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Bewertung von leseratte1310 aus Niederrhein

Christa und Ruth und Ruth sind beste Freundinnen und sie helfen für ein Taschengeld auf den Feldern. In der Nähe entsteht das Zeltlager einer Jugendfreizeit. Christa und Ruth …


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4 Kundenbewertungen

"Doch das Allerschlimmste war der Verrat."
1959: Sommer in Grösitz. Ruth und Christa sind beste Freundinnen ...
Abends, nach der Arbeit auf dem Feld, genießen sie die Erfrischung im nahe gelegenen Bach. Unweit der Badestelle schlägt eines Tages eine Jugendfreizeit ihre Zelte auf.
Eine willkommene Abwechslung für die Mädchen, die sich alsbald in den attraktiven Erich verlieben. Christa, blind vor Liebe, verbringt fortan viel Zeit in dem Zeltlager, hinter dem sich eine radikal christliche Gemeinschaft um einen gewissen Paul Schäfer verbirgt. Ruth hingegen zieht sich immer mehr zurück.…mehr

Produktbeschreibung
"Doch das Allerschlimmste war der Verrat."

1959: Sommer in Grösitz. Ruth und Christa sind beste Freundinnen ...

Abends, nach der Arbeit auf dem Feld, genießen sie die Erfrischung im nahe gelegenen Bach. Unweit
der Badestelle schlägt eines Tages eine Jugendfreizeit ihre Zelte auf.

Eine willkommene Abwechslung für die Mädchen, die sich alsbald in den attraktiven Erich verlieben.
Christa, blind vor Liebe, verbringt fortan viel Zeit in dem Zeltlager, hinter dem sich eine radikal christliche Gemeinschaft um einen gewissen Paul Schäfer verbirgt. Ruth hingegen zieht sich immer mehr zurück. Schließlich fasst Christa den Plan, mit "Onkel Paul" und Erich nach Chile auszuwandern. Ein folgenschwerer Entschluss.
  • Produktdetails
  • dtv Taschenbücher Nr.26104
  • Verlag: Dtv
  • Seitenzahl: 320
  • Erscheinungstermin: 23. Mai 2016
  • Deutsch
  • Abmessung: 210mm x 135mm x 30mm
  • Gewicht: 471g
  • ISBN-13: 9783423261043
  • ISBN-10: 3423261048
  • Artikelnr.: 43903863
Autorenporträt
Jonuleit, Anja
Anja Jonuleit wurde in Bonn geboren, lebte einige Jahre im Ausland und studierte Italienisch und Englisch. Sie arbeitete als Übersetzerin und Dolmetscherin, bis sie anfing, Romane und Geschichten zu schreiben. Sie lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Friedrichshafen.
Rezensionen

buecher-magazin.de - Rezension
buecher-magazin.de

Die Geschichte, die Jonuleit erzählt, "bietet alles, was das Herz des Lesers höherschlagen lässt: Pädophilie, Geheimdienst und Diktatur, Folter, Verschwörungen und Perversionen". So fasst es Anne zusammen, eine ihrer Protagonistinnen, als sie den Begriff "Colonia Dignidad" recherchiert, denn dieser deutsche Miniatur-Terrorstaat in Zentralchile ist Gegenstand und Schauplatz dieses Romans. Doch Jonuleit erzählt ruhig, entschlossen, manchmal zart, immer eindringlich. 1959 verlieben sich zwei beste Freundinnen, Christa und Ruth, in den gut aussehenden Freikirchler Erich. Christa folgt ihm und dem Anführer seiner Sekte nach Chile. In einer urchristlichen Gemeinschaft werden sie dort leben, glaubt sie. Und muss erkennen, dass sie hilft, ein Arbeits- und Folterlager aufzubauen. Ihre Perspektive, gelesen von Birte Schnöink, ist die beklemmendste. Marie Gruber liest Ruth, die aus der Gegenwart auf den Sommer zurückblickt, in der sie die Freundin an die Sekte verlor. Marion Martienzen gibt Ruths Tochter Anne eine Stimme. Diese ist Verhaltensforscherin und freundet sich mit einer Familie an, deren Gesten ihr fremd sind - mit Überlenden der Colonia Dignidad. Sie verleiht dem Roman eine analytische Ebene.

"Unbedingt lesenwert!"
Ingrid Mosblech-Kaltwasser, der-kultur-blog.de Juni 2016
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