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Bewertung von Claudias Bücherregal aus Schleswig-Holstein am 20.12.2012 |
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Vor 2 Jahren wurde Fionas Tochter entführt und seitdem gab es kein Lebenszeichen mehr von ihr, auch wenn ihre Leiche nie gefunden wurde. Sehr wahrscheinlich ist ihre Tochter Opfer eines Serienkillers geworden, denn Fiona hatte damals eine weiße Lilie, "das Symbol für Reinheit und Tod", per Boten geliefert bekommen, genau wie viele andere Eltern, deren Kinder ebenfalls spurlos verschwanden. Als ein weiteres Kind vermisst wird, dass in den selben Kindergarten wie Fionas Tochter ging, kommt Kommissar Karstens noch einmal auf die Frau zu und versucht weitere Hinweis zu finden, um den Serienkiller endlich zu stoppen. Hanna Winter zeigt bereits in ihrem Debütroman "Die Spur der Kinder", dass sie es vermag verschiedene Handlungsstränge gekonnt miteinander zu verweben. So spielen die vermissten Kinder natürlich eine übergeordnete Rolle, aber bei den Ermittlungsarbeiten werden noch weitere Geheimnisse aufgedeckt. Es gibt etliche Verdächtige, bei denen sich am Ende herausstellt, dass sie mit den entführten Kindern nichts zu tun haben, und trotzdem haben sie sich alle verdächtig gemacht, da sie versucht haben, etwas anderes zu vertuschen. "Ich darf die Kinderchen nicht anrühren!" (Seite 200) Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt und spielt an unterschiedlichen Orten. Die kurzen Unterkapitel haben alle eine Ortsangabe, was dem Leser hilft, diese sofort zuzuordnen. Der Schreibstil ist sehr flüssig, so dass es sehr angenehm ist, das Buch zu lesen. Die Autorin schafft es immer wieder die Spannung aufzubauen. So tauchen Szenen auf, in denen Menschen erkennen, wer der Täter ist, allerdings erst kurz bevor diese umgebracht werden. Der Leser hingegen bleibt im Dunkeln. Der wahre Täter wird erst gegen Ende des Buches ermittelt und selbst danach hat die Autorin noch eine weitere Überraschung parat. Das Motiv für die Entführung der Kinder war mir relativ schnell klar, da Hanna Winter bereits vorher Anspielungen gibt und mir eine davon sehr glaubhaft erschien, die sich dann tatsächlich als Motiv herausgestellte. Das war aber nicht schlimm, denn auf den Täter bin ich nicht gekommen, auch wenn zwischendurch sehr viele Personen als mögliche Entführer präsentiert wurden. Ich habe zwar auch schon Thriller gelesen, die eine konstantere Spannung besaßen, aber wie schon erwähnt wird in diesem Roman die Spannung immer wieder neu aufgebaut und besonders durch die weiteren Handlungsstränge und die Aufklärung alle Fragen am Ende hat mich das Buch gefesselt und abschließend auch überzeugt. "Sein Herz setzt sekundenlang aus, als er erkannte, wer die andere Gestalt war, und er jäh begreifen musste, weshalb nicht nur er, sondern auch die entführten Kinder niemals gefunden werden würden." (Seite 237). Die Covergestaltung gefällt mir sehr gut. In dem Roman geht es um vermisste Kinder und das blutige Springseil passt nicht nur zur Thematik, sondern verleiht auf subtile Art ein ungutes Gefühl, vielmehr als es z.B. eine abgebildete Leiche hätte schaffen können. Der Titel und das Springseil sind auf der Vorderseite gestanzt, so dass diese durch die besondere Prägung zu erfühlen sind. Fazit: Ein spannender Debütroman, der durch verschiedene Handlungsstränge den Leser fesselt. Ich bin schon sehr auf den Nachfolgeroman "Stirb" gespannt, der im August 2011 erscheinen wird. Taschenbuch: 352 Seiten Verlag: Ullstein Taschenbuch (1. August 2010) Sprache: Deutsch ISBN-10: 3548282555 ISBN-13: 978-3548282558 |
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| Bewertung von Elke am 26.08.2012 | |
