Mechtild Borrmann
MP3-CD
Lebensbande
Zeitgeschichtlicher Roman über drei Frauen in Ost- und Westdeutschland vom 2. Weltkrieg bis zum Mauerfall von SPIEGEL-Bestseller-Autorin Mechtild Borrmann. 443 Min.. Lesung. Ungekürzte Ausgabe
Gesprochen: Teltz, Vera; Zehendner, Johanna
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Vera Teltz arbeitet in ihren Lesungen gekonnt Stimmungen und feine Nuancen heraus. Sie hat zuletzt Mechtild Borrmanns Roman Feldpost zu einem eindringlichen Hörerlebnis gemacht.Zeitgeschichte trifft auf die verwobenen Schicksalsfäden dreier Frauen:Basierend auf wahren Begebenheiten erzählt Bestseller-Autorin Mechtild Borrmann in ihrem großen zeitgeschichtlichen Roman Lebensbande die Lebensgeschichten dreier Frauen, deren Schicksale sich zwischen dem 2. Weltkrieg und dem Fall der Berliner Mauer kreuzen.Vom Zweiten Weltkrieg bis zum Mauerfall verbinden die Fäden des Schicksals Lene, Nora un...
Vera Teltz arbeitet in ihren Lesungen gekonnt Stimmungen und feine Nuancen heraus. Sie hat zuletzt Mechtild Borrmanns Roman Feldpost zu einem eindringlichen Hörerlebnis gemacht.
Zeitgeschichte trifft auf die verwobenen Schicksalsfäden dreier Frauen:
Basierend auf wahren Begebenheiten erzählt Bestseller-Autorin Mechtild Borrmann in ihrem großen zeitgeschichtlichen Roman Lebensbande die Lebensgeschichten dreier Frauen, deren Schicksale sich zwischen dem 2. Weltkrieg und dem Fall der Berliner Mauer kreuzen.
Vom Zweiten Weltkrieg bis zum Mauerfall verbinden die Fäden des Schicksals Lene, Nora und Lieselotte: Obwohl sie sich in einer Zeit der Angst und des Terrors als Fremde begegnen, werden sie zu Freundinnen, die einander Halt geben und große Risiken auf sich nehmen. Krankenschwester Nora tut alles, um Lene zu helfen, das Leben ihres kleinen Sohnes Leo zu retten. Denn wegen eines leichten Handicaps gilt Leo als »Reichsausschusskind«. 1942 lernt Nora Lieselotte in Danzig kennen. Drei Jahre später werden die Frauen in einen Gulag der Sowjetunion verschleppt - als Teil der 900.000 Arbeitskräfte, die Stalin unter anderem im Rahmen der Reparationszahlungen zugesichert worden waren. Als Adenauer 1949 beginnt, diese Deutschen zurückzukaufen, gibt Lieselotte alles auf, was sie noch hat, um Nora die Rückkehr in die Heimat zu ermöglichen. Viele Jahre später, kurz nach dem Mauerfall, erhält diese einen verstörenden Brief, der sie schlagartig in die Vergangenheit zurückkatapultiert ...
Zeitgeschichte, inspiriert von wahren Ereignissen und Schicksalen und so spannend erzählt wie ein Kriminalroman
Mechtild Borrmann versteht es meisterlich, zutiefst menschliche Geschichten ohne Pathos zu erzählen. Auch in Lebensbande lässt die Bestseller-Autorin auf zwei Zeitebenen große Spannung entstehen. Erschütternd und trotzdem voller Hoffnung zeigt sie, wie eng große Tragik und zartes Glück beieinander liegen können.
Zeitgeschichte trifft auf die verwobenen Schicksalsfäden dreier Frauen:
Basierend auf wahren Begebenheiten erzählt Bestseller-Autorin Mechtild Borrmann in ihrem großen zeitgeschichtlichen Roman Lebensbande die Lebensgeschichten dreier Frauen, deren Schicksale sich zwischen dem 2. Weltkrieg und dem Fall der Berliner Mauer kreuzen.
