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Friedrich Dürrenmatt 

Die Physiker

Die Physiker - Dürrenmatt, Friedrich

Eine Komödie in 2 Akten, Neufassung 1980

  • Einband: Kartoniert/Broschiert
  • Broschiertes Buch 
 
  • EUR 6,90
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Produktinformation
  • Verlag: DIOGENES
  • 2008
  • 25. Aufl.
  • Ausstattung/Bilder: 95 S.
  • Seitenzahl: 95
  • detebe Diogenes Taschenbücher Nr.23047
  • Deutsch
  • Abmessung: 181mm x 114mm x 12mm
  • Gewicht: 112g
  • ISBN-13: 9783257230475
  • ISBN-10: 3257230478
  • Best.Nr.: 07386763

Leseprobe zu "Die Physiker"

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Produktbeschreibung zu "Die Physiker"

Kurzbeschreibung

Kernphysiker Möbius, Entdecker einer furchtbaren und gefährlichen Formel, flüchtet, seine Familie preisgebend, ins Irrenhaus. Er spielt Irrsinn, er fingiert die Heimsuchung durch den Geist Salomos, um das, was er entdeckte, als Produkt des Irrsinns zudiffamieren. Doch zwei Geheimagenten, ebenfalls als Wahnsinnige getarnt, sind ihm auf der Spur.

Beschreibung

Dürrenmatt hat versucht, die paradoxe Situation darzustellen, in die das fortgeschrittenste Wissen, das der Kernphysik, geraten ist. Es gilt uns als Gipfel menschlicher Erkenntnis. Seine Formulierung hat auch die Hinrichtung der Welt möglich gemacht. Was machen die Entdecker, wenn sie Verantwortung für die Welt spüren? Gibt es Bewahrung der Welt vor dem Wissen? Bewahrung des Wissens vor dem Zugriff der Macht? Die Lösung der Frage führt - auf das Theater. Zum...

Detailinfo

Kundenbewertungen zu "Die Physiker" von "Friedrich Dürrenmatt"

Durchschnittliche Kundenbewertung (aus 5 Bewertungen): **** sehr gut

  • Bewertung von Leslie aus Aachen am 15.10.2009
  • ***
  • gut
  • Wir lesen das Buch in der 10. Klasse im Detuschunterricht. Diese Dramen gehen immer schnell gelesen, wenn man sich ein wenig dafür interessiert. Es bringt mal Abwechslung in den Lesealltag. Wer dieses Stück aufführen möchte hat einen großen Vorteil, denn es hat nur ein Bühnenbild. Das ein Drama oft nicht an einen Roman reichen kann ist klar, doch ist es wichtig auch mal so eine Textform gelesen zu haben.
    Natürlich ist es hier bei immer eine Sache des Interesses, doch aus meiner Sicht ist es gut. Nicht schlechter und auch nicht besser...
    Wer es kaufen will soll es tun!
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  • 0 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
  • Bewertung von Blacky (blacky-book@live.de) am 14.03.2009
  • ****
  • sehr gut
  • Obwohl Klassenlektüre im Fach Deutsch fand ich das Buch in der Schule schon faszinierend. Das Ende ist der Hammer. Wer es noch nicht kennt sollte es unbedingt lesen.
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  • 3 von 6 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
  • Bewertung von K.A. aus NRW am 26.07.2007
  • *****
  • ausgezeichnet
  • In der 10. Klasse nahmen wir "Die Physiker" im Fach Deutsch durch.
    Selten gelingt es einem Klassiker auch junge Menschen so in seinen Bann zu ziehen. Einmal das Lesen angefangen kann man nicht mehr aufhören- man will wissen wie die Handlung ihren Lauf nimmt und auf welche Weise sich die Figuren entwickeln. Unerwartete Wendungen tragen umso mehr zum Lesevergnügen bei. Gesellschaftskritik auf ganz hohem Niveau- interessant gestaltet, bis ins kleinste Detail ausgearbeitet. Ein Klassiker, dn man gelesen haben muss.
    Im Übrigen das einzige Buch aus der Rubrik der Pflichtliteratur der Schulzeit, das ich danach noch zwei weitere Male gelesen hab und bis heute im Freundes-und Familienkreis weiterempfehle. Die Resonanz auf "Die Physiker" ist durchweg positiv, unabhängig von Alter oder sonstigem Leseverhalten- dies spricht für die Universalität des Buches.
    Urteil: absolut lesenswert! Anspruch und Umsetzung stimmen perfekt überein.
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  • 1 von 4 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
  • Bewertung von unbekanntem Benutzer am 03.08.2006
  • ****
  • sehr gut
  • "Die Physiker" ist ein gutes gechriebenes Buch und lässt sich such sehr gut lesen. Die Handlung bleibt interessant. Was sich bei diesem Buch vor allem auszeichnet ist das die Personen richtig Form annehmen und sich man perfekt vorstellen kann wie sie aussehen. Kleine negative Kritik: Das offene Ende läßt zwar die Phantasie spielen, doch interessiert es einen wie die Geschichte richtig ausgeht. Thema sehr gut gewählt: Wissen ist Macht! Bücherfans sollten dieses Buch nicht missen.
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  • 2 von 4 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
  • Bewertung von Christian Lohof aus Kaufungen am 17.05.2000
  • *****
  • ausgezeichnet
  • Eigentlich kann man nur sagen: "unbedingt lesen!" Aber warum? Nun, wer Dürrenmatts Stücke kennt, weiss, dass es ihm immer wieder gelingt, auf "seine" ganz spezielle Weise den Leser zu überzeugen und in einer humoristischen Art in den Bann des Stückes zu ziehen.
    Bei den "Physikern" wird dies - trotz der extremen Kürze - zu 100% deutlich. Aber was wäre eine Komödie ohne den tragischen Hintergrund? In einer Zeit wie es die unsere ist sehen wir einen Physiker, der sein Wissen zurückhält, damit es keinen Schaden anrichtet. Gleichzeitig sind schon zwei Länder hinter ihm her ... - verrückt, könnte man sagen, und das ist es auch; es spielt schließlich in einem Irrenhaus (Entschuldigen Sie, Frau Dr. von Zahnd ... in einem Sanatorium)!
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Rezension

