Lynn Cullen
MP3-CD
Die Formel der Hoffnung
Ein spannender Roman nach der wahren Geschichte einer herausragenden Ärztin. 643 Min.. Lesung.Gekürzte Ausgabe
Übersetzung: Poets, Maria;Gesprochen: Sawatzki, Andrea
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»Ich bin beeindruckt von dieser Wissenschaftlerin, die viel zu lange übersehen worden ist - ein kluge, mutige und großherzige Frau.« Andrea SawatzkiEin spannender Roman nach der wahren Geschichte einer herausragenden ÄrztinVanderbilt-Hospital, Nashville 1940: Dr. Dorothy Millicent Horstmann fällt auf unter den Ärzten der Klinik. Sie ist 1,85 m groß. Und sie ist eine Frau - meistens die einzige im Raum. Dorothy hat Großes vor: Sie will die Kinderlähmung bezwingen, die so viel Leid im ganzen Land verursacht. Zu viele Patienten hat sie in der Eisernen Lunge um Luft ringen und sterben se...
»Ich bin beeindruckt von dieser Wissenschaftlerin, die viel zu lange übersehen worden ist - ein kluge, mutige und großherzige Frau.« Andrea Sawatzki
Ein spannender Roman nach der wahren Geschichte einer herausragenden Ärztin
Vanderbilt-Hospital, Nashville 1940: Dr. Dorothy Millicent Horstmann fällt auf unter den Ärzten der Klinik. Sie ist 1,85 m groß. Und sie ist eine Frau - meistens die einzige im Raum. Dorothy hat Großes vor: Sie will die Kinderlähmung bezwingen, die so viel Leid im ganzen Land verursacht. Zu viele Patienten hat sie in der Eisernen Lunge um Luft ringen und sterben sehen. Dorothy kennt nur ein Ziel: Das Polio-Virus auszulöschen, durch Heilung oder einen Impfstoff. Die berühmten Forscher in ihrem Umfeld zweifeln an ihrer These zur Ausbreitung des Virus im Körper, aber sie wird ihnen beweisen, dass sie recht hat - um jeden Preis.
Im Rennen gegen die Zeit wird sie zur Pionierin, die ihr privates Glück und ihr eigenes Leben aufs Spiel setzt.
Andrea Sawatzki ist Schauspielerin, Autorin und Sprecherin. Ihre mehrfach ausgezeichnete Stimme hat sie zahlreichen Bestsellern geliehen - die Formel für gute Hörbücher ist bei ihr bestens aufgehoben!
Ein spannender Roman nach der wahren Geschichte einer herausragenden Ärztin
Vanderbilt-Hospital, Nashville 1940: Dr. Dorothy Millicent Horstmann fällt auf unter den Ärzten der Klinik. Sie ist 1,85 m groß. Und sie ist eine Frau - meistens die einzige im Raum. Dorothy hat Großes vor: Sie will die Kinderlähmung bezwingen, die so viel Leid im ganzen Land verursacht. Zu viele Patienten hat sie in der Eisernen Lunge um Luft ringen und sterben sehen. Dorothy kennt nur ein Ziel: Das Polio-Virus auszulöschen, durch Heilung oder einen Impfstoff. Die berühmten Forscher in ihrem Umfeld zweifeln an ihrer These zur Ausbreitung des Virus im Körper, aber sie wird ihnen beweisen, dass sie recht hat - um jeden Preis.
Im Rennen gegen die Zeit wird sie zur Pionierin, die ihr privates Glück und ihr eigenes Leben aufs Spiel setzt.
Andrea Sawatzki ist Schauspielerin, Autorin und Sprecherin. Ihre mehrfach ausgezeichnete Stimme hat sie zahlreichen Bestsellern geliehen - die Formel für gute Hörbücher ist bei ihr bestens aufgehoben!
