Verbrechen. Ausgezeichnet mit dem Kleist-Preis 2010 - Schirach, Ferdinand von

Ferdinand von Schirach 

Verbrechen. Ausgezeichnet mit dem Kleist-Preis 2010

Stories

Gebundenes Buch
 
22 Kundenbewertungen
**** ausgezeichnet
Sofort lieferbar
versandkostenfrei
innerhalb Deutschlands
17 ebmiles sammeln
EUR 16,95
Alle Preise inkl. MwSt.
Empfehlen


Produktbeschreibung zu Verbrechen. Ausgezeichnet mit dem Kleist-Preis 2010

Ferdinand von Schirach hat es in seinem Beruf alltäglich mit Menschen zu tun, die Extremes getan oder erlebt haben. Das Ungeheuerliche ist bei ihm der Normalfall. Er vertritt Unschuldige, die mit dem Gesetz in Konflikt geraten, ebenso wie Schwerstkriminelle. Deren Geschichten erzählt er ...

Ein angesehener, freundlicher Herr, Doktor der Medizin, erschlägt nach vierzig Ehejahren seine Frau mit einer Axt. Er zerlegt sie förmlich, bevor er schließlich die Polizei informiert. Sein Geständnis ist ebenso außergewöhnlich wie seine Strafe. Ein Mann raubt eine Bank aus, und so unglaublich das klingt: er hat seine Gründe. Gegen jede Wahrscheinlichkeit wird er von der deutschen Justiz an Leib und Seele gerettet. Eine junge Frau tötet ihren Bruder. Aus Liebe. Lauter unglaubliche Geschichten, doch sie sind wahr.

Produktinformation


  • Verlag: Piper
  • 2009
  • 2. Aufl.
  • Ausstattung/Bilder: 205 S.
  • Seitenzahl: 205
  • Deutsch
  • Abmessung: 211mm x 136mm x 25mm
  • Gewicht: 360g
  • ISBN-13: 9783492053624
  • ISBN-10: 3492053629
  • Best.Nr.: 26250904

Perlentaucher-Notiz zur Sueddeutsche Zeitung-Rezension

Tobias Kniebe ist begeistert vom Erzähldebüt Ferdinand von Schirachs und findet, dass die Lesart der Verbrechensgeschichten als kaum verbrämte Enthüllungen aus dem Berufsalltag eines Berliner Strafverteidigers viel zu kurz greift. Dieses Missverständnis ergibt sich laut Rezensent nicht nur aus der Tatsache, dass der Autor und sein Erzähler diesen Beruf teilen, auch Schierach selbst stützt diese Rezeption durch die Behauptung, die geschilderten Taten beruhten auf echten Fällen und er habe lediglich Namen und Orte verändert. Das lenkt Kniebes Ansicht nach von den unglaublich treffenden Porträts und Miniaturen dieses Bandes ab, der ein Polizeirevier in seiner ganzen Tristesse ebenso glaubwürdig zu zeichnen versteht wie das Innenleben eines schwäbischen Axtmörders. Und so macht man in Schierachs Geschichten "genuin literarische Entdeckungen", die weit entfernt von "Tatort"-Klischees tief im Gedächtnis bleiben, preist Kniebe.

© Perlentaucher Medien GmbH

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 02.09.2009

Anwalt seiner selbst

Ohne Zweifel für den Angeklagten: Ferdinand von Schirach verteidigt das Verbrechen mit literarischen Mitteln.

Fast alle großen Veränderungen in unserer Gesellschaft spiegeln sich in Strafprozessen wider", sagte der Jurist Ferdinand von Schirach vor ziemlich genau einem Jahr in einem "Welt"-Interview. Befragt hatte man ihn nicht nur als prominenten Strafverteidiger, sondern - wieder einmal - auch als Enkel des ehemaligen Reichsjugendführers Baldur von Schirach. Der Anlass schließlich war die Attacke auf die Wachsfigur Adolf Hitlers in der neu eröffneten Madame-Tussaud-Dependance in Berlin. Wie sollte mit dem Täter verfahren werden? Rhetorisches Geschick verrät es, wie von Schirach sofort die Schuldfrage verschiebt: "Ein Richter wird sich Gedanken darüber machen müssen, dass in unserer Gesellschaft, in der es fast keine Tabus mehr gibt, nun auch noch das letzte überschritten wurde: Hitler wird als Wachsfigur aufgestellt, als sei er ein berühmter Tennisspieler." Wie dieser Jurist ebenden Mann, der Hitler den Wachsschädel abgerissen hat, zum einzig Aufrechten erklärte, das hatte Feuer: Er heile mit seiner Tat den Frevel, …

Weiter lesen

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 02.09.2009

So riecht ein Polizeirevier
Da saust die Axt: Ferdinand von Schirachs „Verbrechen”
Ein Mann packt aus. Einer, der ständig mit Verbrechern zu tun hat, ein teilnehmender Beobachter an der ewigen Front von Eifersucht, Gier, Rache, Schuld und Sühne, der die wildesten Fälle und Schicksale aus der Nähe kennt. So oder ähnlich lautet der Tenor der Rezensionen, Interviews und Porträts, die bisher zu Ferdinand von Schirachs literarischem Debüt „Verbrechen” erschienen sind. Das klingt gut, und es klingt als Leitmotiv auch so dominant, dass man das Denken danach eigentlich gleich einstellen könnte. Richtig ist es trotzdem nicht.
Das Problem ist dies: Schirach, geboren 1964 in München, ist ein bekannter Strafverteidiger mit Kanzlei in Berlin, und sein Ich-Erzähler ist ebenfalls ein bekannter Strafverteidiger mit Kanzlei in Berlin. Wenn die Ehefrau erst einmal zerstückelt, der Bruder ertränkt, der „führende Industrielle” unter Mordverdacht festgenommen ist, wird dieser Ich-Erzähler gerufen. Dann entwickelt er eine klare, meist recht nüchterne Verteidigungsstrategie, argumentiert vor Gericht, erwartet das Urteil. Was er weiß – und er weiß, …

