Die Nächste, bitte - Morgowski, Mia

Mia Morgowski 

Die Nächste, bitte

Ein Arzt-Roman. Originalausg.

Broschiertes Buch
 
versandkostenfrei
innerhalb Deutschlands
9 ebmiles sammeln
EUR 8,99
Sofort lieferbar
Alle Preise inkl. MwSt.
Bewerten Empfehlen Merken Auf Lieblingsliste


Die Nächste, bitte

Dr. Paul Rosen - der Arzt, dem keine Frau traut.

Dr. Paul Rosen will Karriere als Anti-Aging-Doc machen. Da stimmt das Geld, und die Frauen ziehen sich quasi freiwillig aus. Nur Nella nicht. Die findet ihren neuen Hausarzt zwar ungeheuer attraktiv, aber auch ganz schön unverschämt. Doch dann sitzen die beiden gemeinsam im Flieger nach Genf und sind plötzlich aufeinander angewiesen: Nella verträgt das Medikament gegen ihre Flugangst nicht, und Paul braucht für das Treffen mit dem spießigen Klinikchef Prof. Schümli eine Begleiterin. Er stellt die benommene Nella als seine Frau vor


Produktinformation

  • Verlag: Rowohlt Tb.
  • 2011
  • Ausstattung/Bilder: 2011. 344 S. 190 mm
  • Seitenzahl: 368
  • rororo Taschenbücher Nr.25637
  • Deutsch
  • Abmessung: 192mm x 117mm x 26mm
  • Gewicht: 296g
  • ISBN-13: 9783499256370
  • ISBN-10: 3499256371
  • Best.Nr.: 32470699
Mia Morgowski ist gebürtige Hamburgerin. Viele Jahre hat sie als Grafik-Designerin in verschiedenen Werbeagenturen gearbeitet. 2008 erschien ihr Debütroman 'Kein Sex ist auch keine Lösung', der es auf die 'Spiegel'-Bestsellerliste schaffte. Die Verfilmung kam im Herbst 2011 in die Kinos.

Kundenbewertungen zu "Die Nächste, bitte" von "Mia Morgowski"

12 Kundenbewertungen (Durchschnitt 3.2 von 5 Sterne bei 12 Bewertungen **** gut)
***** ausgezeichnet
***** sehr gut
 
(5)
***** gut
 
(5)
***** weniger gut
 
(1)
***** schlecht
 
(1)
Schreiben Sie eine Kundenbewertung zu "Die Nächste, bitte" und Gewinnen Sie mit etwas Glück einen 15 EUR buecher.de-Gutschein

««« zurück12vor »
Kundenbewertungen sortieren:
hilfreichste - beste - neueste

Bewertung von Elohym78 aus Horhausen am 27.05.2012 ***** gut
Als Nella ein Mittel gegen ihre Flugangst benötigt, lernt sie den Sohn ihres Hausarztes kennen - und hassen. Ein aufgeblasener Schnösel, wie er im Buch steht. Als dieser ihr dann auch noch ein Plazebo andreht und sie im Flugzeug zusammenbricht, ist er der einzige Arzt an Bord. Dr. Paul Rosen kümmert sich um sie, wenn auch anders, als erwartet. Am Flughafen in Genf wird er von seinem zukünftigen Abreitgeber abgeholt. Dieser empfängt Nella freundlich, nett und zuvorkommend. Professor Schümli ist nämlich der festen Überzeugung, dass Nella Pauls Ehefrau ist. So nimmt das Verhängnis seinen Lauf...

Das Cover ist in rosa gehalten und eine rote Wärmflasche prangt mitten drauf. Ich finde es sehr lustig, ansprechend und sehr gut zu Titel und Inhalt des Buches gewählt.

Mia Morgowski schreibt ihren lustigen Roman zum einen aus der Tagebuchsicht von Nella und zum anderen aus der Sicht von Paul. Das Buch liest sich flüssig und druchaus komisch, da die beiden ständig um sich herum kreisen und von Verständinsproblemen geplagt sind. Witzige Wortkreation, Verwechslungen und das ständige Hin und Her geben dem Roman Witz und Esprit. Doch leider muss ich gestehen, dass mich ab der Hälfte des Buches diese Schreibweise ziemlich nervte und was vorher zum Schmunzeln komisch war, zaubert nun nur noch ein halbherziges Lächeln auf mein Gesicht. Alles wird ins Lächerliche gezogen, wodurch das Buch komplett seine Glaubwürdigkeit einbüßt.