Vom Zweiten Weltkrieg bis zum Mauerfall verbinden die Fäden des Schicksals Lene, Nora und Lieselotte: Obwohl sie sich in einer Zeit der Angst und des Terrors als Fremde begegnen, werden sie zu Freundinnen, die einander Halt geben und große Risiken auf sich nehmen. Krankenschwester Nora tut alles, um Lene zu helfen, das Leben ihres kleinen Sohnes Leo zu retten. Denn wegen eines leichten Handicaps gilt Leo als »Reichsausschusskind«. 1942 lernt Nora Lieselotte in Danzig kennen. Drei Jahre später werden die Frauen in einen Gulag der Sowjetunion verschleppt - als Teil der 900.000 Arbeitskräfte, die Stalin unter anderem im Rahmen der Reparationszahlungen zugesichert worden waren. Als Adenauer 1949 beginnt, diese Deutschen zurückzukaufen, gibt Lieselotte alles auf, was sie noch hat, um Nora die Rückkehr in die Heimat zu ermöglichen. Viele Jahre später, kurz nach dem Mauerfall, erhält diese einen verstörenden Brief, der sie schlagartig in die Vergangenheit zurückkatapultiert ...
Zeitgeschichte, inspiriert von wahren Ereignissen und Schicksalen und so spannend erzählt wie ein Kriminalroman
Mechtild Borrmann versteht es meisterlich, zutiefst menschliche Geschichten ohne Pathos zu erzählen. Auch in Lebensbande lässt die Bestseller-Autorin auf zwei Zeitebenen große Spannung entstehen. Erschütternd und trotzdem voller Hoffnung zeigt sie, wie eng große Tragik und zartes Glück beieinander liegen können.
Mechtild Borrmann, Jahrgang 1960, verbrachte ihre Kindheit und Jugend am Niederrhein. Bevor sie sich als Schriftstellerin einen Namen machte, war sie u.¿a. als Tanz- und Theaterpädagogin und Gastronomin tätig. Die Autorin ist mit zahlreichen renommierten Preisen wie dem Deutschen Krimipreis ausgezeichnet worden. Ihre Romane Trümmerkind und Grenzgänger standen monatelang unter den TOP 10 der Spiegel-Bestsellerliste. Mechtild Borrmann lebt als freie Schriftstellerin in Bielefeld. Vera Teltz ist neben diversen Theater- und Fernsehrollen bekannt als die Stimme von Filmgrößen wie Helena Bonham Carter, Naomie Harris, Alicia Keys und Elizabeth Banks. Ihre elegante und ausdrucksstarke Stimme macht sie zu einer beliebten Hörbuchsprecherin. Johanna Zehendners wohlklingende Stimme ist u.a. bekannt aus Dokus und Radiofeatures. Ihre charmanten und humorvollen Interpretationen versprechen feinstes Hörbuchvergnügen.
Produktdetails
- Verlag: Argon Verlag
- Anzahl: 1 MP3-CD
- Gesamtlaufzeit: 480 Min.