Weiter lesen

"Ferdinand von Schirach schreibt so souverän, klar und einfach, als hätte er nie etwas anderes gemacht ... er ist ein großartiger Erzähler." (Der Spiegel)

"Ein wunderbares Debüt, fesselnd von der ersten Seite an und ohne jeden falschen Ton." (Frankfurrter Allgemeine Sonntagszeitung)

"Um die Vielschichtigkeit einer Tat geht es ihm. Sie beschreibt er nüchtern, wortkarg und immer so, dass der Leser am Ende Verständnis, fast Mitleid mit dem Täter hat." (Literarische Welt)

"Ein unglaublich beeindruckendes Buch" (BZ)

" Verbrechen ist das gemeinste, hinterhältigste und tollste Buch, das ich seit Langem gelesen haben. Es schleicht sich an Aber dann haut einen jedes einzelne Kapitel aus den Schuhen." (WDR 2)

"Einen ist den Geschichten allen gemein: Sie erzählen von menschlichen Dramen und geben den Blick frei in seelische Abgründe. Schirach ist nicht nur ein erfolgreicher Strafverteidiger, er erweist sich auch als begnadeter Erzähler Das reale Leben hält mehr Tragödien bereit, als Krimiautoren erfinden könnten. Sehr lesenwert." (Buchmarkt)

"Mitunter kamen mir, wenn ich über die Lakonie lachen musste, mit der da finstere …

Weiter lesen

»Ferdinand von Schirach schreibt so souverän, klar und einfach, als hätte er nie etwas anderes gemacht ... er ist ein großartiger Erzähler.« Der Spiegel  »Ein wunderbares Debüt, fesselnd von der ersten Seite an und ohne jeden falschen Ton.« Frankfurrter Allgemeine Sonntagszeitung  »Um die Vielschichtigkeit einer Tat geht es ihm. Sie beschreibt er nüchtern, wortkarg und immer so, dass der Leser am Ende Verständnis, fast Mitleid mit dem Täter hat.« Literarische Welt »Ein unglaublich beeindruckendes Buch ...« BZ »>Verbrechen< ist das gemeinste, hinterhältigste und tollste Buch, das ich seit Langem gelesen haben. Es schleicht sich an ... Aber dann haut einen jedes einzelne Kapitel aus den Schuhen.« WDR 2 »Eines ist den Geschichten allen gemein: Sie erzählen von menschlichen Dramen und geben den Blick frei in seelische Abgründe. Schirach ist nicht nur ein erfolgreicher Strafverteidiger, er erweist sich auch als begnadeter Erzähler ... Das reale Leben hält mehr Tragödien bereit, als Krimiautoren erfinden könnten. Sehr lesenwert.« Buchmarkt  »Mitunter kamen mir, wenn ich über die Lakonie lachen musste, mit der da finstere Vorgänge beschrieben werden, …

Weiter lesen

»Ferdinand von Schirach schreibt so souverän, klar und einfach, als hätte er nie etwas anderes gemacht ? er ist ein großartiger Erzähler.« Der Spiegel  »Ein wunderbares Debüt, fesselnd von der ersten Seite an und ohne jeden falschen Ton.« Frankfurrter Allgemeine Sonntagszeitung  »Um die Vielschichtigkeit einer Tat geht es ihm. Sie beschreibt er nüchtern, wortkarg und immer so, dass der Leser am Ende Verständnis, fast Mitleid mit dem Täter hat.« Literarische Welt  »Ein unglaublich beeindruckendes Buch ?« BZ  »?Verbrechen? ist das gemeinste, hinterhältigste und tollste Buch, das ich seit Langem gelesen haben. Es schleicht sich an ? Aber dann haut einen jedes einzelne Kapitel aus den Schuhen.« WDR 2  »Eines ist den Geschichten allen gemein: Sie erzählen von menschlichen Dramen und geben den Blick frei in seelische Abgründe. Schirach ist nicht nur ein erfolgreicher Strafverteidiger, er erweist sich auch als begnadeter Erzähler ? Das reale Leben hält mehr Tragödien bereit, als Krimiautoren erfinden könnten. Sehr lesenwert.« Buchmarkt  »Mitunter kamen mir, wenn ich über die Lakonie lachen musste, mit der da finstere Vorgänge beschrieben werden, …

Weiter lesen
Ferdinand von Schirach, geboren 1964 in München, arbeitet seit 1994 als Anwalt und Strafverteidiger in Berlin. Zu seinen Mandanten gehörten das frühere Politbüro-Mitglied Günter Schabowski, der ehemalige BND-Spion Norbert Juretzko, Industrielle, Prominente und Angehörige der Unterwelt.

Leseprobe zu "Verbrechen. Ausgezeichnet mit dem Kleist-Preis 2010"

PDF anzeigen

Andere Kunden interessierten sich auch für

Kundenbewertungen zu "Verbrechen. Ausgezeichnet mit dem Kleist-Preis 2010"

Durchschnittliche Kundenbewertung 4.5 von 5 Sterne bei 22 Bewertungen **** sehr gut
(aus 22 Bewertungen)
Kundenbewertungen sortieren:
hilfreichste - beste - neueste

««« zurück123vor »

Bewertung von Blacky (blacky-book@live.de) am 05.02.2012 ***** ausgezeichnet
Beschreibung
Ein freundlicher älterer Doktor erschlägt nach vierzig Jahren Ehe seine Frau mit einer Axt, ein führender Industrieller wird des Mordes an einer Prostituierten verdächtigt, eine Frau tötet ihren Bruder Elf Geschichten über die Abgründe der menschlichen Natur, erzählt von Strafverteidiger Ferdinand von Schirach, basierend auf Fällen, die er in seiner Kanzlei erlebt hat.

Ferdinand von Schirach berichtet hier von Fällen aus seiner Kanzlei. (Ich gehe davon aus, das die Namen der betroffenen Personen geändert wurden). Ich wurde auf dieses Buch durch eine Fersnsehsendung aufmerksam, in der Ferdinand von Schirach zu diesem Buch und den Fällen interviewt wurde. Ich hatte mir viel davon erhofft und meine Erwartungen wurden noch übertroffen. Eine megaspannende Lektüre, bei der auch das deutsche Rechtssystem und die Aufgaben der einzelnen Gruppen (Staatsanwaltschaft, Verteidigung, Richter) in groben Zügen -und ganz nebenbei- erklärt wird. Ich bin total begeistert und freue mich schon auf den zweiten Band aus der Feder von Herrn von Schirach.

