Erebos - Poznanski, Ursula
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In einer Londoner Schule wird ein Computerspiel herumgereicht Erebos. Wer es startet, kommt nicht mehr davon los. Dabei sind die Regeln äußerst streng: Jeder hat nur eine Chance. Er darf mit niemandem darüber reden und muss immer allein spielen. Und wer gegen die Regeln verstößt oder seine Aufgaben nicht erfüllt, fliegt raus und kann Erebos auch nicht mehr starten. Erebos lässt Fiktion und Wirklichkeit auf irritierende Weise verschwimmen: Die Aufgaben, die das Spiel stellt, müssen in der realen Welt ausgeführt werden. Auch Nick ist süchtig nach Erebos bis es ihm befiehlt, einen Menschen…mehr

Produktbeschreibung
In einer Londoner Schule wird ein Computerspiel herumgereicht Erebos. Wer es startet, kommt nicht mehr davon los. Dabei sind die Regeln äußerst streng: Jeder hat nur eine Chance. Er darf mit niemandem darüber reden und muss immer allein spielen. Und wer gegen die Regeln verstößt oder seine Aufgaben nicht erfüllt, fliegt raus und kann Erebos auch nicht mehr starten.
Erebos lässt Fiktion und Wirklichkeit auf irritierende Weise verschwimmen: Die Aufgaben, die das Spiel stellt, müssen in der realen Welt ausgeführt werden.
Auch Nick ist süchtig nach Erebos bis es ihm befiehlt, einen Menschen umzubringen

Auszeichnungen:
- Deutscher Jugendliteraturpreis 2011 (Jugendjury)
- Ulmer Unke 2010
- Buch des Monats März 2010 (Jubu-Crew Göttingen)
- Goldene Leslie 2011
- Goldener Bücherwurm 2011
- Preis der Moerser Jugendbuchjury 2011

