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Uli
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86637 Wertingen

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Insgesamt 553 Bewertungen
Bewertung vom 10.12.2025
Schlennstedt, Jobst

Stecknitz-Mörder


ausgezeichnet

Jobst Schlennstedt versteht es wie kein zweiter, seine Bücher derart spannend und geheimnisumwittert zu schreiben, dass der Leser von der ersten bis zu letzten Seite gefangen genommen wird. An einem nebeligen Novembertag wird die Leiche einer Frau im Elbe-Lübeck-Kanal gefunden. Sie war überall beliebt, weshalb alle rätseln, wer diese Frau so brutal getötet hat. Noch während Morten Sand und sein Team ermitteln, wird eine zweite Leiche gefunden. Ist hier ein Serienmörder am Werk? Aber das Töten hört hiermit nicht auf. Zwischen den Zeilen machen wir Bekanntschaft mit dem Mörder lesen seine Gedanken, ein unbandiger Haß scheint ihn dazu zu treiben, die Morde zu begehen. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt, doch der Mörder ist immer einen Schritt voraus bis man ihn letztendlich zu fassen bekommt, bevor er eine weitere Frau tötet. Als am Schluß der Grund für seinen Rachefeldzug bekannt wird, ist man zwischen Mitleid und Bestrafung. In diesem Buch wird auch auf das Privatleben der Ermittler eingegangen, Ole scheint in einer sehr schwierigen Lebensphase mit seiner Partnerin zu sein und Morten hat daran zu knabbern, im Dienst einen Menschen erschossen zu haben. Ein psychologisch tiefgründiger Krimi, der uns zeigt, was jahrelang aufgestauter Hass alles anrichten kann. Der Autor schreibt präzise und klar, er braucht keine Umschreibungen und Beschönigungen und schon allein der nicht zu übertreffende Spannungsbogen macht aus dem Buch ein Highlight. Das Cover ist düster, eine Schar Vögel fliegt über den Kanal. Man ist vom Emonsverlag sehr verwöhnt, den die Titelseiten sind immer sehr gut auf den Inhalt eines Buches abgestimmt.

Bewertung vom 09.12.2025
Jardin, Izabelle

Sehnsucht nach Meer


ausgezeichnet

Ein Buch, das die Seele streichelt und den Leser in eine andere Welt entführt. Leah betreibt mit ihrer Freundin im Sommer auf Fehman ein Geschäft für Segelbedarf. Den Winter verbringt sie in Hamburg, wo sie im Teekontor ihrer Mutter arbeitet. Leah ist sehr unkonventionell und liebt die Farbe Grün über alles.. Als eines Tages der smarte und reiche Reederssohn Connor Breckwohl ihren Laden betritt, ist sie von ihm derart faszinIert. Aber auch ihn läßt Leah nicht kalt. Leah ist wie elektrisiert von diesem Mann: Die Famiien beiderseits verhalten sich sehr zurückhaltend über die beginnende Liebe, zumal Connor seinen Eltern zuliebe eine andere heiraten soll. Was hat es mit dieser geheimNisvollen Figur der Mekada auf Connors Segler auf sich, die Leah so gefangen nimmt? Als sich die Wogen endlich zu glätten scheinen und die Beiden schon die Hochzeit planen, scheint ein ungeheures Unglück alles u zerstören, wofür Leah und Connor so lange gekämpft haben. Izabelle Jardin weiht uns mit diesem Buch in ein altes Familiengeheimnis ein, das Jahrzehnte zurückliegt. Wir erleben hier tiefe und innige Liebe, Sehnsucht, Tage am Meer, Erotik, Schicksal und großes Unglück verbunden mit Trauer. Hier werden wir mit Gefühle jeder Art konfrontiert. Wie immer bei der Autorin erleben wir einen leichten Lesefluß, ihre Geschichten sind leicht zu lesen und wir teilen unsere Emotionen mit den Protagonisten. Das liebevoll gestaltete Cover läßt uns den Sommer noch einmal fühlen. Wie gewohnt, mit diesem Buch werden wir nicht enttäuscht, denn auch hier wieder dürfen wir in ein anderes Leben eintauchen.