Bisher von Ferdinand von Schirach erschienene Bände:

1. Verbrechen
2. Schuld
3. Der Fall Collini
4. Der Bäcker (nur als eBook)

War diese Bewertung für Sie hilfreich? JA NEIN
Dem Autor für die Bewertung danken
Verstoß melden
Kommentieren Sie diese Bewertung

Bewertung von bbqueen aus Calw am 17.10.2010 ***** ausgezeichnet
Wiedermal ein Buch welches ich innerhalb einer Nacht durch hatte.
Schirach berichtet von Verbrechen in kurzer, direkter, einfacher Art. Sehr leicht und schnell zu lesendes Buch.
13 Fälle werden auf jeweils 10 - 20 Seiten dargestellt, und dabei jeweils immer beide Seiten, Täter und Opfer, beäugt.
Dabei schafft es Schirach, dass man Verständnis für einen Mörder und gleichzeitig für die Opfer entwickelt. Parallel dazu entstehen Zweifel an der Justiz. Es macht den anschein, dass in Zeiten von DNA-Tests man immer noch leicht frei gesprochen werden kann, wenn man nur den richtigen Anwalt hat.
Verbrechen ist ein fantastisches Buch, welches Einblick in die Welt von Anwälten, Staatsanwälte und Justiz gibt.

3 von 3 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
War diese Bewertung für Sie hilfreich? JA NEIN
Dem Autor für die Bewertung danken
Verstoß melden
Kommentieren Sie diese Bewertung

Bewertung von Medienkasper aus Bad Vilbel am 28.07.2010 ***** ausgezeichnet
Geschichten aus der Welt der Verbrechen, so weit vefremdet wie nötig, teilweise besser als fiktive Krimis. Es ist schon erstaunlich, wie Verbrechen aus der Sicht der Verteidigung dargestellt werden. Hier bekommt das Sprichwort "Verurteile die Tat aber bedauere den Täter" eine gute Plattform geboten. Es stellt sich auch die Frage nach den Lücken in unserer engmaschigen Justiz. Wie kommt es, das ein Mensch ohne feststellbare Identität, zwei Menschen tötet und nach kurzer Zeit straffrei auf freiem Fuß wandeln kann? Wer das Buch liest weiß warum und noch viel besser man ist der gleichen Meinung, dass diese Straffreiheit die einzig mögliche Folge ist, denn ein Verbrechen liegt nicht vor. Ich freue mich auf die Fortsetzung...

4 von 4 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
War diese Bewertung für Sie hilfreich? JA NEIN
Dem Autor für die Bewertung danken
Verstoß melden
Kommentieren Sie diese Bewertung

Bewertung von Schaf Dörte, das möhrte aus AanLuW am 26.07.2010 ***** ausgezeichnet
Das ist mit das Beste, was ich seit langem gelesen habe!

1 von 4 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
War diese Bewertung für Sie hilfreich? JA NEIN
Dem Autor für die Bewertung danken
Verstoß melden
Kommentieren Sie diese Bewertung

Bewertung von Fitnessbaba aus Osnabrück am 14.07.2010 ***** sehr gut
Wenn ich ein Buch an nur einem Tag komplett lese, heißt das was... alle Daumen hoch!

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
War diese Bewertung für Sie hilfreich? JA NEIN
Dem Autor für die Bewertung danken
Verstoß melden
Kommentieren Sie diese Bewertung

Bewertung von Merendina aus Bayern am 13.05.2010 ***** ausgezeichnet
Schirach, der selbst als Strafverteidiger tätig ist, schildert in seinem Werk "Verbrechen" elf voneinander unabhängige Fälle, die alle sehr skurril erscheinen und die teilweise eine überraschende Wende haben. Dabei handelt es sich jedoch um wahre Begebenheiten, um wahre Verbrechen, die der Autor in seinem Berufsleben wirklich übernommen hat.

Als Autor bleibt Schirach neutral, er bezieht keinerlei Position und bildet sich kein Urteil über die verschiedenen Fälle. Die Verbrechen werden in meist kurzen Sätzen als reine Sachverhalte dargestellt. Durch die einfache, recht sachliche Sprache lassen sich die einzelnen Fälle sehr zügig lesen. Der Stil Schirachs ist sachlich, nüchtern, fast emotionslos und kühl.

Dennoch empfindet der Leser Mitgefühl mit Täter oder Opfer, Ekel aufgrund der Grausamkeit mancher Taten, Abscheu, aber zuweilen auch Mitleid oder Verständnis gegenüber dem Verbrecher. Sei es der Arzt, der nach vielen Jahren seine tyrannische Ehefrau ermordet, die drei Einbrecher, die allesamt Opfer werden, die Schwester, die ihren Bruder aus Liebe tötet, der Mann, der seine Freundin ermordet, der gehänselte Junge, der die Justiz austrickst, oder der Mann, der einen Banküberfall begeht, nur um nach Hause zu gelangen - all diese Fälle reißen den Leser regelrecht mit, machen ihn nachdenklich.

Schirach schafft es in seinem Buch geradezu Verbrecher menschlich darzustellen. Natürlich ist ein Verbrechen immer noch ein Verbrechen. Aber wenn man die Fälle näher betrachtet, über die Umstände und Beweggründe in Kenntnis gesetzt wird, dann wird man als Leser schon nachdenklich und sieht die Taten in einem anderen Licht und kommt zu der Erkenntis, dass Verbrecher nicht von Haus aus böse und Opfer nicht immer gut sind.

Insgesamt ein Buch, das man nicht so schnell aus der Hand legen kann!

5 von 5 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
War diese Bewertung für Sie hilfreich? JA NEIN
Dem Autor für die Bewertung danken
Verstoß melden
Kommentieren Sie diese Bewertung

Bewertung von Frank aus 40789 Monheim am Rhein am 12.04.2010 ***** ausgezeichnet
Durch eine Lesung von Ferd. von Schirach anläßlich der litcologne in Köln neugierig geworden, habe ich mir das Buch gekauft...und verschlungen. Ich hätte nicht geglaubt, daß ein Jurist so interessant und gut schreiben kann.