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Lynn Cullen wuchs in Fort Wayne, Indiana, als fünftes Mädchen in einer Familie mit sieben Kindern auf. Sie besuchte die Indiana University in Bloomington und Fort Wayne und belegte Schreibkurse an der Georgia State University. Als ihre drei Töchter noch klein waren, schrieb sie Kinderbücher, während sie in einer Kinderarztpraxis und später in der Redaktion einer Zeitschrift für Psychoanalyse an der Emory University arbeitete. Lynn Cullen liebt es, zu reisen und in der Vergangenheit zu graben, und hat mehrere historische Romane veröffentlicht, die zu US-Bestsellern wurden.
Produktdetails
- Verlag: Argon Verlag
- Anzahl: 2 MP3-CDs
- Gesamtlaufzeit: 643 Min.
- Erscheinungstermin: 29. September 2023
- Sprache: Deutsch
- ISBN-13: 9783839820889
- Artikelnr.: 67795788
Herstellerkennzeichnung
Argon Verlag AVE GmbH (7%)
Waldemarstr. 33a
10999 Berlin
www.argon-verlag.de
»Die Ärztin [und Hauptprotagonistin Dorothy Horstmann] entsagt privatem Glück, um die Kinderlähmung zu besiegen, begleitet die größte je getätigte Massenimpfung in der UdSSR. Das leuchtet Andrea Sawatzki beim Lesen sachlich und mitreißend aus.« Beatrix Lampe Kölner Stadt-Anzeiger 20231126
Die Autorin hat [...] ein überaus lesenswertes Buch geschaffen. Stefan Rammer Donaukurier Ingolstadt 20240126
Der Roman von Lynn Cullen „ Die Formel der Hoffnung „ erzählt die Lebensgeschichte von Dorothy Horstmann,
deren Forschungen zur Ausbreitung des Poliovirus dazu beigetragen haben, die Voraussetzungen für die Entwicklung des Polio-Impfstoffs zu schaffen.
Dorothy Horstmann hatte …
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Der Roman von Lynn Cullen „ Die Formel der Hoffnung „ erzählt die Lebensgeschichte von Dorothy Horstmann,
deren Forschungen zur Ausbreitung des Poliovirus dazu beigetragen haben, die Voraussetzungen für die Entwicklung des Polio-Impfstoffs zu schaffen.
Dorothy Horstmann hatte es als Frau und Ärztin während ihres Studiums und bei ihrer Arbeit im Vanderbilt- Krankenhaus nicht leicht,
da sie sich niemals hat fremdbestimmen lassen und immer ihren eigenen Weg verfolgt hat.
In den 40er und 50er Jahren gab es unzählige Polio Erkrankungen und die Medizin konnte den kleinen Patienten mit ihren damaligen Möglichkeiten nicht helfen
Dorothy Horstmanns Ziel war es diese schreckliche Krankheit auszurotten.
Dafür kämpfte sie unermüdlich und litt unter dem wissenschaftlichen Wettkampf zwischen den verschiedenen Forschergruppen.
Trotzdem gibt sie nicht auf.
Dieses Buch ist in Romanform geschrieben und verbindet geschickt die tatsächlichen Fakten mit der Romangeschichte.
Ein sehr unterhaltsamer und interessanter Roman über eine großartige Ärztin,
der die Menschheit unendlich viel zu verdanken hat.
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Die Geschichte um die Ärztin Dr. Dorothy Millicent Horstmann spielt in den 1940er Jahren in den USA, besser gesagt in Nashville im Vanderbilt-Hospital.
Die 1,85 m große Frau ist eine der wenigen in der Klinik und hat ein großes Ziel vor Augen, sie will die Kinderlähmung …
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Die Geschichte um die Ärztin Dr. Dorothy Millicent Horstmann spielt in den 1940er Jahren in den USA, besser gesagt in Nashville im Vanderbilt-Hospital.
Die 1,85 m große Frau ist eine der wenigen in der Klinik und hat ein großes Ziel vor Augen, sie will die Kinderlähmung heilen bzw. eindämmen, die in dieser Zeit viel Leid nicht nur in den USA verursacht. Der jungen Frau mit dem Medizinstudium werden viele Steine in den Weg gelegt, vor allem der Konkrurenzkampf und der Druck in der Forschung wird in diesem Buch thematisiert. Noch dazu ist sie eine Frau, was in Wissenschaftskreisen der damaligen Zeit Zweifel aufwirft. Und obwohl die Medizin sehr männerdominierend ist, sind es Frauen, die dem Polio-Virus auf die Spur kommen.
