Schuld - Schirach, Ferdinand von

Schuld

Stories

Ferdinand von Schirach 

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Schuld

Eine junge Frau wird jahrelang von ihrem Ehemann brutal misshandelt - bis er eines Tages erschlagen wird. Ein Internatsschüler wird im Namen der Illuminaten fast zu Tode gefoltert. Das Spiel eines Pärchens gerät außer Kontrolle. Doch wie kam es dazu? Nach seinem Erfolgsdebüt »Verbrechen« legt Ferdinand von Schirach einen neuen Erzählband vor, der 15 literarisch aufbereitete Gerichtsfälle versammelt. Leise, aber sehr bestimmt stellt der Berliner Strafverteidiger die Frage nach Schuld und Unschuld, nach Gut und Böse.


Produktinformation

  • Verlag: Piper
  • 2012
  • Ausstattung/Bilder: 2012. 199 S. 190 mm
  • Seitenzahl: 208
  • Piper Taschenbuch Bd.7377
  • Deutsch
  • Abmessung: 192mm x 120mm x 18mm
  • Gewicht: 200g
  • ISBN-13: 9783492273770
  • ISBN-10: 3492273777
  • Best.Nr.: 33357565
»Da sitzt jedes Wort, da ist alles an seinem Platz, Poesie durch Klarheit.« Benjamin von Stuckrad-Barre, Welt am Sonntag »Es sind kleine Meisterwerke darunter von enormer sprachlicher Präzision und Darstellungskraft.« Uwe Wittstock, Die Welt

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 26.08.2010

Gut erfundene Erinnerungen
Verbrechen und Schuld: Ferdinand von Schirachs Stories / Von Alexander Ignor

Ferdinand von Schirach schreibt gut, verdammt gut. Kann es sein, dass er in gewisser Hinsicht "zu gut" schreibt?

Der Autor präsentiert sich der Öffentlichkeit nicht als Literat, sondern als schreibender Strafverteidiger. Er gibt vor, Fälle aus seiner Praxis zu erzählen, literarisch verfremdet zwar, aber aus dem Leben gegriffen. Er beansprucht Authentizität, die er erzählerisch unterstreicht. In jeder Geschichte taucht er irgendwann selbst auf, als Rechtsanwalt, der mehr oder weniger auf die strafrechtliche Abwicklung des geschilderten Kriminalfalls Einfluss nimmt. Damit erhöht er die suggerierte Authentizität und die Spannung. Das also sind die Fälle, die das Leben schreibt, denkt der Leser, und das also ist der Beruf des Anwalts im Strafrecht. Ist das so?

Ja und nein. Wer viel an Strafgerichten tätig ist, begegnet in von Schirachs Geschichten vertrauten Gestalten. Großen und kleinen Kriminellen, solchen, die aus Gier, anderen, die aus Not handeln, Berufsverbrechern und Gelegenheitstätern, Persönlichkeitsgestörten und …

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Perlentaucher-Notiz zur Sueddeutsche Zeitung-Rezension

Der hier rezensierende Heribert Prantl hat viel Lob und ein wenig Tadel für den zum Schriftsteller gewordenen Strafverteidiger Ferdinand von Schirach. Für Prantl ist Schirach ohne Frage ein "geschickter Protokollant" der Abgründe, die aus Menschen Verbrechern machen. Die Sprache, derer sich der Autor dabei bedient, ist "nüchtern, furios karg, staubtrocken". Prantl stört sich jedoch ein bisschen an den Momenten, in denen Schirach allzu literarisch auftritt, und ziemlich stark an jenen, in denen Schirach als Ich-Erzähler in Erscheinung tritt. Hier beschlich Prantl mitunter das Gefühl, eine Werbeschrift für die Kanzlei Schirach in der Hand zu halten. Trotzdem überwiegen in den Augen des Rezensenten Schirachs Verdienste. Er sei zwar nicht der erste schreibende Anwalt, doch vermeide er erfolgreich "das Anekdotische, das Juristengeburtstagsgeschenkmäßige", das seinen Vorgängern anhaftete.