Bewertung vom 06.12.2025
McCluskey, Laura

Wolfskälte


ausgezeichnet

Ein Buch, mystisch, geheimnisvoll, voller Aberglaube und Rätsel, sehr passend für die dunkle Jahrezeit. Eilean Eadar, eine kleine Insel vor Schottland mit nur einmal 206 Einwohnern hat einen seltsamen Todesfall zu vermelden. Der 18jährige Alan liegt tot vor dem Leuchtturm. Die beiden Polizisten aus Glasgow, George und Richie sollen den Fall untersuchen. Schon auf der Schiffsfahrt zu der Insel wütet ein starker Sturm und peitschender Regen, so dass das Boot fast nicht anlegen kann. Auf der Insel selbst kümmert sich die Postmeisterin Kathy sehr intensiv um die Beiden, fast schon aufdringlich und neugierig nimmt sie die Polizisten in Beschlag und überreicht ihnen ein altes Logbuch, worin das rätselhafte Verschwinden von Leuchtturmwärtern aufgeschrieben ist. Aber bei den Nachforschungen um Alan bleiben die Bewohner stumm, George und Richie spüren die Abneigung. Und was bedeuten die Runenzeichen über den Türen? Auf Alans Grab liegen leere Trauerkarten und eine Gestalt mit einer Wolfsmaske zeigt sich vor der Unterkunft der Polizisten. Auch Cecily scheint in ihrer Ehe Probleme zu haben, ein alter Mann wird handgreiflich und der Schafzüchter verhält sich sehr seltsam. Nicht zuletzt der kleine Junge, der nicht spricht. Und der Priester, der seine Schäfchen schon hart an der Kantare hat. Langsam aber decken die Polizisten einige Ungereimtheiten auf und die Sache wird sehr gefährlich. Nicht zuletzt hat George mit Nachwirkungen aus einem früheren Einsatz zu kämpfen, Sie ist es auch, die Jack aus dem kalten Wasser rettet und mit vollem Körpereinsatz kämpft. Eine Insel, bei der die Leute noch ohne Internet oder technischen Fortschritt leben, wo keine Schule für die Kinder ist und hier der Aberglaube seinen festen Bestand hat. Die Autorin schreibt derart fesselnd und beschreibt die Widrigkeiten, den Nebel, den Regen, die Dunkelheit so lebensnah, dass der Leser ein Frösteln nicht verhindern kann. Schaurig schön und voller alter Bräuche und heidnischer Rhythen und Geschichten. Sehr gut ist das Leben und das Verhalten der beiden Polizisten geschildert. Jeder der beiden hat seine besondere Eigenarten, was beide so menschlich macht. Das Buch hat mich total gefangen genommen, diese ferne dunkle Insel mit der verschworenen Gemeinschaft und deren geheimen Machenschaften. Auch das Cover und der Titel spiegeln das Schwere; Fremde, Gefährliche wieder.

Bewertung vom 04.12.2025
Céspedes, Alba de

Was vor uns liegt


ausgezeichnet

Ein Roman, der in den 30iger Jahren des letzten Jahrhunderts erschienen ist und damals sogar im faschistischen Italien verboten wurde und auch heute von seiner Aktualität nicht verloren hat. Ein Buch mit Tiefgang. Acht junge Frauen leben und studieren im Grimaldi Convikt in Rom. Das Convikt wird von Nonnen geführt und es herrschen strenge Sitten und Regeln. An Licht wird gespart, das Essen ist einfach und die Studentinnen dürfen abends das Convikt nicht verlassen. Die acht Freundinnen kommen aus verschiedenen Gesellschaftsschichten, doch hier sind alle gleich. Aber alle diese Frauen haben ihre Probleme und Geheimnisse voreinander und sie streben danach, entweder bald zu heiraten oder ein besseres Leben zu haben. Da ist Augusta, die schon jahrelang an einem Roman arbeitet oder Milly, die herzkrank ist. Eine andere Studenten hat bereits ein Kind, das sie verleugnen muß. Die andere ist in ihren Professor verliebt und Xenia will endlich leben und lernt einen anscheinend reichen jungen Italiener kennen. Die Wünsche und Bedürfnisse der jungen Frauen werden derart lebensnah beschrieben, man fühlt mit ihnen, die teilweise strengen Eltern, das kärgliche Leben in den Dörfern und doch erwartet eine jede von ihnen eine gute und schöne Zukunft. Langsam aber sicher spürt man, dass um 1930 herum die Frauen sich anfangen zu emanzipieren, sich nicht mehr alles gefallen zu lassen. Psychologisch und erzählerisch ist dies eine mehr als eindringliche Lektüre und man fühlt sich dadurch selbst angesprochen. Eine Milieustudio, wie sie facettenreicher nicht sein kann und zeigt, wie die Sehnsucht nach Selbstbestimmung diese Zeit beherrscht und uns aufzeigt, dass die Welt 1938 voller Umbrüche ist. Da Cover ist mehr als gut ausgewählt. Es zeigt die Freundinnen beim Lernen. Das Foto stammt exakt aus dieser Zeit.

