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Kap der Finsternis
Roman. Ausgezeichnet mit dem Deutschen Krimi-Preis, Kategorie International 2010
Aus d. Amerikan. v. Bürger , Jürgen u. Torberg, Peter
- Einband: Gebunden
- Gebundenes Buch
Videoclip zu "Kap der Finsternis"
Produktinformation
- Verlag: Tropen Bei Klett-Cotta
- 2009
- Ausstattung/Bilder: 2009. 356 S.
- Seitenzahl: 356
- Tropen bei Klett-Cotta
- Deutsch
- Abmessung: 215mm x 152mm x 32mm
- Gewicht: 544g
- ISBN-13: 9783608502022
- ISBN-10: 3608502025
- Best.Nr.: 25561641
Leseprobe zu "Kap der Finsternis"
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Produktbeschreibung zu "Kap der Finsternis"
Kurzbeschreibung
Kapstadt ist ein Paradies. Für manche aber auch die Hölle.
Ein dummer Zufall, ein brutales Verbrechen, ein korrupter Polizist
und eine schonungslose Tour de force, die in immer tiefere Abgründe
führt. "Kap der Finsternis" ist ein hochtouriger
literarischer Thriller, der ein ungeschöntes Panorama des heutigen
Südafrika zeichnet - ein spektakuläres Debüt!
Beschreibung
Burns Inkognito droht aufzufliegen, und es beginnt ein aufreibendes Katz-und-Maus-Spiel mit Gatsby, einem bigotten, rassistischen Polizisten, der seinerseits die staatliche Antikorruptionseinheit im Nacken hat. Ein atemloser Showdown führt mitten ins Gangland, in die Cape Flats, die riesigen, labyrinthischen Vorstadtslums ...
Leseprobe zu "Kap der Finsternis" von Roger Smith
KAPITEL 1
Jack Burn stand auf der Terrasse des Hauses hoch über Kapstadt und
schaute zu, wie die Sonne sich im Meer ertränkte. Der Wind, dieser
Südostwind, der Burn an die Santa Anas zuhause erinnerte, wehte
wieder stärker. Ein Wind, der die Nacht in ein Treibhaus
verwandelte, der die Menschen angespannt und gereizt werden ließ,
der Cops und Notärzte in falsche Entscheidungen verwickelte.
Burn hörte das Röhren des Autos ohne Schalldämpfer, das langsam
ausrollte und schließlich stehen blieb. Das Wummern von Bassboxen,
die Gangsta-Rap hinauspulsten. Nicht gerade der übliche Soundtrack
in diesem vornehmen weißen Viertel an den Hängen des Signal Hill.
Der Wagen setzte in hohem Tempo zurück und hielt ganz in der Nähe
wieder an. Der Motor wurde ausgemacht, der Rap verstummte mitten in
einem muthafuckah . Burn schaute zur Straße hinunter, konnte aus
seiner Position den Wagen aber nicht sehen.
Susan beobachtete ihn aus dem Haus. Die Verandatüren standen offen.
"Komm essen ." Sie drehte sich um und verschwand im
Halbdunkel.
Burn ging hinein und schaltete das Licht an. Das moderne Haus hatte
klare, harte Linien. Ganz ähnlich dem reichen, …
Kundenbewertungen zu "Kap der Finsternis" von "Roger Smith"
Bewertung von Bellexr aus Mainz am 19.05.2010
Jack Burn ist mit seiner kleinen Familie aus den USA nach Kapstadt geflohen. Dort lebt er mit falscher Identität zurückgezogen ein sorgenfreies Leben. Bis zu dem Tag als zwei Gangmitglieder sich seine Wohnung für einen Einbruch aussuchen. Damit seine wahre Identität, die ihn in den USA eine lebenslange Gefängnisstrafe einbringen würde, nicht auffliegt, ermordet er die beiden Gangster. Dies wird durch Zufall von einem farbigen Wachmann beobachtet und ruft einen korrupten fetten Polizisten auf den Plan. Und von dem Moment an läuft das Leben von Jack und das seiner kleinen Familie komplett aus dem Ruder.
