Benutzer
zu den Top-Rezensenten

Benutzername: Susanne
Wohnort: Berlin
Über mich: Ich lese sehr gern. Inzwischen nicht mehr nur für meine Kinder, sondern auch wieder für mich selbst. Den Augenblick der Ruhe kann ich gut genießen.
Danksagungen: 40 (erhaltene)


Bewertungen

Insgesamt 68 Bewertungen
Bewertung vom 21.02.2018
Die Söhne der Großen Bärin - Harka
Welskopf-Henrich, Liselotte

Die Söhne der Großen Bärin - Harka


ausgezeichnet

Das Buch beschreibt das Leben von einem der Dakota-Stämme, genannt die Söhne der großen Bärin. Aus der Sicht des Sohnes des Häuptlings wird das Buch erzählt. Sehr detailliert schildert Harka die Suche nach den wichtigsten Dingen im harten Leben dieses Indianerstammes. Sehnsüchtig warten alle auf das Eintreffen der Büffelherde. Alle leiden unter den Auswirkungen des Hungers. Geschildert wird, wie sehr der gesamte Stamm dem Zaubermann vertraut. Der Glaube durch den Tanz, die Götter zu besänftigen und endlich Büffel zu schicken, lässt Harka erstmalig zweifeln. Es beginnt sich der Konflikt der Indianer mit dem Eindringen des weißen Mannes und seinem technischen Fortschritt zu zeigen. Sehr berührend schildert er den Tod der Mutter durch ein Gewehr, was bislang nie jemand des Indianerstammes gesehen hatte. Gut schildert er den Umgang mit den Göttern und den Glauben der Indianer. Dabei ist die Lösung über das Ausbleiben der Büffel aus heutiger Sicht sehr einfach. Der weiße Mann baut die Eisenbahn, und greift damit in das Leben von Mensch und Tier ein. Ein wirklich berührendes Buch. Erstklassig umgesetzt und wirklich lesenswert.

Bewertung vom 05.01.2018
Das Erbe
Sheldon, Sidney

Das Erbe


ausgezeichnet

Dieses Buch ist wirklich lesenswert. Anfangs dachte ich, es würde sich ein Katz- und Mausspiel entwickeln. Mir war nicht so richtig klar, ist es ein Spionagebuch, ein Detektivbuch, oder ein Krimi? Die Fahrt beginnt mit dem Auto, versteckt auf der Rückbank kauert zwei Menschen. Die Verfolgungsjagd endet auf einem Schiff, während alle den Verfolgten in einem Flugzeug vermuten. Das war der Moment, wo ich dachte, jetzt lege ich das Buch weg. Ich wollte eigentlich nicht mehr weiterlesen. Entschloss mich dann doch durchzuhalten und es wurde endlich spannend. Ein Passagier war über Bord gegangen und ertrunken. Mit den Erben entwickeln sich mehrere Handlungsströme und man erfährt die Lebensgeschichte aller Beteiligten, die in verwandtschaftlicher Beziehung zueinander stehen. Dieser Teil ist wirklich sehr fesselnd geschrieben und ein Weiterlesen lohnt auf jeden Fall! Ein gutes Buch für kalte, verregnete Abende, denn bis zum Ende bleibt es dann auch wirklich undurchschaubar und rätselhaft. Dann klärt sich auch auf, warum die Bootsfahrt statt des Fluges gemacht worden ist und es zu einer Verfolgungsjagd kam. Die Geschichte wendet sich für alle Beteiligten mehrmals und das ist sehr interessant. Unbedingt lesen. Lohnt sich dann doch!