Das Buch ist super geschrieben und sehr informativ. Man bekommt einen Eindruck von der damaligen Zeit und der Grausamkeit dieses Virus. Das Buch macht Mut und ist trotzdem sehr positiv erzählt. Zudem bekommt man einen Einblick in die Wissenschaft und die Herausforderungen, mit denen Wissenschaftler*innen konfrontiert sind.
Sehr empfehlenswert!
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Ein sehr mitreißendes Hörbuch mit einer beeindruckenden Ärztin
Wer kennt schon Dr. Dorothy Horstmann? Auf diese Frage müssten wohl die meisten Menschen zugeben, dass sie keine Ahnung haben, wer diese Frau ist. Aber fragt man nach der Bekanntheit des Impfstoffs gegen …
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Ein sehr mitreißendes Hörbuch mit einer beeindruckenden Ärztin
Wer kennt schon Dr. Dorothy Horstmann? Auf diese Frage müssten wohl die meisten Menschen zugeben, dass sie keine Ahnung haben, wer diese Frau ist. Aber fragt man nach der Bekanntheit des Impfstoffs gegen Kinderlähmung, so sieht die Sache schon anders aus.
Und genau darum geht es in diesem historischen Roman, das auf wahren Tatsachen beruht: Dr. Dorothy Horstmann steht im Zentrum des Handelns und wir begleiten sie jahrzehntelang bei ihrer Arbeit in Krankenhaus und Forschung. Denn um 1940 greift die Kinderlähmung, Polio, in den US um sich, verbreitet Angst und Schrecken und hält die Krankhäuser am Rand der Belastbarkeitsgrenze. Mitten in dieser Zeit arbeitet Dr. Dorothy Horstmann als Ärztin und muss sich nicht nur gegen die Polio behaupten, sondern auch in der Männerdomäne um ihre Position kämpfen.
Dieser historische Roman schafft es sehr gut, den Leser / Zuhörer in die Zeit zu holen. Dabei setzt die Autorin weniger auf reine Erklärungen, sondern vermittelt dem Leser die notwendige Einordnung durch Situationsbeschreibungen und kleine Zwischenszenen mit Patienten. Dadurch entsteht eine Atmosphäre, die erahnen lässt, wie es während der Polio-Epidemie war. Das macht es bedrückend, weckt aber auch die Neugier, wie es sich weiterentwickelt. Besonders erstaunt hat mich auch, wie schwer man es Dorothy gemacht hat, weil sie eine Frau war und noch dazu sehr groß. Mir geht es bei solchen historischen Romanen immer so und ich ertappe mich dabei, dass mir im Alltag gar nicht mehr so bewusst ist, wie früher mit Gleichstellung umgegangen wurde. Aber dadurch ist es umso erstaunlicher, wie beharrlich Dorothy ihre Ziele verfolgt hat und wie besessen sie von ihrer Berufung ist, ohne sich beirren zu lassen von der Diskriminierung. Sie erscheint mir als Leser / Zuhörer als unheimlich bodenständig trotz ihrer bahnbrechenden Erfolge. Durch ihre Empathie und auch durch ihren Wunsch nach einer Ehe und einer Familie mit Kind wirkt sie gleichzeitig so nahbar, dass man sie einfach nur mögen kann. Ich mochte auch die Abwechslung zwischen Kapiteln über private Erlebnisse und die Forschung beziehungsweise über Erlebnisse im Krankenhaus.
Das Hörbuch mit Andrea Sawatzki hat mir unheimlich gut gefallen. Denn Andrea Sawatzki spricht mit einer so ruhigen Stimme, die ebenso sachlich wie bodenständig wirkt, so wie ich mir Dorothy auch vorgestellt habe. Gleichzeitig transportiert sie aber auch diese Begeisterung, die Dorothy verspürt haben muss, wenn sie in ihrer Forschung vorankam.
