Zwei an einem Tag - Nicholls, David
Videoclip

Zwei an einem Tag

Roman

David Nicholls 

Übersetzung: Jakob, Simone
Broschiertes Buch
 
18 Kundenbewertungen
  sehr gut
versandkostenfrei
innerhalb Deutschlands
10 ebmiles sammeln
EUR 9,99
Sofort lieferbar
Alle Preise inkl. MwSt.
Bewerten Empfehlen Merken Auf Lieblingsliste


Andere Kunden interessierten sich auch für

Zwei an einem Tag

Alle sind sich einig: der schönste Liebesroman der letzten Jahre" Gerade stelle ich mir dich mit 40 vor!" Es ist der 15. Juli 1988, und Emma und Dexter, beide zwanzig, haben sich gerade bei der Abschlussfeier kennengelernt und die Nacht zusammen durchgemacht. Am nächsten Morgen gehen beide ihrer Wege. Wo werden Sie an genau diesem Tag ein Jahr später stehen? Und wo in den zwanzig darauffolgenden Jahren? Werden sich die beiden, die einander niemals vergessen können, weiterhin immer gerade knapp verpassen?

"I read One Day by David Nicholls. And oh God, I finished it last night and I'm still quite wobbly and affected by it. It was BRILLIANT. It's about 2 people, a boy and a girl who had a one-night-stand 20 years ago and then they were friends and it's obvious they should be together and the book follows them through their lives, their separate paths and you think, Ah yeah, I know where this is going. But YOU DON'T, AMIGOS, YOU DON'T. There is an almighty twist. I did not see it coming. And the dialogue. I could have wept with jealousy at how good it is. And the characterisation! Again, the jealousy nearly made me puke. I wish I'd written this book." -- Marian Keyes

"So etwas wie eine englische Entsprechung des Glattauer-Erfolgs 'Gut gegen Nordwind' - ohne E-Mail." -- Frankfurter Allgemeine Zeitung

"'Zwei an einem Tag' ist eine Geschichte vom Verpassen und Finden ohne Happy End. Gerade das verleiht ihr Würde und Ernsthaftigkeit." -- Felicitas von Lovenberg, FAZ


Produktinformation

  • Verlag: Heyne
  • 2011
  • Ausstattung/Bilder: 2011. 541 S.
  • Seitenzahl: 541
  • Heyne Bücher Nr.81184
  • Deutsch
  • Abmessung: 189mm x 120mm x 41mm
  • Gewicht: 436g
  • ISBN-13: 9783453811843
  • ISBN-10: 3453811844
  • Best.Nr.: 29518332
Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 12.08.2012

Das Tuch zum Buch

Das kann ja nur heiter werden: Mehr als spannende Lektüre und ein weiches Strandlaken braucht der Mensch nicht für einen Tag in der Sonne. Aber um ganz abzuschalten und sich auf die Geschichte zu konzentrieren, muss das Umfeld stimmen. Wie soll man mit dem Helden des Liebesromans fiebern, wenn sich auf dem Stoff Star-Wars-Figuren bekriegen? Hier liegt zusammen, was zusammengehört.

Von Jennifer Wiebking

Alltag oder Indonesien?

Das Pendleton-Handtuch erzählt von der traditionellen Ikat-Webtechnik, die ihre Wurzeln in Nordostasien hat und sich anschließend südlich, Richtung Indonesien, orientierte, wo auch Allan Karlssons Lebensgeschichte Station macht. Schon zuvor begegnen sich aber Bestseller und Badetuch flüchtig im Altersheim. Denn dort beginnt der Roman über den hundert Jahre alten Rentner, und auch die Grundfarben des Frottee-Tuches, die eher wie ganz gewöhnlicher Alltag als Exotik anmuten, könnten da zu Hause sein. Na ja, bis man eben die spitzen schwarzen Pfeile auf dem Tuch entdeckt und sich Karlsson zum Angriff rüstet: Über das Fenster seines Zimmers im Erdgeschoss, die Pantoffeln noch an den Füßen, …

Weiter lesen

Alle Wünsche werden wahr

Jetzt sollte man schnell auslesen, was noch auf dem Nachttisch liegt. Dieser Herbst wird ein literarisches Fest. Eine Vorschau auf die besten neuen Bücher.

Von Felicitas von Lovenberg

Sie selbst nennen sich "endurance bibliophiles", Büchernarren mit Ausdauer. Bis zum 22. September wollen sie gemeinsam "Infinite Jest", den überlebensgroßen Roman von David Foster Wallace, lesen. Tausend Seiten in 92 Tagen, macht 75 Seiten die Woche. Es ist nicht zu spät, sich ihnen anzuschließen: unter www.infinitesummer.org sind sie seit Ende Juni dabei, sich das Mammutwerk zu erschließen. Von Twitter über Tumblr, LiveJournal und Facebook (4576 Freunde) sind alle dabei.

