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An einem drückend heißen Sommertag wird die dreißigjährige Natsuko von ihrer älteren Schwester Makiko und deren Tochter Midoriko in Tokio besucht. Makiko, die mit zunehmendem Alter mit ihrem sich verändernden Körper nicht zurechtkommt, ist davon besessen, sich einer Brustvergrößerung zu unterziehen. Währenddessen ist ihre zwölfjährige Tochter Midoriko von der einsetzenden Pubertät überfordert und sieht sich außerstande, in einer Gesellschaft, die alles Intime und Körperliche tabuisiert, ihre Ängste, Bedürfnisse und Fragen offen zu kommunizieren. Und auch die asexuelle Natsuko...
An einem drückend heißen Sommertag wird die dreißigjährige Natsuko von ihrer älteren Schwester Makiko und deren Tochter Midoriko in Tokio besucht. Makiko, die mit zunehmendem Alter mit ihrem sich verändernden Körper nicht zurechtkommt, ist davon besessen, sich einer Brustvergrößerung zu unterziehen. Währenddessen ist ihre zwölfjährige Tochter Midoriko von der einsetzenden Pubertät überfordert und sieht sich außerstande, in einer Gesellschaft, die alles Intime und Körperliche tabuisiert, ihre Ängste, Bedürfnisse und Fragen offen zu kommunizieren. Und auch die asexuelle Natsuko hadert mit der Frage, welche Rolle noch bleibt - als unverheiratete Frau, die nicht mehr Tochter ist und vielleicht nie Mutter sein wird. Rasant und radikal widmet sich Mieko Kawakami der Diskriminierung von Frauen und damit einhergehenden Fragen nach sozialem Geschlecht, Schönheitsnormen sowie dem Alterungsprozess des weiblichen Körpers - und wagt es zu fragen, welchen Wert Frauen in der Gesellschaft haben,wenn sie sich all diesen Erwartungen widersetzen.»Einer der hellsten Sterne am japanischen Literaturhimmel, der bald die ganze Welt zum Strahlen bringen wird. Kawakami ist sowohl eine Schriftstellerin als auch eine Unterhalterin, eine Intellektuelle und eine sich ständig weiterentwickelnde Stilistin, die es gleichzeitig schafft, sehr lesbar zu schreiben und ungemein beliebt zu sein.«Japan Times
MIEKO KAWAKAMI, geboren in Osaka, ist die Autorin des internationalen Bestsellerromans ¿Brüste und Eier¿ (DuMont 2020), der von der New York Times zu einem der bemerkenswertesten Bücher des Jahres gekürt und vom Time Magazine unter die besten zehn Bücher 2020 gewählt wurde. 2006 debütierte Kawakami als Lyrikerin und veröffentlichte im Folgejahr ihren ersten Roman ¿My Ego, My Teeth, and the World¿. Für ihr Werk wurde sie mit zahlreichen renommierten Literaturpreisen ausgezeichnet, darunter der Ak KATJA BUSSON, geboren 1970, studierte Japanologie und Anglistik in Trier und Tokio. Sie übersetzte u.¿a. Junichiro Tanizaki, Keigo Higashino, Shugoro Yamamoto, Nanae Aoyama, Ko Machida und Natsu Miyashita.
Produktdetails
- Verlag: DuMont Buchverlag
- Originaltitel: ¿Natsumonogatari¿
- 6. Aufl.