Ich habe das Hörbuch gar nicht mehr ausmachen können. Es war spannend, mitreißend und ich habe obendrauf noch viel gelernt aus diesem historischen Roman, der auf einer wahren Begebenheit beruht.
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Die Rolle der Wissenschaftlerinnen hinter den bekannten Wissenschaftlern...
Googelt man die Worte „Polio Impfstoff Erfinder“, wird man immer wieder zwei Namen lesen: Jonas Salk und Albert Sabin. Beide arbeiteten mit ihren Forscherteams (und unterschiedlichen Ansätzen) an …
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Die Rolle der Wissenschaftlerinnen hinter den bekannten Wissenschaftlern...
Googelt man die Worte „Polio Impfstoff Erfinder“, wird man immer wieder zwei Namen lesen: Jonas Salk und Albert Sabin. Beide arbeiteten mit ihren Forscherteams (und unterschiedlichen Ansätzen) an Impfstoffen, beide Namen sind in die Geschichte eingegangen. Doch die wenigsten wissen, dass hochqualifizierte Frauen mit ihrer Arbeit erst dafür gesorgt haben, dass Salk und Sabin ihre Impfstoffe gegen die gefürchtete Kinderlähmung entwickeln und testen konnten. Eine davon war Dr. Dorothy Horstmann.
Ihre Geschichte erzählt Lynn Cullen in „Die Formel der Hoffnung“. Zwar erklärt sie im Nachwort, dass die Handlung des Buches weitestgehend fiktional ist, doch die Eckpunkte von Horstmanns Forschung und der Kontext zur Entwicklung der Impfstoffe ist natürlich authentisch. Die Szenen im Buch sind zwar oftmals von dokumentierten Ereignissen inspiriert, ihr Ablauf jedoch ist fiktiv erzählt.
Gar so viel Verwertbares hat die Autorin wahrscheinlich nicht finden können über Dr. Horstmann - denn klar, die Bücher zu Polio-Impfstoffen beschäftigen sich eben hauptsächlich mit den Männern, die am Ende die Lorbeeren für die Impfstoffe einheimsten.
So erzählt sie Dorothys Geschichte als Roman und die Grenzen zwischen belegten Fakten und künstlerischer Freiheit verschwimmen, wie es in biografischen Romanen üblich ist.
Sie hat versucht, den Weg zum Impfstoff detailliert nachzuzeichnen, doch genau das ist aus meiner Sicht der Nachteil des Buches. Forschung ist zäh, langwierig und oftmals über lange Zeiträume nicht von durchbrechenden Ergebnissen bestimmt. Doch je mehr dies wiedergegeben wird, desto weniger Dynamik hat auch der Roman.
Über eine Spanne von etwa 100-150 Seiten erfuhr man von diversen Treffen Dr. Horstmanns mit ihren Forscherkollegen, in denen gefühlt immer wieder die gleichen Gespräche geführt, die gleichen Fragen gestellt, die gleichen Antworten gegeben wurden. Dies machte das Buch in diesen Kapiteln sehr langatmig für mich - gefühlt passierte überhaupt nichts.
Auf den letzten 100 Seiten wiederum, als der Forschungsdurchbruch erzielt war und es um das „Wettrennen“ von Salk und Sabin um die Impfstoffe ging, wurde es dann wieder spannend und diesen letzten Teil habe ich mit Begeisterung und viel Lesefreude verfolgt.
In der Gesamtschau ist es daher für mich ein Buch mit Verbesserungs- bzw. Kürzungspotential, das aber trotzdem thematisch sehr interessant ist und bei dem es sich lohnt, bis zum Ende dranzubleiben.