- Erscheinungstermin: 21. November 2025
- Sprache: Deutsch
- ISBN-13: 9783839822036
- Artikelnr.: 73895498
Herstellerkennzeichnung
Argon Verlag AVE GmbH (7%)
Waldemarstr. 33a
10999 Berlin
www.argon-verlag.de
»Haltung ist ein zentraler Begriff in "Lebensbande". Der Roman ist, wie zahlreiche Vorgänger, eine packende Geschichtsstunde. Einfühlsam, ohne dabei kitschig-klischeehaft abzudriften und vor allem spannender als mancher Thriller.« Jörg Kijanski booknerds.de 20251109
Nora, Lene und Lotte verbinden Schicksale. Nora lernt als Krankenpflegerin in den 30er Jahren Lene und ihren leicht lernverzögerten Sohn Leo kennen. Als Reichsausschuss bezeichnet, hat Leo keine Chance das System zu überleben. Und so fasst Nora einen folgenschweren Entschluss. Als der …
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Nora, Lene und Lotte verbinden Schicksale. Nora lernt als Krankenpflegerin in den 30er Jahren Lene und ihren leicht lernverzögerten Sohn Leo kennen. Als Reichsausschuss bezeichnet, hat Leo keine Chance das System zu überleben. Und so fasst Nora einen folgenschweren Entschluss. Als der Krieg später vorbei ist, kommt Nora in ein russisches Gulag und trifft dort auf Lotte. Die Frauen geben sich Halt und hoffen bis zuletzt auf eine Freilassung. Und kurz nach der Wende holt Nora ihr altes Leben ein. Es macht ihr Angst und doch möchte sie nun alles aufschreiben, um abzuschließen.
Das Buch spielt in mehreren Zeitebenen und wird überwiegend aus Noras Perspektive erzählt. Doch auch Lene lernen wir zu Beginn gut kennen. Die Schicksale sind erschütternd und zutiefst bewegend. Ich habe am Ende des Buches einige Tränen vergossen. Ein Buch über Frauenfreundschaft, die Geschichte Deutschlands, Mut und Stärke. Emotional erzählt, starke Figuren. Eine große Empfehlung und ein weiteres Highlight in diesem Jahr für mich.
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Die Geschichte befasst sich mit Ereignissen rund um den 2. Weltkrieg und geht bis zum Mauerfall. Nora erzählt rückblickend, wie es überhaupt zu der Freundschaft zwischen ihr, Lene und Lieselotte kam. Sie beschreibt, was sie vor, während und nach dem Krieg erlebt haben. Am meisten …
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Die Geschichte befasst sich mit Ereignissen rund um den 2. Weltkrieg und geht bis zum Mauerfall. Nora erzählt rückblickend, wie es überhaupt zu der Freundschaft zwischen ihr, Lene und Lieselotte kam. Sie beschreibt, was sie vor, während und nach dem Krieg erlebt haben. Am meisten berührt hat mich in ihrer Erzählung, was sie erlebt hat, als sie nach Russland deportiert wurden. Aber auch was Lene alles für ihren kleinen Leo gemacht hat, war sehr beeindruckend. Hier trifft man auf sehr mutige Charaktere, die stets von Hoffnung getragen wurden. Es gibt viele tragische, aber auch hoffnungsvolle Momente, die die Geschichte lebendig werden lassen. Das Hörbuch wird von zwei Sprecherinnen gesprochen. Dadurch kommen die verschiedenen Zeitebenen gut zum Ausdruck. Die Sprecherinnen waren sehr gut zu verstehen, sprachen mit sehr viel Gefühl und ich habe ihnen gerne zugehört. Das Buch erzählt ein Stück Zeitgeschichte, die man niemals vergessen darf.
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Die Autorin Mechtild Borrmann erzählt uns die Geschichte von Lieselotte , Nora und Lene. Deren Lebenswege kreuzen sich vom 2.Weltkrieg bis zum Mauerfall. Eine spannende und interessante Geschichte mit Tiefgang. Beim lesen musste man das ein oder andere Mal schlucken. Die 3 Frauen so …
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Die Autorin Mechtild Borrmann erzählt uns die Geschichte von Lieselotte , Nora und Lene. Deren Lebenswege kreuzen sich vom 2.Weltkrieg bis zum Mauerfall. Eine spannende und interessante Geschichte mit Tiefgang. Beim lesen musste man das ein oder andere Mal schlucken. Die 3 Frauen so unterschiedlich sie sind , sind sie doch mutig und riskieren viel , um sich gegenseitig zu helfen, obwohl sie vorher Fremde waren. Sie werden durch ihre gemeinsame Geschichte zu Freundinnen. Es gibt 2 Erzählperspektiven das damals und das hier mit Lotte/Nora , die ihre Gedanken zu Papier bringt.