Bewertung vom 27.11.2025
Carsta, Ellin

Geschenk des Loslassens


ausgezeichnet

Dies ist jetzt der achte Band über die Hansens. Hier geht es nun um die Kinder und die Enkel. Das Lokal floriert, nachdem man sich von dem Gourmetspezialitäten zu einfachen Speisen umgestellt hat. Amala geht voll in dem Geschäft auf und sie verschiebt die Hochzeit mit Curt immer wieder. Auguste nimmt sich nun mit Mann und Kind eine längere Auszeit und Therese ist nun nach Georgs Tod nach Wien und bringt sich dort in das Cafehaus ein. Robert hat nun Hamburg verlassen und besucht seine wienerische Verwandtschaft, bevor er nach Amerika zurückkehrt. Emma muß sich nun zwischen ihrem Mann und der Zeitung und ihrem Kollegen entscheiden, um ihre Ehe zu retten. Helene und Bernhard wollen nun heiraten, bei ihnen ist inzwischen wieder der Alltag eingekehrt und Bernhard arbeitet für eine Versicherung. Im Hansens wurden Scheiben eingeworfen, war es die Konkurrenz? Eduard macht weiter mit seinen dunklen Geschäften und dann holt er sich auch noch Nolte aus Berlin zur Hilfe, der ja seine eigenen Gesetze hat.Amala ist darüber sehr enttäuscht. Und auch aus Philadelphia kommen von Elsa keine guten Nachrichten. Das Leben der Hansens geht weiter, aber immer wieder gibt es Schwierigkeiten, insbesondere Eduard wird leichtsinnig und seine Machenschaften werden kein gutes Ende nehmen, Wie wir es von Ella Carsta gewohnt sind, ist jedes Kapitel einem anderen Familienangehörigen gewidmet mit einem dazu passenden Spruch.. Wir sind nun im Jahr 1928 und Fiktion wird mit geschichtlichen Ereignissen vermischt wie z.B, der Eiserne Gustav, die Hapag Lloyd oder Alfred Hugenberg . Das Buch endet mt einem Cliffhanger und man möchte unbedingt wissen, wie sich die Angelegenheiten weiter entwickeln, was die Hansens weiter unternehmen und ich warte mehr als gespannt auf die neunte Folge. Das Cover zeigt das Hansens, ein Ausschnitt der Bar mit den mit rotem Samt überzogenen Barhockern. Wenn man die Hansens vom ersten Buch an mit verfolgt hat, fühlt man sich selbst schon dazugehörig, Wieder eine wirklich großartige Leistung der Autorin, die mit ihrer Sprachgewandtheit, ihren sehr guten Recherchen, das Lesen zu einem Vergnügen macht,

Bewertung vom 24.11.2025
Beyer, Martin

Elf ist eine gerade Zahl


ausgezeichnet

Ein sehr emotionales Buch, das den Leser tief berührt und bescheiden werden läßt. Die 14jährige Paula ist an Krebs erkrankt, nun muß sie an der Lunge operiert werden. Ihre alleinerziehende Mutter Katja nimmt das sehr mit, sie kann weder essen noch schlafen, will ihr krankes Kind Tag und Nacht umsorgen, doch Paula wehrt sich gegen zu viel Nähe. Mit sehr großem Mut erträgt Paula die Krankheit, die Schmerzen. Um ihrer Tochter wieder einigeraßen näher zu kommen, erzählt sie eine von ihr erfundenen Geschichte über ein Mädchen und einem Fuchs, die von Verlust und Schmerz, Kampf und Hoffnung handelt. Damit will sie Paula von den Schmerzen ablenken. Wir begleiten Mutter und Tochter von Montag bis Sonntag. Es beginnt mit der Vorbereitung zur Operation, den Eingriff selbst bis hin zur Entlassung. Die Ängste und Zweifel der Mutter lassen sie fast zerbrechen, das Mädchen ist tapfer, möchte nicht viel über die Krankheit sprechen. Katja macht sich Vorhaltungen Schuld an der Erkrankung zu sein, da sie sich vom Vater des Kindes getrennt hat. Der Autor erzählt in einer wirklich klaren und ausdrucksvollen Sprache, man spürt den Schmerz, die große Verzweiflung und doch gibt es immer wieder Hoffnung, da es Menschen in der Umgebung gibt, die die Beiden auffangen, ihnen Mut zusprechen, sie unterstützen. Beim Lesen wird uns dann auch der Titel es Buches klar. Das Cover ist sehr schön gestaltet, es zeigt einen Fuchs und natürlich die Zahl 11. Das Buch wird noch lange in mir nachwirken und es zeigt uns wieder, dass man jeden Tag genießen soll.