Bewertung vom 04.01.2018
Der letzte Pate (eBook, ePUB)
Puzo, Mario

Der letzte Pate (eBook, ePUB)


ausgezeichnet

Ein unglaubliches Buch. Am Anfang dachte ich, ich werde mich nie in diesem Werk zurechtfinden. Im Gegenteil, denn das Buch ist logisch aufgebaut.Entsprechend den Einteilungen, werden die einzelnen Charaktere der Handlung erläutert und im Verlauf des Lesens wird dann auch klar, warum am Anfang so ausführlich auf die Personenbeschreibungen wert gelegt wird. Ich habe auch während des ersten Drittels noch einmal zurückgeblättert, um zu schauen, was an dieser Person nun so wichtig war. Als festes Buch schafft der Leser knapp 700 Seiten, je nach Ausstattung und Verlag. Schon deshalb empfiehlt sich die moderne Variante des Lesens. Auf Dauer wäre das Buch zu schwer. Sowohl von der Handlung und den Orten ist das Buch eine echte Herausforderung, um all den Nebensträngen folgen zu können. Aber wer einfach einmal Zeit zum Lesen haben möchte, findet hier seine Auszeit. Ich habe mich sehr darauf gefreut, weiterlesen zu können, weil es sich gut und leicht gelesen hat, die Personen einprägsam beschrieben sind und man im Laufe des Buches auch eine Vorstellung von den Handlungsorten erahnt und sich zurechtfindet. Wer es also noch nie gelesen hat, keine Filme dazu kennt, auch keine Vorurteile dem Buch gegenüber benennen kann, sollte sich nicht scheuen, es zu lesen. Es hat geklappt. Ich bin gut durchgekommen, hatte mehrere Abende eine spannende Lektüre und ab Mitte des Buches Spaß am Lesen. Meist wähle ich nie so umfangreiche Bücher aus, weil ich auch fertig werden will mit dem Lesen und das nächste Ereignis schon wartet. Schwierig sind natürlich die Passagen, wo der Autor die Methoden der Mafia beschreibt. Mutig sein, lesen!

Bewertung vom 06.09.2017
Liebe ist ein Nashorn oder: Der längste peinlichste Liebesbrief der Welt
Leistenschneider, Ulrike

Liebe ist ein Nashorn oder: Der längste peinlichste Liebesbrief der Welt


ausgezeichnet

Das Buch „Liebe ist ein Nashorn“ ist der erste Teil der inzwischen dreiteiligen Kinderbuchreihe oder Jugendbuchreihe. Das Buch besticht bereits durch seine Gestaltung.
Lea, die Schülerin der 8. Klasse ist, steht im Vordergrund der Geschichte. Die Gefühle laufen Achterbahn und um das Gewirr in ihrem Bauch zu beschreiben, fühlt sie sich als gäbe es da ein Nashorn, meist eher viele Nashörner. Besonders stark melden sich diese, wenn sich ein netter Junge aus der 9. Klasse nähert. So ist es halt mit der Liebe und einem Gefühl, dass einem zeigt, man wird langsam erwachsen. Lea vergleicht stark mit den anderen, beobachtet sich genau. Auch der Konflikt mit den Eltern, das sich langsam abnabeln von Lea, das Austesten von Freiheiten und die Rolle als ältere Schwester spielen dabei eine große Rolle. Alles ist glaubhaft, bildhaft und sehr ausdrucksstark dargestellt. Untermalt wird die Handlung von tollen Zeichnungen, was in dem Lesealter eher selten ist. Das Auge kann zwischen den Handlungen „Spazierengehen“. Auch die Bilder sind farbig gestaltet. Entzückend auch, dass der kleine Bruder dabei zu Wort bzw. zu Bildern kommt. Diese Szenen sind sehr lustig dargestellt.
Das Buch eignet sich durchaus als Lesestart für größere Buchreihen, wenn die Kinder gezielt selbst lesen. Es ist spannend, die jungen Leser finden sich auch selbst wieder. Ein wirklich schönes Buch, sehr geeignet als Geschenk. Farblich, auch weil die Hauptdarstellerin ein Mädchen ist, wird es wahrscheinlich viel von Mädchen in Betracht gezogen, aber es könnte natürlich auch von einem Jungen in dieser Altersklasse gelesen werden, vielleicht auch, um die Mädchen, zu verstehen.