Ohne Zweifel wurde in den letzten Jahren viel für die Sicherheit in Kapstadt getan, bedingt auch einfach aus der Notwendigkeit heraus, den Tourismus im Land zu halten und noch zu fördern. Allerdings zeigt uns der in Kapstadt aufgewachsene Südafrikaner Roger Smith in seinem Debütroman auch eine andere Seite von Kapstadt. Die der Cape Flats, wo ein Menschenleben nichts zählt und er weiß wovon er schreibt. Schließlich lebt er mit einer Frau aus den Cape Flats zusammen. So muss man also davon ausgehen, dass seine gewalttätigen Szenen in Bezug auf Drogen, Vergewaltigung und Mord durchaus der Realität entsprechen.
Die Sprache von Roger Smith ist durchweg direkt und stellenweise sehr brutal, aber sie passt einfach perfekt zur Story. Die Spannung ist praktisch von der ersten Seite vorhanden, da der Plot direkt mit dem Einbruch der Gangster beginnt und hält sich mühelos bis zum extrem fesselnden Showdown. Immer wieder lässt der Autor den Leser einen Blick in das brutale Leben auf den Cape Flats werfen, allerdings zeigt er auch einige – wenn auch sehr wenige – gute Seiten, sodass dieser Blick durchaus nicht einseitig gezeichnet ist.
Seine Charaktere sind durchweg sehr komplex. Sein Protagonist Jack Burn, ein Mann Mitte Vierzig, Vatereines kleinen Sohnes und mit hochschwangerer Frau hat im Golfkrieg gekämpft und ist ein hoffnungsloser Glückspieler. Während des kompletten Thrillers hat er eigentlich keine Chance, auch mal selbst zu agieren, sondern ist ständig gezwungen, sich den neuen Gegebenheiten anzupassen und entsprechend zu reagieren. Der zweite Hauptakteur ist der überaus fette, korrupte und bigotte Bure und Inspektor Rudi Barnard, der ohne Skrupel erpresst und mordet. Dann gibt es noch den Farbigen Wachmann Benny „Niemand“ Mongrel, der den Großteil seines Lebens im Gefängnis verbracht hat; die Farbige Carmen Fortune, eine Tik-Hure, die eine Schlüsselrolle in dem Thriller spielt und zum Schluss noch der Sonderermittler vom Stamm der Zulu Disaster Zondi aus Johannisburg. Dieser wurde beauftragt, der Korruption in der Polizei-Hierarchie in Kapstadt den Kampf anzusagen und er ist zwar absolut nicht bestechlich, jedoch eindeutig emotional gestört.
Die Geschichte an sich ist zwar stellenweise voraussehbar, jedoch von der ersten bis zur letzten Seite logisch und durchaus nachvollziehbar umgesetzt. Besonders das Ende ist meiner Meinung sehr passend für die komplette Story. Überraschend ist auch, dass es in diesem Thriller wirklich nicht einen Charakter gibt, der sympathisch ist bzw. in den man sich hineinversetzen könnte. Und trotzdem gelingt es dem Autor mühelos, einen von Anfang an an seinen Thriller zu fesseln.
Alles in allem ist Roger Smith mit seinem Debütroman ein exzellenter, äußerst realer und brutaler Thriller gelungen, der einem die andere, düstere Seite von Kapstadt zeigt.
Bewertung von Chiara aus Kornwestheim am 07.04.2010
Brutal und schonungslos beschreibt der Autor Roger Smith die dunkle Seite Südafrikas. Das Leben wird beherrscht von Drogen und roher Gewalt. In den Cape Flats zählt ein Menschenleben weniger als ein Stück Vieh. Ohne mit der Wimpern zu zucken wird hier nicht nur gemordet sondern regelrecht geschlachtet, zerstört und verstümmelt. Auch die Polizei hat kein großes Interesse der Gewalt entgegenzuwirken sondern bereichert sich durch Korruption und mordet munter mit. Ich musste das Buch einige Male zu Seite legen weil es so extrem brutal und an vielen Stellen auch recht vulgär ist.