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Nachdem ich zufällig durch den Thriller „Stirb“ auf eine neue Favoritenautorin gestoßen bin, musste ich natürlich sofort ihre anderen Bücher lesen. Auch die Spur der Kinder hat mich wieder völlig in den Bann gezogen. Schnell und ohne Umwege ist man bei Hanna Winter direkt mitten im Geschehen. Ohne großes Geplänkel bringt sie es auf den Punkt und fesselt den Leser von Anfang an mit Spannung. Der Schreibstil ist sehr flüssig und die Handlungen sind nicht unnötig in die Länge gezogen, aber dennoch ausreichend gut beschrieben. Kein Wort zu viel, aber die wenigen dafür umso aussagekräftiger. Die Anzahl der mitwirkenden Personen ist überschaubar. Zwei Jahre nach dem Verschwinden ihrer kleinen Tochter sind weitere Kinder verschwunden, die die gleiche Tagesstätte besucht haben, in die auch Sophie gegangen ist. Den Eltern wurde anschließend eine weiße Lilie geschickt, die Kinder nie gefunden. Fionas kann nur äußerst schwer mit dieser Ungewissheit leben, sie sucht ihren Trost im Alkohol. Ihr Verlobter Adrian, der mit Sophie auf dem Spielplatz war, als sie verschwand, vergräbt sich in seine Arbeit, er führt ein Restaurant. Dann werden plötzlich wieder Kinder entführt. Wird es auch neue Hinweise geben? Fiona klammert sich an die Hoffnung, endlich zu erfahren, was mit ihrer kleinen Tochter geschah. Ein überraschender Täter und nicht vorhersehbare Wendungen halten die Spannung von der ersten bis zur letzten Seite hoch. Absolute Leseempfehlung für Hanna Winter! Freue mich schon auf „Opfertod“ von ihr. |
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| Bewertung von bookgirl am 29.02.2012 | |
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Die Geschichte spielt in Berlin. Sophie, die Tochter von Fiona, ist vor zwei Jahren spurlos verschwunden. Seitdem ist die Schriftstellerin dem Alkohol verfallen, in dem sie versucht ihre Sorgen zu ertränken. Nun wird wieder ein kleines Mädchen entführt und der Mutter - wie damals Fiona - eine weiße Lilie zugeschickt. Die Ermittlungen werden vom Kriminalhauptkomissar Piet Karstens und seiner Kollegin Frauke Behrendt übernommen. In einem Bungalow im Wald wird Luna hin verschleppt. Anne, die nach einem Streit mit ihrem Freund wütend durch den Wald läuft, findet diesen Bungalow und gerät in die Fänge des Mörders. Dann wird noch Fiona näher beleutet, die versucht von ihrer Alkoholsucht loszukommen. Bei den Anonymen Alkoholikern trifft sie auf Theresa. Diese wiederum beginnt ein Verhältnis mit Adrian, einem Freund von Fionas Freund. Fiona merkt, dass Adrian und Theresa eine besondere Verbindung haben. Es erschließt sich ihr nur nicht welche. Ich fand das Buch unglaublich gut geschrieben. Flüssig und spannend und so, dass man von Anfang an in den Bann gezogen wird. Es ist ein echter Pageturner, bei dem man nur ungern aufhört zu lesen. An manchen Stellen ist man schon ein wenig geschockt von dem Geschehen und ich habe mich auch ab und an gewundert, wie man nur solche Gedanken hegen kann, um sie dann letztendlich als Autor zu Papier zu bringen. Trotzdem gebe ich dem Buch gerne 5 Sterne, da man bis zum Schluß nicht weiß, was genau passiert und dadurch überaus gefesselt weiter liest. Auch das Cover hat mir sehr gut gefallen. Ein rundum empfehlenswerter Thriller also. |
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| Bewertung von Nica aus Norddeutschland am 12.12.2011 | |