- Seitenzahl: 494
- Erscheinungstermin: 18. August 2020
- Deutsch
- Abmessung: 213mm x 144mm x 45mm
- Gewicht: 690g
- ISBN-13: 9783832183738
- ISBN-10: 3832183736
- Artikelnr.: 59287875
Herstellerkennzeichnung
DuMont Buchverlag GmbH
Amsterdamer Strasse 192
50735 Köln
»Die Schriftstellerin Mieko Kawakami [...] trifft einen Nerv.« Alexandra Rojkov, DER SPIEGEL »Eine[..] herrlich durchgeknallten Suche nach Mutterschaft. [...] man liest [das Buch] mit großem Vergnügen.« Marlen Hobrack, DIE ZEIT »Weltliteratur ist Literatur, die von einem spezifischen Kultur- und individuellen Erfahrungsraum so eigenwillig erzählt, dass es alle Menschen und sonstige Lebewesen, die denken und fühlen können, etwas angeht. In diesem Sinn ist, besser: sind 'Brüste und Eier' Weltliteratur.« Juliane Liebert, SÜDDEUTSCHE ZEITUNG »Warum Sie sich ein offensichtlich durchgeknalltes, feministisches Buch antun sollten [?]. [...] Wenn Sie es nicht tun, verzichten Sie auf den wildesten, wärmsten, lebensverknalltesten, ernsthaftesten und
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unterhaltsamsten Roman, den man gerade entdecken kann« Peter Praschl, DIE LITERARISCHE WELT »Mit 'Brüste und Eier' wirft Mieko Kawakami einen diskursiv großen und dazu literarisch gelungener Text auf den Markt.« Katharina Borchardt, TAZ »Was Kawakami alles verhandelt - Klasse, Frausein, Schönheitsideale, künstliche Befruchtung - sackt erst so richtig nach der letzten Seite.« Eva Thöne, SPIEGEL.DE »Der Roman [ist] mit [...] warmherzig-witzigen, direktaus dem Leben gegriffenen Episoden gespickt. Das macht ihn [...] zu einer inspirierenden, optimistisch stimmenden Lektüre.« Katrin Hillgruber, DER TAGESSPIEGEL »Ein Genuss« Reinhard J. Brembeck, SZ AM WOCHENENDE »In ihrem Roman 'Brüste und Eier' rebelliert Mieko Kawakami gegen die patriarchalischen Verhältnisse in Japan.« Evelyn Bubich, DIE PRESSE »Mieko Kawakami schreibt lautstark gegen die verkrustete Gesellschaft Japans an.« Frauke Fentloh, FOCUS »Als ob einem das Werk eine höhere Wahrheit offenbaren würde, wird man auch als Leser hineingesogen in diese Erzählung und hängt bis zum letzten Wort dieser großartigen Erzählerin an den Lippen.« Constanze Thede, JAPANDIGEST »[Kawakami] sucht hinter die Hochglanzfassade Japans.« Esther Schneider, SRF2 »Umwerfend lässig und präzise beschreibt Mieko Kawakami die Realitäten des weiblichen Körpers.« Ariane Heimbach, BRIGITTE »Mieko Kawakamis meisterliche Erzählung von Weiblichkeit in der Postmoderne erweist sich als universeller Frauenroman Ursula März, DEUTSCHLANDFUNK KULTUR »Schonungslos erzählt die Autorin von Frauen am Existenzminimum, die vom Schönheitsdruck aufgerieben werden, an Weiblichkeit zweifeln, um ihr Dasein kämpfen - ein Japan, das besonders für Frauen ganz schön hart ist, patriarchalisch und nicht gleichberechtigt.« Yoko Kobayashi, RBB KULTUR »Wegweisend und feinfühlig komisch.« ANIME WORLD »Wunderbar boshaft schreibt Kawakami über die Themen der drei Protagonistinnen im gegenwärtigen Japan.« Jörg Petzold, FLUX F.M. »[Der Roman] ist frech und direkt erzählt und bebildert ein interessantes Sozialphänomen.« Katharina Borchardt, DEUTSCHLANDFUNK BÜCHERMARKT »In der Einfachheit seiner Sprache liegt auch der Schlüssel der Erreichbarkeit dieses Textes, der ein soziales Problem mit der Kunst einer aufrüttelnden Literatur verbindet, die an die Stärke der Frau appelliert.« Evelyn Bubich, DIE PRESSE »Ein ungewöhnlich direkter Roman« Marie Kaiser, RBB Radio Eins LITERATURAGENTEN »Man [kann] sich dem Realismus in 'Brüste und Eier' kaum entziehen - vor allem den exakten Beschreibungen weiblicher Realitäten, denn die Männer kommen in diesem Buch nur am Rande vor.