Bewertung von Toschi3 aus Königswinter am 28.03.2010
Das Buch ist voller Gewalt und Verzweiflung. Die Handlung zeigt deutlich die Spuren, die die Apartheid und die nachfolgenden politischen Unruhen in Südafrika hinterlassen haben. Ein Nährboden für Kriminalität, Raub, Drogen und Morde. Deutlich zeigt der Autor die traurige Seite dieses eigentlich aufstrebenden Landes. Mit harter, teils brutaler Sprache, die der Handlung absolut angemessen ist, erzählt er von dem verzweifelten Überlebenswillen der handelnden Personen. Die Schicksale der einzelnen Personen, aus deren Perspektive jeweils berichtet wird, sind geschickt zu einer großen Tragödie verwebt. Die Geschichte folgt ihrer inneren Logik bis hin zu einem klaren Ende. Dieses versöhnt etwas mit dem harten Verlauf.
Leider kann man sich nur zu gut vorstellen, dass dieses Buch nicht nur Fiktion ist, sondern bestimmt so oder ähnlich wirklich hätte passieren können. Eine aufwühlende, beunruhigende Geschichte. Auch wenn das Buch fast volle Sternzahl bekommt, brauche ich solch bedrückende Geschichten nicht häufiger.
Bewertung von anyways aus greifswald am 12.03.2010
Hier haben unter falscher Identität Jack Burn, seine schwangere Frau Susan und sein kleiner Sohn Matt vorübergehend Unterschlupf gefunden. Sie bewohnen im noblen Viertel Signal Hill ein großes Haus, doch das Glück währt nicht lange. Sie werden von zwei Mitgliedern einer berüchtigten Straßengang überfallen. Teils aus Notwehr, teils um seine wahre Identität zu schützen gelingt es Jack die beiden Männer zu töten. Doch die Gewaltspirale nimmt damit erst ihren Anfang. Die beiden Verbrecher wurden beim Betreten des Hauses von Benny Mongrel, Nachtwächter und Ex-Mitglied einer befeindeten Gang, beobachtet. Auch der brutale überaus korrupte Polizist „Gatsby“ hat noch eine Rechnung mit einem der Getöteten offen und macht sich ebenfalls auf die Suche nach deren Verbleib. Bei dem Versuch seine Familie zu schützen verstrickt sich Jack immer mehr in ein Netz aus Lügen, Gewalt und Tod.
Roger Smith zeichnet das Leben in Kapstadt abseits der Postkartenidylle. Seine Protagonisten gehen mit äußersten Gewalt und Brutalität gegeneinander vor. Auch das Leben vor und nach dem Apartheitsregime wird schonungslos skizziert.
Sicherlich kein Thriller für schwache Nerven, aber ein perfekt gelungenes Erstlingswerk. Die Geschichte wird flüssig, klar, hart erzählt und verfängt sich nicht in Nebensächlichkeiten.
Absolut lesenswert.
Bewertung von goldfisch am 27.09.2009
Jack Burn lebt mit seiner Familie auf der Sonnenseite von Kapstadt, in einem gemieteten Haus am Berg. Seine schwangere Frau, ihr gemeinsamer Sohn und er sind erst vor kurzem von den USA umgezogen und sie haben ein dunkles Geheimnis mitgebracht. Auch der Nachtwächter auf der Baustelle neben ihrem Haus hat eine dunkle Vergangenheit. Benny Mongrel war in seinem Leben nie auf der Sonnenseite und ist erst vor kurzem aus dem Gefängnis freigekommen. Als er eines Abends beobachtet, wie zwei junge schwarze Männer die Familie Burn überfallen, will er damit nicht zu tun haben. Doch der weiße, korrupte Polizist "Gatsby" Barnard lässt ihm keine Wahl. Barnard hat selbst Dreck an Stecken und ihm ist schon ein Ermittler namens Disaster Zondi auf den Fersen....
