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Benutzername: Ina
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Bewertungen

Insgesamt 92 Bewertungen
Bewertung vom 21.11.2015
Besser filmen!, DVD-ROM

Besser filmen!, DVD-ROM


ausgezeichnet

Den Praxistest hat dieses Videotraining auf jeden Fall bestanden! Ich musste einen Film drehen für ein Hochschulmagazin und hatte bis dato nicht wirklich Ahnung, wie ich meine Spiegelreflexkamera dazu gut einsetzen kann.
Allgemein ist „Besser filmen“ in folgende Kapitel gegliedert: Grundausrüstung; Filmen mit den richtigen Einstellungen; Farbe und Belichtung; Zubehör; Bildwirkung beeinflussen; Aufnahmetechniken; Außendreh; filmen in Innenräumen; Videos digital bearbeiten; Hollywood-Effekte. Im Folgenden möchte ich auf einige Kapitel näher eingehen und meine Praxiserlebnisse mit einbeziehen.
Da ich schon wusste, dass der Raum, in dem ich filmen musste, nicht besonders gut beleuchtet ist, ich aber auch kein externes Licht für meine Kamera habe, war ich froh, dass mir im Videotraining gezeigt wurde, wie ich auch ohne externen Scheinwerfer das natürliche, im Raum vorhandene Licht gut ausnutzen kann. Durch das Training weiß ich, dass ich mit der DSLR alle Filmeinstellungen, genau wie bei der Fotografie, auch im Aufnahmemodus „M“, also manuell, einstellen kann. So habe ich bspw. an Blende und ISO-Zahl gespielt, wie es dort erklärt wurde (übrigens wirklich gut mit einem Livebild und den Einstellungen der Kamera auf einen Blick, also guckt man selbst durch den Sucher oder aufs Display), und am Ende ganz gute Aufnahmen fürs erste Mal herausbekommen. Für den nächsten Dreh werde ich seine Tipps beherzigen, ein externes Mikrofon und ein externes Licht einzusetzen, wenn die Verhältnisse schwieriger sind, da natürlich durch eine höhere ISO-Zahl das Bildrauschen stärker wird (das erklärt er auch gut zum Thema Belichtung; meine Kamera hat leider eine hohe Empfindlichkeit, was Rauschen angeht, daher auch schon bei kleiner ISO-Zahl deutlich sichtbar) und beim Ton vieles nicht ordentlich drauf ist. Gerade bei journalistischen Beiträgen, so wie ich hier einen machen muss, wäre eine gute Qualität natürlich sinnvoll… Ich habe auch den Tipp beherzigt, den Autofokus auszustellen (das hat mich eh irgendwie genervt, weil meine Kamera dauernd den Fokus neu setzen wollte bei vorherigen Drehs). Allerdings muss ich damit noch etwas üben, weil man über den kleinen Bildschirm natürlich nicht so gut sehen kann, ob die manuelle Fokussierung gelungen ist. So sind einige meiner Aufnahmen, obwohl ich dachte, ich hätte gut manuell fokussiert, doch leicht unscharf und nicht zu gebrauchen.
Auch zum Thema Videoschnitt und Ausgabe als Film hat das Training „Besser filmen“ ein Kapitel, wobei ich über das Programm MAGIX verfüge und speziell dazu auch ein Videotraining habe und mir deshalb dieses Kapitel nicht großartig angeschaut habe (allgemein habe ich nicht das komplette Training angeschaut, das habe ich zeitlich (bei ca. 8 Stunden Dauer) noch nicht geschafft, sondern habe mir das, was ich derzeit brauche oder was mich zusätzlich besonders interessiert, angeschaut).
Bei den Hollywood-Effekten fand ich insbesondere das Kapitel zum Thema Zeitraffer sehr interessant. Da ich in meinem Projekt auch einige längere Abschnitte filmen musste, die aber für ein maximal 5-minütiges Video viel zu lange dauern würden, hatte ich auch schon überlegt, das mit einem Zeitraffer zu verkürzen. Holger Haarmeyer erklärt die Möglichkeiten, einen Zeitraffer einzusetzen und das Video dadurch kunstvoll zu inszenieren echt richtig gut, da werde ich mir in der Produktion dann einiges nochmal anschauen und umsetzen.
Auch gut ist, dass wirklich zu jedem Thema auch Livebilder und Anwendungsfälle gegeben sind, d.h. man ist z.B. bei einem Shooting bzw. einem Dreh dabei und anhand der dort gewählten Objekte oder Personen, die gefilmt werden sollen, werden die unterschiedlichen Aufnahmeeinstellungen gut erklärt.
Der Tutor ist super, erklärt einfach und spannend und es macht Spaß, das Training in die Praxis umzusetzen. Klare Kaufempfehlung!