« Samira Lazarovic, N-TV.DE »Eindrucksvoll schreibt Mieko Kawakami über Körperfragen und teils irrwitzige gesellschaftliche Erwartungen an (uns) Frauen.« Jana Felgenhauer, BARBARA »Eine echte Empfehlung.« Barbara Geschwinde, WDR 5 BÜCHER »Das Buch ist eine intensive Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Fragen« Imke Weiter, EMOTION »Setzt beim Lesen eine fette Ladung Glückshormone frei.« Christine Hohwieler, BRIGITTE WOMAN »[Kawakami] gelingen in dem Roman mehrere Dinge. Sie beschreibt die japanische Gegenwartsgesellschaft, in der traditionelle Geschlechterrollen mit individuellen Wünschen kollidieren. Sie beschreibt eindringlich das soziale Gefälle: [...]. Aber auch kulturelle Besonderheiten. [Natsuko Natsume ist] eine großartige Heldin.« Jutta Sommerbauer, DIE PRESSE »So technisch die Fragen nach dem Leben und Sollen von Frauen in Japan beginnen, so beeindruckend mühelos in die Tiefe nimmt uns die Autorin im Laufe ihres Romans mit.« Beate Hausbichler, DER STANDARD »Mieko Kawakami, Idol junger Japanerinnen« Peter Pisa, KURIER »Echt guter [Lesestoff] und total zugänglich.« Maria-Christina Piwowarski, RBB LITERATURAGENTEN »Mieko Kawakami hat einen vermutlich für alle westlichen Gesellschaften gültigen Text geschrieben, der von der Schönheitsoperation bis zur künstlichen Befruchtung keinen Aspekt des modernen Frauseins ausspart. [...] überraschend scharfsinnig, fast schon weise.« Ulrike Frick, MÜNCHENER MERKUR »Eine Entdeckung.« Thomas Andre, HAMBURGER ABENDBLATT »[Der Roman ist] mit [...] warmherzig-witzigen, direkt aus dem Leben gegriffenen Episoden gespickt. Das macht ihn [...] zu einer inspirierenden, optimistisch stimmenden Lektüre.« Kathrin Hillgruber, DIE RHEINPFALZ »Mieko Kawakamis 'Brüste und Eier' ist ein wunderbar durchgeknallter Roman.« Roland Mischke, LUXEMBURGER TAGEBLATT »Mieko Kawakami gelingt es [...] ein detailreiches, faszinierendes Bild des heutigen Japans aus einer explizit weiblichen Sicht zu zeichnen.« Anne Burgmer, KÖLNER STADT-ANZEIGER BÜCHERMAGAZIN »Das Buch stellt existenzielle Fragen nach Erfolg, Selbstbestimmtheit und dem was bleibt und ist so viel mehr als nur eine Erzählung über das Kinderkriegen.« Max Ernst Stockburger, DRAUSSEN MAGAZIN »'Brüste und Eier' ist ein vielschichtiger Roman, in dem es um Frauenkörper, um Mütter und Töchter und um das Erfüllen oder Nicht-Erfüllen von Rollenerwartungen geht.« Maria Schmidt, FEMALE WRITERS CLUB »Mieko Kawakami ist mit 'Brüste und Eier' ein wunderbar radikaler, feministischer und sehr unterhaltender Roman über die Rolle der Frau in der japanischen Gesellschaft gelungen.« Silke Schröder, HALLO-BUCH.DE »Zwei Teile aus verschiedenen Entstehungszeiten zeigen auch die Entwicklung einer hervorragenden Schriftstellerin.« Meike Dannenberg, BÜCHER MAGAZIN
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Ehrlicher Roman über Frauen in Japan
Mieko Kawakami hat mich mit dem Buch positiv überrascht, da mir der Titel nicht zugesagt hat, ich aber nur Gutes über den Inhalt gehört hatte, so dass ich froh bin, es gelesen zu haben.
Auch wenn mir der Titel auf den ersten Blick nicht …
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Ehrlicher Roman über Frauen in Japan
Mieko Kawakami hat mich mit dem Buch positiv überrascht, da mir der Titel nicht zugesagt hat, ich aber nur Gutes über den Inhalt gehört hatte, so dass ich froh bin, es gelesen zu haben.