© Perlentaucher Medien GmbH

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 13.08.2010

Der Täter steckt in unserer eigenen Haut
Das neue Buch des Strafverteidigers Ferdinand von Schirach heißt „Schuld“ – aber es sucht keine Schuldigen
In Deutschland gibt es hundertfünfzigtausend Rechtsanwälte; unter ihnen sind viele, die über ihre Fälle so beredt erzählen können, dass man ihnen gern zuhört. Unter den hundertfünfzigtausend deutschen Rechtsanwälten wiederum gibt es zweieinhalbtausend, die auf Strafverteidigung spezialisiert sind. Wenn Strafverteidiger beim Abendessen von ihren Fällen erzählen, lässt man die Spaghetti vongole gern kalt werden. Das Strafrecht ist nun einmal, weil es dabei um Leib und Leben geht, ein erregendes Fach. Es ist so erregend, dass man kein besonders guter Erzähler sein muss, um sein Publikum zu finden; der Fall erzählt sich selbst. Wenn man ein sehr guter Erzähler ist wie der Berliner Strafverteidiger Ferdinand von Schirach: umso besser.
Schirach ist ein geschickter Protokollant von erschreckenden und verstörenden, skurrilen und tragischen Begebenheiten. Sein Buch heißt „Schuld“, aber er sucht keine Schuldigen. Er richtet nicht, er schreibt nur auf. Er tut das in einer genial nüchternen, furios …

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kulturnews - RezensionBesprechung
Bereitgestellt von kulturnews.de
(c) bunkverlag
Wenn man sagt, die Geschichte "Der Schlüssel" könnte gut und gerne von Tarantino verfilmt werden, denn sie hat "Pulp Fiction"-Potenzial, dann ist das einerseits richtig. Andererseits tut es Autor von Schirach unrecht. Ferdinand von Schirach ist in Berlin Strafverteidiger. Wenn man ihm glauben darf, stammen seine Geschichten mitten aus dem Leben. Er zaubert sie für uns zwischen den Aktendeckeln hervor und präsentiert sie uns literarisch verdammt schlicht. Doch er bewirkt dabei ein Wunder: Die Schuld, und das ist ja angeblich genau das Thema des Buches, spielt überhaupt keine zentrale Rolle. Trotzdem wollen wir immer mehr wissen von diesen Verbrechern und manchmal auch Unschuldigen. (jw)
Ferdinand von Schirach, geb. 1964 in München, arbeitet seit 1994 als Anwalt und Strafverteidiger in Berlin. Zu seinen Mandanten gehörten das frühere Politbüro-Mitglied Günter Schabowski, der ehemalige BND-Spion Norbert Juretzko, Industrielle, Prominente und Angehörige der Unterwelt.
Volksfest
Der erste August war selbst für diese Jahreszeit
zu heiß. Die Kleinstadt feierte ihr sechshundertjähriges
Bestehen, es roch nach gebrannten Mandeln
und Zuckerwatte, und der Bratdunst von
fettigem Fleisch setzte sich in den Haaren fest. Es
gab alle Stände, die es immer auf Jahrmärkten
gibt: Es war ein Karussell aufgestellt worden, man
konnte Autoscooter fahren und mit Luftgewehren
schießen. Die Älteren sprachen von "Kaiserwetter
" und "Hundstagen", sie trugen helle Hosen
und offene Hemden.
Es waren ordentliche Männer mit ordentlichen
Berufen: Versicherungsvertreter, Autohausbesitzer,
Handwerker. Es gab nichts an ihnen auszusetzen.
setzen. Fast alle waren verheiratet, sie hatten Kinder,
bezahlten ihre Steuern und Kredite und sahen
