Laura Maaß
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Was du siehst (eBook, ePUB)
Roman Der mitreißende Liebesroman in einem Dorf nahe der Elbe.
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Wie weit muss man gehen, um zu erkennen, wo man hingehört? 1967: Als der Mann, den sie liebt, spurlos verschwindet, verlässt die schwangere Ruth Ost-Berlin und macht sich auf in eine ungewisse Zukunft. Schnell fühlt sie sich zu Hause an einem Ort, an dem das Leben schon immer hart war, die Herzen der Menschen dafür umso größer. In dem kleinen Dorf in Mecklenburg, nahe der Elbe, trifft sie auf Hannah. Ihre Kinder Jule und Andi wachsen gemeinsam auf, sitzen am Ufer des Bracks, laufen durch die Kiefernwälder und träumen von der Zukunft. Als sie sich endlich ihre Liebe gestehen, scheint ih...
Wie weit muss man gehen, um zu erkennen, wo man hingehört? 1967: Als der Mann, den sie liebt, spurlos verschwindet, verlässt die schwangere Ruth Ost-Berlin und macht sich auf in eine ungewisse Zukunft. Schnell fühlt sie sich zu Hause an einem Ort, an dem das Leben schon immer hart war, die Herzen der Menschen dafür umso größer. In dem kleinen Dorf in Mecklenburg, nahe der Elbe, trifft sie auf Hannah. Ihre Kinder Jule und Andi wachsen gemeinsam auf, sitzen am Ufer des Bracks, laufen durch die Kiefernwälder und träumen von der Zukunft. Als sie sich endlich ihre Liebe gestehen, scheint ihr Leben perfekt. Bis ein lang gehütetes Geheimnis Jule nach dem Mauerfall in die Welt zieht, während Andi auf seine große Liebe wartet. Eine warme Geschichte über die vielen Farben des Glücks - und über das, was passieren kann, wenn das lange Warten endlich ein Ende hat. »Sie saßen wie so oft am Ufer des Bracks und schauten auf das dunkle Wasser. Da war auf einmal nur ihr Gesicht und alles, woran er sich noch erinnern konnte, war der Kuss, den sie ihm gab an diesem sonnigen Nachmittag, als die Natur um sie herum gerade vom Sommer in den Herbst wechselte und ihre Liebesgeschichte begann.« Bei Fragen zur Produktsicherheit, wenden Sie sich bitte an: info@gutkind-verlag.de
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Laura Maaß, aufgewachsen in Schwerin, arbeitet in der Unternehmenskommunikation. Das Schreiben ist für sie die schönste Möglichkeit, sich mit ihren familiären Wurzeln und den zwischenmenschlichen Herausforderungen des Alltags zu beschäftigen. Was du siehst ist ihr erster Roman.
Produktdetails
- Verlag: Gutkind Verlag
- Seitenzahl: 352
- Erscheinungstermin: 4. August 2025
- Deutsch
- ISBN-13: 9783989411074
- Artikelnr.: 73783318
»Von der ersten bis zur letzten Seite ist zu spüren: Laura Maaß hat Talent. Sie hat einen ausgefeilten Stil: schnörkellos klar, aber poetisch. Ihr ist ein Roman mit vielen Schattierungen gelungen, eine Hommage an die Griese Gegend und die vielen Farben des Lebens« NDR Radio MV1 20250829
»Leise und berührend erzählt Laura Maaß von Hoffnung, Geheimnissen und großen Gefühlen, die jede Distanz überbrücken.« Flow 20251013
Auf das Buch "Was du siehst" habe ich gespannt gewartet. Zeitlich startet der Roman im Jahr 1967 in Ostberlin. Anschließend dürfen wir die Geschichte der Protagonisten bis ins Jahr 2010 mitverfolgen.
Die Geschichte startet damit, dass die junge Frau Ruth hochschwanger …
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Auf das Buch "Was du siehst" habe ich gespannt gewartet. Zeitlich startet der Roman im Jahr 1967 in Ostberlin. Anschließend dürfen wir die Geschichte der Protagonisten bis ins Jahr 2010 mitverfolgen.
Die Geschichte startet damit, dass die junge Frau Ruth hochschwanger überraschend zu ihrem Onkel Arthur in ein kleines Dorf in Mecklenburg Vorpommern nahe der Grenze kommt und fortan zu ihm zieht.