Auch wenn mir der Titel auf den ersten Blick nicht gefallen hat, so hat mich das Cover mit den vielen Farben und der zusammengewürfelten Gestaltung, neugierig gemacht, da es in meinen Augen nicht so ganz zusammengepasst hat.
Jetzt, nachdem ich das Buch gelesen habe, finde ich, dass das Cover zum Inhalt passen, mit dem Titel kann ich mich auch jetzt, leider, nicht anfreunden.
Die Geschichte hat mich in den Bann gezogen, weil der Inhalt großartig ist und dazu ist der Schreibstil authentisch, fesselnd und zugleich sehr angenehm sowie flüssig zu lesen.
Die Autorin schreibt zusätzlich mit einer derartigen Ausdrucksstärke, die dem Inhalt zusätzlich Kraft verleiht. Zudem ist ihre direkte Art sehr angenehm, weil sie nichts beschönigt oder verschleiert, sondern ohne Umschweife die wichtigsten Punkte zu Papier gebracht hat.
Der Inhalt hat mir einen sehr guten und vor allem ehrlichen Einblick in die Welt von Frauen in Japan ermöglicht, den ich bis dato nicht kannte. Genau das hat mich zwischendurch immer wieder etwas erschrocken, weil es doch eine andere Kultur ist. Und genau deshalb habe ich beim Lesen viel gelernt.
Dazu ist die Geschichte auch emotional mitreißend, weil ich immer wieder mit den Frauen gefühlt habe, was mich noch mehr in die Situationen hinein gezogen hat, weshalb ich das Buch in zwei Tagen gelesen hatte.
Einzig die teilweise etwas länglichen Passagen zwischendurch haben mich minimal gestört, was mich aber dennoch nicht am Weiterlesen gehindert hat.
Mir hat das Buch gefallen und genau deshalb erhält es 4 von 5 Sternen.
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Dieses Buch macht natürlich erstmal über seinen markanten Titel auf sich aufmerksam. Und tatsächlich passt der Titel auch sehr gut, denn im Großen und Ganzen dreht sich in diesem Roman alles um Brüste und Eierstöcke.
Als Leser wird man in das moderne Japan …
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Dieses Buch macht natürlich erstmal über seinen markanten Titel auf sich aufmerksam. Und tatsächlich passt der Titel auch sehr gut, denn im Großen und Ganzen dreht sich in diesem Roman alles um Brüste und Eierstöcke.
Als Leser wird man in das moderne Japan entführt, die Protagonistin Natsuko erzählt aus ihrem Leben. Und aus dem Leben ihrer Schwester, einer alleinerziehenden Mutter, die als Hostess arbeitet und darauf fixiert ist, sich einer Brust OP zu unterziehen, um sich dem gängigen Schönheitsideal anzupassen. Darum dreht sich in ihrem Leben gerade alles - während die Beziehung zu ihrer 12 jährigen Tochter Midoriko von großer Distanz geprägt ist. Diese äußert sich auch darin, dass Midoriko nicht mehr mit ihr redet.
Während die Mutter sich mit ihren Brüsten beschäftigt, dreht sich Midorikos Leben und Gedanken gerade voll um die Pubertät und die Veränderungen ihres Körpers, mit denen sie noch nicht zurechtkommt. Da sie aber niemanden zum Reden hat, schreibt sie Tagebuch - so dass wir Leser ihre Gedanken und Gefühle erfahren können.
Im zweiten Teil des Buches geht es dann hauptsächlich um Natsuko selbst. Ende 30, kinderlos und unsicher über ihre Rolle in der Gesellschaft. Sie beschäftigt sich intensiv mit dem Thema künstliche Befruchtung und verschafft uns Lesern damit einen intensiven Einblick in die japanische Gesellschaft.
Während ich die Geschichten von Natsuko und ihrer Familie alleine eher langweilig gefunden hätte, hat die Autorin es durch diese Frauen geschafft, ein sehr klares Bild der Frau in der modernen japanischen Gesellschaft zu zeichnen. Sehr detailliert und anschaulich erweckt sie die für mich fremde Kultur zum Leben. Und dieses Leseerlebnis fand ich wirklich gut.