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Nachdem mich Hanna Winters 2. Buch "Stirb" schon alles andere als begeistert hat, waren meine Erwartungen an ihren Debütroman schon ziemlich runtergeschraubt. Und nach dem Lesen muss ich sagen, ich habe genau das bekommen, was ich schon erwartet haben. Einen langweiligen, stilistisch unausgereiften, mit farblosen Charakteren gespickten Erstling. Allerdings, man muss Hanna Winter zu gute halten, dass ich hier am Ende wenigstens überrascht wurde. Den Killer hatte ich nicht auf dem Zettel. Natürlich ist die Frage nach dem eigentlichen Motiv (und v.a. auch der Frage, warum das alles) nicht beantwortet worden, aber wenigstens gabs ne interessante Wendung. Sogar die letzten Seiten fand ich hier teilweise schockierend und spannend. Zumindest in Ansätzen. Das fehlte bei "Stirb" ja komplett, denn da war ja alles vorhersehbar. Auch stilistisch finde ich den Erstling nicht ganz so schlimm, wie noch Winters zweiten Roman, der geht ja mal gar nicht. Alles in allem muss man sagen, dass die Idee durchaus gut war. Aber die Ausführung ist wieder einmal furchtbar. Es zieht sich alles wie Kaugummi. Dazu die Charaktere wie vom Reißbrett, mit denen man aber auch mal so gar nicht irgendwie mitfühlt. Es ist alles so furchtbar konstruiert, und das merkt man eben auch dem Schreibstil an. Ein paar überraschende Wendungen, wenigstens das, das war es auch. Schade. |
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| Bewertung von maxibiene aus Erfurt am 31.10.2011 | |
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Fiona Seeberg ist Schriftstellerin und wohnt zusammen mit ihrem Verlobten Adrian Riedel in Berlin. Seit nunmehr 2 Jahren kämpft Fiona gegen den Verlust ihrer Tochter Sophie an. Die 2 ½ jährige Sophie wurde am hellerlichten Tag vom Spielplatz entführt ohne dass es Adrian bemerkte. Noch am selben Tag erhielt Fiona per Fahrradkurier eine weiße Lilie. Die weiße Lilie - das Markenzeichen des Entführers - der schon mehrfach in Deutschland auf gleiche Art und Weise zugeschlagen hat. Kommissar Piet Karstens hatte zu dieser Zeit die Ermittlungen geleitet, die leider ergebnislos verliefen, als dieser plötzlich und zusammen mit seiner neuen Kollegin Frauke Behrendt, vor Fionas Tür steht. Weil ein 4 jähriger Junge aus Potsdam aus dem Schwimmbad entführt worden ist und die Mutter ebenfalls eine weiße Lilie erhielt, bittet Karstens Fiona nochmals um Auskunft, wie sich die damalige Entführung der kleinen Sophie zugetragen hat. Zeitgleich wird Anne im Spreewald Opfer einer grausamen Bluttat. Sie war gerade mit ihrem Freund Lars mit dem Auto auf dem Weg nach Italien, als sie im Streit aus dem Auto sprang und anschließend ziellos durch den Wald lief. Um Hilfe bittend klopft sie an einem verlassenen Bungalow, was ihr schließlich zum tödlichen Verhängnis wird. Hanna Winter hat mit ihren Debütroman „Die Spur der Kinder“ einen wirklich spannenden Thriller geschaffen. Schon das Cover des Buches ist sehr ansprechend. Für mich ist auch immer entscheidend, wie sich das Buch im Ganzen anfühlt. Für die Stärke der Seiten und die Schriftgröße sowie Zeilenabstände gibt es echte Pluspunkte. Die Story um das Verschwinden der Kinder ist vollgepackt mit vielen Geschehnissen, die anfänglich sehr verwirrend erscheinen. Der ständige Wechsel zwischen den jeweiligen Handlungssträngen und die Anzahl der Personen und Namen benötigen durch die kurzen Kapitel eine gewisse Zeit der Zuordnung. Doch ist man erst einmal in die Story integriert (so ca. ab Seite 60), lässt sie einen auch nicht mehr los. Die Figuren und ihre Charaktere sind sehr glaubwürdig dargestellt. Man entwickelt schnell Sympathien und Antipathien zu den jeweiligen Personen und ertappt sich dabei, die Gedankengänge derer fortzuführen. Obwohl die Charaktere sehr detailliert dargestellt sind, von denen man eine hervorragende Vorstellung gewinnt, ist es schwer, einen möglichen Täter zu ermitteln. Hanna Winter schafft es den Leser immer wieder auf verschiedene Fährten zu führen, so dass die Spannung des Plots stetig aufrecht erhalten bleibt. Ihr Schreibstil ist einfach, aber sehr flüssig. Langeweile ist hier Fehl am Platz. Die Ermittlungen der Polizei sind zwar nicht so tiefgründig dargestellt wie in manch anderen Thrillern, schmälert aber keineswegs den Lesegenuss. Fazit: Ein gelungenes Debüt von Hanna Winter und eine Bereicherung für mein Bücherregal. |