Bewertung vom 23.11.2025
Rust, Marie

Die AushilfsHure Erotischer SM-Roman (eBook, ePUB)


ausgezeichnet

Schon das Cover weist darauf hin, dass dies ein BDSM Roman ist. Nachdem sich Maja von ihrem Freund getrennt hat, ist sie in eine Kleinstadt gezogen. Dort lernt sie Caro kennen, die in einem Erotikclub als Domina arbeitet. Sie führt sie langsam in diese besondere Art des Liebemachens ein, was Maja auch gefällt und dann soll sie im Club Caro vertreten. Jetzt muß Maja zeigen, was in ihr steckt und sie gibt alles: Unterwerfung, Macht und Beherrschung. Sie vollzieht eine vollkommene Wandlung. Sie wird selbstbewußt und weiß, was sie kann und will und sie tut alles für ihre Kunden. Doch dann gibt es da noch den smarten Sicherheitschef im Club. Sie verliebt sich in diesen Mann, doch wird er ihre Liebe erwiedern? Ein Roman, der alles beinhaltet. Von zarter Liebe bis hin zur harten Dominanz. Die Autorin versteht es vorzüglich, den Leser in diese andere Welt zu katapultieren.

Bewertung vom 22.11.2025
Werft, Rätsel

Sudoku 2026: Rätselvergnügen für das ganze Jahr mit dem großen Sudoku Kalender 2026 Rätselbuch für Erwachsene


ausgezeichnet

Ein Rätselbuich, das nur Sudoku enthält und es ist wie ein Kalender ausgearbeitet. Ein jedes Sudokurätsel ist mit mit dem Datum und dem Wochentag versehen, ein Rätsel für einen jeden Tag des Jahres. Ich finde diese Idee mehr als großartig und bin davon begeistert. 365 Sudokus, in den Schwierigkeitsgraden von leicht bis schwer. Und wenn man einmal mit der Lösung nicht vorankommt, so kann man am Ende des Buches nachsehen, denn hier sind alle Lösungen sofort parat. Zudem ist jedes Rätsel mit dem jeweiligen Schwierigkeitsgrad beschrieben. Selbst, wer diese Art von Rätsel bisher noch nicht gemacht hat, für den sind in der Anleitung die einzelnen Schritte erklärt. Zudem ist das Buch mit liebevollen Zeichnungen versehen. Im Januar z.B. sehen wir Schneemänner und Schlitten, im April ist die Osterzeit bebildert oder im November Pilze und Blätter. Auch das Cover dieses wunderbaren Buches zeigt uns bunte Illustrationen. Aber ich glaube, dass bei diesem interessanten Rätselheft die Sudokus nicht alle erst in einem Jahr gelöst werden, denn der Rater kommt bestimmt in Versuchung und macht mehr als ein Rätsel pro Tag. Wirklich ein sehr gelungenes Unikat.