Das Cover ist passend zum Genre , der Klappentext verrät nicht zu viel , aber macht neugierig aufs lesen.
Ich hatte schöne Lesestunden mit dem Buch , habe mit den Protagonisten mitgefiebert. Die Geschichte macht nachdenklich. Sie bringt einem die Zeit näher , was es heißt damals gelebt zu haben . Wie die Gefühle waren und was sie erleiden mussten. Ein gelungenes Buch.
Klare Leseempfehlung.
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Kühlungsborn 1991, ein Brief der Rentenversicherung bringt lang vergessenes ans Licht und Nora stellt sich ihrer Vergangenheit in Form eines Tagebuches nachdem auch ein Neffe seinen Besuch angekündigt hat. Als Krankenschwester 1930 lernt sie Lene kennen deren Sohn leichte Anzeichen einer …
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Kühlungsborn 1991, ein Brief der Rentenversicherung bringt lang vergessenes ans Licht und Nora stellt sich ihrer Vergangenheit in Form eines Tagebuches nachdem auch ein Neffe seinen Besuch angekündigt hat. Als Krankenschwester 1930 lernt sie Lene kennen deren Sohn leichte Anzeichen einer Behinderung zeigt mit dem ihm im 3. Reich der Tod droht. Nora hilft Lene ihren Sohn zu verstecken und begeht eine schwere Tat. Sie wird nach Danzig versetzt und trifft dort auf Lieselotte mit der sie später lange Jahre in russischer Gefangenschaft in einem Gulag verbringen muss. Als Lieselotte schwer krank wird obwohl sie auf der Liste der Heimkehrer steht, tauschen die beiden Frauen die Rollen. Nora wünscht, dass Lotte ihren Mann in Deutschland findet. Eine dramatische aber zu der damaligen Zeit nachvollziehbare Lüge beginnt.
Anfangs ist es nicht leicht die Erzählstränge auseinander zu halten und die Verbindung zu erkennen. Doch am Ende hat es einen runden Abschluß und alle losen Fäden werden gelöst. Nach ihren anderen Büchern Trümmerkind und Feldpost wieder ein Nachkriegsroman. Die Sprecherinnen des Hörbuchs bringen eindrucksvoll die Geschichte näher und man kann gar nicht aufhören.
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Zum Inhalt:
Aus Fremden werden Freunde, die auch Risiken auf sich nehmen um den andern zu helfen. So setzt zum Beispiel Krankenschwester Nora alles daran, den Sohn von Lene zu retten, der wegen eines Handicaps als "Reichsausschusskind" gilt. Als Nora und Lieselotte nach Russland …
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Zum Inhalt:
Aus Fremden werden Freunde, die auch Risiken auf sich nehmen um den andern zu helfen. So setzt zum Beispiel Krankenschwester Nora alles daran, den Sohn von Lene zu retten, der wegen eines Handicaps als "Reichsausschusskind" gilt. Als Nora und Lieselotte nach Russland verschleppt werden und zunächst nur Lieselotte frei kommt, setzt sie alles daran auch Nora die Heimkehr zu ermöglichen
Meine Meinung:
Zum Teil spielt das Buch ja am Niederrhein, eine Gegend die ich gut kenne, das hat mich natürlich mit bewogen, dieses Buch lesen beziehungsweise hören zu wollen und das war ein gute Entscheidung. Es ist eine Geschichte, die ich förmlich verschlungen habe, denn das was die Frau samt ihrer Familien in den Kriegsjahren bis hin zum Mauerfall erlebten, war äußerst interessant geschrieben und wenn man sich dann noch vorstellt, dass es von echten Geschichten inspiriert ist, um so besser. Ich hatte die Hörbuchversion und fand das Buch gut gelesen.
