Der Wald der tausend Augen / The Forest Bd.1  - Ryan, Carrie

Der Wald der tausend Augen / The Forest Bd.1

Carrie Ryan 

Aus d. Amerikan. v. Catrin Frischer
Gebundenes Buch
 
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Der Wald der tausend Augen / The Forest Bd.1

Ungeweihte jagen sie, Hoffnung führt sie

In Marys Welt sind die Regeln einfach. - Die Schwesternschaft hat immer recht. Die Wächter schützen und dienen. Und hinter dem Zaun, der das Dorf umgibt, liegt der Wald der tausend Augen, Heimat der "Ungeweihten"- das Nichts. Niemals darfst du diese Grenze überschreiten. Es kommt der Tag, da fühlt sich Mary von diesen Regeln verraten. Sie findet Dinge heraus, die sie nie wissen wollte. Über die Schwesternschaft und ihre Geheimnisse, über die Wächter und ihre Macht. Doch erst als der Zaun durchbrochen und das Dorf überrannt wird, erkennt Mary die schlimmste Wahrheit von allen- wie unbarmherzig die "Ungeweihten" wirklich sind. Jetzt muss sie sich entscheiden. Zwischen ihrer Angst und ihrem Traum von einer anderen Zukunft, zwischen dem einen, den sie liebt, und dem Mann, dem sie versprochen ist. Kann es Leben außerhalb einer Welt geben, die vom Tod beherrscht wird? Und ist Mary stark genug, den Weg durch den Wald der tausend Augen zu wagen?


Produktinformation

  • Verlag: Cbt
  • 2009
  • Ausstattung/Bilder: 2009. 397 S.
  • Seitenzahl: 397
  • Altersempfehlung: ab 14 Jahren
  • Deutsch
  • Abmessung: 215mm x 135mm
  • Gewicht: 632g
  • ISBN-13: 9783570160497
  • ISBN-10: 3570160491
  • Best.Nr.: 26329274
Carrie Ryan wurde in Greenville, South Carolina, geboren. Nach einem Jurastudium arbeitete sie als Staatsanwältin, bevor sie ihre eigene Anwaltpraxis gründete. In ihrer Freizeit schreibt sie und hat 2009 ihr Debüt veröffentlicht. Sie lebt mit ihrem Freund und zwei fetten Katzen in Charlotte, North Carolina.

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Bewertung von Hye Mi aus Jülich am 10.11.2012   sehr gut
Mary wünscht sich, am Meer zu leben, seit ihre Mutter ihr immer wieder davon erzählt hat. Doch dieser Traum ist so gut wie unerreichbar. Sie lebt in einem Dorf, welches von einem Zaun umgeben ist, um die Ungeweihten draußen zu halten. Ungeweihte sind infiziert. Sie gieren nach menschlichem Fleisch. Wenn sie jemanden durch den Zaun erwischen, d.h., wenn sie jemanden beißen, verwandelt er sich auch in einen Ungeweihten und werden auf die andere Seite geschleußt. Dies passiert mit Marys Mutter. Niemand, der noch wirklcih lebt, darf auf die andere Seite, doch eines Nachts bemerkt Mary Fußspuren, die von dem Pfad außerhalb des Dorfes durch das einzige Tor im Zaun zu dem Münster, wo die Schwestern leben, die alles im Dorf bestimmen, führen. Gibt es nich andere Dörfer? Warum sagen die Schwestern ständig, dass dieses Dorf aus den einzigen Überlebenden besteht? Als der Zaun an einer Stelle bricht und das Dorf von den Ungeweihten überrant wird, bleibt Mary keine Wahl, als mit ihrem Bruder, seiner Frau, drei Freunden und einem kleinen Jungen in den Wald zu fliehen. Doch es gibt eine neue Art der Untoten. Normalerweise sind sie langsam und träge. Diese neue Art jedoch ist sehr schnell und lässt nicht von einem Ziel ab, bis es tot bzw. gewandelt wurde. Diese Kreatur läuft solange, bis alle ihre Knochen gebrochen sind und der Körper nicht mehr laufen kann...
Mary erkennt, dass diese Ungeweihte früher das Mädchen war, das über den Pfad in das Dorf kam...
Marys Schwägerin wird gewandelt und dann von den anderen getötet. Ihr Geliebter muss aus demselben Grund sterben. Auf ihrer Reise kommen sie an anderen Dörfern vorbei, die aber einzig und allein von Ungeweihten bewohnt sind.
Es gibt eine Schlacht, in der auch Marys Bruder fällt.
Am Ende des Buches ist sie alleine an einem Dorf angekommen, in dem Menschen leben und es keine Untoten gibt. Es ist liegt am Meer...
Mir hat das Buch gut gefallen, da es um eine starke Heldin geht, die niemals aufgibt, um ihren Traum zu erreichen. Sie wird auf eine Menge Proben gestellt und meistert alle.

