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Bewertung von TheSilencer aus Berlin am 29.09.2011 |
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Hauptkommissar Julius Kern, nunmehr wieder fester Bestandteil des Berliner LKA, bekommt es wieder mit einem Frauenmörder zu tun. Die Opfer werden grundsätzlich mit einem Hammer erschlagen. Das Drumherum ändert sich mit jeder Leiche. Der ganze Mörder-Zirkus ist fast schon Nebensache. Denn Kliesch schreibt seinen zweiten Roman mit genauso interessanten Nebencharakteren wie seinen ersten. Welche Rolle spielt die melancholische Alt-Transe, die um das Fortbestehen ihres kleinen Cabaret-Theaters kämpft? Wieviel Freiheiten hat Kern beim zweiten Versuch mit seiner Ehefrau? Und was will die neue Kollegin von ihm? Und - last but not least - sein alter Erzfeind Tassilo mischt auch kräftig mit. Der nicht überführbare Massenmörder spielt mit Kern und greift in den laufenden Fall ein. Komplett unterm Strich bleibt, daß man den Roman eigentlich erst richtig genießt, wenn Tassilo auftaucht und wie Fingernägel auf der Schultafel die heile Welt des Kommissars schmerzhaft zum Klingen bringt. Kurz bevor er einem richtig sympathisch wird, erinnert der Autor den Leser, welches kranke Hirn der Ex-Koch doch ist. Auch wenn Teil 3 bisher nicht angekündigt ist, hoffe ich drauf. Einen Minuspunkt gibt es aber für Blanvalet: ey, macht das nie wieder. Eine Serie bringt man gefälligst im selben Buchformat raus und zaubert beim zweiten Teil nicht einfach ein paar Zentimeter dazu. Wie sieht das denn im Bücherschrank aus? |
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Bewertung von Chiara aus Kornwestheim am 07.05.2011 |
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wer die falsche Entscheidung trifft stirbt ... Für unglaubliche Schockmomenten und Entsetzen sorgt dieses Mal ein neuer Serienmörder. Bereits 17 Morde gehen auf das Konto des sogenannten Schläfenmörders. Die Art und Weise wie er seine Opfer zurichtet ist grauenhaft und widerlich. Was veranlasst ihn dazu, die Frauen zwar auf dieselbe Art und Weise außer Gefecht zu setzen sie jedoch auf unterschiedliche Art sterben zu lassen? Da der Täter in unterschiedlichen Städten und Bundesländer mordet sind die Ermittlungen besonders schwer. Als er in Berlin zuschlägt landet der Fall bei Julius Kern und seinem Team. Unterstützung kommt dieses Mal aus Bayern. Die attraktive Kollegin Fuchs sorgt für Turbulenzen in Kerns Privatleben während seine Frau ihm nach wie vor Vorwürfe wegen seines Berufes und der damit verbundenen Abwesenheit macht. Während die Ermittlungen drohen im Sande zu verlaufen, bekommt Kern ausgerechnet Informationen von seinem Erzfeind Tassilo Michaelis. Doch der Preis ist verdammt hoch und Kern setzt alles daran, den Fall selbst zu lösen. Doch Tassilo wäre nicht Tassilo hätte er keinen Plan B in der Hinterhand und so steuert auch dieses Mal alles auf ein dramatisches Finale zu. Das Buch ist von Anfang bis Ende unglaublich spannend aufgebaut .Auch dieses Mal wird wieder abwechselnd aus der Sicht des Täters und der Ermittler geschrieben. So steht zwar bald fest wer für die grausamen Morde verantwortlich ist, da man jedoch quasi hautnah dabei ist und auch nach und nach die Geschichte des Täters erfährt bleibt es durchweg spannend. |
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Bewertung von NiliBine70 aus Duisburg am 01.05.2011 |
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Mörderische Magie Quer durch Deutschland zieht sich eine Mordserie und nun kommt sie in Berlin an. Frauen werden verstümmelt und mit einer verräterischen Schlagverletzung an der Schläfe tot aufgefunden, alles Frauen, die ohne jeglichen Zusammenhang zueinander lebten. Hauptkommissar Julius Kern, der nach dem Fall des „Putzteufels“ vor 3 Jahren schwer daran arbeitet, seine Familie wieder zu stabilisieren, gerät erneut in einen Fall, die sein Leben und das seiner Frau und Tochter ernsthaft in Gefahr bringt. Und auch der nicht zu fassende Massenmörder Tassilo tritt wieder in sein Leben und bietet ihm seine Hilfe an. Ich hatte den Vorgänger von „Der Todeszauberer“ noch nicht gelesen, aber der Autor hat mich dies streckenweise vergessen lassen. Die Protagonisten und ihre Handlungen, die menschlichen Verstrickungen, die brutale Beschreibung der Morde und Methoden des Täters, all das hat mich dermaßen in den Bann gezogen, dass ich das Buch nicht aus den Händen legen konnte. Julius Kern – ein Mann, der darum kämpft, seine Frau und seine Tochter nicht zu verlieren, begibt sich wiederum bei seinem neuen Fall in tödliche Gefilde, lässt sich auf die Gedankenwelt des Mörders ein und läuft Gefahr, sein Leben und das seiner Familie und seiner Kollegen aufs Spiel zu setzen. Im Varieté-Milieu treibt ein wahnsinniger Mörder, dem gestandene Frauen zum Opfer fallen, sein Unwesen. Stück für Stück kommt ihm Julius näher… Und der Leser selbst glaubt, ihm immer näher zu kommen. Sehr atmosphärisch hat Vincent Kliesch die Story rund um einen völlig fehlgeleiteten Menschen gestrickt, erweckt teilweise Mitleid für ihn –und gleichzeitig Wut auf Julius Kern-. Die Vergangenheit spielt immer wieder eine Rolle und ein Psychopath vom Stile eines Hannibal Lecter wird zum Helfer, mit seinen eigenen perfiden, kranken Methoden… Kranker geht es kaum! Und das gefällt mir persönlich extrem gut. Dieses Spiel mit Gut und Böse. Wer es noch nicht getan hatte, der sollte dennoch vorher „Die Reinheit des Todes“ lesen und im Anschluss dann „Der Todeszauberer“, um wirklich von vorneherein im Bilde zu sein. Und nun kann ich nur hoffen, dass alsbald der 3. Teil folgt, da ja doch noch einiges zu klären wäre! |