Bewertung vom 27.10.2015
Erfolgreiche Websites
Keßler, Esther; Rabsch, Stefan; Mandic, Mirko

Erfolgreiche Websites


ausgezeichnet

Ohne Suchmaschinenoptimierung wird man nicht gefunden – man halt also seine Website noch nicht „erfolgreich“ genug eingerichtet. Das soll sich mit Hilfe dieses Buches gravierend ändern. Befolgt man die Tipps, die Keßler, Rabsch und Mandic hier geben, steht dem Erfolg eigentlich nichts mehr im Wege.

„Erfolgreiche Websites gibt einen guten Überblick über Suchmaschinenoptimierung als solche, dafür verwendbare Tools, Hilfestellungen zum Thema Online-Marketing und Strategien, wie man ohne teure SEO-Unternehmen auch seine Ziele erreichen kann und Mehrwert aus seiner Website zieht. Dabei sind besonders auch die Tipps zum Thema „Targeting“, als Finden und Erreichen der jeweiligen Zielgruppen, interessant, denn was bringt es einem Unternehmen oder einer Privatperson, die z.B. einen eigenen Blog hat, der von vielen gelesen werden soll, wenn darauf nur die „falschen“ Leute landen? Richtig: gar nichts. Wichtig und ebenfalls ausführlich erklärt wird auch, wie man die Kunden dann behält, an sich bindet und von ihnen weiterempfohlen wird. Die Zielgruppe muss natürlich erstmal definiert und daraufhin dann eine Analyse gemacht werden, wer denn sonst noch auf diesem Markt mitmischt.

Online-Marketing/Search Engine Marketing (SEM)/Suchmaschinenoptimierung (SEO) ist ein riesiges und sich ständig wandelndes Feld, bei dem man sich vorher gut informieren muss, was man überhaupt machen sollte, was lieber nicht, um keine Fehler zu machen bzw. diese dann auch direkt wieder ausbügeln zu können. Das Buch stellt die Facetten dieses Bereiches (kurz gesagt, des Online Marketings) recht detailliert dar, gehen auf Teilbereiche und Besonderheiten ein und wie sich das Online-Marketing in den Marketing-Mix (der ebenfalls vorgestellt wird) eingliedern kann. Hilfreich ist auch, dass die Tools von Google (Analytics und Adwords)kurz umrissen werden, denn um die kommt man eigentlich gar nicht vorbei.

Das in der 3. Auflage fast 1000 Seiten starke Werk geht auf viele Themen ein, natürlich nicht in aller Ausführlichkeit, aber so, dass es auf den Punkt gebracht wird und man dennoch weiß, was Sache ist. Empfehlenswert ist dieses Buch sowohl für Einsteiger in die Suchmaschinenoptimierung, aber auch als Nachschlage- und Auffrischungswerk für Fortgeschrittene.

Ein umfangreiches Buchpaket des Rheinwerk Verlags als Basis-Lektüre für Menschen, die im Bereich SEO, SEM, Online-Marketing und Usability arbeiten, lässt sich aus folgenden Büchern zusammenstellen (damit ist man dann gut gerüstet, hat alle Grundlagen „aufgesaugt“ und muss sich dann „nur“ noch stetig auf dem aktuellsten Stand der Dinge halten ;-)):
- "Top Rankings bei Google und Co."
- "Modernes Webdesign"
- "Handbuch Suchmaschinenoptimierung"
- „Google Analytics“
- „Google Adwords“

Bewertung vom 04.10.2015
Handbuch Online-Shop
Steireif, Alexander; Rieker, Rouven Alexander; Bückle, Markus

Handbuch Online-Shop


ausgezeichnet

E-Commerce wird immer wichtiger, da der Einzelhandel sich entweder nach und nach auflöst oder aber seine Handelssparten in Online-Handel ummünzt. Da ich demnächst auch einen Online-Shop erstellen möchte und, außer den Artikeln, die dort verkauft werden sollen, noch nicht wirklich einen Plan habe, wie ich das ganze angehe, habe ich mir Hilfe mit dem „Handbuch Online-Shop“ geholt.