Anstatt diese denkwürdige Leseerfahrung jetzt im Internet zu machen, kann man aber auch noch bis zum 24. August damit warten, wenn die deutsche Übersetzung von Ulrich Blumenbach unter dem Titel "Unendlicher Spaß" bei Kiepenheuer & Witsch erscheint - und die allgemeine Ferienzeit stattdessen nutzen, die noch ungelesenen Titel des Frühjahrs, von all den Sommerkrimis und Strandbüchern ganz zu schweigen, wegzulesen. Überhaupt sollte man jetzt möglichst schnell alles auslesen, was noch auf dem Nachttisch liegt. Denn ab Mitte August beginnt ein Literaturherbst, wie wir ihn seit Jahren nicht erleben durften. Mit der Krise hat es nichts zu tun, dass die Literatur in solcher Blüte steht, jedenfalls nicht unmittelbar; die meisten der neuen Bücher sind lange zuvor begonnen, viele schon lange zuvor geschrieben worden. Anders als der Autor Thomas von Steinaecker, ebenfalls im September mit vielversprechendem neuen Roman ("Schutzgebiet", Frankfurter Verlagsanstalt) zur Stelle, vor einigen Tagen an dieser Stelle befürchtete, sind weit und breit keine ernstzunehmenden Romane über Investmentbanker, die ihrem Porsche hinterhertrauern, in Sicht. Zwar geht es auch in vielen der neuen Bücher um Verarmung - aber um jene, die der Verlust an Zuversicht, an Hoffnung, an Möglichkeiten bedeutet.

Es sind zwei Werke, die in diesem Herbst die Aufmerksamkeitsenergien bündeln werden. Neben "Unendlicher Spaß", jenem bereits 1996 im Original erschienenen Meilenstein nicht nur der amerikanischen, sondern der Gegenwartsliteratur überhaupt, erscheint Roberto Bolaños alle Kategorisierungen und Genres sprengender Gewaltakt "2666" (7. September, Hanser). Außer dem schieren Umfang, 1500 beziehungsweise gut tausend Seiten, haben beide Werke gemein, dass sie sich schlecht erklären, dafür umso stärker lesend erleben lassen. Beide vereinen literarische Innovation und Lesbarkeit auf eigene unerhörte, markerschütternde Weise. Und beide Autoren, der im letzten Jahr mit sechsundvierzig gestorbene David Foster Wallace ebenso wie der 2003 im Alter von fünfzig Jahren gestorbene Roberto Bolaño, sind eminente writers' writers; Autoren, die andere Autoren inspirieren und die so weit über ihr eigenes Schaffen hinaus wirken.

Im ersten der fünf Teile von "2666" kreisen vier Literaturkritiker - ein Franzose, ein Italiener, ein Spanier und eine Engländerin -, um ihr Idol, den in jeder Hinsicht schwer fassbaren Schriftsteller Benno von Archimboldi. Angeblich soll er in Mexiko gesichtet worden sein, und so machen sie sich auf den Weg nach Santa Teresa - eine Gegend, die Bolaño-Leser bereits aus "Die wilden Detektive" kennen. Erst im fünften und letzten Teil von "2666" wird Archimboldi tatsächlich auftauchen, aber da ist es für jegliche erlösende Offenbarung längst zu spät. Denn der dunkle Kern des Romans ist eine Serie von Morden und Vergewaltigungen an Hunderten von Frauen in und um Santa Teresa. Es gibt keine Steigerung in "2666", weil das ganze Buch eine einzige Klimax ist, die furios-ausführliche Darstellung einer zutiefst korrupten Welt, die, wenn sie an ihrer Hässlichkeit nicht zugrunde gehen will, nur in einer Kunst Trost finden kann, die sich dieser Missgestalt stellt. Für "2666" muss man eine neue Bezeichnung in die Literaturgeschichte einführen: bolañoesk.

