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7 Kundenbewertungen

Nach dem vierten Mord innerhalb kurzer Zeit steht Kommissar Höglund unter Druck: Alle Opfer wurden brutal mißhandelt und die Abstände zwischen den Taten verkürzen sich. Die Handschrift deutet auf den Serienmörder Edward Hinde - doch der sitzt seit Jahren im Hochsicherheitstrakt des Stockholmer Gefängnisses. Eine Sicherheitslücke? Ein Nachahmungstäter? Höglund holt den Mann ins Team, der Hinde einst hinter Gitter brachte: Sebastian Bergman. Doch auch für den eigenwilligen Kriminalpsychologen wird der Fall zu einem Albtraum ...…mehr

Produktbeschreibung
Nach dem vierten Mord innerhalb kurzer Zeit steht Kommissar Höglund unter Druck: Alle Opfer wurden brutal mißhandelt und die Abstände zwischen den Taten verkürzen sich. Die Handschrift deutet auf den Serienmörder Edward Hinde - doch der sitzt seit Jahren im Hochsicherheitstrakt des Stockholmer Gefängnisses. Eine Sicherheitslücke? Ein Nachahmungstäter? Höglund holt den Mann ins Team, der Hinde einst hinter Gitter brachte: Sebastian Bergman. Doch auch für den eigenwilligen Kriminalpsychologen wird der Fall zu einem Albtraum ...

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  • Produktdetails
  • Verlag: AUDIOBUCH Verlag
  • Gesamtlaufzeit: 1174 Min.
  • Erscheinungstermin: 03.02.2015
  • ISBN-13: 9783899648102
  • Artikelnr.: 42269681
Autorenporträt

Als Michael Hjorth und Hans Rosenfeldt im deutschsprachigen Raum 2011 ihren ersten Krimi "Der Mann, der kein Mörder war" vorstellten, ahnten die beiden Schweden ganz sicher noch nicht, was für ein unglaublicher Erfolg ihre Reihe um den Kriminalpsychologen Sebastian Bergman werden würde. Damals behaupteten Hjorth und Rosenfeldt, sie würden jedes Jahr ein Bergman-Buch schreiben und nach fünf Jahren damit aufhören. Das mit dem "jedes Jahr ein Buch" stimmt - aber ob sie nach dem riesigen Erfolg wirklich nach fünf Büchern Schluss machen? Wer weiß - und vielleicht ist ihnen selbst ja Sebastian und das Team der Stockholmer Reichsmordkommission so ans Herz gewachsen, dass es weitergeht. Schreiben können die beiden Erfolgsautoren jedenfalls, das hat Michael Hjorth, Jahrgang 1963, auch schon als Drehbuchautor für Henning-Mankell-Verfilmungen bewiesen. Und auch Hans Rosenfeldt, Jahrgang 1964, ist ein in Schweden gefragter Drehbuchautor; er schrieb z. B. die Vorlage für die ZDF-Koproduktion "The Bridge".


Hans Rosenfeldt musste erst einige berufliche "Schleifen" als Tierpfleger, Chauffeur, Lehrer und Schauspieler ziehen, bevor er zum Schreiben fand und damit anfing, für das Fernsehen zu arbeiten. Außerdem moderiert er gerne im Fernsehen und im Radio und ist ein Familienmensch. Wenn er nicht auftritt oder schreibt, liebt er es, Zeit mit seiner Frau und den drei Kindern zu verbringen.


Michael Hjorth begeisterte sich schon als Kind und Teenager für Filme und Bücher. Was lag da näher, als es als Drehbuchautor zu versuchen? Nach einem Studium in New York tat er das auch und zählt heute zu den erfolgreichsten seines Fachs in Skandinavien. Darüber hinaus gründete er eine Produktionsfirma mit, die z. B. die in Schweden gefeierte Sitcom "Svensson, Svensson" auf den Markt brachte.


Dass es den beiden so gut gelingt, als Autorenduo Bücher aus einem Guss zu schreiben, liegt sicher daran, dass sie ähnlich "ticken", ähnliche Ideen haben, die gleichen Dinge mögen. Die Arbeit als Autorenduo läuft bei Hjorth und Rosenfeldt also überaus harmonisch - ganz im Gegensatz zum Leben ihrer Hauptfigur Sebastian Bergman. Der darf alles Asoziale der menschlichen Natur ausleben und wird dafür auch noch heiß und innig geliebt - zwar nicht von den Kollegen im Buch, aber von den Lesern der Hjorth-/Rosenfeldt-Krimis.


Das meint die buecher.de-Redaktion: Obwohl erst seit 2011 auf dem Krimibuchmarkt, zählen Hjorth/Rosenfeldt schon zu den festen Größen des Genres. Und der schräg-asoziale Psychologe Sebastian Bergman ist fast schon Kult.

Rezensionen

buecher-magazin.de - Rezension
buecher-magazin.de

Ein wahrer Stinkstiefel ist dieser Sebastian Bergmann, und man fragt sich, wie so ein unsensibles Scheusal ausgerechnet Psychologe werden konnte. Kein Wunder, dass er eigentlich beruflich abgeschrieben ist. Und trotzdem bekommt er seinen zweiten Fall. Denn Sebastian Bergmann gilt als brillanter Ermittler. Was allerdings noch zu beweisen wäre, denn seine beispiellosen Fähigkeiten werden mehr behauptet als vorgeführt. Aber die Storys, die Michael Hjorth & Hans Rosenfeldt um ihn herum schreiben (mittlerweile zwei), sind tatsächlich hervorragend.

Douglas Welbat passt als Sprecher, denn so ungefähr stellt man sich Bergmanns Stimme vor: tief, brummelnd, etwas belegt. Dieser zweite Fall entwickelt sich für den ruppigen Kriminalpsychologen zum Albtraum, denn es stellt sich heraus, dass ihm keins der Opfer unbekannt ist. Was bezweckt der Serienmörder? Streckenweise versuchen die Autoren, dem taktlosen Ekelpaket auch eine menschliche Seite zu verleihen. Dabei greifen sie aber manchmal in den Schmalztopf. Douglas Welbats Lesestil neigt dann leider dazu, den Kitsch noch kitschiger werden zu lassen. Das wäre nicht nötig in einem ansonsten gelungenen Krimi.

© BÜCHERmagazin, Sabine Stamer (sta)

Perlentaucher-Notiz zur TAZ-Rezension

Mit einigem Vergnügen hat Katharina Granzin Michael Hjorths und Hans Rosenfeldts zweiten Krimiroman um den Kriminalpsychologen Sebastian Bergman gelesen. Gelungen scheint der Rezensentin nicht nur die komplexe Handlung um einen Serienmörder, der in Stockholm sein Unwesen treibt und die Taten eines in Isolationshaft sitzenden Mörders kopiert, sondern vor allem die Hauptfigur Sebastian Bergman. Der geniale Polizeipsychologe nämlich ist nach Angaben von Granzin ein echtes Ekelpaket: übergewichtig, sexsüchtig, arrogant. Trotzdem kann sie diesen Antihelden nicht hassen, obwohl er in "Die Frauen, die er kannte", während er den Fall lösen soll, selbst als Stalker unterwegs ist.

© Perlentaucher Medien GmbH
Noch spannender und abgründiger als das Erfolgsdebüt des schwedischen Duos. Ein echter Pageturner, der den Leser ungeduldig auf den dritten Bergman-Fall warten lässt. Hörzu