abends die Tagesschau. Es waren ganz normale
Männer, und niemand hätte geglaubt, dass
so etwas passieren würde.
Sie spielten in einer Blaskapelle. Nichts Aufregendes,
keine großen Sachen, Weinkönigin, Schützenverein,
Feuerwehr. Einmal waren sie beim
Bundespräsidenten gewesen, sie hatten im Garten
gespielt, danach hatte es kaltes Bier undWürstchen gegeben. Das Foto hing jetzt im Vereinshaus,
das Staatsoberhaupt selbst war nicht zu
sehen, aber jemand hatte den Zeitungsartikel danebengeklebt,
der alles bewies.
Sie saßen auf der Bühne mit ihren Perücken und
angeklebten Bärten. Ihre Frauen hatten sie mit
weißem Puder und Rouge geschminkt. Es sollte
heute würdevoll aussehen, "zur Ehre der Stadt",
hatte der Bürgermeister gesagt. Aber es sah nicht
würdevoll aus. Sie schwitzten vor dem schwarzen
Vorhang und hatten zu viel getrunken. Die
Hemden klebten ihnen am Körper, es roch nach
Schweiß und Alkohol, leere Gläser standen zwischen
ihren Füßen. Sie spielten trotzdem. Und
wenn sie falsch spielten, machte das nichts, weil
das Publikum auch zu viel getrunken hatte. Zwischen
den Stücken gab es Applaus und frisches
Bier. Wenn sie Pause machten, legte ein Radiomoderator
Platten auf. Die Holzbretter vor der
Bühne staubten, weil die Menschen trotz der
Hitze tanzten. Die Musiker gingen dann hinter
den Vorhang, um zu trinken.
Das Mädchen war siebzehn und musste sich noch
zu Hause abmelden, wenn sie bei ihrem Freund
übernachten wollte. In einem Jahr Abitur, dann
Medizin in Berlin oder München, sie freute sich
darauf. Sie war hübsch, ein offenes Gesicht mit
blauen Augen, man sah sie gerne an, und sie
lachte, während sie kellnerte. Das Trinkgeld war
gut, in den großen Ferien wollte sie mit ihrem
Freund durch Europa fahren.
Es war so heiß, dass sie nur ein weißes T-Shirt
zur Jeans trug und eine Sonnenbrille und ein
grünes Band, das ihre Haare zurückhielt. Einer
der Musiker kam vor den Vorhang, er winkte ihr
zu und zeigte auf das Glas in seiner Hand. Sie
ging über die Tanzfläche und stieg die vier Stufen
zur Bühne hoch, sie balancierte das Tablett,
das eigentlich zu schwer für ihre schmalen Hände
war. Sie fand, dass der Mann lustig aussah mit
seiner Perücke und seinen weißen Wangen. Dass
er gelächelt hatte, daran erinnerte sie sich, dass
er gelächelt hatte und dass seine Zähne gelb
schienen, weil sein Gesicht weiß war. Er schob
den Vorhang zur Seite und ließ sie zu den anderen
Männern, die auf zwei Bierbänken saßen
und Durst hatten. Für einen Moment leuchtete
ihr weißes T-Shirt eigenartig hell in der Sonne,
ihr Freund hatte es immer gemocht, wenn sie es
trug. Dann glitt sie aus. Sie fiel nach hinten, es tat
nicht weh, aber das Bier ergoss sich über sie. Das
T-Shirt wurde durchsichtig, sie trug keinen BH.
Weil es ihr peinlich war, lachte sie, und dann sah
sie die Männern an, die plötzlich stumm wurden
und sie anstarrten. Der Erste streckte die Hand
nach ihr aus, und alles begann. Der Vorhang war
wieder geschlossen, die Lautsprecher brüllten einen
Michael-Jackson-Song, und der Rhythmus
auf der Tanzfläche wurde zum Rhythmus der
Männer, und später würde niemand etwas erklär