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Beeindruckende Geschichte über medizinischen Meilenstein
Als Ärztin in den 40er Jahren hat es Dorothy Horstmann generell nicht leicht: Männliche Ärzte erhalten grundsätzlich mehr Anerkennung, einschließlich in der Forschung. Doch sie hat sich dem Kampf gegen den …
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Beeindruckende Geschichte über medizinischen Meilenstein
Als Ärztin in den 40er Jahren hat es Dorothy Horstmann generell nicht leicht: Männliche Ärzte erhalten grundsätzlich mehr Anerkennung, einschließlich in der Forschung. Doch sie hat sich dem Kampf gegen den Polio-Virus verschrieben und lässt, allen Hindernissen zum Trotz, nicht locker.
Der auf der wahren Geschichte von Dr. Dorothy Horstmann beruhende historische Roman konnte mich mit einer unglaublich eindrucksvollen Beschreibung der damaligen Umstände in den 40er und 50er Jahren sehr begeistern. Gefühlt hautnah ist man dabei, als Dorothy sich unablässig darum bemüht, Fortschritte in der Polio-Forschung zu machen, wobei ihr immer wieder Steine in den Weg gelegt werden.
Aufbau und Erzählweise des Romans sind etwas sprunghaft, was zunächst etwas gewöhnungsbedürftig ist, aber die Geschichte bleibt spannend und vermittelt hervorragend, wie schwierig und langwierig, die Entwicklung des Impfstoffes damals war.
Für mich schildert der historische Roman unterhaltsam und lehrreich ein spannendes Stück medizinische Zeitgeschichte über eine Krankheit, die man heute – dank der Impfung – nur noch dem Namen nach kennt. Auf jeden Fall empfehlenswert!
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Durch das außergewöhnlich schöne Cover bin ich auf das Buch aufmerksam geworden. Es handelt sich um die Geschichte von Dorothy Horstmann, einer Epidemiologin, die das Poliovirus erforscht hatte, die jedoch kaum bekannt geworden ist.
1941: Dorothy ist für eine Frau sehr …
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Durch das außergewöhnlich schöne Cover bin ich auf das Buch aufmerksam geworden. Es handelt sich um die Geschichte von Dorothy Horstmann, einer Epidemiologin, die das Poliovirus erforscht hatte, die jedoch kaum bekannt geworden ist.
1941: Dorothy ist für eine Frau sehr groß und kommt aus ärmlichen Verhältnissen. Ihre erste Stelle als Kinderärztin bekommt sie nur, weil dem Chefarzt nicht bewußt war, dass es sich bei D.M. Horstmann um eine Frau handelt.
Damals erkrankten weltweit sehr viele Kinder an Polio (Kinderlähmung). Virologen und Epidemiologen arbeiteten jahrzehntelang an der Erforschung des Virus. Dorothys Forschung konzentrierte sich hauptsächlich darauf herauszufinden, wie das Virus in den Körper gelangt.
Seitenlang werden Gespräche zwischen Virologen und Polio-Erforschern wiedergegeben, was etwas ermüdend war. Sehr gut gefallen haben mir hingegen die Passagen über Dorothys Kindheit, die Beziehung zu ihrem Vater und die Liebesbeziehung zu Arne, einem Dänen, der in die USA gekommen ist, um Penizillin für Häftlinge aus deutschen Konzentrationslagern zu beschaffen.
In dem Roman erfahren wir auch einiges über andere bedeutende Virologen, die sich in der Polio-Forschung verdient gemacht haben, allen voran Dr. Albert Sabin, mit dem Dorothy eine enge Freundschaft verbunden hatte. Sabin hat den Lebendimpfstoff gegen Polio entwickelt (Schluckimpfung).
Doch nicht nur Ärzte waren an der Erforschung und Bekämpfung von Polio beteiligt. Für die Tierversuche mit Affen wurden Tierpfleger beschäftigt, die Laborassistentin Barbara Johnson hat sich bei ihrer Arbeit mit dem Virus infiziert.
Der Autorin ist es gelungen, einen interessanten Roman über eine Wissenschaftlerin zu schreiben, die fast in Vergessenheit geraten ist, genau wie der lange Kampf gegen das Polio-Virus. Am Ende findet sich ein Personen-/Figurenverzeichnis, dem man entnehmen kann, welche Protagonist*Innen real und welche fiktiv sind.