Kurze Zeit später wird Ruths Tochter Jule geboren. Sie bringt hier ihre Tochter Jule zur Welt. Während ihrer Kindheit freundet sie sich mit dem gleichaltrigen Andi, später entwickelt sich eine Liebesgeschichte zwischen den beiden.
Nach der Grenzöffnung ändert sich für die beiden viel: Jule möchte ihren Vater finden.
Am Anfang fiel es mir etwas schwer, in die Geschichte hineinzukommen, da sie am Anfang noch nicht besonders spannend ist (daher ein Stern Abzug). Ab ca. der Hälfte des Buches war ich aber voll im Lesefluss und im mitreißenden Spannungsbogen drin und wollte unbedingt wissen, wie die Geschichte endet.
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Das Buch "Was du siehst" von Laura Maaß erzählt die Geschichte von Ruth, die aus Ost-Berlin in ein kleines Dorf in Mecklenburg flüchtet, nachdem der Mann, den sie liebt, spurlos verschwunden ist. Dort findet sie eine neue Heimat und knüpft eine enge Freundschaft zu …
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Das Buch "Was du siehst" von Laura Maaß erzählt die Geschichte von Ruth, die aus Ost-Berlin in ein kleines Dorf in Mecklenburg flüchtet, nachdem der Mann, den sie liebt, spurlos verschwunden ist. Dort findet sie eine neue Heimat und knüpft eine enge Freundschaft zu Hannah. Ihre Kinder Jule und Andi wachsen gemeinsam auf, träumen von der Zukunft und verlieben sich schließlich ineinander. Doch ein lang gehütetes Familiengeheimnis stellt ihr Glück auf eine harte Probe...
Das Buch setzt sich mit vielen verschiedenen Themen wie Liebe, Verlust, Familie und dem Schicksal auseinander. Die Autorin schafft es die emotionalen Höhen und Tiefen ihrer Charaktere sensibel darzustellen und die Leser tief in ihre Welt eintauchen zu lassen - das fand ich besonders gut.
Der Schreibstil ist flüssig, sodass das Lesen vereinfacht wird. Jedoch finde ich, dass man mehr aus der gesamten Geschichte rausholen könnte, indem man gewisse Ereignisse spannender darstellt. Dies hat mir gefehlt...
Von mir gibt es 3,5 von 5 Punkten.
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Ich mag Romane, in der die deutsche Vergangenheit so glaubwürdig erzählt wird, wie in diesem.
Der Erzählstil von Laura Maaß hat mir sehr gefallen und mich richtig gefesselt. Zwischenzeitlich gab es ein paar Längen, aber vielleicht musste das so sein.
Ich konnte mir den …
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Ich mag Romane, in der die deutsche Vergangenheit so glaubwürdig erzählt wird, wie in diesem.
Der Erzählstil von Laura Maaß hat mir sehr gefallen und mich richtig gefesselt. Zwischenzeitlich gab es ein paar Längen, aber vielleicht musste das so sein.
Ich konnte mir den Ort und die Bewohner so gut vorstellen.
Ein leiser Roman über zwischenmenschliche Beziehungen, Sehnsüchte Geduld und Verständnis, aber vor allem die Liebe. So schön waren die Rituale von Laura und Andi.
Es erinnert an eine andere Zeit in der deutschen Geschichte. Umso mehr sollten wir wieder Kleinigkeiten sehen und schätzen lernen.
Auch mit dem Ende bin ich überraschender Weise zufieden obwohl es nicht vorhersehbar war.
Fazit:
Mir hat das Buch sehr gefallen. Von Laura Maas werden wir sicher noch mehr hören und lesen. Ich hab mir vorgenommen, sie im Auge zu behalten.
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Auf der Suche
ist die Jule, die 1967 geboren wird, in einem kleinen Dorf in der Griesen Gegend, ganz nahe an der ehemaligen Deutsch-Deutschen Grenze. Dort wächst sie zusammen mit Andy auf, der ein Freund fürs Leben wird und ihre einzig wahre Liebe.
Ich bin nur 4 Jahre jünger als …
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Auf der Suche
ist die Jule, die 1967 geboren wird, in einem kleinen Dorf in der Griesen Gegend, ganz nahe an der ehemaligen Deutsch-Deutschen Grenze. Dort wächst sie zusammen mit Andy auf, der ein Freund fürs Leben wird und ihre einzig wahre Liebe.