Volksfest
Der erste August war selbst für diese Jahreszeit
zu heiß. Die Kleinstadt feierte ihr sechshundertjähriges
Bestehen, es roch nach gebrannten Mandeln
und Zuckerwatte, und der Bratdunst von
fettigem Fleisch setzte sich in den Haaren fest. Es
gab alle Stände, die es immer auf Jahrmärkten
gibt: Es war ein Karussell aufgestellt worden, man
konnte Autoscooter fahren und mit Luftgewehren
schießen. Die Älteren sprachen von "Kaiserwetter
" und "Hundstagen", sie trugen helle Hosen
und offene Hemden.
Es waren ordentliche Männer mit ordentlichen
Berufen: Versicherungsvertreter, Autohausbesitzer,
Handwerker. Es gab nichts an ihnen auszusetzen.
setzen. Fast alle waren verheiratet, sie hatten Kinder,
bezahlten ihre Steuern und Kredite und sahen
abends die Tagesschau. Es waren ganz normale
Männer, und niemand hätte geglaubt, dass
so etwas passieren würde.
Sie spielten in einer Blaskapelle. Nichts Aufregendes,
keine großen Sachen, Weinkönigin, Schützenverein,
Feuerwehr. Einmal waren sie beim
Bundespräsidenten gewesen, sie hatten im Garten
gespielt, danach hatte es kaltes Bier und
Würstchen gegeben. Das Foto hing jetzt im Vereinshaus,
das Staatsoberhaupt selbst war nicht zu
sehen, aber jemand hatte den Zeitungsartikel danebengeklebt,
der alles bewies.
Sie saßen auf der Bühne mit ihren Perücken und
angeklebten Bärten. Ihre Frauen hatten sie mit
weißem Puder und Rouge geschminkt. Es sollte
heute würdevoll aussehen, "zur Ehre der Stadt",
hatte der Bürgermeister gesagt. Aber es sah nicht
würdevoll aus. Sie schwitzten vor dem schwarzen
Vorhang und hatten zu viel getrunken. Die
Hemden klebten ihnen am Körper, es roch nach
Schweiß und Alkohol, leere Gläser standen zwischen
ihren Füßen. Sie spielten trotzdem. Und
wenn sie falsch spielten, machte das nichts, weil
das Publikum auch zu viel getrunken hatte. Zwischen
den Stücken gab es Applaus und frisches
Bier. Wenn sie Pause machten, legte ein Radiomoderator
Platten auf. Die Holzbretter vor der
Bühne staubten, weil die Menschen trotz der
Hitze tanzten. Die Musiker gingen dann hinter
den Vorhang, um zu trinken.
Das Mädchen war siebzehn und musste sich noch
zu Hause abmelden, wenn sie bei ihrem Freund
übernachten wollte. In einem Jahr Abitur, dann
Medizin in Berlin oder München, sie freute sich
darauf. Sie war hübsch, ein offenes Gesicht mit
blauen Augen, man sah sie gerne an, und sie
lachte, während sie kellnerte. Das Trinkgeld war
gut, in den großen Ferien wollte sie mit ihrem
Freund durch Europa fahren.
Es war so heiß, dass sie nur ein weißes T-Shirt
zur Jeans trug und eine Sonnenbrille und ein
grünes Band, das ihre Haare zurückhielt. Einer
der Musiker kam vor den Vorhang, er winkte ihr
zu und zeigte auf das Glas in seiner Hand. Sie
ging über die Tanzfläche und stieg die vier Stufen
zur Bühne hoch, sie balancierte das Tablett,
das eigentlich zu schwer für ihre schmalen Hände
war. Sie fand, dass der Mann lustig aussah mit
seiner Perücke und seinen weißen Wangen. Dass
er gelächelt hatte, daran erinnerte sie sich, dass
er gelächelt hatte und dass seine Zähne gelb
schienen, weil sein Gesicht weiß war. Er schob
den Vorhang zur Seite und ließ sie zu den anderen
Männern, die auf zwei Bierbänken saßen
und Durst hatten. Für einen Moment leuchtete
ihr weißes T-Shirt eigenartig hell in der Sonne,
ihr Freund hatte es immer gemocht, wenn sie es
trug. Dann glitt sie aus. Sie fiel nach hinten, es tat
nicht weh, aber das Bier ergoss sich über sie. Das
T-Shirt wurde durchsichtig, sie trug keinen BH.
Weil es ihr peinlich war, lachte sie, und dann sah
sie die Männern an, die plötzlich stumm wurden
und sie anstarrten. Der Erste streckte die Hand
nach ihr aus, und alles begann. Der Vorhang war
wieder geschlossen, die Lautsprecher brüllten einen
Michael-Jackson-Song, und der Rhythmus
auf der Tanzfläche wurde zum Rhythmus der
Männer, und später würde niemand etwas erkl