Der Schreibstil der Autorin gefällt mir auch sehr. Er ist schnörkellos, auf den Punkt gebracht und ehrlich. Und während sie über Themen schreibt, über die man in Japan eher nicht spricht, bringt sie sie genau auf den Punkt. Das hat mich wirklich beeindruckt.
Ich denke, den Namen Mieko Kawakami sollte man sich merken.
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eBook, ePUB
Japanische Autoren haben einen eigenwilligen Stil, das stellte ich schon häufiger fest. Und so ist es auch bei Mieko Kawakami. Schon der Titel des Buches „Brüste und Eier“, erschienen im dumontbuchverlag lässt darauf schließen. Da ich gerne solche Werke lese, war ich …
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Japanische Autoren haben einen eigenwilligen Stil, das stellte ich schon häufiger fest. Und so ist es auch bei Mieko Kawakami. Schon der Titel des Buches „Brüste und Eier“, erschienen im dumontbuchverlag lässt darauf schließen. Da ich gerne solche Werke lese, war ich gespannt, was mich erwartet.
Midoriko ist die Tochter von Makiko und 12 Jahre alt. Sie schreibt ein Tagebuch und einige Passagen werden in „Brüste und Eier“ wiedergegeben. Sie schämt sich, wenn sie ihre Tage bekommt und mag es nicht, dass ihre Mutter unbedingt eine Brustvergrößerung haben möchte. Sie denkt, dass es ihre Schuld sei, dass der Körper Makikos nicht mehr so ist, wie vor 20 Jahren. Midorikos Tante ist die Hauptperson und ihr Name Natsuko. Sie hat keine Kinder und noch nicht einmal einen Mann.
Das Buch besteht zwei langen Hauptkapiteln. Das erste dreht sich hauptsächlich um den Besuch von Mutter und Tochter bei Tante und Schwester. Viele Erinnerungen aus der Vergangenheit kommen vor. Im zweiten Kapitel geht es um das Buch, welches Natsuko schon seit einiger Zeit schreibt. Auch das Privatleben Natsukos ist hier Hauptthema und ihre Wünsche und Ziele.
Für mich galt es beim Lesen, mich nicht ablenken zu lassen und mit allen Sinnen zu genießen. Es war nicht leicht aber es lohnte sich. Der Alltag in Japan ist so ganz anders als hier und auch die Einstellung der Menschen unterscheidet sich von uns. Das alleine macht das Werk der jungen Autorin so fesselnd und ich gebe gerne vier Sterne und Leseempfehlung.
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Broschiertes Buch
übergelobtes Frauenbuch
Dieses Buch besteht aus zwei Teilen. Im ersten will sich die Schwester der Ich-Erzählerin die Brüste vergrößern lassen. Sie hat eine Tochter, die nicht mit ihr spricht, aber Tagebuch führt und gerade in der Pubertät ist.
Während …
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übergelobtes Frauenbuch
Dieses Buch besteht aus zwei Teilen. Im ersten will sich die Schwester der Ich-Erzählerin die Brüste vergrößern lassen. Sie hat eine Tochter, die nicht mit ihr spricht, aber Tagebuch führt und gerade in der Pubertät ist.
Während hier die Erzählperspektive wechselt, besteht der zweite Teil fast nur aus Dialogen mit der Ich-Erzählerin, die ein Kind will, aber Sex verabscheut. So geht es um Samenbanken, um bekannte und unbekannte Väter, um die Herabschätzung kinderlose Frauen und um Kinder, die per Samenspende gezeugt wurden und jetzt ihren Vater suchen. Das alles wird langatmig, weil erst eine Gesprächssituation entstehen muss, die diese Themen zulässt. Einzig der Hengst, der seinen Samen über allen Klee lobte, hat mir gefallen. Und das Ende ist so absehbar, dass ich es auch verraten könnte.
3 Sterne für den ersten Teil, 2 für den zweiten. Da der zweite Teil länger ist, setzt er sich durch.
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