Der südafrikanische Drehbuchschreiber Roger Smith legt mit "Kap der Finsternis" seinen ersten Roman vor. Ein Buch, das Südafrika von seiner unschönen Seite zeigt und für meinen Geschmack stellenweise zuviel Realität vermittelte. Manche Dinge möchte ich lieber nicht sooo genau wissen und muss nicht genau wissen, wie extrem brutal es zugehen kann. Roger Smith zeigt nicht nur das Leben in den so genannten Flats vor dem Tafelberg, den Wohnvierteln der nicht-weißen Bevölkerung, sondern auch wie rau es in den Gefängnissen zugeht und wie derbe der alltägliche Sprachgebrauch ist.
Jack Burn und seine Familie müssen schnell lernen, dass Kapstadt kein sicherer Zufluchtsort ist. Benny Mongrel, die jungen Straftäter und Distaster Zondi wissen, wie es sich anfühlt, ganz unten zu stehen. Barnard hingegen steht seit Jahrzehnten am anderen Ende, er ist ein durch und durch korrupter Mensch. So klischeehaft sich manches anfangs las, so zutreffend scheint es trotzdem leider zu sein. Die Spuren der langen Zeit der Apartheid sind immer noch deutlich sichtbar und werden Südafrika vermutlich noch lange zu schaffen machen. Das macht Roger Smith sehr deutlich. Die 360 Seiten lesen sich schnell und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen - wären das nicht die brutalen Szenen gewesen, die mich zwangen, etwas anderes zu tun und mich ein wenig abzulenken.
"Kap der Finsternis" ist kein durchschnittlicher Thriller, sondern ein Buch, das einem eine andere Welt zeigt, die es wirklich gibt und genau deshalb noch eine Weile nachwirkt. Aber Vorsicht: Wer keine starken Nerven hat, sollte es lieber nicht lesen.
Bewertung von stjerneskud aus Stuttgart am 10.09.2009
Jack Burn flieht vor seiner Vergangenheit in den USA nach Südafrika. In Kapstadt will er mit seiner schwangeren Frau und seinem Sohn ein neues Leben anfangen. Anfangs verläuft alles nach Plan, bis sie das zufällige Opfern eines Überfalls werden. Jacks heftige Reaktion darauf, bringt den Stein ins Rollen und alsbald steckt er in den größten Schwierigkeiten.
Ich war verwundert, dass ich diesen Thriller in allerkürzester Zeit gelesen habe. Von Anfang an war mir die Geschichte zu brutal und es kommt immer noch schlimmer. Andererseits ist der Schreibstil so mitreißend, dass man dran bleibt und von dem Buch nicht lassen kann. Außerdem hat man das Gefühl, dass ein sehr realistisches Bild von Kapstadt gezeichnet wird und mir will nicht in den Kopf, wie man freiwillig dort hinfahren kann um Urlaub zu machen. Das Stadtporträt steht auch wirklich im Mittelpunkt, denn für die Hauptperson Jack Burn kann man keine Sympathie empfinden und auch seine Taten nicht gutheißen.
Empfehlenswert für alle, die ein zu schöngefärbtes Bild von Kapstadt haben und denen es nichts ausmacht wenn es brutal und blutig zugeht.
Bewertung von sabatayn76 am 09.09.2009
Kapstadt ist die drittgrößte Stadt Südafrikas und die Welthauptstadt von Vergewaltigung und Mord. 1985 war Kapstadt die Stadt, in der die Rassentrennung am weitesten fortgeschritten war. Auch nach dem Ende der Apartheid ändert sich der Zustand nur langsam und nur einem geringen Teil der ehemals benachteiligten Bevölkerungsgruppen ist es bisher gelungen, in die teureren weißen Wohngebiete umzusiedeln. Die Mehrheit der Einwohner lebt in den Cape Flats, wo Drogen, Gewalt, HIV / AIDS und Armut noch immer eine entscheidende Rolle spielen.