Kundenbewertungen zu "Schuld" von "Ferdinand von Schirach"

14 Kundenbewertungen (Durchschnitt 4.5 von 5 Sterne bei 14 Bewertungen   ausgezeichnet)
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Bewertung von Joschne aus Sittensen am 08.04.2014   ausgezeichnet
Literarisch aufbereitete Gerichtsfälle

Eine junge Frau wird jahrelang von ihrem Ehemann brutal misshandelt – bis er eines Tages erschlagen wird. Ein Internatsschüler wird im Namen der Illuminaten fast zu Tode gefoltert. Das Spiel eines Pärchens gerät außer Kontrolle. Doch wie kam es dazu? Nach seinem Erfolgsdebüt »Verbrechen« legt Ferdinand von Schirach einen neuen Erzählband vor, der 15 literarisch aufbereitete Gerichtsfälle versammelt. Leise, aber sehr bestimmt stellt der Berliner Strafverteidiger die Frage nach Schuld und Unschuld, nach Gut und Böse.

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Bewertung von piggy aus Mittelfranken am 10.07.2013   ausgezeichnet
Nachdem mich das Buch "Verbrechen" des Autors schon total gefesselt hat, habe ich mir auch die nächste Lektüre des gleichen Genres bestellt und wurde nicht enttäuscht! Habe sogar einen Roman meines Lieblingsautors Andreas Franz dafür beiseite gelegt und das will sehr viel heißen.

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Bewertung von Jared Allen aus München am 08.11.2012   sehr gut
In dem Buch "Schuld" geht es um einen Anwalt der seine Geschichten erzählt. Die Geschichten sind teilweise gausam aber auch wieder nicht. Der Anwal Ferdinand von Schirach vertritt Opfer sowie auch Täter. Seine Art die Geschichten zu erzählen ist fesselnd, das Buch ist durchgehend spannend. Zum Beispiel wurde ein Junge in einem Internat von Illuminaten gefoltert.
Der Grund warum mir das Buch so gut gefallen hat ist, weil es einfach fesselnd spannend erzähl ist. Die Geschichten die der Autor erzählt sind so genau wie möglich erörert. Das Buch ist weiter zu empfehlen, wenn man auf spannende Kurzgeschichten steht, die dazu noch wahr sind.

2 von 6 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
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Bewertung von Toni B aus München am 06.11.2012   ausgezeichnet
Ferdinand von Schirach hat es alltäglich mit Menschen zu tun, die Extremes erlebt geschweigeden erlebt haben. Er ist das was viele Anwälte und auch nicht Anwälte fürchten er ist Strafanwalt. Das Schlimmste ist bei im Altag. Er vertritt Unschuldige und Schuldige, die mit dem Gesetz in Konflikt geraten, ebenso wie Schwerstkriminelle.... Ein Mädchen kellnert auf einem Volksfest sie rutsch aus und wird anschließend von 10 Männern vergewaltigt und unter eine Bank im Zelt geworfen die Polizei findet sie. Nach ein paar Wochen ist die Gerichts Verhandlung und es passiert nicht keiner wird angeklagt. Schirach vertritt das Mädchen.Lauter unglaubliche Geschichten, doch sie sind wahr.
Das Buch war sehr spannend und gut geschrieben. Ich kann es nur jedem empfehlen.

2 von 2 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
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Bewertung von HelenWoods am 03.04.2012   weniger gut
Das erste Buch ist spannend und wirklich gut geschrieben. Das Zweite jedoch unbefriedigend. Die Geschichten sind weniger, kürzer und lieblos geschrieben. Es wirkt als wäre das zweite Buch einfach nach dem Erfolg des Ersten schnell nachgeschoben wurden. Nach dieser Enttäuschung werde ich auch nicht das 3. Buch, der Fall Collini, lesen.

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Bewertung von unbekanntem Benutzer am 11.03.2012   ausgezeichnet
Tolles Buch, an einem Tag gelesen!
Traurig,schaurig und unglaubliche Geschichten.
Jeden kann es treffen...
Sehr zu empfehlen!!!!!!

2 von 7 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
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Bewertung von Ironimus aus Stuttgart am 23.02.2012   weniger gut
Leider kann ich mich mit dieser Form von Schreibstil nicht anfreunden!
Es ist kein Sachbuch, aber auch kein Krimi sondern eine Art von Verzweflung über unser Rechtssystem!

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Bewertung von Anja aus Kiel am 05.01.2011   ausgezeichnet
Das Buch ist nicht umsonst auf der Empfehlungsliste der FAZ. Es war wirklich sehr gut.

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Bewertung von haggibaertom aus Geilenkirchen am 02.11.2010   ausgezeichnet
Spannend bis zum Schluß ! Warte auf Fortsetzung. Hat man(n) einmal angefangen zu lesen, vergißt man sogar die Bundesliga zu schauen.

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Bewertung von bbqueen aus Calw am 17.10.2010   ausgezeichnet
Und wieder ein Buch, dass ich in einer Nacht durchgelesen hatte.
Für mich ist es sogar ein Tick besser als sein erstes Buch 'Verbrechen'.
15 Fälle, die jeweils auf 10- 30 Seiten, dargestellt werden. Hierbei verwendet Schirach eine leichte, flüssige, unverblümte, direkte Sprache. Die Sätze sind kurz, knapp und prägnant.
Auch hier schafft es Schirach beide Seiten, Opfer und Täter, darzustellen, so dass man für beide Seiten Verständnis entwickeln kann. Traurig allerdings, dass aufgrund unserer Rechtsprechung Täter ohne Anklage auf freien Fuß kommen. Dies kann ein echt erschrecken. Die Opfer können einem hier echt leid tun.
Dieses Buch zeigt Einblicke in die Welt und Arbeitsweise von Anwälten, Staatsanwälten und Justiz. Es zeigt, wie schnell man Täter, aber auch Opfer sein kann.
Noch Tage später, beschäftige ich mich mit der Thematik unserer Justiz.
Schirach zeigt Einblicke in unser System, dass zum Nachdenken, Umdenken,... anhält.