Die Protagonisten Nella und Paul empfand ich ab der ersten Seite charmant, eigensinnig und interessant. Doch dann schwenkte es um. Die Handlungen der beiden waren vorhersehbar und platt. Auch Spannung kamn leider nicht auf, bzw wirkte zerschrieben.

Mein Fazit: Ein lustiger Roman für Zwischendurch.

War diese Bewertung für Sie hilfreich?
JA NEIN

Dem Autor für die Bewertung danken
Verstoß melden
Kommentieren Sie diese Bewertung

Bewertung von bookorpc aus Kumhausen am 29.12.2011 ***** gut
Inhalt:
Eigentlich wollte Nella nur ein wirksames Mittel gegen Flugangst um ihren Freund in Genf zu besuchen. Aber es war der Anfang des totalen Chaos. Die Tropfen wirkten nicht und der verschreibende Arzt Dr. Paul Rosen, der ebenfalls unterwegs nach Genf war, musste ihr notgedrungen während des Fluges bestehen. Wie es sich als Arzt gehört, folgte auch prompt die Rechnung. Nella soll seine Ehefrau spielen, da für Pauls neuen Chef nur Verheiratete als Partner in Frage kommen. Pauls Karriere in der Anti-Aging Branche hängt von dieser Lüge ab, aber bei einer bleibt es nicht.

Meine Meinung:
Ein witziger Roman, der für unterhaltsame Lesestunden sorgt ohne komplizierte Sachverhalte. Der Schreibstil von Mia Morgowski ist angenehm schnell zu lesen, der Verlauf vorhersehbar, aber trotzdem mit kleinen Überraschungen. Das Ende hat mir sehr gut gefallen, da es das Ganze nicht zu Kitschig abrundet. Die kleinen Einblicken in Aufbau eines Beipackzettels am Schluss, zeigen was danach passierte. Dies fand ich im Bezug auf den Arztroman ganz nett, aber nicht nötig.

Fazit: Ein Frauenbuch mit Humor für gemütliche Stunden.

War diese Bewertung für Sie hilfreich?
JA NEIN

Dem Autor für die Bewertung danken
Verstoß melden
Kommentieren Sie diese Bewertung

Bewertung von Gurke aus Berlin am 03.10.2011 ***** weniger gut
Nella leitet zusammen mit ihren beiden besten Freundinnen ein Second-Fashion-Café und hat einen wunderbaren Freund, Leo, den sie nun für das Wochenende in Genf besuchen möchte. Die schnellste Verbindung bietet da natürlich der Luftweg, doch Nella leidet unter fürchterlicher Flugangst, sodass ein Besuch bei ihrem Hausarzt für einige Beruhigungstropfen nicht umgangen werden kann. Unglücklicherweise übernimmt Dr. Rosen junior diese Sprechstunde und entpuppt sich als arroganter und sehr gut riechender Schnösel, der am besagten Wochenende in der Schweiz zu einem Bewerbungsgespräch verweilt. Denn Paul Rosens Traum besteht aus einem prall gefüllten Konto und einer Menge Damen, die nur darauf warten, sich von ihm die lästigen Falten wegspritzen zu lassen.

Die beiden unterschiedlichen Welten werden durch die Autorin gut durch zwei verschiedene Erzählperspektiven dargestellt, wobei Pauls Kapitel eher sachlich das Geschehen beschreiben, fällt Nellas Anteil etwas flippiger in Tagebuchform mit vielen kleinen Skizzen aus.
In der Hoffnung auf eine leichte Lektüre habe ich mir dieses Buch gekauft und musste leider schon nach wenigen Seiten feststellen, dass dieser Arzt-Roman von Klischees nur so überladen ist und sich die Handlung in Genf zusehends immer unglaubwürdiger entwickelt, bis es einfach nur noch absurd ist, was dem Charme und Witz der Szenen leider nicht gut tut.
Hinzukommt, dass beide Protagonisten nicht meine Sympathie erwecken konnten, da der männliche Part zu karrierefixiert und Nella in ihrer Verzweiflung und Unsicherheit immer anstrengender wird. So war mir das „Schicksal“ der Charaktere herzlich egal und ich habe nur noch das unumgehbare Happy End herbeigesehnt, um mit dieser Lektüre abschließen zu können.
Die Ereignisse und Verhalten aller Beteiligten sind viel zu vorhersehbar und so war mein einziger Trost, dass durch den einfach Schreibstil es wenigstens nur ein kurzes „Vergnügen“ war.