Es werden 16 einzelne Shop-Systeme kurz und knackig vorgestellt und die Vor- und Nachteile und die Fakten dieser Systeme beschrieben (z.B. der Preis oder für wen es sich eignet). Ich hatte mich zwar schon für xt:Commerce entschieden (dazu gibt es ebenfalls ein super gutes Handbuch vom selben Verlag), aber habe mir die Systeme doch nochmal angeschaut, da xt:Commerce nicht ganz günstig ist. Letztlich werde ich aber dabei bleiben, da es sich für meine Zwecke am besten eignet.

Die wichtigen Punkte, z.B. wie bekomme ich überhaupt Kunden in den Shop, zieht sich eigentlich durch das ganze Buch, wenn man es genau nimmt (man muss ja auch auf die Usability achten, damit die Leute dann auch im Shop bleiben und kaufen), es gibt aber auch ein eigenes Kapitel zu eben dieser Usability, dem Design etc. und wie man Kunden anlockt. Hierbei fand ich es auch ganz hilfreich, dass auf die Content-Lieferanten content.de oder textbroker.de (für letzteres habe ich selbst schon geschrieben) verwiesen wird, denn nicht immer ist es gut, wenn man nicht selbst die Begabung zur Formulierung guter Texte hat, diese selbst zu schreiben. Zum Thema Marketing gibt es eine große Anzahl an Kapitel, von Suchmaschinenmarketing über Social Media bis hin zu Google Anzeigen ist eigentlich alles dabei, was man wissen und je nach Unternehmen oder Shop-Art auch in seinen Marketing-Mix mit einbeziehen sollte. Ohne Marketing geht ja gar nichts. Auch werden Marketplaces wie Amazon oder ebay mit eingebunden, da man auch hier seine Waren anbieten kann.

Es gibt ja eine Vielzahl von Zahlungsmöglichkeiten im Internet. Auch diese werden in einer tollen Übersicht einzeln vorgestellt, von Vorkasse über Rechnung bis hin zu den speziell entwickelten Online-Pay-Systemen wie PayPal oder Billsafe. Es wird für jeden Shop-Typ das passende System empfohlen und auch gesagt, wie man diese Zahlungsmethoden in den Shop integriert (kommt natürlich dann meist auch auf das Shop-System an, was letztlich möglich ist).

Gegen Ende des Buches widmet sich ein ganzes Kapitel dem Online-Recht. Nichts ist schlimmer, als dass man in eine Falle tappt und plötzlich einen Anwalt am Hals hat, weil man nicht darauf geachtet hat, was man darf und was nicht. Das Kapitel ist wirklich sehr ausführlich und geht auf, so finde ich, eigentlich alle wichtigen Punkte recht ausführlich und doch kurz und bündig zusammengefasst ein (z.B. auch über den Versand ins Ausland, was man seinen Kunden an Informationen liefern muss, wie das mit dem Widerrufsrecht funktioniert etc. pp.) Wichtig ist in diesem Zusammenhang natürlich auch das Impressum (bei Facebook z.B. gab es da ja einige Klagewellen, weil das Impressum fehlte oder unvollständig war).

Und zu guter Letzt gibt es auch noch ein kleineres Kapitel zur Buchhaltung, denn ohne einen Überblick über die Finanzen und eine genaue Aufstellung, was wie beim Steuerberater bzw. Finanzamt landen muss, kann man den Online-Shop vergessen.

Fast 700 Seiten fasst dieses Handbuch und ich bin echt zufrieden damit und kann jedem, der die gleiche Idee hat wie ich, das Buch wärmstens empfehlen. Zu jedem Kapitel, das finde ich sehr gut, gibt es ein Fazit, was nochmal alles zusammenfasst.