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Bewertung von Mel.E aus L. am 16.10.2011 |
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Die Spur der Kinder! Klappentext und Cover sprachen mich auf Vorablesen sehr an und da ich immer wieder auf der Suche nach einem spannenden Leseabend, manchmal auch zwei, je nachdem wie lang mein Abend ist, habe ich mir das Buch bestellt und ehrlich gesagt nicht aus der Hand gelegt. Mich hat nicht nur bewegt, daß zahlreiche Kinder verschwinden und auch Zeugen aus dem Weg geschafft werden, sondern auch die Eltern, die nun verwaist sind und zur Flasche greifen wie Fiona z.B um den Schmerz zu betäuben, der ausgelöst wird, weil das Leben nicht mehr so ist, wie es vorher war. Ich denke um die Mitte des Buches herum war mir schnell klar, wer der Täter / die Täterin war, aber mir nicht klar warum und ist es mir auch heute nicht, nachdem das Buch zu Ende ist. Egal wie schlimm meine Kindheit war rechtfertigt es nicht arme, unschuldige Kinder einem Ritual gleich zu töten, zu verstümmeln, leiden zu lassen. Fiona erfährt irgendwann von der Affäre ihres Mannes mit Theresa und dabei spielt ein Schlüssel eine große Rolle. Theresa ist auf einmal permanent da (nach dem Kennenlernen einer Gruppensitzung bei den AA) und wirkt aufdringlich fast wie ein Stalker. Mir ist diese Frau sehr unangenehm. Zu Recht, denn was hinterher herauskommt lässt sich mir die Haare zu Berge stehen. Der Mord an Sophie oder sagen wir besser ihr Verschwinden wird auf eine wirklich grausaem Art aufgeklärt. Mir waren das ehrlich gesagt ein paar Tote und einige Lilien zuviel, aber dennoch war ich sehr gefesselt und fand auch den Schreibstil der Autorin als sehr angenehm und flüssig zu Lesen. Von mir gibt es eine echte Lesempfehlung für das Buch "Die Spur der Kinder" von Hanna Winter! |
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| Bewertung von enzian aus Bernburg am 03.08.2011 | |
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Berlin, im April 2005. Ein unbekannter Mann bringt eine Frau in seine Gewalt, die er zuvor verfolgt und beobachtet hat. Er wird die Frau töten. Zwei Monate später begegnen wir Lara Simons in ihrem neu eröffneten Berliner Cafe. Wir lernen ihren Exmann Raffael sowie ihren besten Freund Torben kennen. Auch Lara wird von einem Unbekannten beobachtet, der sie wenig später entführt und mit einem Messer bedroht. Im letzten Moment gelingt es Lara zu fliehen. Für die Polizei ist schnell klar, dass Lara einem Serienmörder entkommen ist, der seine weiblichen Opfer brutal quält und mit einem Tranchiermesser tötet. Der Täter verwüstet Laras Cafe und lauert ihr in ihrer Wohnung auf. Noch einmal kann Lara gerettet werden, um einen hohen Preis. Da auch das Leben ihrer kleinen Tochter Emma gefährdet ist, folgt Lara dem Rat der Polizei und begibt sich in ein Zeugenschutzprogramm. Sechs Jahre später lebt sie auf der Insel Rügen unter einem anderen Namen und hat einen neuen Partner gefunden. Da ereignen sich plötzlich seltsame Dinge und wenig später gibt es auf der beschaulichen Insel eine Tote. Hat der Mörder Laras Spur gefunden? Kommissarin Sylvia Hausmann und ihr Kollege Magnus Kern, die den Fall in Berlin bearbeitet