Ich bin nur 4 Jahre jünger als Jule und auch in Ostdeutschland aufgewachsen. Die Umstände, die Jule beschreibt, sind mir alle bekannt. Ich habe so vieles wiedererkannt und habe mich deshalb in diesem Buch sehr sehr wohl gefühlt. Nichts wird unter den Teppich gekehrt, aber wir erleben die Menschen trotzdem nicht trübsinnig oder extrem belastet, sondern glücklich und häufig sehr zufrieden.
Jule und Andy machen etwas aus ihrem Leben, haben Visionen und streben nach einem erfüllten Leben. Andys Leben ist perfekt, so wie es ist. Jule fehlt der Vater und nach dem die Grenze dann offen ist, reist sie durch die Welt, ihrem vermeintlichen Vater hinterher. Wird sie ihn jemals finden und werden Jule und Andy am Ende doch noch das Paar werden, dass der Leser eigentlich ab den ersten Seiten in den beiden sieht?
Am Ende war ich kurz vorm Heulen. Und auch hier wird wieder einmal klar, dass Glück, Freude und unendliche Trauer nicht weit weg voneinander sind.
Laura Maaß ist ein wunderbarer Roman gelungen. Wegen des Einführungspreises habe ich mir diesen als E-Book gegönnt. Aber dieses Buch ist etwas für meine Sammlung und deshalb werde ich es wohl noch einmal als gedrucktes Buch käuflich erwerben.
Ein Buch für die Seele und für schöne Erinnerungen.
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Wer von uns hat es als Kind nicht gespielt: „Ich sehe was, was Du nicht siehst…“. Auch für Jule und Andi ist dieses Farbenspiel ein immer wieder kehrender Zeitvertreib und dieses Farbenspiel wird sie ein Leben lang begleiten. Zuerst noch als DDR-Bürger, später dann …
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Wer von uns hat es als Kind nicht gespielt: „Ich sehe was, was Du nicht siehst…“. Auch für Jule und Andi ist dieses Farbenspiel ein immer wieder kehrender Zeitvertreib und dieses Farbenspiel wird sie ein Leben lang begleiten. Zuerst noch als DDR-Bürger, später dann in der ganzen Welt. Jules Mutter verschlägt es 1967 hochschwanger mit Jule in ein kleines, mecklenburgisches Dorf. Sie kommt aus Ost-Berlin, über den Kindsvater verliert sie nur wenig Worte. Jule wächst zusammen mit dem gleichaltrigen Andi auf. Die beiden sind ein Herz und eine Seele. Jule ist quirlig und extrovertiert, Andi ruhig und in sich gekehrt. Die beiden ergänzen sich gut und verbringen eine entspannte Kindheit und Jugend im Alltag der DDR. Dann fällt die Mauer und Jule entdeckt durch Zufall einen Hinweis auf ihren Vater. Sie verlässt das Dorf und begibt sich auf die weltweite Suche nach diesem unbekannten Mann. Andi bleibt traurig zurück. Er richtet sich ein Leben ein, doch sein Herz hängt an Jule. Sporadische Briefkontakte gibt es in all den Jahren und dann kommt es zu einem Wiedersehen, welches anders als erwartet ausfallen wird.
Kaum zu glauben, dass Laura Maaß mit diesem Roman ihr Debüt abgelegt hat. Dieses Buch zeigt von so viel Selbstsicherheit und sprachliche Kompetenz, dass man sich fragt, warum erst jetzt das erste Buch. Es ist eine leise, unaufgeregte Geschichte und die Autorin trifft genau den richtigen Ton. Die Beschreibungen der Landschaften, der Farben, der Gerüche und vor allen Dingen den Menschenschlag, weiß sie sie genau abzubilden. Die Handlung ist gut strukturiert und bei mir stellte sich sofort ein Lesefluss ein. Die Sprache modern und authentisch. Ich habe mich in dieser Geschichte sofort wohl gefühlt. Im gleichen Monat und Jahr wie Jule geboren, zwar im Westen, war sie mir von Anfang an sehr nah und wie eine Freundin. Diese Vertrautheit spüre ich nicht oft mit Romanfiguren, Laura Maaß ist es gelungen, diese Sympathien zu erzeugen. Ich verrate nicht zu viel, wenn ich vorwegnehme, dass es ein happy end mit Einschränkungen gibt. Auch hier ist es Laura Maaß gelungen, das Leben in all seiner Realität zu zeigen. Mehr geht nicht.