Auf Nebenwirkungen sollte man auch bei Sibylle Bergs Roman "Der Mann schläft" (17. August, Hanser) gefasst sein, eine Liebesgeschichte zwischen besserem Wissen, Lebenserfahrung und Hoffnung, erzählt von einer bis zum Anschlag aufgedrehten Zinnsoldatin. Ein Mann und eine Frau finden sich, erstaunlich genug. Das geht sogar gut - bis sie zusammen verreisen. "Der Mann schläft" ist zynisch, melancholisch und zart, ein in seiner messerscharfen, sich selbst niemals ausnehmenden Diagnosesucht brutal ehrlicher und verstörender Roman. Das Ungeheuerliche liegt auch hier natürlich im Leser selbst: "Ich fand meine Seele nicht so überragend, dass ich mir noch einen mit den gleichen Unfähigkeiten gewünscht hätte."

Ganz anders aufgekratzt, aber ebenfalls von hoher Neugier bei höchster Analysestufe getrieben ist "Wer weiß was", Silvia Bovenschens zweiter Roman (9. September, S. Fischer): ein aberwitziges Totschlagrätsel über gemeuchelte Literaturwissenschaftler, mentale Fingerabdrücke und die Gefahren des Gebrauchs zu vieler Adjektive. Dass Bovenschens "deutliche Mordgeschichte" mit einem Krimi außer einigen Leichen wenig zu tun hat, dafür umso mehr mit großer Literatur, versteht sich bei dieser Autorin von selbst.

Vom Überleben in einer Zeit und an einem Ort, wo ein ganzes System einem nach dem Leben trachtet, schreibt Herta Müller. "Atemschaukel" (17. August, Hanser) ist der Bericht von Leopold Auberg, einem jungen Mann, der gegen Ende des Zweiten Weltkrieges aus Hermannstadt deportiert wird. Herta Müller, deren Mutter fünf Jahre in einem sowjetischen Arbeitslager verbringen musste, hat die Schicksale vieler Angehöriger der deutschen Bevölkerung Siebenbürgens zu einem Roman verwoben, der vor allem von einem erzählt: von Oskar Pastior, mit dem zusammen Herta Müller dieses Buch eigentlich hatte schreiben wollen. Von der Überwindung, die es sie nach seinem Tod 2006 gekostet hat, "das Wir zu verabschieden und allein einen Roman zu schreiben", wie sie im Nachwort gesteht, spürt der Leser nichts - sondern ausschließlich die Sprachmacht einer großen Autorin, die Wucht eines Bekenntnisses zur Poesie unter widrigsten Umständen. "Atemschaukel" ist ein überwältigender, ergreifender, demütig machender Roman, die vielleicht nachhaltigste Leseerfahrung dieses Herbstes.

Mit Wünschen muss man bekanntlich vorsichtig sein, denn sie könnten in Erfüllung gehen. Aber wenn man sich einen Roman wünschen dürfte, der in die eigene Lebenswirklichkeit zielt - dann ist dieser Wunsch mit dem neuen Buch von Thomas Glavinic auf sehr unheimliche und beunruhigende Weise in Erfüllung gegangen. "Das Leben der Wünsche" (17. August, Hanser) hebelt das Schicksal aus - und legt es seinem Protagonisten in die zitternden Hände. Ein Unbekannter bietet Jonas an, ihm drei Wünsche zu erfüllen. Jonas hat nur einen: "Ich wünsche mir: mehr Wünsche. Ich wünsche mir, dass sich alle meine Wünsche erfüllen. Dies ist mein erster Wunsch, und auf die anderen zwei kommt es nun nicht mehr an, ich schenke sie Ihnen." Aus dem märchenhaft anmutenden Angebot wird bitterer Ernst, denn Jonas hat die Konsequenzen seines Wunsches nicht bedacht. Als er seine Frau tot in der Badewanne findet, hat die Wunscherfüllung gerade erst angefangen.

Dass das Glück nicht in einer perfekten Fassade steckt, entdeckt der Architekt Alex in Peter Stamms neuem Roman "Sieben Jahre" (12. August, S. Fischer). In Sonja hat er eine Vorzeigefrau, schön, intelligent, erfolgreich - und trifft sich zu seinem eigenen Befremden doch immer wieder mit einer anderen, obwohl er sie vollkommen reizlos findet. Seine Affäre mit der dumpfen, doch ihm völlig ergebenen Iwona ist der guilt trip eines Süchtigen, der seine Droge nicht benennen kann. Wer hat mehr Macht über uns: die, die wir lieben, oder jene, die uns lieben?