Bewertung vom 07.09.2015
Fotografieren im Ruhrgebiet
Pflaum, Thomas

Fotografieren im Ruhrgebiet


ausgezeichnet

Das Ruhrgebiet ist meine Heimat und es gibt viele schöne Fleckchen Erde dort. Da ich aber schon länger nicht mehr da war und sich vieles verändert hat, wollte ich mir mit dem Buch „Fotografieren im Ruhrgebiet“ von Thomas Pflaum Anregungen holen, um ein paar schöne Erinnerungsfotos zu machen, wenn ich in ein paar Woche wieder mal dort bin – auch von Orten, an denen ich noch nie war und von denen es im Buch einige gibt.

Direkt ins Auge stechen natürlich die vielen brachliegenden Industriegebäude und –gelände (z.B. Hoesch und die Zechen), die „Lost Places“. Hier gibt es einige Tipps, wie man die so richtig gut in Szene setzen kann und schöne Effekte herausbekommt. Darüber hinaus sind alle wichtigen Sehenswürdigkeiten, sei es an der Ruhr entlang oder in einzelnen Städten wie Dortmund (z.B. Westfalenpark, Dortmunder U)– meine Lieblingsstadt -, Bochum, Essen (z.B. Zeche Zollverein), Duisburg etc. im Buch enthalten und dazu wertvolle Ausflugstipps, wie es sich für einen richtigen Reiseführer gehört. Da kommen auch Infos zur Historie der einzelnen Orte nicht zu kurz (z.B. über die Margarethensiedlung). Die Ausflugstipps und Infos zu den einzelnen Städten sind in hervorgehobenen Kästchen separiert angeführt, die z.B. Adressen, Infos zur Anfahrt (per Rad, zu Fuß, Auto etc.) enthalten.

Zu Anfang gibt der Autor einen Überblick, was von „Fotografieren im Ruhrgebiet“ zu erwarten hat, liefert Tipps und Infos zu Technik und Lese- bzw. Gestaltungsweise des Buches. Es ist in sieben Teile gegliedert, die wiederum einzelne Touren enthalten, entlang denen man das Ruhrgebiet erkunden kann. Zu Beginn jedes Kapitels stehen am Rand kleine Symbole wie z.B. Landschaft, Reportage, Industrie, Technik, Kultur oder Natur, die diese Touren nochmals einteilen und hilfreich für unterschiedliche Interessen sind. Tipps zu den Fotos werden mit gelb hinterlegter Schrift hervorgehoben, sodass diese sich nochmals von der Reiseführer-Information unterscheiden. Praktisch für eine Rundreise durchs Ruhrgebiet ist auch die Adressliste aller Orte, die im Buch vorgestellt werden, die man sich als Besitzer des Buches beim Verlag herunterladen kann.

Ich kann das Buch, sowohl als Fotohandbuch mit wunderbaren Bildern als auch als schönen Reiseführer, echt nur empfehlen. Es ist mal was anderes, was neues und es macht Spaß, das Buch zu lesen, sich Anregungen für Ausflüge und Fotos zu holen und das Ruhrgebiet auf andere Weise als nur als klassischer Tourist oder Einheimischer zu erkunden. Man entdeckt bestimmt etwas, das man noch nie gesehen oder wahrgenommen hat und der Blick für gute Fotos wird geschärft.

Bewertung vom 31.08.2015
Fotografieren wie ein Profi
Göttlicher, Björn

Fotografieren wie ein Profi


ausgezeichnet

Das Buch „Fotografieren wie ein Profi“ (oder, um es mit den Worten des Autors zu sagen „Göttlicher fotografieren“) ist ein rundum gelungenes Werk mit vielen hilfreichen Tipps vom professionellen Fotografen Björn Göttlicher. Er gibt in extrem viele Kapitel der Fotografie, sei es Porträtfotografie, Street- oder Naturfotografie, unterschiedliche Lichtsituationen oder auch schwarz-weiß kurze Einblicke, die mit tollen Fotos umrahmt werden, an denen auch überall dran steht, mit welchen Einstellungen sie gemacht wurden.

Ganz cool finde ich die kleine Einführung in die Erstellung der Miniaturwelten (tilt-and-shift), das finde ich faszinierend und ich hab direkt ein Testbild von meinem Balkon über die Stadt gemacht und bearbeitet. So entstehen ganz neue Welten und eine Stadt, wie z.B. Berlin im Beispiel, sieht ganz anders aus und wie im Eisenbahn-Miniatur-Wunderland in der Speicherstadt in Hamburg.