Fazit:
Sehr interessant
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Emotional und packend
Die drei Frauen Nora, Lene und Lotte stehen im Zentrum des bewegenden Romans. Nora riskiert alles, um Lenes Sohn Leo zu retten, der wegen eines vermeintlichen „Schwachsinns“ in die Hände des NS-Regimes geraten ist.
Die Geschichte wird auf zwei …
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Emotional und packend
Die drei Frauen Nora, Lene und Lotte stehen im Zentrum des bewegenden Romans. Nora riskiert alles, um Lenes Sohn Leo zu retten, der wegen eines vermeintlichen „Schwachsinns“ in die Hände des NS-Regimes geraten ist.
Die Geschichte wird auf zwei Zeitebenen erzählt: Im Vergangenheitsstrang (1931–1953) geht es um Lene, Nora, Lotte und die Zeit des Nationalsozialismus sowie des Krieges. In der Gegenwartsebene (1991–1993) stellt sich eine ältere Frau ihrer Vergangenheit und beginnt, ihre Erinnerungen niederzuschreiben.
Historische Fakten und Ereignisse wie die Vernichtung sogenannter „lebensunwerter“ Kinder, Massenvergewaltigungen und die sowjetischen Gulags als Reparationslager für Deutsche nach 1945 sind gut recherchiert und wirken sehr authentisch.
Mechtild Borrmann schreibt sehr lebendig und atmosphärisch, man fühlt sofort mit den Figuren mit. Ich habe das Hörbuch nahezu in einem Stück durchgehört und kann es wärmstens empfehlen.
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Gebundenes Buch
Ein Buch, das berührt
Mechtild Borrmann erzählt in diesem Werk die verflochtenen Lebenswege dreier Frauen, deren Begegnungen vom Zweiten Weltkrieg bis zum Beginn der neunziger Jahre reichen. Die Geschichte führt durch Erfahrungen von Angst, Mut und unerwarteter Nähe und zeigt, …
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Ein Buch, das berührt
Mechtild Borrmann erzählt in diesem Werk die verflochtenen Lebenswege dreier Frauen, deren Begegnungen vom Zweiten Weltkrieg bis zum Beginn der neunziger Jahre reichen. Die Geschichte führt durch Erfahrungen von Angst, Mut und unerwarteter Nähe und zeigt, wie fragil und zugleich tragfähig menschliche Bindungen sein können. Besonders eindrucksvoll ist der Blick auf Noras Einsatz für den kleinen Leo, der von den Nationalsozialisten als nicht lebenswert eingestuft wird. Ebenso bewegend wirkt der spätere gemeinsame Weg von Nora und Lieselotte, der sie bis in ein sowjetisches Arbeitslager führt und ihre Grenzen auf dramatische Weise auslotet. Das Cover passt wunderbar zur historischen Atmosphäre des Romans und vermittelt bereits eine leise, ernste Grundstimmung. Borrmanns Sprache ist klar, zurückhaltend und zugleich voller Resonanz. Mit wenigen, präzisen Bildern zeichnet sie Emotionen und Räume nach, die sich mühelos zu einem dichten Erzählgewebe verbinden. Die Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart wirken harmonisch und tragen entscheidend zur Spannung und zur Vielschichtigkeit des Romans bei.
Fazit: Ein bewegendes Buch, das durch leise Töne und fein beobachtete Schicksale überzeugt und lange nachhallt.
