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Benutzername: Susanne
Wohnort: Berlin
Über mich: Ich lese sehr gern. Inzwischen nicht mehr nur für meine Kinder, sondern auch wieder für mich selbst. Den Augenblick der Ruhe kann ich gut genießen.
Danksagungen: 37 (erhaltene)


Bewertungen

Insgesamt 68 Bewertungen
Bewertung vom 26.04.2018
Die Abenteurerin
Kremar, Stefanie

Die Abenteurerin


gut

Ein Liebesroman im Western Stil. Ich hatte vorab die "Arie der Liebe" von Stefanie Krermar gelesen. Auch hier ein historischer Liebesroman, wo sich die Hauptfigur in Amerika des 18. Jahrhunderts ein neues Leben aufbaut. Ähnlich ist es auch hier.
Scheinbar mühelos gleiten die Damen durch diese Zeit und diese Welt, umgeben von vielen Hindernissen und kleinen Banausen. Aber durch viele Zufälle wird am Ende alles wieder gut. Moderner Sprachstil, der mich mehrmals verblüffte. Einfache Handlung mit Liebesszenen verpackt, so dass der Hobbyleser eine nette Liebesromanze erhält. Da am Ende dann alles gut ausgeht, ist es ein nettes, unterhaltsames Buch, dass man auch zwischendurch einmal lesen kann. Es gibt auch Situationen im Leben, wo die Gedanken Urlaub machen dürfen - andere Welt, andere Zeit, andere Kulisse. Also ein Liebesroman wie im Fernsehen zur besten Sendezeit.

Bewertung vom 26.04.2018
Mord ist ein schweres Erbe / Inspector Wexford Bd.2 (eBook, ePUB)
Rendell, Ruth

Mord ist ein schweres Erbe / Inspector Wexford Bd.2 (eBook, ePUB)


ausgezeichnet

Ein Krimi, der mich am Ende doch begeistert hat. Nach 15 Jahren wird der Mordfall neu betrachtet, jedoch nicht von der Polizei, sondern dem zukünftigen Schwiegervater des Kindes, deren Vater für den Mord verurteilt wurde und auch die Todesstrafe vollstreckt wurde. Nun gibt es Zweifel - jedoch nicht bei den Polizisten, die diesen Fall damals bearbeitet haben, sondern bei der zukünftigen neuen Familie. Kann es denn sein, dass dieses wohlerzogene kluge Mädchen etwas in sich trägt, dass die zukünftige neue Familie in Gefahr bringen würde? Nur deshalb beginnt der Schwiegervater mit Erlaubnis der Polizei die inzwischen gealterten Zeitzeugen zu befragen. Das Buch ist gut beschrieben, so dass man allmählich auch Zeuge wird. Zweifel treten auf, auch Vermutungen drängen ins eigene Bewusstsein und man überlegt, was wirklich passiert sein könnte. Über das Ende war ich doch verblüfft. Diese Erkenntnis hatte ich zu keiner Zeit. Gut geschrieben, wenn man als Leser überrascht ist.

Bewertung vom 18.04.2018
Ich, der Kronzeuge
Cotton, Jerry

Ich, der Kronzeuge


ausgezeichnet

Jerry Cotton ist G-men beim FBI. In diesem Fall bricht ein Verbrecher aus dem Gefängnis mit Hilfe eines Transporters aus. Er bringt die beiden Fahrer des Wagens um. Mit dem Ziel endlich Jerry Cotton zu finden, flieht er unerkannt. Er will seine alte Rechnung begleichen. Jerry Cotton ist mit einer Ermittlung betraut, die sich gegen die Mafia richtet. Beide Fälle kreuzen sich, und das Ende ist dann kurz, aber überraschend gestaltet. Kurzes, schnelles Lesevergnügen, in deren Vordergrund immer Jerry steht.

Bewertung vom 18.04.2018
Lautlos wie sein Schatten
Arnau, Frank

Lautlos wie sein Schatten


ausgezeichnet

In diesem Krimi geht es um einen Mord in einem großen Wohnhaus in New York. Unbemerkt konnte die Leiche durch den Mörder vor die Tür einer Wohnung gelegt werden, oder gab es doch einen anderen Weg? Während sich die Polizei um die Bewohner des Hauses kümmert, geraten mehrere Personen in Verdacht. Sie alle haben eine bewegte Vergangenheit. Schlüssig erzählt, klare Struktur, gut erklärt und damit wirklich lesenswert.