War diese Bewertung für Sie hilfreich? JA NEIN
Dem Autor für die Bewertung danken
Verstoß melden
Kommentieren Sie diese Bewertung

Bewertung von Saarländer :-) am 03.01.2010 ***** ausgezeichnet
Absolut spannendes Buch von der ersten bis zur letzten Seite ! Habe bisher noch kein Buch in dieser Kategorie gelesen welches mit diesem hier mithalten kann. Zudem: sehr schnelle und zuverlässige Lieferung. Kann sowohl das Buch als auch bueche.de nur weiter empfehlen !!!

0 von 3 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
War diese Bewertung für Sie hilfreich? JA NEIN
Dem Autor für die Bewertung danken
Verstoß melden
Kommentieren Sie diese Bewertung

Bewertung von seifra75 aus Oberfranken am 26.11.2009 ***** ausgezeichnet
Ein sehr spannendes Buch über Rechtsfälle im Bereich des Verbrechens, welches sich wie ein spannender Thriller liest. Der Autor schildert reale Fälle indem er auch die Entstehung des Verbrechens, also warum der Täter handelte, beschreibt. Jeder Fall ist absolut spannend. Das Buch eignet sich jedoch in keinster Weise für Jurastudenten zur Vorbereitung auf Strafrechtsklausuren oder zur Aneignung von Fachwissen.

2 von 5 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
War diese Bewertung für Sie hilfreich? JA NEIN
Dem Autor für die Bewertung danken
Verstoß melden
Kommentieren Sie diese Bewertung

Bewertung von Silke B. aus Köln am 29.10.2009 ***** ausgezeichnet
"Verbrechen" von Ferdinand von Schirach hat mir sehr gut gefallen. In der Form einer Sammlung von Kurzgeschichten oder eines Episodenromans hat der Autor hier außergewöhnliche Geschichten zusammengetragen, die alle in Verbindung zu einem Verbrechen stehen. Dabei steht jedoch nicht das Verbrechen an sich im Vordergrund, sondern die Menschen, ihre Beweggründe oder ihre Lebensgeschichte.
Besonders gefallen hat mir dabei, dass Herr von Schirach immer sachlich bleibt und auf Effekthascherei verzichtet. Juristische Abläufe oder Begriffe werden kurz erläutert, so dass auch das Verhalten des Anwalts verständlich ist.
Trotz der Sachlichkeit des Autors gelang es mir nicht immer die Distanz zu den Geschichten und ihren Figuren zu wahren. Einige der Schicksale sind einfach zu bewegend und das Wissen, dass es sich hier um authentische Fälle handelt, führt noch mehr dazu die Geschichten an sich heran zu lassen.
Nicht bei allen Fällen handelt es sich um Verbrechen und Personen, die man mit einem Strafverteidiger in Verbindung bringt. Manchmal ist es auch wirklich nur eine Geschichte, die Ferdinand von Schirach von Klienten erzählt wurde oder der Autor konnte seiner Tätigkeit als Anwalt in diesem Fall nicht weiter nachgehen. Eine Wertung der Ereignisse wird dem Leser überlassen. Der Autor nimmt sich lediglich das Recht heraus, die Frage nach dem Sinn einer Bestrafung in den Raum zu stellen und so bleibt auch im Nachhinein noch genug Material um darüber zu grübeln.
Ganz deutlich hat mir dieses Buch gezeigt, auf welcher Gradwanderung man sich als Anwalt für Strafrecht befindet. Das wäre ganz sicher kein Beruf für mich.
Insgesamt bietet "Verbrechen" für den Laien einen interessanten Einblick in die kuriosen Fälle eines Anwalts, wobei jedoch jedem Leser klar sein sollte, dass diese nicht die Regelfälle sind, die einem vor deutschen Gerichten begegnen. Leider ist das Buch sehr dünn, so dass es nur ein kurzes Lesevergnügen bot.

4 von 5 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
War diese Bewertung für Sie hilfreich? JA NEIN
Dem Autor für die Bewertung danken
Verstoß melden
Kommentieren Sie diese Bewertung

««« zurück123vor »

Sie kennen "Verbrechen. Ausgezeichnet mit dem Kleist-Preis 2010" von Ferdinand von Schirach ?
Tipp: Stöbern Sie doch mal ein wenig durch ausgewählte aktuelle Bewertungen in unserem Shop

11 Marktplatz-Angebote für "Verbrechen. Ausgezeichnet mit dem Kleist-Preis 2010" ab EUR 5,00

Zustand Preis Porto Zahlung Verkäufer Rating
wie neu 5,00 2,00 Banküberweisung, Selbstabholung und Barzahlung keuk1 100,0% ansehen
wie neu 5,95 1,10 offene Rechnung Antiquariat Hans Wäger 100,0% ansehen
leichte Gebrauchsspuren 6,00 1,50 Banküberweisung japr 100,0% ansehen
leichte Gebrauchsspuren 6,50 1,10 Banküberweisung Sodi 100,0% ansehen
leichte Gebrauchsspuren 7,00 1,00 Banküberweisung klaeri 100,0% ansehen
wie neu 7,50 1,50 Banküberweisung Sotina 100,0% ansehen
wie neu 8,00 1,10 Banküberweisung Helga 54 100,0% ansehen
wie neu 9,02 1,70 Banküberweisung Paveier 100,0% ansehen
wie neu 10,00 1,70 PayPal pillepalle 100,0% ansehen
11,00 1,00 Selbstabholung und Barzahlung, offene Rechnung, Banküberweisung, offene Rechnung (Vorkasse vorbehalten) philobuch susanne mayr 100,0% ansehen
wie neu 15,85 0,00 Banküberweisung georghebel 95,0% ansehen