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 05.09.2017
Und plötzlich guckst du bis zum lieben Gott
Lanz, Markus

Und plötzlich guckst du bis zum lieben Gott


ausgezeichnet

Dieses Buch ist für mich noch nach vielen Jahren ein unglaubliches Buch. Es ist ein Buch, dass man nicht vergisst, obwohl man es bereits vor langer Zeit in den Händen hielt und sich noch genau an einige Dinge erinnern kann, die beim Lesen passiert sind.
Schon das Aufschlagen des Buches ist ein Erlebnis. Die Fotos des einprägsamen Bartes von Horst Lichter nach dem Aufstehen und irgendwann nach dem Zurechtmachen animieren zum Durchblättern des Buches. Es ist sehr liebevoll gestaltet.
Der Erzählstil von Markus Lanz ist sehr, sehr feinfühlig. Man merkt, wie gut er zugehört hat, wie er nachgefragt und man hört die Stille, fühlt die Emotionen beim Lesen. Für mich noch heute ein sehr gefühlvolles Buch, dass den Leser nicht nur mitfühlen lässt, nachdenklich stimmt und oftmals natürlich auch begeistert. Dinge, die einen belasten, buchstäblich den Atem nehmen, muss man verändern und ändern und letzteres hat Horst Lichter dann auch getan und tut es offensichtlich noch immer. Herr Lanz beschreibt den Lebensweg von Herrn Lichter. Dieser ist durchaus beachtlich, aus Sicht des Fernsehzuschauers, aber hier steht der eigentliche Horst Lichter ausnahmslos im Rampenlicht. Zu keiner Zeit möchte man tauschen und es wird auch sehr deutlich, dass man im Leben seinen eigenen Weg finden muss und dabei seine Ecken und Kanten prägt und ausprägt.
Ich habe das Buch bereits sehr oft empfohlen, auch schon selbst weiterverschenkt und freue mich dann auch immer über die Reaktionen des Beschenkten. Diese sind immer unterschiedlich, aber positiv. Das Buch kannten die Beschenkten nicht, waren dann erstaunt über den Lebensweg von Horst Lichter und begeistert über die Erzählweise von Markus Lanz. Ich finde es als Geschenk sehr geeignet, weil unser Umfeld oft vergisst, was unser Leben ausmacht und prägt.

Bewertung vom 09.06.2012
Schönhauser Allee
Kaminer, Wladimir

Schönhauser Allee


weniger gut

Inzwischen habe ich wesentlich unterhaltsamere Bücher von Kaminer gelesen. Die Geschichte mit dem überfahrenden Wildschwein war zwar äußert amüsant, der Rest aber weniger. Wer Kaminer liebt und schätzt, sollte es lesen, um sich selber ein Bild zu machen. Aber den Lesern, die ihn kennenlernen wollen, empfehle ich seine neueren Werke. Ich finde die Geschichten recht düster, teilweise zu zynisch. Inzwischen ist das Werk elf Jahre alt, vielleicht hat sich ja auch einiges verändert, so dass mich das Buch deshalb nicht so begeistert. Allerdings in seiner Einschätzung der Schönhauser Allee trifft er vollkommen ins Schwarze. Die Straße verändert stündlich ihr Bild und hat sich in den letzten Jahren nochmal sehr stark verändert. Inzwischen zählt sie ja, da im Prenzlauer Berg liegend, zum "In-Begriff" der kulturellen Welt in Berlin. Und jedes "Sternchen", was nach Berlin zieht, will in den Prenzlauer Berg. Er trifft da schon völlige Einschätzungen über die Wohnqualität, die Bewohner und das Umfeld dieser Berliner Straße. Aber für jeden Nichtberliner, ist es schwer, dem ständig zu folgen. Ich fand das Buch teilweise sehr anstrengend und wollte nach der Hälfte gar nicht mehr weiter lesen. Am Ende kommen aber doch noch einige gute Beobachtungen von ihm zu Papier. Aber es fehlte der Spaß beim Lesen und der Funke sprang nicht über. Trotzdem gebe ich hier nicht auf. Kaminer lese ich weiter! Aber die Geschichte mit dem überfahrenden Schwein, die Geschichte mit der Tante und dem Fernsehmonteur und die vier ständigen U-Bahnfahrer, wo am Ende der eine Fahrgast dem Obdachlosen alle Zeitungen für viel Geld abkauft und an alle Mitfahrer verschenkt, bleiben in meinen Erinnerungen und sind sehr einprägsam. Sie haben mich zum Lachen gebracht und die anderen Geschichten waren eine nette Mitverpackung eines Buches. Für den oben genannten Preis, kann man dann auch ein ganzes Buch lesen und vielleicht noch eine Weile darüber nachdenken, was der Autor dem Leser mit auf den Weg geben wollte. Vielleicht finden andere Leser sogar noch einige Geschichten, die ihnen auch Spaß bereiten und sind froh es auch komplett gelesen zu haben. Ich kann es nur ergänzend zu anderen Kaminer-Büchern empfehlen. Er schreibt inzwischen glanzvoller, humorreicher und unterhaltsamer!