T. S. Spivet ist zwölf und ein manischer Kartograph. Mit Diagrammen und Charts bringt er seine Art von Ordnung in eine unentzifferbare Welt. Er verzeichnet einfach alles: die Flugrouten der Fledermäuse rund ums Haus, die Streuung von McDonald's-Restaurants im nördlichen Montana, den Pegelstand des Sees und den Alkoholpegel seines Vaters. Als er mit einer Auszeichnung vom Smithsonian Institute eine Einladung nach Washington erhält, macht er sich an Bord eines Güterzugs auf eine abenteuerliche Entdeckungsreise. Reif Larsen, der "Die Karte meiner Träume" (22. September, S. Fischer) während seines Studiums schrieb, ist das neuste Wunderkind der amerikanischen Literatur, was sich nicht nur am Vorschuss von einer Million Dollar für sein Debüt und dessen zeitgleiches Erscheinen in dreißig Ländern ablesen lässt, sondern vor allem an diesem witzigen und anrührenden Buch selbst, das auf jene charmante Weise verspielt ist, für die man nie zu alt werden möchte.

Es ist noch nicht lange her, da war auch Andrew Sean Greer, Jahrgang 1970, ein Jungstar aus Amerika. Sein neuer Roman, "Geschichte einer Ehe" (12. August, S. Fischer), ist das Werk eines reifen Romanciers, der seine Mittel grandios beherrscht. Eine Vorzeige-Ehe im Kleinstadt-Amerika der fünfziger Jahre: Pearlie, ihr schöner Mann Holland und Sohn Sonny. Wie sich herausstellt, hat Holland ein schwaches Herz aus dem Krieg mitgebracht - aber in einer anderen Hinsicht, als Pearlie sich je hätte träumen lassen. Als ein alter Freund von Holland ihr 100 000 Dollar bietet, muss sie entscheiden, ob sie ihren Mann kampflos aufgeben will.

Auch die britische Literatur ist mit außergewöhnlichen Werken vertreten, allen voran mit dem neuen Buch von Rose Tremain, die leider in Deutschland, anders als in ihrer britischen Heimat, kein Begriff ist. Ihr beherzter, kluger Roman "Der weite Weg nach Hause" (21. September, Suhrkamp) erscheint lediglich als Taschenbuch, sollte aber nicht übersehen werden. Er erzählt die Geschichte des Polen Lev, der nach London kommt, um Geld zu verdienen - und dabei einen Crashkurs in westeuropäischen Ansprüchen und Sichtweisen machen muss, bei dem ihm "Hamlet" unverhofften Beistand leistet. A. L. Kennedy tut in ihrem neuen Erzählungsband "Was wird" (August, Wagenbach) erneut das, was sie am besten kann: Innerstes nach außen kehren. Und schließlich liefert David Nicholls mit "Zwei an einem Tag" (3. August, Kein & Aber) so etwas wie eine englische Entsprechung des Glattauer-Erfolgs "Gut gegen Nordwind" - ohne E-Mail.

Und wem die Augen müde werden, der sperre die Ohren auf und lausche den Dichtern selbst: Hundert Jahre deutsche Lyrik in Originalaufnahmen versammelt die Edition "Lyrikstimmen" vierhundert Gedichte, von 124 Autoren vorgetragen (16. Oktober, Hörverlag). Allein die erste der neun CDs bietet mit dem schülerinnenhaften Vortrag Ricarda Huchs über den deklamatorischen Singsang von Karl Kraus bis hin zum lispelnden Wilhelm Lehmann deutsche Dichtung in Bestform.

Alle Rechte vorbehalten. © F.A.Z. GmbH, Frankfurt am Main
David Nicholls, 1966 geboren, war Schauspieler, bevor er Drehbuchautor von britischen Serien wie "Cold Feet", "I Saw You" und "Rescue me" wurde. Er lebt in London.

Leseprobe zu "Zwei an einem Tag" von David Nicholls

PDF anzeigen

Videoclip zu "Zwei an einem Tag"

Kundenbewertungen zu "Zwei an einem Tag" von "David Nicholls"

18 Kundenbewertungen (Durchschnitt 4.2 von 5 Sterne bei 18 Bewertungen   sehr gut)
  ausgezeichnet
 
(13)
  sehr gut
 
(1)
  gut
 
(1)
  weniger gut
 
(1)
  schlecht
 
(2)
Schreiben Sie eine Kundenbewertung zu "Zwei an einem Tag" und Gewinnen Sie mit etwas Glück einen 15 EUR buecher.de-Gutschein

««« zurück12vor »
Kundenbewertungen sortieren:
hilfreichste - beste - neueste

Bewertung von Emilia_S aus Halle am 12.03.2014   ausgezeichnet
Der 15. Juli ist wohl der gemeinsame Tag von Emma und Dexter. Die beiden sind seit einer gemeinsamen Nacht 1988, sehr gut befreundet. Jedes Jahr treffen die beiden aufeinander und unerwartete Ereignisse des Lebens treten auf.
Eine besondere Geschichte mit besonderen Charakteren, was will ein Roman mehr? Ich empfehle dieses Buch jedem der schöne Romane mit außergewöhnlichen Figuren und schönen Dialogen mit guten Humor lesen will.

Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundenes Buch

War diese Bewertung für Sie hilfreich?
JA NEIN

Verstoß melden
Kommentieren Sie diese Bewertung

Bewertung von Sabine aus Aachen am 13.05.2013   gut
Am 15. Juli 1988 lernen sich Emma und Dexter kennen, um sich dann gleich wieder zu trennen. Man begleitet diese Freundschaft über 20 Jahre, jeweils am gleichen Tag, in Höhen und Tiefen, in Freud und Leid. Dabei reifen die beiden und werden erwachsen, doch werden sie irgendwann erkennen, dass sie eigentlich zusammengehören?
Ich habe zum Hörbuch gegriffen, weil das Buch so hoch gelobt wurde, ich aber beim Lesen der ersten Seiten nicht in die Geschichte reinkam. Und leider muss ich sagen, dass ich auch das Hörbuch nicht so toll fand. Dabei sind die beiden Sprecher Nina Petri und Andreas Fröhlich exzellent und geben den beiden Protagonisten mit ihrer Stimme Charakter.
Ich fand die Geschichte zäh und zum Teil langatmig – gerade während der ersten Jahre ist noch wenig Entwicklung in den Persönlichkeiten zu sehen, ständig tauchen Probleme auf, Dexters Ziellosigkeit und Emmas Unzufriedenheit sind anstrengend.
Dexter ist mir gerade am Anfang sehr unsympathisch, ich mag seine selbstherrliche und ziellose Art einfach nicht. Emma dagegen wirkt eher wie ein kleines Mädchen, das beschützt werden muss und sich mit dem Leben sehr schwer tut. Sie kann es nicht genießen und lernt erst spät die schönen Seiten des Lebens kennen. Dabei ist sie mir aber sehr sympathisch, ich mochte sie oft einfach in den Arm nehmen und trösten.
Gut fand ich dagegen die Entwicklung der Protagonisten über 20 Jahre, beide finden dann doch irgendwann zu sich selber, werden sesshaft und führen ein nahezu normales Leben. Und dennoch fragt man sich die ganze Zeit, wann die Freunde erkennen, dass zwischen ihnen doch eigentlich mehr ist - schließlich wird das ganze ja als herrliche Liebesgeschichte angepriesen.
Zeitweise fand ich den Roman zwar langatmig, aber zwischendurch konnte mich die Geschichte dann doch packen. Das Ende mit den eingespielten Flashbacks jedoch hat mir dann wieder gar nicht gefallen, ich fand sie unnötig und sehr ermüdend.
Insgesamt bin ich von dem Roman leider ein bisschen enttäuscht – nach all den guten Rezensionen wollte ich das Buch mögen, aber gepackt hat es mich leider nicht.

Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Audio CD

War diese Bewertung für Sie hilfreich?
JA NEIN

Dem Autor für die Bewertung danken
Verstoß melden
Kommentieren Sie diese Bewertung

Bewertung von elfe999 aus Jülich am 31.10.2012   ausgezeichnet
Als Emma und Dexter am 15. Juli 1988 nach ihrer Abschlussfeier die Nacht miteinander verbringen, wissen sie, dass ihre Verbindung zueinander eine ganz Besondere ist. Eine Beziehung führen, wollen sie trotzdem nicht. Lieber wollen sie nur befreundet bleiben, da sie von nun an getrennte Wege gehen. In den nächsten zwanzig Jahren halten sie stetig Kontakt, und zwar an jedem 15. Juli.
Als sie endlich merken, dass sie sich einfach nicht vergessen können, scheint es jedoch leider zu spät zu sein.
Dieses Buch ist nicht einfach eine langweilige Liebesgeschichte wie viele andere, sie ist eine ganz Besondere. Ich habe sowohl das Buch gelesen als auch den Film gesehen. Und beide Male habe ich geheult wie ein Schloßhund, weil diese Geschichte einfach wahnsinnig tragisch ist. Ich weiß nicht, wie oft ich mich danach gefragt habe: "Warum nur? Warum?", weil ich einfach mit diesem Ende nicht gerechnet habe. Dieses Buch müsst ihr einfach lesen. Es ist schlankweg der totale Wahnsinn!

Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Broschiertes Buch

War diese Bewertung für Sie hilfreich?
JA NEIN

Verstoß melden
Kommentieren Sie diese Bewertung

Bewertung von ines aus München am 28.10.2012   ausgezeichnet
Die Geschichte spielt von 1988 bis 2007 an verschiedenen Orten, meistens in England, aber auch in Paris oder in Griechenland.
Während den zwanzig Jahren, in denen die Handlung spielt, wird immer nur der 15. Juli beschrieben, nicht jedoch die Zeit dazwischen. Was in den Zeitspannen zwischen diesen Tagen passiert, wird nur durch die Gedanken und Unterhaltungen der Personen vermittelt. An den Tagen des jeweiligen 15. Juli wechselt der Autor die Perspektive zwischen den Hauptcharakteren Emma und Dexter.
Das Buch beginnt damit, dass nach der Abschlussfeier im College Emma und Dexter miteinander in der Nacht auf den 15. Juli 1988 schlafen, bevor sich ihre Wege wieder trennen. Die beiden sind Anfang Zwanzig und sind sehr unterschiedlich, trotzdem können sie sich nicht vergessen und obwohl sie sich während der nächsten 20 Jahre immer wieder aus den Augen verlieren, denken sie stets an den anderen. Bis sie nach 20 Jahren nach ihrer ersten Begegnung endlich erkennen, was sie immer gesucht haben……
Das Buch „ Zwei an einem Tag“ ist empfehlenswert, weil das Buch, nicht so wie die meisten Bücher geschrieben ist, die jeden Tag beschreiben. „Zwei an einem Tag“ erzählt nur die Ereignisse, die an jedem 15. Juli passieren. Außerdem handelt die Geschichte von einer Freundschaft die sich dann aber zu einer Liebe entwickelt. Wenn man das Buch liest, weiß man nicht was passiert. Es passieren immer neue Sachen ob lustige, wehmütige oder traurige Sachen. Es ist immer unterschiedlich und diese Abwechslung finde ich spannend zu lesen.

War diese Bewertung für Sie hilfreich?
JA NEIN

Verstoß melden
Kommentieren Sie diese Bewertung

Bewertung von leserattebremen aus Berlin am 13.09.2012   ausgezeichnet
Am 15. Juli 1988 verbringen Emma und Dexter nach ihrer College Abschlussfeier die Nacht gemeinsam- und von da an ihr ganzes Leben. Jedes Jahr am 15. Juli lässt David Nicholls den Leser einen Blick in das Leben der beiden werfen, was sie tun, wie sie sich entwickeln und wie sie zueinander stehen. Während Emma sich als Schauspielerin, Kellnerin und Lehrerin versucht, jettet Dexter als Kind reicher Eltern um die Welt, sucht einen Job der möglichst cool ist und hat wechselnde Frauengeschichten. Doch nie verlieren sich die beiden aus den Augen und so entsteht eine wundervolle Liebesgeschichte, die einen als Leser nicht unberührt lassen kann.
Durch die Idee, die Geschichte nicht einfach fortlaufend, sondern punktuell immer an einem Tag im Leben der beiden zu erzählen, entsteht ein Plot jenseits des klassischen Liebeskitsches von „Sie finden sich und lieben sich ihr Leben lang“. Der Roman von David Nicholls ist realistischer und lebensnaher, er erzählt von Momenten, in denen einfach nichts zusammenpasst und zeigt, dass nur Liebe manchmal nicht reicht um zusammen sein zu können. Die Suche nach dem richtigen Augenblick bestimmt das Leben von Emma und Dexter und ihre Entscheidungen.
„Zwei an einem Tag“ ist kein Roman über Liebe auf den ersten Blick, sondern lässt uns als Leser daran teilhaben, wie sich Gefühle entwickeln und verändern. Für eine Person etwas Bestimmtes zu empfinden ist nicht feststehend, kontinuierlich suchen und finden Emma und Dexter Partner, Familie, Freunde und auch sich gegenseitig immer wieder. Dieser Roman geht ans Herz, ohne kitschig zu sein - sehr zu empfehlen!

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
War diese Bewertung für Sie hilfreich?
JA NEIN

Dem Autor für die Bewertung danken
Verstoß melden
Kommentieren Sie diese Bewertung

Bewertung von unbekanntem Benutzer am 09.03.2012   ausgezeichnet
lesen und verzaubern lassen ;)

War diese Bewertung für Sie hilfreich?
JA NEIN

Dem Autor für die Bewertung danken
Verstoß melden
Kommentieren Sie diese Bewertung

Bewertung von Deesita aus Stuttgart am 19.11.2011   ausgezeichnet
Ein wunderbar gefühlvolles Buch das mir sehr nahe ging. Konnte es kaum aus der Hand legen und jetzt wo ich fertig damit bin, denke ich noch oft darüber nach.