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| Bewertung von KimVi aus Niedersachsen am 30.04.2011 | |
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Nach "Die Reinheit des Todes" ist dieser Thriller des zweite Band um den Hauptkommissar Julius Kern und seinen Gegenspieler Tassilo Michaelis. Da die Bände in sich abgeschlossen sind, können sie unabhängig voneinander gelesen werden. Um das Verhältnis zwischen dem Hauptkommissar und dem Massenmörder Tassilo zu verstehen und die Atmosphäre zwischen den beiden Kontrahenten voll auszukosten, ist die Einhaltung der Reihenfolge zu empfehlen. Da Vincent Kliesch allerdings Rückblicke in die aktuelle Handlung einfließen lässt, kann man dem Verlauf, auch ohne Vorkenntnisse aus dem ersten Teil gut folgen. Der Autor verrät auch nicht zu viel aus dem ersten Fall, sodass man diesen noch gespannt lesen kann, wenn man bereits den zweiten kennt. Der Thriller beginnt mit einem Prolog. Schnell wird klar, dass man den Schläfenmörder und eines seiner Opfer beobachtet. Man erfährt wie die Opfer zu den Verletzungen an ihrer Schläfe kommen , doch der Täter selbst gibt nichts von sich preis. Im Prolog herrscht eine düstere Atmosphäre, die unterschwellige Bedrohung ist förmlich spürbar, sodass man bereits auf den ersten Seiten in den Bann der Handlung gerät. Das weitere Geschehen wird aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet und ist in recht kurze Kapitel unterteilt. Diese stoppen oft an entscheidenden Stellen, sodass man sich nur schwer von der spannenden Handlung lösen kann. Die Ermittlungen im Fall des Schläfenmörders machen einen großen Teil der Handlung aus. Man kann dabei sowohl dem Ermittlerteam, als auch dem Killer selbst über die Schulter sehen. Es gibt zwar recht früh Hinweise auf die Identität des Serienmörders, doch ganz sicher kann man sich nicht sein. Die eigenen Ermittlungen werden durch überraschende Wendungen in Frage gestellt, sodass das Katz- und Mausspiel zwischen Ermittler und Täter nichts von der aufgebauten Spannung einbüßt. Hauptkommissar Kern fällt es schwer sich auf die Suche nach dem Mörder zu konzentrieren. Er wird nicht nur von familiären Spannungen abgelenkt, sondern auch durch die Annährungsversuche seiner neuen Kollegin. Die Ermittlungen geraten ins Stocken, doch auf das Hilfsangebot seines Gegenspielers Tassilo Michaelis will Kern auf keinen Fall eingehen. Denn zu groß ist der Preis, den der Massenmörder dafür fordert. Der Protagonist Kern wirkt keinesfalls wie ein Superermittler, aber gerade das macht ihn so sympathisch. Seine Handlungen wirken meist glaubhaft und nachvollziehbar. Es gelingt dem Autor auch den anderen Protagonisten Leben einzuhauchen. Spontane Sympathien oder Abneigungen werden beim Lesen geweckt. Dieser Thriller zeigt außerdem, dass auch deutsche Handlungsorte interessant sein können. Durch Beschreibungen, die ganz nebenbei in die Handlung einfließen, ist man sich stets bewusst, dass man sich in der deutschen Hauptstadt befindet. Es gelingt Vincent Kliesch hervorragend, das Flair dieser Stadt einzufangen und an den Leser zu vermitteln. Sein Schreibstil ist flüssig und angenehm lesbar. Er schafft es atemlose Spannung zu erzeugen, die durchgehend spürbar ist und stellenweise mit einer gut abgestimmten Prise Humor zu überraschen. Dieser Thriller hat wirklich alles, was man sich als Genreliebhaber wünschen kann. Die Handlung ist vom Anfang bis zum Ende stimmig und kann durch einen durchdachten Plot, vielschichtige Charaktere, interessante Nebenhandlungen, einen pulsierenden Handlungsort und die Privatfehde zwischen Kern und dem Massenmörder Tassilo Michaelis überzeugen. Ich vergebe begeisterte fünf Sterne und freue mich schon auf die angekündigte Fortsetzung. |
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| Bewertung von zehn123 am 23.04.2011 | |
| Der zweite Fall von Julius Kern war wieder ausgesprochen spannend. Als eine Frauenleiche ans Havelufer geschwemmt wird, steht Hauptkommissar Julius Kern vor großen Herausforderungen. Schnell wird klar, dass er es mit dem Serientäter "Der Schläfenmörder" zu tun hat. Während der Ermittlungen taucht Tassilo auf und mischt sich in die Ermittlungen ein. Ich hoffe auf viele weitere Fälle mit dem sympathischen HAuptkommissar. |
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