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Was du siehst, Roman von Laura Maaß, EBook Gutkind-Verlag
Ich sehe was, was du nicht siehst….
Ost-Berlin 1967, Ruth ist verlobt aber nicht glücklich, ausgerechnet auf der Verlobungsfeier, verliebt sie sich in den Fotografen Tom. Sie löst ihre Verlobung gegen den Willen ihres …
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Was du siehst, Roman von Laura Maaß, EBook Gutkind-Verlag
Ich sehe was, was du nicht siehst….
Ost-Berlin 1967, Ruth ist verlobt aber nicht glücklich, ausgerechnet auf der Verlobungsfeier, verliebt sie sich in den Fotografen Tom. Sie löst ihre Verlobung gegen den Willen ihres despotischen Vaters, sie zieht zu Tom und ehe sie merkt, dass sie schwanger ist, verschwindet Tom spurlos. In ihrer Verzweiflung findet sie ein neues zuhause bei ihrem Onkel, in Mecklenburg an der Elbe im Zonenrandgebiet. Hier ist sie willkommen. Jule, ihre Tochter und Andi der Sohn ihrer Freundin Hannah, wachsen zusammen auf und sind unzertrennlich. Doch nach dem Mauerfall zieht Jule in die Welt, während Andi auf sie wartet.
Das Buch ist in vier Teile gegliedert. Die einzelnen Kapitel sind mit Farben überschrieben. Die zu den Inhalten passen. Briefe und Kartengrüße sind kursiv gedruckt und somit besonders hervorgehoben. Jeder der schriftlichen Grüße von Jule beginnt mit dem Satz „Ich sehe was, was du nicht siehst ..“ Ein Spiel, das Jule und Andi gerne gespielt haben. Die Gegend, die die Kinder bewohnen nennt sich die griese Gegend, das bedeutet grau, doch für Andi und Jule hatte ihre Jugend viele Farben. Die Menschen hatten nicht viel, doch alles was sie brauchten. Bildhaft und flüssig ist der Schreibstil der Autorin, das Setting ist gut beschrieben, die Landschaft prägt den Charakter der handelnden Figuren. Die Autorin erzählt facettenreich und fesselnd, dass der Leser das Buch kaum aus der Hand legen kann. Das Ende hat mich sehr berührt.
Wie die Autorin ihre Figuren in die Handlung integriert hat, so authentisch glaubhaft, dass man meint, genauso wäre es auch passiert. Durch die auktoriale Schreibweise man ist beim Lesen dicht an den Figuren dran und kann sich mit ihnen identifizieren. Die meisten Charaktere waren mir sympathisch, doch Andi der tapfere treue Freund hat mein Herz erobert. Bei allen Figuren konnte ich eine beachtliche Entwicklung feststellen.
Einfühlsam erzählt Laura Maaß vom Leben in der ehemaligen DDR, sie selbst ist nach der Wende geboren, recherchiert hat sie bei Eltern und Großeltern und das ist ihr gut gelungen.
Es ist kein lautes Buch, Es gibt keine klassischen Spannungsmomente, nur eine Geschichte, die es wert ist, erzählt zu werden und deshalb habe ich es nicht aus der Hand legen können, ehe die letzte Seite gelesen war. Ein emotionales und angenehmes Buch welches mich hervorragend unterhalten hat. Gesellschaftsbeobachtungen und menschliche Innenansichten sind perfekt herausgearbeitet. Ein Buch fürs Herz, über das Warten können und über die Treue und kein bisschen kitschig.