haben, begeben sich auf die Insel. Bald ist der Mord aufgeklärt, alles scheint für Lara in Ordnung zu sein. Da wird plötzlich Laras Tochter entführt und auch sie gerät auf der Suche nach Emma in Gefahr. Wieder gibt es einen Verdächtigen, der Killer scheint gefasst zu sein. Doch ist Lara wirklich außer Gefahr? Bereits der Einstieg in das Geschehen ist rasant, Spannung ist von der ersten bis zur letzten Seite garantiert. Das Buch ist in verschiedene Handlungsstränge aufgeteilt. So kommt auch der Täter zu Wort und schildert die Ereignisse aus seiner Sicht, begleitet von Rückblicken in seine Vergangenheit. Durch die kurzen Überschriften, die Orte und Tage umfassen, werden die Handlungen übersichtlich und gut nachvollziehbar. Hanna Winter baut geschickt verschiedene Verdachtsmomente auf, es kommt zu überraschenden Wendungen. Für mich war aber sofort klar, dass der Verdächtige nicht der Mörder sein kann und Lara sich erst recht in Gefahr befindet. Die Autorin hat sich bemüht, die Charaktere ihrer Protagonisten herauszuarbeiten. Besondere Sympathie kann ich, Lara und ihre Tochter ausgenommen, jedoch für keinen empfinden. Der Schreibstil ist flüssig und das Buch leicht und schnell zu lesen. Auch eine kurze Beschreibung der Landschaft Rügens fand Eingang in die Handlung. Das erwähnte Zeugenschutzprogramm hat mich nachdenklich gestimmt. Es muss schlimm für den Betroffenen sein, mit dem bisherigen Leben abzuschließen und eine völlig neue Idendität anzunehmen. Ganz zu schweigen von der Frage, ob dadurch wirklich absolute Sicherheit garantiert ist. Was mich an dem Buch gestört hat, sind die detailliert brutal beschriebenen Morde, wie auch überhaupt die Gewalt gegen Frauen. Ansonsten ist dieser Thriller für jeden, der Spannung liebt, zu empfehlen. |
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Bewertung von harakiri aus Ostalb am 26.07.2011 |
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Super spannend Dieses Buch lässt einen nicht mehr los! Man mag es kaum noch aus der Hand legen bis das Ende aufgelöst wird. Normalerweise kann ich keine Bücher lesen, in denen Kindern was passiert, aber hier kam ich trotzdem nicht mehr weg. Bis zum Schluss bleibt auch offen, wer der Täter ist (obwohl man zwischendurch als geübter Thrillerleser schon mal den Verdacht hat). |
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Bewertung von Elohym78 aus Horhausen am 12.07.2011 |
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Das Ermittlerteam um Kommissar Piet Karstens versucht seit zwei Jahren einen Serientäter zu überführen. Kleine Kinder werden entführt und keiner der Ermittlungsansätze scheint irgendwo hinzuführen. Verzweiflung und Entsetzen halten das Team in Atem. Als wieder ein Kind verschwindet, bleibt keine Zeit für lange Überlegungen, denn ein weiteres Leben steht auf dem Spiel. Auch Erwachsene verschwinden spurlos, doch besteht ein Zusammenhang zwischen den Fällen? Das Cover zeigt ein blutiges Springseil. Ein Springseil, doch wo ist das Kind dazu?Zusammen mit dem Klapptext macht es definitiv neugierig auf das Buch. Hanna Winter baut direkt zu Anfang des Buches eine sehr hohe Spannung auf, die das gesamte Buch über auch kontinuierlich hoch gehalten wird und sich sogar steigert. Der Leser wird förmlich in den Sog der Geschichte hineingerissen und man kann das Buch pertu nicht mehr aus der Hand legen. Sie schildert die Personen und Orte kurz und knapp und man bekommt einen guten Einblick in die Handlung, ohne dass sich die Autorin in Kleinigkeiten verzettelt. Mein Fazit: Einer der besten Thriller für mich dieses Jahr und eine Autorin, die ich im Auge behalten werde! |
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