Meine einzigen beiden Highlight bei diesem Roman sind zum einen das ausgefallene Cover und der lustige „Beipackzettel“ als Abschluss, wobei von fast 350 Seiten nur drei durchweg gelungene kein guter Schnitt ist und ich „Die Nächste, bitte“ wirklich nur an eingefleischte Mia Morgowski Fans oder Frauen auf der Suche nach seichtem Lesestoff empfehlen kann.

War diese Bewertung für Sie hilfreich?
JA NEIN

Dem Autor für die Bewertung danken
Verstoß melden
Kommentieren Sie diese Bewertung

Bewertung von harakiri aus Ostalb am 26.07.2011 ***** gut
Locker-Flockig
.Recht nett geschriebener Frauenroman mit kurzweiligen Dialogen, lustigen Wendungen und netten, wenn auch etwas oberflächlichen Protagonisten.

Klar, man weiß, wie der Roman ausgehen wird, aber das tut ja der vergnüglichen Handlung keinen Abbruch. Mir hat besonders gut die abwechselnde Sichtweise der zwei Hauptdarsteller gefallen und dass die weiblichen Absätze als Tagebucheintrag so schön verziert waren.

Auch ne total nette Idee von der Autorin am Ende: Der Beipackzettel.

Zu Risiken und Nebenwirkungen beim Lesen dieses Buches fragen Sie weder Ihren Arzt noch Apotheker sondern amüsieren sich einfach so.

War diese Bewertung für Sie hilfreich?
JA NEIN

Dem Autor für die Bewertung danken
Verstoß melden
Kommentieren Sie diese Bewertung

Bewertung von Nazena aus Göttingen am 12.06.2011 ***** schlecht
Nella will zu ihrem Freund Leo in die Schweiz fliegen, nur dummerweise leidet sie stark unter Flugangst. Deshalb lässt sie sich vom Sohn ihres Hausarztes, Dr. Paul Rosen, ein paar Tropfen verschreiben. Dieser fliegt ebenfalls nach Genf, da er Partner in einer Anti-Aging-Praxis werden will. Sie begegnen sich im Flugzeug, und Paul hilft Nelly notgedrungen, als diese einen Panikanfall erleidet. Kaum gelandet, werden sie von Dr. Schümli, dem Stellenausschreiber begrüßt, der die beiden für ein Ehepaar hält- es war nämlich seine Bedingung, dass der neue Junior-Partner wegen der reichen Klientinnen verheiratet sein muss; und es gibt noch einen Mitbewerber. Da Nella zufällig Leo beim Fremdknutschen erwischt, ist sie willig mitzuspielen…
Dieser Roman ist mir wirklich unglaublich auf die Nerven gegangen. ChickLit ist nicht gerade mein Lieblingsgenre, aber es gibt ein paar gutgemachte. Aber Nella ist wirklich das Überklischee einer durch die Handlung stolpernden augenaufschlagenden kleinen Romanheldin, die wirklich jedes Fettnäpfchen mitnimmt und noch ein paar neue dazuerfindet. Der Roman teilt sich in Pauls Perspektive (normale Romanform, von der Welt angenervter arroganter Spitzenarzt) und Nellas Tagebucheinträgen (mit Uhrzeit, jeder Menge Hysterie und mehr Abschweifungen als Handlung). Der ganze Roman lebte nur aus lauter peinlichen Momenten, in die die beiden aufgrund ihrer Lügenmärchen immer weiter hineinstrumpeln. Dann kommt noch Pauls Geliebte dazu, Leo muss natürlich besoffen im Hotel randalieren, aber was solls, zum Glück erkennen die beiden ja, dass sie wie für einander geschaffen sind, fallen sich in die Arme und werden das Jahrhundert-Liebespaar. Definitiv mein erster und mein letzter Morgowski… wer gibt mir meine 2 Stunden vergeudete Zeit zurück…