Mehr von

Mehr zum Thema

Andere Kunden kauften auch

Artikelseite zu "Verbrechen. Ausgezeichnet mit dem Kleist-Preis 2010" Drucken

Ferdinand von Schirach 

Verbrechen. Ausgezeichnet mit dem Kleist-Preis 2010

Verbrechen. Ausgezeichnet mit dem Kleist-Preis 2010 - Schirach, Ferdinand von

Stories

  • Einband: Gebunden
  • Gebundenes Buch 
 
  • EUR 16,95
  • Alle Preise inkl. MwSt.
  • 17 Webmiles sammeln
  • kaufen
  • Sofort lieferbar

Andere Ausgaben:
Produktinformation
  • Verlag: Piper
  • 2009
  • 2. Aufl.
  • Ausstattung/Bilder: 205 S.
  • Seitenzahl: 205
  • Deutsch
  • Abmessung: 211mm x 136mm x 25mm
  • Gewicht: 360g
  • ISBN-13: 9783492053624
  • ISBN-10: 3492053629
  • Best.Nr.: 26250904

Produktbeschreibung zu "Verbrechen. Ausgezeichnet mit dem Kleist-Preis 2010"

Kurzbeschreibung

Ferdinand von Schirach hat es in seinem Beruf alltäglich mit Menschen zu tun, die Extremes getan oder erlebt haben. Das Ungeheuerliche ist bei ihm der Normalfall. Er vertritt Unschuldige, die mit dem Gesetz in Konflikt geraten, ebenso wie Schwerstkriminelle. Deren Geschichten erzählt er ...

Beschreibung

Ein angesehener, freundlicher Herr, Doktor der Medizin, erschlägt nach vierzig Ehejahren seine Frau mit einer Axt. Er zerlegt sie förmlich, bevor er schließlich die Polizei informiert. Sein Geständnis ist ebenso außergewöhnlich wie seine Strafe. Ein Mann raubt eine Bank aus, und so unglaublich das klingt: er hat seine Gründe. Gegen jede Wahrscheinlichkeit wird er von der deutschen Justiz an Leib und Seele gerettet. Eine junge Frau tötet ihren Bruder. Aus Liebe. Lauter unglaubliche Geschichten, doch sie sind wahr.

Leseprobe zu "Verbrechen. Ausgezeichnet mit dem Kleist-Preis 2010"

PDF anzeigenZur Anzeige wird der Adobe Reader® benötigt.

02.09.2009

Anwalt seiner selbst

Ohne Zweifel für den Angeklagten: Ferdinand von Schirach verteidigt das Verbrechen mit literarischen Mitteln.

Fast alle großen Veränderungen in unserer Gesellschaft spiegeln sich in Strafprozessen wider", sagte der Jurist Ferdinand von Schirach vor ziemlich genau einem Jahr in einem "Welt"-Interview. Befragt hatte man ihn nicht nur als prominenten Strafverteidiger, sondern - wieder einmal - auch als Enkel des ehemaligen Reichsjugendführers Baldur von Schirach. Der Anlass schließlich war die Attacke auf die Wachsfigur Adolf Hitlers in der neu eröffneten Madame-Tussaud-Dependance in Berlin. Wie sollte mit dem Täter verfahren werden? Rhetorisches Geschick verrät es, wie von Schirach sofort die Schuldfrage verschiebt: "Ein Richter wird sich Gedanken darüber machen müssen, dass in unserer Gesellschaft, in der es fast keine Tabus mehr gibt, nun auch noch das letzte überschritten wurde: Hitler wird als Wachsfigur aufgestellt, als sei er ein berühmter Tennisspieler." Wie dieser Jurist ebenden Mann, der Hitler den Wachsschädel abgerissen hat, zum einzig Aufrechten erklärte, das hatte Feuer: Er heile mit seiner Tat den Frevel, …

mehr

02.09.2009

So riecht ein Polizeirevier
Da saust die Axt: Ferdinand von Schirachs „Verbrechen”
Ein Mann packt aus. Einer, der ständig mit Verbrechern zu tun hat, ein teilnehmender Beobachter an der ewigen Front von Eifersucht, Gier, Rache, Schuld und Sühne, der die wildesten Fälle und Schicksale aus der Nähe kennt. So oder ähnlich lautet der Tenor der Rezensionen, Interviews und Porträts, die bisher zu Ferdinand von Schirachs literarischem Debüt „Verbrechen” erschienen sind. Das klingt gut, und es klingt als Leitmotiv auch so dominant, dass man das Denken danach eigentlich gleich einstellen könnte. Richtig ist es trotzdem nicht.
Das Problem ist dies: Schirach, geboren 1964 in München, ist ein bekannter Strafverteidiger mit Kanzlei in Berlin, und sein Ich-Erzähler ist ebenfalls ein bekannter Strafverteidiger mit Kanzlei in Berlin. Wenn die Ehefrau erst einmal zerstückelt, der Bruder ertränkt, der „führende Industrielle” unter Mordverdacht festgenommen ist, wird dieser Ich-Erzähler gerufen. Dann entwickelt er eine klare, meist recht nüchterne Verteidigungsstrategie, argumentiert vor Gericht, erwartet das Urteil. Was er weiß – und er weiß, …

mehr

Kundenbewertungen zu "Verbrechen. Ausgezeichnet mit dem Kleist-Preis 2010"

Durchschnittliche Kundenbewertung (aus 22 Bewertungen):
4.5 von 5 Sterne bei 22 Bewertungen ****
sehr gut
Kundenbewertungen sortieren: hilfreichste - beste - neueste
««« zurück123vor »
Bewertung von Blacky (blacky-book@live.de) am 05.02.2012
*****
ausgezeichnet
Beschreibung
Ein freundlicher älterer Doktor erschlägt nach vierzig Jahren Ehe seine Frau mit einer Axt, ein führender Industrieller wird des Mordes an einer Prostituierten verdächtigt, eine Frau tötet ihren Bruder Elf Geschichten über die Abgründe der menschlichen Natur, erzählt von Strafverteidiger Ferdinand von Schirach, basierend auf Fällen, die er in seiner Kanzlei erlebt hat.