Sie zeigt, dass sie Mitleid mit den Untoten hat. Carrie Ryan hat eine dunkle Welt mit vielen Gefahren erschaffen, in der es trotzdem Licht gibt.

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Bewertung von Nazena aus Göttingen am 26.12.2010   sehr gut
Was würdest du tun, wenn du zu den letzten Menschen der Erde gehörst und jeder Moment dein Ende sein kann? Dich ängstlich verkriechen? Oder für deine Träume kämpfen und notfalls sterben?

Mary lebt in einem Dorf, eingezäunt und hermetisch abgeriegelt, umgeben von einem tiefen Wald- dem Wald der tausend Augen. In ihm hausen die "Ungeweihten", zombieähnliche Wesen, deren Biss den Tod bringt, denn man wird zu einem von ihnen. Mary verliert innerhalb kurzer Zeit beide Eltern an den Wald und muss, da sich kein Ehemann für sie ausspricht, der geheimnisvollen Schwesternschaft beitreten, die ein strenges, auf den christlichen Glauben ausgerichtetes Regiment führen. Doch Mary will mehr, sie platzt vor Fragen. Inbegriff ihrer Sehnsucht wird das Meer, von dem ihre Mutter ihr immer wieder erzählte. Doch als der Bruder ihrer heimlichen Liebe um sie wirbt und sie ihm von der Schwesternschaft versprochen wird, eskaliert die Situation: ein düsteres Geheimnis reißt das Dorf in den Abgrund, und nur Mary kann mit wenigen Überlebenden fliehen, auf einen umzäunten Pfad. Doch um sie herum sind die Ungeweihten, Nahrung und Wasser werden knapp und einige sind verwundet. Schwere, existenzielle Fragen müssen beantwortet werden, und darf Mary für den Traum vom Meer das Leben ihrer Mitflüchtlinge gefährden?

Die Autorin zeichnet ein unglaublich beklemmendes Bild einer nahen Dystopie, in denen die wenigen Überlebenden der Rückkehr (einer von Menschen verursachten Seuche unserer Zeit) permanent ihr drohendes Schicksal vor Augen haben. Davon überzeugt, die letzten Menschen der Erde zu sein, fügen sie sich den strengen Regeln der Schwesternschaft. Glaube und Liebe bleibt außer vor, nur stikter Gehorsam, blinder Glaube und Unterwerfung zählt. Mary rebelliert und macht sich später selbst verantwortlich für den Untergang. Sie will frei sein, doch für diesen Traum opfert sie bewusst und unbewusst alles und jeden in ihrer Umgebung. Der Preis wirkt schal, denn das erhoffte Paradies ist nicht das, was sie sich erhoffte. Die Mary, die aufbrach, ist zu einer völlig anderen Person geworden- eine Erwachsene, die den Preis kennt, den es zu bezahlen gibt. Dieses Buch handelt neben der vordergründigen Überlebensgeschichte auch vom Erwachsenenwerden, von Freundschaft, Liebe, Verlust und Aufgabe, aber auch von Recht und Pflicht.
Der Schreibstil ist größtenteils beklemmend und nah, es wird ausschließlich aus Marys Perspektive erzählt und wir erhalten tiefe Einblicke in ihr Seelenleben. Hat sie sich richtig entschieden? Konnte sie sich überhaupt richtig entscheiden?
Die Grundidee des Romans ist spannend und flott erzählt, doch am Ende bleiben leider viele offene Fragen zurück, und einige Handlungsstränge werden brach liegengelassen, ohne dass es eine Aussicht auf eine Fortsetzung oder Erklärung gibt. Für Kinder ist dieser Roman ob seiner Brutalität nicht geeignet, Erwachsene würden ein wenig mehr Hintergrund vermissen. Insgesamt gebe ich diesem Roman 3,5/ 5 Sternen.