Absolute Kauf- und Leseempfehlung und 5 Sterne
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Dieser Roman hat mich tief berührt und er zeigt, dass Liebe alle Grenzen überwindet und man keine großen Reichtümer braucht, um glücklich zu sein. 1967. Die schwangere Ruth wird von Tom von heute auf Morgen verlassen, es bleibt nur eine Nachricht: Warte auf mich. Ihr Vater …
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Dieser Roman hat mich tief berührt und er zeigt, dass Liebe alle Grenzen überwindet und man keine großen Reichtümer braucht, um glücklich zu sein. 1967. Die schwangere Ruth wird von Tom von heute auf Morgen verlassen, es bleibt nur eine Nachricht: Warte auf mich. Ihr Vater schickt sie von Ostberlin zu seinem Bruder Arthur in ein kleines Dorf in Mecklenburg, wo die Zeit stehen geblieben scheint. Ruth paßt sich an, findet eine Freundin und die Kinder der beiden jungen Frauen Jule und Andi wachsen gemeinsam auf, verlieben sich und werden ein Paar. Doch dann fällt die Mauer und Jule will unbedingt nach ihrem verschollenen Vater suchen. Sieben Jahre reist sie durch die Welt, Andi verzehrt sich nach ihr, für ihn gibt es keine andere Frau. Und dann hat das Schicksal eine harte Probe für Beide bereit. Wir lernen auch andere Paare kennen. Frieda und Arthur, beide schon lange im Rentenalter, Hannah und Heinrich, Andis Eltern. Das Leben in dem beschaulichen Dorf bringt uns die Autorin derart authentisch herüber. Man riecht die Kiefernwälder, die heißen Sommer, die bitterkalten Winter und den Geruch der Erde nach einem Regenguß. Doch auch das Leben im Dorf verändert sich mit der neuen Zeit und die Menschen lernen den Fortschritt kennen. Jule und Andi haben immer das Spiel, was du siehst ist z.B. Dunkelrot gespielt. Und so haben die Kapitel alle eine Farbe als Überschrift: Kreideweiß, Morgenrot, Blaubeergrün und viele andere Farben. Das Buch liest sich ruhig und man fühlt sich von aller Hektik befreit, man genießt die Ruhe des Dorfes und die angenehme Atmosphäre dieser besonderen Menschen in Mecklenburg. Es zeigt uns fast ein ganzes Leben der Protagonisten, beginnend mit 1967 und endend 2010. Das Buch, ein ruhiger Fluß, sehr zu Herzen gehend und voller Liebe. Das Cover ist eine wunderbare Aquarellzeichnung, es zeigt eine unberührte Natur in den schönsten Farben. Dies ist das Erstlingswerk der Autorin, die damit eine bezaubernde und tiefgründige Lektüre geschaffen hat und man darf auf weitere Bücher hoffen. Beruhigend dies zu lesen und eine Welt mit zufriedenen Menschen.
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Warmherzige Lebensgeschichten
Der Roman Was du siehst von Laura Maaß handelt von Hannah, die 1967 schwanger zu ihrem Onkels aufs Dorf in der DDR zieht. Dort freundet sie sich mit der ebenfalls schwangeren Ruth an. Die Kinder von den beiden, Jule und Andi, wachsen gemeinsam auf und verlieben …
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Warmherzige Lebensgeschichten
Der Roman Was du siehst von Laura Maaß handelt von Hannah, die 1967 schwanger zu ihrem Onkels aufs Dorf in der DDR zieht. Dort freundet sie sich mit der ebenfalls schwangeren Ruth an. Die Kinder von den beiden, Jule und Andi, wachsen gemeinsam auf und verlieben sich im Laufe der Zeit miteinander. Als die Mauer fällt, macht sich Jule auf die Suche nach ihrem Vater, Andi hingegen bleibt und wartet auf sie.
Was für ein schöner Roman. Die Geschichte erstreckt sich von 1967 bis 2010 und wir begleiten die Protagonisten auf ihrem Lebensweg. Durch die schöne und authentische Schreibweise, hat man das Gefühl, man wäre die ganze Zeit dabei, als würde man der Erzählung einer Freundin lauschen. Daher kommt die Geschichte auch sehr leise und ruhig daher, ohne Spannung, man hört einfach nur zu und ist stiller Beobachter.
Der Roman hat mir sehr gut gefallen. Kann ich allen nur empfehlen.