Ferdinand von Schirach berichtet hier von Fällen aus seiner Kanzlei. (Ich gehe davon aus, das die Namen der betroffenen Personen geändert wurden). Ich wurde auf dieses Buch durch eine Fersnsehsendung aufmerksam, in der Ferdinand von Schirach zu diesem Buch und den Fällen interviewt wurde. Ich hatte mir viel davon erhofft und meine Erwartungen wurden noch übertroffen. Eine megaspannende Lektüre, bei der auch das deutsche Rechtssystem und die Aufgaben der einzelnen Gruppen (Staatsanwaltschaft, Verteidigung, Richter) in groben Zügen -und ganz nebenbei- erklärt wird. Ich bin total begeistert und freue mich schon auf den zweiten Band aus der Feder von Herrn von Schirach.

Bisher von Ferdinand von Schirach erschienene Bände:

1. Verbrechen
2. Schuld
3. Der Fall Collini
4. Der Bäcker (nur als eBook)
War diese Bewertung für Sie hilfreich? JANEIN
Dem Autor für die Bewertung danken
Verstoß melden
Bewertung von bbqueen aus Calw am 17.10.2010
*****
ausgezeichnet
Wiedermal ein Buch welches ich innerhalb einer Nacht durch hatte.
Schirach berichtet von Verbrechen in kurzer, direkter, einfacher Art. Sehr leicht und schnell zu lesendes Buch.
13 Fälle werden auf jeweils 10 - 20 Seiten dargestellt, und dabei jeweils immer beide Seiten, Täter und Opfer, beäugt.
Dabei schafft es Schirach, dass man Verständnis für einen Mörder und gleichzeitig für die Opfer entwickelt. Parallel dazu entstehen Zweifel an der Justiz. Es macht den anschein, dass in Zeiten von DNA-Tests man immer noch leicht frei gesprochen werden kann, wenn man nur den richtigen Anwalt hat.
Verbrechen ist ein fantastisches Buch, welches Einblick in die Welt von Anwälten, Staatsanwälte und Justiz gibt.
War diese Bewertung für Sie hilfreich? JANEIN
3 von 3 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
Dem Autor für die Bewertung danken
Verstoß melden
Bewertung von Medienkasper aus Bad Vilbel am 28.07.2010
*****
ausgezeichnet
Geschichten aus der Welt der Verbrechen, so weit vefremdet wie nötig, teilweise besser als fiktive Krimis. Es ist schon erstaunlich, wie Verbrechen aus der Sicht der Verteidigung dargestellt werden. Hier bekommt das Sprichwort "Verurteile die Tat aber bedauere den Täter" eine gute Plattform geboten. Es stellt sich auch die Frage nach den Lücken in unserer engmaschigen Justiz. Wie kommt es, das ein Mensch ohne feststellbare Identität, zwei Menschen tötet und nach kurzer Zeit straffrei auf freiem Fuß wandeln kann? Wer das Buch liest weiß warum und noch viel besser man ist der gleichen Meinung, dass diese Straffreiheit die einzig mögliche Folge ist, denn ein Verbrechen liegt nicht vor. Ich freue mich auf die Fortsetzung...
War diese Bewertung für Sie hilfreich? JANEIN
4 von 4 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
Dem Autor für die Bewertung danken
Verstoß melden
Bewertung von Schaf Dörte, das möhrte aus AanLuW am 26.07.2010
*****
ausgezeichnet
Das ist mit das Beste, was ich seit langem gelesen habe!
War diese Bewertung für Sie hilfreich? JANEIN
1 von 4 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
Dem Autor für die Bewertung danken
Verstoß melden
Bewertung von Fitnessbaba aus Osnabrück am 14.07.2010
*****
sehr gut
Wenn ich ein Buch an nur einem Tag komplett lese, heißt das was... alle Daumen hoch!
War diese Bewertung für Sie hilfreich? JANEIN
1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
Dem Autor für die Bewertung danken
Verstoß melden
Bewertung von Merendina aus Bayern am 13.05.2010
*****
ausgezeichnet
Schirach, der selbst als Strafverteidiger tätig ist, schildert in seinem Werk "Verbrechen" elf voneinander unabhängige Fälle, die alle sehr skurril erscheinen und die teilweise eine überraschende Wende haben. Dabei handelt es sich jedoch um wahre Begebenheiten, um wahre Verbrechen, die der Autor in seinem Berufsleben wirklich übernommen hat.

Als Autor bleibt Schirach neutral, er bezieht keinerlei Position und bildet sich kein Urteil über die verschiedenen Fälle. Die Verbrechen werden in meist kurzen Sätzen als reine Sachverhalte dargestellt. Durch die einfache, recht sachliche Sprache lassen sich die einzelnen Fälle sehr zügig lesen. Der Stil Schirachs ist sachlich, nüchtern, fast emotionslos und kühl.

Dennoch empfindet der Leser Mitgefühl mit Täter oder Opfer, Ekel aufgrund der Grausamkeit mancher Taten, Abscheu, aber zuweilen auch Mitleid oder Verständnis gegenüber dem Verbrecher. Sei es der Arzt, der nach vielen Jahren seine tyrannische Ehefrau ermordet, die drei Einbrecher, die allesamt Opfer werden, die Schwester, die ihren Bruder aus Liebe tötet, der Mann, der seine Freundin ermordet, der gehänselte Junge, der die Justiz austrickst, oder der Mann, der einen Banküberfall begeht, nur um nach Hause zu gelangen - all diese Fälle reißen den Leser regelrecht mit, machen ihn nachdenklich.

Schirach schafft es in seinem Buch geradezu Verbrecher menschlich darzustellen. Natürlich ist ein Verbrechen immer noch ein Verbrechen. Aber wenn man die Fälle näher betrachtet, über die Umstände und Beweggründe in Kenntnis gesetzt wird, dann wird man als Leser schon nachdenklich und sieht die Taten in einem anderen Licht und kommt zu der Erkenntis, dass Verbrecher nicht von Haus aus böse und Opfer nicht immer gut sind.