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Bewertung von Unsichtbar aus Neuss am 23.01.2010   sehr gut
Und die Hoffnung stirbt zuletzt...

In einer unbestimmten Zukunft spielt sich das Leben in einem kleinen Dorf ab. Umgeben von Zäunen wird diese, leidlich sichere Zufluchtsstätte zum Gefängnis der jungen Mary.
Erdrückt von der Pflicht einen für sie bestimmten Mann zu heiraten und der täglichen Angst vor den Ungeweihten wächst in ihr der Wunsch heran, der Enge des Dorfes zu entkommen.
Zäune? Ungeweihte?
The Forest – Der Wald der 1000 Augen spielt in einer Welt, in der eine Infektion Menschen schnell tötet und als Untote wieder auferstehen lässt. Diese Zombies haben nur noch ein Bedürfnis: menschliches Fleisch.
Umgeben von dieser Bedrohung muss Mary den (nicht) Tod ihrer Eltern verkraften. Da ihr Bruder sie nach der Infizierung der Mutter verstößt, ist sie gezwungen sich den „Schwestern“ anzuschließen. Im Münster, welches von den Schwestern bewohnt wird, erfährt sie durch Zufälle und Neugier einige Geheimnisse, die sie am Leben innerhalb der Dorfgemeinschaft zweifeln lassen.
Die Schwesternschaft, als regierende Macht im Dorf, bestimmt den Alltag der Einwohner und manipuliert diese durch Unterschlagung von Wissen und auch vor Mord schrecken sie nicht zurück.
Durch ihre Entdeckungen ermutigt und durch den Durchbruch der Ungeweihten gezwungen, macht sich Mary, mit einer Gruppe Freunden auf den Weg in den Wald.
Dort erlebt sie, was sich schon im Dorf andeutete: Liebe, Gewalt, jede Menge Angst und noch mehr Geheimnisse...

Meine Meinung:
Carrie Ryan nimmt ihre Leser mit auf eine Reise in eine Welt ohne Hoffnung und Selbstbestimmung und hält die Leser durch die glaubwürdigen Wendungen im Bann der Geschichte.
Sehr einfühlsam werden die Gefühle der Protagonistin geschildert. Ihre Ängste, Sehnsüchte und Hoffnungen. Auf der Suche nach sich selbst muss Mary sich gegen die schier übermächtige Schwesternschaft und ihre Regeln auflehnen, einen Wald voller Gefahren durchwandern und große Verluste auf sich nehmen.
Im Gefühlschaos ihrer Jugend ist sie gezwungen sich Untoten entgegen zu stellen und über sich selbst hinaus zu wachsen. Da Mary ein normales Mädchen ist, klappt dies nicht reibungslos. Sie ist eine Heldin mit Ecken und Kanten, trifft falsche Entscheidungen und erfährt schwerwiegende Konsequenzen.
Auch ein reines Happy End bleibt aus, dennoch ist das Ende passend zu den Entwicklungen und Erkenntnissen in der Geschichte.

Einige Szenen mit den Untoten sind sehr brutal. Gebrochene Finger durch das Zerren an den Zäunen, geköpfte und aufgespießte Leichen, blutrünstige Zombies, nichts für zarte Gemüter!
Leider lassen der Klappentext und die Inhaltsbeschreibung im Schutzumschlag nicht viel davon erahnen
Mit 14 Jahren finde ich die Zielgruppe zu jung angesetzt. Das Zerstückeln von Toten und das Ermorden der Wiederauferstandenen, zudem die blutrünstige Natur der Ungeweihten, zeigen deutlich, dass hier gut eine etwas ältere Leserschaft angesprochen werden kann. Eine Altersempfehlung ab 16 Jahren fände demnach ich passender.