2 von 2 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 06.06.2012
Das Power-Buch Ernährung für Kinder
Wetzstein, Cora

Das Power-Buch Ernährung für Kinder


ausgezeichnet

Tolles Kinderbuch zum Vorlesen und Erklären bestens geeignet. "Warum darf ich das jetzt nicht essen?", "Warum kaufst Du mir das jetzt nicht?" - diese Fragen beantwortet das Buch sehr ausführlich und kindgerecht. Es gibt auch noch Anregungen zum Kochen und Ausprobieren (z.B. ein Nudelgericht und Knabbereien). Sehr schöne Bilder untermalen das Gelesene und dadurch ist es einprägsamer. Es werden Proteine, Bedeutung von Eisen etc. erklärt und dadurch kann das Kind auch nachvollziehen, warum gesundes Essen so wichtig ist. Ein guter Ratgeber übrigens auch für Eltern. Es wird z.B. auch erklärt, was das E in den Produktbeschreibungen bedeutet und wie man herausfindet, wie man diesen Code entschlüsselt. Unsere Kinder fanden es sehr interessant. Aber - ob ein 8 jähriges Kind alleine beim Lesen schon die Geduld für dieses Buch hat, ist fraglich. Da sollte man dann zusammen lesen, um alle Fragen zu klären. Ab 10 Jahren ist es sicher einfacher, den vielen Ratschlägen zu folgen. Vielleicht auch ein sehr guter Begleiter für junge Mädchen, die in den Schönheitswahn fallen könnten. Denn das Buch erklärt auch, wie wichtig richtiges Essen ist und worauf man achten sollte. Wir fanden es sehr ansprechend. Die Kinder auch. Ein gutes Begleitbuch von der Kindheit bis zum Erwachsenen.

2 von 2 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 04.06.2012
Küche totalitär
Kaminer, Wladimir

Küche totalitär


sehr gut

Originelle Idee, geschrieben wie ein Reiseführer und dazwischen ein typisches kulinarisches Gericht mit Vorspeise, Hauptgang und Dessert. Kaminer schreibt, wie immer, nette persönliche Anekdoten. Und man hat - übrigens auch wie immer in seinen Büchern - das Gefühl, man sitze dabei. Es macht Spaß, seine kurzen Geschichten zu lesen und einige Gerichte laden auch zum Ausprobieren ein. Das Kuchenrezept Torte "Birkenstamm", das zum Kapitel "Sibirien" gehört - (Kuchen, der mit einer Glasur geschickt dekoriert wird, als sähe er aus wie eine Birke) lachte mich so direkt an, dass ich ihn sofort und spontan nach dem vorliegendem Rezept aus dem Buch gebacken habe. Lecker! Prinzipiell total einfach, aber überzeugend. Hat der ganzen Familie bestens gemundet. Also eine feine, kurzweilige Leselektüre, die im Anschluss ihren Platz im Bücherschrank behält, denn wenn ein Rezept gelingt, garantiert auch andere. Danke diesmal an die Ehefrau von Herrn Kaminer, denn den Einblick in ihre privaten Rezepte gewähren nicht alle Frauen gerne. Wer also einen kurzweiligen Reiseführer oder ein bildhaftes Rezeptbuch sucht, der findet das in diesem Buch. Die Reise führt übrigens durch die unendlich große Sowjetunion, heute durch ihre einzelnen ehemaligen Republiken. Gekonnt erzählt Kaminer über deren Einwohner, ihr Leben und das mit sehr viel Humor. Sehr nett, persönlich und unterhaltsam geschrieben. Es gibt übrigens auch einige schöne Dinge aus und um Berlin zu berichten. Auch damit unterhält er seine Leser wie immer sehr vergnüglich.