War diese Bewertung für Sie hilfreich?
JA NEIN

Dem Autor für die Bewertung danken
Verstoß melden
Kommentieren Sie diese Bewertung

Bewertung von Ivonne Wiese aus Berlin am 04.06.2011 ***** sehr gut
Sommerleichter Frauenroman mit Witz und Charme - kein typischer Arzt-Roman, also keine Schmonzette. Eher ein spritziges zeitgenössisches Buch über ein Arzt. Und eine Frau. Paul Rosen, studierter Arzt und Spezialist für Anti-Aging möchte nicht Vaters Praxis versauern, sondern groß rauskommen. Am liebsten in der Schweiz. Dumm nur, dass er verheiratet sein muss - Paul aber ein Schürzenjäger ist. Zufälliger Weise trifft er im Flieger nach Genf Nella, eine der Patientinnen seines Vaters, die unter Flugangst leidet. Durch einen Zufall werden die beiden für ein Ehepaar gehalten. Paul will das ausnutzen um den Job zu kriegen. Verwicklungen sind vorprogrammiert. Das Buch besticht durch witzig-spritzige Dialoge, auch wenn die gängigen Arzt-Klischees herhalten müssen. Besonders gelungen auch der Erzählstil, der kapitelweise abwechselnd aus der Sicht der beiden Hauptdarsteller geschrieben ist.

War diese Bewertung für Sie hilfreich?
JA NEIN

Dem Autor für die Bewertung danken
Verstoß melden
Kommentieren Sie diese Bewertung

Bewertung von Clausi80 am 24.05.2011 ***** sehr gut
Ich hatte von dem Buch nicht viel erwartet, trotz der netten Leseprobe klang es nach einem eher belanglosen, durchschnittlichen „sie stritten sich und dann verliebten sie sich“-Roman. Wirklich bewahrheitet hat sich diese Befürchtung ein Glück nicht.

Paul Rosens Traum: Er will Schönheitschirurg werden, bevorzugt in warmen Gefilden und mit vielen prominenten Menschen als Patienten. Doch statt in Nizza & Co. diesen Traum zu verwirklichen, sitzt Paul nach seinem Medizin-Studium in der väterlichen Praxis im, oh mein Gott, provinziellen Hamburg fest und vergnügt sich mit einer Frau nach der anderen. Er wittert seine Chance, als er zum Probearbeiten für eine lukrative Teilhaberschaft einer Schönheitsklinik in die Schweiz fliegen darf. Doch die Sache hat einen Haken – Pauls potentieller Chef besteht darauf, dass sein Partner verheiratet sein muss, damit er nicht den Patientinnen schöne Augen macht. Zu allem Überfluss sitzt dann auch noch die Irre aus der letzten Sprechstunde in Pauls Flugzeug; die, der er angeblich so wirkungsvolle Mittel gegen Flugangst verschrieben hat.

Nach einem etwas zähen Start – die Einführung Pauls, seiner Motive, Vorstellungen und der generellen Handlung – gewinnt der Roman deutlich an Schwung, vor allem durch den ständigen Perspektivwechsel zwischen Paul und Nella. Die ganz fabelhafte Chemie (explosiv!) zwischen den beiden tut ihr übriges – drauf den ersten Blick gibt es kaum Menschen, die weniger zusammenpassen würden als Paul und Nella. In Gedanken verflucht Paul tausend Mal den Tag, an dem er Nella kennengelernt hat und der Inhalt von Nellas Tagebuch ist nicht viel freundlicher… Es knallt und kracht und es ist ein wahres Vergnügen, den beiden zuzuschauen, wie sie von einer furchtbaren Situation in die nächste schliddern. Allein das Ende wird ein bisschen sehr bemüht und konstruiert. Den durchaus positiven Gesamteindruck kann das jedoch auch nicht mehr sehr schmälern.

War diese Bewertung für Sie hilfreich?
JA NEIN

Dem Autor für die Bewertung danken
Verstoß melden
Kommentieren Sie diese Bewertung

Bewertung von Sunangel aus Wehringen am 18.05.2011 ***** gut
Es geht um Nella die unter Flugangst leidet und um ihren Hausarzt Dr. Paul Rosen, den sie ja für arrogant und berechenbar einschätzt. Die beiden lernen sich dann im Flugzeug nach Genf richtig kennen und sie sind sich auf Anhieb nicht wirklich sympathisch. Doch dann sitzt Paul ganz schön in der Klemme denn sein zukünftiger Chef denkt er sei verheiratet, nur gut das er Nella gerade mit ihrer Flugangst geholfen hat...