Insgesamt ist das Buch sehr kurzweilig und bereitet dem geneigten Leser einige schaurige Stunden Lesevergnügen.

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Bewertung von Jessi aus Effeldorf am 02.09.2009   ausgezeichnet
Carrie Ryan lebt in North Carolina, betreibt eine eigene Anwaltskanzlei und schreibt nur in ihrer Freizeit. Mit ihrem Debütroman "The Forest" liefert sie einen Mysterie-Thriller der es in sich hat - nichts für schwache Nerven.

Ungeweihte jagen sie - Hoffnung führt sie...

Die Hauptperson Mary lebt in einem kleinen Dorf, das laut der Schwesternschaft das einzige ist, das die Rückkehr überlebt hat. Das Dorf ist eingezäunt, hinter den Zäunen sind die Ungeweihten, die es nur auf eines abgesehen haben - Menschenfleisch. Von diesem Zaun soll sich jeder fernhalten. Die Wächter bewachen und reparieren ihn und tun, was die Schwesternschaft erwartet.

Als das Dorf von Ungeweihten überrannt wird flieht Mary mit einigen anderen auf einen verbotenen Pfad der erstaunlicherweise sicher eingezäunt ist. Hier finden sie Vorräte und Waffen und so folgen sie dem Pfad bis sie ein weiteres Dorf finden. Doch auch dieses Dorf ist von Ungeweihten besetzt, sie leben dort eine Weile geschützt bevor sie wieder auf den Pfad fliehen. Mary steht stets zwischen Travis, ihrer großen Liebe, und seinem Bruder Harry, dem sie versprochen wurde. Eines Tages kommen sie an ein Tor hinter dem der Pfad nicht mehr eingezäunt ist. Mary will als einzige durch das Tor um ihrem Traum vom Meer zu folgen. Sie hat durch die Ungeweihten bereits alles verloren - ihre Eltern, ihren Bruder und dessen Frau und ihre wahre Liebe Travis. So geht sie durch das Tor, bereit für ihren Traum zu sterben, kämpft mit den Ungeweihten und findet letztlich das Meer...

Dieses Buch zieht einen von der ersten Seite an in seinen Bann. Es ist flüssig geschrieben, spannend und gefühlvoll, nervenaufreibend und düster. Für meinen Geschmack ist für ein Jugendbuch zu viel Gemetzel und zu viel Grausamkeit enthalten. Ungeweihte, die wie Zombies mit gebrochenen Gliedmaßen oder Knochen die aus der Haut heraus stehen auf Menschenjagd sind - das erscheint mir persönlich für 14jährige doch ein wenig zu hart. Deshalb würde ich die Altersempfehlung auf 16 Jahre hochsetzen. Ansonsten ist das Buch wirklich empfehlenswert, wenn man nicht mit zu schwachen Nerven ausgestattet ist. Ich bin eher ein Fan von Happy Ends - das ist hier zwar bedingt gegeben, jedoch kann man sich als Leser selbst ausmalen wie es mit Mary weitergeht...
Ein sehr gelungener, fesselnder Roman!

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Bewertung von Silke Schröder, hallo-buch.de aus Hannover am 24.08.2009   ausgezeichnet
„The Forest - Wald der tausend Augen“ von Carrie Ryan ist eine außergewöhnliche Mischung aus Fantasy-Jugendroman, knallhartem Zombie-Horror und echter Liebesromanze. Dabei schreitet die Autorin nicht gerade zimperlich voran - es wird gemetzelt, dass das Blut spritzt und Freunde von Zombie-Filmen wie „28 days later“ oder Klassikern von Regisseur George Romero ihre helle Freude haben.

Zugleich schafft es Ryan in ihrer Story, eine intensiv-unheimliche Stimmung aufzubauen, die einen nach Beendigung des Buches nicht so schnell wieder verlässt. Mit „The Forest – Wald der tausend Augen“ ist Carrie Ryan ein absolut fesselnder Horror-Fantasy-Roman gelungen – Lesefutter für junge, aber nicht für zart besaitete Seelen.