Bewertung vom 16.04.2018
Pariser Jahre
Barber, Noel

Pariser Jahre


ausgezeichnet

Das Buch ist ein historischer Roman, der das Schicksal einer russischen Adelsfamilie erzählt, die nach der Abdankung des russischen Zaren Nikolaus im Jahre 1917, beschließt, Russland heimlich zu verlassen. Der Vater instruiert die Kinder, sich unauffällig zu verhalten und die gesamte Familie flüchtet in zwei Gruppen. Die Mutter, da sie schwanger ist, wählt den Planwagen, zusammen mit einer Verwandten und einem Kind. Der Vater entscheidet, dass die anderen Kinder mit ihm reisen. Unterwegs wird die Mutter ermordet, die restlichen Familienmitglieder gelten als verschollen, nur der Vater, ein Onkel, eine Tochter sowie der erstgeborene Sohn Nicki, erreichen das rettende Schiff. Ihr neues Leben beginnt in Paris. Nicki, der Fürst, erhält vom Vater Papiere, die ihn als Schweizer ausweisen, alle anderen befinden sich illegal in Frankreich. Die Kinder werden größer, etablieren sich in Frankreich, jedoch kommt es zum Krieg. Die Familiengeschichte wird bis zum Jahr 1947 erzählt. Es ist sehr interessant geschrieben, auch weil die Familie auf große Künstler trifft, die heute Berühmtheiten sind. Am Anfang hatte ich einige Probleme, der Handlung zu folgen, aber nach zwei neuen Startversuchen habe ich endlich den Zugang zu diesem Buch gefunden und es dann auch komplett zu Ende gelesen. Es entwickelte sich wirklich eine fesselnde Geschichte, gut erzählt. Es war dann doch ein schönes Leseerlebnis. Das Buch hat mir gut gefallen.

Bewertung vom 11.04.2018
Der Strand
Garland, Alex

Der Strand


ausgezeichnet

Ein Roman, der den Leser mit auf eine Reise nimmt. Der mit dem Rucksack Reisende Richard reist viel und gerne, jedoch immer alleine. Auf einer dieser Reisen trifft er einen sehr unangenehmen Nebenbewohner in einer Pension, der ihm eine Karte hinterlässt, wo eine Insel eingezeichnet ist. Zusammen mit zwei weiteren Weggefährten, die er in der Pension kennengelernt hat, macht er sich auf die Suche nach dieser Insel. Faszinierend sind der Strand dieser Insel, die einmaligen Naturschauspiele, die Vegetation und das Meer. Das Buch liest sich sehr gut, alles ist gut beschrieben und als Leser ist man sofort im Geschehen gefangen. Am Ende entscheidet Richard, dass er die Insel verlassen muss und überredet seine Weggefährten zum Weggehen. Mit dem Schließen des Buches ist der Leser wieder in seiner Welt, wie Richard auch. Gut nachvollziehbar, sehr gelungen.

Bewertung vom 10.04.2018
Der Fall Harrison
Sayers, Dorothy L.

Der Fall Harrison


gut

Ein Krimi, der einmal anders aufgebaut worden ist, als gewöhnlich. Die betreffenden Personen dieses Buches schreiben Briefe, viele Briefe. Und als Leser liest man diese alle mit und entdeckt die Handlung. Ich fand es manchmal etwas verwirrend und musste nachblättern, fand die Handlung dann auch nicht so bewegend. Nachdem die Leiche entdeckt worden ist, wird der Tod untersucht. Das Buch ist sicherlich brillant geschrieben, gut recherchiert und klug umgesetzt, aber man braucht Ruhe beim Lesen. Ansonsten ist der Leser in den vielen Briefen verloren und schließt das Buch.

Bewertung vom 10.04.2018
Frauen sind die besseren Mörder
Eichhorn, Gisela

Frauen sind die besseren Mörder


sehr gut

Dieses Buch ist ein Sammelband von kleinen Krimigeschichten unterschiedlicher Autorinnen. Diese sind laut Quellenverzeichnis aus anderen Werken entnommen, wurden also nicht ausschließlich für dieses Buch geschrieben. Es ist eine unterhaltsame Mischung von sagenhaften Geschichten entstanden, die sich alle mit dem gewaltsamen Tod auseinandersetzen. Das Buch kann auf Grund seiner vielfältigen Autorinnen nicht in einem Stück gelesen werden, sondern füllt viele Nachmittage oder Urlaubstage am Strand aus. Es ist alles dabei, mahnende Worte, Unterhaltung, Sprachlosigkeit, Nachdenklichkeit, Trauer, Wut und Ohnmacht. Keine klassischen Krimigeschichten, aber das Ende ist dann doch sehr offensichtlich. Es hat mich gut unterhalten!