Das Wochenende in Genf ist ein auf und ab, viele peinliche Situationen und Missverständnisse, doch Paul versucht alles auszubügeln so das er vor seinem neuen Chef gut da steht, doch so richtig will ihm das nicht gelingen. Aber er zeigt ja in der Klinik auch was er kann und somt wird er ihn schon rumkriegen.

Die Geschichte ist temporeich geschrieben, doch was mich einbißchen gestört hat, das Paul so abschätzig über die Patienten redet, die ist zu anhänglich, die andere ist zu nervig usw. Er verdient ja damit sein Geld und es war irgendwie keine dabei über die er nicht geschimpft hat.

So richtig sympathisch waren mir die Protagonisten auch nicht. Paul war mir zu arrogant und Nella zu tollpatschig und naiv. Doch das macht das Buch auch irgendwie aus. Die Geschichte ist aber leicht zu lesen

War diese Bewertung für Sie hilfreich?
JA NEIN

Dem Autor für die Bewertung danken
Verstoß melden
Kommentieren Sie diese Bewertung

Bewertung von Isabelle am 18.05.2011 ***** sehr gut
Nebenwirkung: Gute Laune!

Mia Morgowski
 
„Die Nächste, bitte“
Ein Arztroman
 
Ja, ein Arztroman – der anderen Art. Inhaltlich eine schön klassische Liebesgeschichte. Frau und Mann fühlen sich angezogen, können sich aber ansonsten überhaupt nicht leiden und scheuen es auch nicht die Abneigung dem anderen gegenüber kundzutun. Und trotzdem landen Nella und Paul im Bett, oder vielleicht auch gerade deswegen?
 
Dabei hat Mia Morgowski keinen klassisch-kitschigen Liebesroman geschrieben. Im Gegenteil. Er ist witzig, temperamentvoll, ironisch und ehrlich. Und nicht nur aus weiblicher Sicht erzählt. Nein, in diesem Roman kommt auch der Mann zu Wort und so erfährt der Leser die ganze Geschichte aus den Blickwinkeln beider Beteiligten. Sehr diplomatisch. Und sehr unterhaltsam aus der Ich-Perspektive geschrieben. Auf diese Weise wird gezeigt, wie unterschiedlich die Sichtweisen der Geschlechter sein kann...und sich dann doch ähneln, wenn man nicht damit rechnet.
 
Auch das Auge isst und liest hier mit. Als erstes fällt einem natürlich das schön gestaltete Cover auf, auf dem die Wärmflasche auch zum Anfassen da ist. Dann kommt der Text, der nicht nur in Kapiteln unterteilt ist, die den jeweiligen Tag und Tageszeit als Titel tragen. Optisch unterschiedlich gestaltet sind auch die Kapitel von ihm und ihr, die sich kontinuierlich abwechseln. Er bleibt auf der sicheren Seite, sein Text ist klassich abgedruckt, während ihre Erzählungen als Notizen in einem Notizblock dargestellt werden. (Nella kritzelt immer in einem „Buch“ herum, wie Paul irgendwann beiläufig erwähnt.)
Eine lustige Auflockerung, da Nella in ihren „Kritzeleien“ auch wunderbar ihren weiblichen Humor – anhand von Ausrufen wie „Uaah“ bis notizartige Satzfetzen – einbringen kann.
 
Die Nächste, bitte. „Das beste Mittel gegen Langweile und Liebeskummer“ meint der Klappentext und dem kann ich nur zustimmen. Schon nach der Leseprobe dachte ich, dass es der perfekte Roman für verregnete Tage und Teestunden ist, jetzt habe ich ihn sogar bei hellem Sonnenschein und mit leckerem Eis vernaschen können. Mia Morgowski macht einem einfach gute Laune und öffnet den Knopf zum Humor, der alles leichter und entspannter sehen lässt.
 
Ein rundum gelungener Arztroman, bei dem sogar der Beipackzettel nicht vergessen wurde!