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Bewertung von Manuela2205 am 10.08.2009   sehr gut
Worum geht's?

Nach einer großen Katastrophe - genannt die Rückkehr - leben nur noch wenige Menschen. Und das geschützt von hohen Zäunen. Denn hinter denen, im Wald der tausend Augen, lauern die Ungeweihten. Diese sind wenn man so will Zombies. Das einzige Verlangen, das sie antreibt, ist Menschenfleisch. Infiziert man sich durch einen Biss, stirbt man erst einen qualvollen Tod und nach kurzer Zeit erhebt man sich wieder als Ungeweihter.
Die Zäune werden von den Wächtern regelmäßig gewartet, denn die größte Katastrophe, die passieren könnte, wäre ein großer Durchbruch.
Mary hat ihre Eltern an den Wald der tausend Augen verloren. Da kein Junge im heiratsfähigen Alter für sie gesprochen hat und ihr Bruder Jed ihr die Schuld am Tod der Mutter gibt, wird sie zum Eintritt in die Schwesternschaft gezwungen. Doch auch hier ist sie nicht wirklich willkommen. Sie ist einfach zu neugierig. Viele Fragen nach dem Warum und was wohl hinter dem Wald sein könnte, schwirren in ihrem Kopf herum.
Dann geht es Schlag auf Schlag: Mary macht die Entdeckung, dass die Schwesternschaft unglaubliche Geheimnisse vor den Dorfbewohnern hat und den Ungeweihten gelingt ein Durchbruch.

Meine Meinung:

Anfangs hat mich dieses Buch stark an Circle-Trilogie von Ted Dekker erinnert: Ein Dorf im Wald, bedrängt von Kreaturen, mit deren Krankheit man sich infizieren kann. Aber damit enden schon die Ähnlichkeiten.
In The Forest wird eine äußerst beklemmende Atmosphäre gezeichnet. Ein leben bei dem nicht wirklich sagen kann, ob man selbst eingesperrt ist oder die anderen ausgesperrt. Geheiratet wird nicht aus Liebe, sondern aus Pflichtbewusstsein der Gemeinschaft gegenüber, die Bevölkerung darf ja nicht zu stark schrumpfen. Und immer die Bedrohung durch die Zombies vor Augen.
Mary will sich mit einem solchen Leben nicht abfinden. Sie träumt vom Meer. Davon hat ihre Mutter immer Geschichten erzählt, die noch von irgendwelchen Urahnen stammen, auch ein Foto hatte existiert. So stellt sich ihr immer wieder die Frage, ob es nicht doch irgendwie existiert und dort vielleicht keine Ungeweihten sind.
Diesen Traum kann sie selbst dann nicht aufgeben, als sich all ihre anderen Wünsche erfüllen. Dem gegenüber stehen Menschen wie Harry oder Marys Freundin Cass, die sich mit diesem Leben arrangiert haben und nicht mehr erwarten.
Es ist nicht ganz einfach, sich in die Personen einzufühlen. Mary kann sich mit nichts zufrieden geben, obwohl sie einiges erreicht und sich Wünsche erfüllen, die eigentlich absolut unmöglich schienen. Immer die Sehnsucht nach dem Meer, das es vielleicht gar nicht gibt. Oder die Frage, ob die Bewohner eines verlassenen Hauses Ungeweihte geworden sind oder geflohen - damit macht sie sich ganz kirre. Aber wen interessiert´s?
Das ist aber ziemlich der einzige Kritikpunkt, den ich anbringen kann. Es wird spannend und ziemlich unvorhersehbar erzählt, auch wenn nicht sämtliche Fragen beantwortet werden.
Trotz der Zombies ist es nicht allzu blutrünstig. Über Fingerknochen, die aus dem Fleisch ragen, sollte man allerdings hinwegsehen können, das passiert eben wenn Zombies das Verfallsdatum erreichen.
Wer also Endzeitszenarios mit beklemmender Atmosphäre mag, wird hier gut bedient. Ein zusätzlicher Pluspunkt für das Buch: Es ist in sich abgeschlossen und scheint keine Reihe zu werden!
Eine Altersempfehlung würde ich ab 16 Jahre ansetzen.

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