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Eine junge Frau wird jahrelang von ihrem Ehemann brutal misshandelt – bis er eines Tages erschlagen wird. Ein Internatsschüler wird im Namen der Illuminaten fast zu Tode gefoltert. Das Spiel eines Pärchens gerät außer Kontrolle. Doch wie kam es dazu? Nach seinem Erfolgsdebüt »Verbrechen« legt Ferdinand von Schirach einen neuen Erzählband vor, der 15 literarisch aufbereitete Gerichtsfälle versammelt. Leise, aber sehr bestimmt stellt der Berliner Strafverteidiger die Frage nach Schuld und Unschuld, nach Gut und Böse.

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Bewertung von piggy aus Mittelfranken am 10.07.2013   ausgezeichnet
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Bewertung von Jared Allen aus München am 08.11.2012   sehr gut
In dem Buch "Schuld" geht es um einen Anwalt der seine Geschichten erzählt. Die Geschichten sind teilweise gausam aber auch wieder nicht. Der Anwal Ferdinand von Schirach vertritt Opfer sowie auch Täter. Seine Art die Geschichten zu erzählen ist fesselnd, das Buch ist durchgehend spannend. Zum Beispiel wurde ein Junge in einem Internat von Illuminaten gefoltert.
Der Grund warum mir das Buch so gut gefallen hat ist, weil es einfach fesselnd spannend erzähl ist. Die Geschichten die der Autor erzählt sind so genau wie möglich erörert. Das Buch ist weiter zu empfehlen, wenn man auf spannende Kurzgeschichten steht, die dazu noch wahr sind.

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Bewertung von Toni B aus München am 06.11.2012   ausgezeichnet
Ferdinand von Schirach hat es alltäglich mit Menschen zu tun, die Extremes erlebt geschweigeden erlebt haben. Er ist das was viele Anwälte und auch nicht Anwälte fürchten er ist Strafanwalt. Das Schlimmste ist bei im Altag. Er vertritt Unschuldige und Schuldige, die mit dem Gesetz in Konflikt geraten, ebenso wie Schwerstkriminelle.... Ein Mädchen kellnert auf einem Volksfest sie rutsch aus und wird anschließend von 10 Männern vergewaltigt und unter eine Bank im Zelt geworfen die Polizei findet sie. Nach ein paar Wochen ist die Gerichts Verhandlung und es passiert nicht keiner wird angeklagt. Schirach vertritt das Mädchen.Lauter unglaubliche Geschichten, doch sie sind wahr.
Das Buch war sehr spannend und gut geschrieben. Ich kann es nur jedem empfehlen.

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Bewertung von HelenWoods am 03.04.2012   weniger gut
Das erste Buch ist spannend und wirklich gut geschrieben. Das Zweite jedoch unbefriedigend. Die Geschichten sind weniger, kürzer und lieblos geschrieben. Es wirkt als wäre das zweite Buch einfach nach dem Erfolg des Ersten schnell nachgeschoben wurden. Nach dieser Enttäuschung werde ich auch nicht das 3. Buch, der Fall Collini, lesen.

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15 Fälle, die jeweils auf 10- 30 Seiten, dargestellt werden. Hierbei verwendet Schirach eine leichte, flüssige, unverblümte, direkte Sprache. Die Sätze sind kurz, knapp und prägnant.
Auch hier schafft es Schirach beide Seiten, Opfer und Täter, darzustellen, so dass man für beide Seiten Verständnis entwickeln kann. Traurig allerdings, dass aufgrund unserer Rechtsprechung Täter ohne Anklage auf freien Fuß kommen. Dies kann ein echt erschrecken. Die Opfer können einem hier echt leid tun.
Dieses Buch zeigt Einblicke in die Welt und Arbeitsweise von Anwälten, Staatsanwälten und Justiz. Es zeigt, wie schnell man Täter, aber auch Opfer sein kann.
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