War diese Bewertung für Sie hilfreich?
JA NEIN

Dem Autor für die Bewertung danken
Verstoß melden
Kommentieren Sie diese Bewertung

Bewertung von Nefret am 12.05.2011 ***** sehr gut
Nella fliegt trotz enormer Flugangst zu ihrem Freund nach Genf. Glücklicherweise sitzt mit im Flieger der smarte Dr. Paul Rosen, der Nella während einer Panikattacke zur Seite steht. Paul ist auf dem Weg zu einem Vorstellungsgespräch in einer Schönheitsklinik. Nur dumm, dass er eine Ehefrau vorweisen muss. Daher nutzt er die Gelegenheit und gibt Nella als seine Frau aus, auch wenn er diese ziemlich nervig findet.

Bereits die Leseprobe hatte mich überzeugt, da es sich mit „Die Nächste, bitte" scheinbar um einen Frauenroman handelte, der sich nicht ernst nahm, sondern vielmehr Arztromane parodierte.

So geht es in diesem Roman auch locker daher während sich Nella und Paul verbal bekriegen. Besonders an Paul hatte ich meinen Spaß, da er zumindest zu Beginn das Klischee eines Gottes in Weiß darstellt: gutaussehend, Frauen vernaschend, zielstrebig. Jedoch Nellas Überdrehtheit im Bridget Jones-Stil ging mir zwischendurch ein wenig auf die Nerven.

Das Ende hätte ich mir ausführlicher und nicht so abrupt gewünscht.

Natürlich ist der Roman vorhersehbar, aber wenn ich gut unterhalten werden, ist mir das egal. Wer einen humorvollen Frauenroman für gemütliche Stunden sucht, ist hier bestens bedient.

War diese Bewertung für Sie hilfreich?
JA NEIN

Dem Autor für die Bewertung danken
Verstoß melden
Kommentieren Sie diese Bewertung

««« zurück12vor »

Sie kennen "Die Nächste, bitte" von Mia Morgowski ?
Tipp: Stöbern Sie doch mal ein wenig durch ausgewählte aktuelle Bewertungen in unserem Shop

19 Marktplatz-Angebote für "Die Nächste, bitte" ab EUR 1,00

Zustand Preis Porto Zahlung Verkäufer Rating
leichte Gebrauchsspuren 1,00 1,10 sofortueberweisung.de, Banküberweisung Claudia1985 100,0% ansehen
deutliche Gebrauchsspuren 1,00 1,10 Banküberweisung Bücherfan28 100,0% ansehen
wie neu 2,00 0,85 PayPal, Banküberweisung, Selbstabholung und Barzahlung RonnyWiesner 100,0% ansehen
wie neu 2,00 0,85 Banküberweisung LarifariI 100,0% ansehen
leichte Gebrauchsspuren 2,20 1,20 Banküberweisung 123kathrins 100,0% ansehen
leichte Gebrauchsspuren 2,75 1,10 Banküberweisung watschelente 100,0% ansehen
leichte Gebrauchsspuren 2,99 1,10 Banküberweisung sofa-tommy 100,0% ansehen
wie neu 3,00 1,10 Banküberweisung Maja010 100,0% ansehen
leichte Gebrauchsspuren 3,30 1,10 Selbstabholung und Barzahlung, Banküberweisung martina3035 100,0% ansehen
leichte Gebrauchsspuren 3,39 1,00 Banküberweisung, PayPal metincelik 99,1% ansehen
gebraucht; gut 3,44 1,50 Banküberweisung, PayPal Buch-Sonderpost en.de 100,0% ansehen
leichte Gebrauchsspuren 3,49 1,00 Banküberweisung jordy 100,0% ansehen
leichte Gebrauchsspuren 3,70 1,20 Banküberweisung, Selbstabholung und Barzahlung feuerechse 99,5% ansehen
wie neu 4,00 0,85 Banküberweisung, Selbstabholung und Barzahlung balian.L 100,0% ansehen
leichte Gebrauchsspuren 4,00 1,10 Banküberweisung, PayPal katilein1990 100,0% ansehen
wie neu 4,00 1,50 Banküberweisung antka 100,0% ansehen
leichte Gebrauchsspuren 4,50 1,50 Banküberweisung Leselotte1972 100,0% ansehen
wie neu 5,99 1,10 Banküberweisung Sunbobo 100,0% ansehen
wie neu 6,20 1,90 Banküberweisung Muggelinchen17 100,0% ansehen
Mehr von