Auch zum Thema Action- bzw. Sportfotografie sind ein paar gute Infos dabei, wobei ich mir hier gewünscht hätte, dass auch etwas zum Thema fahrende (und nicht nur stehende und in Szene gesetzte) Autos, z.B. Formel 1 o.ä., darin zu finden ist. Genauso habe ich einen kleinen Einblick in die Feuerwerksfotografie vermisst zum Thema Belichtung, wobei ich mittlerweile beim Live-Test gemerkt habe, dass man das eh immer individuell machen muss und keine vereinheitlichten Tipps geben kann. Das tut dem Informationsgehalt des Buches aber keinen Abbruch.

Das Thema Technik kommt im Buch auch nicht zu kurz und man erfährt wichtige Hintergrundinfos zu Kamera, Einstellungen, Objektiven und worauf es bei speziellen Situationen und Aufnahmen ankommt. Die Story hinter dem Bild ist ebenfalls sehr interessant und gibt einen kleinen Einblick in den Alltag eines Fotografen. Alles in allem gibt es im Buch viel Input, viel Inspiration und geballtes Wissen, kurz und knackig und trotzdem verständlich.

Das Buch ist in einem recht lässigen Stil geschrieben, ab und zu ein paar nette Sprüche, was es beim Lesen noch interessanter macht und auf keinen Fall langweilig, wie es bei manch einem Fachbuch der Fall ist.

Bewertung vom 31.08.2015
xt:Commerce 4
Teßmann, Björn; Zanier, Astrid

xt:Commerce 4


sehr gut

Da ich plane, in nächster Zeit einen Online-Shop für einen befreundeten Künstler einzurichten, habe ich mich vorher schon erkundigt, welche Shop-Lösungen es so gibt. Nachdem ich relativ rasch von Magento abgekommen bin, weil es mir zu wenige Möglichkeiten bietet, das zu machen, was ich gerne hätte, bin ich auf Xt-Commerce 4 gestoßen und auf dieses Handbuch.

Das Shopsystem wird sehr ausführlich vorgestellt und auch die Installation und Konfiguration sehr gut erläutert und es klingt für mich einfach verständlich. Auch wie man seinen Produktkatalog anlegt, pflegt, erweitert, die Verkäufe abwickelt etc. wird kompakt erklärt. Mit ein bisschen Fachwissen rund um die Websiteerstellung sollte dies, zumindest für mich, kein Problem darstellen, die Anleitungen aus dem Buch auch zu befolgen. Bisher fehlte mir allerdings die Zeit, dies auch wirklich in der Praxis mit einer Testversion zu machen, das kommt dann später noch, wenn es an die entscheidende Planung geht und ich bin mir sicher, das Buch wird mir da gute Dienste erweisen.

Was mir allgemein ein bisschen zu kurz kam sind die bestehenden Plugins und die Integration in den Shop. Ich brauche vor allem welche, über die Bewertungen möglich sind oder auch die Rechnungen, die automatisch in PDF umgewandelt werden. Das wurde kurz und knackig vorgestellt, viel mehr aber nicht. Der Shop soll schnell aufzubauen und zu pflegen sein, ohne großartig selbst programmieren zu müssen. Eigene Plugins möchte ich daher nicht entwickeln. Wer dazu aber Ambitionen hat, der ist mit ca. 100 Seiten Erklärung gut bedient, die ich mir allerdings nicht angeschaut habe, da mich dieses Gebiet nicht interessiert. Sehr gut finde ich aber wiederum die Vorstellung unterschiedlicher Warenwirtschaftssysteme.

Dieses Buch richtet sich meiner Meinung nach an Leute, die schon Erfahrung im Bereich der Websiteerstellung haben, da Kenntnisse in HTML und je nach Interessenlage der Shopausgestaltung auch in PHP erforderlich sind. Ein blutiger Anfänger wird trotz guter Erklärung Mühe und Not haben, den Shop zum Laufen zu bringen. Es ist aber auf jeden Fall nicht verkehrt, das Buch als Grundlage zu besitzen, um dann weitergehend Hilfe via Google in Anspruch zu nehmen. Xt Commerce selbst hat ja auch Foren, in denen man Fragen stellen kann.