8 von 11 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
War diese Bewertung für Sie hilfreich?
JA NEIN

Dem Autor für die Bewertung danken
Verstoß melden
Kommentieren Sie diese Bewertung

Bewertung von Bella von www.bellaswonderworld.de aus Karlsruhe am 17.10.2011   ausgezeichnet
Dex und Em, Em und Dex.

Am 15. Juli 1988 sind Emma und Dexter zwanzig Jahre alt, haben noch ihr ganzes Leben vor sich und gerade eine Nacht zusammen durchgemacht. Eine Freundschaft fürs Leben ist entstanden und es scheint so als ob Emma und Dexter füreinander bestimmt sind doch bis dahin vergehen viele Jahre, um genau zu sein 20 Jahre in denen Emma und Dexter sich nie aus den Augen verlieren und versuchen ihren eigenen Weg zu gehen. Immmer wieder kreuzen sich ihre Wege und doch verpassen sie sich. Kann es da möglich sein, dass Dexter und Emma je zueinander finden?

Meine Meinung

Ich bin nun schon länger um den Liebes-Roman Zwei an einem Tag von David Nocholls herumgeschlichen und habe ihn nun endlich zur Hand genommen und gelesen.

In Zwei an einem Tag geht es um das Leben von Dexter und Emma deren Wege sich immer wieder kreuzen - Dex und Em scheinen sich wie magisch anzuziehen und dennoch scheint es ihnen nicht vergönnt eine gemeinsame Zukunft zu haben.

David Nicholls hat einen wirklich zauberhaften Schreibstil und versteht es gekonnt die beiden Lebenswege mit Farbe auszufüllen. Dramatische Wendungen mit viel Herz-Schmerz-Feeling machen den Roman zu einem richtigen Pageturner. Unbedingt möchte man erfahren wie es mit Em und Dex, Dex und Em weitergeht und ob sie einen Weg zueinander finden werden.

Der Autor berichtet im Verlauf von 20 Jahren immer von einem 15. Juli und wie durch ein Wunder kreuzen sich die Wege von Em und Dex auch wenn sie gerade nicht in derselben Stadt sind oder ihre eigene Wege mit anderen Partnern und anderen Lebensvorstellungen gehen. Gerade dieses starke Band zwischen Em und Dex hat mich verzaubert.

David Nicholls hat außerdem so realistische und facettenreiche Figuren erschaffen, dass man das Gefühl hat direkt neben ihnen zu stehen. Besonders gut gefallen haben mir die Ecken und Kanten die beide Hauptprotagonisten auszeichnen. Aber auch die Nebenfiguren sind lebhaft gezeichnet und eine wahre Bereicherung für den Roman.

Da mir der Schreibstil und die beeindruckende Sprache von David Nicholls so gut gefallen hat, wird Zwei an einem Tag sicherlicht nicht der letzte Roman gewesen sein den ich von ihm gelesen habe.

Zwei an einem Tag erhällt von mir verdiente 5 von 5 Sterne und eine absolute Leseempfehlung!

Fazit

Ein wunderbar gefühlvoller Herz-Schmerz Roman!

27 von 32 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
War diese Bewertung für Sie hilfreich?
JA NEIN

Dem Autor für die Bewertung danken
Verstoß melden
Kommentieren Sie diese Bewertung

Bewertung von Lena aus Stuttgart am 27.09.2011   schlecht
Mir hat das Buch garnicht gefallen es ist schlecht geschrieben ich mag auch nicht wie diese geschichte endet und generell finde ich dieses Buch einfach nicht gelungen ich habe es nur mit mühe durchgelsen,obwohl ich eine absolute Leseratte bin,aber dieses Buch ist einfach nur schlecht!!

20 von 35 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
War diese Bewertung für Sie hilfreich?
JA NEIN

Dem Autor für die Bewertung danken
Verstoß melden
Kommentieren Sie diese Bewertung

Bewertung von emmadue aus italien am 12.08.2011   ausgezeichnet
Jeder, der die Liebe seines Lebens gefunden hat, wird es nachempfinden können und jeder, der sie noch nicht gefunden haben sollte, wird mit diesem Buch Hoffnung schöpfen...