"Dürrenmatt führt seine Geschichte mit unerbittlicher Konsequenz zu einem Ende, welches die Türen dieses Irrenhauses aufsprengt, tödlichgefährdenden Explosivstoff aus den eben noch schützenden Mauern entläßt in eine schutzlos preisgegebene Welt, und kein Zuschauer entzieht sich tiefster Betroffenheit. Was Dürrenmatt hier aus den Maskierungen gewinnt, wie er etwa das Geigenspiel Einsteins einsetzt, wie er die Positionen fortlaufend vertauscht; das ist nicht nur virtuos, es ist einzigartig. Dürrenmatts Komödie "Die Physiker" wird im Theaterleben der Gegenwart Epoche machen." (Irma Voser / Neue Zürcher Zeitung)"Dürrenmatt hat versucht, die paradoxe Situation darzustellen, in die das fortgeschrittenste Wissen, das der Kernphysik, geraten ist. Es gilt uns als Gipfel menschlicher Erkenntnis. Seine Formulierung hat auch die Hinrichtung der Welt möglich gemacht. Was machen die Entdecker, wenn sie Verantwortung für die Welt spüren? Gibt es Bewahrung der Welt vor dem Wi ssen? Bewahrung des

Rezensionen und Kritik

"Dürrenmatt führt seine Geschichte mit unerbittlicher Konsequenz zu einem Ende, welches die Türen dieses Irrenhauses aufsprengt, tödlichgefährdenden Explosivstoff aus den eben noch schützenden Mauern entläßt in eine schutzlos preisgegebene Welt, und kein Zuschauer entzieht sich tiefster Betroffenheit. Was Dürrenmatt hier aus den Maskierungen gewinnt, wie er etwa das Geigenspiel Einsteins einsetzt, wie er die Positionen fortlaufend vertauscht; das ist nicht nur virtuos, es ist einzigartig. Dürrenmatts Komödie "Die Physiker" wird im Theaterleben der Gegenwart Epoche machen." (Irma Voser / Neue Zürcher Zeitung)"Dürrenmatt hat versucht, die paradoxe Situation darzustellen, in die das fortgeschrittenste Wissen, das der Kernphysik, geraten ist. Es gilt uns als Gipfel menschlicher Erkenntnis. Seine Formulierung hat auch die Hinrichtung der Welt möglich gemacht. Was machen die Entdecker, wenn sie Verantwortung für die Welt spüren? Gibt es Bewahrung der Welt vor dem Wi ssen? Bewahrung des Wissens vor dem Zugriff der Macht?"(Frankfurter Allgemeine Zeitung)

Rezensionen und Kritik

Schwarze Komödie über die Verantwortung der Wissenschaft Viele haben sie gesucht, er allein hat sie gefunden: die Weltformel und das "System aller möglichen Erfindungen". Und was macht der geniale Physiker Möbius mit seiner Entdeckung? Er verheimlicht sie, flieht in eine psychiatrische Anstalt und spielt den Irren. Er will dadurch die Menschheit vor seiner Entdeckung bewahren, weil die praktische Anwendung der Formel eine Katastrophe bedeuten würde. Aber die Mächte der Welt sind an Möbius’ Entdeckung brennend interessiert: Zwei Geheimdienstler, die sich ebenfalls als geisteskranke Physiker ausgeben, haben von ihrer jeweiligen Regierung den Auftrag erhalten, an die Weltformel heranzukommen. Nachdem drei Krankenschwestern ihr Leben lassen mussten, gelingt es Möbius, seine beiden Mitinsassen auf eine verantwortungsvolle Haltung einzuschwören - und doch tritt die "schlimmstmögliche Wendung" à la Dürrenmatt ein: Die Irrenärztin Mathilde von Zahnd, paradoxerweise die einzige wirklich Verrückte des Stücks, hat Möbius’ Formel kopiert und schickt sich an, die Weltherrschaft zu übernehmen. In Zeiten des Kalten Krieges entstanden, besticht das Stück auch heute noch durch Brillanz, Sprachwitz und eine perfekte dramaturgische Konstruktion.


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Autorenporträt zu "Friedrich Dürrenmatt"

Friedrich Dürrenmatt wurde 1921 in Konolfingen bei Bern als Sohn eines Pfarrers geboren. Er studierte Philosophie in Bern und Zürich und lebte danach als Schriftsteller in Neuchâtel, wo er 1990 starb. Bekannt wurde er mit seinen Kriminalromanen und Erzählungen 'Der Richter und sein Henker', 'Der Verdacht', 'Die Panne' und 'Das Versprechen', weltberühmt mit den Komödien 'Der Besuch der alten Dame' und 'Die Physiker'. Den Abschluß seines umfassenden Werks schuf er mit den 'Stoffen', worin er Autobiographisches mit Essayistischem verband.

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