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Gebundenes Buch
Schuld, die man auf sich lädt und einen ein Leben lang begleitet
Mit „Lebensbande“ ist der Autorin Mechtild Borrmann wieder ein beeindruckendes Werk gelungen. In zwei Zeitebenen (ab 1932 und dann wieder ab 1991) erzählt sie vom Schicksal der 3 Frauen Lene, Nora und Lotte. …
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Schuld, die man auf sich lädt und einen ein Leben lang begleitet
Mit „Lebensbande“ ist der Autorin Mechtild Borrmann wieder ein beeindruckendes Werk gelungen. In zwei Zeitebenen (ab 1932 und dann wieder ab 1991) erzählt sie vom Schicksal der 3 Frauen Lene, Nora und Lotte. Lene, die ungewollt schwanger wird und in eine Ehe mit dem Vater des Kindes gedrängt wird, deren Cousine Nora, die eine Ausbildung zur Krankenschwester macht und ihren Freund Klaus im Krieg verliert und schließlich Lotte, die mit Nora als Kriegsgefangene in ein russisches Arbeitslager verschleppt wird. So ähnliche Geschichten sind schon viele geschrieben worden und doch berühren einen die tragischen Verflechtungen während des Krieges immer wieder aufs Neue. Tröstlich zu wissen, dass es Menschen gab, die Zivilcourage bewiesen haben, im Widerstand aktiv waren und damit viele vor dem sicheren Tod gerettet haben. Frau Borrmann hat einen flüssigen unaufgeregten Schreibstil, einmal angefangen mag man das Buch nicht mehr aus der Hand legen.
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Gebundenes Buch
"Wahre Freundschaft besteht die Prüfung der Zeit."
Manchmal gibt es Geschichten, die man nicht nur liest, sondern die einen durchdringen. „Lebensbande“ von Mechthild Bormann ist genau so ein Buch – eines, das sich tief in das Herz eingräbt und nicht mehr …
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"Wahre Freundschaft besteht die Prüfung der Zeit."
Manchmal gibt es Geschichten, die man nicht nur liest, sondern die einen durchdringen. „Lebensbande“ von Mechthild Bormann ist genau so ein Buch – eines, das sich tief in das Herz eingräbt und nicht mehr loslässt. Es erzählt nicht nur eine Geschichte über Mut, Freunschaft, Zusammenhalt und Widerstand, sondern vielmehr über das, was es bedeutet, Mensch zu sein – in einer Zeit, in der Menschlichkeit systematisch ausgelöscht wird.
Die Geschichte entfaltet sich um drei beeindruckende Frauen: Nora, Lene und Lieselotte. Drei Frauen, die sich der Gewalt und dem Wahnsinn des NS-Regimes entgegenstellen, die sich trotz der dunklen Zeiten aneinander festhalten, füreinander da sind auch wenn alles um sie herum zerbricht. Was Bormann hier schafft, ist mehr als nur eine Erzählung aufs Papier zu bringen. Sie malt in eindringlichen, bildhaften Worten das Bild einer Freundschaft, die mehr ist als nur ein Band zwischen Menschen – sie ist ein Lebensband, das sich in den dunkelsten Stunden immer wieder zeigt, wie ein Hoffnungslicht, das den Weg weist.
Der Moment, als Nora alles für Lotte tut, um deren Sohn vor der grausamen Euthanasie zu retten, verändert alles. Die Folgen dieser Tat und auch von anderen, späteren Entscheidungen werden Nora ein Leben lang verfolgen, und auch die Leser:innen spüren die Last dieser Entscheidung.
Bormann gelingt es meisterhaft, die Schrecken des NS-Regimes wieder greifbar zu machen. Ihre Schilderungen sind eindrucksvoll, emotional und real und doch wird die Geschichte immer wieder durch die Wärme der Frauenfreundschaft und durch durch kleine Akte der Menschlichkeit erhellt
„Lebensbande“ erinnert an die Bedeutung von Freundschaft und Mut, besonders in Zeiten, in denen diese Werte nicht nur gefährdet, sondern aktiv bekämpft werden. Und es ist mehr als nur ein Buch über Vergangenheit – es ist ein Appell an die Gegenwart. Denn gerade jetzt, da das tagespolitische Geschehen immer wieder von Hass, Hetze und Krieg erschüttert wird, fordert Bormann auf, das Licht der Menschlichkeit und der Freundschaft immer weiter zu tragen.