Bewertung vom 22.11.2025
Fibiger, Simone;Klein, Ingo

Die Singapur-Linie


ausgezeichnet

Ein Buch, das dem Leser vielfältige Facetten bereit hält: Spannung, Intrigen, Politik, Spionage und Exotic. Hartmut Siems macht mit seinem Geschäftspartner und dessen Ehefrau eine luxeriöse Kreuzfahrt, als er am Morgen tot in seiner Kabine aufgefunden wird. Er hat an beginnender Demenz gelitten. In seinem Testament setzt er als Erben seinen Sohn Till Lehndorff ein, was alle überrascht, den Siems beteuerte immer wieder, dass er keine Familie hat. Lehndorff erbt ein Millionenvermögen aus einer Firma, die Siems zusammen mit drei Geschäftspartnern betreibt. Doch Siems natürlicher Tod wird von der Übersetzerin, einem deutschen Diplomaten und einem indonesischen Ermittler angezweifelt und die Nachforschungen bringen so einiges zutage. Siems und seine drei Mitinhaber waren DDR-Agenten und haben nach dem Mauerfall die DDR verlassen und mit dem dort angehäuften Geld eine Firma in Honkong gegründet. Doch die restlichen Firmenchefs haben Angst, dass der Erbe ihnen auf die Schliche kommt und auch gegenseitig mißtrauen sie sich, so dass jeder in Gefahr schwebt und ein wahres Inrigenspielt nimmt seinen Lauf. Das Buch führt uns von Brandenburg, wo Tlll als einfacher Bibliothekar ein bescheidenes Leben führt, nach Jakarta; Kuala Lumpur, Singapur und die Philippinen, Die Autoren verstehen es gekonnt, uns die Natur, die Hitze, die Schönheit dieser Länder nahe zu bringen. Den Reichtum der besseren Gesellschaft, der Überfluß und das bequeme Leben der Ausländer dort. Die Spannung steigt von Seite zu Seite, wir erleben noch einmal die Diktatur der DDR. Von Kapitel zu Kapitel kommen mehr Betrügereien zum Vorschein, ein Reichtum der aufgebaut wurde auf den Schmerz und den Tod anderer. Die Schreib- und Ausdrucksweise des Autorenpaares ist klar und prägnant, die Dinge werden beim Namen genannt und nichts verschwiegen oder beschönigt. Eine Lektüre, sehr spannend und unterhaltsam, aber auch sehr nachdenklich macht und den Leser noch lange verfolgen wird. Deutsche Geschichte verbunden mit exotischen Ländern. Das Cover ist eher minimalistisch gehalten. Ein Kreuzfahrtschiff aus der Vogelperspektive in der Unendlichkeit des Meeres.

Bewertung vom 16.11.2025
Martschink, Bastian

Finn Dever: Täuschung


ausgezeichnet

Finn Dever ist mit diesem zweiten Band wieder zurück und mit ihm sehr viele Bekannte aus dem ersten Teil. In einem Nachtclub werden bei einer Schießerei mehrere Leute ermordet. Bald wird ein Verdächtiger festgenommen, aber kann er so zugedröhnt wie er war, der Täter sein? Finn und sein Team sind weiter auf der Suche; dabei kommen sie in die Geheimnisse des Clubs und treffen auf eine Mauer des Schweigens. Doch dann schlägt auch noch der Blackvale-Ripper zu und tötet eine junge Frau. Zur Aufklärung kommt ein FBI-Ermittler dazu, aber irgendetwas stimmt mit diesem aalglatten Mann nicht, führt er Finn und seine Kollegen in die Irre? Es ensteht ein Gespinnst aus Lügen, Verwicklungen. Ein Politiker und Geschäftsmann scheinen irgendwie in der ganzen Sache mit involviert zu sein und dann soll Finn auch noch abgeworben werden. Bella will ihm die Stelle im Kreise des Politikers schmackhaft machen mit einem horrent hohen Gehalt. Finn will nun endlich wissen, was es mit seinem implantieren Chip auf sich hat. Warum haben seine Eltern dies erlaubt und mit welchem Ziel? Rhonda scheint einiges zu wissen, doch sie will über dieses Thema nicht reden. Zwischen Finn und seiner Lebensgefährtin Elia läuft es seh gut, aber er versteht sich auch mehr als gut mit seiner Kollegin Kate und Kate und Finn kommen oft an ihre Grenzen und setzen ihr Leben aufs Spiel duch ihre gewagten Einsätze. Das Buch endet mit einem unheimlich aufregenden Cliffhanger und man kann die Fortsetzung fast nicht mehr abwarten. Der Autor versteht auch hier wieder, den Leser total in seinen Bann zu ziehen. Eine jedes Kapitel ist spannender als das vorherige, der Lesefluß ist leicht und klar, ohne viele Beschönigungen, da man immer mit nervöser Erwartung auf den nächsten Einsatz, auf die nächste Täuschung und Irreführung wartet. Auch das Thema KI wird hier sehr leicht verständlich dargestellt und man wünscht sich manchmal selbst, mit Hilfe des Chips Wahrnehmungen und Visionen zu haben. Das Cover gleich dem des Vorgängers, Finn in Orange mit der Bar im Rücken integriert und im Vordergrund Computerpixel.