Insgesamt ein Buch, das man nicht so schnell aus der Hand legen kann!
War diese Bewertung für Sie hilfreich? JANEIN
5 von 5 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
Dem Autor für die Bewertung danken
Verstoß melden
Bewertung von Frank aus 40789 Monheim am Rhein am 12.04.2010
*****
ausgezeichnet
Durch eine Lesung von Ferd. von Schirach anläßlich der litcologne in Köln neugierig geworden, habe ich mir das Buch gekauft...und verschlungen. Ich hätte nicht geglaubt, daß ein Jurist so interessant und gut schreiben kann.
War diese Bewertung für Sie hilfreich? JANEIN
Dem Autor für die Bewertung danken
Verstoß melden
Bewertung von Saarländer :-) am 03.01.2010
*****
ausgezeichnet
Absolut spannendes Buch von der ersten bis zur letzten Seite ! Habe bisher noch kein Buch in dieser Kategorie gelesen welches mit diesem hier mithalten kann. Zudem: sehr schnelle und zuverlässige Lieferung. Kann sowohl das Buch als auch bueche.de nur weiter empfehlen !!!
War diese Bewertung für Sie hilfreich? JANEIN
0 von 3 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
Dem Autor für die Bewertung danken
Verstoß melden
Bewertung von seifra75 aus Oberfranken am 26.11.2009
*****
ausgezeichnet
Ein sehr spannendes Buch über Rechtsfälle im Bereich des Verbrechens, welches sich wie ein spannender Thriller liest. Der Autor schildert reale Fälle indem er auch die Entstehung des Verbrechens, also warum der Täter handelte, beschreibt. Jeder Fall ist absolut spannend. Das Buch eignet sich jedoch in keinster Weise für Jurastudenten zur Vorbereitung auf Strafrechtsklausuren oder zur Aneignung von Fachwissen.
War diese Bewertung für Sie hilfreich? JANEIN
2 von 5 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
Dem Autor für die Bewertung danken
Verstoß melden
Bewertung von Silke B. aus Köln am 29.10.2009
*****
ausgezeichnet
"Verbrechen" von Ferdinand von Schirach hat mir sehr gut gefallen. In der Form einer Sammlung von Kurzgeschichten oder eines Episodenromans hat der Autor hier außergewöhnliche Geschichten zusammengetragen, die alle in Verbindung zu einem Verbrechen stehen. Dabei steht jedoch nicht das Verbrechen an sich im Vordergrund, sondern die Menschen, ihre Beweggründe oder ihre Lebensgeschichte.
Besonders gefallen hat mir dabei, dass Herr von Schirach immer sachlich bleibt und auf Effekthascherei verzichtet. Juristische Abläufe oder Begriffe werden kurz erläutert, so dass auch das Verhalten des Anwalts verständlich ist.
Trotz der Sachlichkeit des Autors gelang es mir nicht immer die Distanz zu den Geschichten und ihren Figuren zu wahren. Einige der Schicksale sind einfach zu bewegend und das Wissen, dass es sich hier um authentische Fälle handelt, führt noch mehr dazu die Geschichten an sich heran zu lassen.
Nicht bei allen Fällen handelt es sich um Verbrechen und Personen, die man mit einem Strafverteidiger in Verbindung bringt. Manchmal ist es auch wirklich nur eine Geschichte, die Ferdinand von Schirach von Klienten erzählt wurde oder der Autor konnte seiner Tätigkeit als Anwalt in diesem Fall nicht weiter nachgehen. Eine Wertung der Ereignisse wird dem Leser überlassen. Der Autor nimmt sich lediglich das Recht heraus, die Frage nach dem Sinn einer Bestrafung in den Raum zu stellen und so bleibt auch im Nachhinein noch genug Material um darüber zu grübeln.
Ganz deutlich hat mir dieses Buch gezeigt, auf welcher Gradwanderung man sich als Anwalt für Strafrecht befindet. Das wäre ganz sicher kein Beruf für mich.
Insgesamt bietet "Verbrechen" für den Laien einen interessanten Einblick in die kuriosen Fälle eines Anwalts, wobei jedoch jedem Leser klar sein sollte, dass diese nicht die Regelfälle sind, die einem vor deutschen Gerichten begegnen. Leider ist das Buch sehr dünn, so dass es nur ein kurzes Lesevergnügen bot.
War diese Bewertung für Sie hilfreich? JANEIN
4 von 5 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
Dem Autor für die Bewertung danken
Verstoß melden
««« zurück123vor »
Sie kennen "Verbrechen. Ausgezeichnet mit dem Kleist-Preis 2010" von Ferdinand von Schirach ?
Dann geben Sie bitte hier Ihre Bewertung ab
Tipp: Stöbern Sie doch mal ein wenig durch ausgewählte aktuelle Bewertungen in unserem Shop
Perlentaucher-Notiz zur SZ-Rezension

02.09.2009

Tobias Kniebe ist begeistert vom Erzähldebüt Ferdinand von Schirachs und findet, dass die Lesart der Verbrechensgeschichten als kaum verbrämte Enthüllungen aus dem Berufsalltag eines Berliner Strafverteidigers viel zu kurz greift. Dieses Missverständnis ergibt sich laut Rezensent nicht nur aus der Tatsache, dass der Autor und sein Erzähler diesen Beruf teilen, auch Schierach selbst stützt diese Rezeption durch die Behauptung, die geschilderten Taten beruhten auf echten Fällen und er habe lediglich Namen und Orte verändert. Das lenkt Kniebes Ansicht nach von den unglaublich treffenden Porträts und Miniaturen dieses Bandes ab, der ein Polizeirevier in seiner ganzen Tristesse ebenso glaubwürdig zu zeichnen versteht wie das Innenleben eines schwäbischen Axtmörders. Und so macht man in Schierachs Geschichten "genuin literarische Entdeckungen", die weit entfernt von "Tatort"-Klischees tief im Gedächtnis bleiben, preist Kniebe.