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Nachdem ihre große Liebe spurlos verschwunden ist, stellt Ruth fest, dass sie schwanger ist. Sie zieht von Berlin in einen kleinen Ort in Mecklenburg. In Hannah, die ebenfalls schwanger ist, findet sie eine Freundin. Ruths Tochter Jule und Hannahs Sohn Andi wachsen gemeinsam auf. Später …
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Nachdem ihre große Liebe spurlos verschwunden ist, stellt Ruth fest, dass sie schwanger ist. Sie zieht von Berlin in einen kleinen Ort in Mecklenburg. In Hannah, die ebenfalls schwanger ist, findet sie eine Freundin. Ruths Tochter Jule und Hannahs Sohn Andi wachsen gemeinsam auf. Später verlieben sie sich. Doch dann fällt die Mauer und Jule zieht es hinaus in die Welt, während Andi auf sie wartet.
Dieser Roman beginnt im Jahr 1967, als Ruth feststellt, dass sie schwanger ist und endet im Jahr 2010. Der DDR-Alltag wird gut dargestellt, ebenso auch die Wendezeit, die große Veränderungen mit sich bringt.
Die Charaktere sind lebensnah und individuell dargestellt. Jeder hat sein Päckchen zu tragen, aber sie stehen zusammen. Jule möchte mehr über ihren Vater wissen. Ruth hatte immer vermutet, dass sich ihre Liebe in den Westen abgesetzt hat. Nach dem Fall der Mauer bekommt Jule einen Hinweis und macht sich auf die Suche nach ihrem Vater. Der introvertierte Andi bleibt zurück und wartet. Jules Suche dauert Jahre, doch sie und ihr geduldiger Freund bleiben über ihr Kinderspiel „Ich sehe was, was du nicht siehst“ verbunden. Besonders gut gefallen hat mir Frieda, die für die Kinder immer ein Ruhepol ist.
Das Ende hat mich überrascht, aber dazu will ich nichts verraten.
Es ist ein leiser, tiefgründiger und ergreifender Roman über Verlust und Liebe, der mir sehr gut gefallen hat.
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Schauplatz ist ein kleines Dorf an der Grenze zu Westdeutschland. 1967 findet Ruth hier bei ihrem Onkel ein Zuhause. Ruth ist hochschwanger. Der Vater des Kindes ist über Nacht verschwunden, vermutlich seinem Vater in den Westen gefolgt. Ruths Vater schmeißt Ruth aus dem Haus und so kommt …
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Schauplatz ist ein kleines Dorf an der Grenze zu Westdeutschland. 1967 findet Ruth hier bei ihrem Onkel ein Zuhause. Ruth ist hochschwanger. Der Vater des Kindes ist über Nacht verschwunden, vermutlich seinem Vater in den Westen gefolgt. Ruths Vater schmeißt Ruth aus dem Haus und so kommt Ruths Tochter Jule in dem kleinen Dorf auf die Welt.
Nur kurze Zeit später erblickt auch Andi im gleichen Dorf das Licht der Welt. Die beiden wachsen zusammen auf, sind unzertrennlich und schmieden Zukunftspläne. Doch dann erfährt Jule mehr über ihre Herkunft und begibt sich auf eine lange Reise. Für Andi gibt es keine andere Frau. Doch Jule kann nicht eher Ruhe finden, als bis sie ihr Ziel erreicht hat.
Mit der Geschichte wurde ich zum Teil zurück in die Wendezeit katapultiert. Es war wunderschön zu lesen und mit einer gewissen Leichtigkeit geschrieben, aus der trotzdem eine weise und vertrauensvolle Lebensweisheit rührte. So, als musste es genauso passieren und gäbe gar keinen Zweifel an dem Geschehen. Zwischendurch habe ich mit den Charakteren gehadert. Andi, der jahrelang sein eigenes Leben zurücksteckt, um auf Jule zu warten. Vergeblich? Ich hätte ihn gern manchmal geschüttelt. Und zeitgleich finde ich es bemerkenswert, wie tief die Gefühle sein müssen. Und Jule, schon immer ein kleiner wilder Freigeist, die den treuen Andi einfach warten lässt, statt gemeinsam mit ihm loszuziehen. Und doch gleichzeitig auch verständlich. Der Erzählstil ist sehr angenehm, ein wenig wie ein Geschichtenerzähler oder gar ein Märchenerzähler für Erwachsene. Eine wesentliche Rolle spielt „Ich sehe was, Was Du nicht siehst“ - und darauf folgen tolle Farben und Geschichten. Welche Rolle? Lest es selbst. Der Kreis schließt sich wunderbar mit klaren Bildern. Mich hat das Buch berührt und gegen Ende musste ich mir ein paar Tränchen verdrücken.
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