Bewertung vom 25.08.2015
Responsive Webdesign
Laborenz, Kai; Ertel, Andrea

Responsive Webdesign


sehr gut

Um es vorweg zu nehmen: dieses Buch hat mir sehr geholfen bei der Umsetzung meiner Pläne, eine bestehende Website für mobile Endgeräte (und nach Googles Wünschen) zu optimieren. Ich hatte ein recht feststehendes Layout mit Elementen, die via CSS und Pixelangaben an bestimmte Stellen gesetzt wurden und ich war mir anfangs nicht sicher, ob ich das wirklich 1:1 übernehmen kann. Hier hat mir Kapitel 2 sehr weitergeholfen, denn es geht hier genau darum, dieses fixe Design umzuwandeln in ein flexibles, anpassbares Layout.
Noch mehr hat mir aber auch das Kapitel bezüglich der Media Queries helfen können, da hier kompakt und dennoch gut verständlich und ausführlich erläutert wird, was dabei zu beachten ist, wie man die Queries anlegen muss und, ganz wichtig, dass man eben für unterschiedliche Endgeräte-Auflösungen unterschiedliche MQs braucht. Da bei mir das Design schon feststand, hatte ich vor allem auch Probleme, das Menü ordentlich anzupassen, da ich hier eben keines haben wollte, dass einfach in ein kleines Kästchen verschwindet, das man dann anklickt, sondern das Menü sollte immer fest auf der Seite sichtbar sein und sich trotzdem anpassen. Und dazu auch noch immer in der Mitte zentriert sein. Das Kapitel Navigationskonzepte hat mir hier gut weiterhelfen können, wobei ich bei meinem speziellen Design einige tricky Elemente drin hatte, für die ich dann auch noch Google zu Rate ziehen musste. Für den ersten Ansatz war das aber auf jeden Fall sinnvoll, ins Buch zu schauen.
Gerade für Leute, die von 0 an eine Website erstellen und es direkt richtig machen wollen, ist dieses Buch optimal. Für Leute wie mich, die schon eine Website haben, hilft es aber dennoch allemal, erste Impulse zu setzen und diese dann wie auch immer zu vertiefen.
Auf der DVD zum Buch sind auch einige Beispiele nochmals zur ausführlichen Ansicht bereitgestellt, die man dann, je nach eigenen Wünschen und eigenem Layout, auch teilweise übernehmen kann und nur leicht anzupassen braucht.
Passend zum Buch gibt es auch ein Videotraining mit gleichem Namen, ebenfalls von Galileo Press. Dies ist eine gute Ergänzung und vertieft das Gelesene mit visuellen Workshops.

Bewertung vom 17.08.2015
Schwarzweiß-Fotografie. Die große Fotoschule
Giogoli, André

Schwarzweiß-Fotografie. Die große Fotoschule


ausgezeichnet

Schwarzweiß-Fotos haben für mich schon immer einen Reiz gehabt, allerdings sind meine Fotos bisher nie so besonders gut gelungen – das Spiel mit Licht und Schatten habe ich nicht so gut hinbekommen. Dabei sollte mir dieses Buch helfen und das hat es auch getan. Ich habe hilfreiche Tipps bekommen, wie meine Bilder in Zukunft besser werden.
Die geschichtlichen Aspekte der Fotografie sind nive to have, allerdings für mich in diesem Falle unwichtig. Auch das Kapitel über die Technik hat mich hier nicht besonders interessiert, da ich durch mein Studium schon einige Infos dazu hatte. Technik- und Geschichtsfans kommen hier aber auf ihre Kosten. Der fotografische Schwarzweiß-Blick allerdings war super hilfreich, sehr ausführlich und mit schönen Beispielen belegt. Gerade die Motivwelten sind genau das, was ich gebraucht habe. Hier wird anschaulich dargestellt, wie man am besten Architektur, Menschen, Landschaften oder Stillleben in Szene setzt, belichtet etc., damit sie auf einem schwarz-weiß-Foto gut rüberkommen, weil durch die fehlende Farbe natürlich wichtige Details fehlen, die so ausgeglichen werden müssen. Zum Thema Belichtung gibt es ein eigenes Kapitel, das ich in Zukunft immer wieder zur Hilfe nehmen werden, wenn ich längere Zeit nicht fotografiert und einige Sachen vergessen habe. Für mich unwichtig, aber dennoch nicht uninteressant, war das Kapitel über die analoge Fotografie und die Bildentwicklung, da ich mit einer DSLR-Kamera fotografiere (Canon EOS 700D). Dafür war für mich der Teil interessant, in dem es darum ging, die Bilder digital mit Photoshop zu bearbeiten und die RAW-Dateien zu verarbeiten. Wer seine Bilder ausstellen möchte, dem sei das Kapitel über die Bildpräsentation nahe gelegt, denn dies widmet sich der ansprechenden Gestaltung von schwarz-weiß-Bildern im Raum.
Das Buch lohnt sich schon alleine wegen der vielen schönen Bilder, die viel Inspiration liefern und meinen Ehrgeiz wecken, selbst so schöne Bilder zu fotografieren.