© Perlentaucher Medien GmbH

Rezensionen und Kritik

"Ferdinand von Schirach schreibt so souverän, klar und einfach, als hätte er nie etwas anderes gemacht ... er ist ein großartiger Erzähler." (Der Spiegel)

"Ein wunderbares Debüt, fesselnd von der ersten Seite an und ohne jeden falschen Ton." (Frankfurrter Allgemeine Sonntagszeitung)

"Um die Vielschichtigkeit einer Tat geht es ihm. Sie beschreibt er nüchtern, wortkarg und immer so, dass der Leser am Ende Verständnis, fast Mitleid mit dem Täter hat." (Literarische Welt)

"Ein unglaublich beeindruckendes Buch" (BZ)

" Verbrechen ist das gemeinste, hinterhältigste und tollste Buch, das ich seit Langem gelesen haben. Es schleicht sich an Aber dann haut einen jedes einzelne Kapitel aus den Schuhen." (WDR 2)

"Einen ist den Geschichten allen gemein: Sie erzählen von menschlichen Dramen und geben den Blick frei in seelische Abgründe. Schirach ist nicht nur ein erfolgreicher Strafverteidiger, er erweist sich auch als begnadeter Erzähler Das reale Leben hält mehr Tragödien bereit, als Krimiautoren erfinden könnten. Sehr lesenwert." (Buchmarkt)

"Mitunter kamen mir, wenn ich über die Lakonie lachen musste, mit der da finstere …

mehr

Rezensionen und Kritik

»Ferdinand von Schirach schreibt so souverän, klar und einfach, als hätte er nie etwas anderes gemacht ... er ist ein großartiger Erzähler.« Der Spiegel  »Ein wunderbares Debüt, fesselnd von der ersten Seite an und ohne jeden falschen Ton.« Frankfurrter Allgemeine Sonntagszeitung  »Um die Vielschichtigkeit einer Tat geht es ihm. Sie beschreibt er nüchtern, wortkarg und immer so, dass der Leser am Ende Verständnis, fast Mitleid mit dem Täter hat.« Literarische Welt »Ein unglaublich beeindruckendes Buch ...« BZ »>Verbrechen< ist das gemeinste, hinterhältigste und tollste Buch, das ich seit Langem gelesen haben. Es schleicht sich an ... Aber dann haut einen jedes einzelne Kapitel aus den Schuhen.« WDR 2 »Eines ist den Geschichten allen gemein: Sie erzählen von menschlichen Dramen und geben den Blick frei in seelische Abgründe. Schirach ist nicht nur ein erfolgreicher Strafverteidiger, er erweist sich auch als begnadeter Erzähler ... Das reale Leben hält mehr Tragödien bereit, als Krimiautoren erfinden könnten. Sehr lesenwert.« Buchmarkt  »Mitunter kamen mir, wenn ich über die Lakonie lachen musste, mit der da finstere Vorgänge beschrieben werden, …

mehr

Rezensionen und Kritik

»Ferdinand von Schirach schreibt so souverän, klar und einfach, als hätte er nie etwas anderes gemacht ? er ist ein großartiger Erzähler.« Der Spiegel  »Ein wunderbares Debüt, fesselnd von der ersten Seite an und ohne jeden falschen Ton.« Frankfurrter Allgemeine Sonntagszeitung  »Um die Vielschichtigkeit einer Tat geht es ihm. Sie beschreibt er nüchtern, wortkarg und immer so, dass der Leser am Ende Verständnis, fast Mitleid mit dem Täter hat.« Literarische Welt  »Ein unglaublich beeindruckendes Buch ?« BZ  »?Verbrechen? ist das gemeinste, hinterhältigste und tollste Buch, das ich seit Langem gelesen haben. Es schleicht sich an ? Aber dann haut einen jedes einzelne Kapitel aus den Schuhen.« WDR 2  »Eines ist den Geschichten allen gemein: Sie erzählen von menschlichen Dramen und geben den Blick frei in seelische Abgründe. Schirach ist nicht nur ein erfolgreicher Strafverteidiger, er erweist sich auch als begnadeter Erzähler ? Das reale Leben hält mehr Tragödien bereit, als Krimiautoren erfinden könnten. Sehr lesenwert.« Buchmarkt  »Mitunter kamen mir, wenn ich über die Lakonie lachen musste, mit der da finstere Vorgänge beschrieben werden, …

mehr

Autorenporträt zu "Ferdinand von Schirach"

Ferdinand von Schirach, geboren 1964 in München, arbeitet seit 1994 als Anwalt und Strafverteidiger in Berlin. Zu seinen Mandanten gehörten das frühere Politbüro-Mitglied Günter Schabowski, der ehemalige BND-Spion Norbert Juretzko, Industrielle, Prominente und Angehörige der Unterwelt.

11 Marktplatz-Angebote für "Verbrechen. Ausgezeichnet mit dem Kleist-Preis 2010" ab EUR 5,00
Zustand Preis Porto Zahlung Verkäufer Rating
wie neu 5,00 2,00 Banküberweisung, Selbstabholung und Barzahlung keuk1 100,0% ansehen
wie neu 5,95 1,10 offene Rechnung Antiquariat Hans Wäger 100,0% ansehen
leichte Gebrauchsspuren 6,00 1,50 Banküberweisung japr 100,0% ansehen
leichte Gebrauchsspuren 6,50 1,10 Banküberweisung Sodi 100,0% ansehen
leichte Gebrauchsspuren 7,00 1,00 Banküberweisung klaeri 100,0% ansehen
wie neu 7,50 1,50 Banküberweisung Sotina 100,0% ansehen
wie neu 8,00 1,10 Banküberweisung Helga 54 100,0% ansehen
wie neu 9,02 1,70 Banküberweisung Paveier 100,0% ansehen
wie neu 10,00 1,70 PayPal pillepalle 100,0% ansehen
11,00 1,00 Selbstabholung und Barzahlung, offene Rechnung, Banküberweisung, offene Rechnung (Vorkasse vorbehalten) philobuch susanne mayr 100,0% ansehen
wie neu 15,85 0,00 Banküberweisung georghebel 95,0% ansehen

nach oben

BelletristikKrimi & ThrillerAnthologien & SammlungenAutorinnen & AutorenFremdsprachigGerichtsmedizinGroßdruckHistorische KrimisHörbücherInternetkrimisOrte & LänderPreisgekrönte TitelSchwul & lesbischSonstige ThemenSportkrimisTatort KücheTierkrimisVerbrechenWahre KriminalfälleWeihnachtskrimis