Mehr Infos zu Buch und Autorin unter:
www.Ursula-Poznanski.de

Die Spiegel-Bestsellerautorin, auch bekannt durch ihre Jugendromane Saeculum und Die Verratenen sowie durch ihre Thriller für Erwachsene: Fünf und Blinde Vögel , erschienen beim Wunderlich Verlag, widmet sich in ihrem Jugendbuchdebüt dem Thema Online-Rollenspiel. Entstanden ist ein fesselnder und spannender Unterhaltungsroman, sogartig wie das beschriebene Computerspiel und dessen Fantasy-Setting, der sich mit den Gefahren der virtuellen Welten und deren Suchtpotenzial auseinandersetzt. Erebos wurde in mehr als dreißig Sprachen übersetzt, mehrfach mit Preisen ausgezeichnet, u. a. mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis.
  • Produktdetails
  • Loewe-Taschenbuch Bd.7361
  • Verlag: (Loewe Verlag)
  • 7. Aufl.
  • Seitenzahl: 485
  • Altersempfehlung: ab 12 Jahren
  • 2011
  • Ausstattung/Bilder: 488 S.
  • Deutsch
  • Abmessung: 190mm x 126mm x 45mm
  • Gewicht: 542g
  • ISBN-13: 9783785573617
  • ISBN-10: 3785573618
  • Best.Nr.: 33368972
Autorenporträt
Ursula Poznanski wurde 1968 in Wien geboren, studierte sich einmal quer durch das Angebot der dortigen Universitäten und landete schließlich als Redakteurin bei einem medizinischen Fachverlag. Nach dem fulminanten Erfolg ihres Jugendromans "Erebos" widmet sie sich dem Schreiben. Sie lebt mit ihrer Familie im Süden von Wien.
Rezensionen
Besprechung von 01.04.2010
Das Geheimnis des Boten
Ein Computerspiel wird zu einem realen Abenteuer
Nick, im Grunde schon ein gestandener Mann, geht mit seinen Freunden Jamie und Colin auf ein Londoner Gymnasium und fühlt sich dort gut aufgehoben. Kein Frauenheld, aber auch kein Computer-Nerd: Er gehört zum coolen Kern der Klasse, ist umgänglich, aufgeschlossen, aber auch ein wenig reizbar. Nick ist 16, und damit ist schon viel gesagt. Die Wiener Jugendbuchautorin Ursula Poznanski hat das zwiespältige Lebensgefühl ihrer pubertierenden Hauptfigur sorgfältig eingefangen. Er lebt sein Leben, zwischen Internet, Treppen-Flirt und Chemie-Prüfung, genau so, wie man sich den Alltag eines Teenagers vorstellt. 
Zu Hause gehen Nick die Eltern gehörig auf die Nerven; ständig wollen sie ihm gute Ratschläge geben, dabei haben sie nicht einmal ihr eigenes Leben halbwegs im Griff. Nein, niemand braucht Nick etwas vorzumachen. Er will Arzt werden. Doch seit ein paar Tagen ist er irritiert und will wissen, warum Colin ständig beim Basketballtraining fehlt. Warum er jeden Morgen blass und übernächtigt in der Schule auftaucht.Gleichzeitig wechseln in den Gängen mysteriöse DVDs den Besitzer, doch niemand will Nick sagen, worum es sich bei den Päckchen handelt. Immer mehr Schulkameraden benehmen sich verdächtig oder bleiben dem Unterricht fern. Die Geheimniskrämerei macht Nick fast wahnsinnig. Noch kennt er die wichtigste Regel von „Erebos”, dem Spiel auf den DVDs nicht: Rede mit niemandem darüber. Als er am nächsten Tag unauffällig eine DVD zugesteckt bekommt, kann er sein Glück kaum fassen. Auch er verspricht, über die Inhalte des Datenträgers zu schweigen. Wie im Fieber fährt er nach Hause, verschanzt sich in seinem Zimmer und steigt ein in die Welt von „Erebos”. Von diesem Moment an, in dem Ursula Poznanski mit den Beschreibungen des Computerspiels ansetzt, entfaltet das Buch auf einen Schlag eine ungeheure Sogkraft. Mit einem hervorragenden Gespür für die Phantasie des Lesers begleitet sie Nicks Spielfigur Sarius durch die Traumwelten von „Erebos”. Vorsichtig, impressionistisch dosiert Poznanski ihre räumlichen Beschreibungen und entwickelt so Seite für Seite einen rasanten erzählerischen Schwung, der sich bis zum Schluss fortsetzt. 
Schnell lernt Nick, dass dieses Spiel mysteriöser ist als alles, was er vorher gesehen hat, denn es greift in sein reales Leben ein. Der zwielichtige Bote, auf dessen Hilfe die Spieler in „Erebos” angewiesen sind, ist realer, schlauer und weiß mehr über Nick, als er einer virtuellen Spielfigur je zugetraut hätte. Doch erst als Nick vom Boten aufgefordert wird, einen Mord zu begehen an einem Lehrer, der die Gefahren ahnt, beginnt er nachzuforschen, welches Geheimnis sich hinter dem Spiel verbirgt.
Realitätsverlust, Computerspiele, Amoklauf – Ursula Poznanski hätte leicht ein weiteres, schablonenhaftes Buch zu einem ausgereizten Thema schreiben können. Doch mit Erebos ist ihr ein sehr lesenswerter Jugendthriller gelungen, dessen Lektion über die Kraft der Verführung dort angesiedelt ist, wo sich die Kids gedanklich aufhalten: In der irrealen Welt des Cyberspace. (ab 12 Jahre) THOMAS SCHOOS
Ursula Poznanski
Erebos
Loewe 2010. 488 Seiten, 14,90 Euro.
SZdigital: Alle Rechte vorbehalten - Süddeutsche Zeitung GmbH, München
Jegliche Veröffentlichung exklusiv über www.sz-content.de
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Perlentaucher-Notiz zur NZZ-Rezension

Nur schwer lassen sich Thomas Binottos Befürchtungen aus dem Weg räumen, Ursula Poznanski wolle mit ihrem Jugendthriller um ein unheimliches Computerspiel doch nur belehren und vor der bösen Computerwelt warnen. Doch schließlich lässt er sich davon überzeugen, dass er tatsächlich ein ungemein spannendes Buch um ein Computerrollenspiel vor sich hat, das seine Mitspieler immer fester an sich bindet und schließlich auch zu Taten in der realen Welt treibt. Nur das London, in dem der Roman spielt, bleibt dem ansonsten völlig gebannten Rezensenten zu kulissenhaft um zu überzeugen.

© Perlentaucher Medien GmbH
""Erebos" ist derzeit eines der besten Hörbücher, die es auf dem Markt gibt, sowohl von der Handlung her als auch von der Ausführung."