Was bleibt, wenn die letzten Seiten umgeblättert sind ist ein Gefühl der Dankbarkeit – dass es solche Bücher gibt, die an die Kraft des Zusammenhalts erinnern, die zeigen, wie wichtig es ist, füreinander einzutreten. Und ein Bewusstsein, dass wir vielleicht nie wissen, welche „Lebensbande“ wir selbst knüpfen, aber dass sie die Welt verändern können.
Ein leises Buch, das die Lesenden so schnell nicht mehr loslässt. Ein starkes Buch, das zu einem stillen, aber unmissverständlichen Aufruf wird: Freundschaft und Mut sind Rettungsanker in herausfordernden Zeiten
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Gebundenes Buch
Lügen können auch gut sein
Mechtild Borrmanns neuer Roman hat mich von der ersten Seite an gefesselt. Diese Autorin beschäftigt sich seit vielen Jahren in ihren Romanen (Trümmerkind, Feldpost usw.) mit der Zeit des Zweiten Weltkriegs und mit den Nachkriegsjahren. Sie hat ein …
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Lügen können auch gut sein
Mechtild Borrmanns neuer Roman hat mich von der ersten Seite an gefesselt. Diese Autorin beschäftigt sich seit vielen Jahren in ihren Romanen (Trümmerkind, Feldpost usw.) mit der Zeit des Zweiten Weltkriegs und mit den Nachkriegsjahren. Sie hat ein hohes Einfühlungsvermögen in die Menschen, über die sie schreibt, denen zum Teil real existierende Personen oder Ereignisse zu Grunde liegen. Ihre Recherchen sind niemals nur einseitig auf etwas gerichtet, sondern untersuchen immer alle Ebenen. So auch hier, in Lebensbande erfährt der Leser nach und nach ein ganzes Geflecht aus Familiengeschichten, Tragödien und Hoffnungen.
Worum geht es? Zeit: Anfang 1991. Ort: Kühlungsborn an der Ostsee. Eine ältere Frau und Witwe erhält Post von der Rentenversicherung. Sie möge ihre Konten vor 1953 klären. Diese Aufforderung bringt ihr bescheidenes und zurückgezogenes Leben ins Wanken. Erinnerungen überfallen sie wie dunkele Schatten. Nein, die Konten klären will sie nicht, dann müsste sie ihr Leben vor 1953 offenlegen, auch das will sie nicht. Aber sie beginnt nachzudenken, besonders, als ein Neffe aus Nürnberg sie übers Rote Kreuz ausfindig macht und Fragen stellen könnte. So beginnt sie in einem Schulheft ihre Erinnerungen niederzuschreiben. Erinnerungen an ihre Cousine und Freundin Lene, an deren Sohn Leo, an ihre treue Freundin Lotte, an einen vermeintlichen Mord, an den Krieg und die Jahre danach. Zwischendurch gehen ihre Gedanken hin und her, sie arbeitet im Garten, kümmert sich um den zugelaufenen Hund, trifft sich mit ihrer Freundin, aber sie ist unruhig und will sich von der Last der Vergangenheit befreien.
Ich habe dieses Buch mit Herzklopfen und Tränen in den Augen gelesen, was Menschen aushalten können, ist geradezu unfassbar. Aber es ist wahr. Ich möchte hier nichts über die Erinnerungen der alten Frau preisgeben, aber ich kann dieses Buch jedem empfehlen, der sich für die Kriegs- und Nachkriegszeit interessiert und einen beeindruckenden Roman über drei Frauenschicksale, die exemplarisch für Tausende stehen, lesen möchte.
Fazit: Mich hat dieser Roman sehr beeindruckt, auch wenn das Cover etwas romantisch daherkommt, verbirgt sich dahinter eine unglaubliche Geschichte. 5 Sterne von ganzem Herzen.
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