Bewertung vom 16.08.2015
Grafik und Gestaltung
Wäger, Markus

Grafik und Gestaltung


ausgezeichnet

Für Mediengestalter und solche, die es mal werden wollen, ist dieses Buch ein absolutes Must have, wie ich finde! Die 10 ausführlichen und sorgfältig gestalteten Kapitel dieses farbigen Buches sind toll geschrieben und mit gut ausgewählten und passenden sowie hilfreichen Bildern versehen.

Kapitel 1 widmet sich dem Grafikdesign im Allgemeinen und erklärt, um es kurz zu sagen, worauf es ankommt und was der Unterschied zwischen „Gestaltung“ und „Design“ ist – sehr spannend und interessant.

Kapitel 2 beschäftigt sich mit der Wahrnehmung, ebenfalls sehr ausführlich und spannend, denn es kommen unterschiedliche Wahrnehmungsgesetze vor, die gut erklärt werden und von denen mir viele selbst noch nicht so bekannt waren. Wenn man die Gesetze kennt, kann man damit sehr gut „spielen“ und den Betrachter, wie z.B. bei optischen Illusionen und Täuschungen, aufs Glatteis führen ;-)

Kapitel 3 – 5 richten sich dann nach Form, Farbe und Bild, die Essentials der Gestaltung. Auch hier wird von Anfang an begonnen, sodass auch jemand, der noch nie selbst etwas designed hat und hier ins kalte Wasser springen muss, direkt weiß, was er zu tun hat – mit ein wenig Übung natürlich, die ist unerlässlich. Hier wird ebenfalls wieder die Wahrnehmung mit einbezogen und was unterschiedliche Anordnungen beim Leser/Betrachter bewirken können. Auch wird sehr gut erklärt, was es mit den Farben, Komplementärfarben, CMYK etc. auf sich hat und was hierbei wichtig ist zu beachten. Bei den Bildern geht es nicht nur um die Bildgestaltung, sondern auch darum, was man beachten sollte, z.B. was man eher vermeiden sollte und womit man vielleicht nicht gerade einen guten Eindruck hinterlässt, wenn es um die Gestaltung von Werbematerialen o. ä. geht (sex sells – nicht immer).

Die restlichen Kapitel widmen sich vor allem der Schrift, der Topographie und, was ich sehr wichtig finde, dem Corporate Design. Gerade bei Schriften kann man, wie ich aus eigener Erfahrung sagen muss, einiges falsch machen. Mit dem Buch wird genau erklärt, wie man solche Fehler vermeidet und worauf es ankommt, wenn man Schriften einsetzt.

Zuletzt, und dieses Kapitel hat mir auch schon gute Dienste erwiesen, wird noch der Druck und die Druckvorstufe beschrieben. Nicht nur, dass hier alle unterschiedlichen Arten von Druckstufen erklärt werden und gezeigt wird, wofür welche Stufe eingesetzt wird und was man dabei beachten muss, sondern es wird auch beschrieben, wie man seine Dateien richtig anlegt, damit sie im Druck ordentlich rauskommen bzw. überhaupt dafür verwendet werden können.

Wie bereits eingangs angesprochen: ein absolutes Standardwerk!