Bewertung vom 29.05.2012
Mai, Manfred

"Was macht den Mensch zum Menschen?"


ausgezeichnet

Sehr, sehr lesenswert. Frisch und frei erzählt. Durch viele einzelne Kapitel überschaubar unterteilt, so dass es sich leicht liest. Sehr unterhaltsam geschrieben und überzeugend. Wie Goethe ihn solange in Weimar nicht treffen konnte und wollte, wurde gut herausgearbeitet und sehr gut erklärt. Arm wie eine Kirchenmaus und Superstar der Deutschen Literatur, der Vergleich wurde sehr bildhaft beschrieben. Schiller war ein Weiberheld und ständig krank. Richtig krank. Manfred Mai beschreibt sehr bildhaft und es macht Spaß, das Buch zu lesen. Man versteht Schiller am Ende besser. Manfred Mai erklärt, warum und in welcher Lebenslage Schiller seine Werke geschrieben hat und warum er sie in dieser Zeit, zu diesem Zeitpunkt, schrieb. Am Ende versteht man ein Stück unserer Literatur besser, kann manch ein Bild im Stadtbild (Goethe und Schiller) richtig deuten und sein Werk wird für die Kinder, die ihn in der Schule noch lesen, normaler. Schiller war ein Mensch wie wir alle, oft arm, bettelarm und auf die Hilfe und Unterstützung anderer angewiesen. Manfred Mai beschreibt diese Momente sehr gegenständlich und man möchte nie mit Schiller tauschen. Goethe hatte es oft leichter (Herkunft, Ansehen) und das arbeitet Manfred Mai sehr gut heraus. Am Ende musste Goethe mit Schiller kooperieren, modern ausgedrückt eine Teamlösung wurde gesucht. Sehr gut, nicht nur für Schüler und Studenten geeignet, sondern auch für alle anderen Leser sehr interessant. Schiller gab nie auf, und am Ende spürt man noch immer, wie seine Ideale waren, wie er war. Manfred Mai lässt einen glauben, er kenne Schiller gut. Man zweifelt nie, obwohl er ihn doch auch nicht kannte. Den Vater Schiller kannte ich aus meiner Schulzeit gar nicht und fand es sehr positiv herausgearbeitet. Schiller liebte seine Kinder sehr. Das machte es mir leichter, ihn als Menschen zu verstehen und zu mögen. Dieser Spagat ist dem Autor sehr gut gelungen. Der Mensch Schiller: junger Arzt, liebender Mann, Literat und Autor, Liebhaber, Ehemann, Vater... - Danke Manfred Mai, das haben sie sehr gut beschrieben und analysiert.

2 von 2 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 29.05.2012
Deutsche Geschichte
Mai, Manfred

Deutsche Geschichte


ausgezeichnet

Tolles Buch. Wollte eigentlich von Manfred Mai „Was macht den Mensch zum Menschen?“ kaufen, (eine Biografie über Schiller) und habe dann dieses Buch gleich dazu gelegt. Kurz und bündig wird der Geschichtsunterricht ansprechend aufbereitet. Alles was unsere lieben Kleinen im Geschichtsunterricht hatten oder nicht hatten, wird hier besprochen. Das macht Manfred Mai sehr, sehr gut. Die Kinder erkennen Gelerntes wieder und sind nach der Lektüre auch in der Lage, im Unterricht mitzuarbeiten. So toll kann Literatur sein. Vielen Dank. Für Kinder, die gerne lesen, ein Glücksfall. Denn dann kann man lesen und etwas lernen. Sehr zu empfehlen. Es lohnt sich. Für Schüler, die die ZDF-Reihe von Guido Knopp „Die Deutschen“ verfolgt haben, ist das Buch von Manfred Mai eine gute Ergänzung. Geschichte sollte unterschiedliche Quellen, Handschriften haben, um sich auch eine eigene Meinung bilden zu können. Deshalb finde ich das Buch gut als Alternative zum Geschichtsunterricht und dem normalen Geschichtsbuch. Unsere Kinder fanden es sehr gut!

3 von 3 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.