Ich empfehle den Roman gerne weiter und bin froh, dass ich nicht nur viel über Dorothy Horstmann, sondern auch einiges über den langen Weg zu einem Impfstoff erfahren habe.
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Ich muss gestehen das ich von Dorothy Horstman bisher noch nie gehört hatte, was wirklich ein Fehler war.
Die Autorin widmet sich dem Leben der Wissenschaftlerin auf zwei Ebenen an. Man lernt Dorothy als Dr Horstman kennen die sich zum Ziel gesetzt hat das Poliovirus zu bekämpfen und …
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Ich muss gestehen das ich von Dorothy Horstman bisher noch nie gehört hatte, was wirklich ein Fehler war.
Die Autorin widmet sich dem Leben der Wissenschaftlerin auf zwei Ebenen an. Man lernt Dorothy als Dr Horstman kennen die sich zum Ziel gesetzt hat das Poliovirus zu bekämpfen und das mit allen Mitteln. Das alleine wäre schon grandioser Stoff. Doch auch die private Seite von Dorothy finde ich sehr spannend. Es war wirklich interessant etwas über ihren Werdegang zu erfahren und zu sehen wie sie zu der beeindruckende Frau wurde die sie offensichtlich war. Immer wieder war ich tief beeindruckt von ihr, dann wieder wütend über die herrschende misogynie und Ignoranz und teilweise auch über die Einstellung einiger Kollegen von Dorothy die das ganze mehr als Wettlauf und Wettbewerb sehen als sich wirklich um die Kinder zu kümmern die an dieser grauenhaften Kinderlähmung sterben oder in der eisernen Lunge liegen.
Der Schreibstil war wirklich sehr schön und flüssig zu lesen und ich konnte eine wirklich gute Verbindung zu den einzelnen Charakteren aufbauen. Dorothy finde ich sehr interessant, stark und unglaublich vielschichtig Charakterisiert was es leicht machte sich in ihre Geschichte hineinzufinden.
Alles in allem ein tolles Buch über eine großartige Pionierin
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Ein toller Roman über eine Ärztin, von der man bislang nicht viel gehört hat! Die Entwicklung des Polioimpfstoffes verpackt in einen aufreibenden Roman mit tragischen Einzelschicksalen, toll gezeichneten Charakteren und einer Spannungskurve, die nicht abreißt.
Dr. Horstmann, …
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Ein toller Roman über eine Ärztin, von der man bislang nicht viel gehört hat! Die Entwicklung des Polioimpfstoffes verpackt in einen aufreibenden Roman mit tragischen Einzelschicksalen, toll gezeichneten Charakteren und einer Spannungskurve, die nicht abreißt.
Dr. Horstmann, eine Pionierin auf ihrem Gebiet, Vorreiterin in vielen Dingen und mit einer unvergleichlichen Willensstärke ist hier die Hauptprotagonistin. Man begleitet sie von den Anfängen Als Ärztin bis hin zum großen Durchbruch in ihrer Forschung. Trotz vieler Widrigkeiten und großer Stolpersteine schafft sie es schlussendlich trotzdem an ihr Ziel.
Ein inspirierender Roman mit einem tollen Thema, glaubhaften Charakteren in die man sich schnell hineinfühlen kann und einer sehr poetischen und trotzdem einfachen Sprache. Definitiv eines meiner Highlights dieses Jahr!
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Dorothy Horstmann ist intelligent und ehrgeizig. Durch diese Eigenschaften ist es ihr möglich in den 1930er Jahren Medizin zu studieren. Doch aufgrund ihres Geschlechts wird sie oftmals nicht ernst genommen. Dorothy beißt sich durch und beweist ihren männlichen Kollegen, was sie …
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Dorothy Horstmann ist intelligent und ehrgeizig. Durch diese Eigenschaften ist es ihr möglich in den 1930er Jahren Medizin zu studieren. Doch aufgrund ihres Geschlechts wird sie oftmals nicht ernst genommen. Dorothy beißt sich durch und beweist ihren männlichen Kollegen, was sie kann. Ihr größter Antrieb ist dabei, der Wille einen Impfstoff gegen die Kinderlähmung zu finden.
