fest, dass er die Prinzessin in das Frankenreich begleiten muss. Ob es Brunichild passt oder nicht.
Wittiges, die eigentliche Hauptfigur des Romans, findet durch beherztes Eingreifen einen neuen Freund und Wegbegleiter. Zusammen erleben sie viele Abendteuer auf der anstrengenden und mühsamen Reise in das unbekannte Land. Außerdem schließt sich dem ungewöhnlichen Duo noch ein gewiefter Mönch an.
Als die Reisegruppe um Brunichild Frankenreich erreicht, wird schnell klar, dass sich die brüderlichen Frankenkönige nicht einig sind und sich bekämpfen. Wittiges und seine Freunde müssen sich viele Gefahren stellen.
Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Eva Maaser schafft es mühelos den Leser in die Zeit 560 n. Chr. zu versetzten. Die Personen haben bunte und erfrischende Charakter. Man bekommt einen intensiven Blick in längst vergangene Zeiten.
Nur der Titel „Die Fehde der Königinnen“ ist völlig falsch gewählt. Wenn man sich den Klappentext durchliest, geht man von einer Romanze und einem erbitterten Kampf zwischen Königinnen aus. Das trifft aber auf dieses Buch überhaupt nicht zu.
Außerdem habe ich eine Landkarte mit den aufgeteilten Königreiche im Buch vermisst.
Das Buch ist trotzdem sehr zu empfehlen!
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