Inhalt:
In diese Szenerie eines Kapstadt fernab touristischer Blauäugigkeit entführt uns Roger Smith. Der moralisch gestrauchelte Amerikaner Jack Burn befindet sich auf der Flucht vor dem Gesetz und hat sich inkognito mit seiner Familie in Kapstadt niedergelassen. Die geplante Anonymität findet jedoch bald ein Ende, als Burn zwei Einbrecher tötet. Eine Hetzjagd durch Kapstadt beginnt.
Mein Eindruck:
Roger Smith steigt rasant in die Geschichte ein, als Leser ist man sofort in der Handlung gefangen und erlebt ein schonungsloses Kapstadt, dem man sich nicht mehr entziehen kann. Die Sprache ist häufig sehr derb, was jedoch perfekt zu den beschriebenen Schicksalen, der Verzweiflung und der Armut in den Ghettos passt. Die Protagonisten sind dabei allesamt und ohne Ausnahme Antihelden – kriminell, drogenabhängig, skrupellos, egoistisch, brutal, emotional abgestumpft und gierig. Jede bei mir aufkommende Sympathie wurde spätestens auf der nächsten Seite zunichte gemacht. Roger Smith schaffte es damit jedoch, mich in seine Hölle mitzunehmen und mir ein Kapstadt zu zeigen, welches man sich im gut behüteten Deutschland kaum vorzustellen wagt.
Mein Resümee:
„Kap der Finsternis“ ist kein Buch zum Entspannen. Es ist für mich eine psychologische Studie zu Verbrechen und Hass, Armut und Drogenkonsum, Rassenbenachteiligung lange nach dem Ende der Apartheid. Großartig!
Bewertung von jcschmid1 aus München am 27.07.2009
Ich bin keine Leseratte und benötige normalerweise ein halbes Jahr für knapp 400 Seiten! Kap der Finsternis hat mich so in seinen Bann gezogen, dass ich es innerhalb von einem Wochenende regelrecht verschlungen habe.
Unbedingt lesen!
Bewertung von sasto19 aus Euskirchen am 11.06.2009
Hier beginnt der rasend schnell erzählte Thriller, man wird mitten ins Zentrum des Geschehens hinein katapultiert. Die weiteren Personen, die in die Sache verwickelt werden, sind Rudi Bernard, ein übler und korrupte Polizist, der Burn aus Zufall auf die Spur kommt und versucht, sein Wissen für seine Zwecke zu nutzen, selbst aber von dem Ermittler Disaster Zondi der Anti-Korruptions-Einheit gejagt wird und zum Schluss noch Mongrel, ein Ex-Häftling, welcher den Ausgang des Überfalls auf Burn erahnt und mit ins Geschehen gesogen wird...
Kap der Finsternis ist ein passender Titel. Das Buch lebt von der Schnelligkeit der Ereignisse, dem düsteren und sehr brutal beschriebenem Umfeld, welches in Ausdrucksweise und Schreibstil gekonnt vermittelt wird und die annähernden Beziehungen der Personen untereinander. Und so rasand wie es beginnt - endet es auch. Und Morde scheinen hier eine Selbstverständlichkeit zu sein, sie passieren mal ab und zu nebenbei und bestreiten den normalen Alltag.
Wer Kapstadt in Ansätzen kennt, kann die Stimmung im Buch gut nachvollziehen. Eine Stadt, die gegensätzlicher kaum sein kann. Man erschrickt zwar während des Buches über die geballte Brutalität und Kriminalität, aber ich denke, es ist sehr authentisch, leider...es regt auf jeden Fall sehr zum Nachdenken an.
Fazit: Nichts für schwache Nerven, aber sehr empfehlenswert für alle Thrillerliebhaber.