24 von 33 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
War diese Bewertung für Sie hilfreich?
JA NEIN

Dem Autor für die Bewertung danken
Verstoß melden
Kommentieren Sie diese Bewertung

««« zurück12vor »

Sie kennen "Zwei an einem Tag" von David Nicholls ?
Tipp: Stöbern Sie doch mal ein wenig durch ausgewählte aktuelle Bewertungen in unserem Shop

197 Marktplatz-Angebote für "Zwei an einem Tag" ab EUR 0,25

Zustand Preis Porto Zahlung Verkäufer Rating
gebraucht; gut 0,25 2,00 Selbstabholung und Barzahlung, PayPal, Banküberweisung Sella Group 97,9% ansehen
gebraucht; gut 0,25 2,80 PayPal, Banküberweisung, Selbstabholung und Barzahlung Bugbooks 98,3% ansehen
leichte Gebrauchsspuren 0,25 6,40 Banküberweisung Leser2006 98,4% ansehen
leichte Gebrauchsspuren 0,50 2,40 offene Rechnung (Vorkasse vorbehalten), PayPal, Banküberweisung buecher ebertsheim 99,9% ansehen
leichte Gebrauchsspuren 0,60 1,45 Banküberweisung Osteelitzky 100,0% ansehen
leichte Gebrauchsspuren 0,79 1,60 Banküberweisung, PayPal buch-wildau 99,7% ansehen
deutliche Gebrauchsspuren 0,80 1,15 Selbstabholung und Barzahlung, Banküberweisung itsmynick 100,0% ansehen
deutliche Gebrauchsspuren 0,80 1,45 Banküberweisung aimii 100,0% ansehen
leichte Gebrauchsspuren 0,95 0,85 Banküberweisung, Selbstabholung und Barzahlung Schnäppchen-Buc hversand 99,7% ansehen
leichte Gebrauchsspuren 0,95 2,00 Banküberweisung Supergirl14 100,0% ansehen
leichte Gebrauchsspuren 0,99 1,20 Banküberweisung Regensburger_Le semaus 98,9% ansehen
leichte Gebrauchsspuren 0,99 1,20 Selbstabholung und Barzahlung, Banküberweisung bibliophiles 100,0% ansehen
leichte Gebrauchsspuren 0,99 1,25 Selbstabholung und Barzahlung, PayPal, offene Rechnung, Banküberweisung, offene Rechnung (Vorkasse vorbehalten) BücherVomFeinst en 100,0% ansehen
wie neu 0,99 1,70 Banküberweisung sabrina8 100,0% ansehen
deutliche Gebrauchsspuren 1,00 1,20 Banküberweisung Stedaph 100,0% ansehen
leichte Gebrauchsspuren 1,00 1,20 Banküberweisung katja-fh 100,0% ansehen
leichte Gebrauchsspuren 1,00 1,35 Banküberweisung, PayPal, Selbstabholung und Barzahlung Paritätischer Wohlfahrtsverband 99,5% ansehen
leichte Gebrauchsspuren 1,00 1,50 Banküberweisung usnovami 100,0% ansehen
leichte Gebrauchsspuren 1,00 2,20 Banküberweisung booklaacker 100,0% ansehen
gebraucht; gut 1,00 2,50 Selbstabholung und Barzahlung, Banküberweisung papierplanet-kr efeld 100,0% ansehen
deutliche Gebrauchsspuren 1,10 2,00 Banküberweisung, Selbstabholung und Barzahlung serra9 100,0% ansehen
leichte Gebrauchsspuren 1,15 1,15 PayPal, Banküberweisung AndreasKrimi 100,0% ansehen
leichte Gebrauchsspuren 1,20 1,20 Banküberweisung inselbuch 100,0% ansehen
leichte Gebrauchsspuren 1,20 1,20 Selbstabholung und Barzahlung, Banküberweisung lucykruemel 96,2% ansehen
leichte Gebrauchsspuren 1,22 2,00 Banküberweisung, Selbstabholung und Barzahlung jol2040 100,0% ansehen
wie neu 1,50 1,20 Banküberweisung, Selbstabholung und Barzahlung Looker1234 100,0% ansehen
leichte Gebrauchsspuren 1,50 1,20 PayPal, Banküberweisung, Selbstabholung und Barzahlung Murphys_Cat 100,0% ansehen
leichte Gebrauchsspuren 1,50 1,50 Banküberweisung vaniele 100,0% ansehen
leichte Gebrauchsspuren 1,50 1,60 Banküberweisung Sebensile 100,0% ansehen
leichte Gebrauchsspuren 1,50 1,65 Banküberweisung Basti2014 100,0% ansehen
leichte Gebrauchsspuren 1,50 1,80 Banküberweisung Tulpian 100,0% ansehen


Alle Marktplatz-Angebote ansehen

Mehr von
Andere Kunden kauften auch