Lynn Cullen hat mit „Die Formel der Hoffnung“ die Geschichte der Entwicklung und Entdeckung des Polio-Impfstoffes
Das Buch ist in verschiedene zeitliche Abschnitte unterteilt und enthält dabei von der Länge her übersichtliche Kapitel. Diesen werden auch die Zeitabschnitte zugeordnet und zu Beginn eines jeden Abschnitts wird die Perspektive einer Frau (Sekretärin, Mutter etc.) geschildert.
Der Autorin ist es gelungen, den packenden Kampf auf der Suche nach dem Impfstoff zu erzählen. Insbesondere bei der Beschreibung der Personen, die dabei beteiligt waren, widmet sie eine tiefgründige Beschreibung, was mir wirklich gut gefallen hat.
Insbesondere hat mir die Beschreibung der Protagonistin Dorothy gefallen. Diese wirkt etwas kühl, ist aber absolut emphatisch, was Lynn Cullen vor allem in der Beziehung zu ihrem Vater widerspiegelt.
Für mich waren die Gespräche zwischen den Wissenschaftlern oftmals schwierig zu lesen. Diese wirkten auf mich manchmal etwas unübersichtlich und im schnellen Schlagabtausch, sodass ich teilweise zweimal lesen musste, um herauszufinden, wer nun zu wem gesprochen hat.
Auch war es spannend mitzufiebern, wie die Entwicklung verläuft. Das Ganze wurde sehr realistisch dargestellt, wird es doch immer wieder durch die „unbedeutende“ Rolle der Frau beeinflusst.
Das Nachwort inkl. der Erklärungen der Person macht dieses Buch zu einer runden Sache!
Mein Fazit: Ein tolles Buch über einen wichtigen Part in der Gesundheitsentwicklung des 21. Jahrhunderts.
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Das Buch ist ein tolles Werk über ein großes Problem in der Medizingeschichte
Dr. Dorothy Horstmann bekommt eine Stelle als Assistenzärztin, weil man dachte hinter D.M. Horstmann verberge sich ein Mann. Dorothy ist eine beeindruckende Frau und will mit viel Ehrgeiz und Ausdauer das …
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Das Buch ist ein tolles Werk über ein großes Problem in der Medizingeschichte
Dr. Dorothy Horstmann bekommt eine Stelle als Assistenzärztin, weil man dachte hinter D.M. Horstmann verberge sich ein Mann. Dorothy ist eine beeindruckende Frau und will mit viel Ehrgeiz und Ausdauer das Poliovirus erforschen und bekämpfen. Sie hat sich sogar selber in eine Eiserne Lunge gelegt, um zu erfahren wie es sich darin anfühlt. Sie ist eine durchaus empathische Frau, die sehr viel Durchhaltevermögen beweist. Einerseits kämpft sie in einer von Männern dominierten Welt in der „Mann“ ihr nicht viel zutraut und andererseits zeigt sie eine bemerkenswerte Ausdauer bei der Forschung. Immer wieder wird ihre Frustrationstoleranz auf eine harte Probe gestellt, aber Dorothy verliert ihr Ziel nie aus den Augen. Lange Zeit ist ja nicht mal klar wie Polio übertragen wird und wie das Virus im Körper wirkt. Auch als Dorothy sich in den Dänen Arne verliebt, stellt sie ihre Forschung an die erste Stelle. Arne merkt bald, dass Dorothy ihre Arbeit mehr liebt als ihn. Der Wettkampf um den Polioimpfstoff gegen Ende des Buches war viel spannender als viele Krimis. Mich hat auch die Person Dorothy Horstmann beeindruckt, sie ist eine starke Frau, die es trotz aller Schwierigkeiten nie verlernt hat, Empathie zu beweisen, für die kranken Kinder und deren Eltern, für die Krankenschwestern und anderen Ärzte und auch für die leider notwendigen Laboraffen und ihren Pfleger. Dies zeigt eine zutiefst menschliche Seite dieser durchsetzungsstarken Frau.
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