Und: Falls Sie planen, demnächst in Südafrika Urlaub zu machen - lesen Sie das Buch erst hinterher...
Bewertung von Thorsten Kneuer [thorlac] aus Franken am 07.06.2009
Dann geben Sie bitte hier Ihre Bewertung ab
08.08.2009
Ein wenig dick aufgetragen findet Rezensentin Katharina Granzin die
Brutalitäten in diesem Romandebüt des Drehbuchautors Roger Smith.
Schon gleich zu Beginn seiner Story ziehe er sämtliche
"Register des Schreckens". Und es werde immer heftiger:
Brutal entführte Babys, durchgeschnittenen Babysitter-Kehlen,
abgeschlachtete Jugendliche - Smith dreht die
"Emotional-Effects-Maschine" immer höher, was bei der
Rezensentin schließlich zu einem "Sättigungsgrad" führt,
bis sie die Brutalitäten nicht mehr ernst nehmen kann. Auch von
einem Panorama des heutigen Südafrikas - wie im Klappentext
behauptet - fand sie hier nichts. Das Happy-End dieser
"tiefschwarzen Genrestory" erscheint Granzin schließlich
derart "unangemessen hollywoodesk", dass es den Roman am
Ende auch noch aus " der Umlaufbahn seiner eigenen
Erzähllogik" herauskatalputiere.
© Perlentaucher Medien GmbH
Rezensionen und Kritik
"Das Hörbuch zu dem gleichnamigen Erfolgsroman, der u.a. mit dem Deutschen Krimi-Preis 2010 ausgezeichnet wurde, wird von dem Schauspieler Matthias Brandt überzeugend gelesen. Brandt, der 2010 für seine Lesung von Edwardsons 'Der Himmel auf Erden' den Deutschen Hörbuchpreis bekam, schafft es stimmlich, sowohl die Rasanz des an Leichen reichen Romans wie auch den z.T. brutalen, z.T. unterkühlten Sprachduktus auszudrücken." ekz. Bibliotheksservice
Rezensionen und Kritik
"Matthias Brandt liest mit seiner ruhigen Stimme dieses aufwühlende Buch und setzt damit einen klaren Kontrapunkt zum Geschehen selbst. (...) Ein mitreißendes wie auch erschreckendes Hörbuch."
Rezensionen und Kritik
"Matthias Brandt liest mit seiner ruhigen Stimme dieses aufwühlende Buch und setzt damit einen klaren Kontrapunkt zum Geschehen selbst. (...) Ein mitreißendes wie auch erschreckendes Hörbuch."
Autorenporträt zu "Roger Smith"
Roger Smith, 1960 in Johannesburg geboren, ist Drehbuchautor, Regisseur und Produzent. Während der südafrikanischen Apartheidjahre hat er das erste hautfarbenübergreifende Filmkollektiv gegründet. Daraus ist eine Reihe von wichtigen, international erfolgreichen Protestfilmen hervorgegangen.
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8 Marktplatz-Angebote für "Kap der Finsternis" ab EUR 4,00
| Zustand | Preis | Porto | Zahlung | Verkäufer | Rating | |
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| leichte Gebrauchsspuren | 4,00 | 1,70 | Banküberweisung | Tölz | 100,0% | ansehen |
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| leichte Gebrauchsspuren | 7,40 | 2,00 | Selbstabholung und Barzahlung, Banküberweisung | Balgingo | 97,3% | ansehen |
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| wie neu | 13,00 | 3,50 | moneybookers, offene Rechnung (Vorkasse vorbehalten) | rahtol | 100,0% | ansehen |
| wie neu | 18,00 | 1,80 | Banküberweisung | Kunisch | 98,5% | ansehen |
| wie neu | 20,50 | 0,00 | Banküberweisung | robo-buch | 96,2% | ansehen |
| wie neu | 37,00 | 2,00 | Banküberweisung | denisia | 100,0% | ansehen |




































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